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Aktuelles, Ärzte, Hygiene, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA
Webinar am 12.06.2024: Erkenntnisse einer aktuellen Studie zur Wirksamkeit von FFP2-Masken
FFP2-Atemschutzmasken sind unerlässlich für den Schutz medizinischen Personals bei der Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden Infektionskrankheiten, die über Aerosole übertragen werden. Dazu zählen Erkrankungen wie offene Lungentuberkulose, Masern, Windpocken und SARS-CoV-2. Um jedoch den optimalen Schutz zu gewährleisten, ist der korrekte Dichtsitz der Masken von entscheidender Bedeutung – ein Aspekt, der oft nicht ausreichend beachtet wird, selbst von erfahrenen Ärzten. Webinar am 12.06.2024 zwischen 15:00 - 16:00 Uhr In unserem kommenden Zoom-Webinar zum Thema "Was bringen FFP-Masken für medizinisches Personal und für die Allgemeinbevölkerung?“ möchten wir detailliert auf die kritischen Punkte eingehen, die für einen sicheren Dichtsitz von FFP2-Masken zu beachten sind. Darüber hinaus werden wir eine aktuelle Studie vorstellen, die den Einfluss medizinischer Bildung und weiterer Faktoren auf den Sitz von FFP2-Masken untersucht hat. Diese Erkenntnisse sind nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern haben auch weitreichende praktische Implikationen für den Gesundheitsschutz, insbesondere in Pandemiezeiten. Eine aktuelle Studie gibt Klarheit Die Studie, um die es sich im Webinar drehen wird, wurde mit Teilnehmern der „Langen Nacht der Wissenschaft“ in Magdeburg sowie medizinischem Personal des Universitätsklinikums Magdeburg unter Leitung von Herrn Dr. med. Bechmann durchgeführt. Insgesamt nahmen 61 Personen teil, sowohl mit als auch ohne medizinische Ausbildung. Dabei wurden zwei Modelle von FFP2-Masken evaluiert: eines mit Ohrschlaufen und ein anderes mit Nackenbändern. Der Dichtsitz wurde durch eine Reihe von Übungen getestet, und die Effektivität der Masken wurde quantitativ durch die Messung der Partikelkonzentration innerhalb und außerhalb der Maske bestimmt. Diskutieren Sie mit Dr. med. Lukas Bechmann vom Universitätsklinikum Magdeburg  Unser kostenlose Webinar bietet eine hervorragende Gelegenheit, die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie aus erster Hand zu erfahren und praktische Tipps zur Verbesserung des Dichtsitzes von FFP2-Masken zu erhalten. Diskutieren Sie mit: Jetzt anmelden!  Verpassen Sie nicht diese Chance, Ihr Wissen zu erweitern und Ihre Fähigkeiten im Umgang mit FFP2-Masken zu verbessern. Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes in Pandemiezeiten leisten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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Aktuelles, Hygiene, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA
Spanische Grippe, Covid-19 und die Hygienemaßnahmen – ein Rückblick
Das Tragen von Masken gegen Infektionen ist uns heute vertrauter denn je, auch wenn es einiges an Kritik an dem Einsatz gab, vor allem was die Wirksamkeit betrifft, was das Handling der Masken von nicht geschulten Personen anbelangt. Hier wurde sogar die Behauptung aufgestellt, dass der unqualifizierte Einsatz der Masken sogar eher schaden als nützen würde.  Aber ist das wirklich so? Dr. med. Lukas Bechmann des Universitätsklinikums Magdeburg, beschloss daher, dass es an der Zeit für eine Studie sei, um dieses Thema zu ergründen. Die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe können Sie in unserem Live-Webinar “Was bringen FFP-Masken für medizinisches Personal und für die Allgemeinbevölkerung?“ am Mittwoche, den 12.6. um 15 Uhr erfahren, wo Dr. med. Bechmann Ihnen die gewonnenen Erkenntnisse persönlich vorstellt. Diskutieren Sie mit: Jetzt anmelden!  Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Hygienemaßnahmen und die Spanische Grippe Im Jahr 1918 tobte eine unsichtbare Bedrohung durch die Straßen und Häuser der Welt. Die Spanische Grippe, ein Virus, das seine Wurzeln irgendwo im Chaos des Ersten Weltkrieges gefunden hatte, verbreitete sich rasend schnell und hinterließ eine Spur des Todes. Inmitten des Schreckens und der Unsicherheit standen die Menschen vor der Herausforderung, sich und ihre Lieben zu schützen. Hygienemaßnahmen, die uns heute vertraut sind, wurden auch damals ergriffen. Überall in den Städten konnte man Menschen sehen, die einfache Stoffmasken trugen, oft selbst genäht oder aus Gaze gefertigt, wie auch am Anfang der Covid-19 Pandemie, als die Masken knapp waren. Diese Masken sollten die Ausbreitung des Virus durch Tröpfcheninfektion verhindern, ähnlich wie die FFP2-Masken, die wir heute kennen und nutzen. Besonders in den USA war das Tragen von Masken weit verbreitet, und in vielen Städten wurde es zur Pflicht. In San Francisco beispielsweise mussten alle Bürger Masken tragen, wenn sie das Haus verließen. Schilder in den Straßen erinnerten daran: „Trage eine Maske oder gehe ins Gefängnis!“ Die Behörden führten strenge Quarantänemaßnahmen ein. Infizierte Personen wurden isoliert, ganze Haushalte unter Quarantäne gestellt. Die Menschen lebten in ständiger Angst vor dem Virus und der Möglichkeit, ihre Liebsten zu verlieren. Versammlungen wurden verboten, öffentliche Einrichtungen geschlossen. Schulen, Kirchen und Theater blieben leer, und das öffentliche Leben kam zum Erliegen. Diese Maßnahmen sollten die Verbreitung des Virus eindämmen und die Zahl der Todesopfer reduzieren. Handhygiene und Desinfektion wurden ebenfalls stark betont. Die Menschen wurden aufgefordert, sich häufig die Hände zu waschen und Desinfektionsmittel zu verwenden. Gesundheitskampagnen wurden ins Leben gerufen, um die Bevölkerung über präventive Maßnahmen aufzuklären. Plakate und Zeitungsartikel mahnten zur Vorsicht und gaben Anweisungen, wie man sich vor einer Ansteckung schützen könne. [caption id="attachment_310819" align="alignnone" width="300"] Krankenbett, Spanische Grippe[/caption] Trotz dieser Maßnahmen war der Kampf gegen die Spanische Grippe hart und verlustreich. Schätzungen zufolge starben weltweit etwa 50 Millionen Menschen, manche Schätzungen sprechen sogar von bis zu 100 Millionen. Es war eine Zeit des großen Leids, aber auch des Lernens und der Anpassung. Die Menschen erkannten, dass Masken und Hygiene eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Pandemien spielten, eine Erkenntnis, die auch heute noch von großer Bedeutung ist. Die Maske als Alltagsgegenstand durch Covid-19? Ein Jahrhundert später, als die COVID-19-Pandemie die Welt erfasste, griffen viele Länder auf die Lehren der Vergangenheit zurück. In Asien, besonders in Ländern wie China, Japan und Südkorea, war das Tragen von Masken längst zur Normalität geworden. Dort hatte man aus früheren Pandemien wie SARS gelernt und die Maskenkultur fest in den Alltag integriert. In diesen Ländern gilt das Tragen einer Maske als Zeichen von Rücksichtnahme und sozialer Verantwortung. In Europa hingegen war das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit vor COVID-19 selten. Die kulturellen Unterschiede spielten eine große Rolle. Europäische Länder legen oft einen stärkeren Fokus auf individuelle Freiheit und persönliche Entscheidungen, was zu einer gewissen Skepsis gegenüber Maßnahmen wie dem Maskentragen führte. Zu Beginn der Pandemie gab es viele widersprüchliche Informationen über die Wirksamkeit von Masken, was zu Verwirrung und Misstrauen beitrug. Was können die Masken heute? FFP2-Masken und chirurgische Masken sind heute weit verbreitet und bieten unterschiedlichen Schutz. FFP2-Masken bestehen aus mehreren Schichten synthetischer Materialien wie Polypropylen und bieten eine hohe Filterleistung, während chirurgische Masken aus einer Kombination von hydrophoben und hydrophilen Schichten bestehen und hauptsächlich vor größeren Tröpfchen schützen. Diese modernen Masken sind das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung, basierend auf den Erfahrungen und Lehren vergangener Pandemien. Jedoch ist es erforderlich, dass die Masken eng am Kopf sitzen, um die volle Wirksamkeit zu entfalten. In der Medizin wird genau auf die Passform am Kopf geachtet. Aber was ist mit den Bürgern, die keinen medizinischen Hintergrund haben und nicht genau darauf achten, wie die Masken sitzen sollten? Und muss es immer eine FFP-Maske sein, um sich zu optimal zu schützen? Dies und mehr können Sie in unserem Webinar zum Thema: “Was bringen FFP-Masken für medizinisches Personal und für die Allgemeinbevölkerung?” erfahren. Dr. med. Lukas Bechmann der Universitätsklinik Magdeburg und sein Team führten an verschiedenen Testgruppen eine umfangreiche Studie zur Wirksamkeit des Mund-Nasen-Schutzes durch. Hier wurden sowohl medizinische Laien, die mit der korrekten Anpassung der FFP2-Masken nicht vertraut waren, als auch geschultes medizinisches Personal berücksichtigt. Das Webinar findet am Mittwoch, den 12.6.24 um 15 Uhr statt  Jetzt anmelden!   
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Pflege am 05. Juni 2024
Am Mittwoch, den 05. Juni 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragte(r) in der Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygienebeauftragter Arzt Abschlusskolloquium im Mai 2024
Am 24. - 25. Mai 2024 findet erneut das Abschlusskolloquium für den Kurs "Hygienebeauftragter Arzt" statt. Dieser Termin stellt den zweiten Teil des Blended Learning-Kurses dar. Das E-Learning kann vorab flexibel im eigenen Tempo absolviert werden und ist auf jedem Endgerät verfügbar. Innerhalb unserer Lernplattform können Sie sich für diesen Termin registrieren. Der nächste Termine findet im Mai statt. Für den Kurs erhalten Sie 60 CME Punkte. Abschlusskolloquium 24. - 25. Mai 2024 Sie haben die Möglichkeit Online per Zoom an dem Termin teilzunehmen. So sparen Sie Zeit und Reisekosten. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Zum Kurs Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt Es erwartet Sie in unseren Abschlusskolloquien ein spannendes und interaktives Seminar, das von unseren erfahrenen Referenten abgehalten wird. Kurs Hygienebeauftragter Arzt Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten am 28. Mai 2024
Am Montag, den 28. Mai 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie haben unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte
So bereiten Sie Medizinprodukte richtig auf
Mit Krankheitserregern kontaminierte Medizinprodukte können eine Quelle von Infektionen beim Menschen sein. Daher sollten diese vorher entsprechend aufbereitet werden, um Übertragungsrisiken zu vermeiden. Dies entspricht nicht nur gesetzlichen Vorgaben, sondern sollte auch im Rahmen eines etablierten Qualitätsmanagements festgelegt werden.  Die Aufbereitung umfasst üblicherweise folgende Schritte: Sachgerechte Vorbereitung der verwendeten Medizinprodukte, einschließlich Vorbehandlung, Sammlung, Vorreinigung und gegebenenfalls Zerlegung, gefolgt von einem zügigen und sicheren Transport zum Aufbereitungsraum, um Verletzungen, Kontaminationen und Beschädigungen zu vermeiden. Reinigung der Produkte, gegebenenfalls Zwischenspülung, Desinfektion, Spülung und Trocknung. Prüfung der Sauberkeit und Unversehrtheit der Produkte (z. B. Korrosion, Materialbeschaffenheit), Wiederholung von Schritt b) falls erforderlich, und Identifizierung der Produkte (z. B. Entscheidung über erneute Aufbereitung bei begrenzter Anzahl). Pflege und Instandsetzung der Medizinprodukte. Funktionsprüfung der Produkte. Gegebenenfalls Kennzeichnung der Produkte. Verpackung der aufbereiteten Produkte. Sterilisation der verpackten Produkte. Das genaue Vorgehen und auch wie die jeweiligen Vorschriften für Ihr Bundesland aussehen, erfahren Sie in unserem Blended-Learning-Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten. mehr erfahren   Eine Aufbereitung vor der Anwendung ist ebenfalls notwendig, wenn die Verpackung eines bestimmungsgemäß sterilen Medizinprodukts geöffnet oder beschädigt wurde und das Produkt nicht verwendet wurde. Ebenso ist eine Aufbereitung erforderlich, wenn ein für die Sterilität bestimmtes Medizinprodukt nicht im sterilen Zustand geliefert wurde, aber vom Hersteller zur Aufbereitung vorgesehen ist oder das Verfalldatum überschritten wurde. Die Kette der erforderlichen Maßnahmen muss sorgfältig durchgeführt werden, da Schwächen in einem dieser Schritte die nachfolgenden Schritte negativ beeinflussen und den Gesamterfolg gefährden können. Dokumentation und Hygieneplan Im Rahmen des Hygieneplans wird auch die Aufbereitung von Medizinprodukten festgelegt. Diese Dokumentation ist nicht nur übersichtlicher für Sie als Praxisbetreiber:in oder verantwortliche Person für die Aufbereitung, sondern auch in einer Hygieneprüfung durch das Gesundheitsamt vorzulegen. Checkliste für Ihre Aufbereitung Im Folgenden können Sie sich selbst überprüfen, ob die Maßnahmen in Ihrer Praxis bereits umgesetzt und auch so dokumentiert werden. Beantworten Sie die Punkte für sich nach 'bereits umgesetzt' oder 'noch nicht umgesetzt'. Punkt 1: Wiederverwendbare Medizinprodukte werden einer Risikobewertung unterzogen und das Ergebnis wird schriftlich dokumentiert. Punkt 2: Die Aufbereitung jeglicher wiederverwendbarer Medizinprodukte erfolgt grundsätzlich in einem validierten Aufbereitungsverfahren nach Herstellerangaben. Punkt 3: Qualifizierte Mitarbeiter:innen mit dokumentierter Sachkenntnis sind benannt und erhalten kontinuierliche Weiterbildungen. Sie werden aktiv informiert und konsultiert, insbesondere bei der Neuanschaffung von Medizinprodukten. Punkt 4: Die Abläufe in der Einrichtung sind darauf ausgerichtet, sicherzustellen, dass nur aufbereitete Produkte, die keimfrei bzw. steril sind, zur Anwendung gelangen können. Punkt 5: Die Aufbereitung der Medizinprodukte ist transparent und nachvollziehbar durch die entsprechende Dokumentation. Punkt 6: Die Erfassung und Dokumentation relevanter Qualitätskontrollparameter erfolgt gemäß den gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung. Sie haben eventuell in der Selbstüberprüfung festgestellt, dass in der Aufbereitung von Medizinprodukten verschiedene Fehler auftreten können, die die Wirksamkeit der Aufbereitung und die Sicherheit der Patienten beeinträchtigen können. Auch können sich gelegentlich Nachlässigkeiten einschleichen, daher ist eine regelmäßige Selbstüberprüfung und Schulung in der Aufbereitung empfehlenswert und notwendig. Fehler in der Aufbereitung von Medizinprodukten In der Aufbereitung von Medizinprodukten können verschiedene Fehler auftreten, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Aufbereitung beeinträchtigen können. Eine unzureichende Reinigung kann dazu führen, dass Blut, Gewebereste oder andere Kontaminationen zurückbleiben, die die nachfolgende Desinfektion oder Sterilisation beeinträchtigen. Ebenso kann eine fehlerhafte Desinfektion dazu führen, dass potenziell infektiöse Keime überleben und zu Infektionen führen. Fehler bei der Sterilisation, verursacht durch falsche Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder Zeitdauer, können dazu führen, dass Keime nicht effektiv abgetötet werden. Darüber hinaus kann eine unsachgemäße Trocknung der Medizinprodukte nach der Aufbereitung das Wachstum von Keimen begünstigen. Wenn aufbereitete Medizinprodukte unsachgemäß gelagert werden, können sie erneut kontaminiert werden und ihre Sterilität verlieren. Das Missachten von Hygienevorschriften, Standardarbeitsanweisungen und Herstellerempfehlungen kann ebenfalls zu Fehlern in der Aufbereitung führen. Mangelnde Schulung und Aufklärung des Personals können dazu führen, dass Mitarbeiter nicht ausreichend geschult sind oder die Bedeutung der Aufbereitung nicht verstehen, was wiederum Fehler begünstigt. Das ist nicht nur gesundheitsgefährdend für die Patienten, sondern kann auch die Praxis in rechtliche Schwierigkeiten bringen. Eine fehlerhafte Validierung der Aufbereitungsverfahren erhöht somit das Risiko, dass die Aufbereitung nicht zuverlässig Keime abtötet. Die Verwendung von Medizinprodukten nach Ablauf ihres Verfalldatums kann ebenfalls die Wirksamkeit der Aufbereitung beeinträchtigen. Schließlich erschwert unvollständige oder fehlerhafte Dokumentation der Aufbereitungsprozesse die Nachverfolgung und Qualitätskontrolle. Es ist daher erforderlich, alle Schritte der Medizinprodukteaufbereitung sorgfältig zu planen, zu überwachen und zu dokumentieren, um mögliche Fehler zu minimieren und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Diese Fehler lassen sich einfach vermeiden. In unserem Blended-Learning-Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten lernen Sie Schritt für Schritt, wie die Prozesse für die Aufbereitung aussehen müssen, wie diese fachgerecht dokumentiert werden, welche Fallstricke es gibt und Sie erhalten außerdem wichtige Tipps und Neuerungen aus der Praxis im Abschlusskolloquium. Dies wird von unserem Partner, der HTK - Hygiene Technologie Kompetenzzentrum, durchgeführt. Nutzen Sie die Zeit, um Fragen direkt aus Ihrem Praxisalltag zu klären und sich mit anderen auszutauschen und so noch sicherer in der Aufbereitung zu werden.  Der Kurs kann vollständig online durchgeführt werden Der erste Teil besteht aus einem E-Learning, welches Sie jederzeit starten und flexibel lernen können. Der zweiten Teil, das 1-tägige Abschlusskolloquium, finden via Zoom statt. Damit entfällt die Reisezeit und es fallen weniger Kosten für die Praxis an. Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend melden Sie sich einfach für einen der verfügbaren Termine der Kolloquien an. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Quellen RKI Bundesgesundheitsministerium
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Digitalisierung und Hygienemanagement: Wie Technologie die Hygiene verbessert
In einer Welt, in der Hygiene und Gesundheit eine immer größere Rolle spielen, hat die Digitalisierung revolutionäre Möglichkeiten eröffnet, das Hygienemanagement zu optimieren. Der Einsatz von Technologien zur Überwachung und Verbesserung der Hygiene ist nicht nur effektiv, sondern auch entscheidend für die Sicherheit und das Wohlbefinden von Menschen in verschiedenen Umgebungen, sei es in Krankenhäusern, Praxen, oder Pflegeeinrichtungen. Die Digitalisierung im Hygienemanagement Die Digitalisierung hat traditionelle Ansätze im Hygienemanagement revolutioniert. Früher verließen sich Krankenhäuser und Institutionen häufig auf manuelle Prozesse und Papierdokumentation, um die Hygiene zu überwachen und zu verbessern. Heute ermöglichen innovative Technologien eine effizientere und präzisere Vorgehensweise. Sensorbasierte Überwachungssysteme: Durch den Einsatz von Sensoren können Echtzeitdaten zu verschiedenen Hygieneparametern wie Luftqualität, Temperatur, Feuchtigkeit und sogar Keimbelastung gesammelt werden. Diese Daten können dabei helfen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Automatisierte Reinigungssysteme: Roboter und automatisierte Reinigungssysteme sind längst keine Science-Fiction mehr. Sie können dazu beitragen, die Effizienz und Konsistenz von Reinigungsprozessen zu verbessern, indem sie bestimmte Bereiche autonom reinigen oder desinfizieren. Digitale Hygienemanagementplattformen: Durch den Einsatz von digitalen Plattformen können Hygienemaßnahmen zentral verwaltet und überwacht werden. Von der Planung von Reinigungsintervallen bis zur Schulung des Personals können alle Aspekte des Hygienemanagements digitalisiert und optimiert werden. Die Rolle des Hygienebeauftragten In diesem digitalen Zeitalter spielt der Hygienebeauftragte eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung und Überwachung von Hygienestandards. Als Experte für Hygienepraktiken und -richtlinien ist der Hygienebeauftragte dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass alle technologischen Lösungen effektiv eingesetzt werden und die höchsten Hygienestandards eingehalten werden. Der Hygienebeauftragte arbeitet eng mit verschiedenen Abteilungen zusammen, um sicherzustellen, dass die digitalen Systeme ordnungsgemäß implementiert und gewartet werden. Darüber hinaus spielt er eine wichtige Rolle bei der Schulung des Personals im Umgang mit den neuen Technologien und bei der Sensibilisierung für die Bedeutung von Hygiene und Sauberkeit. Fazit Die Digitalisierung hat das Hygienemanagement in vielerlei Hinsicht revolutioniert und neue Möglichkeiten geschaffen, die Sauberkeit und Sicherheit in verschiedenen Umgebungen zu verbessern. Durch den Einsatz von Technologien zur Überwachung und Optimierung der Hygiene können wir auf potenzielle Gefahren besser reagieren und das Vertrauen der Patienten und Mitarbeiter stärken. In diesem Zusammenhang spielt der Hygienebeauftragte eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Einhaltung von Hygienestandards und der effektiven Nutzung digitaler Lösungen. Sein Fachwissen und seine Erfahrung sind entscheidend für den Erfolg des Hygienemanagements in einer digitalen Welt. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft!
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Händehygiene, Hygiene
Händeschütteln zur Begrüßung – machen wir das noch?
Den Deutschen wird nachgesagt, dass sie bis zum Eintritt der Corona-Pandemie die Weltmeister des Händeschüttelns waren - ob nun im geschäftlichen oder im privaten Bereich - es wurde kaum eine Gelegenheit ausgelassen, dieses deutsche Lieblingsritual zu vollziehen. Während der Corona-Jahre haben die Menschen ihr Verhalten im Umgang miteinander geändert: Es gab das Zuwinken aus der Ferne, den Gruß mit dem Ellenbogen oder mit dem Fuß. Doch wie sieht es nun aus? Anlässlich des Welt-Händehygienetags am 05.05.24, fanden wir es an der Zeit uns erneut mit dem Thema zu beschäftigen. Sind wir wieder zurück beim Händeschütteln oder müssen wir die Etiketten neu lernen? In einem Interview mit Linda Kaiser, der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Deutsche-Knigge-Gesellschaft e.V. in Essen, betonte sie, dass sie das Händeschütteln in einer Arztpraxis aufgrund der Keimbelastung schon immer ungewöhnlich fand. Inzwischen gelte es nicht mehr als unhöflich, den Handschlag zurückzuweisen. Weder im privaten, noch im beruflichen Umfeld. Generell wird mehr über die Begrüßungsformel nachgedacht. Natürlich gibt es individuelle Präferenzen. Das Fehlen des Handschlags wird als sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die einen freuen sich darüber, dass dieses Ritual ein Ende gefunden hat, für andere gehört es noch immer zum guten Ton. Für ältere Generationen ist der Handschlag ein fester Bestandteil des persönlichen Kontakts, in Jugendkreisen gilt er keineswegs als ein Muss. Händehygiene im Alltag Für Ärzt:innen und Praxismitarbeiter:innen ist eine gute Handhygiene nicht nur während der Arbeit in der Praxis wichtig (siehe unseren 0€-Kurs zur Händehygiene), sondern auch im Alltag außerhalb der Praxis, um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu minimieren. Wenn Sie die folgenden Hinweise zu Ihrer Routine werden lassen, können Sie ein Ansteckungsrisiko für ihr Umfeld deutlich reduzieren. Falls das Händeschütteln fortgesetzt wird, ist es wichtig, gute Hygienepraktiken zu beachten. Das regelmäßige Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln können dazu beitragen, das Risiko der Übertragung von Krankheiten zu minimieren. Tragen Sie immer eine Handdesinfektionslösung bei sich und verwenden Sie diese auch. Handcreme nicht vergessen, denn kleine Rissen lassen Keime eindringen. Spröde Haut ist also kein reines kosmetisches Thema. Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter:innen regelmäßig geschult werden und die Bedeutung einer guten Handhygiene verstehen. Sensibilisieren Sie sie für die Konsequenzen einer unzureichenden Handhygiene. Hygienemaßnahmen beim Umgang mit persönlichen Gegenständen: Vermeiden Sie es, persönliche Gegenstände wie Mobiltelefone, Stifte oder persönliche Dokumente mit anderen zu teilen, um das Risiko einer Kreuzkontamination zu verringern, wenn das im Alltag nicht geht, Hände waschen, desinfizieren und pflegen. Indem Sie und Ihr Team diese zusätzlichen Maßnahmen in ihren Alltag integrieren, können sie nicht nur sich selbst, sondern auch die Gemeinschaft insgesamt besser vor Krankheiten schützen. Insgesamt sollte die Entscheidung, ob Händeschütteln zur Begrüßung sinnvoll ist, in Absprache mit den beteiligten Personen und unter Berücksichtigung der aktuellen Umstände und Empfehlungen getroffen werden. Es ist wichtig, höflich und respektvoll zu sein und die Bedenken und Präferenzen aller zu berücksichtigen. In der Arztpraxis gelten besondere Regeln. In unserem E-Learningkurs Händehygiene für Ärzte/Ärztinnen wird speziell auf Themen Händehygiene eingegangen. Jetzt für 0€ fortbilden, 5 CME-Punkte und Zertifikat erhalten Die 9 Mythen der Händehygiene Die Hand: Überträger Nosokomialer Infektionen Händewaschung Hygienische Händedesinfektion Chirurgische Händedesinfektion Medizinische Einmalhandschuhe und Schutzhandschuhe Hautschutz und Handpflege Für den Kurs erhalten Sie 5 CME Punkte zum 0-Euro Kurs   Quellen Spiegel Magazin Deutsche Welle
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten am 29. April 2024
Am Montag, den 29. April 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie haben unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Hygiene, Impfung
Die Gefahren von Kinderkrankheiten für Erwachsene
Anlässlich der europäischen Impfwoche vom 21.– 27. April 2024 möchten wir über die Bedeutung von Impfungen aufklären. In Zeiten der COVID-19-Pandemie ist eine bedauerliche Tatsache ans Licht gekommen: Impfungen sind teilweise in Verruf geraten. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn Impfungen retten Leben, und zwar auch heute noch. Trotz des wissenschaftlichen Fortschritts und der jahrzehntelangen Erfahrung mit Impfstoffen gibt es weiterhin eine Skepsis und Misstrauen gegenüber Impfungen. Doch gerade in Deutschland, wo ein breites Spektrum an Impfungen zur Verfügung steht, ist es von erforderlich, sich gegen schwere Krankheiten zu schützen. Impfungen sind eine der effektivsten Maßnahmen, um schwerwiegende Krankheiten zu verhindern. Sie helfen nicht nur dem Einzelnen, sondern tragen auch zur Herdenimmunität bei, was bedeutet, dass die Ausbreitung von Krankheiten in der Gesellschaft verringert wird. In Deutschland gibt es verschiedene Impfungen, die jeder unbedingt in Betracht ziehen sollte, um sich und andere zu schützen. Dazu zählen unter anderem Impfungen gegen verschiedene Kinderkrankheiten. Kinderkrankheiten: Warum Impfungen entscheidend sind, nicht nur für Kinder und immunschwache Personen Kinderkrankheiten sind nicht nur eine Angelegenheit der Kindheit.  Sie sind oft etwas, worüber Eltern besorgt sind, aber die Auswirkungen gehen weit über die Kindheit hinaus. Während viele diese Krankheiten als harmlose Rituale der Kindheit betrachten, können sie bei Erwachsenen schwerwiegende Schäden verursachen, insbesondere wenn sie nicht geimpft sind. Ein besonders besorgniserregendes Beispiel sind die Masern, eine hochansteckende Krankheit, die nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene schwer treffen kann. Die Masern gelten oft als "Kinderkrankheit", aber sie sind keineswegs harmlos. Bei Erwachsenen können Masern zu schweren Komplikationen führen, einschließlich Lungenentzündung, Gehirnentzündung (Enzephalitis) und sogar zum Tod. Während Kinder oft eine schnellere Genesung erleben, können Erwachsene schwerwiegendere Symptome haben und ein höheres Risiko für bleibende Schäden haben. Darüber hinaus können einige Kinderkrankheiten, wie Keuchhusten und Diphtherie, auch bei Erwachsenen schwere Gesundheitsprobleme verursachen. Keuchhusten kann bei Erwachsenen zu langwierigen Hustenanfällen führen, die Wochen oder sogar Monate dauern können. Dies kann nicht nur belastend sein, sondern auch zu Atemproblemen, Schlafstörungen und anderen Komplikationen führen. Diphtherie hingegen kann zu schweren Atembeschwerden, Herzrhythmusstörungen und sogar zum Tod führen. Obwohl Diphtherie in vielen entwickelten Ländern dank Impfungen selten geworden ist, bleiben nicht geimpfte Erwachsene anfällig für diese potenziell tödliche Krankheit. Für immungeschwächte Menschen, sei es durch Krankheit oder Medikamente, sind Kinderkrankheiten besonders gefährlich. Ihr geschwächtes Immunsystem kann diese Krankheiten nicht effektiv bekämpfen, was zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann. Aus diesem Grund ist die Herdenimmunität, die durch eine hohe Impfquote erreicht wird, so wichtig. Wenn genügend Menschen geimpft sind, wird die Ausbreitung von Krankheiten in der Gemeinschaft eingedämmt, was auch diejenigen schützt, die nicht geimpft werden können.   Welche Impfungen sind auch heute noch angeraten? Masern: Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündung und Gehirnentzündung verursachen kann. Insbesondere für Kinder kann eine Maserninfektion lebensbedrohlich sein. Die Masernimpfung ist daher unerlässlich, um sich und die Gemeinschaft vor dieser Krankheit zu schützen. Tetanus: Tetanus, auch bekannt als Wundstarrkrampf, wird durch Bakterien verursacht, die in Wunden eindringen und schwere Muskelkrämpfe verursachen können. Die Tetanusimpfung ist besonders wichtig, da die Tetanus-Bakterien überall in der Umwelt vorkommen und Wunden leicht infizieren können. Diphtherie: Diphtherie ist eine schwere Atemwegserkrankung, die durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae verursacht wird. Sie kann zu Atembeschwerden, Herzrhythmusstörungen und sogar zum Tod führen. Die Diphtherieimpfung ist ein wesentlicher Bestandteil der Kindheitimpfung in Deutschland und sollte regelmäßig aufgefrischt werden. Keuchhusten: Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung, die vor allem für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich ist. Die Symptome können langwierig sein und zu schweren Atemproblemen führen. Die Keuchhustenimpfung ist ein wichtiger Bestandteil des Impfplans für Kinder und wird auch Erwachsenen empfohlen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Pneumokokken: Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen können, darunter Lungenentzündung, Meningitis und Blutvergiftung. Besonders ältere Erwachsene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet. Die Pneumokokkenimpfung kann schwerwiegende Komplikationen verhindern und ist daher für Risikogruppen unerlässlich. Impfungen schützen nicht nur das individuelle Wohlergehen, sondern tragen auch dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten in der Gesellschaft zu verhindern. Durch eine hohe Impfquote können ganze Gemeinschaften vor schweren Krankheiten geschützt werden, insbesondere jene, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustands besonders gefährdet sind. In Deutschland stehen eine Vielzahl von Impfungen zur Verfügung, die Menschen aller Altersgruppen schützen können. Es ist wichtig, dass jeder die Verantwortung übernimmt und sich regelmäßig impfen lässt, um sich selbst und andere zu schützen. Impfungen retten Leben, und dieses Wissen sollte im Kampf gegen Krankheiten niemals in Verruf geraten. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT     Empfehlungen Impfkalender RKI
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Der Frühling ist endlich da und mit ihm kommen nicht nur wärmere Temperaturen und blühende Landschaften, sondern auch fantastische Rabatte! Sichern Sie jetzt bis zum 10. Mai 2024, 20% Rabatt auf unsere Kurse zum Hygienebeauftragten, Auffrischungskurse, Aufbereitung von Medizinprodukten und Pflichtschulungspaketen. Sparen Sie bis zu 20% auf Ihre nächste Fortbildung! Sichern Sie sich jetzt mit unseren exklusiven Frühlings-Angeboten bis zu 20% Rabatt auf Fortbildungen zum Hygienebeauftragten, Auffrischungskurse und alle Pflichtschulungspakete. So einfach geht’s! Geben Sie einfach unseren Rabattcode: spring20 innerhalb des Bestellvorgangs an, um den Rabatt direkt auf den Warenkorbwert anzuwenden.* Die Rabattaktion ist gilt bis zum 10.05.2024 und nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! FÜR Ärzte FÜR MFA FÜR die KRankenpflege  
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Pflege am 26. April 2024
Am Freitag, den 26. April 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragte(r) in der Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Prävention von nosokomialen Infektionen durch Hygienebeauftragte
Nosokomiale Infektionen, auch als Krankenhausinfektionen bekannt, sind eine ernsthafte Gefahr für Patienten und können zu zusätzlichem Leiden, längeren Krankenhausaufenthalten und sogar zum Tod führen. In Anbetracht dieser Risiken ist die Prävention nosokomialer Infektionen von entscheidender Bedeutung. Dabei spielen Hygienebeauftragte eine zentrale Rolle, indem sie Schulungen durchführen und die Einhaltung von Hygienepraktiken überwachen. Hygienebeauftragte sind unverzichtbare Akteure Die Prävention nosokomialer Infektionen erfordert ein ganzheitliches Vorgehen, das auf verschiedenen Ebenen ansetzt. Hygienebeauftragte sind dabei unverzichtbare Akteure. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter im Gesundheitswesen über das Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um Infektionskontrollmaßnahmen effektiv umzusetzen. Eine der wichtigsten Funktionen von Hygienebeauftragten ist die Schulung des medizinischen Personals. Sie vermitteln Informationen über Infektionsprävention, einschließlich richtiger Händehygiene, korrekter Verwendung persönlicher Schutzausrüstung und Desinfektionsverfahren. Durch regelmäßige Schulungen können sie sicherstellen, dass das Personal über aktuelle Richtlinien und bewährte Praktiken informiert ist und diese in ihrem täglichen Arbeitsablauf anwendet. Darüber hinaus überwachen Hygienebeauftragte die Einhaltung von Hygienerichtlinien und -protokollen in Gesundheitseinrichtungen. Sie führen Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass Räume und Ausrüstungen ordnungsgemäß gereinigt und desinfiziert werden. Sie können auch Audits durchführen, um die Wirksamkeit von Infektionskontrollmaßnahmen zu bewerten und bei Bedarf Verbesserungen vorzuschlagen. Risiko nosokomialer Infektionen sinkt durch Hygienebeauftragte Hygienebeauftragte spielen auch eine wichtige Rolle bei der Untersuchung von Infektionsausbrüchen. Sie analysieren Daten, identifizieren Ursachen von Infektionen und entwickeln Maßnahmen zur Eindämmung und Prävention weiterer Ausbrüche. Durch ihre Fachkenntnisse und Erfahrung tragen sie dazu bei, das Risiko nosokomialer Infektionen in Gesundheitseinrichtungen zu minimieren. Die Bedeutung von Hygienebeauftragten wird besonders deutlich in Krisenzeiten wie der COVID-19-Pandemie. Sie sind maßgeblich daran beteiligt, sicherzustellen, dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung des Virus zu kontrollieren und Patienten sowie Mitarbeiter zu schützen. Haben Sie bereits einen Hygienebeauftragten? Insgesamt sind Hygienebeauftragte unverzichtbare Akteure im Kampf gegen nosokomiale Infektionen. Ihre Schulungs- und Überwachungsaufgaben tragen dazu bei, die Sicherheit und Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und das Risiko von Infektionen in Gesundheitseinrichtungen zu minimieren. Ihre Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil einer umfassenden Strategie zur Infektionsprävention und zur Förderung einer sicheren und gesunden Umgebung für Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles
Hygienische Aspekte bei der Einführung von Telemedizin
In einer Welt, die zunehmend von digitaler Innovation geprägt ist, eröffnen sich neue Horizonte für das Gesundheitswesen. Die Telemedizin, die die Nutzung von Technologie zur Bereitstellung von Gesundheitsdiensten umfasst, ist ein Bereich, der besonders im Fokus steht. In Deutschland, einem Land mit einem ausgeprägten Gesundheitssystem und strengen Hygienestandards, stehen jedoch einige Herausforderungen im Zusammenhang mit der Integration von Telemedizin und der Aufrechterhaltung hygienischer Standards im Mittelpunkt. Entwicklungen seit der COVID-19-Pandemie Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung von Hygienemanagement und -praktiken im Gesundheitswesen verstärkt. In einer Zeit, in der physische Distanzierung und die Reduzierung direkter Kontakte von entscheidender Bedeutung sind, wurde die Telemedizin zu einem unverzichtbaren Instrument für die Patientenversorgung. Die Möglichkeit, medizinische Beratung und Behandlungen online anzubieten, hat nicht nur die Zugänglichkeit verbessert, sondern auch das Risiko einer Virusübertragung verringert. Schlüsselbereich Sicherheit von Daten und Verwaltung Dennoch gibt es spezifische hygienische Aspekte, die bei der Einführung von Telemedizin berücksichtigt werden müssen. Einer der Schlüsselbereiche betrifft die Sicherheit von Daten und die Verwaltung von Patienteninformationen. Der Schutz sensibler Daten vor unbefugtem Zugriff ist von entscheidender Bedeutung, um die Vertraulichkeit und Integrität der Telemedizin zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen auch die physischen Geräte und Infrastrukturen, die für die Telemedizin genutzt werden, angemessen desinfiziert und gewartet werden. Von Computern und Bildschirmen bis hin zu medizinischen Geräten wie Blutdruckmessgeräten oder digitalen Stethoskopen - alles muss hygienisch einwandfrei sein, um das Risiko von Kreuzkontaminationen zu minimieren. Schulung und Sensibilisierung als wichtiger Aspekt im Fokus Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schulung und Sensibilisierung der Gesundheitsdienstleister für die richtigen Hygienepraktiken im Kontext der Telemedizin. Da viele medizinische Fachkräfte möglicherweise nicht mit den spezifischen Anforderungen der digitalen Gesundheitsversorgung vertraut sind, ist es entscheidend, Schulungsprogramme einzurichten, die sie über bewährte Praktiken informieren und sie darin unterstützen, diese in ihren Arbeitsabläufen zu implementieren. Die regulatorische Landschaft ist ebenfalls von Bedeutung. Um die Qualität und Sicherheit der Telemedizin zu gewährleisten, müssen klare Richtlinien und Standards festgelegt werden, die sicherstellen, dass alle Anbieter die erforderlichen Hygienestandards einhalten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden, Gesundheitseinrichtungen, Technologieanbietern und anderen Interessengruppen. Trotz dieser Herausforderungen bietet die Integration von Telemedizin in das deutsche Gesundheitssystem zahlreiche Vorteile. Sie kann die Effizienz steigern, den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessern und die Gesundheitskosten senken. Durch die sorgfältige Berücksichtigung hygienischer Aspekte kann die Telemedizin zu einer sicheren und verlässlichen Option für Patienten und Gesundheitsdienstleister werden. Die Herausforderung für Deutschland Insgesamt steht Deutschland vor der Aufgabe, die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu nutzen, ohne dabei die strengen Hygienestandards zu vernachlässigen, die für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung von entscheidender Bedeutung sind. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise, die technologische Innovation mit robustem Hygienemanagement kombiniert, kann das Land eine Vorreiterrolle in der Telemedizin einnehmen und gleichzeitig seine herausragende Qualität im Gesundheitswesen bewahren. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles, Ärzte, Bakterielle Infektionen, Microlearning News
Lyme-Borreliose erkennen und behandeln
Im Sommer haben Zecken wieder Hochsaison. Gerade im hohen Gras kann es passieren, dass man mit einem Zeckenstich konfrontiert wird. Zecken können unter Umständen Lyme-Borreliose übertragen. Was ist Lyme-Borreliose? Die Lyme-Borreliose (Synonym: Borreliose, Lyme-Krankheit, Lyme Disease) ist eine Krankheit, die durch eine Infektion mit Bakterien der Art Borrelia burgdorferi (Borrelien) verursacht wird. Diese werden durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Die Erkennung und Behandlung von Borreliose kann je nach Stadium der Infektion und den individuellen Symptomen variieren. Lyme-Borreliose erkennen Zeckenstich: Eine Borreliose-Infektion beginnt oft mit einem Zeckenstich. Es ist wichtig, Zecken so früh wie möglich zu entfernen und die Stichstelle zu beobachten. Frühe Symptome: Innerhalb von Tagen bis Wochen nach dem Zeckenstich können grippeähnliche Symptome auftreten, wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen. Ein charakteristisches Anzeichen ist die "Wanderröte" (Erythema migrans), eine sich ausbreitende runde oder ovale Hautrötung um die Stichstelle herum. Diese kann jedoch nicht immer auftreten oder sichtbar sein. Spätere Symptome: Wenn die Infektion unbehandelt bleibt, können sich die Symptome auf andere Organsysteme ausweiten und neurologische, rheumatische oder kardiale Probleme verursachen. Zu den späten Symptomen gehören Arthritis, neurologische Störungen (z. B. Gesichtslähmung, Meningitis) und Herzrhythmusstörungen. Lyme-Borreliose behandeln Wenn die Infektion früh erkannt wird und keine schwerwiegenden Symptome vorliegen, besteht die übliche Behandlung in der Regel aus einer Antibiotikatherapie mit oralen Antibiotika. Bei fortgeschrittenen Fällen oder wenn sich die Infektion auf das Nervensystem, die Gelenke oder das Herz ausgeweitet hat, können intravenöse Antibiotika erforderlich sein. Die Behandlungsdauer kann je nach Schwere der Symptome mehrere Wochen bis Monate betragen. Jedoch können Symptome auch erst nach Monaten auftreten. Nicht jeder Stich einer befallenen Zecke führt jedoch zur Ansteckung. Das Infektionsrisiko ist zudem geringer, wenn die Zecke frühzeitig entfernt wird, und steigt nach längerem Saugen der Zecke von mehr als zwölf Stunden an. Sie möchten Ihr Wissen zur Lyme-Borreliose erweitern? Schauen Sie sich unser 0-€ Mircrolearning zur Lyme-Borreliose an und erfahren Sie alles über Diagnostik, Hygienemaßnahmen und Behandlung.

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Aktuelles
Die Bedeutung der Händehygiene im Krankenhaus
In deutschen Krankenhäusern steht die Gesundheit und Sicherheit der Patienten an oberster Stelle. Ein integraler Bestandteil dieser Bemühungen ist die Händehygiene, eine einfache, aber äußerst wirkungsvolle Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Bedeutung der Händehygiene in deutschen Krankenhäusern und warum sie eine unverzichtbare Praxis für das Wohlergehen von Patienten und medizinischem Personal darstellt. Warum ist Händehygiene so wichtig? Die Hände sind eine häufige Quelle für die Übertragung von Krankheitserregern. Im Krankenhausumfeld, wo Patienten oft anfälliger für Infektionen sind, kann eine mangelnde Händehygiene verheerende Folgen haben. Infektionen, die durch Krankenhauskeime wie MRSA oder Clostridium difficile verursacht werden, können zu schwerwiegenden Komplikationen führen und sogar lebensbedrohlich sein. Indem medizinisches Personal und Besucher ihre Hände regelmäßig und gründlich reinigen, können sie das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern erheblich reduzieren. Richtlinien und Best Practices Um die Händehygiene zu fördern und zu standardisieren, haben deutsche Krankenhäuser klare Richtlinien und Best Practices entwickelt. Diese Richtlinien basieren auf den Empfehlungen renommierter Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Robert Koch-Institut (RKI). Sie betonen die Bedeutung von Handwaschtechniken, die richtige Verwendung von Desinfektionsmitteln und die Einhaltung von Zeitvorgaben für die Handhygiene. Eine Kultur der Verantwortung Die Implementierung effektiver Händehygienepraktiken erfordert nicht nur die Bereitstellung von Ressourcen, sondern auch eine kulturelle Veränderung innerhalb des Krankenhausumfelds. Krankenhäuser müssen eine Kultur der Verantwortung fördern, in der alle Mitarbeiter, unabhängig von ihrer Position, sich verpflichten, die Händehygiene ernst zu nehmen. Dies kann durch Schulungen, regelmäßige Audits und eine offene Kommunikation erreicht werden. Die Rolle der Technologie Technologische Innovationen spielen ebenfalls eine zunehmend wichtige Rolle bei der Verbesserung der Händehygiene in deutschen Krankenhäusern. Automatisierte Handdesinfektionsmittel-Spender, die den Verbrauch verfolgen und Erinnerungen für die Handhygiene senden, tragen dazu bei, die Einhaltung von Richtlinien zu verbessern. Darüber hinaus können fortschrittliche Überwachungssysteme Krankenhausmitarbeitern helfen, ihre Händehygienepraktiken zu überprüfen und zu verbessern. Die Auswirkungen auf die Patientensicherheit Letztendlich ist die Händehygiene ein entscheidender Faktor für die Patientensicherheit in deutschen Krankenhäusern. Indem Infektionen vermieden werden, können Krankenhausaufenthalte verkürzt, Komplikationen reduziert und sogar Leben gerettet werden. Jeder Einzelne im Krankenhausumfeld trägt die Verantwortung, zur Verbesserung der Händehygiene beizutragen und somit das Wohlergehen der Patienten zu fördern. Insgesamt ist die Bedeutung der Händehygiene in deutschen Krankenhäusern unbestreitbar. Durch eine Kombination aus klaren Richtlinien, Schulungen, technologischen Innovationen und einer kulturellen Veränderung können Krankenhäuser eine sichere Umgebung für Patienten und medizinisches Personal gewährleisten. Die Händehygiene mag einfach erscheinen, aber ihre Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit sind enorm. Benötigen Sie noch eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten? Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles
Die Verantwortlichkeiten der Hygienebeauftragten im digitalen Zeitalter
In einer Welt, die sich immer stärker digitalisiert, verändern sich auch die Anforderungen an diejenigen, die für die Einhaltung von Hygienevorschriften zuständig sind. Die Rolle der Hygienebeauftragten in Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens wird zunehmend komplexer und erfordert ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt. Digitale Dokumentation und Datenmanagement Ein zentraler Aspekt der Verantwortlichkeiten von Hygienebeauftragten im digitalen Zeitalter ist die Verwaltung von hygienerelevanten Daten und Dokumentationen. Früher wurden möglicherweise Papierakten verwendet, um Informationen zu verfolgen, aber heutzutage sind elektronische Systeme weitaus häufiger anzutreffen. Hygienebeauftragte müssen sich mit der Nutzung digitaler Plattformen vertraut machen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen ordnungsgemäß erfasst, gespeichert und aktualisiert werden. Überwachung und Schulung im Umgang mit Hygienetechnologien Mit dem Aufkommen neuer Technologien im Bereich der Hygiene, wie zum Beispiel Desinfektionsrobotern oder digitalen Überwachungssystemen, müssen Hygienebeauftragte nicht nur sicherstellen, dass diese Technologien ordnungsgemäß eingesetzt werden, sondern auch sicherstellen, dass das Personal angemessen geschult ist, um sie zu verwenden. Dies erfordert möglicherweise die Entwicklung und Implementierung von Schulungsprogrammen, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die neuen Technologien effektiv nutzen können. Risikobewertung und Krisenmanagement Im digitalen Zeitalter können Hygienerisiken auch aus dem Cyberbereich entstehen. Die Verantwortung von Hygienebeauftragten umfasst daher auch die Identifizierung potenzieller Cyberbedrohungen, die Risikobewertung im Hinblick auf digitale Sicherheitsmaßnahmen und die Entwicklung von Strategien zur Vorbeugung und Bewältigung von Cyberangriffen. Ein solides Krisenmanagement ist entscheidend, um im Falle eines Sicherheitsvorfalls schnell und angemessen reagieren zu können. Fortbildung und Weiterentwicklung Angesichts der sich ständig ändernden Landschaft im Gesundheitswesen und der Technologie ist kontinuierliche Weiterbildung ein Muss für Hygienebeauftragte. Neue Richtlinien, Verfahren und Technologien erfordern ein fortlaufendes Lernen, um sicherzustellen, dass die Hygienepraktiken auf dem neuesten Stand sind und die bestmögliche Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten gewährleistet ist. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles
Neue Komfortfunktionen für alle Kursteilnehmer:innen
Mit dem Feedback aller Kursteilnehmer:innen möchte meduplus das Kurs- und Lernerlebnis  stetig verbessern. Mit dem neuesten Update haben wir daher neue Komfortfunktionen eingefügt, die Ihnen das Wechseln der Kurse und die Navigation auf unserer Lernplattform erleichtern sollen. Neuer Button zum Wechseln der Kurse   Falls Sie mehr als einen Kurs in Ihrem Benutzerprofil haben, können Sie mit dem neuen Button "Kurs wechseln" schnell und einfach zwischen Ihren Kursen hin und her wechseln. Der Button befindet sich im oberen Bereich der Lernplattform, rechts vom Suchfeld und links vom Kursnamen. Neuer Button um zur Kursstartseite zu navigieren   Mit dem neuen Button "Zum Start" können Sie innerhalb eines (Unter-)Kapitels jederzeit mit einem Klick wieder zur Startseite des Kurses gelangen, um sich z.B. für ein (Online-)Kolloquium anzumelden, das Zertifikat nach Abschluss des Kurses als PDF herunterzuladen oder um unsere aktuellen Beiträge zu lesen. Neue Kapitelanzeige erleichtert Lesbarkeit   Gerade bei unseren großen Hygienekursen kann es vorkommen, das man während der Bearbeitung der (Unter-)Kapitel den Überblick verliert und nicht weiß, in welchem Kapitel man sich gerade aufhält. Mit dem neuestes Update wird nun das aktuell ausgewählte Kapitel farblich hervorgehoben. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Kursteilnehmer:innen bedanken und freuen uns über weiteres Feedback! Und nicht vergessen. Wissen beginnt mit Neugierde!  
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Aktuelles
Jetzt noch mehr CME-Punkte erhalten!
Haben Sie bereits in diesem Jahr Ihre Pflichtfortbildungen absolviert? Noch nicht? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen. Ab sofort gibt es noch mehr CME-Punkte für das Bestehen unserer Pflichtfortbildungen. Bis zu 18 CME-Punkte mit unserem Pflichtschulungspaket Mit unserem Pflichtschulungspaket bestehend aus den folgenden 6 Kursen sichern Sie sich 18 CME-Punkte: Grundkurs Hygiene | 6 CME-Punkte Grundkurs Schweigepflicht, Dokumentation und Datenschutz | 7 CME-Punkte Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement und Erste Hilfe | 5 CME-Punkte Folgende Kurse aus dem Paket erhalten keine CME-Punkte: Grundkurs Arbeitsschutz Grundkurs Brandschutz Grundkurs Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz Buchen Sie jetzt Ihr eigenes Pflichtschulungspaket bei meduplus Das Paket Pflichtschulungen beinhaltet alle gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtfortbildungen für Ihre MitarbeiterInnen. Schnell und zeiteffizient dank E-Learning. Keine Installation, sofort starten! Das Paket enthält alle aktuellen Regelungen und erfüllt die Schulungspflicht nach §12 Arbeitsschutzgesetz. JETZT BUCHEN Inhalte des Pflichtschulungspakets: Grundkurs Hygiene Händehygiene, Persönliche Hygiene, PSA Hautantiseptik Multiresistente Erreger und saisonale Themen Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe Kritische Situationen Rettungskette & Notfallmanagement Umgang mit Angehörigen und bei Stress Grundkurs Schweigepflicht, Dokumentation & Datenschutz Schweigepflicht & Dokumentation Datenschutz IT- und Datensicherheit Grundkurs Arbeitsschutz Rechtliche Grundlagen & Versicherung Verhalten am Arbeitsplatz & im Notfall Infektionsschutz & Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Grundkurs Brandschutz Brandarten & Ursachen von Bränden Brandschutzeinrichtungen Verhalten im Brandfall Grundkurs Allg. Gleichbehandlungsgesetz Benachteiligungsverbot Rechte, Pflichten & Ansprüche Weiterführende Informationen
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Hygiene, Microlearning News
Welt-Tuberkulose-Tag 2024
Anlässlich des Welttuberkulosetag am 24. März 2024 möchten wir diese Krankheit und vor allem die Schutzmaßnahmen in Erinnerung rufen. Tuberkulose (TB) ist eine Infektionskrankheit, die hauptsächlich die Lungen betrifft, aber auch andere Organe des Körpers infizieren kann. Sie wird durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht und kann durch Husten, Niesen oder Sprechen von einer infizierten Person auf eine andere übertragen werden. Die Krankheit kann in jedem Land auftreten, aber sie ist in einigen Regionen häufiger verbreitet als in anderen. Länder mit niedrigem Einkommen und schlechteren Gesundheitssystemen haben oft höhere TB-Raten. Zu den Ländern, in denen Tuberkulose häufig vorkommt, gehören oft Teile von Afrika, Asien und Lateinamerika. Darüber hinaus können auch in Ländern mit fortgeschrittenen Gesundheitssystemen TB-Ausbrüche auftreten, insbesondere in Gemeinschaften mit schlechten Lebensbedingungen oder hoher Anfälligkeit für Infektionen. Wer hat den Tuberkuloseerreger entdeckt? Die Entdeckung der Tuberkulose wird oft dem deutschen Wissenschaftler Robert Koch zugeschrieben. Im Jahr 1882 identifizierte Koch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis als den Erreger der Krankheit, was einen bedeutenden Durchbruch in der Medizin darstellte. Für diese Entdeckung erhielt Koch 1905 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Wurde die Tuberkulose in Deutschland vollständig ausgerottet? Tuberkulose tritt auch in Deutschland auf, obwohl die Fallzahlen im Vergleich zu einigen anderen Ländern niedriger sind. Deutschland hat ein gut entwickeltes Gesundheitssystem und Maßnahmen zur Kontrolle von Infektionskrankheiten, die dazu beitragen, die Verbreitung von Tuberkulose einzudämmen. Allerdings gibt es weiterhin Fälle von Tuberkulose in Deutschland, insbesondere in urbanen Gebieten und unter bestimmten Bevölkerungsgruppen, die ein höheres Risiko für die Krankheit haben könnten, wie zum Beispiel Obdachlose, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Personen aus Ländern mit hoher TB-Prävalenz. Die deutsche Regierung und Gesundheitsbehörden setzen verschiedene Maßnahmen ein, um die Verbreitung von Tuberkulose zu überwachen, zu verhindern und zu behandeln. Wie verläuft eine typische Tuberkuloseerkrankrankung? Eine typische Tuberkuloseerkrankung kann unterschiedlich verlaufen, abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Gesundheitszustand des Patienten, der Schwere der Infektion und anderen individuellen Variablen. Hier ist jedoch ein allgemeiner Verlauf: Ansteckung und Inkubationszeit: Eine Person wird durch Einatmen von Tröpfchen, die das Tuberkulosebakterium enthalten, infiziert. Nach der Infektion kann eine Inkubationszeit von mehreren Wochen bis Jahren vergehen, bevor die Symptome auftreten. Primäre Tuberkulose: In den meisten Fällen entwickelt sich nach der Infektion zunächst eine primäre Tuberkulose. Die Lungen sind in der Regel das primäre Ziel, und die Infektion beginnt oft in den oberen Lungenabschnitten. In diesem Stadium können die meisten Menschen keine Symptome zeigen, und ihr Immunsystem kann die Infektion eindämmen, was zu einer latenten Tuberkuloseinfektion führt. Bei einigen Personen kann es jedoch zu Symptomen wie Fieber, Husten, Müdigkeit und Nachtschweiß kommen. Latente Tuberkulose: Bei einer latenten Tuberkuloseinfektion zeigt die Person keine Symptome und fühlt sich nicht krank. Das Bakterium bleibt jedoch im Körper inaktiv und kann in Zukunft aktiv werden, insbesondere wenn das Immunsystem geschwächt ist. Aktive Tuberkulose: In einigen Fällen kann die Tuberkuloseaktivität wieder auftreten und zu einer aktiven Tuberkulose führen. Dies geschieht oft, wenn das Immunsystem geschwächt ist, zum Beispiel durch Krankheit, Stress oder Alter. Aktive Tuberkulose kann zu schwereren Symptomen führen, darunter anhaltender Husten, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Müdigkeit und manchmal Bluthusten. Die Krankheit kann auch andere Organe außerhalb der Lungen betreffen. Behandlung und Genesung: Die Behandlung von Tuberkulose umfasst normalerweise eine Kombination von Antibiotika über einen längeren Zeitraum (normalerweise sechs Monate oder länger). Bei konsequenter Einnahme der Medikamente ist Tuberkulose in der Regel heilbar, und die meisten Patienten erholen sich vollständig. Es ist jedoch wichtig, die gesamte vorgeschriebene Behandlungsdauer einzuhalten, um die Entwicklung von Arzneimittelresistenzen zu verhindern und sicherzustellen, dass die Krankheit vollständig beseitigt wird. Kostenfreier Smart Learning® Kurs zur Tuberkulose von meduplus  Damit wir gemeinsam dem Ziel der Tuberkulose-Eliminierung näher kommen, ist der Wissensstand jedes Einzelnen entscheidend. Das Erkennen von Verdachtsfällen und die Einleitung adäquater Hygienemaßnahmen sind ebenso entscheidend wie die Berücksichtigung der Meldepflichten. Daher schenken wir unseren Stammkunden und Interessenten einen Kurs zum Auffrischen Ihres Wissens zum Thema Tuberkulose.  Lernen Sie alles Wichtige zum Umgang mit TB-Patienten in nur 10 min.: Risikogruppen und Screening Diagnostik bei Verdacht auf Tuberkulose Hygienemassnahmen bei Tbc-Patienten Isolation und Aufhebung von Isolationsmaßnahmen Persönliche Schutzausrüstung Das Microlearning zur Tuberkulose können Sie hier für 0-€ buchen: MICROLEARNING TUBERKULOSE   
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Braucht Ihre Praxis einen Hygienebeauftragten?
Grundsätzlich sind medizinische Einrichtungen, einschließlich Arztpraxen, gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) dazu verpflichtet, bestimmte Hygieneanforderungen einzuhalten. Ein gutes Hygienemanagement ist also in jeder Arztpraxis notwendig. Aber muss in jeder Arztpraxis ein Hygienebeauftragter benannt werden? Hier gibt es Ausnahmen. Generell gilt: Wenn in Praxen ambulante Operationen durchgeführt werden, ist es laut Paragraph 23 Infektionsschutzgesetz zwingend vorgeschrieben, einen Hygienebeauftragten zu benennen. Die genaue Benennung ist grundsätzlich Ländersache. Jedes Bundesland hat seine eigene Hygieneverordnung. Im Jahre 2011 wurde festgelegt, dass die Länder eigene Hygieneverordnungen festlegen müssen. Ob dies sinnvoll ist, darf natürlich in Frage gestellt werden. Der Virchowbund schreibt hierzu: “Anscheinend macht es für den nosokomialen Keim und seine Gefährlichkeit einen Unterschied, in welchem Bundesland er sein Unwesen treibt.” Nähere Informationen zum Infektionsschutzgesetz finden Sie hier. Unabhängig davon, wie die einzelnen Bundesländer die jeweiligen Verordnungen handhaben, ist nosokomialen Infektionen in jedem Fall vorzubeugen. Dafür müssen gewisse Hygienestandards gewahrt werden. Die Aufgabe des Hygienebeauftragten ist es, diese Standards herzustellen und beizubehalten. Dies sollte nicht nur im Sinne der Patientensicherheit erfolgen. Auch sollte die Praxis einer Begehung und Hygieneprüfung standhalten können. Diese Prüfungen erfolgen stichprobenartig durch die Gesundheitsämter oder die zuständigen Behörden. Ebenfalls wird hier auch die Aufbereitung der Instrumente geprüft. Welche Aufgaben hat der Hygienebeauftragte? Der Hygienebeauftragte ist in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen dafür verantwortlich, die Umsetzung und Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu überwachen und sicherzustellen. Die genauen Aufgaben können je nach Art und Größe der Einrichtung variieren. Hier sind einige typische Aufgaben, die ein Hygienebeauftragter übernehmen könnte: Überwachung und Beratung: Der Hygienebeauftragte überwacht die Einhaltung von Hygienevorschriften und -richtlinien in der Einrichtung. Er oder sie berät und unterstützt das medizinische Personal bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen. Schulung und Fortbildung: Der Hygienebeauftragte organisiert Schulungen und Fortbildungen für das medizinische Personal, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über aktuelle Hygienepraktiken informiert sind. Erstellung von Hygieneplänen: Der Hygienebeauftragte kann Hygienepläne und -richtlinien entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse der Einrichtung zugeschnitten sind. Risikobewertung: Er oder sie identifiziert potenzielle Infektionsrisiken und entwickelt Strategien zur Minimierung dieser Risiken. Kontrolle der Reinigung und Desinfektion: Der Hygienebeauftragte überwacht die ordnungsgemäße Reinigung und Desinfektion von Räumlichkeiten, medizinischen Geräten und Instrumenten. Dokumentation: Die Dokumentation der durchgeführten Hygienemaßnahmen und -kontrollen ist eine wichtige Aufgabe, um die Einhaltung von Vorschriften nachweisen zu können. Kommunikation: Der Hygienebeauftragte fungiert als Schnittstelle zwischen der Einrichtungsleitung, dem medizinischen Personal und anderen relevanten Abteilungen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen bezüglich der Hygiene weitergegeben werden. Infektionsausbrüche: Im Falle von Infektionsausbrüchen ist der Hygienebeauftragte daran beteiligt, die Ursache zu ermitteln, Maßnahmen zur Eindämmung zu ergreifen und Strategien zur Verhinderung zukünftiger Ausbrüche zu entwickeln. Überprüfung von Richtlinien: Der Hygienebeauftragte hält sich über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf Hygiene und Infektionsschutz auf dem Laufenden und passt die Richtlinien der Einrichtung gegebenenfalls an. Zusammenarbeit mit Behörden: Bei Bedarf arbeitet der Hygienebeauftragte mit den zuständigen Gesundheitsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften und Richtlinien eingehalten werden. Niedergelassene Praxen haben in der Regel andere Herausforderungen als Kliniken auf dem Gebiet der Hygiene. Hygienebeauftragter für Ärzte Zertifizierter Kurs zum Hygienebeauftragten Arzt. Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit. Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning. Zertifizierter Kurs mit 60 CME-Punkten 2 Tage (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Zum Kurs Hygienebeauftragter für MFAs Zertifizierter Kurs zur Hygienebeauftragten MFA. Als med. Fachangestellte(r) MFA sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Zertifizierter Kurs mit 24 RbP-Punkten 1 Tag (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Zum Kurs Hygienebeauftragter für Pflegekräfte Zertifizierter Kurs zum Hygienebeauftragten in der Pflege. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Zertifizierter Kurs mit 24 RbP-Punkten 1 Tag (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Zum Kurs Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Was sind CME-Punkte und warum sind sie wichtig?
In der Welt der Medizin gibt es eine Vielzahl von Anforderungen und Standards, die Ärzte erfüllen müssen, um sicherzustellen, dass sie stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Entwicklungen sind. Eine dieser Anforderungen sind sogenannte "CME-Punkte", die für viele Ärzte eine wichtige Rolle spielen. Doch was genau sind diese Punkte und warum sind sie so bedeutend? Was sind CME-Punkte? CME steht für "Continuing Medical Education", was auf Deutsch so viel bedeutet wie "kontinuierliche medizinische Fortbildung". CME-Punkte sind eine Art Währung für medizinische Fachkräfte, die sie verdienen müssen, indem sie an bestimmten Weiterbildungsveranstaltungen, Konferenzen, Seminaren oder Online-Kursen teilnehmen. Diese Fortbildungsaktivitäten decken eine breite Palette von Themen ab, darunter neue Behandlungsmethoden, medizinische Technologien, ethische Standards und vieles mehr. Warum sind CME-Punkte wichtig? Die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und das Sammeln von CME-Punkten sind von entscheidender Bedeutung für Ärzte aus mehreren Gründen: Aktualisierung des Wissens: Die Medizin ist ein sich ständig weiterentwickelndes Feld. Neue Behandlungsmethoden, Medikamente und Technologien entstehen ständig. Durch die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen bleiben Ärzte auf dem neuesten Stand und können ihren Patienten die bestmögliche Versorgung bieten. Gewährleistung der Qualität der Versorgung: Indem Ärzte regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, verbessern sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse. Dies trägt dazu bei, die Qualität der medizinischen Versorgung insgesamt zu erhöhen und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Erfüllung rechtlicher Anforderungen: In vielen Ländern sind Ärzte gesetzlich verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von CME-Punkten pro Jahr zu sammeln, um ihre ärztliche Zulassung aufrechtzuerhalten. Wie viele CME-Punkte müssen Ärzte sammeln? Die Anzahl der erforderlichen CME-Punkte kann je nach Land, medizinischer Fachrichtung und staatlichen Vorschriften variieren. In der Regel müssen Ärzte jedoch jedes Jahr eine bestimmte Anzahl von Punkten sammeln, um ihre Zulassung zu behalten. Diese Anforderungen können zwischen 10 und 50 Punkten pro Jahr liegen, abhängig von verschiedenen Faktoren. Konsequenzen bei unzureichender Anzahl von CME-Punkten Wenn ein Arzt nicht genügend CME-Punkte sammelt, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Zu den möglichen Konsequenzen gehören: Suspendierung der ärztlichen Zulassung: In einigen Ländern kann ein Arzt seine Zulassung verlieren oder vorübergehend suspendiert werden, wenn er nicht die erforderliche Anzahl von CME-Punkten sammelt. Dies kann dazu führen, dass der Arzt nicht mehr praktizieren darf. Berufliche Einschränkungen: Selbst wenn die Zulassung nicht widerrufen wird, können Ärzte, die nicht genügend CME-Punkte sammeln, berufliche Einschränkungen auferlegt bekommen. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass sie bestimmte medizinische Verfahren nicht mehr durchführen dürfen oder unter Aufsicht arbeiten müssen. Insgesamt sind CME-Punkte also ein wichtiger Bestandteil des Lebens eines Arztes. Sie helfen dabei, das Wissen und die Fähigkeiten der Ärzte zu verbessern und sicherzustellen, dass sie stets die bestmögliche Versorgung für ihre Patienten bieten können. Fortbildungen von meduplus für Ärzte, MFA und Pflegekräfte Hygienebeauftragter für Ärzte Zertifizierter Kurs zum Hygienebeauftragten Arzt. Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit. Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning. Zertifizierter Kurs mit 60 CME-Punkten 2 Tage (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning ZUM KURS Hygienebeauftragter für MFAs Zertifizierter Kurs zur Hygienebeauftragten MFA. Als med. Fachangestellte(r) MFA sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Zertifizierter Kurs mit 24 RbP-Punkten 1 Tag (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning ZUM KURS Hygienebeauftragter für Pflegekräfte Zertifizierter Kurs zum Hygienebeauftragten in der Pflege. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Zertifizierter Kurs mit 24 RbP-Punkten 1 Tag (Online-)Abschlusskolloquium Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning ZUM KURS Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten am 26. März 2024
Am Dienstag, den 26. März 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
Herausforderungen in der Krankenhaushygiene: Multiresistente Keime und Präventionsstrategien
In der heutigen Zeit stellen multiresistente Keime eine der größten Herausforderungen im Gesundheitswesen dar. Diese Keime haben die Fähigkeit entwickelt, gegenüber einer Vielzahl von Antibiotika resistent zu werden, was die Behandlung von Infektionen erschwert und die Verbreitung von Krankheiten begünstigt. Vor diesem Hintergrund ist die Krankenhaushygiene zu einem zentralen Anliegen geworden, um die Ausbreitung dieser gefährlichen Keime einzudämmen. Multiresistente Keime und ihre Verbreitung Multiresistente Keime wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und ESBL (Extended-Spectrum Beta-Lactamase) sind in Krankenhäusern weit verbreitet. Sie können nicht nur von Patient zu Patient übertragen werden, sondern auch von medizinischem Personal, medizinischen Geräten und sogar von der Umgebung. Dies macht Krankenhäuser zu potenziellen Hotspots für die Verbreitung solcher Keime. Strategien zur Prävention und Kontrolle Um multiresistente Keime einzudämmen, sind wirksame Präventionsstrategien und Kontrollmaßnahmen unerlässlich. Dazu gehören unter anderem: Händehygiene: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Verhinderung der Keimübertragung. Isolationsmaßnahmen: Patienten mit bekannten oder vermuteten multiresistenten Keimen sollten isoliert werden, um die Verbreitung zu verhindern. Oberflächendesinfektion: Regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Oberflächen und medizinischen Geräten helfen, Keime zu eliminieren. Schulung und Sensibilisierung: Eine kontinuierliche Schulung des medizinischen Personals und der Patienten über Infektionsprävention ist entscheidend. Antibiotikamanagement: Ein verantwortungsbewusster Einsatz von Antibiotika kann dazu beitragen, die Entstehung resistenter Keime zu verhindern. Rolle der Hygienebeauftragten bei der Umsetzung von Maßnahmen Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert eine koordinierte Anstrengung, bei der Hygienebeauftragte eine zentrale Rolle spielen. Hygienebeauftragte sind speziell ausgebildete Fachkräfte, die für die Überwachung und Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern verantwortlich sind. Ihre Aufgaben umfassen die Schulung des Personals, die Überwachung von Infektionsausbrüchen, die Entwicklung von Richtlinien und die kontinuierliche Verbesserung der Hygienestandards. Werden auch Sie zum Hygienebeauftragten mit der Fortbildung von meduplus Möchten Sie die Rolle des Hygienebeauftragten in Ihrer Praxis oder Klinik übernehmen? Dann starten Sie jederzeit mit der Fortbildung zum Hygienebeauftragten! Mit unserer Fortbildung lernen Sie alles über die Krankenhaushygiene, Infektionsprävention und die Rolle des Hygienebeauftragten. Als Qualifikationsnachweis erhalten Sie außerdem ein persönliches Zertifikat. Die Bekämpfung multiresistenter Keime erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise und die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Gesundheitswesen. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen und die Stärkung der Hygienevorschriften können wir dazu beitragen, die Verbreitung dieser Keime einzudämmen und die Sicherheit von Patienten und Personal zu gewährleisten. ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles
Hygiene im Operationssaal: Die unsichtbare Wächterin des Erfolgs
Wenn es um medizinische Eingriffe geht, ist die Hygiene im Operationssaal von entscheidender Bedeutung. Sie ist die unsichtbare Wächterin, die zwischen Erfolg und Misserfolg, zwischen Heilung und Infektion steht. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Aspekte der Hygiene im OP und die entscheidende Rolle, die sie spielt. Sterilisation von Instrumenten und Materialien Die Sterilisation von Instrumenten und Materialien ist ein fundamentaler Schritt im Vorbereitungsprozess für jede Operation. Hierbei werden alle Instrumente und Materialien einem speziellen Reinigungs- und Sterilisationsverfahren unterzogen, um sicherzustellen, dass sie frei von Mikroorganismen sind. Dies ist unerlässlich, um das Risiko von postoperativen Infektionen zu minimieren und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten. Moderne Sterilisationsmethoden wie Dampfsterilisation und Gassterilisation haben dazu beigetragen, diesen Prozess effizienter und zuverlässiger zu gestalten. Dennoch erfordert es ein hohes Maß an Fachwissen und Sorgfalt, um sicherzustellen, dass alle Instrumente und Materialien ordnungsgemäß sterilisiert werden. Raumluftqualität und Infektionsprävention während chirurgischer Eingriffe Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hygiene im Operationssaal ist die Raumluftqualität und die Infektionsprävention während des chirurgischen Eingriffs. Die Luft im OP muss frei von potenziell schädlichen Partikeln und Mikroorganismen sein, um das Risiko von postoperativen Infektionen zu minimieren. Hier kommen spezielle Luftfiltersysteme und Lüftungsanlagen zum Einsatz, die sicherstellen, dass die Luft im Operationssaal kontinuierlich gereinigt und sterilisiert wird. Darüber hinaus spielen auch das richtige Handling von Patienten sowie das Tragen von Schutzkleidung und -ausrüstung eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Infektionen während chirurgischer Eingriffe. Rolle der Hygienebeauftragten bei der Sicherstellung hoher Standards im OP Die Einhaltung hoher Hygienestandards im Operationssaal erfordert ein koordiniertes und gut durchdachtes Vorgehen. Hier kommen Hygienebeauftragte ins Spiel. Diese Fachleute sind für die Überwachung und Sicherstellung der Einhaltung aller hygienischen Standards im OP verantwortlich. Die Hygienebeauftragten spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Implementierung von Hygienemaßnahmen, der Schulung des medizinischen Personals und der Überwachung der Sterilisations- und Reinigungsprozesse. Ihr Ziel ist es, ein sicheres und hygienisches Umfeld im Operationssaal zu schaffen, um das Risiko von Infektionen zu minimieren und die bestmögliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Haben Sie bereits einen Hygienebeauftragten? Die Prävention, Überwachung und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind gemeinschaftliche Verantwortlichkeiten sowohl in Krankenhäusern als auch in Arztpraxen. Die Rolle des Hygienebeauftragten liegt darin, die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen einer Klinik sowie in Praxen und ambulanten OP-Zentren zu vermitteln.  Ergreifen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Fachwissen zu erweitern und sich als Hygienebeauftragter zu etablieren.  Erfolg ist das Ergebnis von Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Hygiene und Zukunft: Was erwartet uns?
In der sich ständig weiterentwickelnden Welt des Gesundheitswesens spielen Hygiene und Infektionskontrolle eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit von Patienten und medizinischem Personal. Technologische Innovationen haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, die Effizienz und Wirksamkeit von Hygienemaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. Von Robotik und Nanotechnologie bis hin zur Integration von IoT-Geräten und UV-C-Desinfektion bieten diese Fortschritte neue Möglichkeiten, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu reduzieren und die Patientenversorgung zu optimieren. In diesem Artikel werden wir einen genaueren Blick auf einige vielversprechende technologische Innovationen im Bereich der Hygiene im Gesundheitswesen werfen und diskutieren, wie sie dazu beitragen können, die Herausforderungen im Zusammenhang mit Infektionskontrolle und Prävention zu bewältigen. Das könnte uns in der Zukunft erwarten 🤖 Robotik und Automatisierung: Roboter werden bereits für die Reinigung und Desinfektion von Krankenzimmern und anderen Bereichen in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt. Die Entwicklung fortschrittlicherer Roboter mit verbesserten Desinfektionsfähigkeiten und künstlicher Intelligenz könnte dazu beitragen, die Effizienz und Wirksamkeit der Hygienepraktiken zu steigern. 🔬 Nanotechnologie: Nanotechnologie-basierte Materialien mit antimikrobiellen Eigenschaften könnten in medizinischen Geräten, Oberflächenbeschichtungen und Kleidung eingesetzt werden, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu reduzieren. 📡 IoT (Internet of Things) und Sensorik: Die Integration von IoT-Geräten und Sensoren in medizinische Ausrüstung, Reinigungsgeräte und Patientenumgebungen könnte dazu beitragen, die Überwachung von Hygienestandards zu verbessern. Diese Technologien können Echtzeitdaten liefern und automatisierte Warnungen bei Abweichungen von den Hygienestandards senden. 💡 UV-C-Desinfektion: UV-C-Licht wird bereits zur Desinfektion in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt. Fortschritte in der UV-C-Technologie könnten zu effizienteren und sichereren Desinfektionsmethoden führen. 🏥 Telemedizin und Fernüberwachung: Die Telemedizin ermöglicht es Patienten, medizinische Beratung und Betreuung von zu Hause aus zu erhalten, was die Notwendigkeit von Besuchen in überfüllten Gesundheitseinrichtungen reduzieren kann. Dies kann zur Verringerung der potenziellen Exposition gegenüber Krankheitserregern beitragen. 💻 E-Learning als Fortbildung: Mithilfe von E-Learnings im Gesundheitsbereich können Kliniken und Praxen, sowie medizinisches Personal effizient und flexibel geschult werden, unabhängig von ihrem Standort oder Verfügbarkeit. Die digitalen Schulungsprogramme ermöglichen es, aktuelle Informationen bereitzustellen und das Wissen über Hygienepraktiken kontinuierlich zu aktualisieren, was zu einer verbesserten Patientenversorgung und einer Reduzierung von Infektionsrisiken führt. Fortbildung zum Hygienebeauftragten von meduplus Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in den Funktionseinheiten einer Klinik sowie Praxen und ambulanten OP-Zentren zu.  Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren.  Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! ZUM KURSANGEBOT  
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Aktuelles
Brandkatastrophe in Seniorenheim: Vier Tote und zahlreiche Verletzte
In den gestrigen Morgenstunden ereignete sich eine tragische Brandkatastrophe in einem Seniorenheim in Bedburg-Hau, Nordrhein-Westfalen. Berichten zufolge kamen dabei vier Menschen ums Leben, während mindestens 58 weitere verletzt wurden. Vier Bewohner bei Brand ums Leben gekommen Die Feuerwehrleute standen vor einer enormen Herausforderung, als sie ankamen. Das Feuer hatte sich bereits so weit ausgebreitet, dass Teile des zweigeschossigen Gebäudes für sie nicht mehr zugänglich waren. Trotz des Einsatzes von etwa 140 Rettungskräften aus dem Kreis Kleve konnten nicht alle Bereiche des Gebäudes erreicht werden. Die Flure waren von Rauch geschwärzt, und mehrere Zimmer waren komplett ausgebrannt. Ursprünglich wurde berichtet, dass 58 Personen verletzt worden seien, doch diese Zahl wurde später korrigiert. Nach aktuellen Informationen sind es 21 Verletzte, von denen 15 leichte Verletzungen erlitten haben. Ein Polizist, ein Feuerwehrmann und eine Person aus der Senioreneinrichtung konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Zigarette als mögliche Brandursache Die Ermittlungen der Polizei haben einen 71-jährigen Bewohner als Verdächtigen identifiziert. Er soll das Feuer fahrlässig mit einer Zigarette verursacht haben. Die Vorwürfe reichen von fahrlässiger Brandstiftung bis hin zu fahrlässiger Tötung und Körperverletzung. Der Bewohner selbst wurde ebenfalls verletzt und befindet sich derzeit im Krankenhaus. Während die unverletzten Bewohner des Heims von Seelsorgern betreut wurden, sind 32 Zimmer des Gebäudes nun unbewohnbar. Die Brandmeldeanlage wurde zerstört, und die Bewohner mussten in andere Einrichtungen verlegt werden, die sich sofort nach dem Brand bereit erklärt haben, sie aufzunehmen. Da das Seniorenheim weiterhin nicht bewohnbar ist, können die Betroffenen auch am nächsten Tag nicht zurückkehren. Wissen kann Leben retten Dieser tragische Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Brandschutzmaßnahmen und Schulungen, insbesondere in sensiblen Umgebungen wie Seniorenheimen. Eine angemessene Schulung kann nicht nur helfen, Brände zu verhindern, sondern auch das richtige Handeln im Falle eines Brandes sicherstellen. Es ist unerlässlich, dass sowohl das Personal als auch die Bewohner solcher Einrichtungen über Brandschutzpraktiken informiert und geschult werden, um das Risiko solcher tragischer Ereignisse zu minimieren.
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Online Abschlusskolloquium am 11. März 2024
🔍 Tauchen Sie ein in die Welt der Hygiene und werden Sie Teil unseres exklusiven Online Abschlusskolloquiums am 11. März 2024! Wir laden Sie herzlich dazu ein, die Früchte Ihrer Fortbildungen zu ernten und Ihre Reise als zertifizierter Hygienebeauftragter zu krönen. 🚀 Unsere Fortbildungen haben bereits zahlreichen Teilnehmern eine umfassende Expertise im Bereich der Hygiene vermittelt. Das Abschlusskolloquium ist der ideale Ort, um Ihr neu erworbenes Wissen zu festigen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich von erfahrenen Fachleuten inspirieren zu lassen. 📆 Datum: 11. März 2024 🕒 Zeit: Start, 9 Uhr Zum KursANGEBOT   Wie läuft der Kurs ab? meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Live-Kolloquien per Zoom die Qualifikation zum/zur Hygienebeauftragten MFA nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für MFA bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt und hat einen Umfang von 24 Unterrichtseinheiten. Der erste Teil besteht aus einem flexiblen E-Learning mit 5 Online-Lernmodulen und einem Abschlussquiz am Ende des Kurses. Nach Erarbeitung der Kurstheorie im eigenen Lerntempo im E-Learning erfolgt der zweite Teil. Dieser besteht aus einem 8-stündigen Abschlusskolloquium via Zoom. Es erwartet Sie ein interaktives Seminar, das von unserer erfahrenen Referentin über Zoom abgehalten wird. Der Tag endet mit dem Abschlusstest. Nach erfolgreichem Durchlauf beider Kursteile erhalten Sie ein Zertifikat als Nachweis Ihrer erworbenen Zusatzqualifikation. Highlights des Abschlusskolloquiums Erfahrungsaustausch mit Experten Präsentation erfolgreicher Fallstudien Live-Demonstrationen und praktische Anwendungen Netzwerkmöglichkeiten mit anderen Hygienebeauftragten Abschluss Ihrer Fortbildung als Hygienebeauftragte/r Qualifizieren Sie sich jetzt zum Hygiene-Experten in Ihrem Praxisteam. 5 Online-Lernmodule Anerkannt mit 24 RbP-Punkten Abschlusskolloquium & Testat Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Zertifikat Haben Sie den Kurs schon begonnen? 🌐 Der Weg zum Hygieneexperten war noch nie so einfach! Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu vertiefen und sich als Hygienebeauftragter zu positionieren. 💡 Erfolg beginnt mit Wissen – und unser Abschlusskolloquium ebnet Ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Hygienebeauftragter. Melden Sie sich jetzt an und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygienebeauftragter Arzt Abschlusskolloquium im Februar 2024
Am 23. - 24. Februar 2024 findet erneut das Abschlusskolloquium für den Kurs "Hygienebeauftragter Arzt" statt. Dieser Termin stellt den zweiten Teil des Blended Learning-Kurses dar. Das E-Learning kann vorab flexibel im eigenen Tempo absolviert werden und ist auf jedem Endgerät verfügbar. Innerhalb unserer Lernplattform können Sie sich für diesen Termin registrieren. Der nächste Termine findet im Mai statt. Für den Kurs erhalten Sie 60 CME Punkte. Abschlusskolloquium 23. - 24. Februar 2024 Sie haben die Möglichkeit Online per Zoom an dem Termin teilzunehmen. So sparen Sie Zeit und Reisekosten. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Zum Kurs Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt Es erwartet Sie in unseren Abschlusskolloquien ein spannendes und interaktives Seminar, das von unseren erfahrenen Referenten abgehalten wird. Kurs Hygienebeauftragter Arzt Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragter Arzt
Schlüssel zur Sicherheit: Prävention postoperativer Wundinfektionen – Ein Blick auf die Empfehlungen der KRINKO
Im Jahr 2018 betonte die KRINKO die Wichtigkeit von Alkohol-basierten Hautantiseptika aufgrund ihrer schnellen und effektiven Wirkung als erste Wahl für die Hautantiseptik vor Operationen. Sie hob jedoch auch hervor, dass bei langwierigen Operationen eine remanente Wirksamkeit des Hautantiseptikums bis zum Wundverschluss in Betracht gezogen werden sollte. Seit der Veröffentlichung dieser Empfehlungen hat sich das Verständnis weiterentwickelt und neue Erkenntnisse sind ans Licht gekommen. Notwendigkeit weiterer Produkte mit CHG-Zusatz Viele weitere Studien haben gezeigt, dass insbesondere der Zusatz eines remanent wirkenden Antiseptikums zu alkoholischen Formulierungen signifikant dazu beitragen kann, die SSI-Rate je nach Operationsart zu reduzieren. Obwohl derzeit in Deutschland nur ein Alkohol-basiertes Hautantiseptikum mit dem Zusatz von Chlorhexidin (CHG) für die präoperative Hautantiseptik zur Verfügung steht, bewertet die KRINKO den routinemäßigen Einsatz von Einwegapplikatoren kritisch. Daher sind aus Sicht der KRINKO weitere Produkte mit CHG-Zusatz erforderlich, die auch unabhängig von Einwegapplikatoren angewendet werden können. Qualitätsstandards und Herstellungsverfahren Die KRINKO legt strenge Qualitätsstandards für die Beschaffenheit von Hautantiseptika fest. Sie betont, dass zwar keine sterilisierten Produkte im pharmazeutischen Sinne erforderlich sind, jedoch die Ausgangsmaterialien, Prozesse und Umgebungsbedingungen für die Herstellung so gestaltet sein müssen, dass das Endprodukt frei von Sporen ist. Diese Standards entsprechen auch den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Die aktuellen Empfehlungen der KRINKO und die Einhaltung strenger Qualitätsstandards sind entscheidend, um die Sicherheit und Genesung von Patienten zu gewährleisten. Sie verdeutlichen auch die Bedeutung kontinuierlicher Fortbildungen, um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit dieser wichtigen Instrumente in der chirurgischen Praxis sicherzustellen. Zertifizierte Fortbildung zum Hygienebeauftragten bei meduplus ab 799€ - Jederzeit starten! Sie sind zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Mehr Erfahren Sie sind bereits Hygienebeauftragter und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen. Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe identifiziert und verbessert werden können. Mehr Erfahren Denselben Kurs bieten wir auch für MFA und Pflegekräfte an, außerdem finden Sie bei uns auch noch weite Hygienekurse und Pflichtschulungen für das ganze Praxisteam. Weitere Kurse Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte(r) Pflege am 06. März 2024
Am Mittwoch, den 06. März 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragte(r) in der Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragter Arzt
Werden Sie zum Hygienebeauftragten!
Im Februar geht es wieder los. Am 23. und 24. Februar findet das nächste Kolloquium begleitend zu dem E-Learningkurs Hygienebeauftragter Arzt / Hygienebeauftragte Ärztin statt. Beide Termine werden online per Zoom stattfinden. Unter dem Begriff E-Learning werden Lernformen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt werden.  Die Vorteile liegen auf der Hand: Flexibilität.  Zeitersparnis Kostenersparnis Ortsunabhängigkeit Der Kurs beinhaltet 22 Lernmodule und wird mit 60 CME Fortbildungspunkten anerkannt. Abgerundet wird der Onlinekurs mit einem 2-tägigen Abschlusskolloquium. Der nächste Termin wird am 23. und 24. Februar stattfinden. Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt, Hygienebeauftragte Ärztin online Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten, Herrn Professor Kramer, abgehalten wird. Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Sollten Sie im Februar nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
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Hygiene im Operationssaal
Der Operationssaal ist ein Ort, an dem Präzision, Fachkenntnisse und höchste Hygienestandards unerlässlich sind. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die Hygiene im Operationssaal und die entscheidende Rolle, die sie bei der Sicherstellung erfolgreicher chirurgischer Eingriffe spielt. Dabei konzentrieren wir uns auf die Sterilisation von Instrumenten und Materialien, die Raumluftqualität und die Infektionsprävention während der Operation sowie die unverzichtbare Rolle der Hygienebeauftragten. Sterilisation von Instrumenten und Materialien Die Sterilisation von Instrumenten und Materialien ist ein grundlegender Schritt im hygienischen Prozess eines Operationssaals. Alle verwendeten Instrumente müssen frei von Mikroorganismen sein, um das Risiko einer postoperativen Infektion zu minimieren. Moderne Sterilisationsmethoden, wie beispielsweise Dampfsterilisation und Sterilisation mit Ethylenoxid, gewährleisten eine zuverlässige Eliminierung von Krankheitserregern und garantieren die Sicherheit der Patienten. Raumluftqualität und Infektionsprävention während chirurgischer Eingriffe Die Raumluftqualität im Operationssaal spielt eine entscheidende Rolle bei der Infektionsprävention während chirurgischer Eingriffe. Kontrollierte Belüftungssysteme mit Hochleistungsfiltern sorgen für eine saubere und keimarme Umgebung, die das Risiko von postoperativen Infektionen reduziert. Zusätzlich werden Maßnahmen wie das Tragen von spezieller Schutzkleidung und das Abdecken von Patienten mit sterilen Tüchern ergriffen, um Kontaminationen zu vermeiden und optimale hygienische Bedingungen zu gewährleisten. Rolle der Hygienebeauftragten bei der Sicherstellung hoher Standards im OP Die Hygienebeauftragten spielen eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung hoher Standards im Operationssaal. Sie sind verantwortlich für die Entwicklung und Implementierung von Hygieneplänen, die Schulung des medizinischen Personals in hygienischen Verfahren und die Überwachung der Einhaltung von Hygienerichtlinien während chirurgischer Eingriffe. Durch ihre Fachkenntnisse und ihr Engagement tragen sie maßgeblich dazu bei, das Risiko von nosokomialen Infektionen zu minimieren und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Zertifizierte Fortbildung zum Hygienebeauftragten bei meduplus ab 799€ – Jederzeit starten! Als Arzt sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Bereits Ende Februar könnten Sie schon selbst Hygienebeauftragter sein!  Nächstes Abschlusskolloquium: 23. – 24. Februar 2024 MEHR ERFAHREN Sie sind bereits Hygienebeauftragter und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden. Dies kann dazu beitragen, mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu verbessern. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen.
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Herausforderungen in der Krankenhaushygiene
Die Hygiene in Krankenhäusern ist seit jeher von höchster Bedeutung, aber im Laufe der Zeit sind neue Herausforderungen aufgetreten, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Multiresistente Keime, deren Verbreitung sich unaufhaltsam ausbreitet, stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Patientensicherheit dar. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen in der Krankenhaushygiene und diskutieren Strategien zur Prävention und Kontrolle, wobei die entscheidende Rolle der Hygienebeauftragten hervorgehoben wird. Multiresistente Keime und ihre Verbreitung Multiresistente Keime, wie beispielsweise MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und ESBL (Extended-Spectrum Beta-Lactamase) produzierende Bakterien, stellen eine wachsende Bedrohung dar. Durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika und unzureichende Hygienemaßnahmen haben diese Keime die Fähigkeit entwickelt, gegen herkömmliche Behandlungen resistent zu werden. Ihr Auftreten in Krankenhäusern erhöht das Risiko von nosokomialen Infektionen, die zu schwerwiegenden Komplikationen führen können. Strategien zur Prävention und Kontrolle Die Bekämpfung multiresistenter Keime erfordert ein umfassendes und koordiniertes Vorgehen. Krankenhäuser implementieren verstärkt Präventionsstrategien wie verbesserte Händehygiene, Isolationsmaßnahmen für infizierte Patienten, regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sowie das gezielte Management von Antibiotika. Durch die Schulung des medizinischen Personals und die Sensibilisierung der Patienten für das Thema Hygiene können Infektionsketten unterbrochen und die Verbreitung von Keimen eingedämmt werden. Rolle der Hygienebeauftragten bei der Umsetzung von Maßnahmen Die Hygienebeauftragten spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern. Sie sind verantwortlich für die Entwicklung, Implementierung und Überwachung von Hygienestandards und -richtlinien. Ihre Aufgaben umfassen die Schulung des Personals, die Durchführung von Audits und Inspektionen sowie die kontinuierliche Überwachung der Hygienepraktiken. Durch ihr Engagement und ihre Fachkenntnisse tragen sie maßgeblich dazu bei, die Patientensicherheit zu gewährleisten und nosokomiale Infektionen zu reduzieren. Zertifizierte Fortbildung zum Hygienebeauftragten bei meduplus ab 799€ – Jederzeit starten! Als Arzt sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Bereits Ende Februar könnten Sie schon selbst Hygienebeauftragter sein!  Nächstes Abschlusskolloquium: 23. – 24. Februar 2024 MEHR ERFAHREN Sie sind bereits Hygienebeauftragter und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden. Dies kann dazu beitragen, mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu verbessern. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen.  
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Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Dürfen MFAs künstliche oder gegelte Fingernägeln tragen?
Heute sieht man die künstlichen Nägel in allen Varianten, Farben und Formen. Jedoch, wie sieht es damit im medizinischen Umfeld aus? Sie gelten als eine Form der Nagelverlängerung oder -verstärkung. Sie können aus verschiedenen Materialien wie Acryl, Gel oder Fiberglas bestehen und werden auf die natürlichen Nägel aufgetragen, um deren Länge und Festigkeit zu erhöhen. Und wie sieht es mit Nagellack aus? Im medizinischen Kontext werden künstliche Fingernägel oft als potenzielles Hygienerisiko betrachtet und können in einigen Gesundheitseinrichtungen, einschließlich Arztpraxen, verboten sein. Das schließt auch Nagellack ein. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, welche Arten von künstlichen Fingernägeln, wie Nagellack oder Gel, in der Diskussion um Hygienemaßnahmen relevant sind. Kann der Arzt selbst bestimmen, ob künstliche Fingernägel erlaubt sind oder ist er an einen festgelegten Hygienestandard gebunden? Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) und das Robert Koch-Institut (RKI) haben zwar keine rechtlich bindenden Verbote, sondern sprechen Empfehlungen aus. Dennoch haben ihre Veröffentlichungen erhebliche Auswirkungen, da sie oft als Grundlage für Regelungen in Gesundheitseinrichtungen dienen und auf publizierten Daten und Erfahrungen basieren. In der KRINKO-Empfehlung "Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens" hebt das Kapitel 3.3 die Voraussetzungen für die hygienische Händedesinfektion hervor. Es wird betont, dass kurz geschnittene Nägel, die mit den Fingerkuppen abschließen, die Reinigung der subungualen Spatien gewährleisten und die Gefahr der Handschuhperforation an den Fingerkuppen minimieren. Die Empfehlung lehnt Nagellack ab, da dieser die Sichtbeurteilung der Nägel behindert und mit zunehmender Tragedauer die Kolonisation auf den Nägeln erhöht.  Auch künstliche Nägel werden kritisch betrachtet, da sie den Erfolg der Händehygiene beeinträchtigen und das Risiko der Handschuhperforation erhöhen. Diese können sogar als Quelle für nosokomiale Infektionen und postoperative Wundinfektionen identifiziert werden. In Kapitel 11 wird klargestellt, dass Nagellack nicht zulässig ist und das Tragen künstlicher und gegelter Fingernägel als unzulässig eingestuft wird. Weitere Aspekte, die nicht primär dem Patientenschutz, sondern dem Personal- und Arbeitsschutz dienen, können aus der aktuellen Fassung der TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" entnommen werden. Es ist wichtig, diese Richtlinien zu beachten, um eine sichere und hygienische Umgebung in Gesundheitseinrichtungen zu gewährleisten. Die Links zu diese Informationen finden Sie in der Quellenangabe.   Zusammenfassend sind künstliche Fingernägel in dir Arztpraxis aus den folgenden Gründen abzulehnen: Erhöhtes Infektionsrisiko: Unter künstlichen Fingernägeln können sich leichter Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger ansammeln, insbesondere wenn Handschuhe getragen werden. Dies erhöht das Risiko einer Übertragung von Infektionen auf Patienten während der medizinischen Behandlung. Einschränkung der Händehygiene: Künstliche Fingernägel können die ordnungsgemäße Reinigung der Hände behindern, insbesondere im Bereich unter den Nägeln. Dies kann die Effektivität der Händehygiene beeinträchtigen, was ein wesentlicher Bestandteil der Infektionskontrolle in der Gesundheitsversorgung ist. Perforationsrisiko von Handschuhen: Künstliche Fingernägel erhöhen das Risiko, dass Handschuhe während der Behandlung perforiert werden, was wiederum das Infektionsrisiko für das medizinische Personal und den Patienten erhöht. Schwierigkeiten bei der Erkennung von Verunreinigungen: Nagellack und künstliche Fingernägel können es schwieriger machen, Verunreinigungen oder Schmutz unter den Nägeln zu erkennen, was die Reinigung und Desinfektion der Hände beeinträchtigen kann. Noso­komiale Infektionen: Es gibt Berichte, dass künstliche Fingernägel als Quelle für nosokomiale Infektionen bei immunsupprimierten Patienten und für Ausbrüche postoperativer Wundinfektionen identifiziert wurden. Die Erlaubnis zum Tragen lackierter Nägel in der Arztpraxis kann je nach den Richtlinien und Vorschriften der spezifischen Gesundheitseinrichtung variieren. In einigen Einrichtungen können lackierte Nägel erlaubt sein, solange der Nagellack keine Gefahr für die Hygiene oder Sicherheit der Patienten darstellt. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen das Tragen lackierter Nägel aus hygienischen Gründen nicht gestattet ist, insbesondere in Bereichen, in denen strenge Hygienestandards erforderlich sind, wie beispielsweise in Operationssälen oder bei der Versorgung von immunsupprimierten Patienten. Lackierte Nägel könnten wie bereits erwähnt die Sicht auf Verunreinigungen oder Schmutz unter den Nägeln beeinträchtigen, was die ordnungsgemäße Reinigung und Desinfektion der Hände erschwert. Zudem können lackierte Nägel das Risiko von Bakterien- und Keimansammlungen unter den Nägeln erhöhen, insbesondere wenn Handschuhe getragen werden, was wiederum das Infektionsrisiko für Patienten während der medizinischen Behandlung erhöht. In unserem Kurs zur Hygienebeauftragten MFA erfahren Sie alles über die erforderlichen Hygienestandards in einer Arztpraxis. Zertifizierte Fortbildung zur Hygienebeauftragten MFA bei meduplus ab 570€ - Jederzeit starten! Als MFA sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Bereits am 11. März 2024 können Sie die Qualifikation zur Hygienebeauftragten MFA erwerben. Das Abschlusskolloquium findet Online statt. So können Sie den gesamten Blended-Learning Kurs bequem von zuhause absolvieren. Mehr Erfahren Sie sind bereits Hygienebeauftragte MFA und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden. Dies kann dazu beitragen, mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu verbessern. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen. Mehr Erfahren   Quellen RKI TRBA 250   Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.
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Aktuelles, Hygienebeauftragter Arzt
Die Bedeutung von Antibiotic Stewardship in der Praxis
Antibiotic Stewardship, oder zu Deutsch "Antibiotika-Verantwortung", bezieht sich auf eine umfassende Strategie zur rationalen und verantwortungsvollen Verwendung von Antibiotika in der Humanmedizin und Tierproduktion. Die Hauptursache für die Zunahme und Verbreitung von multiresistenten Erregern (MRE) liegt in einem unkontrollierten Einsatz von Antibiotika in diesen Bereichen. Dies führt zu einer gesteigerten Resistenzbildung und erschwert die Behandlung von Infektionen erheblich. Die Verbreitung von MRE wird durch verschiedene Faktoren begünstigt Wir haben einige wesentliche Punkte für Sie aufgelistet: Zunahme intensivmedizinischer Maßnahmen und Implantationen: Die Verwendung von Antibiotika ist oft unvermeidlich, wenn Patienten intensivmedizinische Versorgung benötigen oder Implantationen erhalten. Dies erhöht das Risiko der Entwicklung von MRE. Unzureichende Meldepflicht: Es fehlt oft an einer angemessenen Erfassung und Meldung von MRE-Fällen, was die Kontrolle und das Management erschwert. Beschränkung der Erfassung des Antibiotikaverbrauchs: In stationären Einrichtungen ist der Antibiotikaverbrauch nicht immer transparent, was die Überwachung und Kontrolle erschwert. Fehlende nationale Aufklärungsprogramme: Die Bevölkerung ist oft nicht ausreichend über Antibiotic Stewardship (ABS) informiert, was zu einem unangemessenen Einsatz von Antibiotika führen kann. Inkonsequente ambulante Nachbetreuung: Nach der Diagnose von MRE bei Patienten ist eine angemessene Nachbetreuung entscheidend, aber sie wird nicht immer konsequent durchgeführt. Unvollständige Kostenabdeckung: Die Kosten für das Screening und die Sanierung von MRE-Patienten werden nicht immer vollständig gedeckt, was das Interesse an der Umsetzung von ABS-Maßnahmen verringert. Internationale Fluktuation: Die Bewegung von Menschen und Tieren über Ländergrenzen hinweg erleichtert die Verbreitung von MRE. Die Analogie aus unserem Kurs Hygienebeauftrage(r) Arzt/Ärztin "Verlassen auf Antibiotika allein ist wie Autofahren ohne Bremsen und Sicherheitsgurt – nur mit einem Airbag!" verdeutlicht die Bedeutung von Antibiotic Stewardship. Sie zeigt, dass Antibiotika ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Infektionen sind, aber sie allein nicht ausreichen, um die Ausbreitung von MRE zu stoppen. Vor jeder Verschreibung von Antibiotika sollte sorgfältig überprüft werden, ob es alternative Behandlungsmethoden gibt, die nicht zur Resistenzbildung beitragen. Dieser Ansatz ist bereits in der Wundantiseptik etabliert und sollte auch in anderen Bereichen der Medizin angewendet werden. Darüber hinaus sollten antiseptische Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von MRE in Risikobereichen ausgeschöpft werden. Insgesamt bedeutet Antibiotic Stewardship, Antibiotika mit Bedacht und Verantwortung zu verwenden, um die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern, die Effektivität von Antibiotika zu erhalten und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Kurs: Zertifizierte Fortbildung zum/zur Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin bei meduplus ab 799€ - Jederzeit starten! Als Arzt sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Bereits Ende Februar könnten Sie schon selbst Hygienebeauftragter sein! 📅 Nächstes Abschlusskolloquium: 23. – 24. Februar 2024 Mehr Erfahren Sie sind bereits Hygienebeauftragter und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden. Dies kann dazu beitragen, mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu verbessern. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen. Mehr Erfahren   Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt
Mit diesen 5 Krankheitserregern wird nicht nur medizinisches Personal konfrontiert
In unserer täglichen Umgebung sind wir ständig von einer Vielzahl von Krankheitserregern umgeben, die potenzielle Gefahren für unsere Gesundheit darstellen können. Insbesondere in medizinischen Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäusern und Kliniken sind Mitarbeiter einem erhöhten Risiko ausgesetzt, da sie regelmäßig mit kranken Patienten in Kontakt kommen, die verschiedene Infektionen und Krankheiten haben können. Infolgedessen ist es für das medizinische Personal unerlässlich, die verschiedenen Arten von Krankheitserregern zu kennen, denen sie bei der Arbeit begegnen können, um sich effektiv vor Infektionen zu schützen. Dies erfordert ein umfassendes Wissen über Infektionsprävention, Hygienemaßnahmen, persönliche Schutzausrüstung und den korrekten Umgang mit infektiösem Material. Durch eine fundierte Ausbildung, regelmäßige Schulungen und die konsequente Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien können Mitarbeiter im Gesundheitswesen nicht nur ihr eigenes Risiko einer Infektion minimieren, sondern auch dazu beitragen, die Verbreitung von Krankheitserregern in medizinischen Einrichtungen zu kontrollieren und die Sicherheit ihrer Patienten zu gewährleisten. Die fünf häufigsten Arten von Krankheitserregern: Bakterien: Einzellige Organismen, die Krankheiten wie Tuberkulose, Salmonelleninfektionen und Streptokokken verursachen können. Viren: Kleine infektiöse Partikel, die sich in lebenden Zellen vermehren und Krankheiten wie Grippe, HIV/AIDS und COVID-19 verursachen können. Pilze: Organismen wie Hefen und Schimmelpilze, die Pilzinfektionen wie Candidiasis (Hefepilzinfektion) und Ringelflechte verursachen können. Parasiten: Organismen, die in oder auf einem Wirt leben und sich von ihm ernähren, wie z.B. Plasmodien, die Malaria verursachen, und Bandwürmer, die durch kontaminierte Nahrung übertragen werden können. Prionen: Abnormale Proteine, die sich im Gehirn ansammeln und neurodegenerative Erkrankungen wie Creutzfeldt-Jakob-Krankheit verursachen können.   Malaria, Toxoplasmose, Tuberkulose: Welche Erreger stecken dahinter? Erfahren Sie mehr darüber, was für Krankheitsbilder auf die einzelnen Erreger zurückzuführen sind und wie eine typische Übertragung stattfindet. Können Sie den Erreger bestimmen, durch den beispielsweise Malaria verursacht wird? Wir geben einen Überblick: Bakterien: Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, die in verschiedenen Formen und Größen vorkommen können. Einige Bakterien sind notwendig für den menschlichen Körper, während andere Krankheiten verursachen können. Pathogene Bakterien können durch verschiedene Mechanismen Krankheiten verursachen, indem sie Giftstoffe freisetzen, Gewebe schädigen oder das Immunsystem des Wirts beeinträchtigen. Beispiele für durch Bakterien verursachte Krankheiten sind Tuberkulose, eine Infektion der Lunge durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis; Salmonelleninfektionen, die durch verschiedene Arten von Salmonella-Bakterien verursacht werden und durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel übertragen werden können; und Streptokokkeninfektionen, die durch Streptokokkenbakterien verursacht werden und eine Vielzahl von Krankheiten wie Streptokokkenhautinfektionen und Streptokokkenhalsentzündung verursachen können. Viren: Viren sind winzige, nicht lebende infektiöse Partikel, die sich nur in lebenden Zellen vermehren können. Sie bestehen aus einem genetischen Material, das von einer Proteinhülle umgeben ist. Viren infizieren eine Vielzahl von Organismen, einschließlich Pflanzen, Tieren und Bakterien. Einige Viren verursachen Krankheiten beim Menschen, wie Grippe, verursacht durch das Influenzavirus; HIV/AIDS, verursacht durch das humane Immundefizienzvirus (HIV); und COVID-19, verursacht durch das Coronavirus SARS-CoV-2. Viren können verschiedene Körpersysteme infizieren, einschließlich des Atmungssystems, des Verdauungssystems und des Nervensystems. Pilze: Pilze sind eine Gruppe von Organismen, die eine breite Palette von Formen und Größen umfassen, einschließlich einzelliger Hefen und mehrzelliger Schimmelpilze. Einige Pilze sind für den Menschen nützlich und werden in der Lebensmittelproduktion oder zur Herstellung von Medikamenten verwendet, während andere Krankheiten verursachen können. Pilzinfektionen können die Haut, Nägel, Mundschleimhaut, Genitalien oder innere Organe betreffen. Beispiele für Pilzinfektionen sind Candidiasis, eine Hefepilzinfektion, die oft in warmen, feuchten Bereichen wie dem Mund und der Vagina auftritt; und Ringelflechte, eine Pilzinfektion der Haut, die durch verschiedene Arten von Pilzen der Gattung Trichophyton verursacht wird. Parasiten: Parasiten sind Organismen, die in oder auf einem Wirt leben und sich von ihm ernähren. Parasitäre Infektionen können durch Protozoen, Würmer oder Arthropoden verursacht werden. Protozoen sind einzellige Parasiten, die Krankheiten wie Malaria, verursacht durch Plasmodium-Parasiten, und Toxoplasmose, verursacht durch den Toxoplasma gondii-Parasiten, verursachen können. Würmer sind mehrzellige Parasiten, die in verschiedenen Organen oder Geweben des Wirts leben können und Krankheiten wie Bandwurminfektionen und Spulwurminfektionen verursachen können. Arthropoden wie Flöhe, Zecken und Läuse können ebenfalls parasitäre Infektionen beim Menschen verursachen. Bei einem Zeckenstich denken wir weniger an Parasiten, sondern eher an FSME-Viren und Borreliose-Bakterien, aber auch Zecken können Parasiten übertragen. Prionen: Prionen sind abnormale Proteine, die sich im Gehirn ansammeln und neurodegenerative Erkrankungen verursachen können. Diese Krankheiten werden als spongiforme Enzephalopathien bezeichnet und umfassen Krankheiten wie Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen, BSE (bovine spongiforme Enzephalopathie) bei Rindern und Scrapie bei Schafen und Ziegen. Prionen sind besonders beunruhigend, da sie keine Nukleinsäuren enthalten und sich durch Fehlfaltung und Anhäufung normaler Proteine im Gehirn verbreiten können, was zu fortschreitender neurologischer Degeneration und letztendlich zum Tod führt. Wie kann man sich in der täglichen Praxis am besten schützen? Bei der Behandlung von kranken Patienten ist es entscheidend, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor Krankheitserregern zu schützen. Eine grundlegende Praxis ist eine gute Händehygiene, einschließlich gründliches Waschen der Hände mit Seife und Wasser oder die Verwendung von alkoholbasierten Handdesinfektionsmitteln. Darüber hinaus ist das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhen, Kitteln, Schutzbrillen und Gesichtsmasken wichtig, um den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder infektiösen Partikeln zu vermeiden. Die korrekte Entsorgung von medizinischem Abfall ist ebenfalls von großer Bedeutung, um eine Kontamination der Umgebung und potenzielle Infektionen zu verhindern. In einigen Fällen können Isolationsmaßnahmen erforderlich sein, um die Übertragung von Krankheitserregern auf andere Patienten und medizinisches Personal zu verhindern. Diese Maßnahmen können je nach Art der Infektion und den spezifischen Übertragungswegen des Erregers variieren. Genaue Informationen und Anleitungen hierzu finden Sie in unseren Hygienekursen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Personal im Gesundheitswesen vollständig gegen impfpräventable Krankheiten geimpft ist, um sich selbst und ihre Patienten vor Infektionen zu schützen. Regelmäßige Schulung und Weiterbildung des medizinischen Personals über Infektionsprävention, Hygienemaßnahmen und den richtigen Umgang mit infektiösen Materialien sind entscheidend, um das Bewusstsein für Infektionsrisiken zu schärfen und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien zu fördern. Zertifizierte Fortbildung zum Hygienebeauftragten bei meduplus ab 799€ - Jederzeit starten! Als Arzt sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. 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Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt
Was macht den Hygienebeauftragten so wichtig?
Hygiene im Gesundheitswesen spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Patientensicherheit und dem Schutz vor Infektionen. Insbesondere in Praxen und Kliniken ist es von größter Bedeutung, effektive Maßnahmen zur Infektionsprävention zu implementieren. In diesem Zusammenhang gewinnt die Rolle des Hygienebeauftragten zunehmend an Bedeutung. Eine gezielte Fortbildung ist unerlässlich, um diese Schlüsselposition kompetent ausfüllen zu können. 🧫 Die Herausforderungen in der Hygiene: Die dynamische Natur von Krankheitserregern erfordert ständige Anpassungen in den Hygienepraktiken. Angefangen bei der Händehygiene bis hin zur korrekten Desinfektion von Oberflächen – die Bandbreite der erforderlichen Maßnahmen ist vielfältig. Die zunehmende Resistenzbildung von Mikroorganismen stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Daher ist es unerlässlich, dass Hygienebeauftragte stets auf dem neuesten Stand sind und ihre Kenntnisse durch Fortbildungen regelmäßig aktualisieren. 📚 Die Bedeutung von Fortbildungen: Eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten ist keine bloße Formalität, sondern ein Schlüssel zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Die Fortbildung von meduplus bietet Ihnen nicht nur einen umfassenden Einblick in aktuellen Hygienestandards, sondern auch in die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich der Infektionsprävention. Von der korrekten Anwendung von Schutzmaßnahmen bis hin zur Identifikation und Bewältigung von Infektionsausbrüchen – die Fortbildungsinhalte sind praxisnah und direkt anwendbar. 🔍 Praxisbezug in der Fortbildung: Eine effektive Fortbildung zum Hygienebeauftragten sollte einen starken Praxisbezug aufweisen. Bei meduplus bieten wir Ihnen die Möglichkeit Fallbeispiele und praktische Übungen kennenzulernen, um ihr Wissen unmittelbar im Alltag anwenden zu können. Vorteile für die Praxis und Klinik Eine gut ausgebildete Hygienefachkraft kann einen erheblichen Beitrag zur Minimierung von Infektionsrisiken leisten. Dies trägt nicht nur zur Patientensicherheit bei, sondern wirkt sich auch positiv auf das Vertrauen der Patienten in die Einrichtung aus. Zudem können durch die Implementierung effektiver Hygienemaßnahmen Ausfallzeiten und zusätzliche Kosten durch nosokomiale Infektionen reduziert werden. Insgesamt steigert eine kompetente Hygienebeauftragte die Qualität der Gesundheitsversorgung und trägt zur langfristigen Erfolgssicherung der Praxis oder Klinik bei. Deshalb sind Hygienebeauftragte so wichtig! Die Bedeutung von Hygiene im Gesundheitswesen kann nicht genug betont werden, und Hygienebeauftragte spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung effektiver Maßnahmen. Durch regelmäßige Fortbildungen können sie ihr Wissen erweitern und aktualisieren, um den stetigen Herausforderungen in der Infektionsprävention gerecht zu werden. Investitionen in die Ausbildung von Hygienebeauftragten zahlen sich nicht nur in Form von verbesserten Hygienestandards aus, sondern tragen auch zur Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten sowie zur Effizienz der Einrichtung bei. Zertifizierte Fortbildung zum Hygienebeauftragten bei meduplus ab 799€ - Jederzeit starten! Als Arzt sind Sie zeitlich nicht mehr an Seminare oder fest terminierte Fortbildungen gebunden, sondern können selbstständig und flexibel entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Komplexes Wissen wird in kurzen und einfach aufgebauten Lerneinheiten vermittelt, ohne Sie mit stundenlangen, komplizierten Inhalten zu überfordern. Durch flexiblen Zugang auf unsere Lerninhalte über das Smartphone, Tablet oder den Desktop prägt sich das erlangte Wissen nachhaltig ein und kann jeden Tag auf’s Neue aufgefrischt werden. Bereits Ende Februar könnten Sie schon selbst Hygienebeauftragter sein! 📅 Nächstes Abschlusskolloquium: 23. – 24. Februar 2024 Mehr Erfahren Sie sind bereits Hygienebeauftragter und möchten Ihr Wissen aktualisieren? Unser Auffrischungskurs bietet Ihnen die Gelegenheit, bewährte Verfahren zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese in der Praxis effektiv umgesetzt werden. Dies kann dazu beitragen, mögliche Lücken oder ineffiziente Abläufe zu identifizieren und zu verbessern. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten einen Auffrischungskurs abzulegen, um das Hygienewissen im Abstand von 1-2 Jahren auf den neuesten Stand zu bringen. Mehr Erfahren
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte MFA
Abschlusskolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten am 25. Januar 2024
Am Donenrstag, den 25. Januar 2024, findet unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten statt. Sie können ganz einfach und flexibel Online via ZOOM am Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich anfallende Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium zu Ihrem Kurs geboten. Was erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium? Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten abgehalten wird. Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Denken Sie aber daran, das E-Learning sollte bis zum Termin des Abschlusskolloquiums beendet sein. Sie unseren Kurs noch nicht gebucht? Sie können unseren Kurs jederzeit buchen und starten! Anschließend können Sie sich für einend er verfügbaren Termine der Kolloquien anmelden. Über den Button erhalten Sie weitere Informationen zum Kurs. Gerne beraten wir Sie auch persönlich! Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Alle Branchen, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene
Sind ozon-basierte Reinigungsverfahren in infektionshygienisch sensiblen Bereichen erlaubt?
Die Verwendung von Reinigungsverfahren auf Ozonbasis, insbesondere für Hand- und Hautkontaktflächen in infektionshygienisch sensiblen Bereichen, wirft wichtige Fragen auf. Im Fokus steht die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Methoden, insbesondere im Kontext von Gesundheitseinrichtungen. Reinigungsunternehmen setzen vermehrt Verfahren auf Ozonbasis für die Unterhaltsreinigung ein, einschließlich der Haut- und Handkontaktflächen im Sanitärbereich. Diese Praxis findet auch in anderen Gesundheitseinrichtungen verstärkte Anwendung. Jedoch ist dies zulässig? Was sind ozon-basierte Reinigungsverfahren? Ozon-basierte Reinigungsverfahren nutzen Ozon, eine Form von Sauerstoff, um Oberflächen zu reinigen und zu desinfizieren. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel und wirkt antimikrobiell, was es für die Reinigung und Desinfektion von verschiedenen Oberflächen geeignet macht. Bei der Anwendung von ozon-basierten Reinigungsverfahren wird oft ozonhaltiges Wasser erzeugt und für die Desinfektion von Flächen, Gegenständen oder in manchen Fällen auch zur Luftdesinfektion verwendet. Es wird angenommen, dass Ozon wirksam gegen verschiedene Mikroorganismen, einschließlich Bakterien, Viren und Pilze, ist. Was gilt es bei diesem Reinigungsverfahren zu beachten? Die KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention) gibt in ihrer aktuellen Stellungnahme klare Empfehlungen für die Desinfektion von Flächen in Gesundheitseinrichtungen. Sofern eine desinfizierende Flächenreinigung oder -desinfektion erforderlich ist, sollte ein Verfahren gewählt werden, dessen desinfizierende Wirksamkeit durch zwei herstellerunabhängige Prüfberichte nachgewiesen wurde. Diese Prüfberichte sollen auch die konkrete Anwendungsempfehlung bestätigen. Die Auswahl von Reinigungs- und Desinfektionsverfahren muss darüber hinaus eine Bewertung des Infektionsrisikos berücksichtigen. Für häufig berührte Haut- und Handkontaktflächen ist situationsabhängig eine desinfizierende Reinigung oder, auf Flächen für aseptische Tätigkeiten, eine Desinfektion indiziert. Hierbei ist es entscheidend, dass das verwendete Produkt das erforderliche Wirkungsspektrum aufweist, das sich aus der Risikobewertung ergibt. Ozonbasierte Reinigungsverfahren werden zwar vermehrt angeboten, jedoch ist aktuell kein zugelassenes Biozid-Produkt auf Ozonbasis verfügbar. Produkte, die mit Aussagen wie "Anwendung zur Sanitation" oder "mit keimzahlreduzierender Wirkung" beworben werden, erfüllen nicht die Anforderungen an ein Desinfektionsmittel oder einen desinfizierenden Reiniger nach KRINKO-Empfehlung. Die Wirksamkeit für die erforderlichen Wirkspektren, insbesondere bakterizid und levurozid, muss bestätigt sein, um einen Einsatz in Gesundheitseinrichtungen und sensiblen Bereichen zu rechtfertigen. Zusätzlich zu Fragen der Wirksamkeit müssen Anwender vor dem Einsatz von ozon-basierten Verfahren Informationen zu verschiedenen Aspekten erhalten, darunter die Form der Ozonanwendung (gasförmig oder in wässriger Lösung), die Stabilisierung des flüchtigen Ozons im Produkt, der genaue Verwendungszweck und die Zulassung als Biozid oder Medizinprodukt. Auch die Frage nach der Verträglichkeit und Sicherheit für Anwender spielt eine zentrale Rolle, da Ozon ein stark oxidierendes Gas mit hoher Inhalationstoxizität ist. Insgesamt wird deutlich, dass bei der Anwendung von ozon-basierten Reinigungsverfahren in infektionshygienisch sensiblen Bereichen eine umfassende Prüfung und Einhaltung von regulatorischen Anforderungen notwendig ist. Die Sicherheit und Wirksamkeit sollten durch unabhängige Gutachten bestätigt werden, und die Anwendungsbedingungen sowie Arbeitsschutzmaßnahmen müssen transparent und effektiv kommuniziert werden, um eine potenzielle Gesundheitsgefährdung auszuschließen. Quelle vah-online.de Sie möchten Ihr Hygienewissen erweitern? Am 25.1.2024 findet das Abschlusskolloquium für den Kurs Aufbereitung für Medizinprodukte  via Zoom statt. Das vorgeschaltete E-Learning kann jederzeit gestartet werden. Der Kurs richtet sich an erfahrene Mitarbeiter:innen von Praxen mit medizinischer Ausbildung (Medizinische Fachangestellte, Krankenschwester/-pfleger) und mehrjähriger Berufserfahrung. 8 Online-Lernmodule 1 Tag Training (Online oder Präsent) 24 RbP-Punkte Kolloquium & Zertifikat Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über das Dashboard des Kurses für das Abschlusskolloquium verbindlich anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Hygienebeauftragter Arzt, Refresherkurse
Sind Refresherkurse für Hygienebeauftragte Ärzte verpflichtend?
Immer wieder fragen uns unsere Kunden, ob Auffrischungskurse oder Refresherkurse für Hygienebeauftragte Ärzte verpflichtend sind. Die Antwort darauf ist ganz klar "Ja", allerdings gibt es bei den Vorgaben zwischen den Bundesländern teils erhebliche Unterschiede. Sind Refresherkurse für Hygienebeauftragte Ärzte verpflichtend? Ja. Jeder Hygienebeauftragte Arzt muss sich fortbilden. Wir haben in der untenstehenden Tabelle die verschiedenen Auslegungen des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) zusammengefasst. Die Hygieneverordnungen der Länder empfehlen Hygienebeauftragten eine Auffrischung des Hygienewissens im Abstand von 1-2 Jahren, teilweise mit genauen Zeitvorgaben oder inhaltlichen Vorgaben (NRW). [table id=147 /] Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte im E-Learning Der von meduplus entwickelte Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte genügt den Ansprüchen sämtlicher Hygieneverordnungen. Er besteht aus 16 Fortbildungseinheiten und enthält alle Neuerungen aus dem Bereich der Hygiene und Infektionsprävention der letzten Jahre. Neue Richtlinien und Leitlinien vom Robert-Koch-Institut, KRINKO und ART-Kommission werden berücksichtigt. Weitere Infos finden Sie hier. Nach der meduplus Smart Learning® Methode 22 Module, zertifiziert mit 32 CME-Punkten Deckt HBA-Fortbildungspflicht aller Bundesländer ab E-Learning-Kurs ohne Präsenzpflicht Preis: 599€

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Gesetzliche Grundlagen In jedem Bundesland gelten andere gesetzliche Vorgaben bezüglich der Umsetzung des IfSG. Diese werden in 16 Hygieneverordnungen der Länder unterschieden, die sich teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Beispielsweise finden Sie hier die Hygieneverordnung des Land Berlin. Die Nachweise und gesetzlichen Grundlagen haben wir auf den Seiten für die Bundesländer in der obenstehenden Tabelle zusammengefasst.
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Aktuelles, Pflichtschulungen
Pflichtschulungen für Arztpraxen im Überblick
Pflichtschulungen sind Schulungen oder Trainings, die von Gesetzen, Vorschriften, Branchenstandards oder Unternehmensrichtlinien vorgeschrieben sind. Diese Schulungen sind notwendig, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter:innen bestimmte Fähigkeiten erlernen, Informationen verstehen oder Verhaltensweisen annehmen, um ihre Arbeit sicher, effektiv und im Einklang mit gesetzlichen Anforderungen durchzuführen. Die spezifischen Pflichtschulungen für Arztpraxen können je nach Land, Bundesland und den dort geltenden Gesetzen und Vorschriften variieren. Hier sind häufige Pflichtschulungen, die in vielen Arztpraxen erforderlich sind: Hygieneschulungen: In medizinischen Einrichtungen ist die Einhaltung von Hygienestandards von entscheidender Bedeutung, um Infektionsrisiken zu minimieren. Mitarbeiter:innen sollten in den richtigen Methoden zur Händehygiene, Desinfektion von Oberflächen und Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung geschult werden. Auch sollte der Hygieneplan mindestens einmal jährlich aktualisiert werden. Datenschutz und Patientenvertraulichkeit: Mitarbeiter:innen in Arztpraxen haben Zugang zu sensiblen Patientendaten und müssen die Datenschutzbestimmungen und -richtlinien einhalten. Schulungen zur Vermeidung von Datenschutzverletzungen und zum Schutz der Patientenvertraulichkeit sind wichtig. Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen: Mitarbeiter:innen sollten über grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen und den Umgang mit medizinischen Notfällen in der Praxis geschult sein. Eine regelmäßige Auffrischung des Wissens gibt nicht nur dem Betroffenen, sondern auch den Helfer:innen Sicherheit. Arbeitsschutz: Schulungen zur sicheren Verwendung von medizinischen Geräten, Instrumenten und zur Vermeidung von Verletzungen im Arbeitsumfeld sind von Bedeutung. Die Schulung sollte nicht nur die rechtlichen Grundlagen und Verhalten am Arbeitsplatz beinhalten, sondern auch wichtige Informationen über die Schutzausrüstung in Arztpraxen oder Kliniken geben. Brand- und Evakuierungsschulungen: Wie in jedem Arbeitsumfeld ist auch in Arztpraxen Wissen über Brandschutzmaßnahmen und Evakuierungsverfahren wichtig. Dazu zählen unter anderem vorbeugende Maßnahmen, Brandarten, Löscharten und das Verhalten im Brandfall. Anti-Diskriminierung und Diversity: Diese Schulungen fördern ein inklusives Arbeitsumfeld und helfen dabei, Diskriminierung und Vorurteilen entgegenzuwirken. Die Grundlage hierfür stellt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)dar. Machen Sie es einfach für sich und Ihr Team mit unseren zeit- und ortsabhängige E-Learning-Lösung: Schnell und zeiteffizient dank E-Learning Keine Installation, sofort starten Zertifikat für alle Kurse Paketbuchung zum Vorteilspreis gegenüber Einzelbuchung Pflichtschulungen einzeln oder im Paket meduplus bietet die oben genannten Pflichtschulungen für Ärztinnen / Ärzte, MFA, Pflege und die medizinische Assistenz an. Die Schulungen entsprechen den gesetzlichen Standards. Für alle Schulungen erhalten Sie ein Zertifikat als Nachweis. Als Hygieneexperten legen wir von meduplus einen besonderen Wert auf unsere Hygienekurse. Die Pflichtschulungen können Sie mit Preisvorteil direkt im Paket buchen. Auch können Sie sich diese individuell von uns zusammenstellen lassen. Kontaktieren Sie uns hier für Ihre Anfragen oder ein Angebot. Pflichtschulungen für Ärzte/Ärztinnen Pflichtschulungen für MFA Pflichtschulungen für Pflegekräfte Pflichtschulungen für med. Assistenz Sie sind noch unentschlossen? Lernen Sie unsere 0€-Microlearnings zu verschiedenen Keimen und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen kennen. Die Microlearnings sind eine effektive Ergänzung zu den Hygienekursen. Unsere Mission ist es, eine Awareness für Keime zu schaffen und über präventive Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Keime umgeben uns täglich. Einige Viren und Bakterien können für bestimmte Personengruppen gefährlich sein. Wir stellen Ihnen verschiedenen Keime vor. Erfahren Sie hier alles Wesentliche zu den Erregern, Präventionsmaßnahmen, Diagnostik und Hygienemaßnahmen. Microlearnings kennenlernen
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Hygienebeauftragter Arzt
Welche Praxis benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt?
Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) werden in ihren Einrichtungen bestellt. Es muss sich dabei um Fachärzte mit einer 40-Stündigen Zusatzausbildung, wie zum Beispiel unserem gleichnamigen meduplus Smart Learning® Kurs, handeln. Hygienebeauftragte Ärzte sind medizinisch tätig und bilden das Bindeglied zwischen ihrer Funktionseinheit und der Krankenhaushygiene. Sie sorgen für die Umsetzung der Hygienevorgaben auf der Station. Auch in verschiedenen Arztpraxen sollen sie zur Umsetzung der regelkonformen Hygiene eingesetzt werden. Aber welche Praxis benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Die Bestellung von Hygienebeauftragten Ärzten ist nur für Krankenhäuser sowie für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen einheitlich festgelegt. Die Bundesländer haben in ihren Hygieneverordnungen eigene, teilweise stark voneinander abweichende, Regelungen zur Bestellung von hygienerelevanten Personal festgeschrieben (siehe Tabelle). Welche Praxis benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen die Bestellung ist die eigene Risikoabschätzung. Die Regelungen der Bundesländer kommen nur bei Auseinandersetzungen mit Kontrollbehörden zum Tragen. Im Schadensfall gelten die übergeordneten Regelungen auf Bundesebene. Hinter den Links in der Tabelle finden Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Bundesländern. [table id=98 /] Bemerkenswert ist, dass in Nordrhein Westfalen auch für Arzt- und Zahnarztpraxen sowie sonstige medizinische Einrichtungen die Bestellung festgelegt ist, was in Anbetracht von Mängelanalysen in diesem Bereich zu einer durchgreifenden Verbesserung führen dürfte. Bei einer Analyse von Gerichtsentscheidungen zu hygienisch relevanten Fehlern wird deutlich, dass zum Beispiel in Einrichtungen für ambulantes Operieren gravierende Mängel zu Haftungsansprüchen geführt haben. Derzeit ist allerdings nicht klar definiert, ab wann ein invasiver Eingriff unter die Begrifflichkeit des ambulanten Operierens fällt. In diesem Fall sollten die Risikobewertung für die Entstehung einer NI und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Infektionsprävention zugrunde gelegt werden. Praxen mit hohem Infektionsrisiko sollten Hygienebeauftragte Ärzte ausbilden Sofern in Arztpraxen invasive Eingriffe mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt werden, sollten diese einen Arzt zum HBA weiterbilden. Dies betrifft Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (MKG) Praxen, in denen endoskopische Eingriffe durchgeführt werden (z. B. Gastroenterologie, Urologie, HNO und Gynäkologie) Augenarztpraxen, sofern dort invasive Eingriffe durchgeführt werden Interventionelle Radiologie Zahnärzte, die Knochenaugmentation durchführen Ambulante OP-Zentren (AOZ) Bei der Risikoeinschätzung ist zu berücksichtigen, dass den auf Grund der Invasivität und komplexen Übertragungsmöglichkeiten höheren Infektionsrisiken in stationären Einrichtungen im Allgemeinen eine etablierte Hygienestruktur gegenübersteht, während das in Praxen häufig nicht gegeben ist. So wurden fehlende Hygienepläne und nicht erfolgte Personalschulung zur Hygiene juristisch als Organisationsverschulden bewertet. E-Learning mit Live-Kolloquium Hygienebeauftragte(r) Arzt/Ärztin Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Zum Kurs
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Alle Branchen, Aufbereitung Medizinprodukte
Was ist beim Einsatz von Dampfsterilisatoren zu beachten?
Die Anwendung von Dampfsterilisatoren, auch als Autoklaven bekannt, spielt eine entscheidende Rolle in zahlreichen Bereichen, darunter das Gesundheitswesen, die Forschung und die Industrie. Die Gewährleistung einer effektiven Sterilisation von medizinischen Instrumenten, Laborausrüstungen und anderen Materialien ist von höchster Bedeutung, um Infektionen zu verhindern und die Sicherheit von Patienten, Forschern und Bedienern zu gewährleisten. In diesem Kontext sind bestimmte Aspekte von zentraler Bedeutung, um sicherzustellen, dass der Einsatz von Dampfsterilisatoren optimal erfolgt.  In unserem Kurs 'Aufbereitung für Medizinprodukte' (Kapitel 8) geben wir einen detaillierten Einblick zum Thema Sterilisationsverfahren. Das müssen Sie vor der Sterilisation beachten: Vor der Sterilisation ist sicherzustellen, dass die zu behandelnden Gegenstände für den Dampfsterilisationsprozess geeignet sind. Eine sorgfältige Vorbereitung und das Entfernen von nicht sterilisierbaren Teilen sind daher unumgänglich. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass die Beladung der Sterilisatoren so erfolgt, dass der Dampf ungehindert zirkulieren kann, um eine effektive Sterilisation sicherzustellen. Korrekte Temperatur- und Druckzyklen: Die Einhaltung der richtigen Temperatur- und Druckparameter ist entscheidend für den Erfolg des Sterilisationsprozesses. Hierbei sollten die vom Hersteller empfohlenen Werte beachtet und eingehalten werden. Die Überwachung der Sterilisationszeiten ist ebenfalls von großer Wichtigkeit, um die Wirksamkeit des Prozesses sicherzustellen. Luftentlüftung und Kontrollierte Trocknung: Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die ordnungsgemäße Luftentlüftung vor Beginn der Sterilisation. Hierbei wird durch wiederholtes Evakuieren und Befüllen mit Dampf sichergestellt, dass optimale Bedingungen für die Sterilisation geschaffen werden. Zudem sollte der Trocknungszyklus kontrolliert erfolgen, um Restfeuchtigkeit zu eliminieren. Wartung und Validierung: Regelmäßige Wartungen gemäß den Herstelleranweisungen sind unerlässlich, um die korrekte Funktionalität des Dampfsterilisators zu gewährleisten. Eine periodische Validierung des Sterilisationsprozesses ist ebenso wichtig, um sicherzustellen, dass die angestrebten Sterilitätsstandards erfüllt werden.   Der Einsatz von Dampfsterilisatoren erfordert ein umfassendes Verständnis und die strikte Einhaltung bestimmter Protokolle. Die Beachtung der genannten Aspekte, von der Vorbereitung der zu sterilisierenden Objekte bis zur regelmäßigen Wartung und Validierung, ist entscheidend, um eine zuverlässige Sterilisation zu gewährleisten.  Durch die Beachtung dieser Richtlinien wird nicht nur die Wirksamkeit des Sterilisationsprozesses sichergestellt, sondern auch die Sicherheit und Gesundheit aller, die mit dem Dampfsterilisator in Kontakt kommen. E-Learning und Live-Webinar Aufbereitung für Medizinprodukte Am 25.1.2024 findet das Abschlusskolloquium für den Kurs Aufbereitung für Medizinprodukte LIVE  via Zoom statt. Das vorgeschaltete E-Learning kann jederzeit gestartet werden. Der Kurs richtet sich an erfahrene Mitarbeiter:innen von Praxen mit medizinischer Ausbildung (Medizinische Fachangestellte, Krankenschwester/-pfleger) und mehrjähriger Berufserfahrung. 8 Online-Lernmodule 1 Tag Training (Online oder Präsent) 24 RbP-Punkte Kolloquium & Zertifikat Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über das Dashboard des Kurses für das Abschlusskolloquium verbindlich anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Hygienebeauftragter Arzt, Länder Regelung
Benötigt eine Praxis in Berlin einen Hygienebeauftragten Arzt?
Dieser Artikel behandelt Berlin, die bundesweiten Regelungen finden Sie hier. Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) werden in ihren Einrichtungen bestellt. Es muss sich dabei um Fachärzte mit einer 40-Stündigen Zusatzausbildung, wie zum Beispiel unserem gleichnamigen meduplus Smart Learning® Kurs, handeln. Hygienebeauftragte Ärzte sind medizinisch Tätig und bilden das Bindeglied zwischen ihrer Funktionseinheit und der Krankenhaushygiene. Sie sorgen für die Umsetzung der Hygienevorgaben auf der Station. Auch in verschiedenen Arztpraxen sollen sie zur Umsetzung der regelkonformen Hygiene eingesetzt werden. Aber welche Praxis in Berlin benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Die Bestellung von Hygienebeauftragten Ärzten ist nur für Krankenhäuser sowie für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen einheitlich festgelegt. Die Bundesländer haben in ihren Hygieneverordnungen eigene, teilweise stark voneinander abweichende, Regelungen zur Bestellung von hygienerelevanten Personal festgeschrieben. Welche Praxis in Berlin benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Die folgenden Regelungen in Berlin gelten laut §7 (1) MedHygV für Einrichtungen "mit einem hohen Risiko für nosokomiale Infektionen". Tagesklinik: Ja Ambulantes Operieren: Ja Dialyse: Ja Arzt-/Zahnarztpraxen: Nein Gesetzesgrundlage In Berlin gilt die "Verordnung zur Regelung der Hygiene in medizinischen Einrichtungen (Hygieneverordnung)", zu finden auf der Webseite des Landes. §7 (3) MedHygV besagt zudem: Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte dienen in bereichsspezifischen Fragen der Hygiene den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als zentrale Ansprechpersonen. Sie analysieren die bereichsspezifischen Infektionsrisiken und unterstützen in ihrem Verantwortungsbereich die Umsetzung der im Hygieneplan empfohlenen Hygienemaßnahmen. Im Übrigen ergeben sich die Aufgaben aus der Empfehlung „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“. Weitere Hinweise & Empfehlung Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen die Bestellung ist die eigene Risikoabschätzung. Die Regelungen der Bundesländer kommen nur bei Auseinandersetzungen mit Kontrollbehörden zum Tragen. Im Schadensfall gelten die übergeordneten Regelungen auf Bundesebene. Derzeit ist allerdings nicht klar definiert, ab wann ein invasiver Eingriff unter die Begrifflichkeit des ambulanten Operierens fällt. In diesem Fall sollten die Risikobewertung für die Entstehung einer NI und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Infektionsprävention zugrunde gelegt werden. Praxen mit hohem Infektionsrisiko sollten Hygienebeauftragte Ärzte ausbilden Sofern in Arztpraxen invasive Eingriffe mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt werden, sollten diese einen Arzt zum HBA weiterbilden. Dies betrifft Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (MKG) Praxen, in denen endoskopische Eingriffe durchgeführt werden (z. B. Gastroenterologie, Urologie, HNO und Gynäkologie) Augenarztpraxen, sofern dort invasive Eingriffe durchgeführt werden Interventionelle Radiologie Zahnärzte, die Knochenaugmentation durchführen Ambulante OP-Zentren (AOZ) Bei der Risikoeinschätzung ist zu berücksichtigen, dass den auf Grund der Invasivität und komplexen Übertragungsmöglichkeiten höheren Infektionsrisiken in stationären Einrichtungen im allgemeinen eine etablierte Hygienestruktur gegenübersteht, während dass in Praxen häufig nicht gegeben ist. So wurden fehlende Hygienepläne und nicht erfolgte Personalschulung zur Hygiene juristisch als Organisationsverschulden bewertet. Quellen & Weitere Informationen MedHygV Berlin Link meduplus Smart Learning® Hygienebeauftragter Arzt Kapitel 3.3 "Personelle Voraussetzungen"Link E-Learning mit Live-Kolloquium Hygienebeauftragte(r) Arzt/Ärztin Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Zum Kurs  
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Hygienebeauftragter Arzt, Länder Regelung
Benötigt eine Praxis in Niedersachsen einen Hygienebeauftragten Arzt?
Dieser Artikel behandelt Niedersachsen. Die bundesweiten Regelungen finden Sie hier. Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) werden in ihren Einrichtungen bestellt. Es muss sich dabei um Fachärzte mit einer 40-Stündigen Zusatzausbildung, wie zum Beispiel unserem gleichnamigen meduplus Smart Learning® Kurs, handeln. Hygienebeauftragte Ärzte sind medizinisch tätig und bilden das Bindeglied zwischen ihrer Funktionseinheit und der Krankenhaushygiene. Sie sorgen für die Umsetzung der Hygienevorgaben auf der Station. Auch in verschiedenen Arztpraxen sollen sie zur Umsetzung der regelkonformen Hygiene eingesetzt werden. Aber welche Praxis in Niedersachsen benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Die Bestellung von Hygienebeauftragten Ärzten ist nur für Krankenhäuser sowie für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen einheitlich festgelegt. Die Bundesländer haben in ihren Hygieneverordnungen eigene, teilweise stark voneinander abweichende, Regelungen zur Bestellung von hygienerelevanten Personal festgeschrieben. Welche Praxis in Niedersachsen benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Tagesklinik: risikoadaptiert nach RKI Ambulantes Operieren: risikoadaptiert nach RKI Dialyse: risikoadaptiert nach RKI Arzt-/Zahnarztpraxen: risikoadaptiert nach RKI §3 (2) NMedHygVO besagt zudem: Muss die Leitung einer medizinischen Einrichtung nach den Empfehlungen eine hygienebeauftragte Ärztin oder einen hygienebeauftragten Arzt nicht einsetzen, so muss sie sicherstellen, dass in der medizinischen Einrichtung mindestens eine Ärztin oder ein Arzt mit der Qualifikation nach § 5 Abs. 2 Nr. 3 (Anmerkung der Redaktion: min. 40h/anerkannt von der ÄK Niedersachsen) tätig ist. Gesetzesgrundlage In Niedersachsen gilt die "Niedersächsische Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (NMedHygVO)", zu finden auf der Webseite des Landes. Weitere Hinweise & Empfehlung Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen die Bestellung ist die eigene Risikoabschätzung. Die Regelungen der Bundesländer kommen nur bei Auseinandersetzungen mit Kontrollbehörden zum Tragen. Im Schadensfall gelten die übergeordneten Regelungen auf Bundesebene. Derzeit ist allerdings nicht klar definiert, ab wann ein invasiver Eingriff unter die Begrifflichkeit des ambulanten Operierens fällt. In diesem Fall sollten die Risikobewertung für die Entstehung einer NI und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Infektionsprävention zugrunde gelegt werden. Praxen mit hohem Infektionsrisiko sollten Hygienebeauftragte Ärzte ausbilden Sofern in Arztpraxen invasive Eingriffe mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt werden, sollten diese einen Arzt zum HBA weiterbilden. Dies betrifft Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (MKG) Praxen, in denen endoskopische Eingriffe durchgeführt werden (z. B. Gastroenterologie, Urologie, HNO und Gynäkologie) Augenarztpraxen, sofern dort invasive Eingriffe durchgeführt werden Interventionelle Radiologie Zahnärzte, die Knochenaugmentation durchführen Ambulante OP-Zentren (AOZ) Bei der Risikoeinschätzung ist zu berücksichtigen, dass den auf Grund der Invasivität und komplexen Übertragungsmöglichkeiten höheren Infektionsrisiken in stationären Einrichtungen im allgemeinen eine etablierte Hygienestruktur gegenübersteht, während dass in Praxen häufig nicht gegeben ist. So wurden fehlende Hygienepläne und nicht erfolgte Personalschulung zur Hygiene juristisch als Organisationsverschulden bewertet. Quellen & Weitere Informationen NMedHygVO Niedersachsen meduplus Smart Learning® Hygienebeauftragter Arzt Kapitel 3.3 "Personelle Voraussetzungen"Link   Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.  
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA
Hygienebeauftragte MFA ONLINE Abschlusskolloquium am 06.12.2023
Am Montag, den 06. Dez. 2023, findet das Abschlusskolloquium für den E-Learningkurs Hygienebeauftragte(r) MFA statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Wie läuft der Kurs ab? meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Live-Kolloquien per Zoom die Qualifikation zum/zur Hygienebeauftragten MFA nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für MFA bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt und hat einen Umfang von 24 Unterrichtseinheiten. Der erste Teil besteht aus einem flexiblen E-Learning mit 5 Online-Lernmodulen und einem Abschlussquiz am Ende des Kurses. Nach Erarbeitung der Kurstheorie im eigenen Lerntempo im E-Learning erfolgt der zweite Teil. Dieser besteht aus einem 8-stündigen Abschlusskolloquium via Zoom. Es erwartet Sie ein interaktives Seminar, das von unserer erfahrenen Referentin über Zoom abgehalten wird. Der Tag endet mit dem Abschlusstest. Nach erfolgreichem Durchlauf beider Kursteile erhalten Sie ein Zertifikat als Nachweis Ihrer erworbenen Zusatzqualifikation. Qualifizieren Sie sich jetzt zum/zur Hygiene-Experten / Hygiene-Expertin in Ihrem Praxisteam. 5 Online-Lernmodule Anerkannt mit 24 RbP-Punkten Abschlusskolloquium & Testat Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Zertifikat Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über das Dashboard des Kurses für das Abschlusskolloquium verbindlich anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene
Wie läuft eine Praxisbegehung durch das Gesundheitsamt ab?
Während einer Praxisbegehung überprüfen Gesundheitsämter und andere zuständige Stellen, ob die Sicherheit von Patienten und Praxismitarbeitern gewährleistet ist. Die zu überprüfenden Aspekte variieren je nach der anmeldenden Behörde sowie der Größe und dem Leistungsspektrum der ärztlichen oder zahnärztlichen Praxis. Als Praxisinhaber ist es entscheidend, die spezifischen Pflichten in Bezug auf Hygiene, den Umgang mit Medizinprodukten und deren Aufbereitung, Abfallentsorgung sowie Arbeitsschutz zu kennen. Die Räumlichkeiten werden sorgfältig unter die Lupe genommen, um sicherzustellen, dass sie den hygienischen Anforderungen entsprechen. Dies beinhaltet Aspekte wie Sauberkeit, Belüftung und die allgemeine Ordnung der Räume. Die Inspektoren prüfen auch, ob die Einrichtung angemessene Maßnahmen zur Infektionsprävention umsetzt. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation und den Aufzeichnungen der Einrichtung. Dies umfasst medizinische Aufzeichnungen, Hygienepläne und Schulungsnachweise für das Personal. Die Inspektoren überprüfen, ob alle erforderlichen Unterlagen vorliegen und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Hygiene und der Infektionsschutz stehen im Mittelpunkt der Inspektion. Die korrekte Handhabung von medizinischen Abfällen, Desinfektionsmaßnahmen und andere Praktiken werden auf ihre Einhaltung geprüft. Die Qualifikation und Schulung des Personals werden ebenfalls unter die Lupe genommen, um sicherzustellen, dass sie für ihre Aufgaben angemessen qualifiziert sind. Die medizinische Ausrüstung und Materialien werden auf ihre Funktionalität und Einhaltung von Sicherheitsstandards überprüft. Die Sicherheit der Patienten, einschließlich Datenschutz, Aufklärung der Patienten und eine angemessene Versorgung, steht ebenfalls im Fokus. Alle Hygieneabläufe müssen in Arbeitsanweisungen, Checklisten, Freigabebestätigungen, Risikoeinstufungen und im QM-Handbuch integrierten Hygieneplänen dokumentiert sein. Es ist wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob die Angaben vollständig sind und den geltenden Richtlinien entsprechen. Der Hygieneplan sollte stets auf dem neuesten Stand sein. Ein Aspekt, den viele Ärzte und Medizinische Fachangestellte (MFA) möglicherweise nicht berücksichtigen, ist die Überprüfung der Hygiene im Wartezimmer. Hier eine kurze Checkliste für wichtige Punkte: Sind die Bezüge oder Oberflächen der Stühle und Sitzgelegenheiten desinfektionsmittelbeständig und abwischbar? Wird das Spielzeug regelmäßig desinfiziert? Ist die Garderobe so eingerichtet, dass Mäntel nicht übereinander hängen, und gibt es einen Ständer für Regenschirme? Nach der Inspektion findet in der Regel eine Nachbesprechung statt, in der die Ergebnisse mit den Verantwortlichen der Einrichtung besprochen werden. Eventuelle Mängel oder notwendige Verbesserungen werden angesprochen, und es wird eine klare Rückmeldung gegeben. Es ist ratsam, dass Gesundheitseinrichtungen im Voraus die spezifischen Anforderungen und Erwartungen des Gesundheitsamts in ihrer Region verstehen, um sicherzustellen, dass sie den geltenden Vorschriften entsprechen. Um hier gerüstet zu sein, bietet meduplus spezielle Kurse für die Praxishygiene an. Diese Kurse sind CME- bzw. RbP-zertifiziert. Jetzt Kurs buchen und wertvolle Zeit sparen Hygienebeauftragter Arzt Hygienebeauftragte MFA Aufbreitung von Medizinprodukten Unser Onlinekurs mit Live-Abschlusskolloquium berücksichtigt das enge Zeitbudget sowie individuelle Vorkenntnisse und das persönliche Lerntempo. Wir sind Experten im Bereich der Hygieneschulungen und kooperieren mit diversen ärztlichen Berufsverbänden. Entdecken Sie weitere Schulungen im Hygienebereich. Quellen Virchowbund (Ablauf Praxisbegehung) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Das könnte Sie auch interessieren Pflichtschulungen für Arztpraxen im Überblick Hygieneplan für die Arztpraxis: So geht’s
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Aufbereitung Medizinprodukte
Was Sie über die Aufbereitung von Medizinprodukten wissen sollten
Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist ein kritischer Schritt im Gesundheitswesen, der die Sicherheit von Patienten und das reibungslose Funktionieren medizinischer Einrichtungen gewährleistet.  In Anbetracht der ständigen Fortschritte in der medizinischen Technologie und der wachsenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ist es unerlässlich, dass Fachkräfte im Gesundheitswesen nicht nur die grundlegenden Prinzipien der Medizinprodukteaufbereitung verstehen, sondern sich auch kontinuierlich fortbilden. Was ist bei der Aufbereitung von Medizinprodukten zu beachten? Die Aufbereitung von Medizinprodukten erfordert eine akribische Vorgehensweise, um sicherzustellen, dass sie den höchsten Hygienestandards entsprechen. Ein zentraler Aspekt ist die gründliche Reinigung, Desinfektion und Sterilisation der Instrumente, um die Übertragung von Infektionen zu verhindern. Es ist jedoch nicht nur wichtig, diese Prozesse zu verstehen und korrekt umzusetzen, sondern auch, sie kontinuierlich zu aktualisieren. Um den ständig wechselnden Anforderungen gerecht zu werden und die Hygienestandards auf höchstem Niveau zu halten, ist eine fortlaufende Fortbildung im Bereich der Medizinprodukteaufbereitung unerlässlich. Dies umfasst nicht nur die Kenntnis neuer Technologien und Verfahren, sondern auch die Integration aktueller Erkenntnisse im Bereich der Infektionsprävention.  Kontrolle durch das Gesundheitsamt Die Notwendigkeit einer sorgfältigen und aktuellen Aufbereitung von Medizinprodukten wird auch durch die Anforderungen der Gesundheitsämter unterstrichen. Bei Begehungen durch diese Einrichtungen ist es entscheidend, dass sämtliche Aufbereitungsprozesse den vorgegebenen Standards entsprechen. Die Einhaltung dieser Standards ist nicht nur eine ethische Verpflichtung gegenüber den Patienten, sondern auch eine rechtliche Anforderung. Ein integraler Bestandteil, um den Anforderungen der Gesundheitsämter standzuhalten und die Qualität der Medizinprodukteaufbereitung sicherzustellen, ist die Implementierung eines Hygieneplans. Ein solcher Plan ist nicht nur ratsam, sondern in vielen Ländern verpflichtend. Dieser Plan legt klare Richtlinien und Verfahren fest, die sicherstellen, dass die Aufbereitung von Medizinprodukten systematisch und konsequent durchgeführt wird. Ebenfalls dient er zur Selbstüberprüfung, damit sich hier keine Nachlässigkeiten einschleichen können. Hygiene in der Arztpraxis: Bleiben Sie auf dem Laufenden In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der Medizin und der Hygiene ist die Fortbildung im Bereich der Aufbereitung von Medizinprodukten unerlässlich. Durch kontinuierliche Schulungen können MFAs und Ärzte nicht nur die aktuellen Standards verstehen, sondern auch sicherstellen, dass ihre Einrichtungen den höchsten Hygienestandards entsprechen. Die Einhaltung dieser Standards ist nicht nur von ethischer Bedeutung, sondern auch entscheidend für die rechtliche Konformität und die erfolgreiche Begegnung von Inspektionen durch Gesundheitsbehörden. Jetzt Kurs buchen und wertvolle Zeit sparen Zum Kurs 8 Online-Lernmodule Kolloquium & Zertifikat 24 RbP-Punkte Unser Onlinekurs mit Live-Abschlusskolloquium berücksichtigt das enge Zeitbudget sowie individuelle Vorkenntnisse und das persönliche Lerntempo. Wir sind Experten im Bereich der Hygieneschulungen und kooperieren mit diversen ärztlichen Berufsverbänden. Entdecken Sie weitere Schulungen im Hygienebereich. Quellen RKI Virchowbund (Ablauf Praxisbegehung) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Das könnte Sie auch interessieren Pflichtschulungen für Arztpraxen im Überblick Hygieneplan für die Arztpraxis: So geht’s
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Aktuelles, Cybersecurity, Datenschutz
Cyberbedrohung im Gesundheitswesen
In dem aktuellen Cyber-Sicherheitsbericht der EU-Agentur für Cyber-Sicherheit ENISA geht ein deutlicher Anstieg der Bedrohungslage auf das Gesundheitssystem hervor. Grundlage des Berichts waren Daten in der EU, Norwegen, Schweiz und UK der letzten drei Jahre. 215 öffentlich gemeldete Vorfälle wurden hierfür untersucht. Die meisten Angriffe waren finanziell motiviert. Persönliche Gesundheitsdaten gelten als ein besonders lukratives Ziel. Die Hauptangriffsziele waren mit Abstand die Krankenhäuser. Im Vergleich waren weniger Angriffe auf Gesundheitsbehörden-/organisationen und Agenturen im Gesundheitssektor zu verzeichnen sowie auf die pharmazeutische Industrie und Forschung. Tendenz steigend Die Zahl der jährlichen Ransomware-Vorfälle steige laut der Studie stetig an. Bei Ransomware handelt es sich um Trojaner, Erpressungssoftware und Kryptotrojaner. Das Problem dieser Schadsoftware betrifft natürlich nicht nur den Gesundheitssektor. Auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) warnt vor weiteren Angriffen und vor einem zu sorglosen Umgang mit digitalen Informationssystemen. Die Daten werden nicht nur vorsätzlich gehackt. Auch Datenlecks durch menschliche Fehler oder eine Fehlkonfiguration können zu einer Schwachstelle werden. Verstärkt zu verzeichnen sind ebenfalls DDos-Angfriffe gegen das Gesundheitssystem. DDos steht für “Distributed Denial-of-Service”. Das bedeutet, dass Angriffe nicht von einzelnen, sondern ganz unterschiedlichen Systemen in einem koordinierten Angriff zum Einsatz kommen. Erkennbar sind diese Angriffe daran, dass sie deutlich mehr Netzressourcen verbrauchen. Wie können Sie sich schützen? Nicht jede Einrichtung hat eine professionelle Netzwerküberwachung und auch diese kann gelegentlich eine Schwachstelle aufweisen. Durch Wissen und kluges Verhalten kann jede(r) von uns dazu beitragen Angriffe zu verhindern. Auch im privaten Bereich ist ein überlegter Umgang mit dem Thema notwendig. Unser E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity vermittelt Ihnen in einer Stunde wertvolles Wissen, wie Sie sich und Ihre Einrichtung vor dem Folgen eines Angriffs oder Datenlecks schützen können.

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  Quelle BSI Heise
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten
Mythen der (Hände)hygiene
Das Thema Hygiene, speziell die Händehygiene, ist spätestens durch die Corona-Pandemie wieder in den Fokus gerückt. Doch gibt es allerlei Vorurteile bezüglich dieser alltäglichen Routine des Händewaschens. Wir schauen uns die Gängigsten davon einmal an: Antibakterielle Seifen sind besser als normale Seifen Nein, das ist nicht richtig. Antibakterielle Seifen sind nicht besser oder wirksamer. Gegen Viren können auch sie nichts ausrichten, allerdings können sie die Haut mehr reizen und so allergische Reaktionen auslösen. Hände muss man mit warmem Wasser waschen Nein, die Temperatur hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit. Die Dauer und Gründlichkeit allerdings schon. Die Hände sollten vollständig eingeseift werden. Wenn Sie in 5 Sekunden damit fertig sind, dann sollten Sie nochmal nachlegen. Ohne Seife zu waschen macht ebenfalls wenig Sinn, da die Bakterien auch in der Fettschicht an der Haut kleben.   Händewaschen bietet keine optimalen Schutz Auch dies ist falsch. Wir fassen uns am Tag 400-800 x unbewusst ins Gesicht. Glauben Sie nicht? Dann beobachten Sie einmal Ihre Mitmenschen. So verteilen wir die Keime unbedacht in unserem Gesicht. Daher gilt Händewaschen noch immer als das Mittel der Wahl zur Infektionsprävention.   Übrigens: Toilettendeckel sind nicht die größten Keimschleudern Da Toiletten in der Regel häufig geputzt werden, stimmt das so tatsächlich nicht. Dies kann aber auf Geldscheinen, dem Handy oder in einer Handtasche schon ganz anders aussehen, da wir Gegenstände, die wir mit keimbelasteten Händen anfassen zurück in die Handtasche legen und sich die Keime hier verbreiten können. Gerade Handys und Handtaschen sind daher wahre Fundorte unterschiedlichster, teilweise sehr bedenklicher Bakterien.  Ledertaschen bieten aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit einen besonders geeigneten Nährboden für Keime. Laut Untersuchungen ist der am stärksten von Bakterien besiedelte Gegenstand in der Handtasche die Handcreme, gefolgt von Lippenstift und Mascara. Auch hier ist eine regelmäßige Desinfektion, bzw. ein Austausch sinnvoll. Quellen: https://www.geo.de/wissen/gesundheit/antibakterielle-seifen-sind-ein-muss_30119126-30166140.html Hygienewissen schützt - unsere Kurse zur Händehygiene Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem medizinischem Personal in Klinik und Praxis. Frischen Sie Ihr Wissen mit unserem Kurs zur Händehygiene für Ihr Fachgebiet auf und tragen Sie so zu der wichtigsten Maßnahme zur Verhütung nosokomialer Infektionen bei. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

zum Kurs Händehygiene für med. Assistenz

   
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Aktuelles, Alle Branchen, Ärzte, Hygiene, Infektionskrankheiten
Besteht ein Zusammenhang zwischen COVID-19 und Pilzinfektionen?
Menschen können unterschiedlich schwer an dem gleichen Virus erkranken. Forschende und Ärzte sind der Meinung, dass der Grund nicht nur ein unterschiedlich stark ausgeprägtes Immunsystem sei, sondern es spielen auch vorhandene Infektionen einen Rolle. In der unten genannten Quelle wird die Verbindung zwischen COVID-19 und Pilzinfektionen beschrieben, insbesondere Candida albicans. Hier ist zu lesen, dass bei einigen COVID-19-Patienten eine chronische Darminfektion mit Pilzen wie Candida albicans auftreten kann, was zu einem veränderten Immunsystem und Darm-Mikrobiom führen kann.  Bereits seit geraumer Zeit gibt es Anzeichen dafür, dass Pilzinfektionen eine signifikante Rolle im Verlauf von COVID-19 spielen könnten. Es ist bei COVID-19-Patienten häufig festzustellen, dass ihr Immunsystem gestört ist, was zu Veränderungen im Darm-Mikrobiom führt und somit die Funktion der Darmbarriere beeinträchtigen kann. Spezifische Berichte haben auch Veränderungen in der Darm-Pilzflora hervorgehoben, und in einigen Fällen wurden Pilzinfektionen in den Lungen von COVID-19-Patienten festgestellt. Dies wirft die Frage auf, ob eine anhaltende Darminfektion mit Pilzen und die damit verbundene fortwährende Immunreaktion die Schwere einer COVID-19-Infektion beeinflussen könnte. Die Forscher des Weill Cornell Medical College in New York haben in ihrer Studie 91 COVID-19-Patienten und 36 Patienten ohne SARS-CoV-2-Antikörper untersucht und festgestellt, dass COVID-19-Patienten einen signifikanten Anstieg der Antikörper gegen bestimmte Darmpilze, einschließlich Candida albicans, aufweisen. Es wurde auch eine höhere Pilzlast im Stuhl von COVID-19-Patienten festgestellt, hauptsächlich verursacht durch Candida albicans. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es eine Verbindung zwischen COVID-19-Infektion und verstärktem Befall bestimmter Pilze, insbesondere Candida albicans, geben könnte. Quelle: www.doccheck.com Hygienewissen schützt In unseren E-Learningkusen für medizinisches Personal erklären wir Ihnen wie Sie sich hygienisch korrekt verhalten, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen.

Corona Schnelltestkurs

Hygienekurse im Überblick

   
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Hygienetipp
Grundlagen der (Alltags-)Hygiene für Ihre Praxis
Der Arbeitsalltag ist anstrengend und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Gerade im Gesundheitswesen kommt es oft zu Ausnahme- und Stresssituation. Trotzdem muss das gesamte Personal in hektischen Phasen und alles im Blick behalten, auch die Hygiene.
 
Die Hygiene und Hygienemaßnahmen bilden einen wichtigen Bestandteil im Praxisalltag. Ziel ist es Übertragungen von Krankheitserregern mit der richtigen Hygiene zu verhindern. Genauso sollen Patienten und das eigene Personal vor Infektionen geschützt werden. 
Im folgenden Blogbeitrag möchten wir Sie zu den wesentlichen Standards zur Hygiene im Praxisalltag informieren: 
Händehygiene und Händewaschen Unsere Hände sind der Körperteil über den am häufigsten Krankheiten und Erreger übertragen werden. Die Händehygiene und das Händewaschen sind die größten Risikofaktoren in der Hygiene wenn es um die Verhütung von Infektionen geht. Neben dem regelmäßigen Händewaschen, gehören aber auch die folgenden Maßnahmen zu einer guten Hygiene im Praxisalltag: Hygienische Händedesinfektionen (5 Momente der Händedesinfektion nach WHO beachten Hautschutz und Hautpflege Tragen von Einmalhandschuhen bei allen Arbeiten am Patienten Jegliche Maßnahmen sollten an den individuellen Praxisalltag angepasst und im Hygieneplan dokumentiert werden. Hygiene bei der Patientenbehandlung Im Praxisalltag gibt es wichtige und essenzielle Helfer, die Ärzte und das medizinische Personal nutzen sollten, um sich selbst aber auch den Schutz des Patienten zu fördern. Dazu gehören: Schutzkittel: Schutzprodukt zur Abwehr von haftenden Erregern auf der eigenen Bekleidung Medizinische Einmalhandschuhe: Schutz vor Kontaktaufnahme mit Blut, Sekreten oder kontaminierten Flächen Mund-Nasen-Schutz: Schutz vor Abgabe und Aufnahme von Tröpfchen und Krankheitserregern aus dem Nasen-Rachen-Raum. Haube: Schutz vor Aufnahme von Haaren in einer offenen Wunde des Patienten Umgang mit Medikamenten Beim Umgang mit Medikamenten und deren Lagerung ist zu beachten ist, das die Zusammensetzung und Wirkung nicht beeinflusst werden. Vor allem die Herstellerangaben spielen eine entscheidende Rolle. Die folgenden Bedingungen sollten regelmäßig geprüft und vom gesamten Personal eingehalten werden: Trockene und staub- sowie lichtgeschützte Lagerungsbedingung Aufbewahrung in der Originalverpackung inkl. Packungsbeilage Beachtung von Temperaturvorgaben Aufbewahrung in geschützten Bereichen (Kein Zugang für unbefugte Personen) Kontrolle und Beachtung von Verfallsdaten Getrennte Lagerung von Medikamenten und Lebensmitteln Falls Sie noch mehr zum Thema Hygiene erfahren möchten, können Sie sich gerne unter den folgenden Beiträgen weitergehend informieren: meduplus Smart Learning® Kurse zur Händehygiene - hier klicken Blog-Beitrag zum Thema: Händedesinfektion oder Händewaschung? Entscheidend ist das „wann“ und „wie“! Quellen und weiterführende Literatur KVB Hygiene in der Arztpraxis Weitere Informationen und Beratung Haben Sie Fragen an uns? Nutzen Sie gerne unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an. Gerne stehen wir zur Verfügung.
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt, Länder Regelung
Benötigt eine Praxis in NRW einen Hygienebeauftragten Arzt?
Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) werden in ihren Einrichtungen bestellt. Es muss sich dabei um Fachärzte mit einer 40-Stündigen Zusatzausbildung, wie zum Beispiel unserem gleichnamigen meduplus Smart Learning® Kurs, handeln. Hygienebeauftragte Ärzte sind medizinisch Tätig und bilden das Bindeglied zwischen ihrer Funktionseinheit und der Krankenhaushygiene. Sie sorgen für die Umsetzung der Hygienevorgaben auf der Station. Auch in verschiedenen Arztpraxen sollen sie zur Umsetzung der regelkonformen Hygiene eingesetzt werden. Aber welche Praxis in NRW benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Die Bestellung von Hygienebeauftragten Ärzten ist nur für Krankenhäuser sowie für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen einheitlich festgelegt. Die Bundesländer haben in ihren Hygieneverordnungen eigene, teilweise stark voneinander abweichende, Regelungen zur Bestellung von hygienerelevanten Personal festgeschrieben. Welche Praxis in NRW benötigt einen Hygienebeauftragten Arzt? Tagesklinik: Ja Ambulantes Operieren: Ja Dialyse: Ja Arzt-/Zahnarztpraxen: Ja Gesetzesgrundlage In NRW gilt die "Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HygMedVO)", zu finden auf der Webseite des Landes. In NRW ist auch für Arzt- und Zahnarztpraxen sowie sonstige medizinische Einrichtungen die Bestellung festgelegt ist, was in Anbetracht von Mängelanalysen in diesem Bereich zu einer durchgreifenden Verbesserung führen dürfte. Bei einer Analyse von Gerichtsentscheidungen zu hygienisch relevanten Fehlern wird deutlich, dass zum Beispiel in Einrichtungen für ambulantes Operieren gravierende Mängel zu Haftungsansprüchen geführt haben. Weitere Hinweise & Empfehlung Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen die Bestellung ist die eigene Risikoabschätzung. Die Regelungen der Bundesländer kommen nur bei Auseinandersetzungen mit Kontrollbehörden zum Tragen. Im Schadensfall gelten die übergeordneten Regelungen auf Bundesebene. Derzeit ist allerdings nicht klar definiert, ab wann ein invasiver Eingriff unter die Begrifflichkeit des ambulanten Operierens fällt. In diesem Fall sollten die Risikobewertung für die Entstehung einer NI und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Infektionsprävention zugrunde gelegt werden. Praxen mit hohem Infektionsrisiko sollten Hygienebeauftragte Ärzte ausbilden Sofern in Arztpraxen invasive Eingriffe mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt werden, sollten diese einen Arzt zum HBA weiterbilden. Dies betrifft Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (MKG) Praxen, in denen endoskopische Eingriffe durchgeführt werden (z. B. Gastroenterologie, Urologie, HNO und Gynäkologie) Augenarztpraxen, sofern dort invasive Eingriffe durchgeführt werden Interventionelle Radiologie Zahnärzte, die Knochenaugmentation durchführen Ambulante OP-Zentren (AOZ) Bei der Risikoeinschätzung ist zu berücksichtigen, dass den auf Grund der Invasivität und komplexen Übertragungsmöglichkeiten höheren Infektionsrisiken in stationären Einrichtungen im allgemeinen eine etablierte Hygienestruktur gegenübersteht, während dass in Praxen häufig nicht gegeben ist. So wurden fehlende Hygienepläne und nicht erfolgte Personalschulung zur Hygiene juristisch als Organisationsverschulden bewertet. Quellen & Weitere Informationen HygMedVO NRW Link E-Learning mit Live-Kolloquium Hygienebeauftragte(r) Arzt/Ärztin Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Zum Kurs  
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Winter is coming – und damit auch die Erkältungskrankheiten.
Eine Ansteckung ist schnell passiert. Schon im regulären Berufsalltag kann dies recht schnell geschehen. Wir halten uns an der Stange in der Bahn fest, berühren Türklinken im Büro und fassen uns anschließend gedankenlos ins Gesicht. Schon haben Viren ein leichtes Spiel unseren Körper zu befallen. Sich vor Ansteckung zu schützen ist nicht immer einfach, aber die wirkungsvollste Methode ist nach wie vor die konsequente Händedesinfektion. Weiterhin muss eine entsprechende Husten- und Nies-Etikette (in Ellenbeuge, nicht in Hand) gewährleistet werden. Gegebenenfalls kann auch ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Hier haben wir alle Schutzmaßnahmen für Sie zusammengetragen: Händehygiene: Ein häufiges Händewaschen mit Seife und Wasser für mindestens 20 Sekunden ist empfehlenswert, um die Verbreitung von Viren zu verhindern oder einzuschränken. Eine Händedesinfektion ist ebenfalls sinnvoll, gerade unterwegs, wenn es keine Möglichkeit zur Händewaschung gibt.  Handpflege: Rissige Haut macht anfälliger als gepflegte Haut, denn jeder Riss ist eine kleine Wunde, durch die Keime eindringen können.  Enge Kontakte reduzieren: Versuchen Sie, engen Kontakt mit Personen zu vermeiden, die erkältet sind. Das schließt Händeschütteln und Umarmungen ein. Impfung: Eine jährliche Grippeimpfung kann vor bestimmten Grippeviren schützen, die erkältungsähnliche Symptome verursachen können. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen kann das Immunsystem stärken und helfen, Infektionen abzuwehren. Ausreichend Schlaf: Schlafmangel kann das Immunsystem schwächen, daher ist ausreichend Schlaf wichtig, um sich vor Erkältungen zu schützen. Stressreduktion: Chronischer Stress kann das Immunsystem beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga können helfen, Stress abzubauen. Saubere Umgebung: Halten Sie die Umgebung sauber und desinfizieren Sie häufig berührte Oberflächen wie Türgriffe und Lichtschalter. Auch regelmäßiges Lüften von Räumen kann die Luftqualität verbessern und die Verbreitung von Viren reduzieren. Influenza oder einfache Erkältung - wie erkenne ich den Unterschied? Es gibt einige Anhaltspunkte, an denen Sie erkennen könnten, ob Sie sich eine Influenza oder eine leichte Erkältung eingefangen haben. Die Anzeichen können natürlich bei jeder Person variieren. Beginn und Schweregrad der Symptome: Grippe: Die Grippe tritt normalerweise plötzlich auf und die Symptome sind in der Regel schwerwiegender. Typische Symptome sind hohes Fieber, starke Müdigkeit, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen. Erkältung: Erkältungssymptome entwickeln sich allmählicher und sind in der Regel milder. Eine laufende oder verstopfte Nase, Halsschmerzen, leichte Kopfschmerzen und ein leichtes Fieber sind typisch. Fieber: Grippe: Fieber tritt bei Grippeinfektionen häufig auf und kann hoch sein, oft über 38°C (100,4°F). Erkältung: Bei Erkältungen ist Fieber selten und, wenn vorhanden, eher niedrig. Husten: Grippe: Trockener, anhaltender Husten ist häufig bei Grippe. Erkältung: Husten ist bei Erkältungen ebenfalls üblich, aber er neigt dazu, weniger intensiv zu sein und kann von Schleim begleitet werden. Halsschmerzen: Grippe: Halsschmerzen sind bei der Grippe weniger häufig als bei Erkältungen, können aber auftreten. Erkältung: Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom von Erkältungen. Müdigkeit: Grippe: Starke Müdigkeit und Erschöpfung sind oft bei der Grippe zu spüren. Erkältung: Bei Erkältungen kann Müdigkeit auftreten, ist jedoch normalerweise weniger ausgeprägt. Gastrointestinale Symptome: Grippe: Gastrointestinale Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind bei der Grippe seltener, können aber vorkommen. Erkältung: Diese Symptome sind in der Regel nicht mit Erkältungen verbunden. Die beste Möglichkeit, den Unterschied zwischen einer Grippe und einer Erkältung festzustellen, ist die ärztliche Untersuchung und Diagnose. Im Idealfall beugen Sie vor:   Hygienewissen schützt - frischen Sie Ihr Wissen auf In unserem 0€ Microlearning zu Influenza und dem E-Learning zur Händehygiene für medizinisches Personal erklären wir Ihnen wie Sie sich hygienisch korrekt verhalten, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen. Weitere Microlearnings finden Sie hier.

Microlearning Influenza

E-Learning Händehygiene

   
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Cybersecurity, Datenschutz
Cybersecurity: Gesundheitsdaten sind Ziele von Hackern

In unserer modernen Welt ist das Thema Cybersecurity nicht nur im Gesundheitswesen von großer Bedeutung. Gerade die sensiblen und private Daten von Patienten müssen geschützt werden. In der Vergangenheit waren zahlreiche Cybersicherheitsangriffe auf das Gesundheitswesen zu verzeichnen und diese Angriffe haben nicht nur finanzielle Auswirkungen, sondern auch Folgen für die Patientenversorgung und Patientensicherheit.

Ein Grund dafür, dass das Gesundheitswesen ins Visier von Hackern gerät, ist das steigende Interesse an medizinischen Informationen und Patientendaten. Diese Informationen sind äußerst wertvoll und können ggfs. im Internet weiterverkauft werden. Ein weiterer Grund ist, dass das Gesundheitswesen oft nicht genügend Ressourcen bereitstellt, um die Cybersicherheit zu gewährleisten. Aber auch die mangelnde Aufklärung und Schulung der Mitarbeiter im Gesundheitswesen ist ein großes Problem.

E-Learning: Informationssicherheit & Cybersecurity Lernen Sie die gefährlichsten Angriffsmethoden kennen und erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten und die EDV wirksam schützen können. Verschaffen Sie sich und Ihren MitarbeiterInnen ein Problembewusstsein für die wichtigsten Angriffsmethoden und lernen Sie mit uns, Risiken zu minimieren, leichtsinniges Verhalten abzustellen und Maßnahmen für den Angriffsfall zu trainieren. ZUM KURS

Die Folgen von Cyberangriffen können verheerend sein und nicht nur Patientendaten gefährden, sondern auch lebenswichtige medizinische Geräte lahmlegen. Wenn ein Hacker beispielsweise auf das Krankenhausnetzwerk zugreift, könnten Geräte und Netzwerke manipuliert werden, wie z.B. die Änderung Medikationsplänen oder Behandlungen. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Cybersicherheit auf allen Ebenen des Gesundheitswesens zu verbessern.

Zum Schutz der Patientendaten und zur Verbesserung der Cybersicherheit im Gesundheitswesen müssen Krankenhäuser und andere Organisationen im Gesundheitswesen wirksame Schutzmaßnahmen ergreifen, wie z.B. die Schulung der Mitarbeiter zum Thema Schutz- und Abwehrmaßnahmen. Ein Ansatz ist es, auf eine mehrschichtige Cybersicherheitsstrategie zu setzen, die sowohl technische Schutzmechanismen als auch eine umfassende Schulung und Aufklärung der Mitarbeiter umfasst. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung von Systemen und Netzwerken sowie das schnelle Erkennen und Beheben von Schwachstellen durch IT-Experten.

Es ist wichtig, dass das Gesundheitswesen sich der Bedrohungen durch Cyberangriffe bewusst wird und die notwendigen Maßnahmen ergreift, um die Cybersicherheit zu verbessern.

Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Covid und Influenza -Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf eine Blick
Winterzeit ist Grippezeit. Werden die Tage kürzer, steigt auch die Kurve der Influenza-Erkrankungen an. Ebenfalls erhöhen sich auch erneut die Zahlen der Corona infizierten Personen. Wie unterscheiden sich Influenza (Grippe) und Corona im Bezug auf Übertragung, Verlauf und Therapie? Auf den ersten Blick haben beide Krankheitsbilder starke Überschneidungen und sind ähnlich gefährlich für dieselbe Risikogruppe. Die Durchseuchung mit dem Covid-Erreger nimmt zwar stetig zu, dennoch besteht im Vergleich zu den Grippe-Erregern bei vielen Menschen noch kein immunologisches Gedächtnis, was unter Umständen zu schweren Verläufen führen kann. Covid ist zwar grundsätzlich nicht neu, aber weist neue Oberflächenmerkmale auf. Ohne die Grundimmunisierung in der Bevölkerung kann so eine Verbreitung leichter stattfinden. Beide Krankheiten werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, beim Sprechen, Husten, Singen oder einfach durch den Atem. Die Luft reichert sich so mit Aerosolen an. Bei geschlossenen Räumen mit geringer Lüftung steigt dementsprechend das Ansteckungsrisiko. Influenza Eine Erkältung wird oft als grippaler Infekt bezeichnet, hat aber mit der echten Influenza nichts zu tun. Influenza beginnt sehr plötzlich, mit Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen und Reizhusten. Starke Symptome wie hohes Fieber und ein schweres Krankheitsgefühl zu Beginn der Erkrankung sind Reaktionen des Immunsystems auf die Infektion. Sie sind keine verlässlichen Zeichen für einen schweren weiteren Krankheitsverlauf oder das Risiko für nachfolgende Komplikationen. Hier ist eine Impfung möglich. Covid-19 Bei COVID-19 können alle Symptome einer akuten Atemwegsinfektion auftreten. Die Erkrankungen können wie bei der Influenza unterschiedlich schwer verlaufen. Bei älteren, vorerkrankten und immunschwachen Menschen kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu sehr schweren Verläufen führen, auch Langzeitfolgen wie Long COVID sind bei jeder Erkrankungsschwere möglich. Auch können die Organe befallen werden. Eine Impfung ist möglich und es stehen neue Medikamente für eine antivirale Therapie zur Verfügung. Lesen Sie  auch: Long-Covid – Besteht ein Zusammenhang mit dem Epstein-Barr-Virus? Fazit Es ist nicht möglich Covid-19 und eine Influenza nur anhand der Symptome zu unterscheiden. Dies muss durch eine Testung erfolgen. Der grippale Infekt Die klassische Erkältung kann von mehr als 30 verschiedenen Erregern hervorgerufen werden. Symptome sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit, seltener Fieber, öfter erhöhte Temperatur (bis 38 Grad). Auch diese Erreger können zu Komplikationen führen, wie z. B. Lungenentzündung. Impfstoffe gegen Erkältungsviren gibt es nicht. Quellen: https://www.helios-gesundheit.de/magazin/corona/news/corona-versus-grippe-was-ist-gefaehrlicher/ https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html Hygienewissen schützt - frischen Sie Ihr Wissen zu Influenza und Covid-19 auf In unseren Microlearnings zu Influenza und Covid-19 erklären wir Ihnen wie Sie sich hygienisch korrekt verhalten, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen. Jeden Monat stellen wir einen Keim vor. Weitere Microlearnings finden Sie hier.

Microlearning Influenza

Microlearning Covid-19

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygieneplan für die Arztpraxis: So geht’s
Ein Hygieneplan ist notwendig, um sicherzustellen, dass Hygienepraktiken und -verfahren in Arztpraxen und ambulanten OP-Zentren ordnungsgemäß umgesetzt werden, um die Verbreitung von Krankheiten und Infektionen zu verhindern. Die genauen Anforderungen und Bestandteile eines Hygieneplans können je nach Art der Einrichtung und den örtlichen Gesetzen und Vorschriften variieren. In jedem Fall ist es jedoch wichtig, dass die Einrichtungen Hygienemaßnahmen ernst nehmen und sicherstellen, dass das Team entsprechend geschult und informiert ist. Was ist ein Hygieneplan? Es handelt sich um ein schriftliches Dokument, das spezifische Richtlinien und Verfahren zur Wahrung der Hygiene in einer bestimmten Umgebung oder Einrichtung festlegt. Der Plan enthält detaillierte Anweisungen zur Vermeidung von Infektionen, zur Minimierung von Krankheitsübertragungen und zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit von Personen, die sich in dieser Umgebung aufhalten. Er beinhaltet auch die schriftliche Dokumentation durchgeführter Maßnahmen sowie konkrete Desinfektionspläne. Ein Hygieneplan in der Arztpraxis ist Plicht Das die Hygiene ein so bedeutendes Thema ist, wurde zuletzt in der Corona-Pandemie deutlich. Heute haben viele Arztpraxen und ambulante OP-Zentren eine/n Hygienebeauftragten. In der Regel sind dies Medizinische Fachangestellte (MFA), welche eine fachliche Weiterbildung absolviert haben. In unserem E-Learningkurs "Hygienebeauftragte/r MFA" mit abschließendem Live-Kolloquium wird unter anderem das Wissen für die Erstellung eines Hygieneplans vermittelt. Hier haben wir einen Leitfaden zur Erstellung eines Hygieneplans für Sie zusammengestellt: Gesetzliche Anforderungen verstehen: Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellen gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien für Hygiene in medizinischen Einrichtungen in Ihrer Region kennen. Diese können von Land zu Land und sogar von Bundesland zu Bundesland variieren. Einrichtung einer Hygienebeauftragten: Benennen Sie eine Person in Ihrer Praxis, die für die Umsetzung und Aufrechterhaltung des Hygieneplans verantwortlich ist. Diese Person sollte sich gut mit den geltenden Hygienevorschriften auskennen und die Einhaltung sicherstellen. Risikobewertung durchführen: Identifizieren Sie die potenziellen Gefahren und Risiken in Ihrer Praxis, die die Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern beeinträchtigen könnten. Dies kann Krankheitsübertragung, Verunreinigungen oder andere Hygieneprobleme umfassen. Hygienemaßnahmen festlegen: Definieren Sie klare Hygienemaßnahmen, die in Ihrer Praxis umgesetzt werden müssen. Dies kann das Händewaschen, Desinfizieren von Oberflächen, Verwendung von Schutzausrüstung, Müllentsorgung und vieles mehr umfassen. Schulung des Teams: Schulen Sie Ihr Team regelmäßig in den Hygienepraktiken und -verfahren, die in Ihrer Praxis gelten. Dies sollte für neue Mitarbeiter:innen sowie in regelmäßigen Abständen für bestehende Mitarbeiter:innen erfolgen. Hygieneausrüstung bereitstellen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Praxis über die erforderliche Hygieneausrüstung verfügt, wie z.B. Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe, Mund-Nasen-Schutzmasken und Seife. Diese sollten leicht zugänglich sein. Reinigungs- und Desinfektionsprotokolle erstellen: Entwickeln Sie detaillierte Protokolle für die Reinigung und Desinfektion Ihrer Praxisräume. Dies sollte sowohl die häufig berührten Oberflächen als auch medizinische Geräte abdecken. Patienteninformationsmaterial bereitstellen: Bieten Sie Ihren Patienten Informationen zur Handhygiene und anderen wichtigen Hygienemaßnahmen an. Stellen Sie sicher, dass diese Materialien leicht verständlich sind. Überwachung und Audits: Führen Sie regelmäßige Überwachungen und Audits durch, um sicherzustellen, dass Ihre Hygienemaßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt werden. Beheben Sie Mängel sofort. Aktualisierung des Plans: Halten Sie Ihren Hygieneplan auf dem neuesten Stand, indem Sie ihn regelmäßig überprüfen und an neue Entwicklungen und Vorschriften anpassen. Sie möchten mehr über die Erstellung eins Hygieneplans erfahren oder Ihr Hygienewissen vertiefen? Dann besuchen Sie unseren E-Learningkurs "Hygienebeauftragte/r MFA" mit Live-Kolloquium. Zum Kurs Ablauf des Kurses Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
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Aktuelles, Pflichtschulungen
Thementalk: Pflichtfortbildung für die Praxis
„Pflichtunterweisungen“ als Terminus weckt bei uns allen sicherlich unschöne Assoziationen. Zwang, Kontrolle, Strafe? Tatsächlich sind viele Fortbildungen und Qualifizierungen für Praxisleitung und/oder das Team verpflichtend, einige davon werden nachgeprüft und andere bei Nichterwerb sogar sanktioniert. Doch was sind Pflichtschulungen überhaupt? Pflichtschulungen sind Schulungen oder Trainings, die von Gesetzen, Vorschriften, Branchenstandards oder Unternehmensrichtlinien vorgeschrieben sind. Diese Schulungen sind notwendig, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter:innen bestimmte Fähigkeiten erlernen, Informationen verstehen oder Verhaltensweisen annehmen, um ihre Arbeit sicher, effektiv und im Einklang mit gesetzlichen Anforderungen durchzuführen. Die spezifischen Pflichtschulungen für Arztpraxen können je nach Land, Bundesland und den dort geltenden Gesetzen und Vorschriften variieren. Im Thementalk "Pflichtfortbildung für die Praxis" werden wir auf dieses Thema eingehen. Dieser findet am 28.09.2023 zwischen 18:00 - 20:00 Uhr statt. Jetzt anmelden Hier sind häufige Pflichtschulungen, die in vielen Arztpraxen erforderlich sind: Hygieneschulungen: In medizinischen Einrichtungen ist die Einhaltung von Hygienestandards von entscheidender Bedeutung, um Infektionsrisiken zu minimieren. Mitarbeiter:innen sollten in den richtigen Methoden zur Händehygiene, Desinfektion von Oberflächen und Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung geschult werden. Auch sollte der Hygieneplan mindestens einmal jährlich aktualisiert werden. Datenschutz und Patientenvertraulichkeit: Mitarbeiter:innen in Arztpraxen haben Zugang zu sensiblen Patientendaten und müssen die Datenschutzbestimmungen und -richtlinien einhalten. Schulungen zur Vermeidung von Datenschutzverletzungen und zum Schutz der Patientenvertraulichkeit sind wichtig. Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen: Mitarbeiter:innen sollten über grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen und den Umgang mit medizinischen Notfällen in der Praxis geschult sein. Eine regelmäßige Auffrischung des Wissens gibt nicht nur dem Betroffenen, sondern auch den Helfer:innen Sicherheit. Arbeitsschutz: Schulungen zur sicheren Verwendung von medizinischen Geräten, Instrumenten und zur Vermeidung von Verletzungen im Arbeitsumfeld sind von Bedeutung. Die Schulung sollte nicht nur die rechtlichen Grundlagen und Verhalten am Arbeitsplatz beinhalten, sondern auch wichtige Informationen über die Schutzausrüstung in Arztpraxen oder Kliniken geben. Brand- und Evakuierungsschulungen: Wie in jedem Arbeitsumfeld ist auch in Arztpraxen Wissen über Brandschutzmaßnahmen und Evakuierungsverfahren wichtig. Dazu zählen unter anderem vorbeugende Maßnahmen, Brandarten, Löscharten und das Verhalten im Brandfall. Anti-Diskriminierung und Diversity: Diese Schulungen fördern ein inklusives Arbeitsumfeld und helfen dabei, Diskriminierung und Vorurteilen entgegenzuwirken. Die Grundlage hierfür stellt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)dar. Machen Sie es einfach für sich und Ihr Team mit unseren zeit- und ortsabhängige E-Learning-Lösung: Schnell und zeiteffizient dank E-Learning Keine Installation, sofort starten Zertifikat für alle Kurse Paketbuchung zum Vorteilspreis gegenüber Einzelbuchung Pflichtschulungen einzeln oder im Paket meduplus bietet die oben genannten Pflichtschulungen für Ärztinnen / Ärzte, MFA, Pflege und die medizinische Assistenz an. Die Schulungen entsprechen den gesetzlichen Standards. Für alle Schulungen erhalten Sie ein Zertifikat als Nachweis. Als Hygieneexperten legen wir von meduplus einen besonderen Wert auf unsere Hygienekurse. Die Pflichtschulungen können Sie mit Preisvorteil direkt im Paket buchen. Auch können Sie sich diese individuell von uns zusammenstellen lassen. Kontaktieren Sie uns hier für Ihre Anfragen oder ein Angebot. Pflichtschulungen für Ärzte/Ärztinnen Pflichtschulungen für MFA Pflichtschulungen für Pflegekräfte Pflichtschulungen für med. Assistenz Sie sind noch unentschlossen? Nehmen Sie unverbindlich am Thementalk teil. Wann? 28.09.23, 18:00 - 20:00 Uhr Jetzt anmelden  
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygienebeauftragter Arzt Abschlusskolloquium im Oktober und November
Am 06.-07. Oktober 2023 und am 03.-04. November 2023 finden erneut die Abschlusskolloquien für den Kurs "Hygienebeauftragter Arzt" statt. Beide Termine stellen den zweiten Teil des Blended Learning-Kurses dar. Das E-Learning kann vorab flexibel im eigenen Tempo absolviert werden und ist auf jedem Endgerät verfügbar. Innerhalb unserer Lernplattform können Sie sich für einen der beiden Termine registrieren. Für den Kurs erhalten Sie 60 CME Punkte. Abschlusskolloquium 06.-07. Oktober 2023 Dies ist als Hybrid-Event geplant. Sie haben die Möglichkeit entweder Online per Zoom oder vor Ort in Berlin an dem Termin teilzunehmen. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Bei der Registrierung für diesen Tag können Sie bereits Ihre Auswahl treffen. Zum Kurs Abschlusskolloquium 03.-04. November 2023 - Special für niedergelassene Ärzte Speziell für niedergelassene Ärzte bieten wir das Abschlusskolloquium des Hygienebeauftragten Arztes mit zugeschnittenen Themen für die tägliche Praxis an. Dies findet in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Hier können Sie mehr erfahren. Download Programm Zum Kurs Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt Es erwartet Sie in unseren Abschlusskolloquien ein spannendes und interaktives Seminar, das von unseren erfahrenen Referenten abgehalten wird. Kurs Hygienebeauftragter Arzt Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning 60 CME Punkte Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienebeauftragte Pflege Online-Abschlusskolloquium am 26. September 2023
Am Dienstag, den 26. September 2023, findet unser Online-Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragte(r) Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes Abschlusskolloquium geboten. Haben Sie den Kurs Hygienebeauftragte Pflege schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über Ihre persönliche Startseite für das Abschlusskolloquium anmelden. Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein interaktives Seminar, das von unserer erfahrenen Referentin über Zoom abgehalten wird. Sollten Sie am 26.09. nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Weitere Termine finden Sie auf dieser Seite. Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt ganz einfach und schnell noch anmelden und im Rahmen des Kolloquiums am 30.08.2023 direkt abschließen. ZUM KURSANGEBOT   INFORMATION ZUM ABLAUF Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten in der Pflege fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in Praxen und ambulanten OP-Zentren zu. Zertifizierter Kurs Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und einem Live-Abschlusskolloquium die Qualifikation zur Hygienebeauftragten in der Pflege nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für Pflegekräfte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.  
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Aktuelles, Alle Branchen, Hygiene, MFA
Risikofaktoren für Candida-Infektionen minimieren
So ändern Sie Ihren Lebensstil, damit die Infektion nicht wiederkommt: Vor allem Frauen sind oft von Hefeinfektionen im Intimbereich betroffen, aber auch viele Männer leiden unter hartnäckigen Pilzinfektionen auf der Haut. Hier erfahren Sie, was Sie zur Vorbeugung dagegen tun können. Naschen Sie weniger Eine Ernährung, die reich an raffinierten Kohlenhydraten ist, und viel Zucker, Mehl, Kekse und Kuchen enthält, begünstigt auch Candida-Infektionen im Intimbereich: Wenn es dort juckt oder seltsame Gerüche entstehen, ist oft eine Pilzinfektion der Grund. Der genaue Zusammenhang zwischen einer zuckerreichen Ernährung und einer Hefeinfektion ist noch unklar, aber man vermutet, dass erhöhte Glukosespiegel im Blut es dem Pilz Candida albicans erleichtern, auf der Haut zu gedeihen. Hohe Blutzuckerwerte können außerdem das Immunsystem beeinträchtigen. Menschen mit geschwächtem Immunsystem haben ein höheres Risiko für eine Hefeinfektion. Trennen Sie sich von einigen Kleidungsstücken Enge Jeans, Tangas und Unterwäsche, die nicht aus Baumwolle besteht, lassen keine Luft an den Intimbereich. Hefe gedeiht in feuchten und dunklen Umgebungen besonders gut. Die erhöhte Feuchtigkeit durch solche Kleidungsstücke schafft optimale Bedingungen für ihr Wachstum. Falls Sie immer wieder unter Candida-Infektionen im Intimbereich leiden, sollten Sie Baumwollunterwäsche tragen und auf Jeans verzichten. Nach dem Sport sollten Sie verschwitzte Kleidungsstücke ausziehen und auch nach dem Schwimmen keine feuchte Badekleidung tragen. Sorgen Sie für guten Schlaf Wenn man sich die ganze Nacht hin und her wälzt und weniger als sieben Stunden Schlaf bekommt, führt das zu einem geschwächten Immunsystem, weil der Körper seinen Schlaf braucht, um sich zu regenerieren. Ein geschwächtes Immunsystem kann bei Frauen zu einem höheren Niveau der natürlich vorkommenden Säure im Bereich der Vagina führen, was den pH-Wert senkt und eine Umgebung schafft, in der Candida besonders gut wachsen kann. Viele Frauen sind nicht in der Lage, Hefepilze auf natürliche Weise abzuwehren, weil der pH-Wert im Bereich der Vagina niedrig ist. Auch Männer mit Schlafproblemen sind öfter von Candida-Infektionen betroffen. Minimieren Sie Stress Stress beeinträchtigt das Immunsystem. Viele Menschen bekommen eine Pilzinfektion, wenn sie stressige Veränderungen in ihrem Leben durchmachen, wie etwa die Planung einer Hochzeit, eine Scheidung, Arbeitslosigkeit oder einen Umzug. Um das Risiko einer Hefeinfektion zu verringern, helfen verschiedene Techniken wie Yoga, Meditation oder autogenes Training. Verzichten Sie auf Sprays für den Intimbereich Es gibt eine Reihe von Hygieneprodukten, beispielsweise Tücher und Sprays, die Bakterien im Intimbereich abtöten. Das ist jedoch nicht empfehlenswert, weil manche Bakterien auch nützlich sind und das Wachstum von Candida bekämpfen. Außerdem führen solche Produkte oft zu Hautreizungen. Bei der Pflege des Intimbereichs lässt man solche Produkte am besten ganz weg und greift stattdessen zu einer milden Seife, warmem Wasser und einem sauberen Waschlappen. Achten Sie auf die Wirkung Ihrer Medikamente Eine Hefeinfektion kann als Nebenwirkung vieler Medikamente auftreten. Dazu gehören Verhütungsmittel, Antibiotika und Steroide. Antibabypillen erhöhen beispielsweise den Östrogenspiegel, was bessere Bedingungen für eine Hefeinfektion im Intimbereich schafft. Antibiotika sind ein möglicher Auslöser, weil sie nicht nur bakterielle Krankheitserreger abtöten, sondern auch gutartige Bakterien mit antimykotischen Eigenschaften. Steroide können zu Pilzinfektionen führen, weil sie die natürliche Immunabwehr des Körpers dämpfen. Wenn Sie während der Einnahme eines Medikaments eine Hefeinfektion entwickeln, sollten Sie mit einem Arzt darüber sprechen. Ihr behandelnder Arzt kann Sie möglicherweise auf ein anderes Medikament umstellen. Möglicherweise hilft ein probiotischer Joghurt oder ein anderes Probiotikum mit Lactobacillus acidophilus, um einer Hefeinfektion während der Einnahme von Antibiotika vorzubeugen. Behandlungen und individuell unterschiedliches Risiko Falls Sie trotzdem eine Pilzinfektion behandeln müssen, bekommen Sie rezeptfreie Medikamente mit Clotrimazol in vielen Apotheken. Nicht möglich ist es hingegen, bewährte Wirkstoffe wie Terbinafin oder Fluconazol rezeptfrei zu kaufen, wobei man bei den meisten Hausärzten problemlos ein Rezept erhält und auch während des Bestellvorgangs bei Online-Services ein gültiges Rezept ausgestellt wird. Abschließend muss noch erwähnt werden, dass nicht alle Menschen mit den erwähnten Risikofaktoren eine Pilzinfektion entwickeln. Bei Menschen mit einer von Natur aus größeren Neigung dazu können die erwähnten Maßnahmen jedoch die Zahl der Candida-Infektionen, die man im Laufe des Lebens erleidet, ganz erheblich reduzieren.   Auch Chlamydien können gelegentlich ähnliche Symptome aufweisen Die Mehrzahl der Infektionen mit Chlamydien bleibt allerdings unentdeckt und wird daher nicht behandelt. Frischen Sie Ihr Wissen zu diesem Thema mit unserem 0-€ Microlearning auf und lernen Sie das Wichtigste zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Hygienemaßmaßnamen. Zum 0-€ Kurs Dieser Gastbeitrag stammt von DoktorABC – Ihr online Arzt und Apothekenservice
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Frage des Monats, Händehygiene
Frage der Woche: Sind biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln und Antiseptika unbedenklich?
Unsere Frage der Woche lautet: "Sind biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln und Antiseptika unbedenklich?" Nicht unbedingt. Eine Studie zeigt: Toleranzen gegenüber bioziden Wirkstoffen in Antiseptika und Desinfektionsmitteln sind keine Seltenheit. Antiseptik und Desinfektion sind ohne Frage von hohem Nutzen in der Prävention nosokomialer Infektionen. Eine ausführliche Literaturstudie des RKI hat nun aber ergeben, dass Infektionserreger gegenüber ausgewählten bioziden Wirkstoffen in Antiseptika und Desinfektionsmitteln unempfindlicher werden, sich also sogenannte Toleranzen entwickeln können. Darüber hinaus sind Kreuztoleranzen bzw. -resistenzen möglich, sodass sich parallel Toleranzen zu anderen bioziden Wirkstoffen sowie Antibiotika entwickeln können. Zu diesen Bakterien zählt zum Beispiel Chlorhexidindigluconat (CHG), eine antimikrobiell wirksame Substanz, welche in der Patientenversorgung nicht selten eingesetzt wird. Weitere bedeutsame Beispiele sind Triclosan und Benzalkoniumchlorid. Für Kliniken weisen die drei eine besonders hohe Relevanz und Verwendung auf. Kann man auf biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln verzichten? "Ein biozider Wirkstoff, der bei Bakterienspezies mit großer klinischer Relevanz starke und stabile Toleranzen auslösen kann, jedoch keinen wesentlichen Beitrag zur Wirksamkeit leistet bzw. keinen Nutzen für den Patienten aufweist, ist verzichtbar." (Epidemiologisches Bulletin 39/ 2020). Um die antimikrobielle Wirksamkeit von Desinfektionsmittel und Antiseptika nicht zu verlieren, sollten in jedem Fall Nutzen und Risiko gegeneinander abgewogen werden. Dafür geben wir Ihnen nun ein paar Hinweise an die Hand: Aufgrund niedriger Wundinfektion – und Septikraten, eignen sich Produkte auf Basis von Alkohol mit Zusatz eines nachweislich wirksamen Wirkstoffs, wie z.B. CHG, besonders gut für die Hautantiseptik. Zur Wundantiseptik weisen Wasserstoffperoxid, Natriumhypochlorit sowie PVP-Iod das niedrigste Potenzial zur Toleranzbildung auf. Für die Desinfektion von großen Flächen, sollten Desinfektionsmittel auf Basis von Peroxiden oder Natriumhypochlorit bzw. Alkoholen bei kleinen Flächen das Mittel der Wahl sein. Achten Sie bei Ihrem Händedesinfektionsmittel auf eine ausreichend wirksame Konzentration an Alkoholen, Hautpflegestoffen und Wasser. Unverzichtbar ist zudem eine gute Hautverträglichkeit, insbesondere bei häufiger Anwendung. Bei alkoholischen Händedesinfektionsmitteln, die weitere biozide Wirkstoffe enthalten, zeigt sich keine verbesserte Wirksamkeit, sondern eher ein Risiko für Nebenwirkungen. Daher sollte und kann ganz bewusst auf diese verzichten werden. Quellen und weiterführende Literatur RKI; Epidemiologisches Bulletin 39/ 2020 vom 24.09.2020 Link meduplus Grundkurs Händehygiene für Ärzte 2020 Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an oder Werfen Sie einen Blick in unsere Hygienekurse. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.
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Aktuelles, Cybersecurity, Datenschutz
NIS2-Richtlinie: Was bedeutet diese für den Gesundheitssektor?
Die Network-and-Information-Security- Richtlinie 2.0 (Richtlinie (EU) 2022/2555, „NIS2-RL“) wurde im Dezember 2022 verabschiedet. Diese stellt eine Reaktion auf die erhöhte Bedrohungslage im Hinblick auf Cyberangriffe und die damit verbundene Erhöhung der Anforderungen an die Abwehr solcher Vorfälle dar. Wir fassen die wesentlichen Punkte für Sie zusammen: Wesentliche Neuerungen: NIS2-RL ist seit 12/2022 in Kraft. Deutschland und alle anderen EU-Staaten müssen die RL bis 17.10.2024 umsetzen. Es lohnt sich also für alle Firmen, bereits jetzt darauf zu reagieren, die Anforderungen genau zu studieren (Informationen finden Sie in unserem Kurs Informationssicherheit und Cybersecurity) und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. So können Änderungen an Geschäftsprozessen und Verwaltungsabläufen in Ruhe und geordnet vorgenommen werden. Cybersicherheit wird eine Managementaufgabe Führungskräfte und die Geschäftsleitung werden persönlich in Haftung genommen, wenn die Cybersicherheit im Betrieb nicht gewährleistet und die in der NIS2-RL vorgeschriebenen Maßnahmen zur Prävention von IT-Sicherheitsvorfällen nicht umgesetzt wurden. Die Überwachung damit verbundener Aktivitäten im Risikomanagement, z.B. die regelmäßige Schulung aller Mitarbeiter:innen, wird damit zur Aufgabe von Inhaber:innen und Verantwortlichen in Praxen, MVZ und Kliniken. Definition kritischer Dienste und Sektoren wird deutlich erweitert Die NIS2-RL weitet den bisherigen Anwendungsbereich deutlich aus. Hier finden Sie einige Beispiele für kritische und hochkritische Sektoren: Hochkritische Sektoren: Hier zu zählen Verkehr, Banken und Finanzmärkte, Gesundheitswesen, Trink- und Abwasser, Digitale Infrastruktur, Verwaltung, Luft- und Raumfahrt. Kritische Sektoren: Sie umfassen Post- und Kurierdienste, Abfallwirtschaft, Chemieindustrie, Lebensmittel (Produktion, Verarbeitung, Vertrieb), Gewerbe, digitale Dienste und Forschung. Davon betroffen sind alle Einrichtungen und Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen oder einem Jahresumsatz von mehr als 10 Mio EUR. Im Gesundheitswesen trifft dies also jedes deutsche Krankenhaus sowie nahezu alle MVZ. Auch Großpraxen werden betroffen sein, da der Umsatz von 10 Mio. EUR rasch erreicht ist. Auch im Gesundheitssektor werden durch die NIS2-RL fortan viel mehr Einrichtungen durch das EU-Cybersicherheitsrecht reguliert. Im Unterschied zur bisherigen Rechtslage werden sämtliche Hersteller medizinischer Geräte im Sinne der europäischen Medizinprodukte-Verordnung (EU) 2017/745 von den Vorgaben der NIS2-RL erfasst und nicht mehr nur Hersteller bestimmter Medizinprodukte, die bestimmte Schwellenwerte überschreiten. Das kann ebenfalls viele Sanitätshäuser und auch Orthopädieschuhmacher treffen. Verpflichtung zum Ergreifen von Risikomanagementmaßnahmen a) Ermittlung erforderlicher Maßnahmen: Alles in allem liegt den Anforderungen an das Risikomanagement ein gefahrenübergreifender Ansatz zugrunde: Physische und digitale Gefahren sind abzuwägen. Es sollten demnach nicht nur die Gefahren von Phishing- und Hacking-Szenarien berücksichtigt werden, sondern auch Diebstahl, Feuer und Stromausfälle. b) Ergreifen erforderlicher Maßnahmen: NIS2-RL unter anderem folgende Maßnahmen als Teil des aktiven Risikomanagements: Policies: Konzepte in Bezug auf die Risikoanalyse und Sicherheit für Informationssysteme Business Continuity: Aufrechterhaltung des Betriebs, Wiederherstellung nach einem Notfall, Krisenmanagement Incident Management: Bewältigung von Sicherheitsvorfällen Einkauf: Sicherheitsmaßnahmen bei Erwerb, Entwicklung und Wartung von Netz- und Informationssystemen, Offenlegung von Schwachstellen Schulungen: grundlegende Verfahren im Bereich der Cyberhygiene und Schulungen im Bereich der Cybersicherheit Verschlüsselung: Konzepte und Verfahren für den Einsatz von Kryptografie und gegebenenfalls Verschlüsselung Supply Chain: Sicherheit der Lieferkette einschließlich sicherheitsbezogener Aspekte der Beziehungen zwischen den einzelnen Einrichtungen und ihren unmittelbaren Anbietern oder Diensteanbietern Effektivität: Konzepte und Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit von Risikomanagementmaßnahmen im Bereich der Cybersicherheit Weitere organisatorische Maßnahmen: Sicherheit des Personals, Konzepte für die Zugriffskontrolle und Management von Anlagen Unser Kurs gibt Ihnen wichtige Hinweise für die praktische Umsetzung Zum Kurs   Kapitel IV, Artikel 20, Governance (2) (Mehr Information, siehe Quelle) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Mitglieder der Leitungsorgane wesentlicher und wichtiger Einrichtungen an Schulungen teilnehmen müssen, und fordern wesentliche und wichtige Einrichtungen auf, allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen regelmäßig entsprechende Schulungen anzubieten, um ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Erkennung und Bewertung von Risiken sowie Managementpraktiken im Bereich der Cybersicherheit und deren Auswirkungen auf die von der Einrichtung erbrachten Dienste zu erwerben. Zu unserem Kurs Standardisierung und Zertifizierung Ggf. können EU-Staaten den Einsatz zertifizierter technischer Lösungen vorschreiben oder Zertifikate zur IT-Sicherheit (z.B. ISO 27001) erlangen. Mit unserem Kurs Informationssicherheit und Cybersecurity werden alle Mitarbeiter:innen Ihr Wissen in diesem komplexen Bereich erweitern können, um präventiv Cyberhygiene für das Unternehmen zu betreiben. Der erfolgreiche Abschluss des Kursen wird mit einem Zertifikat belegt. So kann gleichzeitig nachgewiesen werden, dass die Schulungspflicht erfüllt wurde. Sanktionen im Überblick Wesentliche Einrichtungen: 10 Mio EUR oder 2% des weltweiten Vorjahresumsatzes Wichtige Einrichtungen: 7 Mio EUR oder 1,4% des weltweiten Vorjahresumsatzes Die Leitungsebenen wesentlicher und wichtiger Einrichtungen sind daher gut beraten, die Pflicht zum Ergreifen von Risikomanagementmaßnahmen inkl. Schulungen der Mitarbeiter:innen frühzeitig und sorgfältig anzugehen, um Geldbußen wegen Verstößen in empfindlicher Höhe zu vermeiden. Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für beliebte Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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  Quelle https://www.sophos.com/de-de/whitepaper/nis2-directive
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege
Abschlusskolloquien Aufbereitung für Medizinprodukte und Hygienebeauftragte MFA im September
Am 18. und 19. September finden unsere Abschlusskolloquien zu den Kursen Hygienebeauftragte MFA und Aufbereitung für Medizinprodukte statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online oder in Präsenz an dem jeweiligen Kolloquium teilnehmen. Haben Sie einen der Kurse schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über Ihre persönliche Startseite für das Abschlusskolloquium anmelden. Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein interaktives Seminar, das von unseren erfahrenen Referenten abgehalten wird. Für die Aufbereitung von Medizinprodukten ist der 19. September vorerst der letzte Termin in 2023. Weitere Termine für die Hygienebeauftagte MFA finde sie HIER. Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt ganz einfach und schnell noch anmelden und im Rahmen der Kolloquien im September direkt abschließen. Zur Aufbereitung von Medizinprodukten Zur Hygienebeauftragten MFA Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Zertifizierter Kurse Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und einem Live-Aschschlusskolloquium die Qualifikation zur Hygienebeauftragten MFA und zur Aufbereitung von Medizinprodukten nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.  
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienemanagement in der Arztpraxis
Hygienemanagement bezieht sich auf die Planung, Organisation, Implementierung und Überwachung von Maßnahmen und Strategien zur Aufrechterhaltung einer sauberen, sicheren und gesundheitsfördernden Umgebung. Es umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten und Verfahren, die darauf abzielen, die Verbreitung von Krankheitserregern zu kontrollieren, Infektionen zu verhindern und die Gesundheit von Menschen zu schützen. Ein professionelles Hygienemanagement ist also in der Arztpraxis und Klinik ein zentrales Thema. Eine Vielzahl von Verordnungen, Vorschriften und Gesetzten hat jede(r) Arzt/Ärztin in Bezug auf Hygiene und Medizinprodukte zu beachten. Das Spektrum dieser Vorschriften ist weit gefächert: Es reicht von Vorgaben der Händehygiene und Hygienespendern bis hin zur Aufbereitung von medizinischen Produkten und Schutzbekleidung der Mitarbeiter:innen. Für Praxisinhaber:innen bedeutet dies eine hohe Verantwortung für den Infektionsschutz und den korrekten Umgang mit Medizinprodukten. Der Hygieneplan ist ein wesentlicher Bestandteil des Hygienemanagements Dieser ist für jede Arztpraxis verpflichtend. Ein Hygieneplan ist ein schriftliches Dokument, das die spezifischen Maßnahmen, Verfahren und Protokolle zur Aufrechterhaltung der Hygiene und Infektionskontrolle in einer bestimmten Umgebung festlegt. Ein typischer Hygieneplan enthält: Zweck und Zielsetzung: Eine klare Erklärung, warum der Hygieneplan erstellt wird und welche Ziele er verfolgt, z. B. die Verhinderung von Infektionen oder die Sicherstellung einer sicheren Umgebung. Verantwortlichkeiten: Die Definition der Aufgaben und Verantwortlichkeiten einzelner Personen oder Teams in Bezug auf die Umsetzung und Aufrechterhaltung der im Plan festgelegten Hygienemaßnahmen. Hygienepraktiken und -verfahren: Detaillierte Anweisungen zur korrekten Durchführung von Hygienemaßnahmen wie Händehygiene, Reinigung, Desinfektion, Sterilisation, Aufbereitung von Medizinprodukten, Abfallentsorgung und mehr. Dies kann beispielsweise die empfohlene Vorgehensweise für das Reinigen von medizinischen Geräten oder die Desinfektion von Oberflächen umfassen. Isolationsmaßnahmen: Protokolle zur Isolierung von Patienten mit ansteckenden Krankheiten, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Schutzmaßnahmen: Anweisungen zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstung (PSA), wie z. B. Handschuhe, Masken und Schutzbrillen, um das medizinische Personal vor Infektionen zu schützen. Schulung und Schulungsprogramme: Pläne für die Schulung des medizinischen Personals in Bezug auf die richtige Durchführung von Hygienepraktiken. Überwachung und Überprüfung: Festlegung von Verfahren zur Überwachung und Überprüfung der Umsetzung der im Plan festgelegten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Hygienestandards eingehalten werden. Notfallmaßnahmen: Richtlinien für den Umgang mit hygienischen Notfällen oder Ausbrüchen von Infektionskrankheiten. Unser Kurse Hygienebeauftragte MFA und Aufbereitung von Medizinprodukten bereiten Sie bestens auf einen korrekten Umgang mit der Praxishygiene vor und gibt Ihnen Sicherheit vor einer Hygienebegehung. Unsere Kurse sind zertifiziert und im Blended-Learning verfügbar. Der erste Teil besteht aus einem E-Learning, der zweite Teil aus dem LIVE-Abschlusskolloqiuum. Am 18. und 19. September finden die nächsten Abschlusskolloquien für diese Kurse statt. Hier können Sie mehr erfahren: Hygienebeauftragte(r) MFA AUFBEREITUNG MEDIZINPRODUKTE
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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Hepatitis – Meldepflichten und Infektionszahlen
Kürzlich wurde erneut der Welt-Hepatitis-Tag begangen. Laut Angaben der WHO sind weltweit 296 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-B-Virus und ca. 58 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Insgesamt sterben mehr als 1,1 Millionen Menschen jedes Jahr an Hepatitis B oder Hepatitis C. In Deutschland werden diese Infektionen seit 2001 epidemiologisch überwacht. Die Grundlage hierfür stellt das Infektionsschutzgesetz (IfSG) dar. Seit dem Jahr 2017 wurde die Meldepflicht auf alle Nachweise ausgedehnt, unabhängig vom Stadium oder dem klinischen Bild. Chronische Hepatitis-Infektionen sind oft über viele Jahre nachweisbar. Dadurch kann es zu Mehrfachmeldungen kommen. Die jeweiligen Gesundheitsämter gleichen daher die Daten ab, ob bereits eine entsprechende Meldung in der Vergangenheit vorgelegen hat. Die Zielsetzung besteht darin, herauszufinden, welcher Anteil der Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Meldungen seit der IfSG-Novellierung im Jahr 2017 auf Mehrfacherfassungen zurückzuführen ist. Für beide Infektionen, sowohl Hepatitis B als auch Hepatitis C, wurde in den letzten Jahren ein Anstieg der Meldungen verzeichnet. Einzelheiten zu finden Sie hier Es gibt unterschiedliche Hepatitis-Arten, auch bekannt als "Hepatitis Alphabet". Dies bezieht sich auf die verschiedenen Arten von Hepatitis-Viren, die beim Menschen Infektionen der Leber verursachen können. Es gibt fünf Haupttypen von Hepatitis-Viren, die mit den Buchstaben A, B, C, D und E bezeichnet werden. Hier ist eine kurze Übersicht über jede dieser Hepatitis-Typen: Hepatitis A (HAV): Dieses Virus wird in der Regel über den Verzehr von kontaminiertem Wasser oder Lebensmitteln übertragen. Die Symptome sind in der Regel nicht schwerwiegend und klingen normalerweise von selbst ab. Es gibt eine wirksame Impfung, um Hepatitis A vorzubeugen. Hepatitis B (HBV): HBV wird durch das Hepatitis-B-Virus übertragen und kann sowohl durch Blut- als auch durch sexuelle Kontakte verbreitet werden. Es kann akute oder chronische Infektionen verursachen. Eine chronische Hepatitis B kann zu Leberschäden führen. Es gibt eine Impfung zur Prävention von Hepatitis B. Hepatitis C (HCV): HCV wird hauptsächlich durch den Kontakt mit infiziertem Blut übertragen. Es kann auch eine akute oder chronische Hepatitis verursachen und führt oft zu Leberschäden. Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es derzeit nicht, aber es wurden Fortschritte bei den Behandlungsmöglichkeiten gemacht. Hepatitis D (HDV): HDV ist ein "Defektvirus", das eine Infektion nur bei Personen verursachen kann, die bereits mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert sind. Es kann die Schwere der Hepatitis B verstärken. Hepatitis E (HEV): HEV wird hauptsächlich durch den Verzehr von kontaminiertem Wasser oder Lebensmitteln übertragen. Es ähnelt in einigen Aspekten der Hepatitis A, verursacht aber in einigen Fällen schwere Komplikationen, insbesondere bei schwangeren Frauen. Es ist wichtig, sich der Risiken und Übertragungswege jeder Hepatitis-Infektion bewusst zu sein, da sie alle zu Leberschäden führen können. Die Verfügbarkeit von Impfstoffen für Hepatitis A und B hat dazu beigetragen, die Ausbreitung dieser Infektionen einzudämmen, während für Hepatitis C und E weiterhin Präventions- und Behandlungsmaßnahmen erforscht werden. Unser 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Steigen Sie schon mal mit dem 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet ein. Dies beinhaltet alle wichtigen Fakten, sowie Prävention, Therapie und Diagnostik für Hepatitis A, B, C, D und E. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Aktuelles
Warum Reputationsmanagement für eine Arztpraxis wichtig ist
Ist der Ruf erst ruiniert … Sie wissen vermutlich, wie es weitergeht. Wenn der Ruf einer Arztpraxis erst einmal schwer beschädigt ist, wird es schwierig, das Vertrauen der Patienten und Patientinnen wieder zurückzugewinnen und das Ansehen der Praxis wiederherzustellen. Ein schlechter Ruf kann sich negativ auf das Patientenaufkommen auswirken, die Attraktivität für Fachkräfte mindern und die allgemeine Wahrnehmung der Praxis beeinträchtigen. Diese Punkte unterstreichen die Bedeutung des Reputationsmanagements, da es viel einfacher ist, einen guten Ruf zu wahren, als einen bereits geschädigten Ruf zu reparieren. Daher ist es wichtig, proaktiv daran zu arbeiten, die Reputation einer Arztpraxis durch qualitativ hochwertige Patientenversorgung, effektive Kommunikation, positives Feedback und transparentes Krisenmanagement zu pflegen und zu fördern.  In Zeiten von Social Media, Google Bewertungen und medizinischen Online-Portalen können Patienten und Patientinnen die Erfahrung in der Arztpraxis bewerten. Jedoch, wie geht man in der Praxis mit negativen Kommentaren um? Gänzlich vermeidbar sind diese selten. Auch hier kann proaktiv gutes Kommunikationsmanagement betrieben werden. Ein negatives Feedback kann unter Umständen einen Mangel aufzeigen, der im Alltag nicht aufgefallen ist. Negative Kommentare könnten daher auch eine Chance zu stetiger Verbesserung des Praxis sein. In dem Webinar: Thementalk - "Ihre ärztliche Reputation im Netz"- Alles zu Arztbewertung, Siegel , Social Media - erhalten Sie einen Einblick, wie Sie als Praxis ein qualifiziertes Reputationsmanagement betreiben können. Zum Thementalk   6 Gründe, warum Sie in der Arztpraxis Reputationsmanagement betreiben sollten:   Vertrauen der Patienten: Die Reputation einer Arztpraxis beeinflusst maßgeblich das Vertrauen, das Patienten und Patientinnen in die medizinische Versorgung dort haben. Eine positive Reputation kann dazu führen, dass diese eher die Praxis aufsuchen und ihren Freunden und Familienmitgliedern empfehlen.   Wettbewerbsfähigkeit: In einem stark umkämpften Gesundheitsmarkt kann eine gute Reputation den Unterschied zwischen einer florierenden Praxis und einer mit geringer Patientenanzahl ausmachen. Patienten und Patientinnen entscheiden sich oft aufgrund von Empfehlungen und Online-Bewertungen für eine bestimmte Praxis.   Online-Bewertungen: In der heutigen digitalen Ära hinterlassen Patienten und Patientinnen vermehrt Online-Bewertungen und Erfahrungsberichte über ihre Arztbesuche. Positive Bewertungen stärken die Reputation, während negative Bewertungen das Image der Praxis beeinträchtigen können. Ein aktives Reputationsmanagement kann helfen, negative Auswirkungen zu minimieren.   Transparenz und Kommunikation: Ein effektives Reputationsmanagement ermöglicht es der Arztpraxis, transparent und proaktiv mit Patienten und Patientinnen und der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Dies kann durch Social-Media-Präsenz, informative Websites und reaktionsschnelles Feedback auf Bewertungsportalen geschehen.   Krisenmanagement: Negative Ereignisse oder kritische Kommentare können in jedem Unternehmen vorkommen, auch in einer Arztpraxis. Mit einem soliden Reputationsmanagement kann die Praxis angemessen auf solche Situationen reagieren und das Vertrauen der Patienten und Patientinnen wiedergewinnen.   Attraktivität für Fachkräfte: Eine gute Reputation kann auch die Anziehungskraft auf qualifizierte medizinische Fachkräfte erhöhen. Mediziner und Mitarbeiter:innen sind oft motivierter, in einer angesehenen Praxis zu arbeiten, was die Qualität der Patientenversorgung steigern kann. Ebenfalls erleichtert ein gute Ruf die Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen.   Reputationsmanagement ist also für eine Arztpraxis von großer Bedeutung, um das Vertrauen der Patienten zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, positive Bewertungen zu fördern, Krisen zu bewältigen und insgesamt eine erfolgreiche und angesehene medizinische Einrichtung aufzubauen.   Betreiben Sie bereits erfolgreich ein gutes Reputationsmanagement oder beginnen Sie sich gerade, damit auseinanderzusetzen? In beiden Fällen ist der Thementalk "Ihre ärztliche Reputation im Netz" für Sie interessant. Dieser findet am Donnerstag, 17. August 2023 um 17 Uhr ONLINE statt. HIER können Sie sich unverbindlich anmelden oder klicken Sie auf den blauen Button. Zum Thementalk Sie möchten mehr über den Thementalk erfahren? Entnehmen Sie die Einzelheiten aus dem Flyer.  
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Aktuelles, Hygiene, Hygienetipp
Sollte ich die Sonnencreme aus dem letzten Jahr noch verwenden?
Jedes Jahr stellen wir uns die selbe Frage. Ein ausreichender Sonnenschutz ist wichtig. Schon im Frühjahr ist die Sonne nicht zu unterschätzen. Wenn unsere Haut noch nicht vorgebräunt ist, ist sie besonders empfindlich. Also greifen wir nicht selten zu der angebrochenen Cremetube aus dem letzten Jahr. Aber wie sinnvoll ist das überhaupt? Ist der Sonnenschutz hier noch gewährleistet und können sich im Laufe der Zeit schädliche Keime bilden oder chemische, für uns ungesunde Veränderungen entstehen? UV-Schutz und Haltbarkeit Sonnencreme hat wie jedes Produkt eine Ablaufzeit. Diese ist meistens auf der Tube vermerkt. In der Regel beträgt sie 12 Monate, wenn die Aufbewahrung ordnungsgemäß erfolgt, also das Produkt keiner großen Hitze ausgesetzt wurde. Am besten bewahrt man sie im Keller oder sogar Kühlschrank auf, um den UV-Schutz zu erhalten. Riecht die Creme allerdings ungewöhnlich und hat sich die Konsistenz verändert, kann davon ausgegangen werden, dass das Produkt nicht mehr in Ordnung ist. Auch wenn Sand an der Öffnung klebt, könnten Keime in die Flasche gelangt sein. Auch hat jeder Mensch hat Bakterien und andere Keime auf der Hautoberfläche. Sobald man die Sonnencreme an der Öffnung in Kontakt mit unserer Haut kommt, wird das Produkt dadurch kontaminiert. Nun hängt es auch davon ob, ob und wieviel Konservierungsmittel die Sonnencreme enthält. Konservierungsmittel wirkt der Keimbildung entgegen und reduziert eine übermäßige Ausbreitung der Keime. Weitere Risiken Lt. einer kürzlich erfolgten Studie raten französische Mikrobiologen davon ab, angebrochene Sonnencreme aus dem Vorjahr zu verwenden. Sie prüften die Menge an Octocrylen und Benzophenon in verschiedenen Sonnenschutzpräparaten aus der EU sowie aus den USA. Die Prüfung fand direkt nach dem Kauf und nach 6 Wochen statt. Lediglich 1 Produkt von 17 getesteten Produkten kam ohne den chemischen UV-Filter Octocrylen aus. Alle 16 Produkte enthielten direkt nach dem Kauf durchschnittlich 39 mg/kg Benzophenon. Diese Konzentration stieg nach 6 Wochen drastisch an. Nicht nur Benzophenon sei gesundheitsschädlich, sondern auch Octocrylen. Beide Stoffe stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Benzophenon und Octocrylen im Überblick- das sollten Sie wissen: Benzophenon und Octocrylen sind chemische Verbindungen, die in der Kosmetikindustrie häufig als UV-Filter in Sonnenschutzmitteln und einigen anderen Hautpflegeprodukten verwendet wurden. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Benzophenon: Benzophenon ist eine organische Verbindung, genauer gesagt ein aromatischer Ketoner, der als UV-Absorber in Sonnenschutzmitteln und Nagellacken verwendet wird. Es hat die Fähigkeit, ultraviolette Strahlung zu absorbieren und diese in eine weniger schädliche Form von Energie umzuwandeln. So kann es verhindern, dass UV-Strahlen in die Haut eindringen und Schäden verursachen, wie zum Beispiel Sonnenbrand oder vorzeitige Hautalterung. Es gibt wie bereits erwähnt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Benzophenon, da einige Studien darauf hindeuten, dass es möglicherweise in den Blutkreislauf gelangen und hormonelle Störungen verursachen könnte. Aus diesem Grund haben einige Länder seine Verwendung in Kosmetika beschränkt. Octocrylen: Octocrylen ist ebenfalls eine organische Verbindung und wird häufig in Sonnenschutzmitteln, Lippenbalsamen und anderen Hautpflegeprodukten verwendet, um vor UV-B-Strahlen zu schützen. Es absorbiert UV-Strahlung und schützt so die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne. Ähnlich wie bei Benzophenon gibt es auch bei Octocrylen Bedenken hinsichtlich möglicher Hautreizungen und allergischer Reaktionen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Octocrylen in Verbindung mit anderen chemischen UV-Filtern instabil sein und zu einer erhöhten Aufnahme von UV-Strahlen führen könnte. Quelle Verbraucherzentrale idw - Informationsdienst Wissenschaft
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Aktuelles, Cybersecurity, Datenschutz
Welche Chancen und Risiken entstehen durch IoT im Gesundheitswesen?
Das "Internet der Dinge / Internet of Things" (IoT) bezieht sich auf das Konzept, dass verschiedene physische Geräte, die normalerweise nicht mit dem Internet verbunden sind, miteinander und mit dem Internet kommunizieren können. Diese Geräte können Sensoren, Überwachungskameras oder allgemeine Alltagsgegenstände sein. Ebenfalls sind auch Röntgenapparate und weitere medizinische Geräte mit dem Internet verbunden. Die Idee hinter dem IoT besteht darin, dass diese Geräte Daten sammeln, austauschen und analysieren können, um automatisierte Aktionen auszuführen oder Benutzern und Systemen nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise kann ein vernetzter Thermostat die Raumtemperatur erfassen und entsprechend den Einstellungen des Benutzers anpassen. Auch kann eine intelligente Überwachungskamera Benachrichtigungen an den Benutzer senden, wenn ungewöhnliche Aktivitäten erkannt werden. Das IoT hat auch in der Medizin viele Anwendungen und ermöglicht innovative Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Effizienz medizinischer Abläufe. Hier sind einige Beispiele für IoT-Anwendungen im medizinischen Sektor: Vernetzte medizinische Geräte: IoT ermöglicht die Vernetzung von medizinischen Geräten wie Blutdruckmessgeräten, Pulsoximetern, Glukosemessgeräten und EKG-Monitoren. Diese Geräte können kontinuierlich oder regelmäßig medizinische Daten erfassen und an Gesundheitsdienstleister übertragen, um eine Fernüberwachung und frühzeitige Diagnose zu ermöglichen. Intelligente Implantate: IoT kann bei der Überwachung und Steuerung von Implantaten wie Herzschrittmachern oder Insulinpumpen eingesetzt werden. Durch die Vernetzung mit anderen Geräten oder dem Internet können Ärzte und Patienten den Zustand des Implantats überwachen und die erforderlichen Anpassungen vornehmen. E-Health-Plattformen: IoT-basierte Plattformen ermöglichen die Sammlung, Analyse und gemeinsame Nutzung von Gesundheitsdaten. Patienten können ihre eigenen Gesundheitsdaten überwachen und verfolgen, während Ärzte und medizinisches Personal auf Echtzeitinformationen zugreifen und Diagnosen stellen können. Telemedizinische Anwendungen: IoT ermöglicht die Fernüberwachung und Fernkonsultation von Patienten. Beispielsweise können tragbare Geräte und Sensoren Vitaldaten erfassen und an medizinisches Personal übertragen, um eine Fernüberwachung von Patienten zu ermöglichen. Ärzte können auch virtuelle Sprechstunden abhalten und Patienten über Video- oder Audioverbindungen behandeln. Apotheken- und Medikamentenmanagement: IoT kann in Apotheken zur Überwachung des Medikamentenbestands und zur automatischen Nachbestellung verwendet werden. Medikamentendispenser können mit dem Internet verbunden werden, um die Einhaltung der Medikamenteneinnahme zu überwachen und Benachrichtigungen an Patienten oder Pflegepersonal zu senden. Krankenhausmanagement und Patientenverfolgung: IoT kann in Krankenhäusern zur Verbesserung des Patientenflusses und der Ressourcenverwaltung eingesetzt werden. Durch die Vernetzung von Betten, medizinischen Geräten und Personal können Krankenhäuser den Standort und den Status von Patienten, medizinischen Geräten und Mitarbeitern verfolgen und optimieren. Obwohl das IoT viele potenzielle Vorteile bietet, sind auch Risiken damit verbunden. Da vernetzte Geräte ständig Daten sammeln und austauschen, besteht die Gefahr, dass persönliche und sensible Informationen in die falschen Hände geraten. Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen oder Schwachstellen in den Geräten können es Angreifern ermöglichen, auf die Daten zuzugreifen oder sie zu manipulieren. Viele IoT-Geräte haben möglicherweise Sicherheitslücken oder schwache Authentifizierungsmechanismen, die von Angreifern ausgenutzt werden können, um unbefugten Zugriff zu erlangen. Gehackte Geräte können dann für schädliche Aktivitäten verwendet werden, wie z.B. Distributed-Denial-of-Service-(DDoS)-Angriffe, bei denen eine große Anzahl von Geräten verwendet wird, um Netzwerke oder Websites zu überlasten. Das IoT ist ein noch relativ neues und schnell wachsendes Feld, und es mangelt oft an einheitlichen Standards und Protokollen. Dies kann zu Kompatibilitätsproblemen führen und die Integration von verschiedenen IoT-Geräten erschweren. Darüber hinaus können fehlende Sicherheitsstandards dazu führen, dass Geräte anfälliger für Angriffe sind. Um die Risiken des IoT zu minimieren, ist es zum einen wichtig, dass Hersteller robuste Sicherheitsmaßnahmen in ihre Geräte integrieren und regelmäßige Updates bereitstellen, zum anderen sollten Benutzer mit dem Umgang der Geräte und dem Zuführen von Daten sensibilisiert sein. Beispielsweise können Phishing-E-Mails ein kritisches Einfallstor sein, um in das Praxis- oder Kliniknetzwerk vorzudringen, Daten zu stehlen oder sogar die Infrastruktur lahmzulegen. In unserem Kurs Informationssicherheit und Cybersecurity werden Sie auf mögliche Angriffsszenarien sensibilisiert und erhalten verschiedene Tipps und Anleitungen, wie Sie sich vor Cyberangriffen einfach schützen können.

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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten
Biofilme in der Wasserleitung lassen Keime wachsen
Biofilme in Wasserleitungen können das Wachstum von Keimen begünstigen. Ein Biofilm ist eine Gemeinschaft von Mikroorganismen, die an einer Oberfläche haften und eine schützende Schleimschicht bilden. In Wasserleitungen können sich Biofilme auf den Innenflächen der Rohre entwickeln. Biofilme bieten den Keimen einen geschützten Lebensraum, in dem sie sich vermehren können. Die Schleimschicht schützt die Keime vor äußeren Einflüssen wie Desinfektionsmitteln oder Schwankungen in der Wasserqualität. Die Keime im Biofilm können dann in das Wasser gelangen, das durch die Leitungen fließt und so zu einer Kontamination führen. Ein häufiges Problem ist beispielsweise das Auftreten von Legionellen in Biofilmen von Warmwasserleitungen. Legionellen sind Bakterien, die die Legionärskrankheit verursachen können, eine schwere Lungenentzündung. Sie können sich in Biofilmen in warmem Wasser vermehren und dann beim Duschen oder Einatmen von vernebeltem Wasser in die Atemwege gelangen. Präventive Maßnahmen Die Bekämpfung von Biofilmen in Wasserleitungen ist wichtig, um das Wachstum von Keimen zu reduzieren. Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Leitungen können dazu beitragen, Biofilme zu entfernen und die Keimbelastung zu verringern. In einigen Fällen kann es notwendig sein, spezielle Desinfektionsverfahren oder chemische Zusätze einzusetzen, um hartnäckige Biofilme zu bekämpfen. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Überwachung der Wasserqualität von entscheidender Bedeutung, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann durch regelmäßige Wasseranalysen und die Einhaltung von Hygienerichtlinien und -standards erreicht werden. Wasserleitungen nach dem Urlaub reinigen Wenn eine Wasserleitung über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, dies kann zum Beispiel in der Urlaubszeit der Fall sein, besteht das Risiko, dass sich Keime darin ansammeln können. In stehendem Wasser bieten die Rohre und Armaturen einen idealen Lebensraum für das Wachstum von Mikroorganismen. Wasserleitungen, die längere Zeit nicht benutzt werden, ermöglichen es den Keimen, sich zu vermehren und die oben genannten Biofilme zu bilden. Insbesondere bei warmem Wasser können sich bestimmte Keime wie Legionellen schneller vermehren. Wenn das Wasser dann wieder eingeschaltet wird, können diese Keime mit dem Wasser herausgespült und in die Umgebung freigesetzt werden. Um das Risiko einer Kontamination zu minimieren, ist es ratsam, Wasserleitungen regelmäßig zu spülen, insbesondere nach längeren Stillstandszeiten. Durch das Spülen wird frisches Wasser durch die Leitungen gepumpt und das stagnierende Wasser entfernt. Das Spülen sollte idealerweise an allen Wasserhähnen und Duschen erfolgen und für einige Minuten durchgeführt werden. Hygienewissen schützt - unsere Kurse zur Hygiene Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem medizinischem Personal in Klinik und Praxis. Frischen Sie Ihr Wissen mit unseren Hygienekursen für Ihr Fachgebiet auf und tragen Sie so zu der wichtigsten Maßnahme zur Verhütung nosokomialer Infektionen bei. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Aktuelles, Impfung, Infektionskrankheiten
Urlaub 2023: Empfehlungen der STIKO zu Reiseimpfungen
Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hat die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) den gesetzlichen Auftrag, die Empfehlungen zur Durchführung von Schutz- bzw. Reiseimpfungen in Deutschland zu geben. Neben Standardimpfempfehlungen für die gesamte Bevölkerung oder bestimmte Altersgruppen spricht sie Impfempfehlungen für Menschen mit besonderen Indikationen aus. Schützen Sie sich mit individuellen Reiseimpfungen vor bestimmten Infektionserkrankungen. Da die Infektionserreger auch nach Deutschland importiert oder ins Reiseland exportiert werden können, liegt ein adäquater Impfschutz von Reisen auch im öffentlichen Interesse. Empfohlene Standard- und Indikationsimpfungen Im Rahmen der Impfberatung sollten zunächst die von der STIKO empfohlenen Standard- und Indikationsimpfungen überprüft und ggf. ergänzt bzw. aufgefrischt werden. Die Immunisierungsraten in Deutschland sinken mit steigendem Alter erheblich. Für jede Reise sind die von der STIKO empfohlenen Standard und Indikationsimpfungen von grundsätzlicher Bedeutung, wenngleich das länderspezifische Infektionsrisiko sehr unterschiedlich sein kann. Dazu zählen unter anderem Impfungen gegen: Tetanus Diphtherie Pertussis Masern Pneumokokken Influenza Hepatitis A Hepatitis B Poliomyelitis Für den internationalen Reiseverkehr sollte bei der reisemedizinischen Impfberatung  geklärt werden, ob bestimmte Reiseimpfungen vorgeschrieben sind. Einzelne Länder können nach den zuletzt im Jahr 2005 novellierten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) nach Absprache mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Impfnachweis auf der ersten Doppelseite im Internationalen Impfausweis bei Einreise verlangen. Wie plane ich den zeitlichen Ablauf meiner Reiseimpfungen? Spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn sollten die Reiseimpfungen bzw. Impfserien abgeschlossen sein, um eine ausreichende Immunität und das Abklingen bzw. die Behandlung etwaiger unerwünschter Arzneimittelwirkungen vor Reiseantritt zu gewährleisten. Totimpfstoffe können in jedweder Kombination ohne Sicherheitsbedenken am selben Tag gegeben werden. Sollte vor der Abreise genügend Zeit sein, empfiehlt sich – bei Indikation für die Gabe mehrerer Lebendimpfstoffe – diese für nicht am selben Tag, sondern im (Mindest-)Abstand von 4 Wochen zu verabreichen, um ein optimales Impfansprechen zu erhalten. Eine zeitlich getrennte Reiseimpfung hat zu dem den Vorteil, dass bei auftretenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder Impfkomplikationen eine Zuordnung zu einem Impfstoff möglich ist. Falls aus Zeitgründen der Abstand nicht eingehalten werden kann, können auch zwei Lebendimpfstoffe am gleichen Tag verabreicht werden. Zu beachten ist dabei, dass die Impfstoffe in verschiedene Gliedmaßen appliziert werden. Zusätzliche Präventionsmaßnahmen bei Reiseimpfungen Der Fokus der aktuellen STIKO-Empfehlung liegt auf Impfungen als zentraler Teil einer medizinischen Reiseberatung. Des weiteren sollte man beachten, dass zusätzliche Vorbereitungen unerlässlich sind, z. B. in Bezug auf Sicherheits- und Reisewarnungen. Reisende und die beratenden ÄrztInnen sollten sich über die aktuellen Verhältnisse im Reiseland informieren. Hier empfiehlt sich die Homepage des Auswärtigen Amtes. Dort werden länderspezifische aktuelle Sicherheitshinweise sowie Reisewarnungen genannt (www.auswaertiges-amt. de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen). In den Sicherheitshinweisen wird auf besondere Risiken für Reisende aufmerksam gemacht. Sie können auch die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Quellen und weiterführende Literatur STRIKO Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.  
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Aktuelles, Alle Branchen, E-Learning
Was gehört in die Reiseapotheke?
Eine Reiseapotheke sollte sorgfältig zusammengestellt werden, um auf mögliche gesundheitliche Probleme während einer Reise vorbereitet zu sein. Hier sind einige grundlegende Gegenstände, die in eine Reiseapotheke gehören könnten: Checkliste: Medikamente: Persönliche Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten in ausreichender Menge mitgenommen werden. Zusätzlich können Schmerzmittel (wie Paracetamol oder Ibuprofen), Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Übelkeit, Antihistaminika (für allergische Reaktionen), Medikamente gegen Reisekrankheit, Salben oder Cremes zur Behandlung von Insektenstichen, Sonnenbrand oder kleinen Verletzungen sowie ggf. eine Desinfektionslösung oder -spray in die Reiseapotheke gehören. Verbandsmaterial: Pflaster, sterile Wundverbände, sterile Kompressen, elastische Bandagen, Mullbinden und Wunddesinfektionsmittel sind wichtig, um kleine Verletzungen zu versorgen. Insektenschutz: Je nach Reiseziel sollten Mückenschutzmittel, Moskitonetze und ggf. auch ein Insektizidspray für die Kleidung mitgenommen werden, um sich vor Insektenstichen und möglichen übertragenen Krankheiten zu schützen. Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Lippenbalsam mit UV-Schutz und gegebenenfalls eine Sonnenbrille sollten eingepackt werden, um Sonnenbrand und Hautschäden zu vermeiden. Hygieneartikel: Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Feuchttücher, Einwegmasken (abhängig von den aktuellen Gegebenheiten), Tampons oder Binden (falls relevant) sowie andere persönliche Hygieneartikel sollten in der Reiseapotheke enthalten sein. Medizinische Hilfsmittel: Thermometer, Pinzette, Schere, Zeckenzange und andere Hilfsmittel können nützlich sein, um kleinere medizinische Probleme zu behandeln. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Reiseapotheke an Ihr Reiseziel, die Dauer Ihrer Reise und Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Es wird empfohlen, vor der Reise Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker zu halten, um spezifische Empfehlungen zu erhalten und sicherzustellen, dass Sie alle erforderlichen Medikamente und Hilfsmittel dabei haben. Vorbereitet für den Ernstfall? Eine kleine Wunde können die meisten Menschen problemlos versorgen. Wie sieht es jedoch bei Verbrennungen, größeren Wunden, Bewusstlosigkeit oder dem Verdacht auf einen Herzinfarkt aus? Sind Sie auf diese Fälle vorbereitet? Mit unserem Online Grundkurs: Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe können Sie ihr Wissen einfach auffrischen. Zum Kurs Funktioniert das nicht, lassen Sie den Kopf stecken. Es entsteht d
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Aktuelles, Ärzte, Bakterielle Infektionen, Microlearning News
Zeckenstich (Zeckenbiss) – was tun?
Zecken können eine Vielzahl von Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen. Zu den bedeutendsten, durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten in Deutschland gehört die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Infektion, die in erster Linie durch die Borrelia burgdorferi verursacht wird und bundesweit vorkommt. Ebenfalls können Zecken das FSME-Virus übertragen. FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine virale Erkrankung des zentralen Nervensystems, die ebenfalls durch Zecken übertragen wird. Die Symptome von FSME können variieren, von milden grippeähnlichen Symptomen bis hin zu schwereren neurologischen Komplikationen. Zu den typischen Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Muskelschmerzen, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein. In einigen Fällen kann es zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) oder der Hirnhäute (Meningitis) kommen, was zu schweren Symptomen wie Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, Lähmungen und selten zum Tod führen kann. Je eher die Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Ansteckungsrisiko. So entfernen Sie die Zecke: Zum Entfernen der Zecke gibt es spezielle Hilfsmittel: sogenannte Zeckenzangen oder Zeckenpinzetten, Zeckenkarten und Zeckenhaken. Diese sind so geformt, dass sie sich zwischen Zecke und Haut schieben lassen, ohne dass die Zecke gequetscht wird. Solche Hilfsmittel sind beispielsweise in Apotheken erhältlich. Auch eine normale Pinzette kann verwendet werden, wenn die Spitzen nach innen gebogen sind, um auch hier das Quetschen der Zecke zu vermeiden Das sollten Sie bei einem Zeckenstich vermeiden: NICHT QUETSCHEN: Das Quetschen der Zecke muss unbedingt vermieden werden, da durch den Druck Erreger in den Körper des Wirts gepresst werden.  NICHT EINSPRÜHEN: Einsprühen der Zecke: Hier werden ebenfalls mehr Erreger in die Wunde gespült, wenn man das Tier unter Stress setzt. Auch das erhöht die Gefahr einer Infektion. NICHT DREHEN: Die Tiere schrauben nicht den Kopf in unsere Haut, sie haken sich ein. Daher sollte man sie lieber vorsichtig herausziehen. Was ist, wenn der Kopf stecken bleibt? Wird der Kopf abgerissen und bleibt stecken, versuchen Sie ihn vorsichtig zu entfernen. Beachten Sie hier die Desinfektion.  Zu unseren Hygienekursen Funktioniert das nicht, lassen Sie den Kopf stecken. Es entsteht dann eine leichte Entzündung und der Zeckenkopf wird später von selbst abgestoßen. Auch hier muss unbedingt eine ausreichende Desinfektion stattfinden. Stechen oder beißen Zecken? Der Ausdruck “Zeckenbiss” ist geläufiger als “Zeckenstich", aber aus wissenschaftlicher Sicht beißen Zecken nicht, sondern stechen. Zecken besitzen einen Stechrüssel, durch den sie Blut saugen sowie scherenartige Mundwerkzeuge. Sie reißen damit die Haut des Wirts auf und graben den Stechrüssel in das Gewebe. Wann ist ein Arztbesuch erforderlich? Dies und mehr erfahren Sie in unserem neuen 0-Euro-Microlearning zur Lyme-Borreliose.

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Mehr Hygienewissen und Onlinekurse Die regelmäßige Fortbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements in Praxen, MVZ und Krankenhäusern. Mit jährlichen Hygiene-Updates wird Ihr Team in Gesundheitseinrichtungen kontinuierlich und nachhaltig geschult. Erfahren Sie mehr über unsere Hygiene-Kurse. Hygienewissen erweitern   Quelle https://www.gesundheitsinformation.de/was-sind-zecken-und-wie-entfernt-man-sie.html
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E-Learning, Einstieg, Expertenstandards, Pflege ambulant, Pflege stationär, Smart Learning®
Was ist das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG)?
Das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz wurde im Mai 2023 beschlossen. Es soll unter anderem mehr Geld für Pflegesachleistungen und Pflegegeld geben. Ebenfalls soll ein Entlastungsbudget eingeführt werden und auch die Digitalisierung in der Langzeitpflege wird gestärkt werden. Die Finanzierung wird voraussichtlich durch eine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung gesichert. Was besagt das PUEG im Einzelnen? Einige Beispiele sind: Anhebung der Leistungsbeträge Die Leistungsbeträge werden in mehrere Schritten angehoben.  Zum 1. Januar steigt das Pflegegeld um 5 Prozent an. Ebenfalls werden Leistungsbeträge für ambulante Sachleistungen um 5 Prozent angehoben. Zum 1. Januar 2025 steigen alle Leistungsbeträge der Pflegeversicherung in Höhe von 4,5 Prozent an. Dies betrifft auch das Pflegegeld und die ambulanten Sachleistungen. Zum 1. Januar 2028 ist eine weitere Erhöhung geplant. Pflegeunterstützungsgeld Dies kann unter bestimmten Voraussetzungen in Anspruch genommen werden.  Beschäftigte haben das Recht, bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben, wenn dies erforderlich ist, um für einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in einer akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung in dieser Zeit sicherzustellen. Dies ist in § 2 Pflegezeitgesetz geregelt und wird als kurzzeitige Arbeitsverhinderung bezeichnet. Es kann der Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld geltend gemacht werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen für die kurzzeitige Arbeitsverhinderung vorliegen und kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber besteht. Dies soll der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf dienen. Der oder die Leistungsempfänger:in erhält von der Pflegekasse die Bescheinigung über den Bezug des Pflegeunterstützungsgeldes. Dies muss unverzüglich dem/der Arbeitgeber:in vorgelegt werden. Die Regelung tritt ab dem 1. Januar in Kraft. Weitere Änderungen und Ziele: Verbesserung der Transparenz über mögliche Leistungen Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte Digitalisierung in der Pflege Unterstützung Pflegebedürftiger vor Ort Erhöhung des Pflegegeldes und der Pflegesachleistungen (für ambulante Pflege) Anpassung von Geld- und Sachleistungen an die Preisentwicklung (Dynamisierung) Zusammenlegung von Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu einem Entlastungsbudget  Neuer Nutzungsrahmen für das Pflegeunterstützungsgeld Erhöhung der Eigenanteil-Zuschläge für die stationäre Pflege Anpassungen im Begutachtungsverfahren zur Pflegebedürftigkeit Förderung der Digitalisierung in der Pflege Anpassung der Beiträge zur Pflegeversicherung Pflegekurse von meduplus Die Digitalisierung schreitet bereits jetzt in der Pflege voran. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor bieten wir ein Pflegepaket, mit dem sich das Pflegepersonal ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege Jeder Kurs ist auch auf dem Smartphone verfügbar und enthält den integrierten Pschyrembel. (medizinische Datenbank) Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo - ohne automatische Verlängerung. Smartes Wissen für die Pflege  Quellen Bundesministerium für Gesundheit Pflege.de
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Aktuelles, Cybersecurity, Datenschutz
Arztpraxen, Kliniken und Apotheken sind begehrte Ziele für Hacker
Laut einem Artikel des Pharmakonzerns ratiopharm, sind Arztpraxen, Kliniken und Apotheken vermehrt ins Visier von Hackern geraten. Gut die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren Opfer von digitaler Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Das Gesundheitswesen rangiert unter den Top 5 der betroffenen Branchen. Auch wurden bislang mehr als die Hälfte der 500 größten Kliniken in Deutschland Opfer von Cyberkriminalität, so heißt es in dem Artikel. Häufige Motive sind Erpressung und Diebstahl von Patientendaten. Eine der Taktiken besteht darin, die Rechner zu verschlüsseln und nur unter Zahlung von Lösegeld wieder freizugeben. Andernfalls würden die Daten komplett gelöscht werden. Patientendaten: Die Gründe für den Datendiebstahl Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die im Folgenden genannten Beispiele zählen zu den Hauptmotiven für den Diebstahl von den wertvollen und sensiblen Daten: Wertvolle Informationen: Patientendaten enthalten eine Vielzahl von sensiblen Informationen, darunter persönliche Identifikationsdaten (wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Sozialversicherungsnummer), medizinische Informationen (wie Diagnosen, Behandlungsverlauf, Medikation) und finanzielle Daten (wie Krankenversicherungs- und Zahlungsinformationen). Diese Informationen können auf dem Schwarzmarkt einen hohen Wert haben und von Kriminellen für verschiedene Zwecke genutzt werden. Identitätsdiebstahl: Patientendaten werden oft mit anderen persönlichen Informationen verknüpft, was es Cyberkriminellen ermöglicht, Identitätsdiebstahl zu begehen. Mit gestohlenen Patientendaten können Kriminelle gefälschte Identitäten erstellen, Kredite beantragen, Versicherungsbetrug begehen oder andere illegale Aktivitäten durchführen. Erpressung: In einigen Fällen nutzen Cyberkriminelle gestohlene Patientendaten, um die betroffenen Personen zu erpressen. Sie könnten beispielsweise mit der Veröffentlichung sensibler medizinischer Informationen drohen, es sei denn, ein Lösegeld wird gezahlt. Solche Erpressungsversuche können für die Betroffenen äußerst belastend sein. Medizinischer Betrug: Patientendaten können dazu verwendet werden, medizinische Betrugsfälle durchzuführen. Kriminelle könnten beispielsweise gefälschte Ansprüche bei Versicherungen einreichen oder medizinische Leistungen unter einem gestohlenen Identitätsprofil in Anspruch nehmen. Dadurch entstehen erhebliche finanzielle Verluste für Versicherungsunternehmen, Gesundheitseinrichtungen und letztendlich auch für die Patienten selbst. Pharmazeutischer Handel: Cyberkriminelle können gestohlene Patientendaten verwenden, um den illegalen Handel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu erleichtern. Durch den Zugriff auf medizinische Informationen können sie gefälschte Rezepte erstellen oder gestohlene Medikamente auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Der Mensch ist der Faktor für die Cybersicherheit Hackerangriffe aufgrund menschlichen Versagens sind leider eine häufige Ursache für Sicherheitsverletzungen. Oftmals nutzen Hacker gezielte Techniken, um menschliche Schwachstellen auszunutzen und Zugang zu Systemen oder Informationen zu erlangen. Hier sind einige Beispiele für menschliches Versagen, das zu erfolgreichen Hackerangriffen führen kann: Phishing: Phishing ist eine beliebte Methode, bei der Hacker gefälschte E-Mails, Websites oder Nachrichten verwenden, um Benutzer dazu zu verleiten, vertrauliche Informationen preiszugeben. Wenn Benutzer auf solche betrügerischen Anfragen eingehen und ihre Anmeldeinformationen oder andere sensible Daten preisgeben, können Hacker Zugang zu ihren Konten oder Systemen erhalten. Schwache Passwörter: Die Verwendung schwacher oder leicht zu erratender Passwörter macht es Hackern leichter, sich Zugang zu Konten oder Systemen zu verschaffen. Beispielsweise können sie Brute-Force-Angriffe durchführen, bei denen sie automatisierte Programme einsetzen, um systematisch verschiedene Passwortkombinationen auszuprobieren. Mangelnde Aktualisierung von Software: Wenn Software, Betriebssysteme oder Anwendungen nicht regelmäßig aktualisiert werden, können bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt werden. Hacker suchen oft gezielt nach solchen Schwachstellen, um in Systeme einzudringen. Durch regelmäßige Updates können diese Schwachstellen behoben und die Sicherheit verbessert werden. Fehlende Schulung und Sensibilisierung: Wenn Benutzer nicht ausreichend über gängige Sicherheitspraktiken und Bedrohungen informiert sind, können sie unwissentlich gefährliche Handlungen durchführen. Zum Beispiel das Öffnen von Anhängen oder Links in E-Mails von unbekannten Absendern oder das Herunterladen von verdächtiger Software. Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen können helfen, das Risiko solcher Aktionen zu reduzieren. Unsichere Netzwerke und öffentliche WLANs: Die Verbindung zu unsicheren Netzwerken oder öffentlichen WLANs kann dazu führen, dass Hacker den Datenverkehr abfangen und sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter oder Kreditkarteninformationen ausspionieren. Es ist wichtig, nur sichere Netzwerke zu verwenden und bei Bedarf eine VPN-Verbindung zu nutzen, um die Datenverschlüsselung zu gewährleisten. In unserem Kurs Informationssicherheit und Cybersecurity werden Sie auf mögliche Angriffsszenarien sensibilisiert und erhalten verschiedene Tipps und Anleitungen, wie Sie sich vor Cyberangriffen einfach schützen können.

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Aktuelles, Ärzte, Microlearning News, Virale Infektionen
Offenbar mehr Mücken mit West-Nil-Virus in Deutschland
Laut Angabe des Virologen Christian Drosten breitet sich in Deutschland das West-Nil-Virus aus. “Die Mücken kämen inzwischen in Berlin und in weiten Teilen Ostdeutschlands vor. In den vergangenen Jahren habe es bereits erste Krankheitsfälle in Berlin gegeben,” so Drosten. Anlass zur Panik bestehe aber nicht. Was ist West-Nil-Fieber? West-Nil-Fieber ist eine virale Erkrankung, die hauptsächlich von infizierten Moskitos auf Vögel übertragen wird. In der Regel zirkuliert es zwischen Stechmücken und Vögeln. Gelegentlich werden Menschen und Pferde als Fehlwirte ebenfalls infiziert. Es wird durch das West-Nil-Virus (WNV) verursacht, das zur Familie der Flaviviren gehört. Das Virus wurde erstmals 1937 in der Region West-Nil in Uganda identifiziert und hat sich seitdem in verschiedenen Teilen der Welt ausgebreitet. West-Nil-Fieber und Auswirkung auf den Menschen und Tier Die meisten Menschen, die mit dem West-Nil-Virus infiziert sind, zeigen keine Symptome oder haben nur leichte, grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Bei einigen Personen kann die Infektion jedoch schwerwiegendere Auswirkungen haben: Etwa 1 von 150 infizierten Personen entwickelt eine schwerwiegende Form der Erkrankung, die als West-Nil-Fieber bezeichnet wird. Bei schweren Fällen von West-Nil-Fieber können Symptome wie hohes Fieber, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Tremor, Krampfanfälle, Muskelschwäche und Lähmungen auftreten. Diese schweren Symptome können Wochen oder Monate dauern und in einigen Fällen bleibende neurologische Schäden verursachen. Ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für schwere Komplikationen. Das West-Nil-Virus (WNV) kann auch Pferde infizieren und bei ihnen zu Erkrankungen führen, die als West-Nil-Fieber bei Pferden bekannt sind. Pferde sind besonders anfällig für das Virus und schwere Fälle können bei ihnen auftreten. Die beste Methode, um West-Nil-Fieber bei Pferden vorzubeugen, ist die Impfung. In Berlin und Teilen von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt es seit einigen Jahren regelmäßig zu Infektionen. Man kann hier von einem epidemischen Vorkommen sprechen. Behandlung, Vorbeugung und Identifikation des Virus Es gibt derzeit keine spezifische Behandlung für West-Nil-Fieber. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung der betroffenen Personen während ihrer Genesung. Zur Vorbeugung werden Maßnahmen zur Kontrolle von Moskitos empfohlen, wie das Entfernen von stehendem Wasser, das Tragen von langärmeliger Kleidung und das Auftragen von Insektenschutzmitteln. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Virus zu identifizieren. Mehr hierzu erfahren Sie in unserem 0-€ Microlearning zum West-Nil-Fieber. Microlearning West-Nil-Fieber Bleiben Sie informiert und erfassen Sie alles Wichtige zu diesem Virus in nur 10 Minuten!

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Aktuelles, Ärzte
Die Saison der stechmückenübertragenen Krankheiten beginnt.
Laut den Angaben des RKI zirkuliert seit mindestens 2018 in einem Endemiegebiet in Ostdeutschland das von Stechmücken übertragene West-Nil-Virus zwischen Stechmücken und Vögeln. Gelegentlich werden Menschen und Pferde als Fehlwirte ebenfalls infiziert. In Deutschland breitet sich ebenfalls die Asiatische Tigermücke weiter aus. Sie kann grundsätzlich exotische saisonale Krankheitserreger wie das Chikungunya, Dengue oder Zika-Virus auf Menschen übertragen, wenn Sie diese Viren zuvor vor infizierten Reise-Rückkehrenden aufgenommen hat. Allerdings ist dies bisher nicht in Deutschland beobachtet worden. Jedoch sei mit möglichen autochthonen menschlichen Chikungunya-Virus-Infektionen zu rechnen. Aufgrund des Klimawandels kann auch die Wahrscheinlichkeit steigen, dass autochthone Dengue-Virus-Infektionen eher zunehmen. West-Nil-Virus Das West-Nil-Virus (WNV) ist ein RNA-Virus aus der Familie der Flaviviren. Es wird hauptsächlich durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Das Virus wurde erstmals 1937 in der Region West-Nil in Uganda isoliert, hat sich aber seitdem in verschiedenen Teilen der Welt verbreitet. Menschen können sich mit dem West-Nil-Virus infizieren, wenn sie von infizierten Mücken gestochen werden. Die meisten Menschen, die mit dem Virus infiziert sind, zeigen jedoch keine Symptome. Bei etwa 20% der infizierten Personen treten grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen auf. In seltenen Fällen kann die Infektion jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) oder der Hirnhäute (Meningitis) führen, die lebensbedrohlich sein können. In Berlin, Teilen von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt und Thüringen kam es seit 2019 regelmäßig zu Infektionen, so dass man hier von einem epidemischen Vorkommen sprechen kann. Diese Gebiete dehnen sich möglicherweise jedes Jahr leicht aus. Dengue, Chikundhynya und Zika Virus und Asiatische Tigermücke Die Asiatische Tigermücke gibt es seit vielen Jahrzehnten in Südeuropa. Hier kommen die exotischen Viruserkrankungen, die diese Mücke überträgt, nicht vor. Die Mücken sind aber in der Lage das Virus von infizierten Reiserückkehrern aufzunehmen und so zu verbreiten. Dies war der Grund für  zwei große Chikungunya-Virus-Ausbrücke in Italien, vielen kleinen autochthonen Clustern von Dengue- und vereinzelt auch Zika-Virus Infektionen in verschiedenen südeuropäischen Ländern. Mit einer Verbreitung der Mücken und auch der Infektionen sei laut Angaben des RKI in den nächsten Jahren zu rechnen. Ärzte und Ärztinnen sollten daher vor allem im Sommer und Spätsommer in Gebieten, in denen die Asiatische Tigermücke Verbreitung findet, besonders wachsam auf die Krankheitssymptome der Patienten und Patientinnen reagieren. Wo gleichzeitig auch WNV vorkommt (aktuell z. B. in Berlin und Jena, Stand 06/2023), ist diese Ätiologie der Erkrankung wahrscheinlicher und sollte differenzialdiagnostisch bevorzugt abgeklärt werden. Sie möchten mehr über das West-Nil-Fieber erfahren? Bleiben Sie informiert und erfassen Sie alles Wichtige zu diesem Virus in nur 10 Minuten!

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Quelle RKI
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Aktuelles, Cybersecurity, Datenschutz
Cyberhygiene in Praxis, MVZ und Klinik
Mit unseren Hygienekursen machen wir seit Jahren Praxen und Kliniken sicherer.  Im biologischen Sinne sind Viren Organismen, die sich vermehren und verbreiten können. Im Kontext von Computern und der Informationstechnologie bezieht sich der Begriff "Viren" auf schädliche Softwareprogramme, die darauf ausgelegt sind, unerwünschte Aktionen auf einem Computer oder Netzwerk auszuführen. Leider ist dies auch zunehmend im Gesundheitssektor ein Problem. In Bezug auf die Zunahme von Computerviren kann man sagen, dass die Anzahl und Komplexität schädlicher Software in den letzten Jahren zugenommen haben. Dies liegt zum Teil daran, dass die Technologie immer weiter voranschreitet und immer mehr Menschen weltweit vernetzt sind. Dadurch eröffnen sich für Angreifer mehr Möglichkeiten, Schwachstellen auszunutzen und schädliche Software zu verbreiten. Cyberhygiene ist unerlässlich Dies wird aufgrund der Situation zunehmend wichtiger im Arbeitsalltag. Cyberhygiene bezieht sich auf die Praktiken und Verhaltensweisen, die dazu dienen, die Sicherheit und Integrität von Computersystemen, Netzwerken und digitalen Informationen zu gewährleisten. Es ist vergleichbar mit der persönlichen Hygiene, bei der es darum geht, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln, um Krankheiten vorzubeugen. Jede Praxis, Klinik oder MVZ kann von Angriffen bedroht sein. Im Bereich der Cybersicherheit beinhaltet Cyberhygiene eine Reihe von Maßnahmen, um die Sicherheit vor Bedrohungen wie Malware, Phishing, Identitätsdiebstahl und anderen Cyberangriffen zu verbessern. Zu den grundlegenden Prinzipien der Cyberhygiene gehören unter anderem: Verwendung von sicheren Passwörtern: Verwenden Sie starke und einzigartige Passwörter für verschiedene Online-Konten und ändern Sie sie regelmäßig. Aktualisierung von Software und Betriebssystemen: Halten Sie Ihre Computer, Mobilgeräte und Software auf dem neuesten Stand, indem Sie regelmäßig Sicherheitsupdates und Patches installieren. Vorsicht beim Öffnen von E-Mails und Anhängen: Seien Sie skeptisch gegenüber unbekannten Absendern oder verdächtigen E-Mails. Verwendung von Antiviren- und Antimalware-Programmen: Installieren Sie eine vertrauenswürdige Sicherheitssoftware und halten Sie diese aktuell, um schädliche Programme zu erkennen und zu entfernen. Sicherer Umgang mit persönlichen Informationen: Geben Sie Ihre sensiblen Daten nicht an unbekannte oder unsichere Websites weiter und seien Sie vorsichtig beim Teilen persönlicher Informationen online. Datensicherung: Regelmäßige Sicherung wichtiger Daten auf externen Speichergeräten oder in der Cloud, um im Falle eines Datenverlustes durch Ransomware oder Hardwarefehler eine Wiederherstellung zu ermöglichen. Sensibilisierung und Schulung: Informieren Sie sich über aktuelle Bedrohungen und Best Practices in Bezug auf Cybersicherheit und bilden Sie sich kontinuierlich weiter, um Ihre Kenntnisse zu erweitern. Indem man diese bewährten Verhaltensweisen zur Cyberhygiene befolgt, kann man das Risiko von Cyberangriffen und Datenverlust minimieren und die allgemeine Sicherheit im digitalen Bereich verbessern. Jedes Teammitglied sollte sorgfältig geschult sein.  Erfolgt dies nicht und es kommt zu einem Schaden, haftet grundsätzlich der oder die Inhaber:in. Auch hier hat sich die Gesetzeslage verschärft.  Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für beliebte Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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Die Schilddrüse: Warnzeichen früh erkennen
Heute, am 25. Mai ist Weltschilddrüsentag. An diesem Tag wird weltweit über die Schilddrüse und ihre Erkrankungen informiert. Die Schilddrüse ist ein wichtiges endokrines Organ, das eine Vielzahl von Funktionen im Körper erfüllt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Schilddrüsenhormone zu produzieren und freizusetzen. Die beiden Hauptformen dieser Hormone sind Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3). Die Aufgaben der Schilddrüse umfassen: Regulation des Stoffwechsels: Schilddrüsenhormone spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des Stoffwechsels. Sie beeinflussen den Energieverbrauch, die Produktion von Proteinen, den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel sowie den Kalziumhaushalt. Wachstum und Entwicklung: Schilddrüsenhormone sind während der Schwangerschaft und der Kindheit besonders wichtig für das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns und des Körpers. Sie beeinflussen die Reifung des Nervensystems, die Knochenbildung und die Entwicklung der Organe. Regulation des Herz-Kreislauf-Systems: Schilddrüsenhormone beeinflussen den Herzschlag und die Kontraktion des Herzmuskels. Sie regulieren den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Blut. Kontrolle des Calciumstoffwechsels: Schilddrüsenhormone sind an der Regulation des Kalziumstoffwechsels beteiligt, der für die Knochengesundheit und die Muskelkontraktion wichtig ist. Regulation der Körpertemperatur: Die Schilddrüse trägt zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur bei, indem sie den Stoffwechsel und die Wärmeproduktion beeinflusst. Die Schilddrüse wird durch das Hormon TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) der Hypophyse, einer kleinen Drüse im Gehirn, gesteuert. TSH stimuliert die Schilddrüse zur Produktion und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen. Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone kann zu verschiedenen Störungen führen, wie z.B. Hypothyreose oder Hyperthyreose. Wie äußern sich Erkrankungen der Schilddrüse? Erkrankungen der Schilddrüse können sich auf verschiedene Weisen äußern und unterschiedliche Symptome hervorrufen. Hier sind einige häufige Schilddrüsenerkrankungen und ihre charakteristischen Merkmale: Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion): Müdigkeit und Erschöpfung Gewichtszunahme Kälteempfindlichkeit Verstopfung Trockene Haut und Haare Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten Depressionen Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion): Nervosität und innere Unruhe Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit Schlafstörungen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen Hitzeintoleranz und vermehrtes Schwitzen Zittern der Hände Durchfall Schilddrüsenknoten: Meistens keine spezifischen Symptome Sichtbarer oder tastbarer Knoten im Bereich der Schilddrüse Schluckbeschwerden oder Druckgefühl im Hals, wenn der Knoten größer wird Schilddrüsenentzündungen: Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Schilddrüse Rötung und Überwärmung der Haut im Halsbereich Fieber Schluckbeschwerden Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome je nach individuellem Fall variieren können. Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen, um eine genaue Diagnose zu stellen und eine angemessene Behandlung einzuleiten. Bei Erkrankungen der Schilddrüse kommen die Symptome oftmals schleichend daher. Hier gilt es, diese zu beobachten und abklären zu lassen. Jedoch kommen leider auch lebensbedrohende Notfallsituationen im Alltag vor, wenn glücklicherweise eher selten – jedoch ist die Gefahr einer solchen Situation immer präsent. Umso wichtiger ist es, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und darauf vorbereitet zu sein. Wissen schützt - unser Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe Dieser E-Learningkurs bringt Sie und Ihre MitarbeiterInnen auf den neuesten Stand und sollte einmal jährlich absolviert werden.

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Warum Krankenhäuser verstärkt digital angegriffen werden
Kliniken werden ein immer beliebteres Ziel von Hackerangriffen. Über dieses Thema berichtete die Stuttgarter Zeitung erst kürzlich. Das Polizeipräsidium Reutlingen und das FBI verfolgten den Fall der russischen Hackergruppe Hive. Hier waren mehrere Kliniken betroffen.  „Cyberkriminelle passen sich schnell gesellschaftlichen Notlagen an und nutzen diese gekonnt für ihre Zwecke aus“, schrieb das Bundeskriminalamt 2020 auf dem Höhepunkt der Coronakrise. Hacker greifen daher Institutionen und Unternehmen mit gesellschaftlich hohem Stellenwert an. Dies bedrohe die Sicherheit der Patienten und Patientinnen. “Die allgemeine Bedrohungslage für Krankenhäuser hat sich in Sachen Cybersicherheit in den letzten Jahren verschärft“, so Markus Holzbrecher-Morys, Informatiker der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Krankenhäuser werden aus ganz verschiedenen Gründen digital angegriffen. Hier sind einige der Hauptgründe: Geld: Einige Angreifer versuchen, finanziellen Gewinn zu erzielen, indem sie Krankenhäuser erpressen. Sie können beispielsweise Malware einsetzen, um das Computersystem des Krankenhauses zu sperren und dann Lösegeldzahlungen zu verlangen, um den Zugriff wiederherzustellen. Da Krankenhäuser auf ihre IT-Systeme angewiesen sind, um Patientendaten zu verwalten und den Betrieb aufrechtzuerhalten, sind sie oft bereit, Lösegeldzahlungen zu leisten, um den Betrieb schnell wieder aufnehmen zu können. Patientendaten: Krankenhäuser verarbeiten und speichern sensible Patientendaten, einschließlich medizinischer Aufzeichnungen, persönlicher Informationen und Versicherungsdaten. Diese Daten können auf dem Schwarzmarkt einen hohen Wert haben. Cyberkriminelle können versuchen, in die IT-Systeme von Krankenhäusern einzudringen, um diese Daten zu stehlen und sie entweder selbst zu nutzen oder auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Sabotage: In einigen Fällen können Angreifer Krankenhäuser aus politischen, ideologischen oder rachsüchtigen Gründen angreifen. Durch das Lahmlegen der IT-Infrastruktur können sie den Betrieb des Krankenhauses beeinträchtigen, Patienten gefährden oder das Vertrauen der Öffentlichkeit erschüttern. Schwachstellen in der IT-Sicherheit: Krankenhäuser sind oft komplexe Organisationen mit einer Vielzahl von IT-Systemen und medizinischen Geräten, die miteinander vernetzt sind. Diese Systeme können Sicherheitslücken aufweisen, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Wenn Krankenhäuser keine angemessenen Sicherheitsmaßnahmen implementieren oder veraltete Software verwenden, erhöht sich das Risiko von Cyberangriffen. Phishing und Social Engineering: Angreifer können versuchen, Mitarbeiter von Krankenhäusern durch Phishing-E-Mails, gefälschte Websites oder Social Engineering-Techniken zu täuschen. Indem sie beispielsweise gefälschte E-Mails imitieren, die von vertrauenswürdigen Quellen zu stammen scheinen, können sie versuchen, Zugangsdaten oder andere sensible Informationen zu stehlen. Sicher sind die oben genannten Gründe nicht erschöpfend. Die Motivation und Methoden von Angreifern können natürlich unterschiedlich sein. Dennoch sind Geld, Zugang zu sensiblen Daten und mögliche Störungen im Gesundheitswesen einige der Hauptanreize für digitale Angriffe auf Krankenhäuser. Um solche Angriffe zu verhindern, ist es entscheidend, dass Krankenhäuser angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, ihre Mitarbeiter:innen schulen und kontinuierlich ihre IT-Infrastruktur überwachen und aktualisieren. Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für beliebte Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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  Quelle Stuttgarter Zeitung
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Aktuelles, Pflichtschulungen
Bluthochdruck frühzeitig erkennen
Am 17. Mai wird der Welt-Hypertonie-Tag begangen. Bluthochdruck, auch bekannt als Hypertonie, ist ein Zustand, bei dem der Druck des Blutes in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Normalerweise pumpt das Herz Blut in die Arterien, die es dann durch den Körper transportieren. Der Blutdruck wird durch zwei Messungen ausgedrückt: den systolischen Druck, der den Druck während der Kontraktion des Herzens angibt, und den diastolischen Druck, der den Druck zwischen den Herzschlägen angibt. Ein Blutdruck von 120/80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als normal. Bei Bluthochdruck sind die Werte dauerhaft über diesen Normalbereich erhöht. Ein Blutdruck von 130/80 mmHg oder höher wird als erhöht angesehen, während ein Blutdruck von 140/90 mmHg oder höher als Bluthochdruck diagnostiziert wird. Bluthochdruck ist ein ernsthaftes Gesundheitsproblem, da er das Risiko für verschiedene Komplikationen erhöht, darunter Herzerkrankungen, Schlaganfall, Nierenprobleme und andere gesundheitliche Probleme. Die genauen Ursachen für Bluthochdruck sind nicht immer bekannt, aber bestimmte Risikofaktoren können dazu beitragen, wie zum Beispiel eine familiäre Veranlagung, ein ungesunder Lebensstil Zum Beispiel: Ungesunde Ernährung Bewegungsmangel Übergewicht Rauchen Übermäßigen Alkoholkonsum Erkrankungen wie Diabetes Die Behandlung von Bluthochdruck umfasst in der Regel Änderungen des Lebensstils wie eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Gewichtsreduktion, Vermeidung von Alkohol- und Nikotinkonsum sowie die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten. Es ist wichtig, Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um das Risiko von Komplikationen zu verringern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Bluthochdruck bleibt oft über längere Zeit unerkannt. So können Folgeerkrankungen entstehen. Bleiben Sie dran. Eine Möglichkeit ist das klassische Blutdruckmessgerät. Alternativ können heute Smartwatches den Blutdruck messen. Informieren Sie sich, welche Uhr zuverlässig den Blutdruck messen kann. Wissen schützt - unser Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe Lebensbedrohende Notfallsituationen gehören nicht zum Alltag – jedoch ist die Gefahr einer solchen Situation immer präsent. Umso wichtiger ist es, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und darauf vorbereitet zu sein. Dieser E-Learningkurs bringt Sie und Ihre MitarbeiterInnen auf den neuesten Stand und sollte einmal jährlich absolviert werden.

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Aktuelles, Pflichtschulungen
Puls und Blutdruck – einfach erklärt
Anlässlich des Welt-Hypertonie-Tag am 17. Mai möchten wir aufklären und beide Messwerte kurz vorstellen, denn hier kann es schon mal zu Rückfragen von Patienten und Patientinnen kommen, wo genau der Unterschied liegt. Der Puls und der Blutdruck sind zwei unterschiedliche Messwerte, die Informationen über den Zustand des Herz-Kreislauf-Systems liefern. Hier ist der Unterschied zwischen den beiden: Warum sollten wir regelmäßig unseren Pulswert überprüfen? Puls: Der Puls ist die messbare Welle, die entsteht, wenn das Herz Blut durch die Arterien pumpt. Er wird oft an einer Stelle des Körpers, meistens am Handgelenk (Radialpuls) oder am Hals (Karotispuls), gefühlt. Der Puls wird in Schlägen pro Minute (bpm) gemessen. Der Puls gibt Auskunft über die Herzfrequenz, also wie oft das Herz pro Minute schlägt. Ein normaler Ruhepuls bei Erwachsenen liegt in der Regel zwischen 60 und 100 bpm. Unregelmäßigkeiten des Herzschlages können auf relevante Herzerkrankungen hinweisen. Eine Veränderung des Pulses kann auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, eine Belastung des Herzens oder andere gesundheitliche Probleme hinweisen. Es kann auch helfen, die Wirkung von Medikamenten oder Behandlungen auf den Herzschlag zu überwachen. Warum sollten wir regelmäßig unseren Blutdruck überprüfen? Blutdruck: Der Blutdruck ist der Druck des Blutes in den Arterien, während das Herz Blut pumpt und zwischen den Herzschlägen zur Ruhe kommt. Der Blutdruck wird mit zwei Messwerten ausgedrückt: dem systolischen und dem diastolischen Druck. Der systolische Druck ist der höhere Wert und gibt den Druck an, wenn das Herz sich zusammenzieht und Blut in die Arterien pumpt. Der diastolische Druck ist der niedrigere Wert und gibt den Druck an, wenn das Herz sich entspannt und zwischen den Herzschlägen Blut in die Arterien fließt. Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei etwa 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man, wenn der Blutdruck dauerhaft Werte von 140 zu 90mmHg übersteigt. Laut dem RKI sind weltweit jährlich rund 9,4 Millionen Todesfälle auf erhöhten Blutdruck zurückzuführen.  Ein erhöhter Blutdruck bleibt oft über längere Zeit unbemerkt. Durch regelmäßiges Messen des Blutdrucks können Sie Anzeichen eines erhöhten Blutdrucks frühzeitig erkennen. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung und kann das Risiko von Komplikationen wie Herzkrankheiten, Schlaganfall, Nierenerkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen verringern. Der Puls und der Blutdruck sind miteinander verbunden, aber sie geben unterschiedliche Informationen über die Herz-Kreislauf-Funktion. Der Puls gibt Auskunft über die Herzfrequenz, während der Blutdruck den Druck des Blutes in den Arterien misst. Eine Veränderung des Blutdrucks kann den Puls beeinflussen, und umgekehrt kann eine Veränderung des Pulses auf einen möglichen Blutdruckanstieg oder -abfall hinweisen. Beide Messwerte werden zur Beurteilung der Herzgesundheit und zur Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet. Wissen schützt - unser Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe Lebensbedrohende Notfallsituationen gehören nicht zum Alltag – jedoch ist die Gefahr einer solchen Situation immer präsent. Umso wichtiger ist es, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und darauf vorbereitet zu sein. Dieser E-Learningkurs bringt Sie und Ihre MitarbeiterInnen auf den neuesten Stand und sollte einmal jährlich absolviert werden.

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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene
Was hilft bei einer Pollenallergie?
Eine Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen oder saisonale allergische Rhinitis, entsteht durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Pollenpartikel. Wenn jemand mit einer Pollenallergie in Kontakt mit Pollen kommt, betrachtet das Immunsystem die Pollen als eine Bedrohung und beginnt, Antikörper und andere chemische Substanzen freizusetzen, um die vermeintliche Bedrohung abzuwehren. Dies führt zur Freisetzung von Histamin und anderen entzündlichen Substanzen, die allergische Symptome hervorrufen. Die Symptome einer Pollenallergie umfassen normalerweise: Niesen Juckende oder tränende Augen Verstopfte oder laufende Nase Juckender Rachen oder Husten Erschöpfung oder Müdigkeit Um gegen eine Pollenallergie vorzugehen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die helfen können: Vermeiden Sie den Kontakt mit Pollen, insbesondere während der Haupt-Pollensaison. Überprüfen Sie regelmäßig den Pollenflugbericht und bleiben Sie an Tagen mit hohem Pollenflug drinnen oder reduzieren Sie Ihre Zeit im Freien. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen, um zu verhindern, dass Pollen in Ihr Zuhause gelangen. Verwenden Sie bei Bedarf auch Pollenschutzgitter. Versuchen Sie, sich nicht mit pollenbelasteten Hände ins Gesicht zu fassen. Nachdem Sie Zeit im Freien verbracht haben, duschen Sie und wechseln Sie Ihre Kleidung, um Pollen abzuwaschen und sie nicht im Haus zu verteilen. Verwenden Sie eine Klimaanlage mit einem Luftfilter, der Pollen einfängt. Reinigen Sie den Filter regelmäßig, um eine Ansammlung von Allergenen zu vermeiden. Verwenden Sie antiallergische Nasensprays oder Augentropfen, um die allergischen Symptome zu lindern. Diese können rezeptfrei oder auf ärztliche Verschreibung erhältlich sein. In einigen Fällen kann ein Arzt Antihistaminika oder kortikosteroidhaltige Medikamente verschreiben, um die allergischen Reaktionen zu reduzieren. Auch Nasenduschen können helfen. Immuntherapie (auch bekannt als Hyposensibilisierung) kann in Erwägung gezogen werden, wenn die Symptome schwerwiegend sind und andere Maßnahmen nicht ausreichend helfen. Dabei wird der Körper allmählich an steigende Mengen an Allergenen gewöhnt, um das Immunsystem weniger empfindlich zu machen. Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Symptome zu besprechen und eine geeignete Behandlungsoption zu finden, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.   Hygienewissen schützt - unsere Kurse zur Händehygiene Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem medizinischem Personal in Klinik und Praxis. Frischen Sie Ihr Wissen mit unserem Kurs zur Händehygiene für Ihr Fachgebiet auf und tragen Sie so zu der wichtigsten Maßnahme zur Verhütung nosokomialer Infektionen bei. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Cybersecurity, Datenschutz
Wer trägt die Verantwortung für die Cybersicherheit im Unternehmen?
Cybersicherheit ist heutzutage für Unternehmen von strategischer Bedeutung und die Beschäftigung mit dem Thema sollte aufgrund der technologische Entwicklungen in allen Unternehmen mittlerweile höchste Priorität haben. Die meisten Unternehmen delegieren die Verantwortung jedoch an IT-Teams und nur die wenigsten Unternehmen verfügen über eine ausgewiesene IT-Sicherheitsinstanz. Wer trägt die Verantwortung? Das Thema Cybersicherheit wird immer wichtiger und hat einen großen Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen in eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie investieren, um sich gegen Cyberangriffe zu schützen und für eine bessere Sicherheitslage zu sorgen. Insbesondere für die Geschäftsführung ist es von großer Bedeutung, die IT-Sicherheit des Unternehmens im Blick zu haben. Es ist ihre Aufgabe, die Sicherheitsstrategie zu definieren und sicherzustellen, dass die erforderlichen Ressourcen für die Umsetzung bereitgestellt werden. Eine solide IT-Sicherheitsstrategie auf Managementebene ist notwendig, um eine effektive Reaktion auf Cyberangriffe zu gewährleisten und das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern zu erhalten. Informationssicherheit und Cybersecurity zur Priorität machen! Darüber hinaus zeigt sich, dass IT-Sicherheit oft lediglich als Aufgabe statt als Priorität angesehen wird, wenn sie als Bestandteil der IT verwaltet wird. Unternehmen sollten sich jedoch bewusst sein, dass IT-Sicherheit eine Priorität sein sollte und dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den IT-Teams und der Führungsebene notwendig ist, um effektiv vor Cyberangriffen zu schützen. Empfehlenswert wäre es, wenn ein Sicherheitsteam Risiken identifiziert und dem Vorstand dabei hilft, diese Risiken nach Prioritäten zu ordnen, während die IT-Abteilung die erforderlichen Änderungen implementiert. Die Schulung von Beschäftigten wird als weiteres wichtiges Mittel zur Verbesserung der Cybersicherheit angesehen. Unser meduplus Kurs setzt genau hier an. Er schafft Aufmerksamkeit bei Ihren Mitarbeiten und Mitarbeiterinnen und hilft, Gefahren zu erkennen, Sicherheitslücken zu schließen und Cyberangriffe zu verhindern. ZUM KURS Quelle  Sophos Management-Studie: Chef, wie hältst du es mit der Cybersicherheit? Link
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Pflege ambulant, Smart Learning®
Umgang mit Schmerzen – Unterstützung für Betroffene
Das Thema Schmerz begleitet uns nicht nur in der ambulanten und stationären Pflege, sondern auch in unserem privaten Umfeld. Der Umgang mit Personen, die akut oder chronisch Schmerzen empfinden, erfordert Feingefühl, da die Lebensqualität der Betroffenen unter Umständen eingeschränkt sein kann. Grund genug, dieses Thema einmal näher zu beleuchten. Was bedeutet Schmerz überhaupt? Unter dem Begriff Schmerzsyndrom fasst man Erkrankungen zusammen, die mit chronischen – mehr als drei Monate dauernden – dauerhaften und/oder (immer wiederkehrenden) Schmerzen einhergehen. Ein frühzeitiges und effektives Schmerzmanagement ist von zentraler Bedeutung für die Betroffenen. Deshalb wurde bereits zum Januar 2004 ein Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“ fertiggestellt. Welche Arten von Schmerzen gibt es? Akuter Schmerz / Nozizeptorenschmerz Neuropathischer Schmerz Myofaszielle Schmerzsysdrome Phytogener Schmerz Prozedurale Schmerzen Chronische Schmerzen Die Diagnostik findet entlang der oben geschilderten Symptome statt und wird gegebenenfalls durch Laboruntersuchungen, Röntgen, CT, MRT, EEG und EMG ergänzt. Wie kann man den Betroffenen den Umgang mit Schmerzen erleichtern? Schmerz ist ein sehr präsentes Gefühl, das nicht einfach ignoriert werden kann. Daher ist es ratsam, dass Betroffene sich diesem Gefühl neutral stellen. Das ist oft keine leichte Aufgabe, da Ängste hier eine große Rolle spielen.  Versuchen Sie, betroffenen Personen die Angst zu nehmen, indem Sie ihnen den Umgang mit den Schmerzen erleichtern. Eine Möglichkeit ist ein Schmerztagebuch. Hier kann die Intensität des Schmerzes festgehalten werden und auch mögliche Faktoren, die den Schmerz verschlimmern oder verbessern. Medikamente sollten frühzeitig gegeben werden, denn es ist wissenschaftlich belegt, dass unzureichend behandelte akute Schmerzen einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Schmerzen sind. (Schmerzgedächtnis) Außerdem ist es ratsam, sich über weitere, nicht medikamentöse Verfahren zu erkundigen, wie zum Beispiel die Schmerzmeditation. Diese kann helfen, das Schmerzgedächtnis wieder umzuprogrammieren und Schmerzen zu lindern. Vor allem zeigen Sie Verständnis und reduzieren Sie die Person nicht auf den Schmerz. Mehr zu diesem Thema erhalten Sie in dem Kurs Schmerzen in der Pflege, ein Modul der Pflegekurse von meduplus Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor bieten wir ein Pflegepaket, mit dem sich das Pflegepersonal ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege Jeder Kurs ist auch auf dem Smartphone verfügbar und enthält den integrierten Pschyrembel. (medizinische Datenbank) Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo - ohne automatische Verlängerung. Smartes Wissen für die Pflege  Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Händehygiene, Hygiene
Welttag der Händehygiene 2023
Hände, auch wenn sie gewaschen werden, sind zu 90% für die Übertragung von Infektionen in Krankenhaus und Praxis verantwortlich. Um an die Wichtigkeit der Händehygiene zu erinnern, ruft die World Health Organization (WHO) seit 2009 am 5. Mai den Welttag der Händehygiene aus. Nach den Zeiten einer globalen Pandemie ist der Stellenwert der Händehygiene größer denn je. Daher wollen wir im Folgenden Beitrag das Wichtigste zur Händehygiene für Patienten für Sie zusammenfassen. Fünf Momente der Händehygiene für Patienten In Anlehnung an die WHO ergeben sich für den Patienten folgende „Fünf Momente“ für die Händedesinfektion: Bei Betreten des Patientenzimmers. Bei Verlassen des Patientenzimmers. Vor der Essenseinnahme. Nach Benutzung der Sanitäreinheit (WC). Vor und nach Kontakt mit der eigenen Wunde, mit Schleimhäuten oder MP. 50% Rabatt auf Kurse zum Update Händehygiene 2023 - Code: hände23 Im Rahmen des Welttages für Händehygiene 2023 möchten auch wir unseren Beitrag für eine Verbesserung der Händehygiene leisten: Ab sofort, bis zum 08. Mai 2020, können Sie unseren Kurs Update Händehygiene 2023 für alle Zielgruppen mit 50% Rabatt (10 statt 20€ zzgl. USt.) buchen. ÄRZTE PFLEGE MFA MED. Assistenz Quellen & Weitere Informationen WHO Hand Hygiene Day 2020 Link Aktion Saubere Hände Link Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1] Bild © Kateryna_Kon / Adobe Stock
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Coronavirus, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten
Händedesinfektion oder Händewaschung? Entscheidend ist das „wann“ und „wie“!
Im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist die Händehygiene zu einem wichtigen Bestandteil der Alltagshygiene geworden. Durch den verschärften Fokus auf das Thema, stößt man jedoch auch auf viele verschiedene Standpunkte dazu, die zu Verwirrung führen können. In diesem Blogbeitrag möchten wir uns daher passend zum heutigen Welthändehygienetag die indikationsgerechte und korrekte Durchführung der Händehygiene anschauen. Die Händewaschung wird häufig als nicht ausreichender Schutz vor Infektionen wahrgenommen, daher greifen immer mehr Menschen auch außerhalb des Gesundheitswesens in unterschiedlichsten Situationen lieber zum Desinfektionsmittel bzw. zu Einmalhandschuhen. Dabei sollte die Händewaschung mit Wasser und Seife sowohl im Alltag als auch im Kontext des Gesundheitswesens eine viel wichtigere Rolle spielen. Händedesinfektion ist nur auf sauberen Händen voll wirksam Durch einfaches Händewaschen lassen sich Schmutz und auch einen Großteil der Mikroorganismen auf der Haut schnell und effizient entfernen. Auch andere Substanzen mit denen man z.B. beim Berühren von Obst oder Gemüse in Kontakt kommen kann, können dadurch weggewaschen werden. Daher wird ausdrücklich empfohlen, sich anzugewöhnen vor oder nach bestimmten Alltagssituationen die Hände zu waschen und nicht "nur" zu desinfizieren. Die Händedesinfektion dient nämlich primär der Inaktivierung von Mikroorganismen und ist im medizinischen Bereich wichtig für die Verhinderung der Übertragung von Mikroorganismen durch die PatientInnen. Was viele aber nicht wissen: sie ist nur auf sauberen Händen voll wirksam. Zusätzlich existieren tatsächlich einige Erreger, die durch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel nicht inaktiviert werden können. Entscheidend in der Händehygiene ist das „wann“ und „wie“ Der Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte aufgrund ihrer biozider Eigenschaften möglichst nur von geschulten Personen oder nach sorgfältiger Anleitung erfolgen. Wichtig ist vor allem, dass die Einwirkzeit beachtet wird. Beim Händewaschen gilt auf das "wann" zu achten. Im Alltag führen oft unbewusste Berührungen des Gesichtes zur Übertragung von Infektionserregern, daher ist es unwesentlich ausschließlich auf die Häufigkeit der Händewaschung zu achten. Vielmehr sollte man sich angewöhnen, die Händewaschung vor oder nach ganz bestimmten Momenten im Alltag fest zu etablieren sowie Berührung des Gesichts mit kontaminierten Händen unbedingt zu vermeiden. Hierbei bieten nämlich auch Einmalhandschuhen auch keinen Schutz vor Übertragungen. Es wird bei der Händewaschung empfohlen, flüssige Seifen aus Einmalflaschen mit einem neutralen bzw. schwach sauren pH-Wert zu verwenden sowie auf eine gründliche Abtrocknung und Pflege danach zu achten. "Zusammenfassend ist die Händewaschung eine effiziente, leicht zu erlernende und umweltverträgliche Methode, die in Deutschland grundsätzlich flächendeckend zur Verfügung steht und bei richtiger Anwendung im Alltag einen effektiven Schutz vor Übertragung von Infektionserregern nach Kontakt mit verunreinigten Oberflächen bietet." (RKI 04/2021) Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link meduplus Smart Learning® Kurse zur Händehygiene Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1] Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht in unserem Chat.
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Cybersecurity, Datenschutz
Geschäftsführerhaftung bei Cyber-Angriffen
Die Haftung der Geschäftsführung bei Cyber-Angriffen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art des Angriffs, den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen und den geltenden Gesetzen. Generell ist die Geschäftsführung einer Einrichtung oder Praxis dazu verpflichtet, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um das Unternehmen vor Cyber-Angriffen zu schützen. Wenn diese Pflicht vernachlässigt wird und dadurch ein Schaden entsteht, kann die Geschäftsführung unter Umständen haftbar gemacht werden. In Deutschland gibt es verschiedene rechtliche Grundlagen, die diese Haftung bei Cyber-Angriffen regeln. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Haftung bei Cyber-Angriffen von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann und von verschiedenen Faktoren abhängt. Es empfiehlt sich daher, sich frühzeitig mit dem Thema Cyber-Sicherheit auseinandersetzen und angemessene Sicherheitsvorkehrungen treffen, um mögliche Risiken zu minimieren. ZUM KURS Die Bedrohungslage steigt Laut Sophos, einem bekannten Hersteller von Sicherheitssoftware, hat sich die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland nochmals deutlich verschärft. Die Behörde für Cybersicherheit, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), bewertet die Bedrohung im Cyberraum so hoch wie nie. Zwischen Juni 2021 und Mai 2022 wurden insgesamt 116,6 Millionen neue Schadprogramm-Varianten, 15 Millionen Meldungen zu Schadprogramm-Infektionen und 20.174 Schwachstellen in Software-Produkten verzeichnet. Eine der größten Bedrohungen für die Cybersicherheit von Unternehmen seien Ransomware-Attacken. Die Compliance-Anforderung an die Geschäftsführung Compliance beschreibt das regelkonforme Handeln. Im IT-Bereich sind die Gesetze sowohl auf deutscher als auch europäischer Ebene sowie die regulatorischen Anforderungen deutlich strenger und komplexer geworden. Dabei ist die Geschäftsführungen zur Einhaltung verpflichtet. Neben dem Schaden tatsächlicher Angriffe, können zusätzlich Geldbußen fällig werden. Die Geschäftsleitung oder AufsichtsratsmitgliederInnen können zivilrechtlich auf Schadensersatz haften, wenn sie ihre Pflichten zur Sicherstellung der digitalen Compliance vorsätzlich oder fahrlässig verletzen. Darüber hinaus können die MitgliederInnen der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats auch strafrechtlich haften. Datenschutz, Informationssicherheit und Cybersecurity - jetzt informieren! Das Risiko für Cyberangriffe aus dem Internet sowie Informationslecks besteht in jeder Einrichtung, Praxis oder Klinik. Hauptrisiken sind schlecht informierte MitarbeiterInnen und veraltete Computer und Software. Unser Kurs setzt genau hier an. Er schafft Aufmerksamkeit bei Ihren Mitarbeiten und Mitarbeiterinnen und hilft, Gefahren zu erkennen, Sicherheitslücken zu schließen  und Cyberangriffe zu verhindern. ZUM KURS Quelle Whitepaper Sophos
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Aktuelles, Datenschutz, Rechtlich
10 wichtige Cybersecurity-Maßnahmen im Gesundheitswesen
Im Gesundheitswesen ist es von besonderer Bedeutung, dass das Team regelmäßig geschult wird, um das Risiko von Cyberattacken zu minimieren und im Falle eines Angriffs erfolgreich abzuwehren. Die Bedrohungslage von Hackerangriffen steigt kontinuierlich Die Gesundheitsbranche ist ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle, da sensible Patientendaten wie medizinische Aufzeichnungen und Finanzdaten leicht verkauft oder missbraucht werden können. Der Schaden durch Cyberattacken im Gesundheitswesen kann erheblich sein und zu einem wochenlangen Stillstand der Praxis- oder Klinik-IT führen. Aufgrund der Sensibilität der verarbeiteten Daten wird für Gesundheitsunternehmen ein besonders hohes Schutz- und Sicherheitsniveau festgeschrieben. Erfolgreiche Cyberattacken auf Gesundheitsdaten bedeuten nicht nur einen erheblichen Reputationsverlust für betroffene Einrichtungen, sondern können auch empfindliche Strafen nach sich ziehen, wenn ein Fehlverhalten der Einrichtung, z.B. durch mangelhafte Datenschutzmaßnahmen, nachgewiesen werden kann. Jedes Teammitglied kann zur Sicherheit der IT-Systeme beitragen: 10 wichtige Cybersecurity-Maßnahmen im Gesundheitswesen Verwenden Sie Passwörter nur einmal Nutzen Sie 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) oder MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) Vermeiden Sie die Nutzung von öffentlichem WLAN mit Praxisgeräten Nutzen Sie die Bildschirmsperre: Windows + L oder Command + Control + Q Verwenden Sie ausschließlich CDs und USB-Sticks aus vertrauenswürdigen Quellen E-Mail Check: Absender bekannt? Betreff sinnvoll? Anhang oder Link erwartet? Ändern Sie voreingestellte Passwörter bei neuen Geräten sofort Minimalprinzip – So viel Software wie nötig, so wenig wie möglich Überprüfen Sie regelmäßig ob persönliche Daten geleakt wurden: www.haveibeenpawned.com oder Identity Leak Checker auf www.hpi.de Aktivieren Sie die automatischen Updates für Betriebssystem, Software und Apps Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für beliebte Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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Ärzte
Kündigung in der Probezeit? Mit Onboarding Praxis-Arbeitgebermarke stärken!
Ein Onboarding-Prozess in 5 Schritten ist MitarbeiterInnen-Bindung von Tag 1 an und die perfekte Basis, um neue Teammitglieder für Ihre Praxis zu begeistern. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen ist eine riesengroße Herausforderung. Nachdem Sie viel Zeit (und Geld) in die Suche nach neuen PraxismitarbeiterInnen investiert haben, gilt es, eine Kündigung in der Probezeit zu vermeiden. Wie Sie als attraktiver Arbeitgeber überzeugen und neue Teammitglieder an Ihre Praxis binden, erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag. Die 5 Schritte des Onboarding-Prozesses – einfach umsetzbar für Ihre Praxis 1. Schritt: Bewerbungsprozess 1. Wer ist für den Bewerbungsprozess verantwortlich und sichtet die Bewerbungen? 2. Wer nimmt Kontakt zu den BewerberInnen? 2. Schritt: Probearbeitstag 1. Ablaufplan für den Probearbeitstag: Kontakt mit möglichst vielen Teammitgliedern. 2. Wer ist AnsprechpartnerIn am Probearbeitstag? 3. Schritt: Vorbereitung zum ersten Arbeitstag 1. Einarbeitungsplan 2. Mit Grußkarte an die neue Kollegin/den neuen Kollegen senden: „Wir freuen uns auf Sie!“ 3. Teamsitzung: Über die Entscheidung und Onboarding-Prozesses informieren. Wer wird Buddy des neuen Teammitglieds (soziale Integration in die Praxis)? Wer leitet die fachliche Einarbeitung? 4. Sind alle administrativen Dinge erledigt? 4. Schritt: Die ersten Arbeitstage: Orientierung und Integration 1. Begrüßung mit Blumenstrauß, möglichst im Morgenmeeting. 2. Einarbeitung laut Plan (siehe Phase 3) und entlang der Stellenbeschreibung. 3. Übernahme von ersten sinnvollen Aufgaben. 4. Feedback durch die Paten am Ende eines jeden Arbeitstages und auch durch die Praxisführung. 5. Team-Event, um die Integration in das Team auf einer informellen Ebene zu erleichtern. 5. Schritt: Übernahme gewünscht? Rückschau und weitere Integration 1. Passt die neue Kollegin/der neue Kollege in das Praxis-Team? 2. Treffen die fachlichen Kompetenzen Ihre Erwartungen und die des Teams? 3. Stimmen die sozialen Kompetenzen? 4. Gibt es Entwicklungspotential? 0€ Webinar am 26.04.: Praxisführung und Mitarbeiterbindung In diesem 0€ LIVE-Webinar erfahren Sie, wie Sie mit wertschätzender Praxisführung und dem Einsatz gezielter Führungsinstrumente Ihre Praxis zu einem beliebten Arbeitsort machen. Lernen Sie, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Team an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen können. Für wen ist das Webinar geeignet? Das LIVE-Webinar richtet sich an Ärztinnen/Ärzte, Praxisinhaber:innen sowie Geschäftsführer:innen und Personalverantwortliche von Klinikambulanzen und Praxisverbünden, die Ihr Team motivieren und langfristig binden möchten. Wann? Mittwoch, 26.04.2024 | 16:00 – 17:30 Uhr Wo? Online per Zoom (Das Webinar wird nicht aufgezeichnet) ZuR ANMELDUNG
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA
Hygienebeauftragte MFA online Abschlusskolloquium am 08.05.2023
Am Montag, den 08. Mai 2023, findet das Abschlusskolloquium für den E-Learningkurs Hygienebeauftragte(r) MFA statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA online Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten MFA fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in Praxen und ambulanten OP-Zentren zu. Qualifizieren Sie sich jetzt zum/zur Hygiene-Experten / Hygiene-Expertin in Ihrem Praxisteam. 5 Online-Lernmodule Anerkannt mit 24 RbP-Punkten Abschlusskolloquium & Testat Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Zertifikat Das erwartet Sie: Der erste Teil besteht aus einem E-Learning mit 5 Online-Lernmodulen. Dies sollten Sie bis zum Kolloquium am 08. Mai 2023 abgeschlossen haben, wenn Sie zu diesem Termin teilnehmen möchten. Das Kolloquium findet wie oben erwähnt, online statt. An diesem Tag reffen sich alle TeilnehmerInnen und die Dozentin/der Dozent per Zoom-Liveübertragung. Sie werden hier nochmal intensiv gecoacht und können alle Fragen stellen, die noch offen sein sollten. Der Tag endet mit einem kleinen Test.  Sie erhalten ein Gesamtzertifikat über Ihre neue Qualifikation. Der Kurs ist mit 24 RbP-Punkten anerkannt, nach den Richtlinien der DGKH. Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über das Dashboard des Kurses für das Abschlusskolloquium verbindlich anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Sollten Sie am 08. Mai .2023 nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Zum KursANGEBOT   Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Karriere
Mitarbeiterbindung: Wie ein knackiges Morgenmeeting das gesamte Praxisteam motiviert und Praxiserfolg garantiert
Die Situation ähnelt sich in vielen Praxisunternehmen: Schon vor 8 Uhr sind alle gestresst wegen kurzfristiger Krankmeldungen im Team, Problemen mit der IT oder anspruchsvollen Behandlungen, die terminiert sind. Der Tag beginnt hektisch, die Stimmung ist im Keller. Ein kurzes, maximal zehnminütiges Morgenmeeting vor dem Behandlungsbeginn ist eine kleine aber sehr effiziente Stellschraube, die die Zusammenarbeit im Team enorm verbessern kann und damit direkt auf die Mitarbeiterzufriedenheit - die Mitarbeiterbindung – einzahlt. Als Führungsinstrument ist es vergleichbar mit der Motivationsansprache einer Trainerin oder eines Trainers in der Mannschaftskabine, bevor es raus geht auf den Platz, um den nächsten Sieg einzufahren! Wie organisieren Sie das Morgenmeeting? Das Morgenmeeting dient der Organisation des Tagesablaufs. Es findet daher vor der Sprechstunde statt. Das Team trifft sich z.B. an der Rezeption, um die herum alle im Stehen Platz haben. Planen Sie max. 10 Minuten ein. Was sind die Inhalte des Morgenmeetings? Das Morgenmeeting dient der Mitarbeiterbindung, da hier kurz alle Themen besprochen werden, die für den reibungslosen Ablauf des heutigen Arbeitstages wichtig sind. Alle Teammitglieder sind im Anschluss gut vorbereitet, Unklarheiten sind beseitigt: Krankheitsfälle: Wer ersetzt wen? Wer übernimmt welche zusätzlichen Aufgaben? Gibt es wechselnde Verantwortlichkeiten für Aufgaben? Wer ist heute dran? Austausch zu ausgewählten Patient:innen: Besondere Ansprachen nötig? Vorgehensweisen rund um die Behandlung klar? Steht einem optimalen Praxiserlebnis nichts im Wege? Feedback zum Vortag: Wo hat es gehakt? Wie machen wir das heute anders, besser? Evtl. unrunde Situationen auf die Tagesordnung für das nächste Teammeeting setzen. Wertschätzung und damit Mitarbeiterbindung: Morgenmeeting immer mit einem motivierenden Lob, zum Beispiel zum Vortrag, beenden! Auf einen Blick: Was ist heute wichtig? Was lief gestern nicht gut? Was lief gestern richtig gut? Lob! Wer leitet das Morgenmeeting? Eine Behandlerin oder ein Behandler leiten das Morgenmeeting. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass dieses Instrument der Mitarbeiterbindung verlässlich stattfindet. Sie stellen sicher, dass das Morgenmeeting pünktlichen beginnt und zügig durchgeführt wird. Bei Schichtwechsel können verantwortliche Schichtleiter:innen durch das Meeting führen. Wer nimmt an dem Morgenmeeting teil? Es sollten sich alle anwesenden Teammitglieder an der Rezeption versammeln. Die Mitarbeiterin an der Rezeption und das Praxismanagement sollten zwingend anwesend sein, da die Tagesorganisation in ihren Händen liegt. Mehr zur effektiven Instrumenten der Praxisführung und Mitarbeiterbindung, die direkt auf die Arbeitgebermarke Ihrer Praxis einzahlen und damit auch der Mitarbeitergewinnung dienen erfahren Sie in unserem  0-€ LIVE-Webinar Praxisführung- Wie werde ich ein attraktiver Arbeitgeber? Zum Webinar Es handelt sich um eine Initiative von DOCKONE und meduplus, um dem Fachkräftemangel entgegentreten zu können. Gemeinsam wollen wir Praxen darin unterstützen, Ihr Personal langfristig für Ihre Praxis zu begeistern. Oft können auch schon kleine Dinge eine große Wirkung erzielen, die für jede Praxis leicht umsetzbar sind. Das LIVE-Webinar richtet sich an Ärztinnen/Ärzte, Praxisinhaber:innen sowie Geschäftsführer:innen und Personalverantwortliche von Klinikambulanzen und Praxisverbünden, die Ihr Team motivieren und langfristig binden möchten. Wann? Mittwoch, 26.04.2023 | 16:00 - 17:30 Uhr Wo? Online per Zoom Wir möchten zum aktiven Austausch mit unserer Referentin Frau Birte Christiansen, Unternehmensberaterin bei DOCK ONE, anregen. In diesem 1,5 stündigen Webinar gibt Sie Ihr Expertinnenwissen an Sie weiter.

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Cybersecurity, Datenschutz, Rechtlich
Cybersecurity-Lücken im Gesundheitswesen
Cybersecurity-Lücken im Gesundheitswesen sind ein wachsendes Problem und können schwerwiegende Konsequenzen haben. Hier sind einige häufige Lücken: Schwache Passwörter: Viele Mitarbeiter im Gesundheitswesen verwenden schwache oder leicht zu erratende Passwörter, was es Hackern leicht macht, sich Zugang zu Systemen zu verschaffen. Veraltete Software: Veraltete Software und Betriebssysteme können Schwachstellen enthalten, die von Hackern ausgenutzt werden können. Mangelhafte Schulungen: Einige Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind sich möglicherweise nicht bewusst, wie wichtig es ist, sensible Daten zu schützen und können versehentlich Maßnahmen ergreifen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. Phishing-Attacken: Phishing-Attacken, bei denen Hacker versuchen, Mitarbeiter dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder schädliche Links zu öffnen, sind im Gesundheitswesen weit verbreitet. Unsichere Geräte: Viele medizinische Geräte sind mit dem Internet verbunden und können anfällig für Angriffe sein, wenn sie nicht ordnungsgemäß gesichert sind. Es ist wichtig, dass Einrichtungen im Gesundheitswesen geeignete Maßnahmen ergreifen, um diese Lücken zu schließen und sich gegen Angriffe zu schützen. Dazu gehören regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter, die Verwendung von starken Passwörtern, die Aktualisierung von Software und Betriebssystemen sowie die Implementierung von Sicherheitsprotokollen für medizinische Geräte. Angriffen vorbeugen und richtiges Verhalten im Schadenfall Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für aktuelle und gängige Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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Hygiene, Microlearning News
Tuberkulose – bis heute noch nicht ausgerottet
Anlässlich des Welttuberkulosetag am 24. März 2023 möchten wir diese Krankheit und vor allem die Schutzmaßnahmen in Erinnerung rufen. Tuberkulose (kurz TB) ist eine ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird. Sie kann verschiedene Organe des Körpers betreffen, am häufigsten jedoch die Lungen. TB wird durch die Luft übertragen, wenn eine infizierte Person hustet, niest oder spricht und andere Menschen in der Nähe ansteckt. Die Symptome von Tuberkulose können sehr unterschiedlich sein und hängen davon ab, welcher Teil des Körpers betroffen ist. Zu den häufigsten Symptomen einer Lungentuberkulose gehören anhaltender Husten, Auswurf von Blut oder Schleim, Brustschmerzen, Atemnot, Fieber und Gewichtsverlust. TB kann mit Antibiotika behandelt werden, aber es ist wichtig, dass die Behandlung frühzeitig begonnen wird und über mehrere Monate hinweg konsequent fortgesetzt wird, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten. In einigen Fällen kann TB schwer zu behandeln sein, insbesondere wenn die Bakterien resistent gegen die üblicherweise verwendeten Antibiotika sind. Leider ist die Krankheit noch nicht ausgerottet. Laut dem Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tuberkulose-Bericht 2021 gab es im Jahr 2020 geschätzte 10 Millionen neue Fälle von Tuberkulose weltweit, und 1,3 Millionen Menschen starben an der Krankheit. Obwohl Tuberkulose in vielen Teilen der Welt rückläufig ist, bleibt sie eine ernsthafte öffentliche Gesundheitsbedrohung, insbesondere in ärmeren Ländern und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie HIV-infizierten Menschen. Es ist wichtig, Tuberkulose weiterhin als eine bedeutende globale Gesundheitspriorität zu betrachten und Anstrengungen zu unternehmen, um die Prävention, Früherkennung und Behandlung der Krankheit zu verbessern. Kostenfreier Smart Learning® Kurs zur Tuberkulose von meduplus  Damit wir gemeinsam dem Ziel der Tuberkulose-Eliminierung näher kommen, ist der Wissensstand jedes Einzelnen entscheidend. Das Erkennen von Verdachtsfällen und die Einleitung adäquater Hygienemaßnahmen sind ebenso entscheidend wie die Berücksichtigung der Meldepflichten. Daher schenken wir unseren Stammkunden und Interessenten einen Kurs zum Auffrischen Ihres Wissens zum Thema Tuberkulose.  Lernen Sie alles Wichtige zum Umgang mit TB-Patienten in nur 10 min.: Risikogruppen und Screening Diagnostik bei Verdacht auf Tuberkulose Hygienemassnahmen bei Tbc-Patienten Isolation und Aufhebung von Isolationsmaßnahmen Persönliche Schutzausrüstung Das Microlearning zur Tuberkulose können Sie hier für 0-€ buchen:  GESCHENK: MICROLEARNING TUBERKULOSE  Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Erfolg mit diesem Kurs.  
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Cybersecurity, Datenschutz, Rechtlich
Spoofing – erkennen und verhindern
Spoofing ist eine Technik, bei der eine Person oder ein Programm falsche Daten sendet oder vorgibt, jemand anderes zu sein, um sich Zugang zu Informationen oder Systemen zu verschaffen oder um betrügerische Handlungen auszuführen. Auch im Gesundheitssektor wird Spoofing zunehmend zum Problem. Es gibt verschiedene Arten von Spoofing, einschließlich E-Mail-Spoofing, IP-Spoofing, DNS-Spoofing und Caller-ID-Spoofing. Beim E-Mail-Spoofing gibt der Absender vor, eine E-Mail von einer anderen Person oder Organisation zu senden, um den Empfänger zu täuschen und ihn dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken oder persönliche Informationen preiszugeben. IP-Spoofing ist ein Angriff, bei dem der Angreifer die IP-Adresse fälscht, um den Ursprung des Datenverkehrs zu verschleiern und den Zugriff auf ein Netzwerk oder einen Computer zu erhalten. Beim DNS-Spoofing werden DNS-Anfragen manipuliert, um den Benutzer auf eine gefälschte Website umzuleiten. Caller-ID-Spoofing ist ein Trick, bei dem der Anrufer seine Nummer fälscht, um zu verhindern, dass seine wahre Identität erkannt wird, z.B. bei Telefonbetrug. Insgesamt kann Spoofing ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen und es ist wichtig, sich vor dieser Art von Angriffen zu schützen. Auch Amazon ist betroffen. Verbraucherorganisationen warnen vor einer neuen Spoofing-Welle, bei der Cyber-Kriminelle unter anderem gefälschte Telefonnummern verwenden. Sie geben sich als als Mitarbeitende von Amazon aus und bitten telefonisch darum, Zahlungen freizugeben oder eine Fernwartungssoftware zu installieren. Gerade, wenn ein Paket erwartet wird, ist die Gefahr groß auf diese Betrugsmasche rein zu fallen. Vor einer weiteren Betrugsmasche warnt das LKA Niedersachsen: Das Landeskriminalamt Niedersachsen informiert über den Betrug mit Fakeshops bei Amazon. Hacker verschaffen sich Zugang zu den Accounts von Marketplace-Shops, die über den Versandhandel ihre Waren absetzen. Sie böten über den erbeuteten Zugang verschiedene Produkte auffallend günstig an. Die Zahlungen landen dann auf den Konten der Kriminellen. Um lange unentdeckt zu bleiben, bestellten sie die Ware sogar bei einem seriösen Drittshop und ließen sie an die Kundinnen und Kunden ausliefern. Die Rechnung dort beglichen sie aber nicht und die Mahnungen erreichen erst später die Kunden und Kundinnen. So erkennen Sie sichere Onlineshops: Im Internet sollten Sie erst nach einer gewissenhaften Prüfung der Seite Ihre Daten abgeben. Falls Sie im Zweifel sind, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt, können Sie verschiedene Kriterien zur Überprüfung heranziehen. Auf diese Punkte sollten Sie achten: Eindeutiger Bestellbutton Vorhängeschloss in der Browserzeile Vorhandener Kontakt Vollständiges Impressum Realistische und transparente Preise ggf. Gütesiegel Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten Quelle: https://www.bsi.bund.de/dok/131600 https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/fakeshop-ueber-amazon-marketplace-mit-warenlieferung-und-mahnung.html Angriffen vorbeugen und richtiges Verhalten im Schadenfall Verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter:innen ein Problembewusstsein für aktuelle und gängige Angriffsmethoden im Internet und lernen Sie mit uns die Gefahrenerkennung und Umgang für Cyberkriminalität. In unserem E-Learningkurs Informationssicherheit und Cybersecurity lernen Sie Angriffe zu vermeiden und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.  

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Impfung, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
FSME – neue Risikogebiete in Deutschland
Nicht nur Borreliose kann durch Zecken übertragen werden, sondern auch FSME. Das FSME-Virus kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die lebensgefährlich sein kann. Auch müssen Erkrankte mit schweren gesundheitlichen Folgen rechnen. Hier kann eine Impfung Schutz bieten. Eine Impfung wird empfohlen, wenn Sie in den Risikogebieten wohnen oder einen Urlaub in die entsprechende Region planen. Vorbeugung ist besser als Heilung Denn FSME nicht ursächlich behandelbar. „Ärzte können in der Folge nur die Symptome lindern, beispielsweise Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen“, erklärt Prof. Dr. med. Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor des Berliner Centrums für Reise- und Tropenmedizin (BCRT). Daher ist es wichtig, das Risiko einer Erkrankung von Anfang an zu verringern. Aus zahlreichen Studien ist bekannt, dass das Virusvorkommen in den Zecken sehr stark schwanken kann, im Mittel tragen in FSME-Risikogebieten 0,1% bis 5 % der Zecken FSME-Viren. Nun kommen noch drei weitere Risikogebiete dazu Diese grenzen alle an bekannte Risikogebiete. Sachsen-Anhalt, neues Gebiet ist LK Anhalt-Bitterfeld Bayern, neue Gebiete sind LK Fürstenfeldbruck und SK München hinzu.  Derzeit sind 178 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen. In 2022 wurden 30 Prozent mehr FSME Fälle übermittelt als im Vorjahr. Die gemeldete Anzahl belief sich auf  546 FSME-Erkrankungen im Jahr 2022. Die Mehrzahl der Erkrankten war nicht oder nur unzureichend geimpft. Zum Schutz gegen FSME steht eine aus drei Teilimpfungen bestehende Schutzimpfung zur Verfügung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts "für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind" empfohlen wird. Auch interessant: Information zu Borreliose Quellen und weiterführende Literatur meduplus Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link RKI; Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion, Stand: 04.2.2019 Link RKI; FSME Risikogebiete Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
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Ärzte, Risikomanagement
Kommunikationstechniken – nicht nur im Schadenfall
Sollte es einmal zu einem Behandlungsfehler gekommen sein oder eine Behandlung bringt nicht den gewünschten Erfolg und der Patient / die Patientin trägt einen Schaden davon, ist die Kommunikation zwischen dem Arzt / der Ärztin und dem Betroffenen / der Betroffenen ganz besonders mit Bedacht vorzunehmen. Aus Behandlungsfehlern können Schadensersatzansprüche gegenüber dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin oder der Klinik entstehen. Daher ist der erste Schritt eine Kommunikation auf Augenhöhe und Verständnis auf Basis des aktiven Zuhörens.  Es mag banal klingen, aber die ausreichende und sensible Kommunikation im Schadenfall kommt zum Teil in der Praxis zu kurz. Nicht zuletzt, weil eine Gesprächssituation falsch eingeschätzt wurde und Kommunikationsfehler begangen werden, die einfach hätten vermieden werden können. Unser Tipp für die Praxis: Jeder Sender einer Nachricht sendet auf vier Kanälen: Sachebene Selbstoffenbarungsebene Beziehungsebene Appellebene Bei der Sachebene geht es um einen objektiven Sachverhalt. Eine weitere Ebene ist die der Selbstoffenbarung. Auf dieser Ebene gibt der Sender Hinweise auf seine Absichten oder seinen Gefühlszustand. Hier gibt der Sender immer etwas über sich und seine Motivation preis. Die Botschaft auf der Beziehungsebene verrät etwas darüber, wie der Sender das Verhältnis zu seinem Gegenüber einschätzt – sei es nun, ob es von Misstrauen und Ablehnung oder doch eher Vertrauen oder Sympathie geprägt ist. Zuletzt gibt es noch die Appellebene. Hier beinhaltet die Aussage des Senders eine Aufforderung. Eine Erwartungshaltung ist immer damit verbunden. Dies erfordert aktives Zuhören. Üben Sie doch einmal zuhause diese 4 Stufen in einem Gespräch durch. Geben Sie eher einen Rat auf der Sachebene oder beziehen Sie auch die Beziehungsebene und die Selbstoffenbarungsebene in Ihr Appell mit ein? Vielleicht wurden Sie selbst bereits mit der Konfliktsituation im Praxisalltag konfrontiert. Wie sicher haben Sie sich dabei gefühlt? In unserem LIVE 0-€ Webinar zur Kommunikation im Schadenfall geben wir einen Einblick in dieses Thema. Gerne kann wie immer ein reger Austausch stattfinden und außerdem Fragen an die Referentinnen der Funk Health Care Consulting GmbH gestellt werden. Sie sind herzlich eingeladen, auch als stiller Zuhörer / stille Zuhörerin teilzunehmen. (Eine Aufzeichnung des Webinars gibt es nicht.)

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Pflichtschulungen
Kommunikation im Schadenfall
Die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten ist ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten im Praxis- und Klinikalltag. Die Aufklärung der Behandlung sollte natürlich im Vorfeld ausreichend erfolgen. Was ist jedoch, wenn die Behandlung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat oder sogar einen Schaden am Patienten / an der Patientin verursacht hat? Was ist das korrekte Verhalten und Vorgehen, wenn ein Schadenfall eingetreten ist? Die geltend gemachten Schadensersatzansprüche aus medizinischen Behandlungen und die damit verbundenen Klageverfahren haben in den letzten Jahren zugenommen. Für Ärztinnen und Ärzte sind diese Verfahren nicht zuletzt wegen der eigenen emotionalen Belastung nur schwer zu ertragen. Auch kann es in Extremfällen um die eigene berufliche Existenz gehen. Auch gibt es Vorurteile, was nicht kommuniziert werden sollte, da Sorge besteht, dass dies eine Einschränkung des Versicherungsschutz nach sich ziehen könnte. In unserem Kurs bringen wir Klarheit in das Thema.

Kurs Kommunikations im Schadenfall

Wie haften Ärzte und Ärztinnen? Kommt es zu einem Behandlungsfehler, der zu einem gesundheitlichen Schaden am Patienten / an der Patientin führt, entstehen haftungsrechtliche Konsequenzen. Einige mögliche Folgen für den Arzt / die Ärztin können sein: Geldstrafen Haftstrafen Schadenersatz Regressforderung Wie kann vorgebeugt werden? Erstmal sollte deeskalierend vorgegangen werden und zu unzufriedenen Patienten / Patientinnen frühestmöglich das Gespräch gesucht werden. Hier werden die Weichen für den weiteren Verlauf des Konflikts gestellt. Daher sollte bei einer Patientenbeschwerde schnell reagiert werden. Diese Gesprächssituationen sind oft nicht einfach. Ein bedachtes Vorgehen ist unumgänglich. Auch ein bedachter Umgang mit Kommunikationstechniken ist hilfreich, eine Konflikt frühestmöglich zu vermeiden. Vielleicht wurden Sie selbst bereits mit der Konfliktsituation dieser Art konfrontiert. Wie sicher haben Sie sich dabei gefühlt? In unserem LIVE 0-€ Webinar zur Kommunikation im Schadenfall geben wir einen Einblick in dieses Thema. Gerne kann wie immer ein reger Austausch stattfinden und außerdem Fragen an die Referentinnen der Funk Health Care Consulting GmbH gestellt werden. Sie sind herzlich eingeladen, auch als stiller Zuhörer / stille Zuhörerin teilzunehmen. (Eine Aufzeichnung des Webinars gibt es nicht.)

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E-Learning, Einstieg, Expertenstandards, Pflege ambulant, Pflege stationär, Smart Learning®
Warum Fortbildungen in der Pflege so wichtig sind
In diesem Beitrag befassen wir uns mit den verschiedenen Gründen, warum Fortbildungen in der Pflege so wesentlich sind: vom Erhalt und der Verbesserung der Fähigkeiten bis hin zur Zeitersparnis.  Warum Fortbildungen in der Pflege so wichtig sind Als Pflegefachkraft steht man ständig vor neuen Herausforderungen und muss sich stetig an neue Situationen anpassen. Eine aktuelle und regelmäßige Fortbildung ist daher unerlässlich, um die Patienten und Patientinnen qualitativ hochwertig und sicher versorgen zu können. Denn nur so können die Erkenntnisse aus der Forschung und neue Behandlungsmethoden in der Pflege angemessen umgesetzt werden. Darüber hinaus bietet die Fortbildung die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen und Wissen aufzufrischen, die den Umgang mit Patientinnen und Patienten erleichtern.  Einblick in den Bedarf an Fortbildungen Der Personalbedarf in der Pflege steigt bereits jetzt kontinuierlich. Insbesondere, wenn die Generation der „Babyboomer“ pflegebedürftig wird, ist es absehbar, dass weiteres geschultes Pflegepersonal benötigt wird. Die Babyboomer wurden zwischen 1946 und 1964 geboren. Dieser Zeitraum galt als besonders geburtenstark, was den Druck auf den Pflegemarkt deutlich erhöht. Durch regelmäßige Fortbildungen können Pflegende ihre Fähigkeiten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft halten und ein hohes Maß an Kompetenz entwickeln. Außerdem ermöglichen Fortbildungen einen Einblick in neue und aufregende Entwicklungen in der Pflege, was es Pflegenden ermöglicht, sich an die Anforderungen der modernen Gesundheitsversorgung anzupassen. Darüber hinaus können Fortbildungen helfen, die Zufriedenheit und das Engagement der MitarbeiterInnen zu steigern, da sie sich über neue Fähigkeiten und zusätzliches Wissen freuen und sich weiter beruflich qualifizieren können. Der Faktor Zeit Pflegekräfte sind jetzt schon stark belastet. In vielen Einrichtungen ist es sehr herausfordernd, alle Personen an einem bestimmten Tag an einen Tisch zu bringen, um ihnen neues Wissen zu vermitteln. Der organisatorische Aufwand ist enorm hoch und der Kopf ist nach einem langen Tag meist überlastet. Wie viel Wissen bleibt tatsächlich noch abrufbar? Als Fortbildungsexperten im Gesundheitswesen empfehlen wir daher die E-Learning-Methode. E-Learning bietet die Möglichkeit, in kleinen Einheiten zu lernen und die Kurse sind jederzeit abrufbar. Am Point-of-Care, unterwegs oder zuhause. E-Learning bietet eine Reihe von Vorteilen, die helfen, den Tag effizienter zu gestalten.  Die Lerninhalte lassen sich so organisieren, dass sie zu einem individuellen Zeitplan passen. Die Lektionen können zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Einschränkungen verfolgt werden. Das bedeutet, dass das Wissen nicht mehr an einem bestimmten Ort vermittelt werden muss. Das spart Zeit und ist effizient. Darüber hinaus kann unser E-Learning-Programm auf dem Computer, Tablet oder Smartphone durchgeführt werden, was sich als sehr praktisch erweist, wenn man unterwegs ist oder gerade jetzt ein bestimmtes Thema in der Praxis auftaucht, zu dem man nochmal nachschlagen möchte. Mit kleinen Quizzen kann das Wissen spielerisch überprüft werden. Fazit Eine stetige Fortbildung ist in der Pflege unerlässlich, um das Personal weiter qualifizieren, und den Bedarf künftig abdecken zu können. E-Learning wird in Zukunft einen wesentlichen Bestandteil der Fortbildung darstellen. Dies zeichnet sich bereits jetzt schon ab. Es spart Aufwand, vermittelt Wissen punktgenau und passt sich der Zeit der Pflegenden an. Lernen Sie unser Produkt Smartes Wissen für die Pflege kennen. Pflegekurse von meduplus Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor bieten wir ein Pflegepaket, mit dem sich das Pflegepersonal ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege Jeder Kurs ist auch auf dem Smartphone verfügbar und enthält den integrierten Pschyrembel. (medizinische Datenbank) Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo - ohne automatische Verlängerung. Smartes Wissen für die Pflege  Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Aktuelles, Alle Branchen, E-Learning
Herz unter Druck – Anzeichen eines Herzinfarkts erkennen
Nicht nur der Valentinstag und die Liebe können das Herz zum Stolpern bringen. Der Herzinfarkt ist eine der häufigsten Herzerkrankungen. Die Ursache ist der plötzliche Verschluss einer Herzkranzarterie (Koronararterie). Die Zahl der durch einen Herzinfarkt verursachten Todesfälle ist tendenziell rückläufig, was unter anderem an der guten Notfallversorgung liegt. In der Regel wird der Herzinfarkt noch immer als „Männerproblem" wahrgenommen. Beim akutem Herzinfarkt ist die Zahl der betroffenen Männer zwar höher als bei Frauen, dennoch sterben jedes Jahr 20.000 Frauen daran. Welche Faktoren können einen Herzinfarkt begünstigen? Die bekanntesten Faktoren für einen Herzinfarkt sind: Bluthochdruck Stress Diabetes Hohe Blutfettwerte Rauchen Bewegungsmangel Was sind die Anzeichen für eine Herzinfarkt? Typische Symptome für einen Herzinfarkt können starke Schmerzen und ein Druckgefühl im Brustkorb sein. Auch Atemnot in Ruhe ist ein Alarmsignal, begleitet von einem massiven Engegefühl. Ebenfalls kann es auch zu einem heftigen Brennen im Brustkorb kommen. Ein Herzinfarkt löst häufig starke Angst und Panik aus, begleitet von Angstschweiß und fahler Haut. Die Anzeichen eines Herzinfarktes können allerdings auch unspezifisch sein. Frauen zeigen zum Teil andere Symptome als Männer. Auch Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im oberen Bauch oder sogar Rücken können ein Anzeichen sein. Auch werden unerklärliche Müdigkeit und Depressionen beschrieben. Aufgrund dieser unspezifischen Symptome denken Frauen oft nicht an einen Herzinfarkt und verharmlosen die Warnsignale. Auch sind Frauen oft zurückhaltender und möchten ihre Mitmenschen nicht belasten, was dazu führt, dass Herzinfarkte zu spät erkannt werden. Aber was tun bei dem Verdacht eines Herzinfarkts? Erfahren Sie dazu mehr in unserem Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe. Lernen Sie im E-Learning, wie Sie sich im Notfall verhalten müssen und Leben retten können.  Frischen Sie Ihr Wissen auf, um Hilflosigkeit im Ernstfall zu vermeiden. Anlässlich des Valentinstags schenken wir Ihnen die Mehrwertsteuer. CODE: Valentinstag23 Sie erhalten 19 Prozent Rabatt auf den Grundkurs: Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe für alle unsere Zielgruppen. Gültig bis einschließlich 17.2.23.   Quellen www.drk.de www.dgk.org www.herzstiftung.de
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Aktuelles, Hygiene, Impfung, Infektionskrankheiten, Influenza, Virale Infektionen
Aktualisierung der KRINKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung von medizinischem Personal
UPDATE: Ergänzung der KRINKO-Empfehlung „Impfungen von Personal in medizinischen Einrichtungen in Deutschland: Empfehlung zur Umsetzung der gesetzlichen Regelung in § 23a Infektionsschutzgesetz“ zur COVID-19-Impfung Was ist neu an der Empfehlung? Die KRINKO hat in der Aktualisierung ihrer Empfehlung zur COVID-19-Impfung von medizinischem Personal ergänzt, dass die arbeitsrechtlichen Konsequenzen einer Tätigkeitseinschränkung bei Ungeimpften aktuell nicht zu rechtfertigen sind. Begründung: Zur Verhinderung einer Infektionsübertragung spielen die korrekt eingehaltenen Hygienemaßnahmen eine zentrale Rolle. Bisherige Empfehlung Die Empfehlung zur Umsetzung der gesetzlichen Regelung in §23a Infektionsschutzgesetz“ vom Mai 20211 berücksichtigte Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) bisher nicht, da die vorhandene Datenbasis zunächst keine valide Aussage zur Bewertung des Impf- oder Serostatus, zur Dauer des Immunschutzes und zur Übertragbarkeit einer Infektion trotz Impfung und den daraus abzuleitenden Konsequenzen ermöglichte. Medizinisches Personal: Rolle in der Infektionsübertragung Das medizinische Personal nimmt einen ganz zentralen Stellenwert im Infektionsgeschehen ein. Es ist auf der einen Seite durch den Kontakt mit Infizierten in hohem Maße selbst gefährdet sich zu infizieren. Gleichzeitig kann es auch als Transmissionsvehikel fungieren und eine Übertragung des Virus auf PatientInnen bewirken. Die konsequente Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Kombination mit Testungen auf Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus Type 2 (SARS-CoV-2) reduziert das Übertragungsrisiko. Zwischenzeitlich liegen Studien zur Impfeffektivität und zur SARS-CoV-2-Transmission durch Geimpfte vor. Es bestätigt sich, dass die Impfung – unabhängig von den bisher identifizierten SARS-CoV-2-Varianten – einen stabilen Schutz der Geimpften vor Tod und schwerer Erkrankung (Hospitalisierung) bietet. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion und damit auch einer Transmission durch Geimpfte ist abhängig von den jeweils zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten und z.B. unter dem Einfluss der Omikron-Variante gegenüber vorherigen Varianten erhöht. Das Übertragungsrisiko wird durch eine COVID-19-Impfung reduziert, eine sterile Immunität wird jedoch nicht erzeugt. Es können auch Geimpfte nach Erregerexposition eine hohe Viruslast tragen. Das Ausmaß der Virusausscheidung ist von individuellen Faktoren und dem Stadium einer Infektion abhängig. Daher müssen sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte die etablierten Hygienemaßnahmen bei der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten einhalten. Medizinisches Personal: Tätigkeitseinschränkung zu rechtfertigen? Die KRINKO-Empfehlung hat die Prävention nosokomialer Infektionen zum Ziel. Tätigkeitseinschränkungen können auf Basis einer Risikobewertung bei nicht vorhandenem Impf- bzw. Immunschutz  resultieren. Aus diesem Grund wird in der KRINKO-Empfehlung unterschieden zwischen: a.) erforderlichen Impfungen, die eine Voraussetzung für das Beschäftigungsverhältnis darstellen b.) empfohlenen Impfungen, die gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) alle Mitarbeitende in Anspruch nehmen sollten, die aber keine Voraussetzung für das Beschäftigungsverhältnis sind FAZIT: Die COVID-19-Impfung reduziert das Risiko einer Erregerübertragung. Im Rahmen der Behandlung und Pflege von PatientInnen in medizinischen Einrichtungen müssen jedoch ergänzend Hygienemaßnahmen im Sinne eines Maßnahmenbündels zur bestmöglichen Infektionsprävention ergriffen werden. Es ist das Ziel, bei medizinischem Personal entsprechend den Empfehlungen der STIKO einen vollständigen Impfschutz zu erreichen. Die arbeitsrechtliche Konsequenz einer Tätigkeitseinschränkung bei Ungeimpften ist jedoch nicht zu rechtfertigen, da für die Verhinderung einer Infektionsübertragung korrekt eingehaltene Hygienemaßnahmen eine wesentliche Rolle spielen. Quelle: Epidemiologisches Bulletin 06/2023 (rki.de)  
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Einstieg, Expertenstandards, Pflege ambulant, Pflege stationär, Smart Learning®, Soziale Betreuung
Demenz erkennen – typische Symptome, auf die Sie achten sollten
Gegenwärtig leben in Deutschland mehr als eine Million Menschen mit Demenzen. Aufgrund der Alterung der Bevölkerung wird erwartet, dass die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf rd. 2,5 Millionen ansteigt. Schätzungen zufolge werden 60 % der Erkrankten durch ihre Angehörigen zuhause betreut. Wie wird Demenz genau definiert? Demenzen gehen mit einem fortschreitenden Abbau geistiger Fähigkeiten einher wie dem Gedächtnis, der Orientierung, dem Denk- und Urteilsvermögen und der Sprache. Es geht um mehr als eine Gedächtnisstörung. Auch das Verhalten wird verändert. Emotionale Kontrolle und Persönlichkeit verändern sich oder gehen verloren. Nach der Klassifikation des ICD 10 müssen die Symptome mindestens sechs Monate bestehen und andere Krankheitsbilder (z.B. Depression, Delir, angeborene Intelligenzminderung, organisches amnestisches Syndrom, Schizophrenie) ausgeschlossen werden. Die typischen Symptome sind Amnesie Störung des abstrakten Denkens Entscheidungsstörung Visuell räumliches Denken ist gestört Aphasie (Sprachverlust) Agnosie (Unkenntnis) Apraxie (Untätigkeit) Verlust der emotionalen Kontrolle (starke Gefühlsschwankungen) Motivation und Antrieb kann gesteigert oder reduziert sein Je nach Demenz-Typ folgen im Verlauf der Erkrankung weitere Symptome sowie Begleitsymptome in unterschiedlicher Reihenfolge und Ausprägung. Die Merkmale können sehr unterschiedlich sein. So können bereits einmalige Ereignisse (z.B. ein Schlaganfall oder ein hypoxischer Hirnschaden infolge einer Minderdurchblutung des Gehirns bei der Geburt) eine Demenz begründen. Eine Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung wiederum führt rasch fortschreitend zum Tode. Manche Formen (z.B. die frontotemporale Demenz, eine genetisch bedingte oder spontane Veränderung des Frontallappens im Gehirn) beginnen mit Veränderungen der Persönlichkeit, während sich die kognitiven Einbußen erst spät zeigen. Die Sicherstellung der Diagnose ist eine multiprofessionelle Aufgabe. Die Eigenanamnese kann dadurch erschwert sein, dass der Erkrankte versucht, seine Symptome zu überspielen. Die Angehörigen bemerken die Veränderungen bei den Betroffenen häufig als Erste. In vielen Pflegeeinrichtungen gehört der Umgang mit Betroffenen zur täglichen Praxis. Dies setzt Wissen und Sensibilität voraus. In erster Linie, um Patientinnen und Patienten fachgerecht unterstützen zu können, aber auch, um Angehörigen im Umgang mit diesem Krankheitsbild zu unterstützen. Mehr zu diesem Thema erhalten Sie in dem Kurs Demenz in der Pflege, ein Modul der Pflegekurse von meduplus Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor bieten wir ein Pflegepaket, mit dem sich das Pflegepersonal ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege Jeder Kurs ist auch auf dem Smartphone verfügbar und enthält den integrierten Pschyrembel. (medizinische Datenbank) Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo - ohne automatische Verlängerung. Smartes Wissen für die Pflege  Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Aktuelles, Bakterielle Infektionen, E-Learning, Händehygiene, Hygiene, Impfung
Keuchhusten – nicht bloß eine Kinderkrankheit
Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege und wird durch das Bakterium Bordetella pertussis verursacht. Dieser Erreger ist weltweit verbreitet und hoch ansteckend. Tatsächlich sind in jedem Alter Erkrankungen möglich, die harmlose bis schwere Verläufe nach sich ziehen können. So findet die Übertragung statt Die Krankheit wird über die Atemluft (Tröpfcheninfektion) durch Husten oder Niesen übertragen. Die Ansteckungsgefahr besteht bereits beim ersten Husten bis ungefähr fünf Wochen nach Krankheitsbeginn. Verlauf der Krankheit Typisch sind starke Hustenanfälle, die in der Regel mit Keuchen und einer pfeifenden Atmung einhergehen. Es kann Monate dauern, bis die Krankheit abklingt. Erwachsene leiden meist wochenlang unter unspezifischem Husten. Bei einem schweren Verlauf können Gewichtsverlust, Leisten- und Rippenbrüche und Lungen- und Mittelohrentzündungen auftreten. Auch Inkontinenz ist möglich. Seltener wurden Hirnblutungen beobachtet. Behandlung und Diagnostik Antibiotika können den Verlauf der Krankheit mildern. Die Voraussetzung ist die frühzeitige Gabe. Der Einsatz von Antibiotika ist nur dann sinnvoll, solange der Patient / die Patientin Bordetellen ausscheidet. Die Diagnostik erfolgt über eine Laboruntersuchung, wenn Kontakt zu erkrankten Personen stattgefunden hat oder bei Vorliegen der klassischen Symptome wie Hustenattacken, Erbrechen nach Hustenattacken oder ein pfeifendes oder zischendes Geräusch beim Einatmen. Präventive Maßnahmen gegen Keuchhusten Eine Impfung schützt. Entwickelt wurde diese von dem belgischen Biologen Jules Bordet. Er entdeckte das Bakterium, nachdem seine Tochter von der Krankheit betroffen war und betrieb weiter Forschung. Der von ihm entwickelte Impfstoff wurde 1933 erstmals großflächig verimpft. Aus heutiger Sicht ist eine Keim-Limitierung von Pertussis im Gegensatz zu anderen impf­präven­tablen Krank­heiten nicht möglich. Die erneute Ansteckung ist immer wieder möglich, da die Immunität gegen das Bakterium nur sehr kurz vorhält. Daher ist die Impfung die empfohlene Schutzmaßnahme - auch bei Erwachsenen. Die Krankheit muss spätestens 24 Stunden nach erlangter Kenntnis vorliegen an das Gesundheitsamt gemeldet werden. Quellen Sozialministerium.at Impfen-info.de Gesund.bund.de RKI Unser Kurse für die medizinische Händehygiene: Frischen Sie Ihr Wissen mit unserem Kurs zur Händehygiene auf und tragen Sie so zu der wichtigsten Maßnahme zur Verhütung nosokomialer Infektionen bei. Unsere Kurse Rabattcode: HÄNDE23, -50 %, nur bis zum 15.02.2023 Für Ärzte/Ärztinnen Für MFA Für Pflege Für med. Assistenz  
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Aktuelles, E-Learning, Händehygiene, Hygiene, Hygienetipp
Flüssige oder feste Seife, welche ist hygienischer?
Feste Seifen haben in den letzten Jahren ein Comeback gefeiert. Vegane Seifenprodukte in fester Form, Haarseife, Duftseife in allen Formen und Farben und Seifen für unterschiedliche Hauttypen sind mittlerweile in fast allen Haushalten vorzufinden. Der Nachhaltigkeitsgedanke steht hier vor allem im Vordergrund, da kaum Verpackungsmüll anfällt. Doch sind die festen Seifenstücke auch hygienisch oder eher "Keimschleudern"? In der ärztlichen Praxis werden grundsätzlich flüssige Seifen, die neutral oder schwach sauer sind, empfohlen. Feste Seifen sind untersagt, weil sie kontaminiert werden können. Für private Haushalte sieht dies anders aus. Auf dem Seifenstück befinden sich zwar Keime, aber sie überleben in dem für sie ungünstigen Milieu nicht lange. Bei Seifenspendern können sich Keime auf dem Pumpmechanismus ansammeln. In der medizinischen Praxis erfolgt die Händehygiene nach festgelegten Prozessen, um jegliche Kontamination zu vermeiden. Das trifft natürlich nicht im eigenen Haushalt zu.  Unsere Kurse Händehygiene: -50 %, nur bis zum 15.02.2023 | CODE: HÄNDE23 Entscheidend hier ist nicht, ob flüssige Seife im Spender oder feste Seife am Stück verwendet wird, sondern dass die Hände überhaupt gründlich gewaschen werden. Denn eine ausreichende Händehygiene ist noch immer das Mittel der Wahl, um einer Ausbreitung von Keimen entgegenzuwirken. Was bedeutet eigentlich gründliches Händewaschen? Das Waschen der Hände ist etwas, was wir schon als Kind gelernt haben, also ein Vorgang, den wir kennen und als nicht wirklich kompliziert bewerten - eine Alltagsroutine. Nur leider, wie bei so vielen Routinen, werden wir manchmal nachlässig und waschen uns die Hände zu kurz und seifen sie nur oberflächlich ein. Ein Klecks Flüssigseife in die Hand, dreimal hin und her gerieben und fertig. Leider reicht das für eine gründliche Händehygiene nicht aus. Die Hände sollten vollständig eingeseift werden, also von beiden Seiten, inklusive den Daumen, die wir auch gerne mal im Handwasch-Prozess außen vor lassen. Das nimmt dann schon mal 20 Sekunden in Anspruch. Gründlich abwaschen und abtrocknen - fertig ist die vorbeugende Krankheitspräventions-Maßnahme Nr. 1. Heiß oder Kalt - was ist effektiver? Es ist weniger entscheidend, ob wir die Hände mit heißem oder kaltem Wasser waschen, sondern, wie oben erwähnt, die Dauer und die ausreichende Ummantelung der Hände mit dem Seifenprodukt. Ist es sinnvoll, zusätzlich noch die Hände zu desinfizieren? Im Privathaushalt reicht das Händewaschen völlig aus. Eine zusätzliche Desinfektion ist nicht notwendig. Auch ist es sinnvoll, die Hände zu pflegen, damit die Haut nicht rissig wird und keine Keime eindringen können. Medizinisches Personal hat in puncto Händehygiene schon mehr zu beachten als Privatpersonen. Frischen Sie Ihr Wissen mit unserem Kurs zur Händehygiene auf und tragen Sie so zu der wichtigsten Maßnahme zur Verhütung nosokomialer Infektionen bei. Unser Kurse für die medizinische Händehygiene: Für Ärzte/Ärztinnen Für MFA Für Pflege Für med. Assistenz  
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten, Microlearning News
HPV – Humane Papillomviren: ein Kurzüberblick
Humane Papillomviren sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren der Welt. Es sind über 200 Virustypen bekannt, 40 davon können die Geschlechtsorange befallen. Jedoch werden nicht alle Typen als gleich kritisch eingestuft. Einige dieser Viren sind für die Bildung von gutartigen Feigwarzen an den Genitalien verantwortlich, andere Typen sind maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und weiteren Karzinomen beteiligt. Etwa 80% aller sexuell aktiven Menschen machen mindestens einmal in ihrem Leben eine HPV-Infektion durch. Eine Infektion wird nur in sehr seltenen Fällen von Symptomen begleitet. Bei den meisten der infizierten Frauen heilen diese Infektionen in einem Zeitraum von bis zu 2 Jahren ohne Therapie und ohne Folgen aus. Ungefähr 10% der betroffenen Frauen bleiben dauerhaft infiziert und können Zellveränderungen am Gebärmutterhals entwickeln. Circa 1-3% dieser Zellveränderungen entwickeln sich über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren zu einem Gebärmutterhalskrebs. Die gute Nachricht ist: Es gibt eine Impfung gegen Humane Papillomviren. Quelle: https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/humane-papillomviren-hpv/ Frischen Sie Ihr Wissen zu HPV auf - 0 Euro In unseren Microlearnings zu Humanen Papillomviren erklären wir Ihnen wie Sie sich hygienisch korrekt verhalten. Jeden Monat stellen wir einen Keim vor. Weitere Microlearnings finden Sie hier.

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Aktuelles, Karriere, MFA
MFA Personalsuche – wie Sie mit der richtigen Stellenanzeige überzeugen
MFA Personalsuche - wie Sie mit der richtigen Stellenanzeige überzeugen Ein Gastbeitrag von Kristin Maurach von MFA mal anders Um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, haben Arztpraxen genau einen Versuch. Sie müssen mit ihrer Stellenanzeige direkt überzeugen. Im Idealfall wird daraus eine Bewerbung, die zu einer Einstellung führt. Es gibt heute weit mehr offene Stellen als jobsuchende Medizinische Fachangestellte (MFA). Wer hier nicht positiv hervorsticht, hat schlechte Karten, seine Stelle zu besetzen. 3 Tipps für richtig gute Stellenanzeigen Viele Stellenanzeigen sind oft unklar und wenig informativ für potenzielle Kandidat:innen. Eine gute Stellenanzeige beschreibt nicht nur die zu besetzende Stelle, sondern geht auch auf die Bedürfnisse der MFA ein. 1. Unternehmenskultur ist das A und O In einer Instagram-Umfrage mit unserer Community zum Thema “Was sind oder wären eure Gründe für eine Kündigung” kam heraus: ein Großteil der unzufriedenen MFA wollen ihren Job wechseln aufgrund von schlechter Führung, mieser Teamstimmung und fehlender Wertschätzung. Deshalb legen Sie den Fokus im Einstiegstext Ihrer Stellenanzeige auf die Unternehmenskultur. Und beschreiben Sie diese so greifbar, wie möglich. Finden Sie heraus: Wie arbeitet das Team zusammen? Was zeichnet Ihre Mitarbeiter:innen aus? Welche Werte haben sie bei der Patientenbehandlung, aber auch in der Arbeitsweise? Gibt es Rituale im Team (z.B. kurze morgendliche Briefings oder einen jährlichen gemeinsamen Ausflug)? Wenn Sie es schaffen, Ihre Unternehmenskultur in der Stellenanzeige zu verschriftlichen, werden Sie bereits einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Praxen haben. Die Leser:innen Ihrer Stellenanzeige merken sehr schnell, ob sich Mühe gegeben würde bei der Erstellung und ziehen Rückschlüsse auf das Arbeitsleben bei Ihnen. 2. Vermitteln Sie ein realistisches Bild des Aufgabenbereichs Nach der Unternehmenskultur ist der zweite, nicht zu verachtende Wechselgrund: der Aufgabenbereich. Natürlich ist jeder:m MFA klar, was die Aufgaben in einer Arztpraxis sind. Selbstverständlich Aufgaben, die in jeder Praxis anfallen, können Sie weglassen. Das lockt niemanden aus einem festen Arbeitsverhältnis und Ihr Stellenangebot geht in der Masse unter. Machen Sie den Job so attraktiv, dass die Kandidat:innen gar nicht anders können als sich zu bewerben. Denn Sie brauchen niemandem den eigenen Beruf erklären. Was für Wechselwillige und damit jobsuchende MFA wirklich relevant ist, steht jedoch meist nicht in den Aufgaben. Beantworten Sie den potenziellen Bewerber:innen lieber folgende Fragen: Was mache ich auf dieser Position in dieser Praxis? Welche Besonderheiten gibt es? Welche Schnittstellen? Was ist das Interessante an der Unternehmensgröße? Wie werden Aufgaben aufgeteilt und bearbeitet? 3. Machen Sie ein unschlagbares Angebot Der letzte Punkt, sozusagen, das i-Tüpfelchen Ihrer Stellenanzeige und damit alles entscheidende Punkt, mit dem Sie restlos überzeugen: Machen Sie ein Angebot, das so attraktiv ist, dass man nicht anders kann, als sich zu bewerben! Die Benefits sollten also ein Angebot enthalten: Was bekommt ein:e MFA für ihre Arbeit bei Ihnen? Erwähnen Sie den Umfang der Stelle (Vollzeit oder Teilzeit oder beides), Urlaubstage, Gehalt, finanzielle Zuschüsse, Entwicklungsmöglichkeiten, Gesundheitsvorsorge und alles, was Sie sonst zu bieten haben. Beziehen Sie Ihr Praxisteam in die Personalsuche ein. Um eine authentische Stellenanzeige mit möglichst realistischem Bild vom Team, den Aufgaben und der Arbeitsatmosphäre zu erstellen, empfehle ich: beziehen Sie Ihr Praxisteam in die Personalsuche ein. Legen Sie zusammen fest, welchen Aufgaben- und Verantwortungsbereich die freie Stelle umfasst. Welche Fertigkeiten und Kenntnisse die idealen Kandidat:innen mitbringen sollten, damit der/die Neue gut ins Team passt. Außerdem sollte mindestens ein:e MFA die Bewerber:innen kennenlernen und ein ausführliches Vorstellungsgespräch mit ihnen führen. Es lohnt sich, der Erstellung einer Stellenanzeige etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Sie werden den Unterschied bei Ihrer Suche nach einer/m MFA schnell bemerken!   Kristin Maurach ist die Gründerin von "MFA mal anders" – Deutschlands größtem Karriereportal exklusiv für Medizinische Fachangestellte und Zahnmedizinische Fachangestellte. Dort informiert sie über Fort- und Weiterbildungen, Gehalt, Ausbildung, Berufsbilder, Stellensuche und aktuelle Stellenangebote.
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Aktuelles
Jahresrückblick 2022
Das Jahr 2022 ist vorbei. Wir bedanken uns bei allen Kursteilnehmenden und freuen uns schon jetzt Ihnen auch 2023 als Partner für Ihre Fortbildungen im E-Learning und Blended Learning zur Seite zu stehen. Mit dem folgenden Beitrag möchten wir Ihnen nochmal eine Übersicht einiger Highlights aus dem vergangenen Jahr geben und einen Ausblick auf 2023 werfen. Wir freuen uns über Ihr Feedback sowie Ihre Anregungen für das neue Jahr und wünschen Ihnen viel Erfolg und Gesundheit für 2023. E-Learnings Wir arbeiten mit unserem Team tagtäglich daran Ihnen ein bereicherndes Lernerlebnis zu ermöglichen und unsere Angebote zielgruppenspezifisch, kompakt und effizient für Sie zu Verfügung zu stellen. Natürlich soll auch der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommen. Finden Sie jetzt Ihre passende Berufsgruppe und buchen Sie Ihren nächsten Kurs: Alle Kurse für Ärzte Alle Kurse zur Altenpflege Alle Kurse zur Krankenpflege Alle Kurse für med. Assistenzen Alle Kurse für med. Fachangestellte Alle Kurse für Heilmittelerbringer Alle Kurse für Zahnärzte und ZFA E-Learnings to go? Um Ihnen die Kurs-Inhalte noch einfacher und effektiver zu vermitteln, haben wir 2022 bereits viele unserer Pflichtschulungen vertont. So können Sie noch einfacherer Ihr Wissen erweitern, egal ob unterwegs oder von zu Hause.

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Kurspakete 3x neue Hygienepakete mit Online-Checkup inkl. kostenfreier Live-Beratung für Ihre nächste Praxisbegehung Kennen Sie schon unsere neuen Hygienepakete inkl. Beratung zur Praxisbegehnung? Wählen Sie das passende Paket für Ihren Bedarf. Pflichtschulungen für die gesamte Belegschaft Kurs Aufbereitung für Medizinprodukte Hochwertige Hygienekurse individuelle LIVE-Beratung für Hygienebegehungen durch das Gesundheitsamt

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Komplette Fortbildung für ambulante und stationäre Pflegekräfte: Smartes Wissen für die Pflege meduplus hat als Teil der opta data Gruppe gemeinsam mit der Skillme AG eine Lösung für die nachhaltige und ganzheitliche Fortbildung für ambulante und stationäre Pflegekräfte entwickelt. Sie finden in unseren über 80 Kursen nicht nur Pflichtfortbildungen für die ambulante und stationäre Pflege, sondern zusätzlich auch Kurse aus den Bereichen Hygiene & Haushalt, Expertenstandards, soziale Betreuung und Kurse für den Schnelleinstieg. Easy Fortbildungsplan (1 Kurs pro Woche) erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Arbeitgeber-Dashboard: Lernfortschritt aller Mitarbeiter im Blick Schnelleinstieg für neue Mitarbeiter

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Webinare Wir sagen danke an alle Teilnehmenden unserer Webinare zu den Themen: Kommunikation im Schadenfall und Patientenaufklärung.  Möchten Sie mehr zum Thema Risikomanagement und unseren Kursen Kommunikation im Schadenfall oder Patientenaufklärung erfahren?

Kommunikation im Schadenfall

Patientenaufklärung für Ärzte

Microlearnings In unserer 0-Euro Microlearning-Reihe stellen wir Ihnen jeden Monat einen neuen Keim vor, um die Awareness in Praxis, Klinik und Alltag zu stärken. Einfach anklicken und in wenigen Minuten alles Wichtige erfassen.

aLLE Microlearnings auf einen Blick

Forschungsprojekte Gemeinsam mit unserem Partner, dem HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum, das 2022 mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden ist und damit zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands gehört, haben wir über 1 Jahr lang die Etablierung von E-Learnings im Klinik-Setting untersucht. Die Ergebnisse unseres gemeinsamen Projektes finden Sie hier zum Nachlesen:

 E-LEARNING IM SETTING "KRANKENHAUS"

Events 2022 waren zum Glück auch viele Live-Veranstaltungen wieder möglich. Wir waren u.a. auf dem DGKH-Kongress im Mai 2022 in Berlin vertreten. Hier haben wir unsere interaktive Patientenkarte vorgestellt. Werfen Sie gerne einen Blick hinein:

INTERAKTIVE PATIENTENKARTE

DGKH-KONGRESS 2022

Beenden möchten wir diesen ersten Beitrag in 2023 natürlich auch mit einem Ausblick auf Termine in diesem Jahr. Weitere Termine folgen. AUSBLICK: Abschlusskolloquien 2023 - Alle neuen Termine auf einen Blick Hygienebeauftragte(r) Arzt/Ärztin - Mehr Erfahren 10. - 11. Februar 2023 | Veranstaltungsort: Online 12.- 13. Mai 2023 | Veranstaltungsort: Hybridevent: Online und Berlin 06. - 07. Oktober 2023 | Veranstaltungsort: Hybridevent: Online und Berlin Hygienebeauftragte(r) MFA - Mehr Erfahren 08. Mai 2023 | Veranstaltungsort: Hybridevent: Online und Tuttlingen 18. September 2023 | Veranstaltungsort: Hybridevent: Online und Berlin 06. Dezember 2023 | Veranstaltungsort: Hybridevent: Online und Bochum Aufbereitung von Medizinprodukten - Mehr Erfahren 20. März 2023 | Veranstaltungsort: Online 19. September 2023 | Veranstaltungsort: Online und Berlin Hygienebeauftragte(r) Pflege - Mehr Erfahren 09. März 2023 | Veranstaltungsort: Kassel 19. Oktober 2023 | Veranstaltungsort: Online Bitte beachten Sie, dass sich der Veranstaltungsort ggfs. noch ändern kann. Auch 2023 halten wir Sie gerne über unsere neuen Angebote sowie aktuellen Projekte und Events auf dem Laufenden. Sie wollen keine News verpassen? Dann melden Sie sich gleich zu unserem Newsletter an. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Coronavirus, Hygiene, Infektionskrankheiten
Was ist eigentlich eine Zoonose?
Zoonosen sind nach der World Health Organisation (WHO) definiert als "Krankheiten und Infektionen, die auf natürlichem Wege zwischen Wirbeltieren und Menschen übertragen werden". Sie sind von Tier zu Mensch und/oder von Mensch zu Tier übertragbar.  Als Zoonoseerreger kommen Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten in Betracht. Derzeit sind weltweit über 200 Zoonosen bekannt. Einige davon sind: Aviäre Influenza Tollwut Toxoplasmose Tuberkulose/Mykobakteriose Die Lebenszyklen und die Übertragungswege von zoonotischen Erregern können sehr unterschiedlich sein. Hierzu zählen Bissverletzungen, Schmierinfektionen oder sogenannte Vektoren, wie Mücken oder Zecken. Je nach Übertragungsart können Zoonosen in verschiedene Gruppen unterteilt werden: Direktzoonosen (Orthozoonosen): Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt oder mechanischen Vektor.  Latente Zoonosen: Diese werden durch einen asymptomatisch infizierten Zwischenwirt übertragen.   Metazoonosen: Bei einer Metazoonose muss der Erreger zwischen verschiedenen Wirten wechseln. Der Zwischenwirt wird in diesem Fall auch als Vektor bezeichnet. Saprozoonose: Handelt es sich um eine Saprozoonose, ist das Erregerreservoir oder bestimmte Entwicklungsphasen des Erregers außerhalb des Tierreichs (nichtanimalisch), z. B. im Wasser oder im Boden, zu finden. Zyklozoonosen: Bei der Zyklozoonose muss der Erreger zwischen verschiedenen Wirten wechseln. Sowohl Zwischen- als auch Endwirt sind Wirbeltiere. Diese Form der Zoonose wird ausschließlich bei parasitären Erregern beobachtet, die einen heteroxenen Zyklus haben. Viele Zoonose sind menschengemacht, stimmt das? Durch den Eingriff des Menschen ist das Ökosystem werden Zoonosen begünstigt. Dies wurde von britischen Forschern nachgewiesen.  Die Nutzung der Lebensräume und  Ökosysteme durch den Menschen hat Auswirkungen auf lokale zoonotische Wirtsgemeinschaften.  So entstehen mehr Arten und auch eine größere Anzahl zoonotischer Wirte. Hier trägt auch die Umwandlung von Wäldern in Städte oder Tiermärkte bei, die Wild- und Heimtiere auf engem Raum zusammenbringen, wie sie z. B. in China zu finden sind. Die Wissenschaft warnt vor künftigen Pandemien und Zoonosen. Ein Beweis sei die zoonotische Covid-19-Pandemie. WHO-Experten halten die Übertragung des Coronavirus auf den Menschen durch ein Zwischenwirt-Tier für sehr wahrscheinlich. Ob die Pandemie auf einem Markt im chinesischen Wuhan begann, konnte nicht geklärt werden. Quellen https://www.tagesschau.de/ausland/asien/who-ursprung-coronavirus-101.html https://zoonosen.net/zoonosenforschung/was-sind-zoonosen https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/zoonosen/index.htm https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zoonosen/Zoonosen.html Ihre Praxis benötigt ein Hygiene-Update? Dann schauen Sie sich unsere Kurse an. Vom Hygienebeauftragten Arzt, MFA und Pflege bis hin zum Hygienegrundkurs für das gesamte Praxisteam.

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Aktuelles, Hygiene, Impfung, Infektionskrankheiten, Influenza, Microlearning News, Virale Infektionen
Influenza Impfung: Impfquote liegt deutlich unter dem gewünschten Niveau
Die Influenza nimmt langsam wieder an Fahrt auf. Wie sieht es mit der Grippeschutzimpfung in dieser Saison aus? Die STIKO empfiehlt allen Personen ab einem Alter von 60 Jahren, sich jährlich im Herbst gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen. Die Europäische Kommission und die Weltgesundheitsversammlung haben jeweils eine Zielimpfquote von 75% festgelegt, die unter Risikogruppen, hierzu zählen auch ältere Menschen, in den einzelnen Mitgliedstaaten erreicht werden soll. In der Grippesaison 2021/22 haben 43,3% der mindestens 60-Jährigen die Influenzaimpfung in Anspruch genommen. Dieses Ergebnis liegt leicht unter dem der Vorsaison und damit weiterhin deutlich unter der Zielimpfquote von 75%. Seit der Saison 2008/2009 und 2009/2010 ließen sich bundesweit knapp 50 Prozent der mindestens 60-Jährigen gegen Influenza impfen. Danach wurde ein rückläufiger Trend beobachtet. 2012/2013 stagnierten die Zahlen. 2017/2018 wurden die Impfungen noch weniger in Anspruch genommen. Der Tiefpunkt lag bei 35,5 Prozent. Insgesamt ist zu beobachten, dass die Impfquote in den östlichen Bundesländern über der Impfquoten in den westlichen Bundesländern liegt. Wer sollte ich gegen Influenza impfen lassen? Wie bereits erwähnt, sollten sich Personen ab 60 Jahren impfen lassen. Ebenfalls wird die Impfung Personen mit bestimmten Grunderkrankungen empfohlen, z. B. bei Chronischen Atemwegserkrankungen Chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen  chronischen neurologischen Erkrankungen  angeborener oder erworbener Immundefizienz bzw. Immunsuppression HIV- Infektion Auch Schwangeren ab dem 2. Trimenon wird die Impfung empfohlen. In der Saison 2021/22 waren nach Angaben des RKI 35,4% der Erwachsenen mit einer relevanten Grunderkrankung gegen Influenza geimpft. Sind mehrere Grippeschutzimpfungen während einer Saison sinnvoll? Das RKI verneint dies. Es gibt keine Daten zur sequentiellen Impfung und die Inhaltsstoffe werden nicht als Booster entwickelt. Wann ist der richtige Impfzeitpunkt? In der Vergangenheit hat die Influenzawelle in Deutschland nach der Jahreswende den Höhepunkt erreicht. Die Fallzahlen stiegen ab September an. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Quelle: Epidemiologisches Bulletin 49/2022 (rki.de) RKI - Influenza FAQ Influenza: Impfung und Hygienemaßnahmen schützen Mit dem meduplus Microlearning zur Influenza rekapitulieren Sie in nur 10 Minuten alle Maßnahmen zum hygienisch korrekten Verhalten bei Influenza. Dieser Kurs sensibilisiert Ärzte, Pflegekräfte, MFA und medizinisches Hilfspersonal punktgenau für Hygienemaßnahmen in Klinik, MVZ und Praxis bei regionalen Ausbrüchen von Influenza. Dies ist gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie von größter Bedeutung. Weitere Microlearnings finden Sie hier.

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Aktuelles
PPR 2.0 – Verbindlich ab 2024
Personalmangel, schlechte Arbeitsbedingungen, Stress und Überlastung. Diese Begriffe werden oft in Verbindung mit der Pflegesituation in Deutschland verbunden. Der Bundestag verabschiedete das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG). Inhaltlich gibt es vor allem für Kliniken Neuregelungen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat neben der Einführung der Pflegepersonalbemessung (PPR 2.0) für das kommenden Jahr auch eine Verbesserung der Kindermedizin vorgesehen und das auf Kosten der Krankenkassen: Die Einführung von Tagespauschalen (SGB §115e) für ambulante Behandlung in Kliniken und die Hybrid-DRGs (SGB §115f) für sektorengleiche Vergütung. Am 16. Dezember 2022 findet eine finale Abstimmung aller Bundesländer zum Gesetz statt. Verbesserung der Arbeitsbedingung und Versorgung der Patienten sind das Ziel Der genehmigte Gesetzentwurf von Karl Lauterbach durch das Kabinett verfolgt das Ziel, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte und die Versorgung der Patienten in Kliniken zu verbessern. Im Kabinettsbeschluss meldete sich der SPD-Politiker, "Wir brauchen ein Umdenken in der Klinikbranche". "Pflegekräfte sind extrem belastete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". Eine gute Bezahlung, Ausgleich von Überstunden und eine strukturierte Dienstplanung sind Voraussetzungen, um Pflegekräfte in Ihren Berufen zu halten und auch die Faktoren, um neues Pflegepersonal am Arbeitsmarkt zu gewinnen. "Eine angemessene Personalausstattung in der Pflege im Krankenhaus ist essentiell, sowohl für die Qualität der Patientenversorgung als auch die Arbeitssituation der Pflegekräfte in den Krankenhäusern." Sanktionen erst ab 2025 Kern des Gesetzentwurf ist die Einführung des Instruments zur Pflegepersonalbemessung (PPR 2.0), dass von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und der Gewerkschaft ver.di entwickelt wurde. Das Instrument soll dabei helfen den tatsächlichen Pflegeaufwand für Patientinnen und Patienten in jedem Krankenhaus zu berechnen. Das PPR 2.0 wird stufenweise eingeführt: Ab dem 1. Januar 2023 startet die Erprobungsphase in ausgewählten Krankenhäusern. Auf diesem Fundament werden den Krankenhäusern Vorgaben für die Personalbemessung aufgrund einer Rechtsverordnung gestellt. Ab 2025 soll dann die Personalbemessung aktiviert und sanktioniert werden. Krankenhäuser, können aus der Bemessungssystematik herausgenommen werden, sofern in ihnen ein Tarifvertrag gilt. Kritik von außen - die Einführungsphase dauert zu lange Fachverbände und Gesundheitsexperten kritisieren die lange Einführungsphase des PPR 2.0 und Einspruchsmöglichkeiten des Bundesfinanzministers. Die Mitentscheidung des Bundesfinanzminister über den Pflegepersonalbedarf im Krankenhaus, könne dazu führen, dass zukünftig Einsparungen am Personalbedarf vorgenommen werden könnte, sollte der Bundeshaushalt angespannt sein. Außerdem kritisierten die Kassen die konkrete Ausgestaltung des PPR 2.0. Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband erklärte: "Jedes Personalbemessungsinstrument muss sich daran messen lassen, ob es geeignet ist, die Qualität der Pflege am Krankenbett nachhaltig zu verbessern", "Wir wollen, dass in den Krankenhäusern eine moderne, digitale Pflegepersonalbemessung eingeführt wird. Bürokratie in der Pflege muss abgebaut werden und darf nicht aufgebaut werden." Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo.

Smartes Wissen für die Pflege 

Quellen und weiterführende Literatur: Tagesschau - Per Gesetz mehr Pflegende in Kliniken Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Bakterielle Infektionen, Hygiene, Microlearning News, Resistenzen
Wie entstehen Antibiotika-Resistenzen?
Infektionskrankheiten können im Allgemeinen mit Hilfe von Antibiotika behandelt werden. Jedoch werden immer mehr Erreger resistent (unempfindlich) gegen diese Wirkstoffe, was schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen kann. Wie entstehen Antibiotika-Resistenzen? Hier liegen mehrere Mechanismen zugrunde: Die Veränderung des Erbgutes. Bei der Vermehrung von Bakterien kann es zu einer natürlichen Veränderung im Erbgut kommen, so dass die Unempfindlichkeit gegenüber Antibiotika steigt. Die Weitergabe des Erbguts. Die Bakterien geben ihre Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika mit ihrem Erbgut an andere Bakterien und sogar an verschiedene Bakterienarten weiter. Beide Mechanismen sorgen dafür, dass sich nach einer Weile Resistenzen gegen Antibiotika ausbilden. Laut mehreren Studien, auch in dem Artikel der Techniker Krankenkasse nachzulesen, läge aber das Hauptproblem im zu sorglosen Umgang mit Antibiotika. Auch ein verfrühtes Absetzen oder eine zu geringe Dosis dieser Medikamente kann zur Bildung von Resistenzen beitragen. Wie kämpft das Bakterium gegen Antibiotika? Die Bakterien werden sehr erfinderisch, wenn es darum geht, sich gegen das Antibiotikum zur Wehr zu setzen. Hier werden die folgenden Strategien eingesetzt: Blocken: Die Bakterien verschließen die Poren, damit das Antibiotikum nicht in die Zelle gelangt. Spalten: Mit einem Enzym knacken Bakterien den Beta-Lactam-Ring. Pumpen: Falls das Antibiotikum es in die Zelle geschafft hat, wird es direkt wieder herausgeschleudert. Verwandeln: Die Zielstruktur des Antibiotikums kann durch die Bakterien verändert werden. Als Folge kann sich der Wirkstoff nicht mehr an die Bakterienzelle binden. Quellen: https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/arzneimittel-medizinische-hintergruende/resistenzen-antibiotika-2021398 https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/antibiotika-resistenzen/resistenz Ist Ihr Personal ausreichend geschult? In unserem Grundkurs Hygiene für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte und MFA geben wir wertvolle Informationen zum Verhalten bei MRGN-Patienten und zum Selbstschutz des Personals. Verständlich aufbereitet, schnell zu lesen und sofort verfügbar ist zum Beispiel auch unser unentgeltlich Microlearning:  0-€ MICROLEARNING: MRGN  Sie möchten mehr über die Verhinderung von Resistenzen erfahren? Dann schauen Sie sich unseren Kurs zu Antibiotic Stewardship (ABS) an

Zum ABS Kurs

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E-Learning
Erfahrungen aus einem E-Learning-Projekt: Welche Besonderheiten hat das Setting „Krankenhaus“?
Warum bieten sich E-Learnings im Krankenhaus an? Fachkräftemangel / Digitalisierung

Seit vielen Jahren herrscht im deutschen Gesundheitswesen ein Fachkräftemangel.

Kliniken müssen ihre Prozesse digitalisieren, um den wachsenden Herausforderungen standzuhalten und konkurrenzfähig zu bleiben. Dies betrifft in hohem Maße auch den Bereich der Fort- und Weiterbildung. Das digitale Lernen eröffnet im Klinikumfeld erhebliches Potenzial – schon allein in Bezug auf die Ressourceneinsparung.

Lebenslanges Lernen in der Medizin

Lebenslanges Lernen ist ein fundamentaler Aspekt für die Arbeit im Krankenhaus – ÄrztInnen und Pflegekräfte sind verpflichtet sich regelmäßig fortzubilden. Nur so kann die Qualität der Arbeit sichergestellt werden.

Flexibilität

Gerade im Krankenhausumfeld liegen daher die zentralen Vorteile des E-Learnings auf der Hand: Zeit im Klinikumfeld ist knapp und die Belastung der Mitarbeitenden ist hoch. Daher bieten zeitlich und örtlich flexible Lernmodelle Möglichkeiten Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu entlasten.

Aktualität

Der Wissensstand in der Medizin ändert sich fortwährend. Besonders wichtig für Schulungen im klinischen Umfeld ist daher die Aktualität. Lerninhalte sind im E-Learning stets aktualisierbar. Eine schnelle Adaption an veränderte Bedingungen ist so möglich und es kann z.B. im Fall von Ausbrüchen in der Einrichtung das gesamte Personal schnell und gezielt geschult werden. 

Dokumentation

Die Dokumentation ist zentral und vereinfacht. Abteilungsleitungen erhalten jederzeit einen schnellen Überblick zum Lernstand des Personals.

Kosten

Nicht zuletzt sind aufgrund des geringeren Organisationsaufwandes und durch den Wegfall erheblicher Kostenblöcke wie Reisekosten, Materialkosten etc. auch die gesamten Fortbildungskosten i.d.R. niedriger.

Viele Gründe also, die dafür sprechen sich mit dem Thema E-Learning im

Krankenhausumfeld im Detail auseinanderzusetzen.

Hier geht es zum PDF-DOWNLOAD zum Thema:

WARUM E-LEARNINGS IM KRANKENHAUS? Was gilt es im Setting "Krankenhaus" zu beachten? Kurze Lernfrequenzen

Kleine Lernpakete lassen sich besser in den Alltag von Krankenhaus-Angestellten integrieren.

Praxisbezug

Akute Themen, die eine hohe praktische Relevanz für die Teilnehmenden haben, lassen sich leichter über ein E-Learning schulen. Bei regelmäßigen Hygieneschulungen bspw. zum Thema Händehygiene hat sich die Präsenzschulung im Klinikumfeld etabliert, hier ist die Umstellung auf ein E-Learning schwieriger.

Zeit einräumen

E-Learnings sind ort- und zeitunabhängig – trotzdem muss man sich entsprechend Zeit nehmen! Eine mögliche Weiterbildungsstrategie seitens des Arbeitgebers wäre ein monatliches Zeitkontingent für Weiterbildung für alle Angestellten. Die Absolvierung dieser könnte durch ein Teilnahmezertifikat an den Arbeitgeber auch formal bestätigt werden.

„Lern“-Hintergrund berücksichtigen

Im Krankenhaus sind Berufsgruppen unterschiedlichster Hintergründe angestellt. Man kann davon ausgehen, dass Personen mit einer langen Bildungs- und Lernbiografie (wie bspw. ÄrztInnen) eigenständiges Lernen leichter fällt als Menschen mit einem anderen Ausbildungshintergrund.

Technik

Auch in Bezug auf die Technik bringt das Krankenhausumfeld einige Besonderheiten mit sich – nicht alle Berufsgruppen haben gleichermaßen Zugang zu Computern. Falls ein E-Learning durch ein privates Endgerät durchgeführt werden soll, ist hier mitzudenken, wie dies als Arbeitszeit verrechnet wird. In der Ausgestaltung von E-Learning ist zusätzlich darauf zu achten, dass eine Krankenhaus-IT auf Grund hochsensibler (Patienten-)daten viele Restriktionen mit sich bringt, sodass einige Inhalt (z. B. YouTube-Videos) gesperrt sein können.

Art der Ansprache

Zu Guter Letzt konnten wir in dem Projekt die Erfahrung sammeln, dass eine persönliche Ansprache per E-Mail zu einer höheren Absolventenquote führte. Dies gilt insbesondere, wenn die Teilnehmenden auch dazu aufgefordert wurden das Teilnahmezertifikat ihren Führungskräften vorzulegen.

Hier geht es zum PDF-DOWNLOAD zum Thema:

BESONDERHEITEN SETTING "KRANKENHAUS" Fazit Das gemeinsam mit der HTK Bamberg durchgeführte Projekt zeigt uns, dass E-Learnings in der Klinik bereits heute trotz der Hürden, die das Umfeld aktuell noch mit sich bringt, von den Mitarbeitenden angenommen werden. Ist die Relevanz des Themas hoch, so werden die Online-Angebot (auch ohne Verpflichtung von Seiten des Arbeitgebers) in Anspruch genommen. Besonderheiten in der Ansprache der einzelnen Berufsgruppen sind für künftige Projekte zu berücksichtigen. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, v.a. in Hinsicht auf Zugang zu Online-Inhalten, Arbeitszeiten- und Ausgleichsregelungen wird zu einem Abbau der Hürden führen, mit den Mitarbeitende im Klinikumfeld derzeit konfrontiert sind und die Annahme von E-Learning-Angeboten durch Klinikangestellte fördern. Interesse an mehr aus unserer Redaktion? Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]

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Aktuelles, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Welt-AIDS-Tag 2022
Am 1.12.2022 ist Welt-AIDS-Tag. Das Robert Koch-Institut hat im Vorfeld die aktuellen Daten zu HIV-Neuinfektionen für 2021 veröffentlicht. 1.800 Neuinfektionen soll es laut dieser Schätzung 2021 in Deutschland gegeben haben. Welt-AIDS-Tag 2022: Geschätzte 1.800 Neuinfektionen im Jahr 2021 in Deutschland Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland wird für das Jahr 2021 auf 1.800 geschätzt. Die Zahl hat sich in Bezug auf 2020 kaum verändert. Der Anteil der diagnostizierten HIV-Infektionen liegt wie im Vorjahr bei etwa 90%. Der Anteil der antiretroviral therapierten HIV-Infektionen liegt bei 96%, von denen ebenfalls etwa 96% als erfolgreich therapiert gelten. Somit sind zumindest zwei der drei Zielwerte des von UNAIDS formulierten „95-95-95-Ziels“ erreicht. Anzahl der geschätzten HIV-Neuinfektionen im Jahr 2021: Männer, die Sex mit Männern haben (MSM): 1.000 auf heterosexuellem Weg: 440 durch intravenösen Drogengebrauch (IVD): 320 Lesen Sie in unserer Reihe der "Berühmten HygienikerInnen" über das Leben der Mitentdeckerin des HI-Virus: Françoise Barré-Sinoussi Koinfektionen: HIV und Hepatitis In den letzten Jahren haben sich die Therapiemöglichkeiten sowohl der HIV-Infektion als auch der Hepatitis B kontinuierlich verbessert. Dennoch ist der Verlauf der Hepatitis B immer noch schwerwiegender, wenn gleichzeitig eine HIV-Infektion vorliegt. Nach einer Hepatitis B-Infektion ist bei HIV-Positiven das Risiko, eine chronische HBV-Infektion zu entwickeln, gegenüber nicht HIV-Infizierten drei- bis fünfmal höher. Aufgrund der ähnlichen Übertragungswege des Hepatitis-C-Virus (HCV) und des HI-Virus kommen HIV/HCV-Doppelinfektionen häufig vor. HCV ist bei der Übertragung über Blut (wie beim Spritzen von Drogen mit zuvor gebrauchten Nadeln) etwa zehnmal infektiöser als HIV. Deswegen sind besonders intravenös Drogenabhängige von einer Doppelinfektion betroffen. Eine Hepatitis C sollte nach entsprechender Diagnosestellung unter Berücksichtigung individueller Krankheitsumstände möglichst rasch behandelt werden. Dies gilt besonders bei einer gleichzeitigen HIV-Infektion, da HIV den Verlauf der Hepatitis C verschlechtert und das Risiko für eine frühzeitige Entwicklung einer Leberzirrhose signifikant erhöht. Bei einer mit antiretroviralen Medikamenten behandelten HIV-Infektion besteht für Personen mit einer gleichzeitigen Hepatitis-C-Infektion ebenfalls ein höheres Risiko für eine Leberzellschädigung. Sie wollen mehr zu Hepatitis erfahren? Dann schauen Sie gerne in unseren neuen Kurs zu Hepatitis rein 0€-Microlearning (mehr …)
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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Chlamydien – Wissen schützt
Die Chlamydien Infektion gehört weltweit, auch in Deutschland, zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und betrifft vor allem, aber nicht nur, jüngere Menschen. Sie wird durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht und besonders über die Schleimhäute weitergegeben Diese Erkrankung gehört zusammen mit HPV-Infektionen, Tripper und Trichomoniasis zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten in Deutschland. Wie findet die Übertragung statt? Die Hauptübertragungswege von Chlamydien sind ungeschützter Vaginal- und Anal-Sex. Die Bakterien werden da übertragen, wo infizierte und nicht infizierte Schleimhaut in Kontakt kommen.  Warum ist die Infektion so stark verbreitet? Chlamydien lösen selten oder gar keine Symptome aus, daher wird oft nicht erkannt, dass eine Ansteckung erfolgt ist. Anzeichen z. B. können sein: Ausfluss, Schmerzen bei Sex oder urinieren. Wenn Chlamydien nicht bemerkt und entsprechend behandelt werden, kann es zu Unfruchtbarkeit kommen. Ebenfalls kann es auch Entzündungen der Gelenke geben. Bei jedem Verdacht sollte daher ein Test gemacht werden. Prävention und Behandlung Kondome sind der beste Schutz vor einer Chlamydien-Infektion. Sie können zwar eine Ansteckung nicht immer verhindern, aber sie reduzieren das Risiko deutlich. Chlamydien lassen sich gut mit Antibiotika behandeln. In der ärztlichen Praxis ist mehr als nur ein solides Grundwissen beim Umgang mit einer Chlamydien Infektion notwendig. In unseren 0-€ Microlearnings fassen wir dieses Wissen für Klinik und Praxis übersichtlich zusammen.   Quelle: https://www.familienplanung.de https://www.liebesleben.de https://www.aidshilfe.de Hygienewissen schützt - frischen Sie Ihr Wissen zu Chlamydien auf In unseren Microlearnings zu Chlamydien erklären wir Ihnen wie Sie sich hygienisch korrekt verhalten. Jeden Monat stellen wir einen Keim vor. Weitere Microlearnings finden Sie hier.

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Aktuelles
Pflegesysteme in Europa – Schweden
Mit unserem neuen Beitrag aus der Serie „Pflegesysteme in Europa“ informieren wir Sie über das Gesundheitssystem in Schweden und welche Regelungen zur Pflege in diesem Land gelten. Gesundheitssystem in Schweden - Vorteile: Die Finanzierung des Gesundheitssystems in Schweden wird über die Steuer geregelt. In Deutschland zum Vergleich läuft die Finanzierung über die Pflegeversicherung und Privatfinanzierung. In Schweden steht durch dieses Finanzierungssystem mehr Geld zur Verfügung. Rund dreimal so viel investiert Schweden in die Pflege im Vergleich zu Deutschland. Die Pflege in Schweden liegt in öffentlicher Hand. Private Pflegeinrichtungen gibt es bisher kaum. Um sich als "Pflegekraft" bezeichnen zu können, wird in Schweden ein 3-jähriges Studium vorausgesetzt (Bachelor). Zusätzlich zum Bachelor können im Anschluss auch ein Master und sogar eine Promotion absolviert werden. So wird eine hohe fachliche Qualität in der Pflege sichergestellt. Gesundheitssystem in Schweden - Nachteile: Lange Wartezeiten sind auch in Schweden keine Fremdwörter. Auch bei schweren Erkrankungen müssen Versicherte oftmals lange Wartezeit in Kauf nehmen, bevor Sie einen Termin erhalten. Zahl der privat Versicherten nimmt immer mehr zu. Trotz Privatversicherung ist man zwar noch Teil des gesetzlichen Systems, dass jedoch durch Zusatzversicherungen oft umgangen wird, um etwa schneller behandelt zu werden. Das schwächt langfristig das gesetzliche Pflegesystem in Schweden. Prinzip der Distriktpflegekräfte: Distriktpflegekräfte (vergleichbar mit Hausärztinnen und -ärzte) müssen aufgesucht werden, um die weitere Behandlung zu planen. Ein Facharzt oder eine Fachärztin kann nicht direkt aufgesucht werden. Ärztemangel: Die Zahl der niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ist zu gering. Zudem nehmen diese immer öfter nur Privatpatient:innen an. Was kann Deutschland von Schweden lernen Das deutsche Pflegesystem ist weltweiten Vergleich schon sehr gut. Schwachstellen gibt es aber trotzdem, die Pflegekräfte Tag für Tag vor Herausforderungen stellen. Deutschland könnte ähnlich wie Schweden von einem System profitieren, das stärker durch die öffentliche Finanzierung profitiert. Dadurch könnten man die Sozialkassen entlasten und besser bezahlte und attraktivere Jobs anbieten. Aber auch in Deutschland gibt es neben den politische, auch gesellschaftliche Hürden. Das Vertrauen in Pflegedienste und -einrichtungen ist oftmals nicht vorhanden, die Pflege von Angehörigen ist die Folge. Ein Ausbau der Pflege im öffentlichen Bereich könnte also von Gegnern der Pflege durch Dritte gar nicht gewünscht sein. Pflegekurse von meduplus – Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo. SMARTES WISSEN FÜR DIE PFLEGE  Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, E-Learning, Händehygiene, Hygiene, Kongress & Messe
Händehygiene – interaktive Patientenkarte zum Thema “Die Fünf Momente”
Hände, auch wenn sie gewaschen werden, sind zu 90% für die Übertragung von Infektionen in Krankenhaus und Praxis verantwortlich. Um an die Wichtigkeit der Händehygiene zu erinnern, ruft die World Health Organization (WHO) seit 2009 am 5. Mai den Welttag der Händehygiene aus. Im Vorfeld zum Aktionstag haben wir beim diesjährigen DGKH-Kongress mit unserer interaktiven Patientenkarte am Wettbewerb "Hygiene medial vermitteln" teilgenommen, um unser Konzept zur Einbeziehung von Patienten in die Vermeidung nosokomialer Infektionen vorzustellen. Die Fünf Momente der Händedesinfektion für Patienten Mit unserer Projektidee zum Thema: Fünf Momente der Händedesinfektion für Patienten wollen wir PatientInnen Ängste und Unsicherheiten nehmen, über Risiken aufklären und sie bei der Heranführung an neue Verhaltensweisen in Bezug auf die Händehygiene unterstützen. Die interaktive Postkarte „Die fünf Momente der Händedesinfektion für PatientInnen“ richtet sich an PatientInnen und BesucherInnen von Kliniken. Es soll dem medizinischen Laien das korrekte Verhalten bei der Händedesinfektion anschaulich vermittelt werden. Mit unserer Karte sollen PatientInnen und BesucherInnen während ihres Aufenthalts aktiv in die Prävention nosokomialer Infektionen eingebunden werden. Diese Einbindung trägt auch zum Abbau von Ängsten und Sorgen bei, mit denen viele PatientInnen ins Krankenhaus kommen.  Wir zeigen Ihnen, dass Sie auch selbst etwas zum Gelingen ihres Aufenthalts beitragen können. Das schafft Vertrauen und erhöht die Compliance.

interaktive Postkarte: Die 5 Momente der Händehygiene

Dafür muss einmalig die auf der Karte erwähnte App heruntergeladen werden. Anschließend können PatientInnen bzw. BesucherInnen die Karte mit dem Smartphone scannen. Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.BakuDigital.Admented&gl=DE IOS: https://apps.apple.com/de/app/admented/id1229641612   [activecampaign form=13 css=1]  
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Aktuelles, Infektionskrankheiten, Resistenzen
World Antimicrobial Awareness Week 2022
Vom 18. bis zum 24.11.2022 findet die World Antimicrobial Awareness Week statt. Das Motto der Aktionswoche lautet "Preventing Antimicrobial Resistance (AMR) Together". Ziel der WHO-Aktionswoche ist es, die Awareness und das Verständnis für das Thema AMR durch eine effektive Kommunikation, Bildung und Training zu verbessern. World Antimicrobial Awareness? 1,27 Mio. Todesfälle durch AMR in Bakterien 2019 Die Zahl der durch AMR in Bakterien verursachten Todesfälle für 2019 wird auf 1,27 Mio. geschätzt. Nur gemeinsam können wir es schaffen, die Antimicrobial Awareness zu stärken! Wir schenken Ihnen daher zur aktuellen Aktionswoche einen 50%-Gutschein für unseren Kurs zum Thema ABS. Sie möchten mehr über Antibiotic Stewardship und Verhinderung von Resistenzen erfahren? Dann schauen Sie sich gleich unseren ABS-Kurs an. Wir schenken Ihnen bis Ende November 50 % Rabatt auf den neuen Kurs. Frischen Sie noch heute Ihr Wissen u.a. zu den folgenden Themen auf: Voraussetzungen und Aufgaben des / der ABS Antibiotikatherapie Antibiotikaprophylaxe Entnahme und Versand mikrobiologischer Untersuchungsmaterialien Nutzen Sie bei der Buchung Ihres Kurses einfach den Code abs50 und zahlen NUR  10 € netto für eine Rundum-Auffrischung zum Thema ABS. Nur bis Ende November 22 gültig!

ABS-KURS : 50 % RABATT 

Quellen WHO. World Antimicrobial Awareness Week. Link RKI. Antibiotic Stewardship. Link Antimicrobial Resistance Collaborators. (2022). Global burden of bacterial antimicrobial resistance in 2019: a systematic analysis. The Lancet; 399(10325):P629-655. Link [activecampaign form=5 css=1]  
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Webinar zur Pflege: Mit Smart Learning® entspannt durch das Fortbildungsjahr
Im Austausch mit Fach-Experten, Pädagogen, Wissenschaftlern und IT-Spezialisten bieten wir nachhaltige und innovative E-Learning-Konzepte im Bereich der medizinischen Weiter- und Fortbildung an. Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich werden in einem breiten Kursangebot nach höchsten Standards zunächst digital fortgebildet und anschließend bei der praktischen Umsetzung begleitet. Anmeldung zum Webinar ZUR ANMELDUNG Wann: Dienstag, 22.11.2022 von 14 - 15 Uhr Die Vorteile von Smart Learning® zeigen sich in einem maximierten Nutzererlebnis und hohen Akzeptanzwerten für digitale Weiter- und Fortbildung, die durch wissenschaftliche Studien belegt sind. Die Verbindung komplexer Sachverhalte mit individualisierten Wissensangeboten und adaptiven Lernpfaden sowie der intensive Austausch mit anderen Lernenden in der Learning Community stellt den Mehrwert der hauseigenen Lernmethode Smart Learning® gegenüber anderen E-Learning-Plattformen dar. Pflegekurse von meduplus: Smartes Wissen für die Pflege - zeitsparend und effektiv Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht Wir möchten Sie auf Ihrem Berufsweg unterstützen. Testen Sie unverbindlich unser neues Pflegepaket in unserem 7-Tage-Test-Abo. Smartes Wissen für die Pflege  Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Hepatitis Reihe: Hepatitis E – Ansteckung, Symptome und Verlauf
Hepatitis E ist die letzte Infektionskrankheit in unserer Hepatitis-Reihe. Wie bei den anderen Hepatitiserkrankungen handelt es sich hier um eine Entzündung der Leber, die durch das Virus ausgelöst wird. In der Regel heilt die Hepatitis E von alleine wieder ab, ohne Schäden zu hinterlassen. Ganz anders sieht es bei Schwangeren aus. Hier kann es zu schweren Verläufen bis hin zu Leberversagen kommen.   Übertragung der Hepatitis E In der Regel werden die Viren über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen, wie Speiseeis Muscheln und andere Meeresfrüchte Obst Gemüse In den Industrieländern findet die Übertragung eher durch nicht ausreichend durchgegartes Fleisch statt oder auch durch Innereien von Hirschen oder Schweinen. Die Dauer der Ansteckungsgefahr ist noch nicht ausreichend geklärt. Das Virus kann im Stuhl etwa eine Woche vor und bis 4 Wochen nach Beginn der eintretenden Gelbsucht nach­ge­wiesen werden.   Prävention Eine Impfung gibt es bisher noch nicht, daher sollten gerade schwangere Frauen versuchen, die Infektionsrisiken zu vermeiden. Es sollte vor allem auf rohe Fleischprodukte wie Mett und kurzgereifte Rohwürste, wie frische Mettwurst oder Salami verzichtet werden. Quellen Wikipedia RKI Unser 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Steigen Sie schon mal mit dem 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet ein. Dies beinhaltet alle wichtigen Fakten, sowie Prävention, Therapie und Diagnostik für Hepatitis A, B, C, D und E. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Hepatitis Reihe: Hepatitis D – Ansteckung, Symptome und Verlauf
Die Hepatitis D ist die nächste Infektionskrankheit, die wir Ihnen in unserer Hepatitis-Reihe vorstellen möchten. Sie kommt ausschließlich bei Menschen vor, die an Hepatitis B erkrankt sind. Die Hintergründe hierzu erfahren Sie in unserem 0-€ Microlearning. Der Erreger, das Hepatitis-D-Virus  (Delta-Agens / Delta-Virus genannt), kann sich nur mit Hilfe des vom Hepatitis-B-Virus stammenden Oberflächenproteins HBsAg vermehren. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts sind weltweit mehr als 10 Millionen Menschen mit HDV infiziert. Verbreitet ist die Hepatitis D sowohl im mediterranen Raum als auch in Westeuropa und Nordamerika. Jedoch hat die Verbreitung unterschiedliche Muster: im mediterranen Raum ist die HDV-Infektion endemisch unter HBV-Trägern und wird über engen persönlichen Kontakt übertragen, während in Westeuropa und Nordamerika die Ausbreitung eher bei vulnerable Gruppen mit Blutexpositionen wie intravenösen Drogengebrauch zu beobachten ist. In Deutschland sind Neuinfektionen mit HDV selten. Übertragung Hepatitis D wird ebenso wie Hepatitis B durch Körperflüssigkeit übertragen. Ebenfalls kann eine Übertragung auch durch infizierter Nadeln stattfinden, Blutkonserven, Spritzen oder Akupunktur- oder Tätowiernadeln. Prävention und Therapie Wie bereits erwähnt, ist eine Schutzimpfung möglich. Die Impfung gegen Hepatitis B wird ebenso gegen Hepatitis D. Die Therapiemöglichkeiten sind derzeit noch eingeschränkt. Eine Ausheilung ist zwar möglich, jedoch kann nach dem Absetzen der Medikamente häufig ein Anstieg der Virusmenge beobachtet werden. Weitere Einzelheiten erfahren Sie in unserem Microlearning. Quellen Wikipedia RKI Unser 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Steigen Sie schon mal mit dem 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet ein. Dies beinhaltet alle wichtigen Fakten, sowie Prävention, Therapie und Diagnostik für Hepatitis A, B, C, D und E. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienebeauftragte Pflege online Abschlusskolloquium am 01.12.2022
Am Donnerstag, den 01. Dezember 2022, findet unser letztes Online Abschlusskolloquium in diesem Jahr zum Kurs Hygienebeauftragte Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes Abschlusskolloquium geboten. Haben Sie den Kurs Hygienebeauftragte Pflege schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über Ihre persönliche Startseite für das Abschlusskolloquium anmelden. Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten, Herrn Josef Hartenberger, über Zoom abgehalten wird. Sollten Sie am 01.12. nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt ganz einfach und schnell noch anmelden und im Rahmen des Kolloquiums am 01.12.2022 direkt abschließen. ZUM KURSANGEBOT   Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten in der Pflege fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in Praxen und ambulanten OP-Zentren zu. Zertifizierter Kurs Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen die Qualifikation zur Hygienebeauftragten in der Pflege nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für Pflegekräfte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Hepatitis Reihe: Hepatitis B – Ansteckung, Symptome und Verlauf
Die Hepatitis B ist eine ansteckende Leberentzündung, die durch das Hepatitis-B-Virus ausgelöst wird. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen weltweit, die mit einer schweren Leberentzündung einhergehen können. Laut dem Robert Koch Institut haben etwa 2 Milliarden Menschen eine HBV-Infektion durchgemacht oder durchlaufen aktuell eine Infektion. Übertragungswege Die Übertragung findet durch Körperflüssigkeiten statt. Auch kann ein unsachgemäßes Vorgehen beim Tätowieren und Ohrlochstechen eine Übertragung möglich machen.  Mütter können die Krankheit während der Geburt auf ihr Kind übertragen. Inkubationszeit und Verlauf Die Inkubationszeit dauert im Schnitt etwa 60 bis 120 Tage. In der Anfangsphase treten Symptome auf wie Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Appetitlosigkeit sowie Übelkeit und Erbrechen. Im Anschluss beginnt die ikterische Phase. Dabei verfärbt sich der Urin dunkel und die Schleimhäute, Haut und innere Organe färben sich gelblich. Die meisten Hepatitis B Infektionen führen zu einer lebenslangen Immunität und heilen vollständig aus. Bei einigen Personen entwickelt sich eine chronische Hepatitis. Diese kann zu einer Leberzirrhose führen, die mit einem erhöhten Risiko für Leberkrebs und einer eingeschränkten Lebenserwartung einhergeht. Prävention ist der beste Schutz Seit den 1980er Jahren existiert eine Impfung. Dennoch ist eine hohe Zahl von Neu-Infizierten zu verzeichnen. Insgesamt ist aber seit über zwei Jahrzehnten ein Rückgang zu festzustellen, was vermutlich auf den Impfschutz zurückzuführen ist. Die Hepatitis B ist trotz der verfügbaren Schutzimpfung weiterhin eine berufsbedingt vorkommende Infektionskrankheit im Gesundheitswesen. Unser 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Steigen Sie schon mal mit dem 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet ein. Dies beinhaltet alle wichtigen Fakten, sowie Prävention, Therapie und Diagnostik für Hepatitis A, B, C, D und E. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Hepatitis Reihe: Hepatitis A – Ansteckung, Symptome und Verlauf
Hepatitis A ist eine Leberentzündung, welche durch Viren hervorgerufen wird. Das Hepatitis-A-Virus (HAV) kommt weltweit vor.  Die Krankheit wird auch Reise-Hepatitis genannt, da sich viele Erkrankte im Ausland angesteckt haben. Sie kommt eher in Ländern mit niedrigen Hygienestandards vor. Wie kann man sich anstecken? Hier sind folgende Übertragungswege möglich: Mensch zu Mensch Über Wasser und Nahrungsmittel Die Mensch zu Mensch-Übertragung ist bei engem Kontakt möglich. Zum Beispiel im gemeinsamen Haushalt oder auch in Kindertagesstätten. Zusätzlich kann eine Ansteckung auch über sexuelle Kontakte erfolgen. Sehr häufig werden Hepatitisviren über Nahrungsmittel und Wasser übertragen. Beispielsweise durch Salate, die mit Fäkalien gedüngt wurden. Auch durch Meeresfrüchte ist eine Ansteckung mit dem Hepatitis Virus A möglich. Nicht nur Trinkwasser sondern auch Badewasser kann ebenfalls eine Infektionsquelle darstellen. Wie macht sich Hepatis A bemerkbar? In der Regel verläuft eine Hepatitis A mild, vor allem bei Kindern. Erste Anzeichen sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und erhöhte Temperatur. Auch kann es zur Gelbsucht und einer dunklen Verfärbung des Urins kommen. Bei immunschwachen und ältere Menschen ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs erhöht. Die Inkubationszeit beträgt 15 - 50 Tage, im Allgemeinen liegt sie zwischen 25 und 30 Tagen. Infektionsschutz Es existiert eine Impfung. Diese wird speziell für Reisende empfohlen, die in tropische Gebiete, den Mittelmeerraum und Osteuropa reisen. Therapie Eine spezifische Therapie gegen die Hepatitis A gibt es nicht. Die Maßnahmen bestehen in Bettruhe und Behandlung der allgemeinen Symptome. Unser 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Steigen Sie schon mal mit dem 0-€ Microlearning zum Hepatitis-Alphabet ein. Dies beinhaltet alle wichtigen Fakten, sowie Prävention, Therapie und Diagnostik für Hepatitis A, B, C, D und E. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten
Welt-Polio-Tag 2022: Gemeinsam gegen die Kinderlähmung
Auch wenn der letzte Fall von Polio in Deutschland mittlerweile mehr als 20 Jahre her ist, gibt es noch immer internationale Fälle von Kinderlähmung, die Besorgnis erregen. Was ist Polio? Die Poliomyelitis ist eine Viruskrankheit, die hochinfektiös ist und sich meist durch Schmierinfektion ausbreitet. Mangelnde Hygiene begünstigt hierbei die Ausbreitung. Insbesondere bei Kindern verursacht das Virus schwere Verläufe, es kann zu Lähmungen der Arme, Beine und der Atmung kommen. Daher spricht man auch von der Kinderlähmung. Kinderlähmung- noch immer ein Thema? Dem Ziel der »Global Polio Eradication Initiative« (GPEI), einer internationalen Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zufolge sollte Kinderlähmung bis zum Jahr 2000 längst ausgelöscht sein. Doch vor kurzem tauchten Polio-Viren im Abwasser von New York und London auf. Außerdem bemängeln viele entwicklungspolitische Organisationen, dass seit der Corona-Pandemie andere gefährliche Krankheiten aus dem Fokus gerieten, was unter anderem auch Folgen auf die Immunisierungsrate von Polio hatte. Insbesondere das zirkulierende Impfpoliovirus bereitet den Wissenschaftlern schon seit Längerem Kopfzerbrechen. Eine Mutation zu einer gefährlichen Variante ist hierbei nicht unwahrscheinlich. Wenn zeitgleich die Impfquoten niedrig sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Poliomyelitis dorthin zurückkehrt, wo sie einst als ausgelöscht galt. Impfung gibt Hoffnung Experten weisen allerdings auch darauf hin, dass der Kampf gegen die Viruskrankheit sehr weit fortgeschritten ist. Die Hoffnung liegt hierbei bei neuen oralen Impfstoffen. Generell helfen auch schon höhere Impfquoten und mehr Abwasseruntersuchungen in Großstädten. Hygiene spielt bei Polio auch eine wesentliche Rolle. Schützen Sie sich deswegen mit unseren Hygienekursen und bilden Sie sich weiter fort! Wir bieten Ihnen flexible Online Schulungen für die gesamte Belegschaft mit direkter Anbindung an die KRINKO in Kliniken, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Praxen. Vom Händehygiene-Kurs für Hilfskräfte bis zum/zur Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin ist alles mit dabei. Quellen und weiterführende Literatur

Was ist eigentlich Kinderlähmung? Link

Poliomyelitis RKI-Ratgeber Link

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Aktuelles, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten, Microlearning News
Die neuen Medikamente gegen COVID-19
Herbstzeit ist Grippezeit. Werden die Tage kürzer, steigt auch die Kurve der Influenza-Erkrankungen an. Ebenfalls erhöht sich weltweit auch die Zahl der SARS-CoV-2 infizierten Personen. Wie unterscheiden sich Influenza (Grippe) und Corona im Bezug auf Übertragung, Verlauf und Therapie? Auf den ersten Blick haben beide Krankheitsbilder starke Überschneidungen und sind ähnlich gefährlich für dieselbe Risikogruppe. Die Durchseuchung mit dem Covid-Erreger nimmt zwar stetig zu, dennoch besteht im Vergleich zu den Grippe-Erregern bei vielen Menschen noch kein immunologisches Gedächtnis, was unter Umständen zu schweren Verläufen führen kann. Covid ist zwar grundsätzlich nicht neu, aber weist neue Oberflächenmerkmale auf. Ohne die Grundimmunisierung in der Bevölkerung kann so eine Verbreitung leichter stattfinden. Beide Krankheiten werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, beim Sprechen, Husten, Singen oder einfach durch den Atem. Die Luft reichert sich so mit Aerosolen an. Bei geschlossenen Räumen mit geringer Lüftung steigt dementsprechend das Ansteckungsrisiko. Influenza Eine Erkältung wird oft als grippaler Infekt bezeichnet, hat aber mit der echten Influenza nichts zu tun. Influenza beginnt sehr plötzlich, mit Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen und Reizhusten. Starke Symptome wie hohes Fieber und ein schweres Krankheitsgefühl zu Beginn der Erkrankung sind Reaktionen des Immunsystems auf die Infektion. Sie sind keine verlässlichen Zeichen für einen schweren weiteren Krankheitsverlauf oder das Risiko für nachfolgende Komplikationen. Hier ist eine Impfung möglich. Lesen Sie auch: Covid und Influenza -Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf eine Blick Covid-19 Bei COVID-19 können alle Symptome einer akuten Atemwegsinfektion auftreten. Die Erkrankungen können wie bei der Influenza unterschiedlich schwer verlaufen. Bei älteren, vorerkrankten und immunschwachen Menschen kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu sehr schweren Verläufen führen, auch Langzeitfolgen wie Long COVID sind bei jeder Erkrankungsschwere möglich. Auch können die Organe befallen werden. Eine Impfung ist möglich und es stehen neue Medikamente für eine antivirale Therapie zur Verfügung. Lesen Sie auch: Long-Covid – Besteht ein Zusammenhang mit dem Epstein-Barr-Virus? Mit den oral anwendbaren antiviral wirkenden Medikamenten Paxlovid® und Lagevrio®  können derzeit die monoklonale Antikörpertherapie sowie auch die Behandlung von COVID-19-Risikopatienten erfolgen. Früh verabreicht, sollen diese Medikamente einen schweren Verlauf verhindern, indem die Aufnahme der Viren in Körperzellen verhindert wird. So kann sich das Virus nicht vermehren. Doch für wen eignet sich eigentlich welches Mittel und wann sieht man besser von einer Therapie ab? Seit Januar 2022 steht Lagevrio® zur Behandlung von Covid-19 zur Verfügung.  Es wird bei nicht hospitalisierten COVID-19-Patienten eingesetzt, die keine zusätzlichen Sauerstoff benötigen und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorweisen. Primär beruht die Wirkung auf der Hemmung der viralen RNA-Replikation durch den Einbau des Triphosphatmetaboliten in das virale RNA-Genom. Der Therapiebeginn sollte innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn erfolgen. Paxlovid® wird ebenfalls bei dieser Patientengruppe eingesetzt. Nirmatrelvir hemmt die virale 3CL-Protease. Die Kombination mit Ritonavir ermöglicht die perorale Anwendung. Die Anwendung sollte so früh wie möglich innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn erfolgen. Ärzte dürfen das Medikament direkt an Ihre Patientinnen und Patienten abgeben. Es gibt jedoch eine Vielzahl Medikamente, unter denen die Einnahme von Lagevrio®  und Paxlovid® als kritisch zu bewerten ist, wie z.b. Epilepsiemedikamente, Lipidsenker aber auch freiverkäuflichen Medikamenten wie z.b.Johanniskraut. Hier die Warnhinweise zu prüfen, kosten viel Zeit. Das könnte ein Grund sein, warum diese Medikamente noch immer zögerlich zum Einsatz kommen. Auch dürfen schwangere Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, Lagevrio® nicht einnehmen. Zu Paxlovid® liegen noch keine ausreichenden Studien vor. Ist eine Impfung dann überflüssig? Die Impfung gilt noch immer als erstes Mittel der Wahl, um einen schweren Verlauf zu verhindern. Wer schwer an Covid-19 erkrankt ist, benötigt eine ganzen Medikamentecocktail. Dieser geht auch immer mit schweren Nebenwirkungen einher, so Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Quellen https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/covid-19-medikamente https://www.kbv.de/html/themen_55219.php https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2022/01/07/wann-lagevrio-wann-paxlovid-kriterien-fuer-die-entscheidung   Werden Sie Corona-SchnelltesterIn Antigen Schnelltests bieten die Chance auf Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die schrittweise Rückkehr zu einem normalen Leben in der Coronapandemie. Unser Kurs schult medizinische Laien und Ersthelfer in der sicheren und effektiven Durchführung von Corona Schnelltests.

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Microlearning Influenza

Microlearning Covid-19

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Förderung für Studierende in der Pflege
In Bayern möchte man Studierende mit finanziellen Mitteln stärker unterstützen. Studenten können sich ab dem 2. Semester für ein Stipendium innerhalb des Pflegestudiums bewerben und so zusätzlich 600 € für bis zu drei Jahre monatlich erhalten. Welche Voraussetzungen gelten für das Stipendium? Für die Förderung kann sich jeder Studierende bewerben, der in Bayern in Vollzeit einen "primärqualifizierten Pflegestudiengang" studiert. Weitere Voraussetzungen wie z.B. eine Altersgrenze oder einen bestimmten Notendurschnitt gibt es nicht. Mit der Förderung ist eine dreijährige Arbeitsverpflichtung im Freistaat verknüpft, z.B. in einem Krankenhaus, einem Pflegeheim, in der Psychiatrie oder bei einem Pflegedienst. Das Landesamt für Pflege hat bisher rund 40 Bewerbungen auf das Stipendium erhalten. Keine Ausbildungsvergütung für Studierende Anders als zur klassischen Pflegeausbildung, bei der die Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung erhalten, werden Studierende für Ihre Leistung nicht vergüten. Eine erste Schlichtungsmaßnahme für den bestehenden Konflikt. Auch in verpflichtenden Praktika ziehen die Studierende meist den kürzeren, da diese wenn überhaupt, sehr unterschiedlich bezahlt werden und der Arbeitseinsatz dem einer Vollzeitkraft entspricht. Hochschulen kämpfen für weitere Fördermittel Mit insgesamt 12 Millionen Euro möchte man mit dem Förderungsprogramm das Pflegestudium attraktiver machen. Auf Anfrage des BR heißt es beim Bundesministerium für Bildung und Gesundheit: "Wenn es durch gezielte Stipendien besser gelingt, Studierende für dieses Studium zu gewinnen, ist eine solche Initiative eines Landes zu begrüßen." Ob die Förderung wirkt und der Studiengang attraktiver wird, muss sich zeigen. Bereits jetzt glauben aber viele Pflegeprofessoren bereits an den Erfolg und dass es sich positiv auf die Bewerbersituation im kommenden Jahr auswirken wird. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Quellen: br.de - Pflegestudium - Attraktiver durch neues Stipendium - zum Beitrag Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Ärzte, Infektionskrankheiten, Resistenzen
Was ist Antibiotic Stewardship?
Antibiotic Stewardship (kurz ABS) - Darunter versteht man den rationalen und verant­wor­tungs­vollen Einsatz von Anti­biotika. Eine der Hauptursachen der Zunahme und Verbreitung von Multiresistenten Erregern (MRE) ist der unkontrollierte Antibiotikaeinsatz in der Humanmedizin und in der Massen-Tierzucht. Gefördert wird die Ausbreitung durch Fehler bzw. Inkonsequenz gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern gerichteten Multibarrierenregime. Ist eine bakterielle Infektion nachgewiesen und ein Antibiotikum soll verordnet werden, so sind wichtige Punkte zu bedenken, darunter: Die Wahl des geeigneten Antibiotikums Anpassung der Therapie­dauer Dosierung und Form der Antibiotika-Gabe Resistente Bakterien sind hartnäckig und gefährlich. Hier helfen bewährte Antibiotika nicht unbedingt weiter und können sogar die Resistenzbildung begünstigen. Wie kann das passieren? Spontane Mutationen sind eine Ursache von Resistenzen, Bakterien können fertige Resistenzgene austauschen. Antibiotika inaktivieren nur empfindliche Bakterien, so haben resistente Bakterien gute Bedingungen, sich zu vermehren und auszubreiten. Daher fordert die Gesetzgebung einen rationalen Einsatz von der Ausgabe und Vergabe von Antibiotika. Dies erfolgt durch die Etablierung von Antibiotic Stewardship. Was bedeutet dies für den Arzt oder die Ärztin? eine genaue Diagnostik durch Abnahme von Blutkulturen, ggf. auch Urin, respiratorische Sekrete oder Wundsekret jede Antibiotikatherapie muss am 3. Tag überprüft werden ggf. Umstieg auf ein Antibiotikum mit einem schmalen Spektrum Je gezielter Schmalspektrumantibiotika eingesetzt werden, desto geringer ist das Risiko für Resistenzen. Dies wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen. Quelle https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Antibiotikaresistenz/Antibiotic_Stewardship.html Sie möchten mehr über Antibiotic Stewardship und Verhinderung von Resistenzen erfahren? Dann schauen Sie sich unseren Kurs an

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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Infektionskrankheiten
Hepatitis Reihe: Hepatitis C – Ansteckung, Symptome und Verlauf
Laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist Hepatitis eine unterschätzte Krankheit mit hoher Dunkelziffer. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in unserer Hepatitis-Reihe die einzelnen Typen vorstellen, um noch mehr Awareness für die Erkrankung zu schaffen, vor allem im Praxis- und Klinikalltag. Definition Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus verursachte Infektionskrankheit, welche im schweren Verlauf zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann. Das Virus wurde im Jahr 1989 mit Hilfe gentechnischer Methoden erstmals identifiziert. Lt. dem RKI wurden für das Jahr 2021 wurden insgesamt 4.747 Fälle von Hepatitis C übermittelt, Übertragung Gesichert ist eine Übertragung von HCV auf parenteralem Weg durch Kontakt mit kontaminiertem Blut. Mögliche Infektionswege sind daher unter anderem der Kontakt mit Blut- und Blutprodukten - z.B. durch intravenösen Drogenkonsum mit gebrauchten Kanülen, nicht ausreichend sterilisierte medizinische Instrumente oder Nadelstichverletzungen. Auch in nicht professionell arbeitenden Tattoo- oder Piercing-Studios kann eine Infektion erworben werden. Bei etwa 30 % der Erkrankungen lässt sich im Nachhinein der Infektionsweg nicht mehr nachvollziehen und bleibt ungeklärt. Inkubationszeit Im Serum einer infizierten Person kann HCV-RNA bereits wenige Tage nach Infektion messbar sein. Die Serokonversionszeit beläuft sich auf 2 Wochen bis 6 Monate. In der Regel werden Antikörper 7 bis 8 Wochen nach Infektion messbar. Symptomatik Bei etwa 75% der Betroffenen verläuft die Infektion ohne auffällige klinische Symptomatik oder geht mit nur unspezifischen, grippeähnlichen Symptomen einher. Etwa 25% der Infizierten entwickeln eine meist milde ausgeprägte Hepatitis. Bei 15-40% der Personen heilt die akute Infektion spontan aus, ohne dass es zu einer Chronifizierung kommt. Etwa 60-85% der Infektionen gehen in eine chronische Form über. Chronisch bedeutet ein Fortbestehen der Infektion über 6 Monate. Man stellte fest, dass von dieser Gruppe 16-20% nach 20 Jahren eine Zirrhose mit zunehmendem Funktionsverlust der Leber entwickelten. Die Progression zu einer Zirrhose kann bei jeder erkrankten Person sehr unterschiedlich verlaufen. Therapie Eine Impfung existiert bisher nicht. Die Standardtherapie der Hepatitis C ist pharmakologisch und richtet sich nach dem jeweiligen HCV-Genotyp. Seit 2014 wurden mehrere neue, direkt antiviral wirkende Substanzen zur Behandlung der chronischen Hepatitis C zugelassen. Das Spektrum zur Heilung von chronischen HCV-Infektionen hat sich damit deutlich erweitert Meldepflicht Für neu diagnostizierte Hepatitis C-Infektionen besteht in Deutschland eine namentliche Meldepflicht gemäß Infektionsschutzgesetz. Quellen https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisC.html;jsessionid=829E471F835359C2F9A304470351A9DB.internet101#doc2389942bodyText1 https://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_C#%C3%9Cbertragung https://flexikon.doccheck.com/de/Hepatitis_C https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/hepatitis-eine-unterschatzte-krankheit-mit-hoher-dunkelziffer-9689.php   Hygienewissen schützt Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem med. Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

Aufbereitung von Medizinprodukten

Hygienekurse für MFA

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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Oktoberfest & Co: Wie verhält sich das Coronavirus auf Großveranstaltungen?
In diesem Jahr konnten nach der pandemiebedingten Pause endlich wieder die beliebten Großveranstaltungen, wie z.B. die Kieler Woche, das Oktoberfest & Co stattfinden. Doch wie verhält sich eigentlich das Virus auf Festen, Konzerten und Festivals, die unter freiem Himmel nun wieder ohne besondere Einschränkungen durchgeführt werden? 7-Tage-Inzidenz verdreifacht sich nach Kieler Woche Im Anschluss an die Kieler Woche im Juni 2022 wertet das RKI Daten zu SARS-CoV-2-Infektionen aus, um daraus Rückschlüsse auf die COVID-19 Situation bei einer Großveranstaltung ziehen zu können. Wie man es vermuten würde, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz der Infektionen binnen weniger Tage nach der Veranstaltung und erreichte für Kiel damit das bisherige Pandemie-Maximum von 3.289/100.000 Einwohner. Dies führte unter anderem in Krankenhäusern zu umfangreichen Personalausfällen. Dabei geht das RKI davon aus, dass die geschätzten Fallzahlen deutlich unterschätzt sein dürften. Jedoch lies sich gleichermaßen beobachten, dass Hospitalisierungen, schwere Erkrankungen und Todesfälle allenfalls leicht anstiegen. Inzidenz-Anstieg auch in München Ein starker Anstieg der Inzidenzen ist auch in München zu beobachten. Ein Zusammenhang mit dem Oktoberfest liegt hierbei nahe. Es muss jedoch bedacht werden, dass die Infektionszahlen aktuell deutschlandweit steigen. Im Gegensatz zu den Erkenntnissen, die das RKI aus den Daten zur Kieler Woche gewann, erwartet Karl Lauterbach in Folge des Oktoberfestes vermehrt schwere Verläufe und somit eine Belastung der Intensivstationen. Inwiefern das Oktoberfest Auslöser des Inzidenz-Anstiegs ist und wie sich dieser Anstieg weiterhin entwickelt, wird sich jedoch erst in den nächsten Wochen mithilfe wissenschaftlicher Analysen zeigen lassen. Sollten Großveranstaltungen wieder ganz normal stattfinden? Es ist sicherlich nicht zu leugnen, dass SARS-CoV-2 wie alle Influenzaviren im Zusammenhang mit Großveranstaltungen zu steigenden Fallzahlen führen kann. Dies kann sich dann im weiteren Verlauf auch negativ auf die Situation in Krankenhäusern auswirken. Sicherlich ist auch mit Folgen für weitere essenzielle Infrastrukturen zu rechnen. Dennoch befinden wir uns aktuell in einer anderen Situation als in den Vorjahren: "Seit wir die Menschen, die besonders gefährdet sind, dreifach geimpft haben, hat die Fatalitätsrate, also die Rate derer, die schwer erkrankt und derer, die sterben, deutlich abgenommen", sagte die Virologin Protzer zu den steigenden Fallzahlen in München. Sie möchten gerne noch mehr Infos zum Corona Virus erhalten? Hier finden Sie Schulungen rund um die Anwendung von Corona Schnelltests, damit Sie sich und Ihr Umfeld optimal vor dem Virus schützen können. Quellen und weiterführende Literatur RKI Epidemiologisches Bulletin 39/22: COVID-19 bei einer Großveranstaltung: Erfahrungen aus der Kieler Woche 2022 Link zdf.de: Nach dem Oktoberfest: Corona-Bettenbelegung in München steigt Link Meduplus Schulung zur Anwendung von Corona Schnelltests Link [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
Erneuter Warnstreik der Pflegenden in Frankfurt
In Frankfurt hat Verdi vergangene Woche erneut Druck auf die Verhandlungsparteien am Universitätsklinikum Frankfurt ausgeübt. Am 29.09. und 30.09. wurden rund 4.000 Pflegende und weitere, nicht-ärztliche Beschäftigte des Hauses für einen Warnstreik aufgerufen. Die Notfallversorgung blieb jedoch gewährleistet. Keine Fortschritte seit August Bereits im August hatte Verdi zum Streik aufgerufen. Nach Gewerkschaftsangaben waren damals bereits mehr als 800 Beschäftigte beteiligt. Die Uniklinik-Mitarbeitenden beklagten sich über eine dramatische Lage. Auf Seiten Verdi führt Georg Schulze, Landesfachbereichsleiter Gesundheit die Verhandlungen. Was wird gefordert? Von Arbeitgeberseite fordert Verdi den weiteren Dialog und Fortschritt, um eine Tarifeinigung zu ermöglichen. Der Verdi-Verhandlungsführer Georg Schulze sagte: "Gute Patientenversorgung erfordert mehr Personal und verlässliche Personalbesetzungen in allen Bereichen der Uniklinik." In den konkreten Details fordert Verdi verbindliche, in einem Tarifvertrag festgelegte Mindestpersonalvorgaben und das in allen Arbeitsbereichen. Außerdem verbesserte Ausbildungsbedingungen, mehr Stellen und Ausgleiche für Arbeit in Überlastungssituationen. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Smartes Wissen für die Pflege 

Quellen: BibliomedPflege - Erneuter Warnstreik an Uniklinik Frankfurt - zum Beitrag Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Abschlusskolloquium, Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienebeauftragte Pflege online Abschlusskolloquium am 11.10.2022
Am Dienstag, den 11. Oktober 2022, findet unser nächstes Online Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragte Pflege statt. Sie können ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes Abschlusskolloquium geboten. Haben Sie den Kurs Hygienebeauftragte Pflege schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über Ihre persönliche Startseite für das Abschlusskolloquium anmelden. Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten, Herrn Josef Hartenberger, über Zoom abgehalten wird. Sollten Sie am 11.10. nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt ganz einfach und schnell noch anmelden und im Rahmen des Kolloquiums am 11.10.2022 direkt abschließen. Zum KursANGEBOT   Prävention, Surveillance und Kontrolle nosokomialer Infektionen sind Gemeinschaftsaufgaben in Klinik und Praxis. Der oder dem Hygienebeauftragten in der Pflege fällt die Vermittlerrolle zur Umsetzung der Anforderungen in Praxen und ambulanten OP-Zentren zu. Zertifizierter Kurs Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen die Qualifikation zur Hygienebeauftragten in der Pflege nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für Pflegekräfte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht, denn wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Sind Heimtests für Krankheiten eher hilfreich oder schädlich? – Teil 3
Durch Corona haben wir uns alle daran gewöhnt, uns selbst zu Hause zu testen. Ein Corona-Schnelltest ist jedoch nur einer von vielen medizinischen Heimtests, bei denen Benutzer eine Probe (typischerweise Blut, Urin, Speichel oder Schleim) entnehmen und sofort oder nach Einsendung an ein Labor Ergebnisse erhalten. In diesem letzten Teil unser dreiteiligen Blogserie gehen wir darauf ein, weshalb Heimtests nur in Verbindung mit ärztlicher Absprache und Betreuung Anwendung finden sollten und was Sie sonst noch beachten sollten. Halten Sie Ihren Arzt auf dem Laufenden Normalerweise wird es empfohlen, mit einem Arzt zu sprechen, bevor man selbst einen medizinischen Heimtest macht. Einige Hersteller stellen medizinisches Fachpersonal zur Verfügung, um Tests zu empfehlen und Benutzer zu beraten. Aber diese Fachleute vertreten vorrangig die Interessen des Testunternehmens. Ihnen fehlt auch der volle Umfang an Informationen über die Patienten und ihre Krankengeschichte. Außerdem können Faktoren wie das Alter und die Medikamente, die jemand einnimmt, die Ergebnisse eines Heimtests beeinflussen. Ein Arzt, der mit einem Patienten vertraut ist, wird wahrscheinlich besser wissen, wie man feststellen kann, was nicht in Ordnung ist, als ein einzelner medizinischer Test zu Hause. Ein einzelnes Testergebnis lässt sich mit einem Blick auf einen kleinen Bildausschnitt vergleichen, der es schwer macht, das ganze Bild zu verstehen. Was Sie vor dem Kauf eines Heimtests beachten sollten Stellen Sie fest, ob der Test CE-zertifiziert ist. Überprüfen Sie bei Tests, die Sie versenden, das Etikett oder die Beschreibung, um sicherzustellen, dass auch das Labor zertifiziert ist. Das bedeutet, dass der Test Qualitätsstandards entspricht und dass das Labor regelmäßigen Kontrollen unterzogen wird. Fragen Sie einen Arzt, ob Tests zu Hause der beste Weg sind, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Möglicherweise gibt es einen alternativen Ansatz, der Ihnen helfen könnte, Ihren gesundheitlichen Problemen effektiver und schneller auf den Grund zu gehen. Außerdem werden Tests, die ein Arzt verordnet, in der Regel von der Krankenkasse bezahlt. Auf die meisten erhältlichen Heimtests trifft das nicht zu. Überprüfen Sie die Aufbewahrungshinweise und das Verfallsdatum. Einige Tests sind temperatur- und feuchtigkeitsempfindlich. Befolgen Sie genau die Anweisungen. Faktoren wie Tageszeit, konsumierte Speisen und Getränke sowie Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, können die Ergebnisse beeinflussen. Viele Testanbieter haben Tutorials oder geschultes Servicepersonal, das Sie beraten kann. Machen Sie sich klar, dass kein Test perfekt ist. Coronavirus-Tests, die sofortige Ergebnisse liefern, sind im Allgemeinen weniger empfindlich als diejenigen, die Sie an ein Labor schicken. Heimtests für eine Harnwegsinfektion können weniger häufige Arten von Bakterien nicht erkennen. Falls ein Heimtest ein positives Ergebnis bringt, sollten Sie unbedingt mit einem Arzt über die Ergebnisse und die nächsten Schritte zur Behandlung sprechen. Quellen und weiterführende Literatur DoktorABC Online-Arzt: Diagnose, Rezept & Behandlung online DoktorABC Meduplus Schulung: Schulungen zur Anwendung von Corona-Schnelltests [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygiene, Infektionskrankheiten
MRSA – Hygiene schützt
Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, kurz MRSA, sind Bakterien, die auf der Haut und Schleimhaut von vielen gesunden Menschen vorkommen. Sie machen uns also nicht zwangsläufig krank. Erst wenn die Bakterien durch Schleimhäute und Wunden in den Körper gelangen, kann möglicherweise eine Infektion ausbrechen. Da MRSA gegen zahlreiche Antibiotika multiresistent sind, kann die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen. Mögliche Übertragungswege in Kürze von Mensch zu Mensch von Tier zu Mensch durch verunreinigte Gegenstände Die Krankheitsanzeichen von MRSA Infizierte Wunden Hautentzündungen Entzündungen der Organe Neueste Forschungen haben ergeben, dass die Resistenz nicht nur aufgrund von Antibiotika entstanden ist. Zu dieser Erkenntnis kam das Team von Jesper Larsen vom Statens Serum Institut in Kopenhagen. Sein Team und eine Gruppe von Forschern untersuchten hunderte von überfahrenen Igeln. Sie fanden unter anderem heraus, dass vor allem Igel in Westeuropa die MRSA-Varianten mit dem Gen mecC auf der Haut tragen. Diese enthalten den Bauplan für ein Enzym, das die Bakterien gegen zahlreiche Beta-Laktam-Antibiotika resistent macht. Die Forscher gehen davon aus, dass die Resistenz aufgrund eines häufig auftretenden Hautpilzes entstanden ist. Des Weiteren nehmen Sie an, dass eine Variante von MRSA vermutlich schon seit dem frühen 19. Jahrhundert in Igeln kursiert, also noch vor der Erfindung von Antibiotika. Daher sei die Entstehung von Resistenzen kein modernes Phänomen, welches sich ausschließlich auf den Einsatz von Antibiotika zurückführen ließe.  Als Schutzmaßnahme für uns bedeutet es, die Igel im Garten weiter zu schätzen und zu unterstützen, aber eine gute Händehygiene beim Füttern, auch in Kontakt mit Futterschalen, einzuhalten. Quelle https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/mrsa-gab-es-lange-vor-antibiotika-einfuehrung---zeigt-studie-mit-igeln-31481548.html Hygienewissen schützt - unser 0-€ Microlearning zu MRSA Ein effektives Hygienemanagement und Wissen rund um die Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen, bietet nicht nur Patienten und Patientinnen Schutz vor gefährlichen Krankheiten, sondern auch dem medizinischem Personal in Klinik und Praxis. Mit unseren Kursen können Sie flexibel und schnell Ihre Expertise auf diesem Gebiet erweitern. Lernen Sie meduplus kennen und erweitern Sie Ihr Wissen zu MRSA und weiteren Keimen. Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung

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Aktuelles
Pflegesysteme in Europa – Spanien
Mit unserem neuen Beitrag aus der Serie "Pflegesysteme in Europa" informieren wir Sie über das Gesundheitssystem in Spanien und welche Regelungen zur Pflege in diesem Land gelten. Das spanische Pflegesystem im Überblick Mit der Einführung des Pflegegesetzes "Ley de Dependencia" in Spanien wurde ein öffentliches Schutzsystem für Pflegebedürftige geschaffen. Das System beinhaltet unter anderem einen Katalog von Sachleistungen und finanziellen Anwendung mit dem Ziel, die Pflegebedürftigen und Ihre Betreuung sowie den Schutz und persönliche Autonomie durch öffentliche und subventionierte private Dienstleistungen zu fördern. Der Staat regelt die Grundlagen. Die Details werden in den jeweiligen Autonomen Gemeinschaften festgelegt. Die verfügbaren Sachleistungen sind abhängig vom öffentlichen Angebot der sozialen Dienste aus der jeweiligen autonomen Gemeinschaft. Einen Standard innerhalb der Gemeinschaften gibt es daher nicht. Folge sind gravierende Unterschiede in Bezug auf die Deckung und Modelle zur Abwicklung der Leistungen für Pflegebedürftige. Was bedeutet "Autonomie" im spanischen Pflegesystem? Gesetzlich definiert wird die "persönliche Autonomie" wie folgt: “die Fähigkeit zu kontrollieren, zu bewältigen und aus eigener Initiative persönliche Entscheidungen darüber zu treffen, wie man in Übereinstimmung mit den Regeln und eigenen Präferenzen lebt und die grundlegenden Aktivitäten des täglichen Lebens ausführt”. Woraus bestehen die Pflege-Sachleistungen? Die Pflege-Sachleistungen werden über einen Leistungskatalog festgelegt: Dienstleistungen zur Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit und zur Förderung der persönlichen Autonomie. Dienst der Telebetreuung Dienst für häusliche Hilfe: Häuslicher Pflegebedarf und Persönliche Pflege Dienst im Tages- und Nachtzentrum Dienst der Heimpflege Welche "finanzielle, Anwendungen" gibt es? Das Gesetz definiert verschiedene Geldleistungen (sog. Pflegegeld), welches in drei Kategorien unterteilt werden kann: 1.) Pflegegeld in Verbindung mit der Sachleistung: Bei dieser Form handelt es sich um eine periodische finanzielle Unterstützung. Anerkannt wird diese nur, wenn der Zugang zu einem öffentlichen oder subventionierten Pflegedienst nicht möglich ist. Außerdem ist die finanzielle Unterstützung abhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit und der finanziellen Leistungsfähigkeit des Leistungsberechtigten. Der Zuschuss hat persönlichen Charakter und muss in jedem Fall mit dem Erwerb einer Sachleistung verbunden sein. 2.) Pflegegeld für die Pflege im familiären Umfeld und für nicht beruflich tätige Pflegepersonen: Eine Geldleistung die anerkannt wird, wenn der Leistungsberechtigte von Familienangehörigen gepflegt wird. 3.) Pflegegeld für persönliche Betreuung: Ziel dieser Zahlung ist es, die Autonomie von Personen zu fördern, die sich in einer Situation der Pflegebedürftigkeit befinden, und dies unabhängig vom Pflegegrad. Wie viel Pflegegeld erhält man in Spanien? Die Regierung veröffentlicht jedes Jahr einen königlichen Gesetzeserlass über die finanziellen Zuwendungen bei Pflegebedürftigkeit abhängig von der Pflegestufe. Im Schnitt liegen die Geldleistungen zwischen 150,- € und 715,- €. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Aktuelles
slis Partnerangebot: TI-Anschluss ohne lokalen Konnektor
Wahrscheinlich haben Sie bereits gehört, dass die Konnektoren in den Praxen ausgetauscht werden müssen. Das bedeutet für Sie zusätzliche Kosten und Zeitaufwand. Gleichzeitig bietet sich Ihnen damit die einmalige Chance zur Komplexitätsreduktion. Die Zukunftsperspektive der angekündigten TI 2.0, die ohne Konnektoren auskommen soll, können Sie bereits jetzt wählen: Verlagern Sie Ihren Konntektor ein deutsches Rechenzentrum – mit der Telematikinfrastruktur as a Service (TIaaS). Im Kostenrahmen der Erstattungspauschale für den Konnektoraustausch können Sie jetzt auf das bundesweite Angebot der SL.IS Services GmbH umsteigen – Ihr sicherer TI-Anschluss an einen leistungsstarken Konnektor in einem deutschen Rechenzentrum.

Auch der laufende Betrieb wird im Rahmen der Erstattungspauschale realisiert. Sie tragen also keine zusätzlichen Kosten und nutzen stets die aktuellste TI-Version.

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Die Alternative mit dem Plus an Sicherheit und einem Rundum-Sorglos-Service TIaaS steht für TI as a Service und ist der zukunftsorientierte Weg in die Telematikinfrastruktur (TI), denn: Ein lokaler Konnektor in Ihrer Praxis/Einrichtung ist nicht mehr notwendig. Sie erhalten von der slis einen TI-Anschluss als gemanagten Service, d. h., dass Sie Ihren TI-Zugang über ein Rechenzentrum bereitgestellt bekommen und die slis sich um: die Aktualisierung, die Verfügbarkeit und die Überwachung der TI-Komponenten kümmert. Fachanwendungen wie easyTI oder KIM können auf Wunsch ebenfalls aus dem Rechenzentrum (zentraler Bereitstellungsort) bezogen werden. Notwendige Vor-Ort-Komponenten wie das Kartenlesegerät oder eine UTM-Firewall werden von der slis installiert. Ihre Vorteile auf einen Blick slis verbindet Sie zukunftsorientiert über eine Firewall mit einem Konnektor im Rechenzentrum und von dort mit der TI. slis übernimmt Monitoring und notwendige Updates des Konnektors. slis schützt Ihr Praxisnetzwerk und den TI-Anschluss mit der Bereitstellung einer KBV-konformen, überaus sicheren UTM-Firewall. mit slis einen Schritt voraus: Planen Sie schon jetzt Ihren Umstieg zu TIaaS security plus und machen Sie sich keine Gedanken mehr um Datensicherheit und Konnektoren zur TI. Auch der Umstieg auf die TI 2.0 in den kommenden Jahren wird Ihnen damit deutlich erleichtert. Das Angebot ist kompatibel mit allen Praxis-EDV-Systemen.

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Vorteilspreis für Partnerverbände und meduplus-Kunden Ergänzend erhalten Stammkunden sowie Mitglieder von Partnerverbänden der meduplus GmbH das Cybersecurity-Sorglos-Paket der slis zu Sonderkonditionen: Für eine einmalige Einrichtungspauschale von 329€* (429€ für Gemeinschaftspraxen) und eine monatliche Pauschale von 75€* (statt 83€*) sichern wir Ihre Praxis-IT KBV-konform ab. Das ergibt einen Rabatt von 34% auf die Einrichtungspauschale und 10% auf die monatliche Pauschale. Sofern das Sorglos-Paket erst zu einem späteren Zeitpunkt (nach Installation des neuen TI-Zugangs) bestellt wird, steigt die Einrichtungspauschale auf 499€* bzw. 599€ für Gemeinschaftspraxen. * alle Preise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Angebotspreis TIaaS security plus liegt innerhalb der Erstattungspauschale Die slis bietet Ihnen den einfachen Umstieg auf TI as a Service (TIaaS security plus) inkl. Bereitstellung der UTM-Firewall, Vor-Ort-Installation, Neueinrichtung der KIM Funktionalität und einem gSMC-KT Wechsel in Ihrer Praxis zu einer einmaligen Bereitstellungspauschale von 2300€* innerhalb der Erstattungspauschale an. Die Umstellung erfolgt garantiert innerhalb des erstattungsfähigen Zeitraums ab 6 Monate vor Ablauf Ihres Konnektors. Der monatlicher Servicepreis für den Betrieb, die Verwaltung, Wartung und das aktive Monitoring für Ihren TI-Anschluss inkl. der UTM-Firewall und Anbindung der Kartenterminals liegt mit 85€* ebenfalls innerhalb der monatlichen Erstattungspauschale. Bestellen Sie schon jetzt TIaaS security plus und die slis ermittelt mit Ihnen die Restlaufzeit Ihres Konnektors, um den Umstieg innerhalb des Erstattungszeitraums planen zu können. Das Angebot enthält garantiert keine versteckten Kosten.

* alle Preise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Sind Heimtests für Krankheiten eher hilfreich oder schädlich? – Teil 2
Durch Corona haben wir uns alle daran gewöhnt, uns selbst zu Hause zu testen. Ein Corona-Schnelltest ist jedoch nur einer von vielen medizinischen Heimtests, bei denen Benutzer eine Probe (typischerweise Blut, Urin, Speichel oder Schleim) entnehmen und sofort oder nach Einsendung an ein Labor Ergebnisse erhalten. In diesem zweiten Teil unser dreiteiligen Blogserie geben wir Ihnen ein paar Anhaltspunkte, die Sie im Zusammenhang mit Heimtests stets bedenken sollten. Heimtests schaffen Klarheit, sind aber oft ungenau Sehr nützlich ist es, wenn ein Test Geschlechtskrankheiten wie HIV erkennt. Das hilft Menschen ohne Zugang zu einem Gesundheitsdienstleister oder solchen, die sich Sorgen um ihre Privatsphäre machen. Weiters kann man einen Stuhltest für zu Hause zum Screening auf Dickdarmkrebs oder eine Blutprobe zum Screening auf Hepatitis C verwenden. Viele Wellness-Tests sind in Umlauf, um Kriterien wie Hormonspiegel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, allgemeine Herzgesundheit, Blutspiegel von Vitaminen, Stress und Zellalterung zu messen. Bei solchen Tests ist aber auch Vorsicht geboten: Sie neigen dazu, bestimmte Zustände zu übersehen. Zertifizierungen für medizinische Heimtests Die Qualität eines medizinischen Heimtests erkennt man am besten durch seine Zertifizierung. In Deutschland ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dafür zuständig. In der EU wird das CE-Zeichen an Produkte vergeben, die ein festgelegtes Bewertungsverfahren durchlaufen haben. Diese Produkte sind nachweislich weder gesundheitsgefährdend noch schädlich für die Umwelt. Ohne diese Kennzeichnung ist es illegal, medizinische Produkte in der EU zu verkaufen. In den USA gibt es die sogenannten „Laboratory Developed Tests“ (LDTs) die von der Gesundheitsagentur normalerweise nicht reguliert werden. Aber die FDA, die für die Überwachung von Lebensmitteln und Medizinprodukten zuständig ist, hat LDTs überprüft und potenzielle Probleme festgestellt. Dazu gehören Behauptungen, die nicht durch Beweise gestützt werden, fehlerhafte Ergebnisse und gefälschte Daten. Einige Heimtestunternehmen, deren Produkte man online bestellen kann, erklären auf ihren Webseiten, dass ihre Tests LDTs seien. In der Realität bedeutet das meistens, dass sie nicht von einer Behörde zertifiziert sind. Wann Heimtests problematisch sind Ärzte raten davon ab, selbst Allergien gegen Nahrungsmittel oder Überempfindlichkeiten zu diagnostizieren. Einige Tests sollen beispielsweise Lebensmittelunverträglichkeiten identifizieren, indem die Blutprobe eines Benutzers auf IgG, einen Antikörper des Immunsystems, untersucht wird. Allerdings fehlen Beweise, die IgG-Spiegel mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien in Verbindung bringen. Fachleute warnen auch vor genetischen Tests zu Hause, von denen die Hersteller behaupten, dass sie vorhersagen, der der Körper auf Antidepressiva, Herzmedikamente und andere Medikamente reagiert. Heimtests für männliche und weibliche Hormone, sowie für Schilddrüsenhormone sind ebenfalls beliebt. Aber die Kenntnis Ihres Hormonspiegels zeigt nicht unbedingt, warum Sie sich beispielsweise ungewöhnlich müde fühlen. Zahlreiche gesundheitliche Probleme, darunter Anämie, Depressionen, Infektionen und Schlafapnoe, können so eine Müdigkeit verursachen. Gentests, die das Risiko von Alzheimer, Krebs und anderen schweren Erkrankungen untersuchen, sind besonders problematisch. Sie können Ihnen nicht sagen, ob Sie eine Krankheit entwickeln werden oder andere Ratschläge erteilen, als die bestehenden Gesundheitsrichtlinien zu befolgen. Sie lösen aber oft unnötige Sorgen und Ängste aus. Quellen und weiterführende Literatur DoktorABC Online-Arzt: Diagnose, Rezept & Behandlung online DoktorABC Meduplus Schulung: Schulungen zur Anwendung von Corona-Schnelltests [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Ärzte, Hygienebeauftragter Arzt, Rechtlich, Risikomanagement
Mangelhafte Patientenaufklärung kann teuer werden
Die rechtzeitige und umfassende Patientenaufklärung ist Berufspflicht des Arztes/der Ärztin. Um dieser Pflicht nachzukommen, sollte sich jede(r) Arzt/Ärztin regelmäßig zu den rechtlichen Vorgaben über Form, Umfang und Dokumentation der Patientenaufklärung informieren sowie die aktuelle Rechtsprechung und die Folgen von Rechtsverstößen kennen. Für Ärztinnen und Ärzte stellt die unzureichende Aufklärung von Patienten ein hohes Haftungsrisiko dar. Dies kann zu hohen Schadensersatzansprüchen führen. Doch was genau bedeutet Patientenaufklärung im Praxis- und Klinikalltag? In der Regel reicht eine Aufklärung in Form von Informationsblättern nicht aus. Auch dann nicht, wenn der Patient/die Patientin dieses Dokument zur Kenntnisnahme mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigt. Es ist erforderlich, dass ein Gespräch mit dem Arzt stattfindet, um dem Patienten/der Patientin eine umfassende Aufklärung zu bieten. Nichtärztliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen dürfen diese Aufgabe aufgrund ihrer Qualifikation nicht übernehmen. Doch nicht immer führen fehlende Aufklärung und Einwilligung des Patienten zur Haftung des Arztes. Das Gesetz strebt mit der „hypothetischen Einwilligung“ eine Reduktion der ärztlichen Haftungsrisiken im Bereich der Körperverletzungsdelikte an. In einem Notfall hat der Arzt/die Ärztin nicht unbedingt die Möglichkeit den Patienten/die Patientin aufzuklären. Hier ist meist schnelles Handeln gefragt. In diesem Fall greift dann die „hypothetische Einwilligung“. Es wird davon ausgegangen, dass dem Eingriff oder der Behandlung zugestimmt wird. Im Fall eines Prozesses muss der Patient/die Patientin einen Gegenbeweis erbringen. Rechtliche Stolpersteine im Praxis- und Klinikalltag Auch unbedachte Abläufe können im beruflichen Alltag zu rechtlichen Stolpersteinen führen. Ist es beispielsweise ratsam oder notwendig das Patientenaufklärungsgespräch von einem Mitarbeiter/Mitarbeiterin der Praxis protokollieren zu lassen? Darf ein vertretender Arzt/ eine vertretende Ärztin, welche(r) den späteren Eingriff nicht selber durchführt, den Patienten/die Patientin aufklären? Vielleicht haben Sie den einen oder anderen Fall schon selbst erlebt.   Sie möchten tiefer in das Thema einsteigen? Das schauen Sie sich zusätzlich unseren Kurs zur Patientenaufklärung für Ärzte und Ärztinnen an. Online lernen  
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Coronavirus, Virale Infektionen
Frage der Woche: Long-Covid – Besteht ein Zusammenhang mit dem Epstein-Barr-Virus?
Eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) ist keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil: Schätzungen zufolge tragen mehr als 90 Prozent der Menschen den Erreger in sich. Normalerweise ist diese Infektion latent, d.h. das Virus schlummert und ist inaktiv. Allerdings kann das Virus reaktiviert werden. Dies scheint bei einem erheblichen Anteil der Long-Covid-Patienten der Fall zu sein. Epstein-Barr-Virus (EBV) Das Epstein-Barr-Virus gehört zur Familie der Herpesviren und verbleibt wie andere Vertreter dieser Familie ein Leben lang im Organismus. Normalerweise wird das Virus vom Immunsystem kontrolliert. Bestimmte Faktoren können jedoch zu einer Reaktivierung führen. Aktuell steht hier insbesondere die Infektion mit dem Coronavirus im Verdacht, eine Reaktivierung zu begünstigen. Bei einer Infektion mit dem Coronavirus läuft unser Immunsystem natürlich auf Hochtouren, um die Erkrankung zu bekämpfen. Diese große Anstrengung schwächt es jedoch – das Immunsystem kann die Unterdrückung des EBV nicht mehr bewerkstelligen.. Tatsächlich ähneln sich die Symptome einer EBV-Reaktivierung und von Long-Covid in bestimmten Punkten. Beide sind häufig durch ein starkes und anhaltendes Müdigkeitsgefühl, von geminderter Leistungsfähigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit geprägt. Ein Zusammenhang erscheint schlüssig. Dies wurde von einigen Forschergruppen mittlerweile genauer untersucht. Long-Covid Das Long-Covid-Syndrom, von dem etwa 12 Prozent der Covid-19-Patienten betroffen sind, ist immer noch mit großen Fragezeichen versehen. Eine SARS-CoV-2-Infektion kann zur Entwicklung einer Konstellation anhaltender Folgeerscheinungen nach dem Abklingen der akuten Erkrankung führen. Dieses Syndrom wird als postakute Folgeerkrankung von Covid-19 (PASC) oder als Long-Covid bezeichnet. Symptome sind ein starkes und anhaltendes Müdigkeitsgefühl, geminderte Leistungsfähigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit. In verschiedenen Studien wurde versucht Biomarker auszumachen. So identifizierten die Forschenden sehr niedrige Cortisolwerte als einen typischen Biomarker für Long-Covid. Auffällig war ] zudem eine erhöhte Anzahl erschöpfter T-Zellen im Serum der Betroffenen als mögliches Anzeichen einer anhaltenden Immunreaktion. Diese schien allerdings nicht gegen SARS-CoV-2 gerichtet zu sein, sondern gegen andere virale Pathogene, insbesondere gegen EBV. Es besteht also durchaus ein Zusammenhang zwischen Long-Covid und EBV. Sinnvoll es ist daher bei Long-Covid-Patienten entsprechende weiterführende Tests durchzuführen, um diesem Zusammenhang weiter auf den Grund zu gehen und zukünftige Therapien zu entwickeln. Quellen und weiterführende Literatur Deutsche Gesellschaft für Neurologie  [Yu et al., Cell, 2022] Link Couzin-Frankel J. Long Covid clues emerge from patients' blood. Science. 2022 Aug 19;377(6608):803 Link Klein J, Wood J, Jaycox J et al. Distinguishing features of Long COVID identified through immune profiling. medRxiv [Preprint]. 2022 Aug 10:2022.08.09.22278592 Link Weitere interessante Themen Haben Sie Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme [activecampaign form=5 css=1]
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Pflegesysteme in Europa – Italien
Mit unserem nächsten Beitrag zur Serie "Pflegesysteme in Europa" informieren wir Sie über das Gesundheitssystem in Italien und welche Regelungen zur Pflege dort gelten. Das Gesundheitssystem in Italien Der Servizio Sanitario Nazionale (SSN) ist die Bezeichnung für das italienische Gesundheitssystem. In der italienischen Verfassung wird das Recht auf Gesundheitsversorgung über den Artikel 32 garantiert. Regionalen Gesundheitsdienste sind meist in örtlichen oder regionalen Gesundheitsbetrieben (Azienda Sanitaria) organisiert. Private Gesundheitseinrichtungen können aber auch beim Servizio Sanitario Nazionale akkreditiert werden. Zur medizinischen Grundversorgung gehört prinzipiell: Allgemeinmedizin Kinderheilkunde Geburtshilfe und gynäkologische Versorgung Zahnheilkunde Krankenhausaufenthalte Medikamente und verschreibungspflichtige, pharmazeutische Produkte Finanzierung Das italienische Gesundheitssystem wird überwiegend aus Steuereinnahmen finanziert. Teile der Einkommensteuer und Umsatzsteuer gehen in das Gesundheitswesen und werden wie folgt aufgeteilt: Eigene Einnahmen der Sanitätsbetriebe durch die Kostenbeteiligung der Bürger (Tickets) und durch Privatleistungen des eigenen ärztlichen Personals; allgemeine direkte Steuereinnahmen der Regionen; Beteiligung der Regionen mit Sonderstatut und der autonomen Provinzen von Trient und Bozen; Staatsbilanz in dem von den anderen Finanzierungsquellen nicht abgedeckten Ausmaß Pflegesystem in Italien Das Pflegesystem in Italien ist dezentral organisiert und wird vornehmlich zu Hause durch Familienangehörige oder andere informelle Pflegekräfte geleistet. Eine Unterstützung aus dem öffentlichen System ist kaum vorhanden. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Aktuelles, Pflichtschulungen
Welt-Erste-Hilfe-Tag 2022: Wie verhalten Sie sich im Notfall?
In Deutschland sind wir alle dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten, doch häufig fehlt die Routine in der Erstversorgung von Notfällen: Selbst erfahrene Helfer geraten in Ausnahmesituationen unter Stress. Daher ist ein gut funktionierendes Notfallmanagement unerlässlich. Welt-Erste-Hilfe-Tag 2022 Am 10. September 2022 war der internationale Tag der Ersten Hilfe. Dieser Tag erinnert jährlich am zweiten Samstag im September daran, wie wichtig die fachgerechte Hilfe bei Unfällen ist. Wie leiste ich Erste Hilfe? Was genau zu tun ist, hängt immer von der Art des Notfalls ab. Daher ist es wichtig über möglichst viele verschiedene Notfälle Bescheid zu wissen, um somit sowohl lebensrettende Maßnahmen durchführen, als auch Unfallstellen absichern zu können. In erster Linie gilt es zunächst einmal Ruhe zu bewahren und sich einen Überblick zu verschaffen. In diesem Zusammenhang sollte man unbedingt auch auf die eigene Sicherheit achten. Im optimalen Falle bezieht man weitere anwesende Personen in die Erste-Hilfe-Maßnahmen mit ein. Wichtig ist auch immer zuerst den Notruf abzusetzen. Wie lange ist Ihr letzter Erste-Hilfe Kurs her? Wirklich vorbereitet für den Ernstfall ist man jedoch nur durch einen Erste-Hilfe-Kurs. Denn nur damit eignet man sich eine gewisse Routine an, die einem in stressigen Situationen dabei hilft, den Überblick zu behalten. Ein solcher Kurs sollte regelmäßig besucht werden, um sein Wissen aufzufrischen. Nicht jeder findet dafür jedoch die nötige Zeit und das Geld und auch die Corona Situation hat uns gezeigt, dass solche Kurse nicht unter allen Umständen stattfinden können. Meduplus bietet den Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe als reinen E-Learning-Kurs an und ermöglicht somit eine zeitlich und örtlich flexible Weiterbildung. Anlässlich des internationalen Tag der Ersten Hilfe möchten wir Ihnen ermöglichen Ihr Wissen zur Ersten Hilfe günstig und zeitlich flexibel aufzufrischen. Noch bis zum 30.September 2022 erhalten Sie den Meduplus Grundkurs Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe mit dem Code erstehilfe2022 um 20% reduziert!

Online Erste-Hilfe Kurs 

Als kleiner Hinweis: Wir bieten hier auch einen Extra Kurs für Ärzte an, für den der Code erstehilfe2022 selbstverständlich auch gilt. Weiter Informationen zum Kurs können Sie in unserem Factsheet nachlesen. Quellen und weiterführende Literatur Meduplus Schulung: Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Sind Heimtests für Krankheiten eher hilfreich oder schädlich? – Teil 1
Durch Corona haben wir uns alle daran gewöhnt, uns selbst zu Hause zu testen. Ein Corona-Schnelltest ist jedoch nur einer von vielen medizinischen Heimtests, bei denen Benutzer eine Probe (typischerweise Blut, Urin, Speichel oder Schleim) entnehmen und sofort oder nach Einsendung an ein Labor Ergebnisse erhalten. Diese Produkte werden seit langem verwendet, um Krankheiten zu diagnostizieren oder Probleme wie hohen Blutzucker im Auge zu behalten. In den letzten Jahren sind jedoch Tausende neuer Tests in Webshops aufgetaucht. In dieser dreiteiligen Blogserie erfahren Sie, wann es sinnvoll ist, medizinische Heimtests zu verwenden. Große Unterschiede bei Kosten und Qualität Einige medizinische Tests für zu Hause sind in der Anwendung so einfach wie ein Schnelltest auf Corona, andere messen sehr komplexe Vorgänge. Unabhängig von ihrem Zweck werden die meisten dieser Produkte nicht von der Krankenkasse finanziert. Die Kosten können von weniger als 10 Euro für Streifen zur Untersuchung des Urins auf Bakterien bis zu 1.000 Euro und mehr für bestimmte Gentests reichen. Manche Experten sagen, solche Tests seien praktisch und die Kosten transparent. Aber die Qualität der Heimtests kann dramatisch variieren, und einige können verwirrende Ergebnisse haben, zu unnötigen Nachuntersuchungen und Behandlungen führen und die erforderliche Behandlung verzögern. Hilfe für die Behandlung chronischer Krankheiten Die nützlichsten medizinischen Tests zu Hause könnten diejenigen sein, die Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, kongestiver Herzinsuffizienz und Bluthochdruck helfen, ihre Gesundheit zu überwachen. Regelmäßige Kontrollen wie die Blutdruckmessung helfen dabei, einige Erkrankungen zu Hause zu behandeln, und den Patienten den Gang zum Arzt zu ersparen. Dazu gehören Produkte zur Diagnose von Problemen wie Harnwegsinfektionen und vaginalen Hefeinfektionen. Andere dienen zum Schutz der Allgemeinheit: In Zeiten der Corona-Pandemie ist es empfehlenswert, einen Corona-Schnelltest zu machen, bevor man zu Versammlungen geht, um niemanden anzustecken. Alternative zum Hausbesuch Wenn jemand leichte und unkomplizierte Symptome hat, kann ein Arzt möglicherweise die Ergebnisse von Heimtests verwenden, um diese Person per Telefon oder Computer zu behandeln. Die Kombination aus Heimtests und Telemedizin gibt Medizinern heute viele Möglichkeiten, sich um ihre Patienten zu kümmern. Das ist sozusagen eine neue Art des Hausbesuchs für das 21. Jahrhundert. Quellen und weiterführende Literatur DoktorABC Online-Arzt: Diagnose, Rezept & Behandlung online DoktorABC Meduplus Schulung: Schulungen zur Anwendung von Corona-Schnelltests [activecampaign form=5 css=1]
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Pflege und Leiharbeit – Ein Teufelskreis?
Die problematischen Arbeitsbedingungen in der Pflege waren schon vor der Corona-Pandemie eine Herausforderungen für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und das Pflegepersonal selbst. Durch die Pandemie haben sich diese weiter verschärft. Eine immer stärkere Abwanderung von Pflegepersonal zu Zeitarbeitsfirmen ist die Folge. Lesen Sie im folgenden Beitrag die Gründe für die Entwicklung der Abwanderung von Pflegepersonal zu Zeitarbeitsfirmen. Bessere Arbeitsbedingungen für PflegerInnen in Zeitarbeitsfirmen In ZDF-Beitrag vom 30.03.2022 berichtet Dariane Kovac, dass die Arbeitsbedingungen in einem Arbeitsverhältnis als Leiharbeiter besser seien. Zu den Vorteilen gehören eine bessere Bezahlung, Gehalt und flexiblere Arbeitszeiten und das sogar bei reduzierter Stundenzahl. Aus Sicht der Pflegkraft nachvollziehbare Argumente. Die Arbeitsbedingungen für eine Festanstellungen sind nicht mehr ausreichend und ein Wechsel in Zeitarbeitsfirmen die Folge. Im Hinblick auf das Privatleben könne man so auch wieder an die Familiengründung denken und sich finanziell mehr ermöglichen. Fluch und Segen für Pflegeinrichtungen Aus Perspektive der Pflegeinrichtungen und Krankenhäuser sind Leiharbeiter Fluch und Segen zugleich. Durch Leiharbeiter könne man zwar fehlendes Personal ausgleichen, jedoch leidet darunter auch die Stabilität und soziale Kontaktentwicklung - nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber den Pflegebedürftigen. Pflegeleitungen müssen sich diesem System anpassen und Ihre Konzepte verändern und umstellen. Oft mit dem Ziel langfristige Arbeitspläne mit Leiharbeitern aufzubauen, um Stabilität und Kontinuität zu fördern und zu halten. 60% Mehrkosten für Leiharbeiter Die Mehrkosten für Leiharbeiter im Pflegebereich belaufen sich laut dem ZDF-Beitrag auf rund 60%. Diese werden aber nicht vollständig von den Kostenträgern übernommen. Lediglich die Kosten der normalen Gehälter werden getragen. Mehrkosten für Leiharbeiter werden jedoch nicht abgedeckt. Wieso können für Pflegekräften nicht von vornherein bessere Arbeitsbedingungen durch die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser selbst geschaffen werden? Eine Aufgabe für die Politik. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Quellen und weiterführende Literatur ZDF - Leiharbeit in der Pflege - weitere Informationen Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Berühmte HygienikerInnen
Zum Todestag von Lillian Wald
Die amerikanische Krankenschwester Lillian Wald verstarb am 01. September 1940. Heute, 82 Jahre später, wird sie als Pionierin der Öffentlichen Gesundheit geehrt und gilt als eine der einflussreichsten Sozialreformerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie gründete das Sozialprojekt Henry Street Settlement und führte dort Programme zur Ausbildung von Krankenschwestern und insbesondere auch zur Hygiene ein. Lillian Wald: Lebenswerk in der Hygieneausbildung von Immigrantinnen Was haben amerikanisches Schulessen, New Yorker Spielplätze, der 8-Stunden-Arbeitstag sowie Gewerkschaften gemeinsam? Die Antwort lautet: Sie sind alle auf Ideen der amerikanischen Krankenschwester Lillian Wald zurückzuführen, die vor einem Jahrhundert formuliert wurden. Lillian Wald studierte ab 1883 an der Krankenpflegeschule des New York Hospital und war danach als Krankenschwester tätig. 1891 begann sie dann ein Medizinstudium am Women’s Medical College. Wald wurde von dem Ziel getrieben die Gesundheitsversorgung der Bewohner der New Yorker Lower East Side zu verbessern. 1893 hat Wald ihre Lebensaufgabe darin gefunden, Immigrantinnen in der dichtbesiedelten East Side von Manhattan in Hygiene und häuslicher Pflege zu unterrichten. Gründung des Sozialprojektes Henry Street Settlement Wald gründete 1893 das Sozialprojekt Henry Street Settlement, das zum Ziel hatte die Rolle der Pflege in der Gesundheitsförderung zu etablieren. Das Henry Street Settlement bietet noch heute eine große Bandbreite an sozialen Angeboten, die von Kunstprojekten bis zu Gesundheitsprogrammen reichen und jedes Jahr über 50.000 New Yorker erreichen. Lillian Wald wurde 100 Jahre nach Gründung des Henry Street Settlement im Jahr 1993 in die National Women’s Hall of Fame aufgenommen. Weiterhin wurde sie  unter anderem auch durch die Aufnahme in die Hall of Fame for Great Americans in New York geehrt. Quellen und weiterführende Literatur "Lillian Wald"(britannica.com) Link "Lillian Wald" (henrystreet.org) Link Weitere interessante Themen Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
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Bakterielle Infektionen, Hygiene, Microlearning News
Anpassung der Klassifizierung multiresistenter Gram-negativer Bakterien (MRGN)
Multiresistente Gram-negative Bakterien (MRGN) sind Bakterien mit der Fähigkeit Betalaktamasen zu bilden und damit eine Resistenz gegen Betalaktam-Antibiotika zu entwickeln. Aufgrund der weltweit ansteigenden Prävalenz von MRGN werden die Gram-negativen Erreger als die nächste große, lange übersehene Herausforderung der antimikrobiellen Therapie gesehen. Die im folgenden Text genannten Änderungen der Empfehlungen sind bereits in die Inhalte aller meduplus Kurse eingearbeitet. Das European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) hat die Kategorie „I“ bei der Antibiotika-Resistenzbestimmung neu definiert: I: „sensibel bei erhöhter (Increased) Exposition“ S: „sensibel bei normaler Exposition“ R: Resistent (unverändert) „S“ und „I“ enthalten nun auch eine Dosierungsempfehlung. Das neue „I“ steht damit nicht mehr nur für die Bedeutung intermediär, sondern für „sensibel bei erhöhter (Increased) Dosierung/Exposition“. „S“ bedeutet ab sofort „sensibel bei normaler Dosierung/Exposition“. Anpassung der Klassifizierung multiresistenter Gram-negativer Bakterien (MRGN) [table id=128 /] In der bisherigen MRGN Definition wurden die Kategorien „resistent“ und „intermediär“ für Berichte zur Antibiotikaresistenz als „nicht sensibel“ gruppiert. Dies ist nun nicht mehr sinnvoll, daher wurde die Definition von MRGN angepasst. Nach dieser neuen Definition sollen bei Verwendung des EUCAST Systems nur die mit "R" bewerteten Antibiotikagruppen für die Klassifizierung als MRGN verwendet werden. Bei einer Carbapenemase sollen die genannten Erreger immer als 4MRGN bewertet werden. Entsprechend der RKI Empfehlung „Hygienemaßnahmen bei Infektionen oder Besiedlung mit multiresistenten gramnegativen Stäbchen“ soll das Labor weiterhin auf dem Befund die Klassifizierung als 3MRGN oder 4MRGN mitteilen, damit die notwendigen Hygienemaßnahmen unabhängig von der Labormethodik schnellstmöglich umgesetzt werden können. Quellen und weiterführende Literatur meduplus Smart Learning-Kurs „Hygienebeauftragter Arzt“ Kapitel 10.4 Link Nationales Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee (NAK) "Das Neue I" Link Epidemiologisches Bulletin des RKI 9/2019 Link Ist Ihr Personal ausreichend geschult? In unserem Grundkurs Hygiene für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte und MFA geben wir wertvolle Informationen zum Verhalten bei MRGN-Patienten und zum Selbstschutz des Personals. Verständlich aufbereitet, schnell zu lesen und sofort verfügbar ist zum Beispiel auch unser unentgeltlich Microlearning:  MICROLEARNING: MRGN    Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Coronavirus, Hygiene, Infektionskrankheiten
Listeria monocytogenes, die ungewollte Zutat auf dem Teller
Hier handelt es sich um ein stäbchenförmiges Bakterium, welches Erkrankungen beim Menschen und auch bei Tieren durch die Aufnahme von verunreinigten Lebensmitteln auslösen kann. Es wurde nach dem englischen Chirurgen Joseph Lister benannt sowie der häufig als Auswirkung einer Infektion auftretenden Monozytose. Dies ist eine Vermehrung der Monozyten im Blut. Wie vermehrt sich das Bakterium? Die Vermehrungs- und Überlebensfähigkeit dieses Bakteriums hängt von dem Herstellungsverfahren des Lebensmittels ab.  Kochen, Braten, Sterilisieren und Pasteurisieren tötet die Bakterien sicher ab. Auch wenn wenig Wasser, viel Salz oder Konservierungsstoffe im Lebensmittel enthalten sind, vermehren sich diese Bakterien nur schwer. Bei niedrigen Temperaturen haben sie allerdings freie Fahrt, das kann auch im Kühlschrank sein. Gute Vermehrungsmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Keimen haben Listeria monocytogenes bei langen Lagerzeiten unter Kühlung und bei reduziertem Sauerstoff, wie beispielsweise Vakuumverpackungen. Wo findet man die Keime normalerweise? Diese sind in der Umwelt sehr verbreitet. Auch tragen einige Menschen diesen Keim in sich ohne es zu merken, scheiden die Keime aber dennoch aus. Gleiches gilt für Säugetierarten. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, sind Lebensmittel tierischer Herkunft von dem Keim betroffen. Wie verläuft eine solche Infektion? In der Regel nimmt sie einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen, sowie Durchfall und Erbrechen. Schwerer Verläufe wurden bei immunschwachen Personen und Säuglingen beobachtet. Für Schwanger ist dieser Keim sehr risikoreich, da das ungeborenen Kind durch eine Infektion zu früh geboren werden oder sterben kann. Auch eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung waren bei Neugeborenen zu beobachten. Wie können Sie sich vor einer Infektion schützen? Rohmilch immer abkochen Fleisch gut durchbraten Schwangere sollten vorsichtshalber auf rohe Fleisch- und Milcherzeugnisse verzichten und bei Käse grundsätzlich die Rinde entfernen. Immer auf das Verbrauchsdatum achten, vor allem bei vakuumverpackten Lebensmitteln Frische Speisen nicht lange im Kühlschrank lagern sondern zügig verzehren Quellen https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/hygiene/bakterien/listerien/ https://de.wikipedia.org/wiki/Listeria_monocytogenes https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Listeriose.html   Ihre Praxis benötigt ein Hygiene-Update? Dann schauen Sie sich unsere Kurse an. Vom Hygienebeauftragten Arzt, MFA und Pflege bis hin zum Hygienegrundkurs für das gesamte Praxisteam.

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Aktuelles, Pflege ambulant, Pflege stationär
Pflegesysteme in Europa – Frankreich
Das Pflegesystem in Deutschland kämpft seit Jahren mit großen Herausforderungen in den Bereichen des Fachkräftemangels, Arbeitsbedingungen und Gehältern. Eine umfassende Reform blieb bisher aus und die Attraktivität des Pflegeberufs sinkt stetig. In unserer neuen Beitragsserie zur Pflege möchten wir uns daher unsere EU-Nachbarn genauer ansehen und welche Pflegesysteme und Regelungen europaweit im Einsatz sind. Krankenversicherung in Frankreich Frankreich ist in Europa das Land mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte. Die Krankenversicherungsbeiträge in Frankreich sind einkommensabhängig und werden größtenteils vom Arbeitgeber getragen. Das Krankenversicherungssystem teilt sich im Rahmen der "Sécurité Sociale" wesentlich in drei Gruppen von Krankenkassen auf: Arbeitskräfte in der CPAM (Caisse Primaire d'Assurance Maladie) sind über das "régime général" und das "régime local" versichert die Agrarkasse ("Mutualité Sociale Agricole") für landwirtschaftliche Arbeitskräfte Krankenkasse für Selbstständige ("Mutuelle des artisans") Ähnlich wie in Deutschland gibt es zusätzlich noch die privaten Versicherungen, die ergänzende Zusatzleistungen anbieten, da Krankenkassen nur einen Teil der anfallenden Kosten übernehmen. Die Höhe der Kostenübernahme ist abhängig, ob diese dem "régime général" oder dem "régime local" unterliegen. Kostenerstattungsprinzip In Frankreich gilt das Prinzip der Kostenerstattung. Das bedeutet, dass der Patient oder Patientin in Vorkasse geht und die erbrachte Leistung zuerst zahlt. Über die französische Krankenversicherungskarte "carte vitale" wird der Vorgang, nach einlesen der Karte in der z.B. Arztpraxis, erfasst und an die Krankenkassen weitergeleitet. Die Kosten werden anschließend automatisch erstattet. Das Vorkasse-System kann in bestimmten Situationen wegfallen und die Höhe des zu erstattenden Beitrags kann sich unter Berücksichtigung der persönlichen Situation gegebenenfalls bis hin zur vollständigen Erstattung berechnen. Pflegesystem in Frankreich Eine gesetzliche Pflegversicherung oder Verpflichtung das Pflegerisiko abzudecken, gibt es in Frankreich nicht. Auch hier gilt, möchte man vorsorgen, muss eine private Pflegeversicherung abgeschlossen werden. Es ist jedoch möglich, dass erbrachte Leistungen über das französische Pflegegeld ("Allocation Personalisée - APA") unterstützt werden. Die gilt jedoch nur für Personen über 60 Jahre und abhängig davon, ob sie zuhause oder in Pflegeheimen wohnen. Die Beitragshöhe abhängig von der Pflegestufe und Einkommen. Pflegekurse von meduplus - Smartes Wissen für die Pflege Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Aktuelles
Steigende Energiepreise in Pflegeheimen – Jeder Cent zählt
Steigende Energiekosten kommen auf uns alle zu, egal ob im privatem Bereich oder als Unternehmen. Auch Pflegeheime bleiben von den ansteigenden Energiepreisen nicht verschont. Neben den bekannten Herausforderungen in der Pflege wie z.B. schlechte Arbeitsbedingung und Fachkräftemangel, drohen Pflegeheimen aufgrund der steigenden Energiekosten jetzt auch die Insolvenz. Im folgenden Beitrag möchten wir auf die Sendung des NDR vom 23.08.2022 aufmerksam machen und vor welchen Herausforderungen viele Pflegeheime aktuell stehen. Besonders Pflegeheime in Norddeutschland sind von der aktuellen Energiepreisentwicklung betroffen. Pflegeheimen droht Insolvenz Bereits vor der Pandemie haben rund 20% der Pflegeheime in Deutschland rote Zahlen geschrieben. Durch die steigenden Energiepreise droht vielen Pflegeheimen nun die Insolvenz. Aber was können Pflegeheime und Ihre Betreiber dagegen tun? Pflegeheimbetreiber Mathias Steinbuck berichtet im NDR-Beitrag, dass man bereits in der Vergangenheit versucht hat, durch Modernisierungen wie z.B. den Einsatz von LED-Lampen oder einem Solargenerator (Photovoltaikanlage), die Energiekosten langfristig zu senken. Bei der aktuellen Entwicklungen reicht das aber nicht mehr aus. Zu Beginn des Jahres lagen die Energiekosten noch bei knapp 2800 € im Monat. Aktuell belaufen diese sich monatlich auf ca. 13.400 €. Jetzt zählt jeder Cent und man ist gezwungen weitere Maßnahmen zu ergreifen. Eine davon ist die Außenbeleuchtung von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens abzuschalten. Gerade für die Bewohner und das Personal sehr schade, da man sich gerade an den langen Sommertagen Abends noch gerne draußen aufgehalten hat. Wer trägt die Heimkosten? Einmal pro Jahr verhandeln Pflegeheime die Pflegesätze mit den Pflegekassen und Sozialhilfeträgern. Die vereinbarten Konditionen sind für 12 Monate gültig. Den kleineren Teil der verhandelten Heimkosten zahlen die Pflegekassen, den größeren Anteil übernehmen die Heimbewohner. Nachverhandlungen sind zwar möglich, können aber seitens der Pflegekassen auch abgelehnt werden. Claudia Straub, Leiterin der Ersatzpflegekassen in Schleswig-Holstein erklärt im Beitrag, dass aktuell keine Hinweise zu erkennen seien das Pflegeheimen die Insolvenz drohe. Auch eine wirtschaftliche Schieflage sei nicht bekannt. Wie sieht die Zukunft für Pflegeheime und Ihre Bewohner aus? Schaffen es die Pflegeheime nicht die Finanzierung der Energiekosten zu stemmen, droht die Insolvenz. Viele Heimbewohner könnten die steigenden Heimkosten nicht tragen und würden ggfs. zum Sozialfall werden. Eine Zukunft die sich niemand für Pflegebedürftige wünscht. Die vollständige Sendung des NDR können Sie sich unter folgendem Link anschauen: Link - Steigende Energiekosten: Müssen Pflegeheime schließen? Zeit für Fort- und Weiterbildung bleibt weiterhin außen vor Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Aktuelles, Coronavirus, Hygiene, Infektionskrankheiten
Abwasser als Corona-Frühwarnsystem
Coronaviren lassen sich im Abwasser nachweisen. Das hat sich schon früh in der Pandemie gezeigt. Amtsärzte haben sich dafür ausgesprochen, dass diese Möglichkeit unbedingt stärker genutzt werden sollte. “Optimal wäre es, wenn alle Kommunen mitmachen würden", sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen. SARS CoV2 sitzt zwar erstmal im Rachen und in der Nase, kleine Teile der Coronaviren werden aber auch über den Darm ausgeschieden. So gelangen diese ins Abwasser. Ansteckend sind die kleinen Partikel dann nicht mehr, aber sie sind durch einen speziellen PCR-Test nachweisbar und zwar sehr frühzeitig. Infizierte Personen wissen oft noch nicht einmal, dass sie sich angesteckt haben. Das Abwasser: die ungetrübte Wahrheit Das Abwasser-Monitoring lässt Coronawellen frühzeitig erkennen und die Angaben sind sehr viel realistischer als die Inzidenz, denn viele Infizierte machen keinen Test und tauchen daher in der Statistik nicht auf. So können auch neue Varianten entdeckt werden. Derzeit läuft in Deutschland ein Pilotprojekt mit 20 Standorten. Wie hoch sind die Kosten für die Abwasseruntersuchung? Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe kostet ein Test zum Sars-CoV-2-Nachweis ca. 300 Euro. Die Bestimmung der Variante würde nochmal mit zwei Dritteln mehr zu Buche schlagen.  Lt. der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) würde man auf Kosten von 14 Millionen Euro kommen. Damit sei die Hälfte der Bevölkerung erfasst. Ob sich dieses Vorgehen lohnt wird das Pilotprojekt zeigen. Es soll bis März 2023 laufen. Es stellt sich die Frage, was man mit der Erkenntnis eines deutlichen Ausbruchs anfängt. Auch geben die Wasserwerte keine Auskunft über die Schwere der Krankheit.  Ist diese Methode neu? Zahlreiche Länder nutzen bereits die Abwasseruntersuchung um Daten zu Sars-CoV-2 zu erheben. Auch Abwasseranalysen auf Polio werden in einigen Ländern seit vielen Jahren durchgeführt. Diese Methode ließe sich auch auf andere Keime anwenden, wie Influenza oder antibiotikaresistente Bakterien. Quellen https://www.swr.de/wissen/corona-im-abwasser-nachweisen-100.html https://www.tagesschau.de/inland/abwasser-corona-101.html   Sie möchten Corona-SchnelltesterIn werden? Dann schauen Sie sich unserer Corona-Schnelltest-Kurse an. Smart-Learning®-Kurse zur Durchführung von Corona-Schnelltests.

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Impfung, Infektionskrankheiten
Welt-Moskito-Tag 2022: Haben Sie vor demnächst zu verreisen?
Anlässlich des heutigen Welt-Moskito-Tages möchten wir auf die aktualisierte STIKO-Empfehlung zur Gelbfieber-Auffrischimpfung aufmerksam machen. Welt-Moskito-Tag 2022 Der Welt-Moskito-Tag soll daran erinnern, dass der Arzt Sir Ronald Ross im Jahre 1897 herausfand, dass die weiblichen Moskitos, also die Stechmücken, die Krankheit Malaria zwischen den Menschen übertragen können. Malaria, Gelbfieber & Co Die Krankheiten, die Stechmücken übertragen können, sind vielfältig und dies macht eine genaue Diagnose nicht immer einfach. Die bekannteste Krankheit ist wohl die Malaria. Sie ist eine Tropenkrankheit, die von Plasmodien durch den Stich der Mücke beim Menschen hervorgerufen wird. Das typische Symptom einer Malariainfektion sind rhythmische Fieberschübe. Etwas weniger bekannt hingegen ist das Gelbfieber. Dabei ist es eine ernstzunehmende Krankheit, die durch ein Flavivirus verursacht wird. Diese Krankheit ist in vielen Ländern Afrikas, Südamerikas und in südlichen Teilen Mittelamerikas endemisch. Sie wird ebenfalls durch Stechmücken übertragen und endet manchmal sogar tödlich. Innerhalb von 3 bis 6 Tagen nach der Infektion kommt es zu hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die meisten betroffenen Patienten genesen anschließend innerhalb von 3 bis 4 Tagen. So schützen Sie sich 1. Beachten Sie die neuen Empfehlungen der STIKO vor Ihren Reisen! Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat auf ihrer 102. Sitzung am 8. Juni 2022 eine Änderung der Empfehlung zur Gelbfieber Auffrischimpfung vor Reisen in Endemiegebiete und für exponiertes Laborpersonal beschlossen. Die STIKO empfiehlt die Impfung 10 Tage vor Exposition als Reiseimpfung in einer von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Impfstelle. Vor erneuter oder bei fortgesetzter Exposition sollte einmalig eine Auffrischimpfung erfolgen, sofern zehn oder mehr Jahre seit der Erstimpfung vergangen sind. Ziel der Impfung ist die Verhinderung von Erkrankungen und Tod aufgrund einer Gelbfieber-Infektion. Lesen Sie hier gerne nach, welche Pro und Contra Argumente das RKI für die Gelbfieber Auffrischimpfung anführt. 2. Werden Sie Mückenjäger! Unterstützen Sie dabei, den Mückenatlas Deutschlands für die Forschung zu erstellen, indem Sie gut erhaltene Stechmücken an den Mückenatlas schicken! 3. Bilden Sie sich mit unseren Hygienekursen weiter fort! Wir bieten Ihnen flexible Online Schulungen für die gesamte Belegschaft mit direkter Anbindung an die KRINKO in Kliniken, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Praxen. Vom Händehygiene-Kurs für Hilfskräfte bis zum/zur Hygienebeauftragten Arzt/Ärztin ist alles mit dabei. Quellen und weiterführende Literatur Epidemiologisches Bulletin (RKI, 32/2022): STIKO-Empfehlung zur Gelbfieber-Auffrischimpfung vor Reisen in Endemiegebiete und für exponiertes Laborpersonal Link RKI Ratgeber: Gelbfieber Link RKI Ratgeber: Malaria Link Der Mückenatalas Link Meduplus Schulung: Hygienekurse [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Karriere, Pflege ambulant, Pflege Krankenhaus, Pflege stationär
Personalmangel in der Altenpflege
Der Fachkräftemangel im Pflegebereich ist schon lange bekannt. Auch die Altenpflege ist schwer betroffen. Die schlechte Bezahlung, hohe Belastung und zu geringe Patientenzeit sind die Hauptgründe für die aktuelle Situation. In unserem folgendem Beitrag informieren wir Sie zum aktuellen Stand in der Pflege und welche Folgen uns langfristig in Deutschland erwarten könnten. Mehr Gehalt ab 01. September 2022? Ab dem 01. September wird die Zulassung von Pflegeeinrichtungen und Abrechnung über die Pflegeversicherung nur noch anerkannt, wenn das Pflege- und Betreuungspersonal nach tariflichen Bedingungen bezahlt wird. Die Mindestvoraussetzung sieht dabei wie folgt aus: für ungelernte Pflegehilfskräfte 13,70 Euro für qualifizierte Hilfskräfte 14,60 Euro für Pflegefachkräfte 17,10 Euro Den Nachweis müssen Pflegebetreiber über bestehende Tarifverträge oder kirchliche Arbeitsrechtsregelungen nachweisen. Alternativ können Sie auch den Pflegekassen belegen, dass das Pflegepersonal eine Vergütung in Höhe des "regional üblichen Entgeltniveaus" bezahlen. 2030: Ein Blick in die Zukunft - Kaum noch AltenpflegerInnen vorhanden? Eine neue Studie zeigt, dass viele Pflegekräfte in Deutschland Ihren Beruf aufgeben wollen. Nach Angaben des Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe haben 40 Prozent der Befragten Teilnehmer an genannter Studie "Altenpflege im Fokus", die gemeinsam mit dem Altenpflege-Fachverlag Vincentz Network durchgeführt wurde, angegeben, dass Sie erwägen den Beruf aufzugeben. Experten des Fachverlags rechnen damit, dass uns bis 2030 rund 500.000 Pflegekräfte fehlen werden. Zeit für Fort- und Weiterbildung bleibt weiterhin außen vor Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Aktuelles, Bakterielle Infektionen, Hygiene, Infektionskrankheiten
Vor Durchfallerkrankungen im Sommer schützen
Die Sommerzeit ist für uns eine unbeschwerte Zeit, jedoch können neben Kreislaufproblemen auch Durchfallerkrankungen häufiger auftreten. Ein Grund hierfür besteht in der starken Hitzeeinwirkung auf den Körper.  Hitze bedeutet Stress für den Körper. Diese kann uns auf den Magen schlagen. Das Immunsystem wird dadurch besonders gefordert und belastet. Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall sind die Folgen. Ebenfalls können auch krankmachende Mikroorganismen schuld sein. Lebensmittel verderben in der Hitze schneller und schädliche Gastroenteritiden können sich so stärker verbreiten. Was können Sie präventiv unternehmen? Anstrengende Aktivitäten in die kühlen Stunden des Tages legen Den Körper runterkühlen, z. B. kalte Wadenwickel verwenden Lebensmittel möglichst nach der Zubereitung wieder in den Kühlschrank legen und nicht lange auf dem Esstisch stehen lassen Lebensmitteln, die sonst bei Zimmertemperatur gelagert werden, ebenfalls an einem kühlen Ort lagern. Fisch und Fleisch gut durchgaren Dies sollten Sie lieber vermeiden: Auch wenn es verlockend ist, versuchen Sie es zu vermeiden, eiskalte Getränke hastig zu sich zu nehmen. Dieser “Schock” für den Magen-Darm-Trakt kann ebenfalls zu Durchfällen führen. Trinken Sie in kleinen Schlucken oder lagern Sie das Wasser bei Zimmertemperatur. Auch nasse Badesachen sollten ggf. schnell gewechselt werden. Einige Keime haben sonst leichtes Spiel. Deren Verbreitung kann zu Harnwegsinfekten und ebenfalls Durchfällen führen. So schaffen Sie schnell Abhilfe Bei leichten Durchfällen sollten Sie nicht zu Cola und Salzstangen greifen. In der Regel sind kleine Schlucke Wasser in Zimmertemperatur, ein geriebener Apfel und Haferflocken sowie Reis, Kartoffeln und Möhrensuppe vorzuziehen.   Nicht alle Durchfallerkrankungen haben etwas mit der Hitze zu tun. Rotaviren können ebenfalls hierfür verantwortlich sein. Rotaviren sind für Kinder nicht ungefährlich. Auch für Erwachsene können sie unter Umständen sehr unangenehm sein.

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Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege, Meduplus, Pflege Krankenhaus, Pflege stationär
Pflegestreik in NRW beendet – Was folgt?
Der Pflegestreik in NRW dauerte 79 Tage an. Das Ergebnis ein "Tarifvertrag Entlastung" dem Anfang August durch Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder von Verdi mit 73,58 % zugestimmt wurde und am 01.01.2023 in Kraft treten wird. Was sich dadurch in der Pflege ändert wird, lesen Sie in unserem folgenden Blogbeitrag. "Tarifvertrag Entlastung" - Was steckt drin? Die Kernpunkte des Tarifvertrags sind schnell aufgezählt: Mehr Pflegepersonal für Krankenstationen und Kontrolle der Schichten, ob in diesen auch tatsächlich genügend Personal eingesetzt wird. Kann dies nicht umgesetzt werden, gibt es finanzielle Zulagen oder freie Tage für die Pflegenden. Im Detail bedeutet das, dass für jedes Unterschreiten der Personalquote das betroffene Pflegepersonal "Belastungspunkte" sammelt und diese, bei jeweils sieben Punkten, zu einem zusätzlichen freien Tag als Belastungsausgleich führen. Im ersten Jahr nach in Kraft treten des Tarifvertrags können bis zu elf freie Tage gesammelt werden, im zweiten Jahr 14 und im dritten Jahr maximal 18. Was sagen die Pflegenden zum neuen Tarifvertrag? Das Ergebnis der Urabstimmung wird geteilt aufgenommen. Aus den sozialen Medien werden Stimmen der Pflegenden laut mit der Kritik, dass der Tarifvertrag keine Verbesserung der generellen Arbeitsbedingung schafft, sondern diese nur untermauert. Man muss abwarten, welche Auswirkungen der Tarifvertrag mit sich bringt und ob sich die grundlegende Problematik des Personalmangels in der Pflege verbessern wird. Finanzielle Zulagen und zusätzliche freie Tage für Pflegende können langfristig den Personalmangel in der Pflege nicht beseitigen. Es muss noch viel mehr passieren. Zeit für Fort- und Weiterbildung bleibt weiterhin außen vor Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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  Quellen und weiterführende Literatur Tagesschau - weitere Informationen Bibliomed Pflege - weitere Informationen wsws - weitere Informationen Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Hygiene, Infektionskrankheiten, Virale Infektionen
Ist das Affenpockenvirus das neue Corona Virus?
Bei den Affenpocken handelt es sich ähnlich wie bei Covid-19 um eine Viruserkrankung. Die Sorge vor einer neuen Pandemie beunruhigt viele Menschen. Doch das Bundesministerium für Bildung und Forschung zufolge gibt es keinen Grund zur Sorge. WHO: "Notlage von internationaler Tragweite" Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht im Zusammenhang mit dem Affenpocken-Ausbruch von einer "Notlage von internationaler Tragweite". Diese Einstufung dient aber vorrangig dazu, alle Mitgliedstaaten dazu zu bewegen, das Ergreifen von Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs zu beschleunigen. Aus dem selben Grund wurde auch in den USA der nationale Gesundheitsnotstand ausgerufen. Sind die Affenpockenvirus das neue Coronavirus? Die aktuellen Erkenntnissen deuten stark darauf hin, dass das sogenannte Monkeypoxvirus (MPV) nicht so leicht übertragbar ist wie das SARS-CoV-2-Virus, da es einen engen körperlichen Kontakt erfordert. Eine Gefährdung für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung wird daher derzeit als gering eingeschätzt. Mit Stand 5.8.2022 sind 2887 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Es handelt sich hierbei auch nicht um ein neues Virus: In Deutschland sind zwar erstmal im Mai 2022 Fälle von Affenpocken identifiziert worden, das Virus ist aber seit langem bekannt und in einigen tropischen Regionen Afrikas endemisch. Außerdem gibt es einen zugelassenen Impfstoff und wirksame Therapeutika gegen das Affenpockenvirus. Bezüglich des Krankheitsverlaufes verlaufen die Affenpocken im Gegensatz zu den Menschenpocken (Variola) in der Regel deutlich milder: Die meisten Menschen erholen sich innerhalb von mehreren Wochen und auch die Hautveränderungen halten lediglich zwischen zwei und vier Wochen an und heilen ohne Behandlung von selbst ab. Sind Affenpocken als gefährlich einzuordnen? Allerdings können bei einigen Betroffenen auch schwere Verläufe auftreten. Insbesondere Neugeborene, Kinder, Schwangere, alte Menschen und Menschen mit zugrunde liegenden Immunschwächen können schwer an den Affenpocken erkranken. Gesundheitspersonal ist aufgrund der längeren Virusexposition auch einem höheren Risiko ausgesetzt. Zu den Komplikationen gehören Hirnentzündung, bakterielle Hautinfektionen, Flüssigkeitsverlust, Bindehaut-, Hornhaut- und Lungenentzündung. In Zentral- und Westafrika haben in den letzten Jahren nach Angaben der WHO etwa 3 - 6 % der gemeldeten Fälle zum Tod geführt. Insgesamt sind Pocken daher nicht zwangsläufig als gefährlich einzuordnen, die Erkrankung sollte aber durchaus ernstgenommen werden, um bei der Bekämpfung des Virus zu helfen. Die Sorge vor einer neuen Pandemie ist aber sicherlich unbegründet. Mehr Infos zu den Affenpocken? Auf unserem Chart finden Sie eine Übersicht zum Affenpockenvirus auf einen Blick. Hier finden Sie Schulungen rund um das Thema Hygiene, damit Sie sich und Ihr Umfeld optimal vor den Pocken schützen können. Quellen und weiterführende Literatur BMBF: Affenpocken in Deutschland: Muss man sich Sorgen machen? Link RKI: Internationaler Affenpocken-Ausbruch: Fallzahlen und Einschätzung der Situation in Deutschland. Link RKI: Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Affenpocken. Link Meduplus Schulung: Hygienekurse [activecampaign form=5 css=1]
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Pflegenotstand? Interessiert das überhaupt noch Jemanden?
Neben der Sonne und guten Laune bringt der anhaltende Sommer für Deutschland auch sehr viel Chaos mit sich. Hitzewellen, Waldbrände und da war ja auch noch ein Krieg in Osteuropa. Die aktuellen Themen und News-Ticker behandeln momentan leider sehr viel Leid und Schmerz auf der Welt und oft finden nur die wichtigsten Themen Ihren Platz. Der aktuelle Nachrichten-Trend behandelt z.B. den deutschen Sommerurlauber, der durch Flugausfälle und Streiks nicht in seinen langersehenten Pauschalurlaub fliegen kann. Ist das nicht eine Katastrophe? Eine sehr überspitze Darstellung das wissen wir. Aber gerne möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es bereits in der Vergangenheit wichtige und essenzielle Themen gab, die derzeit unter den Tisch fallen und liegen gelassen werden, obwohl diese seit Jahren in unserer Gesellschaft bekannt sind und ein Problem darstellen. In unserem neuesten Beitrag möchten wir uns daher mit der aktuellen Pflegesituation in Deutschland auseinandersetzen und informieren. Der Pflegenotstand in Deutschland hält an Der Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte kürzlich in Magdeburg ein neues Gesetzt an, dass dazu führen soll das Kliniken so viele Pflegekräfte beschäftigen müssen, wie tatsächlich benötigt werden. Kliniken und Krankenhäuser, die diese Vorgaben nicht erfüllen, müssen ab 2025 mit Sanktionen rechnen. Diese wurden bislang aber noch nicht weiter erläutert. Die Pflegesituation bleibt weiter angespannt und nach wie vor streiken z.B. in NRW Pflegekräfte aus sechs Unikliniken seit zehn Wochen für bessere Arbeitsbedingungen. Die neue Pflegepersonal-Regelung (PPR 2.0) Die neue Pflegepersonal-Regelung hat zum Ziel, dass das Zeitmanagement für Patienten optimiert und verbessert werden soll. Patienten sollen in die Kategorien Grund- und Spezialpflege eingeteilt werden. Innerhalb dieser Kategorien erhält jede Pflegestufe eine festgelegte Pflegezeit (in Minuten), wie lange für die Pflege benötigt wird. Kann das überhaupt funktionieren? Jeder Patient ist individuell, eine festgelegte Pflegezeit pro Patient halten wir für schwierig. Der Zeitwert der sich aus der Summe pro Patient ergibt, der noch weitere Faktoren berücksichtigen soll ("Grund- und Fallwerte") soll im weiteren Prozess für den Bedarf des Pflegepersonals genutzt werden. Der offiziell festgelegte Bedarf an Pflegezeit pro Patient soll demnach um 8,1 Prozent steigen. Die Erprobungsphase der neuen Regelung soll ab dem 1. Januar 2023 starten. Zeit für Fortbildung in der Pflege weiterhin ein Wunschtraum? Gerade in der Pflege ist aufgrund des anhaltenden Personalmangels Zeit ein knappes Gut. Die Zeit zur Fortbildung fehlt in den meisten Fällen komplett oder wird viel zu knapp bemessen. Daher versuchen wir unsere Kurse effektiv und zielgerichtet umzusetzen. Für Pflegende im ambulanten oder stationären Sektor haben wir deshalb ein neues Pflegepaket entwickelt, mit dem sich das Pflegepersonal individuell und ohne Zeitdruck weiterbilden kann: Smartes Wissen für die Pflege vereint eine kompaktes Kurspaket mit optionalen Microlearnings, dass jederzeit und von überall verfügbar ist: Einfache Integration in den Alltag Kurze Lerneinheiten für Zwischendurch RbP-Zertifizierung erfüllt MDK-Fortbildungspflicht

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Bakterielle Infektionen, Hygiene
Rotaviren – Ein Überblick
Rotaviren sind die häufigste Ursache viraler Darminfektionen bei Kindern und Kleinkindern. In den westlichen Industrieländern erkranken am häufigsten Säuglinge und Kinder im Alter von 6 Monaten bis zu 2 Jahren. Reservoir? Das Virus vermehrt sich in den differenzierten Epithelzellen an den Spitzen der Dünndarmzotten. Hauptreservoir für Rotaviren ist der Mensch. Rotaviren sind auch bei Haus- und Nutztieren gefunden worden, doch besitzen die hier vorkommenden Viren wahrscheinlich eine geringe Bedeutung für Erkrankungen von Menschen. Therapie? Es gibt keine ursächliche Behandlung gegen Rotaviren, daher werden nur die Beschwerden gemildert. Antibiotika sind unwirksam gegen Krankheiten, die von Viren verursacht wurden. Auch stopfende Medikamente gegen Durchfall sind nicht empfehlenswert. Sie können den Krankheitsverlauf sogar mitunter verlängern. Um den Verlust von Salzen auszugleichen, kann gegebenenfalls der Einsatz von sogenannten Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein. Seit Juli 2013 ist die routinemäßige Rotavirus-Impfung von unter 6 Monate alten Säuglingen von der STIKO empfohlen. Bei der Rotavirus-Impfung handelt es sich um eine Schluckimpfung mit einem oralen Lebendimpfstoff. Je nach verwendetem Impfstoff werden ab dem Alter von 6 Wochen zwei (Rotarix®) bzw. drei Dosen (RotaTeq®) in einem Mindestabstand von 4 Wochen verabreicht. Ist Ihr Personal ausreichend geschult? Im Krankenhaus gilt es, zusätzlich zur Einhaltung der Basishygiene-Maßnahmen spezielle Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um die Weiterverbreitung vermeiden zu können. In unserem Grundkurs Hygiene für Ärzte, Pflegekräfte und MFA geben wir wertvolle Informationen zum Verhalten bei Patienten und zum Selbstschutz des Personals. Verständlich aufbereitet, schnell zu lesen und sofort verfügbar ist zum Beispiel auch unser kostenloses Microlearning:  MICROLEARNING: Rotaviren Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
Welt-Hepatitis-Tag 2022: Hepatitis kann nicht warten
Heute, am 28. Juli 2022, findet der Welt-Hepatitis-Tag statt, der zur Diagnose bislang unentdeckter Infektionsfälle beitragen soll, denn unbehandelt können diese Infektionen zu Zirrhose und Leberkrebs führen. „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ Unter dem Motto „Hepatitis kann nicht warten“ erinnert der heutige Tage daran, dass man eine Infektion nicht über mehrere Jahre ignorieren und aufschieben sollte. Der Tag soll vor allem dazu dienen, die hohe Dunkelziffer an unentdeckten Infektionen mit den Hepatitis-Viren zu verringern. Neuinfektionen können somit eingeschränkt werden und Betroffenen kann eine möglichst frühzeitige Behandlung angeboten werden, die sie vor Spätfolgen bewahrt. Hepatitis- eine der tödlichsten Infektionskrankheiten Abhängig vom Virustyp rufen Hepatitis-Viren unterschiedlich schwere Leberentzündungen hervor, die spontan ausheilen oder chronische Verläufe mit schweren Folgeerkrankungen wie Leberzirrhose oder Leberzellkrebs nehmen können. Wer heute an Hepatitis B oder C stirbt, hat sich meist vor vielen Jahren infiziert und wurde nicht rechtzeitig behandelt. Schätzungen der WHO zufolge sterben jedes Jahr mehr als eine Million Menschen an den Folgen einer solchen Infektion. In Frühjahr diesen Jahres registrierten die europäischen Gesundheitsbehörden bei Kindern eine Häufung von akuter Hepatitis. Bis Ende Juni stieg die Zahl auf 473, die meisten Fälle traten dabei in Großbritannien auf. Bisher ist noch unklar wie dieser außergewöhnliche Peak zu erklären ist. Lassen Sie sich testen und/oder impfen! Ein kostenfreier Test auf Hepatitis B und C ist seit dem 1. Oktober 2021 für alle Bundesbürger ab 35 Jahren verfügbar. Dies ist in der Hausarztpraxis im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung möglich. Auch eine Impfung schützt wirksam gegen Hepatitis A und B und indirekt auch vor einer Infektion mit dem Hepatitis-D-Virus, da diese nur gleichzeitig mit Hepatitis B auftreten kann. Quellen und weiterführende Literatur RKI Epidemiologisches Bulletin vom 23. Juli 2020/ Nr. 30/31 Link WELT-HEPATITIS-TAG Link WHO Hepatitis A Factsheet Link WHO Hepatitis B Factsheet Link RKI-Ratgeber Hepatitis C Link WHO Hepatits E Factsheet Link Meduplus Blog: Welt-Hepatitis-Tag – „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!“ Link DocCheck: Hepatitis-Rätsel: Wir haben eine heiße Spur Link Weitere Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Bakterielle Infektionen
Was wir in der Abwehr gegen mikrobielle Infektionen von Pflanzen lernen können
In einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) sowie der Nanyang Technological University in Singapur wurde ein neuer Mechanismus entdeckt, den Pflanzen im Kampf gegen mikrobielle Infektionen einsetzen. In früheren Studien konnte bereits gezeigt werden, dass der Abbau von NAD+ (Nicotinamidadenindinukleotid), einem zellulären Cofactor, Immunproteine aktiviert. Das Resultat ist eine Reaktion, die infizierte Pflanzenzellen tötet, um die Pflanze zu schützen. Dieser Mechanismus ist essenziell, jedoch allein nicht ausreichend, um eine Pflanze vor eindringenden Mikroben zu schützen. Das Vorhandensein eines weiteren Mechanismus liegt nahe...Genau diesen Mechanismus haben Forscher nun entdeckt. Lesen Sie nachfolgend wie er hilft die Pflanze vor einer mikrobiellen Infektion zu bewahren. Wie funktioniert der neu entdeckte Abwehrmechanismus bei Pflanzen? In der gemeinsamen Forschungsarbeit der Wissenschaftler des MPIPZ sowie der Nanyang Technological University in Singapur wurde eine Familie von bi-funktionalen Immun-Rezeptor-Proteinen identifiziert, die durch die Anwesenheit einer Domäne namens TIR  (Toll-Interleukin-1-Rezeptor) charakterisiert ist. Diese Immun-Rezeptor-Protein-Familie hydrolisiert nicht nur NAD+, sondern bindet und spaltet doppelsträngige RNA oder DNA, um cyklische Nukleotide zu synthetisieren. Die Kombination dieser beiden katalytischen Aktivitäten erlaubt es diesen Immun-Rezeptor-Proteinen den programmierten Zelltod und Immunsignalwege von Pflanzen zu kontrollieren und dadurch mikrobielle Infektionen zu bekämpfen.  INFOGRAFIK DOWNLOADEN Ausblick Die Arbeit der Wissenschaftler vom MPIPZ in Köln und der Nanyang Technological University in Singapur zeigt einen wichtigen neuen Ansatz im Kampf gegen mikrobielle Infektionen von Pflanzen auf. Zukünftig wird es darauf ankommen die Ziele der durch Spaltung entstehenden cyklischen Nukleotide zu identifizieren. Dieses Wissen kann dazu genutzt werden, Pflanzen resistenter gegen schädliche Mikroben zu machen und somit die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen. Quellen und weiterführende Literatur TIR domains of plant immune receptors are 2′,3′-cAMP/cGMP synthetases mediating cell death . [Yu et al., Cell, 2022] Link Weitere interessante Themen Haben Sie Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Hygienebeauftragte Pflege, Pflege ambulant, Pflege Krankenhaus
Leistungsansprüche für Pflegebedürftige bleiben oft ungenutzt
Die Leistungsansprüche werden oftmals nicht wahrgenommen. So heißt es in einem Bericht der Tagesschau. Pflegebedürftigen Personen stehe eine Reihe an Leistungen zur Verfügung, jedoch wären die Zugangsvoraussetzung teilweise absurd und unangebracht. Jährlich verfallen Leistungsansprüche im Wert von mindestens 12 Milliarden Euro. Dies besagt das Ergebnis einer aktuellen Studie. Für diese Untersuchung haben Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück errechnet, dass zwischen 62 und 93 Prozent der Pflegeleistungen nicht abgerufen werden. Oft würde beispielsweise die Kurzzeitpflege nicht beantragt. Auch werden Leistungen nicht in Anspruch genommen, wenn Pflegende ausfallen und vertreten werden können. In 70 Prozent der Fälle würde die Verhinderungspflege nicht genutzt werden. Die Beantragung hat offenbar ihre Hürden. Der Prozess wird vom VdK-Präsidentin als „teilweise absurd und unangebracht“ bezeichnet. Hier könnten einige Leistungen in einem Budget zusammengefasst und den Pflegebedürftigen unkompliziert zugänglich gemacht werden. Laut Claudia Moll, der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, müsste ein flexibel einsetzbares Entlastungsbudget zeitnah kommen. Kurzzeit – und Verhinderungspflege müsse schnell umgesetzt werden. Leider stehe dem zusätzlich ein Personalmangen entgegen. Es brauche einen Rechtsanspruch der Pflegebedürftigen gegenüber den Pflegekassen, damit Sachleistungen einklagbar wären. Sind Sie oder Ihr Personal ausreichend geschult? Entdecken Sie unsere Pflegekurse Quelle https://www.tagesschau.de/inland/vdk-pflegeansprueche-101.html Benötigen Sie mehr Informationen oder haben Fragen zu unseren Kursen? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]  
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Aktuelles
Hitzschlag vermeiden – So kommen Sie gut durch heiße Sommertage
Der Sommer in Deutschland kann heiß und anstrengend für Körper und Kopf werden. Im Arbeitsalltag kann sich das durch eine geringere Leistungsfähigkeit, ein Unwohlsein oder instabilen Kreislauf bemerkbar machen. Viele Menschen kennen die Symptome und sind damit nicht allein, deshalb ist es umso wichtiger der Hitze effektiv entgegenzuwirken. Mit den folgenden Tipps und Maßnahmen können Sie der Hitzebelastung vorbeugen und sich schützen. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Empfehlung für uns sinnvoll ist. Jede Person muss alleine entscheiden, welche Maßnahmen helfen und umsetzbar sind. Was tun bei Hitze? Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßte Tees. Grundsätzlich sollten Erwachsene mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei großer Hitze empfiehlt sich die doppelte bis dreifache Menge. Die wichtigsten Empfehlung im Überblick: Passen Sie Ihre Aufgaben und den Arbeitsalltag in die Hitze an. Wenn möglich, verlegen Sie körperliche Arbeiten und Aktivitäten in kühlere Morgen- oder Abendstunden. Sollten Sie im Homeoffice arbeiten: Versuchen Sie Ihre Wohnung und sich selbst kühl zu halten. Schließen Sie bei Bedarf Vorhänge und Jalousien in der Mittagszeit. Schützen Sie sich mit ausreichend Sonnencreme im Freien. Achten Sie auf Ihr Umfeld und vor allem auf Kinder und ältere Menschen, die ggfs. Hilfe brauchen. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Falls ja, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ärztin über die Hitzeverträglichkeit und beachten Sie insbesondere die Aufbewahrungshinweise Ihrer Medikamente, die Sie in der Packungsbeilage finden. "stay cool" auch im Alter Gerade für ältere Menschen ab 65 Jahren können Hitzewellen besonders anstrengend und gefährlich werden. Schwitzen Sie noch? Sollte dies nicht der Fall sein, kann es sein, dass Sie nicht genug getrunken haben und dem Körper die Flüssigkeit dazu fehlt. Schwitzen ist wichtig für uns, denn es dient der Abkühlung des Körpers. Besonders ältere Menschen neigen dazu, weniger zu trinken oder es komplett zu vergessen. Folge ist die Dehydrierung und Überhitzung. Daher empfehlen wir auch hier wieder, trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Auch Kinder und Babys müssen vor Hitzewellen geschützt werden Babys und Kinder haben besonders empfindliche Haut, die geschützt werden muss. Sonnencreme schützt zwar die Haut, aber das ist nicht ausreichend. Hohe Temperaturen und extreme Hitze können sehr gefährlich für den Körper unseres Nachwuchses werden, da die Schweißproduktion bei Kindern geringer, die Stoffwechselrate aber höher ist, als bei Erwachsenen. Daraus folgt, dass Babys und Kinder schneller von Hitzebeschwerden betroffen sein können, schneller dehydrieren und einen Hitzschlag bekommen können. Fieber und Hitzepickel können ebenfalls als Symptome ein Warnhinweis für eine Überhitzung des Kindes sein. Daher verweisen wir auch hier wieder an unsere Übersicht im oberen Abschnitt des Blogbeitrags zu den wichtigsten Empfehlung für heiße Sommertage. Erste-Hilfe-Maßnahmen Achten Sie auf Hilfsbedürftige und helfen Sie! Rufen Sie den Notruf 112. Bringen Sie Hilfsbedürftige Personen in den Schatten. Lockern Sie Kleidung, bieten Sie etwas zu trinken an. Kennen Sie schon unseren Kurs zum Thema Basic Life Support, Notfallmanagement & Erste Hilfe? Klicken Sie hier für weitere Informationen. Quellen & Literatur Klima, Mensch, Gesundheit: Hitze und Hitzeschutz - weitere Informationen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - weitere Informationen Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Coronavirus, Impfung, Virale Infektionen
Aktuelle Information zu der neuen Corona-Variante „Centaurus“ (BA.2.75)
Erstmals wurde diese Variante in Indien nachgewiesen. Mittlerweile ist sie auch in Deutschland angekommen. Wissenschaftler vermuten eine hohe Ansteckungsrate. Diese Variante ist derzeit noch selten in Deutschland, die Omikron-Variante BA.5 ist aktuell noch vorherrschend. Laut neusten Erkenntnissen breite Centaurus (BA.2.75) sich schneller aus als andere Varianten. Unklar ist noch, ob die Impfung hier Ihre volle Wirkung zeigt. Warum bereitet die neue Corona-Variante den Wissenschaftlern Sorge? BA.2.75 hat zusätzlich zu den 29 Mutationen, welche die BA.2-Linie ohnehin schon im Spike-Protein hat, weitere acht Mutationen. Dadurch könnte sie besser als andere Varianten der Immunantwort des Körpers ausweichen, was eine leichtere Ansteckung ermöglichen würde. Ob die neue Variante gefährlicher ist als Omikron, sei aufgrund der noch fehlenden Datenlage nicht einzuschätzen. Es empfiehlt sich daher weiterhin auch die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.   Quelle: https://www.handelsblatt.com/technik/ba-2-75-neue-corona-variante-centaurus-macht-virologen-sorgen/28484454.html https://www.stern.de/gesundheit/omikron---centaurus---variante-bereitet-experten-kopfzerbrechen-32542264.html https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Virologische_Basisdaten.html   Ist Ihr Personal ausreichend geschult? Entdecken Sie unseren Kurs "Händehygiene für med. Assistenz" https://www.meduplus.de/meduplus-kurse/kurse-fuer-medizinisches-hilfspersonal/haendehygiene-fuer-medizinisches-hilfspersonal-2022/ Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Pflege ambulant, Pflege Krankenhaus, Pflege stationär
Wird sich der Pflegenotstand künftig noch verschlimmern?
Pflege ist ein knappes Gut. Dies hat sich spätestens seit Corona herumgesprochen. Nun kommt allerdings noch die Generation der „Babyboomer“ in Spiel. Lt. einer Pflegestudie, präsentiert durch die opta data Zukunfts-Stiftung, werde das Pflegerisiko dieser Generation eine bedeutsame Steigerung erfahren und in den Jahrzehnten nach 2030 eine Überfüllung in den Pflegeeinrichtungen zu verzeichnen sein. Ebenfalls ist der Studie zu entnehmen, dass sich Personen dieser Generation ungern mit dem Thema der Altenpflege auseinandersetzen möchten. 79% der Befragten sehen die Pflege in staatlicher Verantwortung, was Organisation und Kostenübernahmen beträfe. Ein Großteil plane die eigene Pflege nicht. Nachzulesen ist dies unter anderem in der aktuellen Pflegestudie, präsentiert durch die opta data Zukunfts-Stiftung, mit dem Titel – „Babyboomer-Generation läuft blind in die Pflege-Katastrophe“. Definition der Generation Babyboomer In Deutschland werden die Jahrgänge der von 1955 bis 1969 Geborenen als Babyboomer bezeichnet. Diese Zeit wird von Statistikern als geburtenstarke Jahrgänge angesehen. Situation auf dem Arbeitsmarkt verschärft sich Auch die WELT beschreibt das Problem des steigenden Personalbedarfs in der Pflege, nicht zuletzt aufgrund der immer älter werdenden Generation der Babyboomer. Lt. dem Artikel werde sich durch das Ausscheiden dieser Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt die Situation noch verschärfen. Ein beachtlicher Teil dieser Generation sei derzeit in der Pflege tätig. Im Jahr 2019 waren fast 30 Prozent der Beschäftigten in der Pflege 55 Jahre oder älter. Sorgen Sie für Ihre Pflege vor?   Erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Kurse in der Krankenpflege und Altenpflege.   Quelle: https://www.optadata-gruppe.de/news/presse-und-news/pressedetail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=105&cHash=cf8495b4e5e523bc1d7d98896dc2ed11 https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article238665557/Personalbedarf-in-Pflege-steigt-Auch-wegen-der-Babyboomer.html Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD) – Individuelle Ernährung zur Bekämpfung hilfreich?
Clostridium difficile ist ein Bakterium, das sich sowohl in der Umwelt als auch im Darm gesunder Menschen und Tiere befindet. Durch eine längere Einnahme von Antibiotika kann die gewohnte Darmflora jedoch so verändert bzw. gestört werden, dass eine Infektion mit dem Bakterium auch in einer Durchfallerkrankung, der Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD), enden kann. Eine Infektion mit CDAD kann durch mehrere Möglichkeiten bekämpft werden. Ein angepasster Ernährungsplan könnte dabei hilfreich sein. Experiment: CDAD mit individuellem Ernährungsplan bekämpfen In der Vergangenheit haben Laborexperimenten gezeigt, dass sich das Krankenhauskeim möglicher durch eine kohlenhydratreiche Ernährung, die gleichermaßen fett- und proteinarm ist, eindämmen lässt. Ein Forscherteam aus den USA hatte einen Tierversuch  unternommen und Mäuse einer Antibiose ausgesetzt, was in der medizinischen Umgangssprache als Behandlung von Patienten mit Antibiotika bezeichnet wird. Im Anschluss an die Antibiose wurden den Mäusen ein hypervirulenten Stamm von C. difficile verabreicht. Im weiteren Verlauf des Experiments wurden die Mäuse mit drei unterschiedliche Speiseplänen ernährt. Alle Tiere die fett- und proteinreich gefüttert wurden, erlagen der Infektion. Eine zweite Gruppe mit fettreicher, aber proteinarmer Fütterung überlebte zum Teil. Das beste Ergebnis die Versuchsgruppe unter kohlenhydratreicher Ernährung. In letztem Versuch überstanden alle Mäuse die Clostridioides-Infektionen ohne größere Probleme. "gute" Bakterien unterstützen Als Ergebnis ließ sich festhalten, dass das verabreichte Antibiotikum, die Mikroben im Darm, die mit dem "schlechten" krankmachenden Bakterien, rivalisieren. So wird der Weg für schwerwiegende Infektionen frei gemacht. In diesem Vorgang sollen vor allem fett- und proteinreiche Nahrung den Prozess verstärken, hingegen kohlenhydratreiche Ernährung schützend wirkt und das trotz des Umstandes, dass das Tierfutter viele verarbeitete Kohlenhydrate und nur wenig Ballaststoffe enthielt. Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD) - Medikamentöse Therapie als weitere Maßnahme Das RKI berichtet in seinem Ratgeber zum Clostridium difficile, dass auch eine medikamentöse Therapie als Maßnahme eingesetzt werden kann. Bei 15–23% der Patienten mit symptomatischer CDI (Clostridium difficile Infektion) führt bereits das Beenden der Antibiotikatherapie (wenn aus klinischer Sicht vertretbar) zum Sistieren des Durchfalls innerhalb von 2–3 Tagen. Eine antibiotische Behandlung von CDI sollte erfolgen bei: schweren oder fortbestehenden Symptomen, älteren und/oder Patienten mit Grundleiden oder Situationen, in denen die aktuelle Antibiotikabehandlung fortgesetzt werden muss. Ist Ihr Personal ausreichend geschult? Im Krankenhaus gilt es, zusätzlich zur Einhaltung der Basishygiene-Maßnahmen spezielle Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um die Weiterverbreitung vermeiden zu können. In unserem Grundkurs Hygiene für Ärzte, Pflegekräfte und MFA geben wir wertvolle Informationen zum Verhalten bei CDAD-Patienten und zum Selbstschutz des Personals. Verständlich aufbereitet, schnell zu lesen und sofort verfügbar ist zum Beispiel auch unser kostenloses Microlearning:  MICROLEARNING: CDAD  Quellen & Literatur Medial Tribune - Mit Kohlenhydraten gegen Clostridioides difficile RKI-Ratgeber: Clostridioides (früher Clostridium) difficile Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Bakterielle Infektionen, Hygiene
Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD) – was ist das?
Clostridium difficile ist ein Bakterium, das sich sowohl in der Umwelt als auch im Darm gesunder Menschen und Tiere befindet. Durch eine längere Einnahme von Antibiotika kann die gewohnte Darmflora jedoch so verändert bzw. gestört werden, dass eine Infektion mit dem Bakterium auch in einer Durchfallerkrankung, der Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD), enden kann. Risikogruppen Etwa 3 % der gesunden Erwachsenen und bis zu 7 % der Krankenhauspatienten sind Träger von Clostridium difficile ohne entsprechende Symptome. Zu den wichtigsten Risikofaktoren für die CDAD zählen eine vorausgegangene Antibiotikabehandlung, ein hohes Lebensalter sowie ein langer Krankenhausaufenthalt. Weitere Risikofaktoren für das Auftreten einer CDAD sind internistische Grundkrankheiten, Eingriffe oder Medikamente. Übertragungsweg CDAD ist hochansteckend: Als Sporenbildner ist Clostridium difficile sehr umweltresistent. Die Sporen sind gegen Austrocknung, Hitze und Desinfektionsmittel resistent und spielen eine entscheidende Rolle bei der Übertragung. Gerade die Tatsache, dass die Sporen durch routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel nicht sicher inaktiviert werden, stellt die Krankenhaushygiene vor große Herausforderungen. Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD) – Was tun? Die wichtigsten Maßnahmen bei einem Ausbruch der CDAD haben wir hier aufgelistet: Den betreffenden Patienten möglichst in einem separatem Raum unterbringen Aufklärung über die Notwendigkeit der gründlichen Händewaschung Kontakt zu Besuchern nur nach Beratung Umgebungs-, Fußboden- und Schlussdesinfektion Durchführung einer Ausbruchsuntersuchung siehe: Epidemiologischen Bulletin vom 5. April 2018 (Robert Koch-Institut) Neue Forschungsansätze untersuchten, inwiefern es möglich ist, die verursachenden Keime anders als mit weiteren Antibiotika abzutöten. Hoffnung machen hierbei die sogenannten Firmicutes-Bakterien. Sie können die Zusammensetzung und die Konzentration von Gallensäuren steuern und somit dazu beitragen, dass die Sporen nicht mehr auskeimen, denn Sporen können sich nur dann entwickeln, wenn bestimmte Wachstumsfaktoren in der Darmflora vorhanden sind. Ist Ihr Personal ausreichend geschult? Im Krankenhaus gilt es, zusätzlich zur Einhaltung der Basishygiene-Maßnahmen spezielle Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um die Weiterverbreitung vermeiden zu können. In unserem Grundkurs Hygiene für Ärzte, Pflegekräfte und MFA geben wir wertvolle Informationen zum Verhalten bei CDAD-Patienten und zum Selbstschutz des Personals. Verständlich aufbereitet, schnell zu lesen und sofort verfügbar ist zum Beispiel auch unser kostenloses Microlearning:  MICROLEARNING: CDAD  Quellen & Literatur Meduplus Microlearning: CDAD. Link Bundesgesundheitsblatt 2019; 62: 906-923: Link Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) (2017). Deutsche nationale Punkt-Prävalenzerhebungzu nosokomialen Infektionen und Antibiotika-Anwendung 2016. Abschlussbericht. Zugegriffen: 05. Juli 2022: Link CDIFFNET − Machbarkeitsstudie zur Untersuchung der geographischen Verbreitung hypervirulenter Clostridioides difficile-Stämme in Krankenhäusern am Beispiel Berlin-Brandenburg: Link Neue Bakterien-Therapie hilft gegen einen gefährlichen Krankheitserreger im Darm: Link Mehr Informationen und Beratung Benötigen Sie mehr Informationen oder wollen Sie Ihr gesamtes Team anmelden? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Frage des Monats, Hygiene, Infektionskrankheiten, Meduplus, Virale Infektionen
Frage des Monats: Impfung gegen Affenpocken?
Affenpocken sind eine seltene, in der Regel von Tieren übertragene, Viruskrankheit. In West- und Zentralafrika sind sie weit verbreitet. Beim Menschen wurden die Affenpocken erstmals 1970 identifiziert. In Deutschland sind im Mai 2022 erstmals Fälle von Affenpocken aufgetreten. Nun hat die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Empfehlung zur Impfung gegen Affenpocken mit dem Pockenimpfstoff Imvanex (MVA-Impfstoff) ausgesprochen. In unserem Beitrag erfahren Sie für wen die Empfehlung gilt. Impfempfehlung der STIKO Postexpositionsprophylaxe (PEP): Prioritär soll der begrenzt zur Verfügung stehende Impfstoff für die PEP exponierter Kontaktpersonen eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten sowohl bei der PEP als auch bei der Indikationsimpfung Personen mit einer erhöhten Gefahr für einen schweren Verlauf (z. B. Personen mit Immundefizienz) bevorzugt geimpft werden. Indikationsimpfung: Im Gegensatz zu Standardimpfungen nur unter bestimmten Bedingungen bzw. nur für bestimmte Personengruppen empfohlen Für wen ist die Indikationsimpfung relevant? Männer ≥ 18 Jahre, die Sex mit Männern haben (MSM) und dabei häufig die Partner wechseln. Personal in Speziallaboratorien, das gezielte Tätigkeiten mit infektiösen Laborproben, die Orthopockenmaterial enthalten, ausübt und nach individueller Risikobewertung durch den Sicherheitsbeauftragten als infektionsgefährdet eingestuft wird. Stand: Juni 2022 Es sollten sowohl in Bezug auf die PEP als auch auf die Indikationsimpfung bevorzugt Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf (Bsp. immundefiziente Personen) geimpft werden. Schutz vor Affenpocken durch Pockenimpfung in der Vergangenheit? Die Pocken wurden 1980 von der WHO als ausgerottet erklärt. Aufgrund der Einstellung der Pockenimpfung ist die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland im Alter < 50 Jahren nicht mehr gegen Pocken geschützt. Auf Basis von Studienergebnissen (Di Giulio et a.; Fine et al.) wird geschätzt, dass eine Pockenimpfung einen Schutz von 85 % gegenüber Affenpocken vermittelt. Menschen, die in der Vergangenheit gegen Pocken geimpft wurden, verfügen demnach über einen teilweisen Schutz gegenüber Affenpocken. Schwere Verläufe können so verhindert werden. Mehr Infos zu den Affenpocken? Auf unserem Chart finden Sie eine Übersicht zum Affenpockenvirus auf einen Blick.  Quellen und weiterführende Literatur RKI Übersicht: Link  Epidemiologisches Bulletin 25 / 26 vom 21.06.2022 Link Di Giulio DB, Eckburg PB. 2004 Link Fine P, Jezek Z, Grab B, Dixon H. 2004 Link [activecampaign form=5 css=1]
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Resistenzen
Resistente Bakterien auf Reisen
Eine aktuelle Studie, die von Wissenschaftlern der Washington University School of Medicine in St. Louis und der Universität Maastricht durchgeführt wurde, deutet darauf hin, dass Auslandsreisende neue resistente Superbugs in ihren Darm-Mikrobiomen mit nach Hause bringen. Das Urlaubssouvenir der etwas anderen Art stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor. Resistente Superbugs als Souvenir nach Auslandsreisen In der Studie aus Maastricht und St. Louis wurden die Bakteriengemeinschaften der Darm-Mikrobiome von 190 Niederländern vor und nach Reisen nach Südasien, Südostasien, Nordafrika und Ostafrika analysiert. All diese Regionen haben gemein, dass sie eine hohe Prävalenz von Resistenzgenen aufweisen. Die Studienergebnisse bestätigen, dass Auslandsreisende häufig mit einer Vielzahl neuer Bakterienstämme in ihrem Darm-Mikrobiom Heim kehren. Antimikrobielle Resistenzen (AMR) stellen eine globale Public Health-Bedrohung dar und werden von der World Health Organization (WHO) als eine der aktuell größten globalen Herausforderungen der öffentlichen Gesundheit genannt, denn die rapide Verbreitung von AMR bedroht Jahrzehnte der Erfolge in der Behandlung bakterieller Infektionen mit Antibiotika. AMR nehmen weltweit zu, jedoch gibt es starke geographische Unterschiede in der Prävalenz und der Art der resistenten Bakterien und ihrer AMR-Gene. Auslandsreisen können die Übertragung von resistenten Bakterien und AMR-Genen aus ihrer endemischen Region rund um den Globus erleichtern. Wie werden resistente Bakterien und AMR-Gene übertragen? Überbevölkerung in endemischen Regionen ermöglicht eine schnelle Verbreitung zwischen Bewohnern und Reisenden. Die Übertragung erfolgt über Trinkwasser und Lebensmittel, aber auch in Sanitärbereichen mit mangelnder Hygiene, im öffentlichen Nahverkehr oder Restaurants/ Hotels. Die Reiserückkehrer können dann die mitgebrachten Bakterien an Familienmitglieder, Freunde und Mitbewohner weitergeben. Dabei wird heutzutage kaum auf resistente Bakterien oder AMR-Gene getestet, solange keine klinischen Symptome auftreten. Es wird also nicht erfasst wie viele Reisende AMR-Gene mit nach Hause bringen. Die aktuelle Studie an 190 niederländischen Reisenden hat 121 AMR-Gene bei ihnen aufgedeckt. Ein Beispiel eines AMR-Gens ist das mcr-1 Gen, das die Information für das Enzym MCR-1 enthält. Dieses macht Bakterien gegenüber dem Reserveantibiotikum Colistin (Gruppe der Beta-Lactam Antibiotika) resistent. Überträgt sich die Colistin-Resistenz auf Bakterien, die auch gegen andere Antibiotika resistent sind, so könnten diese Bakterien unbehandelbare Infektionen auslösen. Wie kann man Antimikrobielle Resistenzen (AMR) in der Humanmedizin eindämmen? Durch zielgerichtete Verschreibung sowie den bedachten Einsatz von antimikrobiell wirksamen Substanzen kann das Problem verringern. Die Einnahme sollte nur in Absprache mit Ärzten oder Ärztinnen erfolgen. Quellen und weiterführende Literatur Genome Medicine 13; Artikel 79 (2021); "Destination shapes antibiotic resistance gene acquisitions, abundance increases, and diversity changes in Dutch travelers" Link   [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
Das neue Pflegebonusgesetz
Kürzlich wurde das Pflegebonusgesetz vom Bundestag verabschiedet. Im Bereich der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden je 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch soll das Gesetz weitere Regelungen zur Zahlung in der Pflege ab dem 01. September enthalten. Die Beschlüsse in Kürze • Empfangsberechtigt sind Krankenhäuser, die im Jahr 2021 mehr als zehn mit dem Coronavirus infizierte Patientinnen und Patienten behandelten, die mehr als 48 Stunden beatmet wurden. • Die Krankenhäuser geben den Bonus an die Pflegekräfte weiter, die in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettengeführten Stationen min. 185 Tage im Jahr 2021 im Krankenhaus beschäftig waren. Die Prämienhöhe für Intensivpflegekräfte soll um das 1,5-fach höher liegen als für Pflegekräfte auf bettengeführten Stationen. • Der höchste Bonus liegt bei 550 Euro. Bis zu 370 Euro bekommen Beschäftigte, die für zugelassene Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege arbeiten und die mindestens 25 Prozent ihrer Arbeitszeit gemeinsam mit Pflegebedürftigen tagesstrukturierend, betreuend oder pflegend tätig sind. • Ebenfalls erhalten einen Bonus: Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, HelferInnen im freiwilligen sozialen Jahr sowie LeiharbeitnehmerInnen und MitarbeiterInnen von Servicegesellschaften in der Alten- bzw. Langzeitpflege. • Zusätzlich enthält das Gesetz Regelungen zur Zahlung nach Tarif in Pflege ab dem 01.09.22. Wie stehen Sie zu dem neuen Gesetz? Ein Schritt in die richtige Richtung oder ein falsches Signal? Quelle https://www.altenheim.net/artikel/2022/05/20_pflegebonusgesetz_bt [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
Hitzetipp für die Haut
Als größtes Organ mit lebenswichtigen Aufgaben, sollten wir unsere Haut gut beschützen. Sie bewahrt uns vor dem Eindringen von Krankheitserregern und vor anderen schädlichen Einflüssen. Je intakter und gesünder die Haut ist, desto besser ist ihr Schutz. Allerdings verändert sich die Haut mit zunehmendem Alter. Sie wird dünner und die Elastizität lässt nach. Das macht sie anfälliger für Verletzungen und Infektionen. Bei pflegebedürftigen Menschen können auch durch mangelnde Hygiene Hautprobleme entstehen. Daher ist es wichtig, sie hier zu unterstützen. Den Schatten nicht unterschätzen Auch im Schatten ist es ratsam sich und den/die Pflegebedürftige(n) mit Sonnenschutz einzucremen, denn die UV-Strahlung kann auch im Schatten die Haut nachhaltig belasten und schädigen. Zusätzlich können verschiedenen Medikamente ein Grund dafür sein, dass die Haut sensibler ist. Dazu gehören beispielsweise: • Mittel gegen Bluthochdruck • Antidiabetika • Psychopharmaka • Rheumamittel Auch die Kombination der Medikamente kann unter dem Einfluss von UVA-Strahlung, eine fototoxische Reaktion auslösen. Hier empfiehlt sich im Zweifel der Blick in die Packungsbeilage. Weitere Tipps: • Genügend trinken • Die Augen mit einer Sonnenbrille schützen • Luftige, kühlende Kleidung tragen Ein Blick auf unser Chart verrät etwas über den Hauttyp und die jeweilige Eigenschutzzeit. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass diese im Alter abnimmt. Wir wünschen ein erholsames und sonnige Wochenende! [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles
14. Juni : Weltblutspendetag / World Blood Donor Day
Am 14. Juni, am Geburtstag von Karl Landsteiner (1868–1943), dem Entdecker der Blutgruppen, ist der Weltblutspendetag bzw. World Blood Donor Day. Internationaler Akteur ist die Weltgesundheitsorganisation WHO. Jedes Jahr, seit 2012 (in Deutschland seit 2015) steht der Tag unter einem anderen Motto. Motto 2022: Blutspenden ist ein Akt der Solidarität. Machen Sie mit und retten Sie Leben. Als Blutspende wird die freiwillige Abgabe einer gewissen Menge Blut bezeichnet. In der Regel beläuft sich diese auf einen halben Liter. Bevor es allerdings dazu kommt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Diese werden im sogenannten Anamneseblatt abgefragt. Dabei sind Alter, Gewicht und der Gesundheitszustand die entscheidenden Kriterien, ob eine Person als Blutspender in Frage kommt oder nicht. So muss der Spender vor der ersten Spende mindestens 18 Jahre alt sein, nicht weniger als 50 kg wiegen und darf das Alter von 68 Jahren nicht überschritten haben. Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Die sechs DRK-Blutspendedienste in Deutschland sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Wofür werden Blutspenden benötigt? Fast 20 % Blutspenden werden zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Die Patienten mit Herzerkrankungen, Magen- und Darmkrankheiten sind oft langfristig auf Bluttransfusionen angewiesen. Menschen, die Sport- und Verkehrsunfälle erlitten, sind ebenfalls auf Blutspenden angewiesen. Oft werden bei solchen Behandlungen bis zu zehn Transfusionen benötigt, in schweren Fällen sind bis zu 100. Einige Empfänger benötigen Vollblutspenden, andere nur einzelne Bestandteile des Blutes, wie Blutplasma oder Thrombozyten. Der Weg der Blutspende Damit Ihr Blut einem Patienten helfen kann, ist es ein langer Weg, der nach dem Spendetermin anfängt. Auf unserem Chart finden Sie eine Übersicht „Der Weg der Blutspende“ auf einen Blick.   [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Impfung, Infektionskrankheiten
Urlaub 2022: Empfehlungen der STIKO zu Reiseimpfungen
Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hat die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) den gesetzlichen Auftrag, die Empfehlungen zur Durchführung von Schutz- bzw. Reiseimpfungen in Deutschland zu geben. Neben Standardimpfempfehlungen für die gesamte Bevölkerung oder bestimmte Altersgruppen spricht sie Impfempfehlungen für Menschen mit besonderen Indikationen aus. Schützen Sie sich mit individuellen Reiseimpfungen vor bestimmten Infektionserkrankungen. Da die Infektionserreger auch nach Deutschland importiert oder ins Reiseland exportiert werden können, liegt ein adäquater Impfschutz von Reisen auch im öffentlichen Interesse. Empfohlene Standard- und Indikationsimpfungen Im Rahmen der Impfberatung sollten zunächst die von der STIKO empfohlenen Standard- und Indikationsimpfungen überprüft und ggf. ergänzt bzw. aufgefrischt werden. Die Immunisierungsraten in Deutschland sinken mit steigendem Alter erheblich. Abbildung: Geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß ausgewählter impfpräventabler Erkrankungen in Ländern mit niedrigerem Einkommen bei nicht-immunen Reisenden Für jede Reise sind die von der STIKO empfohlenen Standard und Indikationsimpfungen von grundsätzlicher Bedeutung, wenngleich das länderspezifische Infektionsrisiko sehr unterschiedlich sein kann. Dazu zählen unter anderem Impfungen gegen: Tetanus Diphtherie Pertussis Masern Pneumokokken Influenza Hepatitis A Hepatitis B Poliomyelitis Für den internationalen Reiseverkehr sollte bei der reisemedizinischen Impfberatung  geklärt werden, ob bestimmte Reiseimpfungen vorgeschrieben sind. Einzelne Länder können nach den zuletzt im Jahr 2005 novellierten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) nach Absprache mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Impfnachweis auf der ersten Doppelseite im Internationalen Impfausweis bei Einreise verlangen. Wie plane ich den zeitlichen Ablauf meiner Reiseimpfungen? Spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn sollten die Reiseimpfungen bzw. Impfserien abgeschlossen sein, um eine ausreichende Immunität und das Abklingen bzw. die Behandlung etwaiger unerwünschter Arzneimittelwirkungen vor Reiseantritt zu gewährleisten. Totimpfstoffe können in jedweder Kombination ohne Sicherheitsbedenken am selben Tag gegeben werden. Sollte vor der Abreise genügend Zeit sein, empfiehlt sich – bei Indikation für die Gabe mehrerer Lebendimpfstoffe – diese für nicht am selben Tag, sondern im (Mindest-)Abstand von 4 Wochen zu verabreichen, um ein optimales Impfansprechen zu erhalten. Eine zeitlich getrennte Reiseimpfung hat zu dem den Vorteil, dass bei auftretenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder Impfkomplikationen eine Zuordnung zu einem Impfstoff möglich ist. Falls aus Zeitgründen der Abstand nicht eingehalten werden kann, können auch zwei Lebendimpfstoffe am gleichen Tag verabreicht werden. Zu beachten ist dabei, dass die Impfstoffe in verschiedene Gliedmaßen appliziert werden. Zusätzliche Präventionsmaßnahmen bei Reiseimpfungen Der Fokus der aktuellen STIKO-Empfehlung liegt auf Impfungen als zentraler Teil einer medizinischen Reiseberatung. Des weiteren sollte man beachten, dass zusätzliche Vorbereitungen unerlässlich sind, z. B. in Bezug auf Sicherheits- und Reisewarnungen. Reisende und die beratenden ÄrztInnen sollten sich über die aktuellen Verhältnisse im Reiseland informieren. Hier empfiehlt sich die Homepage des Auswärtigen Amtes. Dort werden länderspezifische aktuelle Sicherheitshinweise sowie Reisewarnungen genannt (www.auswaertiges-amt. de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen). In den Sicherheitshinweisen wird auf besondere Risiken für Reisende aufmerksam gemacht. Sie können auch die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Quellen und weiterführende Literatur Epidemiologisches Bulletin - Ausgabe 14/2022 Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. [activecampaign form=5 css=1]
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Aktuelles, Frage des Monats, Hygiene, Infektionskrankheiten, Meduplus, Virale Infektionen
Frage des Monats: Wie gefährlich sind die Affenpocken?
Affenpocken sind eine seltene, in der Regel von Tieren übertragene, Viruskrankheit. In West- und Zentralafrika sind sie weit verbreitet. Beim Menschen wurden die Affenpocken erstmals 1970 identifiziert. Verbreitet werden die Affenpocken eher selten von Mensch zu Mensch. Dieser Übertragungsweg ist nur bei engem Kontakt über Körperflüssigkeiten möglich. Die Übertragung geschieht nur, wenn es zu Kontakt mit Blut, Gewebe oder den Ausscheidungen infizierter Tiere, vor allem Nagetiere, kommt. Auch beim Umgang mit dem Fleisch der erkrankten Tiere besteht Ansteckungsgefahr. Symptome Die Inkubationszeit für Affenpocken beträgt zwischen 7 und 21 Tagen. In der Regel treten im Anschluss Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen auf. Auch extreme Erschöpfung ist möglich. Die Lymphknoten schwellen stark an. Nach 1 bis 3 Tagen nach dem Einsetzen des Fiebers kommt es zu Hautausschlag. Behandlung In der Regel klingt die Krankheit von allein ab. Für Menschen, die unter einer Immunschwäche leiden, ist seit 2022 das Medikament „Tecovirimat“ zugelassen. Wichtig ist das Verhindern einer bakteriellen Superinfektionen. Prävention Neben dem Vermeiden zu Kontakt zu potenziell infizierten Tieren, gibt es auch die Möglichkeit einer Schutzimpfung. Aufgrund der Ähnlichkeit der Viren von Affenpocken und den echten Pocken (Variola), konnte hier eine Wirksamkeit der Impfung bereits nachgewiesen werden. Auf unserem Chart finden Sie eine Übersicht zum Affenpockenvirus auf einen Blick.  Quellen und weiterführende Literatur  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken-Ueberblick.html [activecampaign form=5 css=1]
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Impfung
Borreliose
Der Monat Mai gilt weltweit als Borreliose-Monat. Wir wollen den Mai daher nutzen, um auf die von Zecken übertragbaren Erkrankungen Borreliose sowie FSME aufmerksam zu machen. Gerade in Zeiten von COVID-19 ist das Thema besonders wichtig, da nun viele Urlaube in den heimischen Wald verlegt werden und das Risiko von Zeckenstichen steigt. Durch Zecken übertragbare Borreliose-Bakterien In Berlin ist die Zahl der gemeldeten Borreliose-Fälle in den vergangenen Jahren gestiegen. 2021 wurden dem Robert Koch-Institut 994 Fälle der durch Zeckenstiche ausgelösten Krankheit gemeldet. 2020 waren es 959 Fälle und im Jahr 2019 lag die Zahl bei 851 Fällen. „Die Leute haben sich durch die vermehrten Besuche im Grünen verstärkt Zeckenstichen ausgesetzt“, sagte der Geschäftsführer der tick-radar GmbH, die sich bundesweit mit Forschungsprojekten zu Zecken beschäftigt. 2017 und 2018 waren dem RKI jeweils weniger als 800 Fälle gemeldet worden. Die am häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheitserreger in Deutschland sind Borreliose-Bakterien. Jede dritte Zecke kann aktuellen Angaben zufolge Borrelien und andere krankmachende Bakterien übertragen. Jährlich sind zehntausende Menschen betroffen. Die Gefahr einer Übertragung ist umso höher, je länger die Zecke am Wirt saugen kann. Die bakterielle Erkrankung ist nicht ansteckend und lässt sich mit Antibiotika behandeln. Während es gegen FSME eine Impfung gibt, existiert diese nicht gegen die Borreliose. Borreliose: Vorkommen und Symptome Problematisch ist es zudem die Symptome der Borreliose zu erkennen. Dazu gehören relativ untypische Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen. Ein typisches Krankheitszeichen ist die sogenannte Wanderröte. Dabei zeigt sich im Bereich des Stichs eine großflächige und kreisförmige Rötung. Das Vorkommen von Borrelien in Zecken ist sehr unterschieldich und kann bis zu 30% betragen. Nach Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz wurde nach einem Zeckenstich bei 2,6 bis 5,6% der Betroffenen eine Borrelien-Infektion nachgewiesen. Insgesamt ist bei 0,3 bis 1,4% der Zeckenstiche mit Krankheitssymptomen zu rechnen. Durch Zecken übertragbare FSME-Viren Aktiv sind Zecken ab einer Temperatur von etwa 8 Grad. Abhängig von Art und Stadium kann man Zecken das ganze Jahr über finden. Die Zecke klettert auf eine exponierte Stelle wie einen Grashalm oder ein Gebüsch oder herumliegendes Totholz. Wenn ein Tier oder ein Mensch vorbeikommt, wird sie bei Kontakt abgestreift und hält sich fest. Neben den Borreliose-Bakterien ist ein weiterer Krankheitserreger, der durch Zecken übertragen werden kann, das FSME-Virus. Das FSME-Virus kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen und kommt hauptsächlich im süddeutschen Raum vor. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die lebensgefährlich sein kann. Erkrankte müssen mit schweren gesundheitlichen Folgen rechnen. Vorbeugung ist besser als Heilung Zur Behandlung der Borreliose stehen zwar Antibiotika zur Verfügung, doch generell gilt, dass ein Zeckenbiss gar nicht erst auftreten sollte, um die Gefahren der Borreliose zu vermeiden. Im Gegensatz zur Borreliose ist FSME nicht ursächlich behandelbar. „Ärzte können in der Folge nur die Symptome lindern, beispielsweise Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen“, erklärt Prof. Dr. med. Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor des Berliner Centrums für Reise- und Tropenmedizin (BCRT). Daher ist es wichtig, das Risiko einer Erkrankung von Anfang an zu verringern. Zum Schutz gegen FSME steht eine aus drei Teilimpfungen bestehende Schutzimpfung zur Verfügung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts "für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind" empfohlen wird. Quellen und weiterführende Literatur meduplus Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Zahl der Borreliose Fälle RKI; Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion, Stand: 10.6.2020 Link Lymedisease.org Link RKI: Epidemiologisches Bulletin 19/2022, Stand: 12.05.2022 Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht in unserem Chat. [activecampaign form=5 css=1]
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Berühmte HygienikerInnen, Hygiene
James Barry – ein außergewöhnlicher Einsatz für die Hygiene
James Barry ist einer der in England meistgeschätzten Mediziner. Sein Beitrag zur Etablierung von Hygienestandards hat ihn auch über die Landesgrenzen hinaus berühmt gemacht. Doch erst ein Identitätswechsel ermöglichte die medizinische Karriere des James Barry. Die jungen Jahre des James Barry James Barry wurde wahrscheinlich 1789 in Cork (Irland) geboren. 1809 ging er mit seiner Mutter nach Edinburgh. Barry schrieb sich kurz darauf für ein Medizinstudium an der 1726 gegründeten Universität von Edinburgh ein, die bereits zu dieser Zeit als eine der besten des Landes - insbesondere für Medizin - galt. Barry spezialisierte sich auf Chirurgie. Nach seiner Graduierung und der Aufnahme in das Royal College of Surgeons trat er der Armee bei. 1815 ging Barry nach Kapstadt, wo er wegen seines außergewöhnlichen Talents zum Leibarzt des Gouverneurs ernannt wurde. Später wirkte Barry auch in der Karibik, in Kanada und auf der Krim. James Barry: Wirken und Nachwirken Er setzte sich besonders für die Verbesserung von Hygienestandards in der Medizin ein. Als Medizininspektor in Kapstadt engagierte er sich unter anderem für Zugang zu sauberem Wasser auch für die Armen in der Bevölkerung. Er hat außerdem strenge Hygieneregeln für die Behandlung von Patienten einer Lepra Kolonie auferlegt. Barry erzielte als Arzt im Militärdienst zahlreiche medizinische Erfolge und wurde gleich zum mehrfachen Pionier, u.a. für die Durchführung des ersten erfolgreichen Kaiserschnitts. Zeit seines Lebens trat Barry privat und öffentlich als Mann auf. Erst nach seinem Tod wurde festgestellt, dass Barry eine Frau war. Diese Überraschung stieß im England des 19. Jahrhunderts auf wilde Spekulationen, die u.a. von keinem Geringeren als Charles Dickens festgehalten wurden.. Ob Barry die Identität als Frau für eine Karriere in der Medizin aufgab oder es eine Entscheidung aus Gender-Überzeugung war, wird wohl für immer ein Mysterium bleiben. Wir hoffen jedenfalls, dass Barry für das in Erinnerung bleibt, was er geleistet hat: Großes für die Hygiene. Quellen und weiterführende Literatur "James Barry" (History.com) Link HERSTORY Podcast Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht in unserem Chat.
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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygienebeauftragter Arzt Abschlusskolloquium am 13.-14.05.2022
Am 13.-14. Mai 2022 findet das zweite Abschlusskolloquium in diesem Jahr für den Kurs Hygienebeauftragter Arzt statt. Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir Ihnen neben einer Präsenzveranstaltung auch die Teilnahme per Online-Live-Übertragung an. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten, Herrn Professor Kramer, abgehalten wird. Kurs Hygienebeauftragter Arzt Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Sollten Sie am 13.-14.05. nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Zum KursANGEBOT     Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]

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E-Learning, Pflichtschulungen
Mobilität im Alter wiedergewinnen
Unser Ziel ist es auch im fortgeschrittenen Alter gut beweglich zu bleiben, denn Bewegung ist Lebensqualität. Jedoch können sich im Laufe der Zeit Bewegungseinschränkungen einschleichen. Auch führen möglicherweise Krankheiten zu einer geschwächten Mobilität. Unser Körper kann tatsächlich Bewegungsmuster verlernen. Dies kann unter Umständen sehr entmutigend für die Betroffenen sein. Gerade in der Pflege ist der Erhalt der Mobilität ein bedeutsamer Faktor, um die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern. Daher ist es erforderlich, diese weitestgehend zu erhalten, bzw. nach Möglichkeit wieder herzustellen.   Wie erlernen wir Bewegung? Unser Gehirn ist in der Lage neue Verbindungen durch Bewegung herzustellen oder wieder zu erlernen, denn Körper und Gehirn kommunizieren natürlich miteinander. Betrachten wir ein Baby oder Kleinkind: Es erlernt neue Bewegungen im Laufe der Zeit durch Wiederholung. Erst Krabbeln, dann Stehen, später Laufen. Im Kindesalter kommen immer mehr Bewegungsinformationen hinzu. Dies funktioniert tatsächlich in jedem Alter. Hierfür stehen uns drei bewegungssteuernde Systeme zur Verfügung:     Das visuelle System     Das Gleichgewichtssystem     Das propriozeptive System   Das visuelle System Wir nehmen Informationen mit den Augen auf und verarbeiten diese weiter im Gehirn. Es steht mit allen wichtigen Hirnarealen in Verbindung, die an der Steuerung der Bewegung beteiligt sind. Das Gleichgewichtssystem Es stabilisiert und koordiniert uns und ermöglicht damit die Bewegung im Raum zu steuern. Gerade nach langer Bettlägerigkeit ist ein Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe sinnvoll. Das propriozeptive System Es ist verantwortlich dafür, wie unser Gehirn die Bewegung im Raum wahrnimmt und wie die Gliedmaßen zueinanderstehen, wie Kopf, Rumpf, Arme und Beine. Die Rezeptoren hierfür sind über den ganzen Körper verteilt: Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke.   Fazit Selbst mit leichtem Training können neue Bewegungsmuster wieder erlernt werden. Um noch einmal das Beispiel des Kleinkindes aufzugreifen: Bedenken Sie, wie viele Versuche es benötigt, um am Ende den ersten Schritt zu tun. Es braucht Ausdauer. Die Wiederentdeckung und Förderung der Bewegungskompetenz ist daher ein bedeutsames Ziel in der Pflege: Die Kinästhetik befasst sich genau damit.   Die Kinästhetik als Lehre von der Kunst der Bewegungswahrnehmung wurde in den 1970er-Jahren von Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta entwickelt. Ende der 80er-Jahre wurden Kinästhetik durch Prof. Dr. Christel Bienstein und Frau Suzanne Schmidt für die Pflege entdeckt. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem neuen Kurs: Carely: Mobilität in der stationären oder ambulanten Pflege. Dieser Kurs ist Teil des Gesamtpaketes unsere Pflegekurse für den ambulanten und stationären Bereich. https://pflege.meduplus.de/ Sie möchten kein Infos mehr verpassen und über Rabattaktionen unserer Kurse informiert werden? Melden Sie sich im Newsletter an. Wir freuen uns auf Sie. [activecampaign form=5 css=1]

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Aktuelles, E-Learning, Händehygiene, Hygiene, Kongress & Messe
Hygiene medial vermitteln – meduplus als Teilnehmer auf dem 16. DGKH-Jahreskongress 2022
vom 02. - 04. Mai begrüßen wir Sie als meduplus-Team an unserem Stand beim 16. Jahreskongress für Krankenhaushygiene der Deutschen gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. zum Wettbewerb "Hygiene medial vermitteln" im Hotel Berlin Central District. Veranstaltungsort: Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

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Augmented Reality als Unterstützung zur Wissensvermittlung Mit unserer Projektidee zum Thema: Augmented Reality und einer interaktiven Postkarte wollen wir PatientInnen Ängste und Unsicherheiten nehmen, über Risiken aufklären und sie bei der Heranführung an neue Verhaltensweisen in Bezug auf die Händehygiene unterstützen. Die Postkarte „Die fünf Momente der Händedesinfektion für PatientInnen“ richtet sich an PatientInnen und BesucherInnen von Kliniken. Es soll dem medizinischen Laien das korrekte Verhalten bei der Händedesinfektion anschaulich vermittelt werden.

interaktive Postkarte: Die 5 Momente der Händehygiene

Dafür muss einmalig die auf der Karte erwähnte App heruntergeladen werden. Anschließend können PatientInnen bzw. BesucherInnen die Karte mit dem Smartphone scannen. Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.BakuDigital.Admented&gl=DE IOS: https://apps.apple.com/de/app/admented/id1229641612 In der App wird dann auf die Karte ein Video projiziert, das dem Patienten die Anstrengungen des Klinikteams zur Vermeidung nosokomialer Infektionen erläutert und die „5 Momente“ für PatientInnen näherbringt. Die Rückseite der Karte kann mit weiteren Informationen, zum Beispiel zum Krankenhaus oder der Abteilung versehen werden. Auch hier können mit dem Augmented Reality Verfahren Erklärvideos, Interviews mit der Geschäftsleitung, dem Pflegedienst oder dem Chefarzt eingespielt werden. Besuchen Sie uns vor Ort! Gerne präsentieren wir Ihnen unser Konzept zur modernen Wissensvermittlung direkt an unserem Stand und tauschen uns mit Ihnen zu Ihrem Feedback und weiteren Ideen aus. Alle weiteren Informationen zum Kongress finden Sie hier hier:

Weitere Informationen zum DGKH-Kongress

Hygienefortbildungen mit meduplus Das Team der Krankenhaushygiene soll durch E-Learning und Blended Learning (Kombination aus E-Learning und klassischen Präsenzschulungen) bei seinen Aufgaben wirkungsvoll unterstützt und entlastet werden. Mit unserer Karte sollen PatientInnen und BesucherInnen während ihres Aufenthaltes in die Prävention nosokomialer Infektionen eingebunden werden. Diese Einbindung trägt auch zum Abbau von Ängsten und Sorgen bei, mit denen viele PatientInnen ins Krankenhaus kommen. Sie merken, dass sie auch selbst etwas zum Gelingen ihres Aufenthalts beitragen können. Das schafft Vertrauen und erhöht die Compliance. Sie möchten weitere Informationen?

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Arbeitsschutz, Brandschutz
Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2022
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat den Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ins Leben gerufen, um zur Vermeidung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten beizutragen.  Die Kampagne dient dazu für das Thema Prävention am Arbeitsplatz Bewusstsein zu schaffen. Zudem soll auf die hohe Zahl vermeidbarer arbeitsbedingter Unfälle, Berufskrankheiten und tödlicher Unfälle hingewiesen werden. Grundkurs Arbeitsschutz im E-Learning Ein Arbeitsplatz birgt viele Gefahren. Arbeitgeber und Beschäftigte müssen gemeinsam daran arbeiten, Unfälle zu verhindern. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit in ihrem jeweiligen Umfeld beeinflussen. Gemäß §12 Arbeitsschutzgesetz ArbSchG und §4 DGUV Vorschrift 1 muss der Arbeitgeber seine Beschäftigten regelmäßig und ausreichend zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unterweisen. Die Unterweisung hat zu folgenden Anlässen zu erfolgen und muss regelmäßig wiederholt werden: vor Neuaufnahme der Tätigkeit (Neueinstellungen) bei Veränderung des Aufgabenbereichs bei Einführung neuer Arbeitsmittel oder -verfahren nach besonderen Vorkommnissen (bspw. Arbeitsunfall) Verantwortlich für die Umsetzung der Unterweisung ist der Vorgesetzte innerhalb seines Weisungsbereiches. Unterstützung erhält er, falls erforderlich, von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Sicherheitsbeauftragten der Organisation. Inhalt: Rechtliche Grundlagen Verhalten im Notfall Versicherung Verhalten am Arbeitsplatz Infektionsschutz & Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Brandschutz Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2022: 75 % Rabatt Melden Sie sich gleich an zur Einzellizenz des Grundkurses Arbeitsschutz 2022 für nur 5 €:

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Aktuelles, Frage des Monats, Hygiene, Meduplus
Frage des Monats: Was sind die neuen Corona-Maßnahmen?
Diese Frage stellen sich viele, aufgrund der schnell verändernden Situation der letzten Zeit. Hier geben wir Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Coronamaßnahmen.  Wo gilt die Maskenpflicht? im öffentlichen Nahverkehr,  in Arztpraxen für Patientinnen und Patienten sowie für Besucherinnen und Besucher,  in Krankenhäusern für Besucherinnen und Besucher sowie Patientinnen und Patienten, die sich nicht auf ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen  Kinder und Jugendliche ab 6 und unter 14 Jahren müssen in diesen Fällen einen medizinischen Gesichtsschutz tragen.  Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr, für Personen, die aufgrund einer ärztlich bescheinigten, gesundheitlichen Einschränkung keinen entsprechenden Schutz tragen können, für gehörlose und schwerhörige Menschen.   Wo gilt die Testpflicht?   in Krankenhäusern, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete, Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen sowie Heimen der Jugendhilfe für den Zutritt. Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen.   in Pflegeeinrichtungen für Besucherinnen und Besucher bei Zutritt, für Bewohnerinnen und Bewohner vollstationärer Einrichtungen einmal wöchentlich,  für dort tätige Personen: geimpfte oder genesene Personen zweimal wöchentlich, ungeimpfte und nicht genesene Personen an jedem Tag des Arbeitseinsatzes.  Schulen und Einrichtungen der Kindertagesförderung   Gesundheits- und Pflegefachschulen  Mit der Einführung der Hotspot-Regelung können die Landesregierungen nach aktueller Infektionslage weitere Schutzmaßnahmen anordnen, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Zu diesen Schutzmaßnahmen zählen eine weitreichende Maskenpflicht, Abstandsgebote, Zugangsbeschränkungen und Hygienekonzepte. Allerdings, hängen viele Regelungen vom jeweiligen Bundesland ab.  (siehe Quellen)  Quellen und weiterführende Literatur  https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198   https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html   https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/berlin-corona-massnahmen-lockerung-ausgang-kontakt-erlaubt.html
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Coronavirus, Virale Infektionen
Viruzides Gurgeln und viruzide Nasensprays zur Prävention von COVID-19
Gurgeln und Nasensprays als sinnvolle Ergänzung zu AHA+L Die DGKH spricht nach wie vor eine eindeutige Empfehlung aus für viruzides Gurgeln und viruzide Nasensprays zur Prävention und Therapie einer SARS-CoV-2 Infektion. Ein Großteil der Infizierten verbreitet das Virus schon vor Auftreten erster Symptome. Daher sind Schutzmaßnahmen, wie viruzides Gurgeln und viruzide Nasensprays sehr bedeutsam, da sie die Viruslast an den Eintrittspforten, d.h. im Nasen-Rachen-Raum, reduzieren. Damit sinkt einerseits die Wahrscheinlichkeit einer Infektion und andererseits wird der Schweregrad einer Erkrankung gemildert. Mit den Schutzmaßnahmen Schutzimpfung, Abstandswahrung, Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, Händehygiene und Belüftung von Innenräumen wurde mittlerweile ein guter Grundstein in Sachen Prävention gelegt. Ein entscheidender Vorteil antiseptischer Maßnahmen besteht jedoch darin, dass sich die Wirkung gegen alle Varianten des Virus richtet und zugleich auch andere respiratorische behüllte Viren, wie z.B. Influenzaviren betrifft. Wissensstand zur viruziden Wirksamkeit Für Mundwässer auf Basis ätherischer Öle konnten sowohl mit Alkoholgehalt als auch ohne Alkoholgehalt die komplette Inaktivierung von SARS-CoV-2 nachgewiesen werden. Es wurde eine hohe Wirksamkeit für PVP-Iod > 0,23% in der Mund- und Nasenhöhle nachgewiesen. PVP-Iod 0,5 % führt sogar innerhalb von 15 Sekunden zur kompletten Virusinaktivierung. Eine geringere Wirksamkeit als bei den o.g. Mundwässern wird durch Grünen Tee, Salbeiextrakt, Granatapfel- und Aroniasaft erreicht, doch auch sie sind gegen verschiedene Erreger respiratorischer Infektionen wirksam. In Bezug auf SARS-CoV-2 konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass durch grünen Tee der Titer von SARS-CoV-2 nach einer Minute um 80% reduziert wird. Dagegen waren Mundwässer auf Basis von z.B. Wasserstoffperoxid (WPO) und Chlorhexidindigluconat (CHG) nicht ausreichend wirksam. Auch Nasensprays auf Basis von z.B. Kochsalz (0,9%) oder Xylometazolinhydrochlorid (0,1%) waren unwirksam. Bei generellen Erkältungskrankheiten wurden allerdings durch Carragelose sowohl die Anzahl Erkrankter als auch die Erkrankungsdauer signifikant reduziert. Die folgende Infografik gibt einen Überblick zum Thema "How-to: viruzides Gurgeln": Quellen & Weitere Informationen Empfehlung der DGKH: Prävention von COVID-19 durch viruzides Gurgeln und viruziden Nasenspray – aktualisierte Fassung April 2022 Link Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.   [activecampaign form=5 css=1]

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Händehygiene
Hygienetipp des Monats
Anlässlich des Weltgesundheitstags gibt es mal wieder einen neuen Hygienetipp für Sie, der Ihnen im Alltag von Nutzen sein kann: Spätestens nach 2 Jahren mit Corona, haben die meisten Menschen schon einmal von diesen Begrifflichkeiten gehört, wenn es um die Händedesinfektion geht: begrenzt viruzid begrenzt viruzid PLUS viruzid   Was hat diese Kennzeichnung zu bedeuten und warum sind diese für Sie relevant? Hier ein schneller Überblick: Begrenzt viruzid: wirksam gegen behüllte Viren Als viruzid wird ein Wirkstoff bezeichnet, der sowohl gegen behüllte als auch gegen unbehüllte Viren wirksam ist. Behüllte Viren sind Viren, die über eine Lipidmembran verfügen. Vertreter der behüllte Viren, sind z. B. das Coronavirus SARS-CoV-2 und das Hepatitis B-Virus. Tatsächlich reicht ein Desinfektionsmittel mit der niedrigen Stufe „begrenzt viruzid“ aus, um dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu Leibe zu rücken. Begrenzt viruzid PLUS: inaktivieren alle behüllten und bestimmte unbehüllte Viren Unbehüllte Viren weisen im Vergleich zu behüllten Viren eine höhere Widerstandfähigkeit gegen bestimmte Einflüsse auf. Dazu zählen z. B. Noro-, Rota- und Adenoviren. Viruzid: wirksam gegen unbehüllte und behüllte Viren Dieses Desinfektionsmittel wirkt auf ein Virus unspezifisch ein, richtig angewendet, weist so das Virus keine Infektiosität mehr auf. Aus diesem Grund haben viruzide Desinfektionsmittel in der Infektionsprävention hohe Bedeutsamkeit. Ein Desinfizieren der Hände kann durchaus Krankheiten vorbeugen, jedoch trocknet es die Haut auch aus und macht sie rissig und spröde. Durch die angegriffene Hautbarriere haben Keime ein leichtes Spiel. Ebenfalls tötet man auch nützliche Keime und Bakterien, die natürlich auf der gesunden Haut vorhanden sind. In den meisten Fällen reicht das normale Händewaschen tatsächlich aus. Dies sollten sie regelmäßig und gründlich vornehmen.   Zum Hintergrund des Weltgesundheitstages: Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948.  Jedes Jahr wird ebenfalls ein neues Gesundheitsthema festgelegt, welches global von großer Bedeutung ist. Das Ziel ist hier, ein Bewusstsein für das Thema in der Welt zu schaffen. Quellen & Weitere Informationen https://www.weltgesundheitstag.de/cms/index.asp?wgt-who   [activecampaign form=5 css=1]
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Arbeitsschutz, Coronavirus
COVID-19: 5 Tipps für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb

Laut einer Untersuchung der Felix Burda-Stiftung zahlt sich jeder Euro, den ein Unternehmen in die betriebliche Gesundheitsprävention investiert, aus. Dieser Blogbeitrag hilft Ihnen dabei den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb sicherzustellen, indem er erklärt, wie Sie das Infektionsrisiko trotz sprunghaft steigender Fallzahlen auf ein Minimum beschränken können. 

Verlängerung und Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung

Der Basisschutz vor Ansteckung bei der Arbeit ist weiterhin notwendig, daher wurde die Corona-Arbeitsschutzverordnung angepasst. Die Änderungen sind am 20. März 2022 in Kraft getreten und gelten bis einschließlich 25. Mai 2022. Bundesminister Hubertus Heil erklärt dazu:

Wir haben den Höhepunkt der fünften Welle noch nicht hinter uns und auch danach wird das Ansteckungsrisiko nur langsam abklingen. Die Betriebe und ihre Beschäftigten müssen daher für eine Übergangszeit noch Basisschutzmaßnahmen ergreifen, um Ansteckungen bei der Arbeit zu verhindern. (...) Wir alle müssen besonnen und verantwortlich handeln.

5 Tipps gegen SARS-CoV-2-Infektionen für Arbeits- und Gesundheitsschutz 1.  Einhaltung der AHA+L Regeln  Achten Sie darauf, dass die AHA+L Regeln eingehalten werden. Insbesondere Abstand halten, Maske tragen und regelmäßiges Lüften haben sich bewährt. 2.  Verminderung betrieblicher Personenkontakte Bewährte Arbeitsschutzmaßnahmen, wie beispielsweise Homeoffice werden nicht mehr vorgeschrieben, gelten aber als durchaus sinnvolle Schutzmaßnahme und können den Beschäftigten weiterhin als Möglichkeit angeboten werden. 3.  Regelmäßige Testangebote Testangebote tragen maßgeblich dazu bei, Infektionen in den Betrieben rechtzeitig zu erkennen. 4.  Individuelle Gefährdungsbeurteilung Die Betriebe sind von nun an dazu angehalten, eine Gefährdungsbeurteilung in ihren betrieblichen Hygienekonzepten unter Berücksichtigung des örtlichen Infektionsgeschehens sowie der tätigkeitsspezifischen Infektionsgefahren, z.B. räumliche Begebenheiten, festzulegen. 5.  Aufklärung über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung und die Impf-Möglichkeiten Informieren Sie über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung und über die Impfung, denn eine Steigerung der Impfquote ist nach wie vor dringend notwendig, um eine erneute Infektionswelle im nächsten Herbst zu vermeiden bzw. sie in ihren Auswirkungen einzugrenzen. Quellen & Weitere Informationen Bundesministerium für Arbeit und Soziales: "Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert" vom 16.03.2022 [activecampaign form=5 css=1]
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Händehygiene
Fünf Momente der Händehygiene für Patienten
Die "Fünf Momente der Händehygiene" der WHO sind ein Standard für medizinisches Personal. Doch wie sieht es bei den Patienten aus? Schließlich machen Viren und Bakterien auch vor Besuchern und Patienten nicht Halt. Für sie gelten die Fünf Momente der Händehygiene für Patienten. Gerade in der aktuellen Situation der Coronavirus Pandemie ist die Einhaltung besonders wichtig. Projekte wie beispielsweise "AHOI" empfehlen Gesundheitseinrichtungen, den Patienten und dessen enge Kontaktpersonen, als kompetente Partner und Verbündete an Bord des gemeinsamen Bootes der Infektionsprävention zu nehmen. Aktivierung muss mit Aufklärung verbunden werden. Der Patient wird immer dann Compliance zeigen, wenn man ihn als kooperativen Partner (Empowerment) für den gesamten Behandlungsprozess gewinnen kann. Verständliche, mitfühlende Sprache seitens des Teams trägt dazu bei, dass der Patient aktiv mitarbeiten kann. Eine solche Mitarbeit ist mit einfachen Regeln, wie den 5 Momenten der Händedesinfektion für Patienten, möglich. Der Patient muss sie dazu nur kennenlernen. Darauf aufbauend haben wir eine Illustration erstellt, die Sie auch gerne als Poster anfordern können. Fünf Momente der Händehygiene für Patienten In Anlehnung an die WHO ergeben sich für den Patienten folgende „Fünf Momente“ für die Händedesinfektion: Bei Betreten des Patientenzimmers. Bei Verlassen des Patientenzimmers. Vor der Essenseinnahme. Nach Benutzung der Sanitäreinheit (WC). Vor und nach Kontakt mit der eigenen Wunde, mit Schleimhäuten oder MP. Ergänzt werden können die Indikationen zur Händedesinfektion durch den Hinweis der Vermeidung unnötiger Kontakte mit Oberflächen im Krankenhaus. Falls das unvermeidbar ist, wird die anschließende Durchführung einer Händedesinfektion empfohlen. Kostenfreies Poster anfordern Wir haben ein kostenfreies Poster erstellt, das Sie gerne in Ihrer Einrichtung aufhängen dürfen, um Ihre Patienten an die Wichtigkeit der Händedesinfektion zu erinnern. Außerdem bieten wir auf Anfrage auch eine Postkarte zum Thema an. Kontaktieren Sie uns hierzu gerne per Email. Quellen und weiterführende Literatur "Five Moments for Hand hygiene" (WHO) Link Hygienebeauftragter Arzt, Kapitel 21 "Einbeziehung des Patienten und seiner Angehörigen" Link Hygienebeauftragte Pflege, Kapitel 20 "Einbeziehung des Patienten und seiner Angehörigen" Link AHOI Infektionsschutz (Link) Weitere Informationen Haben Sie Fragen an uns? Gerne stehen wir zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht in unserem Chat.
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Aktuelles, Hygiene, Hygienetipp
Hygienetipp des Monats

In unserem neuesten Blogbeitrag möchten wir unsere Kunden darauf aufmerksam, welche Hygienetipps beim Einsatz von Smartphone- und Touchscreen-Geräten berücksichtigt werden sollten. 
 
Smartphones und elektronische Geräte mit Touchscreen sind schon lange ein Bestandteil unseres täglichen Bedarfs. Wir schreiben Nachrichten, erstellen Notizen oder telefonieren mit Kollegen, Freunden und der Familie. Bei der Nutzung von elektronischen Geräten, stellen ihre Oberflächen einen Zugangspunkt für mögliche Krankheitserreger und Viren da. Eine Reinigung und Desinfektion sollte daher in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Hygienetipps zur Reinigung von Smartphones und Touchscreens Für Smartphones und Touchscreens empfiehlt sich die Reinigung mit einem weichen und fusselfreien Mikrofasertuch, dass bei Bedarf leicht angefeuchtet werden kann. Wir empfehlen, dass Gerät vor der Reinigung abzuschalten und den Kontakt offener Schnittstellen mit Feuchtigkeit zu vermeiden. Oftmals informieren Smartphone-Anbieter wie Apple oder Samsung über Ihre Internetseiten selbst über die richtige Reinigung. Die tägliche Reinigung von Smartphones und Touchscreens im privaten oder beruflichen Alltag sollten zum Ziel werden. Hygienemaßnahmen bei der Reinigung von Medizinprodukten Technische Geräte, die als Medizinprodukt gelten, müssen in Ihrer Gebrauchsanweisung Angaben zur Art und Häufigkeit der Instandhaltungs­maßnahmen angeben. Die Reinigung sollte im Hygieneplan berücksichtigt werden. Generell empfiehlt sich: Risikobewertung: inwieweit können Oberflächen (z.B. Tastaturen) und Touchscreens im täglichen Bedarf für die Weiterverbreitung Erregern verantwortlich sein Desinfektionsmittel: Suche von geeigneten Produkten zur Reinigung unter Berücksichtigung der Herstellerangaben  Zeitplanung: Umfang von Reinigungs- und Desinfektions­maßnahmen im Hygieneplan festhalten Die allgemeinen Maßnahmen zur sachgerechte Umsetzung der Infektionsprävention sollte durch die Leitung der jeweiligen Einrichtungen, bzw. des von diesen damit beauftragten Hygienefachpersonals, sowie dem ärztlichen- und Pflegepersonal eingehalten werden. Quellen & Weitere Informationen RKI: Hygiene beim Einsatz von Computern und Geräten mit Touchscreen im Bereich der Patienten­versorgung  
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Hygiene, Microlearning News
Welttuberkulosetag 2022 zum 140. Jubiläum der Entdeckung des Tuberkulose-Erregers
Am 24. März des Jahres 1882 hat Robert Koch verkündet, den Tuberkulose-Erreger entdeckt zu haben. Jährlich wird daher am 24. März der Welttuberkulosetag begangen. Dieses Jahr wird das 140. Jubiläum der Entdeckung des Tuberkulose-Erregers zelebriert. Im Mittelpunkt des diesjährigen Welttuberkulosetages steht die Diagnose und Therapie von Tuberkulose unter Pandemiebedingungen.  Welttuberkulosetag 2022 - "Invest to End TB. Save Lives." Die WHO hat sich in ihrer End TB-Strategie das Ziel gesetzt, die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz) im Vergleich zu 2015 bis zum Jahr 2035 weltweit um 90% und die Zahl der TB-Todesfälle um 95% zu senken. Die Erreichung dieser Ziele ist durch die anhaltende COVID-19-Pandemie stark gefährdet.  Seit Beginn der COVID-19-Pandemie : deutlich verringerte Fallfindungsraten gravierende Einschränkungen bei der Behandlung der Tuberkulose erstmals seit 10 Jahren gestiegene tuberkulosebedingte Todesfälle (Anstieg von 1,4 Millionen im Jahr 2019 auf 1,5 Millionen im Jahr 2020) Für das Jahr 2020 wird angenommen, dass etwa 10 Millionen Menschen weltweit eine Tuberkulose entwickelten. Registriert werden konnten jedoch nur 5,8 Millionen Neuerkrankungen, etwa 18 % weniger als im Jahr zuvor. End TB-Strategie - Wie sieht es in Deutschland aus? Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 3.896 Tuberkuloseneuerkrankungen gemeldet, 6 % weniger als im Jahr 2020. Die Inzidenz betrug 4,7 pro 100.000 Einwohner. Damit setzt sich der zu beobachtende Trend abnehmender Fallzahlen auch im 5. Jahr weiter fort. In Deutschland unterliegt die Tuberkulosekontrolle einem hohen Qualitätsstandard. Ein wichtiger Meilenstein zur Erhaltung dieses Standards ist die Überarbeitung der S2k-Leitlinie Tuberkulose im Erwachsenenalter, die in Kürze publiziert werden soll.  Die Tuberkulosekontrolle in Deutschland fand 2021 generell unter erschwerten Pandemiebedingungen statt. Dennoch haben die inländischen Strukturen in diesem Bereich bislang gut funktioniert. Damit es auch so bleibt und der Infektionsschutz auch in Zukunft für die alltäglichen und zusätzlichen Anforderungen gerüstet ist, liegt das Hauptaugenmerk auf der Umsetzung der landesweiten Digitalisierung zur verbesserten Datenübertragung.  Darüber hinaus spielt in den Einrichtungen gut ausgebildetes und geschultes Personal die Schlüsselrolle zur Erreichung der gesetzten End-TB-Ziele. Kostenfreier Smart Learning® Kurs zur Tuberkulose von meduplus  Damit wir gemeinsam dem Ziel der Tuberkulose-Eliminierung näher kommen, ist der Wissensstand jedes Einzelnen entscheidend. Das Erkennen von Verdachtsfällen und die Einleitung adäquater Hygienemaßnahmen sind ebenso entscheidend wie die Berücksichtigung der Meldepflichten. Daher schenken wir unseren Stammkunden und Interessenten zum heutigen Welttuberkulosetag einen Kurs zum Auffrischen Ihres Wissens zum Thema Tuberkulose.  Lernen Sie alles Wichtige zum Umgang mit TB-Patienten in nur 10 min.: Risikogruppen und Screening Diagnostik bei Verdacht auf Tuberkulose Hygienemassnahmen bei Tbc-Patienten Isolation und Aufhebung von Isolationsmaßnahmen Persönliche Schutzausrüstung Das Microlearning zur Tuberkulose können Sie hier kostenfrei buchen:  GESCHENK: MICROLEARNING TUBERKULOSE  Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Erfolg mit diesem Kurs.   Quellen & Weitere Informationen World Health Organization: World Tuberculosis Day 2022 Link Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts 11/2022 vom 17.03.2022 Link Immer auf dem aktuellen Stand der Hygiene Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Meduplus
Teamführung im Praxisalltag
4 Faktoren für eine gute Teamführung im Praxisalltag Hinter einer idealen Teamführung im Praxisalltag steckt mehr als nur die Verteilung von Aufgaben, Lob und negativer Kritik. Es ist erforderlich das Potential und die Fähigkeiten des Einzelnen zu erkennen und zu fördern. Auch die Zusammenarbeit und der Austausch von Wissen, macht ein erfolgreiches Team aus. Dies kommt letzten Endes auch Ihren PatientInnen zugute. Wie aber funktioniert eine gelungene Zusammenarbeit und faire Teamführung? 1. Seien Sie ein Vorbild Gute Teamführung braucht Klarheit und Souveränität. Geben Sie Ihrem Team das Gefühl, dass Fragen und Austausch willkommen sind. Versuchen Sie auch in Stresssituationen Ruhe zu bewahren und fair zu bleiben. Nehmen Sie sich Zeit für Selbstreflektion. Bleiben Sie objektiv und gelassen. Vermeiden Sie Kränkungen. Achten Sie auf wertschätzende Kommunikation. 2. Einer für alle, alle für einen Stärken Sie das Wir-Gefühl. Als Team zu agieren und erfolgreich zu sein, stärkt das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen. So beugen Sie auch Alleingängen vor.  Wenn alle an einem Strang ziehen, erhöht dies die Arbeitseffizienz und nutzt Ihren PatientInnen. Heben Sie die Gemeinschaftsleistung hervor. Bieten Sie Unterstützung an. Organisieren Sie gemeinsame Schulungen. 3. Das Potential Einzelner erkennen und fördern Wir sind alle individuell und unterschiedlich. Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Fähigkeiten. Die Stärken des Einzelnen zu fördern ist wichtig und dient immer dem Allgemeinwohl der Praxis. Es wird schwierig, wenn Sie von einem introvertierten Mitarbeiter verlangen, vor den Patienten einen Vortrag zu halten. Vielleicht kann dieser an anderer Stelle einen Mehrwert für die Praxis erzielen. Schauen Sie auf den jeweiligen Menschen, fördern und ermutigen Sie ihn seine Fähigkeiten zu entfalten. Davon kann am Ende das ganze Team profitieren. 4. Halten Sie regelmäßig ein produktives Meeting ab Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Legen Sie dieses Ziel fest, auch gemeinsam mit Ihrem Team, beziehen Sie alle Mitglieder ein. Wenn wir ziellos umherlaufen, werden wir nicht ankommen. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie dieses Ziel erreichen, was dafür erforderlich ist und wer Teilaufgaben und Verantwortungen übernehmen kann.  Planen Sie einen festen Termin ein. Überlegen Sie vorher, was Sie in dem Meeting erreichen möchten. Halten Sie den Zeitplan ein und bleiben Sie bei der Sache. Sprechen Sie auch über bereits erreichte Ziele, was gut lief und was man gemeinsam verbessern kann. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
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Aktuelles, Berühmte HygienikerInnen, Meduplus
8. März: Internationaler Frauentag 2022
Zum internationalen Frauentag möchten wir in unserem neuen Blogbeitrag die erste promovierte Ärztin Deutschlands und Pionierin des Frauenstudiums vorstellen: Dorothea Christiane Erxleben. Wer war Dorothea Christiane Erxleben? Dorothea Christiane Erxleben wurde als Tochter eines Arztes in Aschersleben am 13. November 1715 in Quedlinburg geboren. Schon als Kind zeigte sie außergewöhnliche geistige Fähigkeiten und starkes Interesse an naturwissenschaftlichen Themen. Mithilfe von Privatunterricht Ihrer Familie erlangte Dorothea Christiane Erxleben bereits in frühen Jugendtagen erstes medizinisches Wissen.  Obwohl der Bundesrat erst am 20. April 1899, Frauen offiziell für die Universitätsfächer Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie zuließ, kümmerte sich Dorothea bereits im Alter von 16 Jahren um die ersten Patienten Ihres Vaters. Ihr Bruder musste durch seine Einberufung zum Militär die Familie frühzeitig verlassen. Der Zugang zu einer Universität ohne Ihren Bruder war damit nicht mehr möglich. Im Alter von 26 Jahren wandte sich Dorothea Christiane Erxleben an Friedrich den Großen um schließlich doch noch zur Promotion an der Universität Halle zugelassen zu werden. Am 6. Mai 1754 legte Sie das Promotionsexamen mit Ihrer Disseration: Academische Abhandlung von der gar zu geschwinden und angenehmen, aber deswegen öfters unsichern Heilung der Krankheiten erfolgreich ab. Professor Johann Juncker erklärte Dorothea Christiane Erxleben feierlich am 12. Juni 1754 zum "Doktor der Arzeneygelahrtheit". Während Ihrer Promotion hatte Dorothea Christiane Erxleben bereits die Praxis Ihres mittlerweile verstorbenen Vaters übernommen. In dieser behandelte sie neben Ihrem Familienleben, weiterhin Patientin, bis Sie am 13. Juni, 1762 an den Folgen von Brustkrebs starb. 
 
Seit 1924 gibt es den Deutscher Ärztinnenbund e.V.. Der Verein begleitet unter anderem den Start und Karrieren junger Ärztinnen und fördert diese auf wissenschaftlichem Gebieten. Quellen und weiterführende Literatur Weitere Informationen zu Dorothea Christiane Erxleben Bildquelle: Dorothea Christiane Erxleben www.aerztinnenbund.de Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an: [activecampaign form=5 css=1]
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Frage des Monats, Meduplus
Frage des Monats: Was ist eine Pflegeversicherung?
Die soziale Pflegeversicherung wurde 1995 eingeführt, um das kostspielige Pflegerisiko der Bevölkerung besser abzusichern als zuvor.  Die Pflegeversicherung ist im Gegensatz zur Krankenversicherung als Teilleistung konzipiert: Sie soll die familiäre, nachbarschaftliche oder sonstige ehrenamtliche Pflege und Betreuung bei häuslicher und teilstationärer Pflege ergänzen.  Welchen Zweck erfüllt die Pflegeversicherung? Die Pflegeversicherung gibt den Pflegebedürftigen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden wollen. Sie haben die Wahl, ob sie Hilfe von professionellen Fachkräften in Anspruch nehmen oder aber Geld beziehen wollen, welches sie den pflegenden Angehörigen als finanzielle Anerkennung geben können.  Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung deckt die Pflegeversicherung als eine Art Teilkasko-Versicherung nicht alle Leistungskosten ihrer Versicherten ab. Diese Deckungslücke können Versicherte mit privaten Pflegezusatzversicherungen schließen.  Gibt es eine gesetzliche Pflegeversicherung? Die gesetzliche Pflegeversicherung gehört zur Sozialversicherung. Träger sind die gesetzlichen Pflegekassen, die organisatorisch bei den Krankenkassen angesiedelt sind. Die gesetzlich Versicherten gehören automatisch der sozialen Pflegeversicherung an. In diesem Fall ist also kein gesonderter Antrag zur Aufnahme in die soziale Pflegeversicherung nötig.  Warum ist die Pflegeversicherung notwendig? Alle Industrienationen haben eines gemeinsam: Ihre Gesellschaften werden immer älter. Nach den Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung wird in Deutschland die Anzahl älterer Personen (67 Jahre und älter) bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf knapp 21,5 Millionen steigen. Ab dem 80. Lebensjahr steigt die statistische Wahrscheinlichkeit, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, rapide an – auf rund 32 Prozent. Das heißt: Je älter die Bevölkerung, desto höher die Zahl der Pflegebedürftigen. Pflegebedürftigkeit bedeutet für Betroffene und ihre Angehörigen große physische, psychische und finanzielle Belastungen, zumal sich Familienstrukturen verändert haben: In den Familien gibt es weniger Kinder, oft sind diese berufstätig und können sich nicht so intensiv um ihre Eltern kümmern, wie es früher einmal der Fall war. Zur Stabilisierung der Beitragsentwicklung ab 2035 wurde 2015 der Vorsorgefonds der sozialen Pflegeversicherung gegründet. Ein Teil der Beiträge zur Pflegeversicherung (0,1 Prozent) fließt bis Dezember 2033 in dieses Sondervermögen. Quellen und weiterführende Literatur https://www.pflege.de/pflegekasse-pflegefinanzierung/pflegeversicherung/ https://www.aok-bv.de/hintergrund/dossier/pflege/ https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege/die-pflegeversicherung.html Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus
Neuer Impfstoff Nuvaxovid- Hoffnungsträger zum Schließen der Impflücke?
Das Bundesgesundheitsministerium erwartet diese Woche die ersten 1,4 Millionen Dosen des neuen Impfstoffes des US-Herstellers Novavax. Geplant ist aktuell, dass es in Deutschland ab Ende Februar/Anfang März 2022 mit den Novavax-Impfungen losgehen könnte. Was ist Nuvaxovid?

Seit dem 20.Dezember 2021 ist der Corona-Impfstoff Nuvaxovid offiziell von der EU-Arzneimittelbehörde EMA empfohlen und in der EU zugelassen geworden. Damit gibt es nun einen fünften Covid-19-Impfstoff, den die STIKO zur Grundimmunisierung gegen COVID-19 für Personen über 18 Jahre mit zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens 3 Wochen empfiehlt. Der Impfstoff ist jedoch bisher nicht für die Auffrischimpfung zugelassen.

Was unterscheidet Nuvaxovid von den anderen Impfstoffen?

Nuvaxovid enthält Bestandteile des Spike-Proteins, einem Eiweiß auf der Oberfläche des Sars-CoV-2-Virus. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert auf diese Bestandteile und baut somit einen Immunschutz gegen Covid-19-Erkrankungen auf. Nuvaxovid funktioniert somit nach der herkömmlichen Technologie der Totimpfstoffe, wie man sie z.B. auch schon von den Grippeschutzimpfungen kennt. Der Impfstoff enthält zusätzlich einen Wirkverstärker, denn die Immunantwort auf die Spike-Proteine allein reicht nicht aus. Die bislang zugelassenen Covid-19-Impfstoffe kommen ohne diesen aus. Die mRNA-Impfstoffe enthalten darüber hinaus sozusagen nur "die Bauanleitung" für das Spike-Protein. Der Körper produziert dieses daraufhin selbst.

Genau genommen sind alle Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 Totimpfstoffe, denn sie enthalten keine vermehrungsfähigen Coronaviren. Sie funktionieren aber eben nicht nach der klassischen Technologie, was wohl das Misstrauen bei den Skeptikern auslöste und u.A. Grund dafür ist, dass die angestrebte Impfquote von mindestens 85 Prozent (12- bis 59-Jährige) bzw. 90 Prozent (60-Jährige) noch nicht erreicht wurde. Aktuell sind 75,1 % der Gesamt­bevölkerung grundimmunisiert. 56,2 % haben zusätzlich eine Auffrischungs­impfung erhalten. 

Um abzuschätzen, inwiefern eine Impfempfehlung zu Nuvaxovid in der ungeimpften Bevölkerung angenommen werden wird, hat das Robert-Koch-Institut eine Studie zur Impfbereitschaft durchgeführt. Die experimentelle Studie zeigte, dass das Vertrauen in die Sicherheit und Effektivität eines traditionellen Impfstoffes durchaus höher ist als bei den bereits verfügbaren Impfstoffen.

Wie gut wirkt der Impfstoff?

Der Ständigen Impfkomission und dem RKI zufolge, zeigte der Impfstoff in den Zulassungsstudien "eine mit den mRNA-Impfstoffen durchaus vergleichbare Wirksamkeit". Zur klinischen Wirksamkeit gegen die Omikron Variante könnten aber noch keine Aussagen getroffen werden, man gehe aber davon aus, dass auch hierbei höchstwahrscheinlich eine Anpassung notwendig sein wird.

Außerdem ergaben die Studien, dass es keinen Grund für Bedenken hinsichtlich schwerer, unerwünschter Nebenwirkungen gibt. Es gilt allerdings zu bedenken, dass die Datenlage bei den mRNA-Impfstoffen durch die Anzahl an bereits verabreichten Dosen deutlich besser ist.

Sie möchten mehr erfahren? Die Quelle unsere Beitrages finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/07_22.pdf? Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus
Soziale Ungerechtigkeit und Covid-19
Soziale Ungerechtigkeit und Covid-19 Sind sozial schwache Gruppen tatsächlich stärker von Covid-19 betroffen? Tatsächlich besteht ein Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen und gesundheitlichen Lage der Bevölkerung. Auch wurden die Ausbreitungsmuster von SARS-CoV-2 über verschiedene soziale Gruppen untersucht. Im Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf wurden im Zeitraum vom 01.03.20 bis 30.09.21 die entsprechenden Falldaten untersucht, um mehr Informationen über das Infektionsgeschehen zu erlangen. Dieser Stadtbezirk weist eine günstige Sozialstruktur im Vergleich zu anderen Berliner Bezirken auf. Vom Villenviertel bis hin zu dichter Bebauung mit sozialer Durchmischung ist hier ein breites Spektrum vertreten. Das Durchschnittsalter von 46,3 Jahren und einem Anteil von mehr als einem Viertel älterer Menschen ab 65 Jahren liegt relativ hoch im Vergleich zu anderen Berliner Bezirken.   Die folgenden Kernaussagen haben sich herausgebildet: Das Infektions- und Sterbegeschehen verlagerte sich ab der zweiten Pandemiewelle zunehmend in sozioökonomisch schwächere Regionen. Auch in der vierten Welle der Pandemie war dies zu beobachten. Personen mit einem niedrigen Bildungsstand haben ein doppelt so hohes Infektionsrisiko im Vergleich zu Personen mit einem hohen Bildungsstand. Dies zeigen auch bundesweite Studien. In sozioökonomisch benachteiligten Gruppen wird weniger getestet. Daher bleiben Infektionen häufiger unerkannt. Potenzial zur Steigerung der Impfbereitschaft unter Erwachsenen liegt vor allem bei den unter 60-Jährigen mit niedriger und mittlerer Bildung. Es bedarf einem niedrigschwelligen und lebensweltnahen Infektionsschutz-, sowie Test- und Impfangebote, um dem erhöhten Infektions- und Sterberisiko der sozioökonomisch benachteiligten Gruppen in der Pandemie entgegenzuwirken.   Sie möchten mehr erfahren? Die Quelle unsere Beitrages finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/05_22.pdf?__blob=publicationFile Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragter Arzt
Hygienebeauftragter Arzt online Abschlusskolloquium am 11.+12.02.2022
Am 11. + 12. Februar 2022 findet das erste Abschlusskolloquium in diesem Jahr für den Kurs Hygienebeauftragter Arzt online statt. Aufgrund der aktuellen Situation können Sie ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt online Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserem erfahrenen Referenten, Herrn Professor Kramer, abgehalten wird. Kurs Hygienebeauftragter Arzt Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Haben Sie den Kurs noch nicht gestartet? So können Sie sich jetzt noch zum Gesamtkurs anmelden. Sollten Sie am 11.+12.02. nicht am Kolloquium teilnehmen können, so können Sie auch an allen anderen angebotenen Terminen teilnehmen. Zum KursANGEBOT     Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Meduplus
Kooperation mit Doctorbox – Schnelltest to Go
Nutzen Sie genau die Software, auf die auch die großen Testzentren in Deutschland vertrauen, in Ihrem Unternehmen. Ein Schnelltest muss innerhalb von 15 bis 30 Minuten abgelesen werden. Das bedeutet eine große organisatorische Herausforderung für Ihr Testpersonal. Mit der Software-Lösung unseres Partners Doctorbox ist das kein Problem mehr. Scannen Sie einfach die Tests via Barcode in der Mobile-App ein & übermitteln das Ergebnis ohne Wartezeit an die Testperson. Ihr Testpersonal spart jede Menge Zeit und Nerven. Zudem erfüllen Sie als Unternehmen alle gesetzlichen Auflagen bezüglich der Dokumentationspflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Alle Highlight im Überblick: Erhebliche Vereinfachung der Coronatest-Abläufe im Unternehmen Ausgabe offizieller Testergebnisse auf bundeslandspezifischen Formularen Personenbezogene Daten verbleiben DSGVO-konform im eigenen Betrieb Dokumentationspflicht für Arbeitgeber:innen wird voll erfüllt Kein Kostenrisiko durch „pay-per-use“-Modell (Zahlung pro Test) Kostenlose Software, es wird keine zusätzliche Hardware benötigt Schnell-, Antikörper- oder PCR-Tests durchführen. Eine Software für alle Tests Übertragung der Testergebnisse an die Corona-Warnapp (Akkreditierung beim Gesundheitsamt erforderlich) Kinderleicht in der Handhabung Schnelle und automatische Testpersonerfassung via QR-Code Sichere und eindeutige Zuordnung von Testpersonen Automatische Übermittlung des Ergebnisses an die Testperson Sichere und DSGVO-konforme Datenübergabe an die Testperson Seit die Corona-Pandemie unser Leben begleitet, sind Schnelltests im Alltag nicht mehr wegzudenken. Wollen Sie im eigenen Betrieb Schnelltests anbieten? Sie können Sie mit meduplus Ihr Testpersonal schulen. Ihre Mitarbeiter werden Ihnen dankbar sein. Um Ihnen und Ihren Mitarbeiter:innen das Leben ein wenig zu erleichtern, bekommen Ihre Mitarbeiter mit der Software unseres Partners Doctorbox Ihren digitalen Testnachweis automatisch per Mail. So können Sie ihren betrieblichen Test bequem im Restaurant oder beim nächsten Friseurbesuch nutzen. Für beauftrage Testzentren verfügt die Software zudem über eine Schnittstelle zur Corona-Warnapp. Das Testergebnis wird offiziell in die App übertragen. Weitere Informationen und Beratung finden Sie hier: Alle Infos    
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Karriere, Meduplus
Wir suchen: Online Redakteur (w/m/d)
Die meduplus GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt seit 2015 im Austausch mit Wissenschaftlern, Experten, Pädagogen und IT-Spezialisten nachhaltige und innovative E-Learning-Konzepte im Bereich der medizinischen Weiter- und Fortbildung. Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich werden in einem breiten Kursangebot nach höchsten Standards zunächst digital fortgebildet und anschließend bei der praktischen Umsetzung begleitet. Die meduplus GmbH ist Teil der opta data Gruppe, dem führenden Anbieter für IT, Abrechnung und Services im Gesundheitswesen mit über 2.500 Mitarbeitern. Darüber hinaus bieten die Unternehmen der Gruppe mit über 2.500 Mitarbeitern eine bankenunabhängige Finanzierung, digitale Kommunikationsprodukte oder gezieltes Telefonmarketing – und das für nahezu 60.000 Kunden. Mit einem aktiven und kollaborativen Ideenmanagement werden die Verbesserungsvorschläge aller Kollegen gefördert. Die Unternehmensgruppe wurde mehrfach ausgezeichnet: mit den Siegeln „Top Job“, „Deutschlands Kundenchampions“ und dem „Corporate Health Award“ für ihr Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Unterstütze uns an unserem Standort in Berlin in Voll- oder Teilzeit ab sofort als: Dein Profil Du hast eine Ausbildung, idealerweise im Gesundheitswesen oder in der IT, absolviert bzw. verfügst über einschlägige Berufserfahrung Du bringst Erfahrungen im Content Management und Content Marketing und eine hohe Affinität zu digitalen Medien mit und kennst die entsprechnede Software wie Adobe InDesign / Photoshop und Wordpress / HTML Du verfügst über sehr gute konzeptionelle und analytische Fähigkeiten und begeisterst dich für digitale Trends und Themen, wie z. B. eHealth, E-Learning und digitale Fortbildung Du kennst Dich mit den gängigen Office-Anwendungen und Collaborationssoftware wie MS Teams und Trello sowie im Umgang mit CRM-Systemen aus Deine Aufgaben Du bist verantwortlich für das zielgruppenspezifische Content Marketing und entwickelst unsere Content-Strategie mit Du verfasst Beiträge und gestaltest den digitalen und analogen Auftritt des Unternehmens Erarbeitung von Maßnahmen zur Conversion-Optimierung und Traffic-Steigerung unserer Homepage Du betreust und entwickelst unsere E-Learnings sowie unsere Onlineplattform als Redakteur weiter Online-Recherche zu relevanten Trends innerhalb unserer Zielgruppen und Pflege des CRM-Systems Deine Vorteile Einen spannenden Arbeitsplatz in einem agilen und kompetenten Team im Herzen der West-City Berlins Ein spannender thematischer sowie methodischer Aufgabenmix im eHealth-Umfeld Intensive Unterstützung und Begleitung in deiner fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung bei meduplus und in der opta data Gruppe Freiraum zur Verwirklichung eigener Ideen in deinem Verantwortungsbereich Ein flexibles Arbeitszeitsystem inklusive der Möglichkeit auf Home-Office nach der Einarbeitungsphase, das es dir ermöglicht, berufliche und private Herausforderungen erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen Die Möglichkeit der Teilnahme an Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und vieler weiterer Angebot unserer Gruppe Sicherer Arbeitsplatz in einem erfolgreichen, expandierenden Familienunternehmen mit langjähriger Tradition Jetzt bewerben Haben wir Ihr Interesse geweckt? Fragen beantworten wir unter 030 555 792 551 oder per Mail. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit Ihren Gehaltsvorstellungen an info@meduplus.de.

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Karriere, Meduplus
Wir suchen: Content Marketing Manager (w/m/d)
Die meduplus GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt seit 2015 im Austausch mit Wissenschaftlern, Experten, Pädagogen und IT-Spezialisten nachhaltige und innovative E-Learning-Konzepte im Bereich der medizinischen Weiter- und Fortbildung. Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich werden in einem breiten Kursangebot nach höchsten Standards zunächst digital fortgebildet und anschließend bei der praktischen Umsetzung begleitet. Die meduplus GmbH ist Teil der opta data Gruppe, dem führenden Anbieter für IT, Abrechnung und Services im Gesundheitswesen mit über 2.500 Mitarbeitern. Darüber hinaus bieten die Unternehmen der Gruppe mit über 2.500 Mitarbeitern eine bankenunabhängige Finanzierung, digitale Kommunikationsprodukte oder gezieltes Telefonmarketing – und das für nahezu 60.000 Kunden. Mit einem aktiven und kollaborativen Ideenmanagement werden die Verbesserungsvorschläge aller Kollegen gefördert. Die Unternehmensgruppe wurde mehrfach ausgezeichnet: mit den Siegeln „Top Job“, „Deutschlands Kundenchampions“ und dem „Corporate Health Award“ für ihr Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Unterstütze uns an unserem Standort in Berlin in Voll- oder Teilzeit ab sofort als: Dein Profil Du hast eine Ausbildung, idealerweise im Gesundheitswesen oder in der IT, absolviert bzw. verfügst über einschlägige Berufserfahrung Du bringst Erfahrungen im Content Management und Content Marketing und eine hohe Affinität zu digitalen Medien mit und kennst die entsprechnede Software wie Adobe InDesign / Photoshop und Wordpress / HTML Du verfügst über sehr gute konzeptionelle und analytische Fähigkeiten und begeisterst dich für digitale Trends und Themen, wie z. B. eHealth, E-Learning und digitale Fortbildung Du kennst Dich mit den gängigen Office-Anwendungen und Collaborationssoftware wie MS Teams und Trello sowie im Umgang mit CRM-Systemen aus Deine Aufgaben Du bist verantwortlich für das zielgruppenspezifische Content Marketing und entwickelst unsere Content-Strategie mit Du verfasst Beiträge und gestaltest den digitalen und analogen Auftritt des Unternehmens Erarbeitung von Maßnahmen zur Conversion-Optimierung und Traffic-Steigerung unserer Homepage Du betreust und entwickelst unsere E-Learnings sowie unsere Onlineplattform als Redakteur weiter Online-Recherche zu relevanten Trends innerhalb unserer Zielgruppen und Pflege des CRM-Systems Deine Vorteile Einen spannenden Arbeitsplatz in einem agilen und kompetenten Team im Herzen der West-City Berlins Ein spannender thematischer sowie methodischer Aufgabenmix im eHealth-Umfeld Intensive Unterstützung und Begleitung in deiner fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung bei meduplus und in der opta data Gruppe Freiraum zur Verwirklichung eigener Ideen in deinem Verantwortungsbereich Ein flexibles Arbeitszeitsystem inklusive der Möglichkeit auf Home-Office nach der Einarbeitungsphase, das es dir ermöglicht, berufliche und private Herausforderungen erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen Die Möglichkeit der Teilnahme an Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und vieler weiterer Angebot unserer Gruppe Sicherer Arbeitsplatz in einem erfolgreichen, expandierenden Familienunternehmen mit langjähriger Tradition Jetzt bewerben Haben wir Ihr Interesse geweckt? Fragen beantworten wir unter 030 555 792 551 oder per Mail. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit Ihren Gehaltsvorstellungen an info@meduplus.de.

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Karriere
Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft
Wir suchen eine studentische Hilfskraft zur Verstärkung unseres Teams. Wir sind ein innovativer Anbieter digitaler Fortbildungsangebote mit Fokus auf den medizinischen Bereich. Seit 2015 sind wir fest im Markt der Medizinfortbildungen etabliert und arbeiten mit Ärzteverbänden, Versicherern und vielen weiteren Partnern eng zusammen. Bei meduplus erwartet Dich ein agiles Team, ein Arbeitsplatz im Herzen der City-West sowie ein spannender thematischer wie methodischer Aufgabenmix. Unser Unternehmen wächst organisch und kann Dir bei Interesse und Eignung auch eine langfristige Perspektive im Bereich eHealth bieten. Aktu­ell erwei­tern wir unser Kursport­fo­lio um viele span­nende The­men­be­rei­che und suchen eine stu­den­ti­sche Hilfs­kraft. Wen wir suchen: Wir suchen nach Unter­stüt­zung bei der Erstel­lung neuer Online-Kurse. Falls Du Inter­esse am Bereich des E-Lear­ning mit­bringst und idea­ler­weise einen medi­zinna­hen Stu­di­en­gang (Medi­zin, Zahn­me­di­zin, Medi­zin­tech­nik, Bio­tech­no­lo­gie, Gesund­heits­öko­no­mie, Public Health etc.) absol­vierst, freuen wir uns über Deine Bewer­bung. Der Schwer­punkt Dei­ner Tätig­keit würde in der redak­tio­nel­len Bear­bei­tung von E-Lear­ning-Kur­sen für den Gesund­heits­sek­tor (Text-, Bild- und Gra­fik­be­ar­bei­tung sowie Video­be­ar­bei­tung) liegen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Umset­zung die­ser Kurse auf unse­rer Lern­platt­form (sog. Con­tent Manage­ment). Je nach Fach­kennt­nis­sen, die Du mit in unser Team ein­bringst, könn­test Du Dich wei­ter­hin im Bereich Mar­ke­ting, Kon­takt­ma­nage­ment und Kun­den­sup­port ein­brin­gen. Aufgabenbereiche 1.) Redaktionelle Kursbearbeitung und Content Management: • Erstellung & Pflege von E-Learning-Kursen 2.) Digtalmarketing / Social Media • Erstellung von Mailingkampagnen • Pflege unserer Social Media Kanäle 3.) Kundenbetreuung / Kundenservice Weitere Einsatzgebiete könnten je nach Fachkenntnissen, die Du mit in unser Team bringst, in den folgenden Bereichen liegen: • Betreuung Online-Shop • Technischer Support • Kontaktmanagement CRM / Pflege Kundendatenbank (Kontaktmanagementsystem Zoho) • Weiterentwicklung von E-Learning-Plattform und Webseite Erwartete Qualifikationen: • MS Office • SQL von Vorteil, aber nicht vorausgesetzt • Wordpress / Html von Vorteil, aber nicht vorausgesetzt • Erfahrung mit CRM-Systemen wie Zoho oder Salesforce von Vorteil, aber nicht vorausgesetzt • Service- und Kundenorientierung Jetzt bewerben Haben wir Dein Interesse geweckt? Fragen beantworten wir gern per Mail. Bitte richte Deine aussagekräftige Bewerbung per Mail an Frau Olivia Zakrzewski (zakrzewski@meduplus.de).

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA
Hygienebeauftragte MFA – Online Abschlusskolloquium am 01.12.2021
Am Mittwoch, den 01. Dezember 2021, findet unser nächstes komplett virtuelles Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA in Zusammenarbeit mit der Aesculap Akademie statt. Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA Hygienebeauftragte Medizinische Fachangestellte leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen. Gemeinsam mit unserem Partner, der Aesculap Akademie, veranstalten wir am 01.12.2021 unser nächstes reines Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA auf der Videoplattform Zoom. Als Vermittler und Multiplikator zwischen Hygienetheorie und Praxisalltag sollen sie in dieser Funktion die gesetzlichen und normativen Regelungen während ihrer täglichen Arbeit umsetzen und ihre Kolleg*Innen entsprechend schulen. In unserem Kurs vermitteln wir in einer Mischung aus Theorie und Praxis das nötige Know-How für diese anspruchsvolle Aufgabe. Ebenso widmen wir uns auch Ihren ganz spezifischen Interessen und Fragen aus dem Praxisbetrieb. Es erwartet Sie beim Onlinekurs ein spannendes und interaktives Kolloquium, das von unserer erfahrenen Referentin abgehalten wird. Melden Sie sich jetzt noch an, um das E-Learning zum Kurs zu absolvieren und noch im Januar am Abschlusskolloquium teilzunehmen.                  JETZT ANMELDEN               Mehr Informationen zum KURS Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium
Hybrid-Event: Abschlusskolloquium zum Hygienebeauftragten Arzt am 15. – 16. Oktober 2021
Gemeinsam mit unserem Partner, dem BDC, veranstalten wir am 15. - 16. Oktober 2021 unser nächstes Abschlusskolloquium zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt in Berlin. Hybrid-Event: Online oder in Berlin? Sie entscheiden! Berlin ist Ihnen zu weit weg und Sie möchten aktuell auf weite Anreisen verzichten? Kein Problem! Wir bieten Ihnen zudem die Möglichkeit an diesem Termin per Live-Übertragung online teilzunehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Bitte bedenken Sie, dass wir aktuell keine weiteren Online Abschlusskolloquien für den Hygienebeauftragten Arzt geplant haben, also nutzen Sie die Chance jetzt! Zur Teilnahme an dem Abschlusskolloquium ist es zwingend notwendig, dass Sie die Online-Module des Kurses sowie die dazugehörige obligatorische Lernerfolgskontrolle absolviert und bestanden haben. Das meduplus Smart Learning®-Konzept kommt dem engen Zeitbudget von Ärztinnen und Ärzten entgegen und lässt sich nahtlos in den Klinik- und Praxisalltag integrieren. Ein kombinierter Ansatz aus E-Learning, Abschlusskolloquium sowie einem kontinuierlichen Wissens-Update zeichnet unser System aus. Nach Kursabschluss sind alle Teilnehmer zwei Jahre lang Mitglied unserer Learning Community - Ärzte. Hier können alle Hygienefragen aus dem Praxis- und Klinikalltag mit unserem Experten Professor Kramer diskutiert werden. Jetzt anmelden und noch im Oktober 2021 Hygienebeauftragter Arzt werden: Jetzt anmelden Weitere Termine für das Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt finden statt am: 11. - 12. Februar 2022 in Nürnberg 13. - 14. Mai 2022 in Berlin  7. - 8. Oktober 2022 in Berlin Alle aktuellen Termine zu den Präsenztagen finden Sie auch hier. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

 
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Aktuelles, Coronavirus
Einsatz von Antigentests in Einrichtungen – Die Ergebnisse einer RKI-Umfrage
Der Einsatz von Antigentests in Einrichtungen bildet eine Grundlage für die zeitnahe Erkennung und Behandlung von Infektionen. Somit ist die Testung entscheidend für die Unterbrechung von Infektionsketten und schützt damit massiv vor einer Überlastung des Gesundheitssystems - so zumindest die Annahme und Theorie. Um auch den praktischen Nutzen von Antigen-Point-of-Care Tests zu ermitteln wurden im Rahmen einer RKI Umfrage verschiedene Einrichtungen, die Antigentests einsetzen, zum Nutzen befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage wollen wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen. Einschätzung der Einrichtungen zum Nutzen von Antigentests Insgesamt wurden im Rahmen der freiwilligen Umfrage 955.039 Antigentests aus 581 Einrichtungen aus 14 Bundesländern übermittelt. Von diesen Tests fielen insgesamt 1.332 , also 0,14 % der Schnelltests positiv aus. Von diesen positiven Proben wurden wiederum 85,4 % zur PCR-Bestätigung an ein Labor übermittelt. Von den an ein Labor gesendeten Proben konnte in insgesamt 55 % der Fälle der Nachweis von SARS-CoV-2 offiziell bestätigt werden. So lässt sich festhalten, dass die Einrichtungen zwischen 12 und 16 positive Ergebnisse bei 10.000 durchgeführten Tests detektieren. Auf dieser Grundlage nehmen 53% der Befragten an, dass durch den Einsatz von Antigentests einen Ausbruch in ihrer Einrichtung verhindert werden konnte. Fazit Insgesamt wurde die Umsetzung von regelmäßigen Antigentestungen in den freiwillig an der Befragung teilnehmenden Einrichtungen gut umgesetzt. Wichtig sei eventuell noch zu erwähnen, dass es durchaus nicht selten zu nicht auswertbaren Antigentests kam. Diese Anzahl reduzierte sich im Verlauf der Erfassung jedoch maßgeblich. Dies könnte auf eine bessere Aufklärung zur korrekten Durchführung der Tests zurückzuführen sein. Insbesondere die Verwendung von Antigentests bei falschen Umgebungstemperaturen oder eine ungeeignete Lagerungstemperatur können zu falschen und ungültigen Ergebnissen führen. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen somit durchaus den praktischen Nutzen für den Einsatz und geben immerhin der Hälfte der Befragten das Gefühl, einen Ausbruch in ihrer Einrichtung verhindern zu können. Quellen und weiterführende Literatur Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Original-Text des Robert Koch-Instituts Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests. Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Coronavirus, Frage des Monats
Frage der Woche: Wie wirksam sind die Impfstoffe gegen COVID-19?
Am Ende des vergangenen Jahres startete hierzulande die nationale Impfkampagne, mit der es bisher möglich war, 53 % der Bevölkerung vollständig gegen COVID-19 zu impfen. Das Robert-Koch-Institut nahm diesen Zeitpunkt zum Anlass, um die Effekte der bisherigen Impfkampagne einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Unsere Frage der Woche lautet daher: "Wie wirksam sind die Impfstoffe gegen COVID-19?" Wann ist eine Impfung eigentlich wirksam? In Bezug auf die COVID-19-Impfung spricht man von wirksam, falls sie zum einen den Schutz vor einen Infektion, als auch den vor einem symptomatischen Verlauf gewährt. Damit einher geht der Schutz vor einer sogenannten Hospitalisierung sowie die Reduktion der Infektiosität, für den Fall, dass man sich trotz Impfung infiziert. Das Robert-Koch-Institut hat die Effekte der Impfung für den Zeitraum Januar bis Juli 2021 analysiert und darauf aufbauend einen Verlauf modelliert. Den Schwankungen liegen größtenteils die bundesweiten Kontaktbeschränkungen und deren anschließende Lockerungen zu Grunde. Zudem basiert das Modell auf der Annahme, dass die Bevölkerung verantwortungsbewusst mit den AHA+L Regeln umgeht. COVID-19-Impfung zeigt eine hohe Wirksamkeit [caption id="attachment_114664" align="alignnone" width="696"] Quelle: RKI 35/2021[/caption] Die mathematische Modellierung des RKIs zeigt eindeutig, dass die Impfkampagne bereits jetzt wichtige Auswirkungen hat. Mithilfe des Modells konnte berechnet werden, dass durch die Kampagne ernstzunehmende Infektionsfälle verhindert werden konnten: 706.000 weniger Meldefälle 76.600 weniger stationäre - 19.600 weniger intensivmedizinische Fälle mehr als 38.300 weniger Sterbefälle Ferner lässt sich ablesen, dass durch die Impfkampagne das Ausmaß der dritten Welle eingedämmt werden konnte. Tatsächlich hat sich Anzahl der zu erwartenden Fälle in der Altersgruppe über 60 Jahren um mehr als 40 % reduziert. Die Daten aus dem Modell können damit eindeutig den großen Nutzen der COVID-19-Impfung in Bezug auf das Ausmaß der Pandemie belegen. Die Ergebnisse dieser Analyse dienen jedoch lediglich dem Vergleich der beiden Szenarien Impfkampagne vs. keine Impfkampagne. Wichtig ist zu bedenken, dass in die Berechnungen des Modells verschiedene Parameter sowie Annahmen mit gewissen Unsicherheiten einfließen. Wie geht es jetzt weiter? Auch wenn die Impfung gegen COVID-19 in Deutschland eine hohe Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Infektionen, Krankheitslast und Sterbefälle zeigt, bleibt das Problem der noch nicht ausreichend hohen Impfquote bestehen. Gerade in Verbindung mit der sich immer weiter ausbreitenden Delta-Variante steigen die Fallzahlen aktuell wieder an. Zudem übersteigt das Angebot an Impfstoffen zurzeit die Nachfrage. Der Fokus sollte weiterhin darauf liegen, einen vollständigen Impfschutz bei einer möglichst hohen Anzahl an Menschen zu erzielen. Hierfür ist eine Impfquote von 85 % in der Altersgruppe 12 bis 59 Jahre und eine Impfquote von 90 % bei Personen ≥ 60 Jahren notwendig. Quellen und weiterführende Literatur Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Original-Text des Robert Koch-Instituts Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests. Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Impfungen fördern Allergien.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf die Annahme, dass Impfungen Allergien verursachen können. "12: Impfungen fördern Allergien." Tatsächlich gibt es heutzutage mehr Impfungen und auch mehr Allergien. Nicht selten aber schlussfolgert man aus einer Korrelation häufig auch eine Kausalität. Um dies tun zu können, braucht es jedoch eine ausführliche statistische Analyse. Um also behaupten zu können, dass die Zunahme der Impfungen und die gleichzeitige Zunahme der Allergien zusammenhängen, bedarf es Studien, die diesen Zusammenhang eindeutig belegen können. Fakt ist jedoch: Bisher konnte dieser Zusammenhang noch nicht durch Studien belegt werden. In einer Studie hatte sich zwar vor einigen Jahren gezeigt, dass Kinder aus anthroposophisch orientierten Familien seltener zu Ekzemen neigen. Eine andere Studie zeigte, dass Eltern, die Impfungen ablehnen, bei ihren Kindern weniger häufig Asthma oder Heuschnupfen beobachten. Tatsächlich wurden diese Kinder in beiden Fällen nicht so häufig geimpft. Jedoch muss man zusätzlich weitere Faktoren betrachten, denn sie bekamen beispielsweise auch seltener Antibiotika, ernährten sich anders, und ihre Eltern rauchten weniger. Somit ist es hier bisher nicht möglich gewesen, eine tatsächliche Ursache-Wirkungs-Beziehung feststellen zu können. Um eine Kausalität von einer Korrelation abzugrenzen, kann auch das Finden von Gegenbeispielen helfen. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Studien, die gegen eine derartige Beziehung sprechen: "So ergab eine Analyse Rotterdamer Ärzte, die alle zwischen 1966 und 2003 zu dem Thema veröffentlichten Fachartikel auswerteten, dass sich insbesondere in den methodisch zuverlässigeren Untersuchungen kein erhöhtes Allergierisiko finden ließ. Es zeigte sich vielmehr, dass Impfungen das Risiko für die Allergie-Entwicklung verringern können." (RKI 2016) In der DDR, wo eine gesetzliche Impfpflicht bestand und fast alle Kinder geimpft wurden, hat sich zudem zeigen können, dass es kaum Allergien gab. Diese nahmen dort erst nach der Wende zu, während gleichzeitig die Impfquoten sanken. Dass Impfungen die Ursache für Allergien sind, kann somit keineswegs bestätigt, sondern viel eher widerlegt werden. Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Coronavirus
Hilfreiches Testkonzept für Schulen und Kitas: Die Lolli-Methode
Nicht selten kam es im Laufe der COVID-19-Pandemie zu Schließungen von Schulen und Kitas und nicht selten hatte das eine Verzögerung des Lernfortschrittes und der Entwicklung der Kinder zur Folge. Das Robert-Koch-Institut stellt in der Ausgabe 32/2021 seines Epidemiologischen Bulletins, die sogenannte Lolli-Methode vor, mit der es möglich sein soll, ein voranschreitendes Infektionsgeschehen einzudämmen, und eine Schließung der Schulen und Kitas somit zu umgehen. Der Hintergrund der Methode Problematisch ist die COVID-19-Pandemie im Zusammenhang mit Kindern vor allen Dingen auf Grund von drei Aspekten. Erstens, SARS-CoV-2-Infektionen verlaufen bei Kindern häufig asymptomatisch. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass es nicht trotz dessen zu schweren Verläufen kommen kann und das Transmissionen ausgeschlossen sind. Zweitens, muss davon ausgegangen werden, dass der Großteil der Kinder in den kommenden Monaten nicht geimpft sein wird. Man kann zudem nicht annehmen, dass Kinder die AHA+L-Regeln ausreichend einhalten und das macht eine Kontrolle des Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas zu einer regelrechten Herausforderung. Systematisches Testen kann hierbei jedoch einen entscheidenden Beitrag leisten. Was ist die Lolli-Methode? Die Lolli-Methode ist ein Verfahren, das eine einfache und nicht-invasive Probenentnahme mit einer PCR Pooltestung verbindet. Der Name kommt daher, dass die Proben aus 30-sekündigem Lutschen an einem Abstrichtupfer, so wie das bei einem Lolli der Fall ist, gewonnen werden. In der jeweiligen Einrichtung werden die Proben dann in einem gemeinsamen Gefäß gesammelt (Prozess des Poolens) und mittels PCR-Pooltestung im Labor auf SARS-CoV-2 untersucht. Damit bietet sie die Möglichkeit eines breiten Screenings auf SARS-CoV-2 bei Kindern und Personal in öffentlichen Einrichtungen. Liefert die Testung ein positives Ergebnis werden die Eltern der teilnehmenden Kinder durch die Einrichtung informiert und die Kinder am Morgen des Folgetages einzeln nachgetestet, um den Ursprung der detektierten SARS-CoV-2 Infektion zu ermitteln. Wie hilfreich ist die Lolli-Methode? Untersuchungen und Validierungen konnten zeigen, dass die Methode am Morgen eine sehr hohe Sensitivität von 93,9% erreicht. Proben, die im Tagesverlauf entnommen wurden, zeigten dazu im Vergleich eine niedrigere Sensitivität. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Sensitivität der Methode verglichen mit dem Naso-/Oropharynxabstrich zwar ein wenig reduziert ist, die mittleren und hohen Viruslasten werden damit jedoch sehr sicher erkannt. Im Vergleich zu Antigen-Schnelltests zeigt sich die Methode sogar sensitiver. Auf der Grundlage der wissenschaftlichen Validierung sowie der praktischen Umsetzungen in 32 Kitas in Köln, hat sich zeigen können, dass sich die Lolli-Methode als systematische Testung zu Beginn des Kita- oder Schultages sehr gut eignet und zudem auch auf eine hohe Akzeptanz stößt. Somit handelt es sich um eine hilfreiche Methode, um das Infektionsgeschehen kontrollieren und einer Schließung der Einrichtung entgegenwirken zu können. Quellen und weiterführende Literatur Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Original-Text des Robert Koch-Instituts Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests. Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf die Annahme, dass Impfungen unvorhersehbare Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. "13: Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar." Über mehrere Jahre gab es Diskussionen darüber, ob Krankheiten wie Autismus, Diabetes oder Multiple Sklerose durch Impfungen ausgelöst wurden. Einen Nachweis dafür gibt es bis dato nicht. Im Gegenteil: Eine Reihe von Studienergebnissen sprechen gegen eine Korrelation zwischen Impfungen und den Krankheiten. Basierend auf einer kleinen Studie mit 12 Kindern stellte der britische Arzt Andrew Wakefield 1998 die Hypothese auf, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung zu Darmschäden führen könnte. Die neurotoxischen Stoffe, die dadurch in den Körper eindringen könnten, störten die geistige Entwicklung und begünstigten Autismus. Nachdem darauffolgende größere Studien diese Hypothese nicht verifizieren konnten, stellte sich heraus, dass Anwälte dem Arzt Geld gegeben hatten, weil sie die Eltern betroffener Kinder vertraten und nach einem Zusammenhang zwischen Autismus und der Impfung suchten, um Hersteller des Impfstoffes zu verklagen. 2004 zogen zehn der 13 Autoren der Studie ihre Interpretation offiziell zurück und Wakefield verlor 2010 seine Zulassung in Großbritannien wegen unethischen Verhaltens. Dass Impfstoffe Nebenwirkungen haben können, gilt als unumstritten. Dabei liege eine Hauptschwierigkeit in der Bewertung des Impfrisikos: "Impfungen werden fast allen Kindern gegeben. Es ist somit nicht verwunderlich, dass Gesundheitsstörungen und Erkrankungen, die im Kindesalter gehäuft auftreten, zufällig im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung registriert werden. Ein echter ursächlicher Zu­sam­men­hang muss deshalb nicht bestehen." (RKI 2016) Die Vermutung, dass der plötzliche Kindstod durch Impfungen begünstigt werden könnte, wurde viel diskutiert, nachdem es vor einigen Jahren mehrere solcher Fälle kurz nach der Immunisierung der Kinder gab. Mittlerweile weisen mehrere Studien auf einen gegenteiligen Effekt hin. Die von der Universität Magdeburg durchgeführte Analyse von 300 Kindstodesfällen entdeckten beispielsweise, dass die betroffenen Babys seltener und später geimpft worden waren als gewöhnlich. Im Allgemeinen ist nach dem ärztlichen Standesrecht sowie nach dem Infektionsschutzgesetz jeder Verdacht einer Impfkomplikation meldepflichtig. Das Paul-Ehrlich-Institut wertet diese Meldungen im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung aus, um potentielle Risiken und Nebenwirkungen so früh wie möglich zu erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Dadurch wird sichergestellt, dass auch noch nach der Impfstoffzulassung eine kontinuierliche Sicherheitskontrolle des Vakzins erfolgt.   Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Impfung
Angepasste Empfehlungen der STIKO unter Berücksichtigung der Delta-Variante
Die neusten Entwicklungen in Bezug auf die SARS-CoV-2 Pandemie nahm die STIKO unter Anderem zum Anlass, um ihre Empfehlungen in Bezug auf die Impfung zu überarbeiten und anzupassen. Wir gehen in diesem Blogbeitrag auf drei dieser Änderungen ein. 1. Welchen Einfluss hat die Delta-Variante auf die Impfung? Die WHO bestätigt, dass die SARS-CoV-2-Variante Delta zu den besorgniserregenden Virusvarianten gehört. Immerhin soll die Variante 40 % - 60 % infektiöser sein als die Alpha-Variante. Somit wird davon ausgegangen, dass Delta bis Ende August 2021 der Auslöser von 90 % der Neuinfektionen sein wird. Zur Frage, ob Infektionen mit der Delta-Variante zu allgemein mehr schweren Verläufen führen, gibt es bisher unterschiedliche Ansichten. Es wird jedoch angenommen, dass man sich mithilfe einer vollständigen Impfserie fast ebenso gut vor der den schweren Verläufen der Delta-Variante schützen kann, wie dies bei den anderen bereits bekannten Virusvarianten der Fall ist. 2. Warum wird nun eine heterologe Impfserie empfohlen? Eine heterologe Impfserie bedeutet, dass die 1. Impfung mit Vaxzevria etwa nach 4 Wochen gefolgt wird von einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty oder Spikevax). Es konnte nachgewiesen werden, dass die Immunantwort nach einem solchen heterologem Impfschema deutlich stärker sowie vermutlich auch dauerhafter ausfällt, als nach einer homologen Vax/Vax-Impfserie. Damit ähnelt die Immunantwort in sehr vielen Studien der homologen mRNA-Impfung, in einzelnen Studien fällt sie sogar etwas besser aus. Auf Grundlage dieser klinischen Evidenz und auch mit dem Hintergrund, dass somit ein vollständiger Impfschutz schneller erreicht werden kann, empfiehlt die STIKO nun allen, auch den über 60-Jährigen, eine heterologe Impfserie einer homologen Vax/Vax-Impfserie vorzuziehen, um so die Gefahr der aufkommenden Delta-Variante eindämmen zu können. 3. Welcher Impfabstand wird aktuell empfohlen? Die STIKO hat die empfohlenen Impfabstände der COVID-19-Impfung erneut angepasst. Das hat zum einen mit der sich ausbreitenden Delta-Variante und zum anderen mit der besseren Verfügbarkeit der Impfstoffe in Deutschland zu tun. mRNA-Impfstoffe Unter Berücksichtigung der Delta-Variante, sollte frühestmöglich ein vollständiger Impfschutz erreicht werden, um sich vor schweren Verläufen zu schützen und die beste Balance zwischen einem sehr guten Individualschutz und einem optimalen Bevölkerungsschutz zu erzielen. Daher sieht die neuste Empfehlung für die mRNA-Impfstoffe einen Abstand von 3–6 (Comirnaty) bzw. 4–6 (Spikevax) Wochen vor. Vektor-Impfstoffe Bei einer homologen Impfserie mit Vaxzevria bleibt ein Impfabstand von 9–12 Wochen empfohlen. Sie stellt einen guten Kompromiss zwischen Immunogenität und zeitnahem Abschluss von Impfserien zum Schutz gegen die Delta-Variante dar. Wie oben bereits erwähnt, kann und sollte die heterologe Impfserie hingegen schon nach vier Wochen abgeschlossen werden. Quellen und weiterführende Literatur Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Original-Text des Robert Koch-Instituts Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Impfung
Welche Impfquote ist notwendig, um die Pandemie einzudämmen- und wie realistisch ist diese?
In der Ausgabe 27/2021 seines epidemiologischen Bulletins, geht das Robert-Koch-Institut am 08.07.2021 auf die Frage ein, welche Impfquote notwendig ist, um die Coronavirus Disease 2019 realistisch kontrollieren zu können. Warum ist eine hohe Impfquote wichtig? Allen vier hierzulande zugelassenen Impfstoffen liegt unter Anderem das Erzielen eines Gemeinschaftsschutzes (Herdenimmunität) zu Grunde. Dieses Phänomen nimmt mit steigender Impfquote zu, eine vollständige Elimination des SARS-CoV-2 wird jedoch nicht erwartet. Der wesentliche Vorteil des Gemeinschaftsschutzes liegt aber auch darin, dass das Auftreten schwerer Erkrankungsfälle wesentlich reduziert und die Zirkulation des Virus erheblich verringert wird. Gleichzeitig können damit auch Personen geschützt werden, die selbst nicht geimpft sind. Impfbereitschaft der Bevölkerung Die Werte verschiedener Studien und Befragungen des RKIs deuten auf eine Impfbereitschaft von etwa 88 % hin. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass eine Impfbereitschaft nicht zwangsläufig in Impfverhalten resultiert. Dabei müssen durchaus weitere Faktoren berücksichtigt werden. Einfluss der Impfquote auf die Entwicklungen der Pandemie Auf der Grundlage von Modellszenarien und Befragungen der Bevölkerung simuliert das RKI den Einfluss der Impfquote auf die COVID-19-Inzidenz sowie auf die Intensivbettenbelegung bis zum Frühjahr 2022. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus übertragen wird hängt u.A. von der aktuellen Virusvariante, der Saisonalität sowie individuellen Schutzmaßnahmen ab. Auf Grundlage dieser Einflussfaktoren entstanden folgende Modelle: Wichtig ist hierbei noch anzumerken, dass selbstverständlich nicht alle Einflussfaktoren und Parameter exakt in den Modellen widergegeben werden können, sodass die Modelle lediglich eine Schätzung darstellen, die gewissen Unsicherheiten und Dynamiken unterliegt. Die Zielimpfquote Ausgehend von den Ergebnissen der Modellierung des RKIs, zeigt sich, dass die Zielimpfquote bei 85% der 12 – 59-Jährigen bzw. 90% der ≥60-Jährigen liegt. Man kann hierbei hinsichtlich der aktuellen Impfakzeptanz in Deutschland auch von einer realistischen Quote sprechen. Die Vermeidung einer 4. Welle ist jedoch nur möglich, wenn sich die Bevölkerung zusätzlich zur Impfung weiter an die Hygienemaßnahmen hält und je nach aktueller Infektionslage verantwortungsvoll handelt. Die noch ungeimpfte Bevölkerung sollte noch im Sommer ein Impfangebot wahrnehmen. Insbesondere unter den jungen Erwachsenen sollte weiter über die Impfung aufgeklärt werden, um Unentschlossenheit entgegenzuwirken. Nicht weniger unwesentlich ist natürlich die Sicherstellung von ausreichend Kapazitäten der Impfstoffmengen. Quellen und weiterführende Literatur Für weitere Informationen sowie für die Bildquelle empfehlen wir Ihnen den Original-Text des Robert Koch-Instituts. Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests. Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Händehygiene, Hygiene, Infektionskrankheiten
Wie handhabe ich die Alltagshygiene in der Zeit nach der Pandemie?
Im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist das Thema (Hände-)Hygiene zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags geworden. Gerade zu Beginn der Pandemie haben viele ihre Hygienemaßnahmen verschärft. Händewaschen, Händedesinfektion und der Verzicht auf das Händeschütteln, all diese Maßnahmen wurden nach und nach zur Selbstverständlichkeit. Die neuen Gewohnheiten sollten unbedingt fortgeführt werden Es spielt keine Rolle, ob wir uns in der Zeit einer Pandemie finden, oder ob diese schon lange hinter uns liegt. Ärzte und Experten empfehlen dringend die regelmäßige Handhygiene auch nach der Corona-Pandemie beizubehalten. Denn auch wenn die Inzidenz sinkt und die Impfquote steigt, so gelten Alltagsmaske, Händehygiene und Abstand dennoch nach wie vor als die besten Schutzmaßnahmen vor den immerwährenden Infektionserregern. Laut einer Studie des Berliner Start-ups Sani belaufen sich die Kosten einer ausreichenden Händehygiene auf ca. 25 Euro bis max. 40 Euro pro Jahr und pro Person. In der Kalkulation wurde angenommen, dass die Hände zehnmal pro Tag gewaschen und dazu jeweils zwei Liter Wasser verbraucht werden, somit stellt sie eine durchaus erschwingliche Maßnahme dar, um sich durchgängig vor Viren, aber auch Bakterien schützen zu können. Entscheidend in der Händehygiene ist das „wann“ und „wie“ Nicht selten lässt die Sorgfalt bei der Händehygiene zu wünschen übrig. Zum Beispiel werden die Hände nicht ausreichend eingeseift oder der Handrücken, die Daumen und die Fingerspitzen vergessen. Falsches oder zu häufiges Händewaschen, vor allem bei zu hohen Wassertemperaturen oder mit zu scharfen Reinigungsmitteln, strapaziert zudem die Haut. In einem unserer vorherigen Blog Beiträgen sind wir zum einen auf den Unterschied zwischen der Händedesinfektion und der Händewaschung eingegangen, zum anderen haben wir erklärt, worauf beim Händewaschen zu achten ist. Entscheidend ist hierbei vor allem das "wann" und das "wie": Quellen und weiterführende Literatur Blog-Beitrag zum Thema: Händedesinfektion oder Händewaschung? Entscheidend ist das „wann“ und „wie“! Link meduplus Smart Learning® Kurse zur Händehygiene Link meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link
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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf die Annahme, dass Impfungen die Erkrankungen, gegen die sie eigentlich schützen sollen, teilweise sogar selbst auslösen. "11: Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen." Dieser Einwand rührt wahrscheinlich daher, dass die sogenannte Schluckimpfung, die bis Januar 1998 noch in Form eines Lebendimpfstoffs verabreicht wurde, zwar in vielen Fällen erfolgreichen Schutz vor der Kinderlähmung (Poliomyelitis) gewähren konnte, sie die Infektion in einigen Fällen aber tatsächlich auch selbst verursachte. Aus dieser Erkenntnis wurde jedoch geschlussfolgert, dass die Schluckimpfung mit diesem Lebendimpfstoff nicht mehr durchgeführt wird, sondern lediglich mit dem Totimpfstoff, der die Erkrankung selbst gar nicht auslösen kann. Heutzutage sind abgeschwächte, noch lebende Erreger kaum noch Bestandteil von Impfstoffen. Bei dem Masernimpfstoff ist das zum Beispiel aber noch der Fall. Diese Impfstoffe können tatsächlich krankheitsähnliche Symptome hervorrufen – eine voll ausgeprägte Erkrankung entwickelt sich aber praktisch nie. Die Mehrheit der Impfstoffe enthalten jedoch abgetötete Erreger bzw. Bestandteile davon. Für diese Impfstoffe kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen, nicht selbst verursachen können, eben weil es sich um tote Erreger oder eben nur um deren Bestandteile handelt. Somit ist eine Infektion schlichtweg nicht möglich. Es ist aber durchaus möglich, dass unabhängig von der Art des Impfstoffs mitunter Fieber, Übelkeit oder Schläfrigkeit sowie Schwellungen und Rötungen an der Injektionsstelle als Immunantwort auftreten können. Dies ist in der Regel nicht bedenklich, sondern vielmehr ein Indikator für eine zukünftige Immunität gegen die Erkrankung. Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Hygiene, Infektionskrankheiten
Was sind häufige Anwendungsfehler beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes?
Verschiedene Studien konnten zeigen, dass das Tragen einer Maske die Aufnahme und Abgabe von infektiösen Tröpfchen signifikant verringern kann. Somit ist es möglich, Übertragungen durch präsymptomatische SARS-CoV-2-Träger*innen zu reduzieren und sich auch ohne Impfung nachhaltig zu schützen. Unbedingt bedacht und kommuniziert werden muss jedoch, dass die richtige Anwendung eine unabdingbare Voraussetzung für den schützenden Effekt der Maske ist. Was sind die häufigsten Anwendungsfehler? Eine Studie im Mai 2020, sowie eine Folgestudie im Juni/Juli 2020, die das RKI in ihrem neusten Artikel vorstellen, zeigen, dass in ca. 30 % der Fälle die Masken nicht korrekt getragen wurden. Als häufigster Fehler wurde beobachtet, dass die Maske unter der Nase getragen wurde, gefolgt von dem Fehler, dass die Maske nicht korrekt an das Gesicht angepasst wurde. Wie trage ich die Maske richtig? Das Robert Koch-Institut empfiehlt nachdrücklich den Sitz der Maske nach Anlegen, mithilfe der folgenden Hinweise zu überprüfen, um die Schutzwirkung des Mund-Nasen-Schutzes zu gewährleisten: nicht unter der Nase tragen nicht um Hals/Kinn tragen sollte richtig am Gesicht anliegen: Sind die Haltebänder fest/richtig positioniert/Nasenbügel angepasst? Maske darf nicht defekt sein Ist die Maske vollständig entfaltet? nicht falsch herum tragen darf nicht verschmutzt sein nicht über Kapuze/Mütze/Kopftuch tragen die Maske nicht von außen berühren, da dies zur Kontamination der Hände führt Wird die Maskenpflicht in Deutschland angenommen? In der beobachteten Stichprobe des RKIs im Juni/Juli 2020 lag die Gesamttrageadhärenz bei 98,5 %, somit konnte, ausgehend vom Mai, ein leichter Anstieg der Annahme der Maskenpflicht beobachtet werden. Dem RKI zufolge könnten Trainingseffekte, Gewöhnung, die Thematisierung des Maskentragens in klassischen und sozialen Medien oder wissenschaftliche Publikationen, Hinweise auf die pandemiebegrenzende Wirkung von Masken oder die Entwicklung zu einer sozialen Norm, mögliche Gründe für die Steigerung der Trageadhärenz von Mai zu Juni/Juli gewesen sein. Zudem wurde in demselben Zeitraum eine signifikante Zunahme der korrekten Anwendungen beim Tragen von Masken festgestellt. Es darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass das Tragen einer Maske dennoch noch immer mit einer hohen Fehlerquote von insgesamt 30 % behaftet ist. Bequemlichkeit, Gewohnheit, weiterhin unzureichende Kenntnis über die korrekte Anwendung von Masken, fehlendes Problembewusstsein bezüglich des kollektiven Fremdschutzes durch das Maskentragen oder bewusster Regelbruch wegen der abnehmende Risikowahrnehmung könnten mögliche Ursachen für dieses Fehlverhalten sein. Welche Maßnahmen sind notwendig? In Kombination mit den Ergebnissen einer Onlinebefragung des RKIs lässt sich schlussfolgern, dass es sich bei den Fehlern eher um mangelndes Wissen handelt. Daher besteht ein allgemeiner Bedarf nach gezielten Informationen und Schulungen zur richtigen Maskenanwendung, denn nur eine richtig getragene Maske kann ihre Schutzwirkung voll und ganz entfalten. Quellen und weiterführende Literatur meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Original-Text des Robert Koch-Institut Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Arbeitsschutz
Arbeitsschutz hat Priorität – sowohl zu Pandemiezeiten als auch im normalen Arbeitsalltag
Arbeitnehmer bilden offensichtlich das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Demnach hat deren Gesundheitszustand auch einen massiven Einfluss auf das Unternehmen: So können Unfälle und menschliche Fehler hohe Kosten und Schäden mit sich ziehen. Arbeitsschutz sollte daher das A und O in der Unternehmensführung sein. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus. Arbeitsschutz unzureichend in der Hälfte der deutschen Unternehmen Der Pflicht, die zur regelmäßigen Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung verpflichtet, kommen in Deutschland laut den GDA-Betriebsbefragungen 2011 und 2015 nur etwa die Hälfte der Betriebe nach. Hinzu kommen unmenschlich lange Arbeitszeiten. Diese kosten einer UN-Studie zufolge jährlich Hunderttausende Menschenleben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) gehen davon aus, dass Arbeitszeiten von 55 Wochenstunden oder mehr die Ursache vieler Schlaganfällen und Herzerkrankungen seien. Überarbeitung ist demnach gefährlicher als Verletzungen oder Fehlbelastungen, die bislang als die größten Verursacher von Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz gesehen wurden. Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie erst recht wichtig Der WHO-Chef Tedros warnt, dass die aktuelle Corona-Krise diese Entwicklung noch zusätzlich verstärken könnte. Zum einen ist die Trennung von Arbeit und Freizeit im Homeoffice schwer zu halten. Außerdem erhöhen die im Zuge der Pandemie beschlossenen Stellenkürzungen häufig die Belastung für die verbliebene Mitarbeiter. WHO und ILO fordern deshalb einen verstärkten Fokus auf den Arbeitsschutz in Unternehmen durch mehr Gesetze und Kontrollen. Arbeitgeber sollen weiterhin verpflichtet sein, ihren Beschäftigten Corona Antigentests anzubieten

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert aktuell ein klares Stufenkonzept von Bund und Ländern ein, in dem festgelegt werden soll, wie Testangebotspflicht, Homeoffice und Hygieneregeln in Korrelation zur Zahl von Geimpften und Genesenden verringert und abgeschafft werden können. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) spricht sich jedoch nachdrücklich dagegen aus, besonders wichtig sei eine verlängerte Verpflichtung der Unternehmen ihren Beschäftigten Corona Antigentests anzubieten. Gerade in Bezug auf den Arbeitsschutz betont er, dass die Pandemie die Notwendigkeit des Arbeitsschutzes gezeigt habe und stärker unterstützt werden sollte.

Quellen und weiterführende Literatur meduplus Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link meduplus E-Learning Grundkurs Arbeitsschutz Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus
Aufklärung und richtige Verhaltensweisen bei der Anwendung von Antigen-Schnelltests
Die Anwendung von Antigentests zum Auffinden einer akuten SARS-CoV-2 Infektion bietet zwar einerseits große Chancen, andererseits aber auch Risiken und Limitationen. Fakt ist, dass die Schnelltests unter bestimmten Vorrausetzungen maßgeblich zur Pandemiekontrolle beitragen können. Jedoch bedarf dies ein hohes Bewusstsein für das richtige Verhalten bei der Verwendung der PoC Antigen-Schnelltests und Selbsttests. Antigentest - Chance, Risiken und Limitationen Antigentests gewinnen immer mehr an Beliebtheit in Betrieben, Bildungsstätten und Co. Mittlerweile haben auch bereits zahlreiche Testzentren eröffnet, in denen die Testung durch geschultes Personal durchgeführt und bescheinigt wird. Eine aktuell durchgeführte unabhängige analytische Validierungsstudie des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zeigt, dass die Sensitivität dabei in Abhängigkeit von der Viruslast zwischen 0% und 100% variieren kann.  Das hängt damit zusammen, dass die Empfindlichkeit von Antigentests im frühen Stadium der Infektion  erst noch noch aufbaut. Es hat sich gezeigt, dass sie erst nach etwa ein bis zwei Symptomtagen wirklich optimal ist. Verschiedene Studien konnten aufzeigen, dass das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung noch fehlt. Unter anderem zeigte sich, dass Menschen mit einem negativen Testergebnis teilweise dazu neigen, auf die AHA+L Regeln zu verzichten. Zusätzlich wurde in der Studie deutlich, dass ca. zwei Drittel der Befragten dachte, dass ein negativer Test bedeutet, dass sie am nächsten Tag niemanden anstecken können, was schlichtweg nicht richtig ist. Solche Gedankengänge sind gefährlich, denn tatsächlich ist es so, dass je mehr Zeit seit dem Test vergangen ist, desto mehr steigt das Risiko, trotz negativem Testergebnis ansteckend zu sein. Bedacht werden muss weiterhin, dass die Aussage eines Tests immer auch von der Qualität der Probennahme abhängt. Wie verhalte ich mich in Bezug auf die Anwendung von Antigentests richtig? Das RKI rät zu einer umfassenden Aufklärung vor der Anwendung von Antigentests und gibt daher Evidenzbasierte Tipps zur Kommunikation rund um die PoC Antigen-Schnelltests und Selbsttests. Für die Frage welchen Test man verwenden soll, stellt das Paul-Ehrlich-Institut eine Liste derjenigen Antigentests zu Verfügung, die den Mindestkriterien entsprechen. Die gelisteten Tests sind dem RKI zufolge ausreichend zuverlässig. Es sollte zudem aufgeklärt werden, das die Verlässlichkeit von Antigentests sich maßgeblich erhöhen lässt, wenn die Testung seriell, d.h. in einem Abstand von zwei oder drei Tagen, durchgeführt wird. Das hängt eben damit zusammen, dass Nachweise per Antigentest nicht zu jedem Zeitpunkt sinnvoll bzw. möglich sind. Je öfter die Testung jedoch innerhalb eines kurzen Zeitraums wiederholt wird, desto wahrscheinlich ist es eben, den Zeitraum zu treffen, in dem Nachweise per Antigentest möglich sind. Somit können die Antigentests durchaus zur Reduzierung des allgemeinen Infektionsgeschehens beitragen. Schlussendlich sollte sich das Verhalten nach Erhalt des Testergebnisses nach folgender Grafik des RKIs richten: Für weitere Informationen können Sie sich über den nachfolgenden Button einen Informationsflyer des RKI downloaden und Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema Anwendung von Antigentest finden.                Informationsflyer downloaden               Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Bild-Quelle Link Hier geht es zu unseren aufklärenden Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienebeauftragte Pflege – Online Abschlusskolloquium am 24.06.2021
Am Donnerstag, den 24.06.2021, findet unser erstes komplett virtuelles Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege statt. Nach dem weiteren Erfolg unserer Online-Kolloquien im ersten Halbjahr freuen wir uns, für Sie nun auch diesen Kurs im Sommer komplett online anbieten zu können. Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege Hygienebeauftragte in der Pflege leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen. Meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen die Qualifikation zur Hygienebeauftragten in der Pflege nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für Pflegekräfte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt. Es erwartet Sie beim Onlinekurs ein spannendes und interaktives Kolloquium, das von unserer erfahrenen Referentin über die Videoplattform Zoom abgehalten wird. Melden Sie sich jetzt im Kurs an, um das E-Learning zu absolvieren und im Juni am Abschlusskolloquium teilzunehmen.                  JETZT ANMELDEN               Mehr Informationen zum KURS Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Impfung
Schützen die COVID-19-Impfstoffe vor einer SARS-CoV-2-Infektion und -Transmission?
Auf der Grundlage verschiedener Studien schätzt das RKI ein, inwiefern die aktuell verfügbaren COVID-19-Impfstoffe das Auftreten von Infektionen und die sukzessive Übertragung von SARS-CoV-2-Infektionen verhindern können. Sind die derzeit verfügbaren Impfstoffe der Schlüssel zum Erfolg? Die vier derzeit in der Europäischen Union (EU) bzw. in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind zum einen Comirnaty von BioNTech/Pfizer und  COVID-19-Vaccine Moderna von Moderna, zum anderen Vaxzevria von AstraZeneca und schlussendlich COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen. In den Zulassungsstudien konnten alle vier eine hohe Schutzwirkung von mindestens 80% gegen einen schwere Krankheitsverlauf erzielen. Dennoch stellt sich die Bevölkerung noch immer die Frage: In welchem Maße können sich geimpfte Personen bei Kontakt mit SARS-CoV-2 noch infizieren und ggf. andere Personen anstecken?  Im Zuge eines Living Systematic Review soll die Effektivität und Sicherheit der Impfung gegen COVID-19 durch die STIKO bis zum 30.06.2022 systematisch recherchiert und aufgearbeitet werden. Erste Ergebnisse veröffentlichte das RKI am 12.05.2021 (online vorab am 06.05.2021). Ergebnisse zur Schutzwirkung der Impfung vor einer Infektion (mit und ohne klinische Symptomatik) Die Effektivität der COVID-19-Impfung zur Verhinderung von Infektionen nach der 1. Impfstoffdosis lag bei der Mehrzahl der Studien im Bereich zwischen 60% und 70%. Dabei hatten der verwendete Impfstoff und das Studiendesign keinen Einfluss auf die Impfeffektivität. Zur Effektivität nach der 2. Impfstoffdosis lagen die Schätzer der Impfeffektivität im Bereich zwischen 64% und 94,1%. Eine weitere Studie berichtete eine Inzidenzreduktion von 99%. Der niedrige Wert von 64 % stellt hierbei einen Ausreißer dar, tatsächlich lagen die restlichen Werte zwischen 80% und 90%. Ergebnisse zur Virusübertragung durch Menschen, die trotz Impfung PCR-positiv sind In weiteren Studien wurde die Viruslast bzw. -ausscheidung bei Personen untersucht, die trotz der Impfung mittels eines PCR-Tests positiv auf COVID-19 getestet wurden. Im Zuge dessen konnte bei diesen Personen eine signifikant geringere Viruslast sowie eine wesentlich verkürzte Dauer des Virusnachweises nachgewiesen werden, was als Indikator für eine verminderte Übertragbarkeit durch Geimpfte gewertet werden kann. Schlussfolgerung Zusammenfassend lässt sich daher sagen, dass aus den untersuchten Studien zunächst geschlussfolgert werden kann, dass eine Impfung gegen COVID-19 unabhängig vom verwendeten Impfstofftyp nicht nur schwere Krankheitsverläufe verhindert, sondern zudem auch zu einer deutlichen Reduktion der SARS-CoV-2-Infektionen führt. Man kann darüber hinaus ableiten, dass die Transmissionswahrscheinlichkeit in erheblichem Maße reduziert wird. Wichtig sei hier aber noch zu erwähnen, dass von einem Restrisiko der Infizierung und Transmission ausgegangen werden muss, da mithilfe der Impfung keine sterile Immunität erzielt wird. Das Restrisiko kann jedoch in jedem Fall durch die gängigen Maßnahmen, wie das Einhalten der AHA+L-Regeln sowie einer Selbstisolierung bei Symptomen, sehr gering gehalten werden. Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Hier geht es zu unseren Online-Schulungen zur Anwendung von Corona Schnelltests Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Aufbereitung Medizinprodukte
Aufbereitung von Medizinprodukten Online Abschlusskolloquium am 25.06.2021
Am Freitag, den 25. Juni 2021, findet unser zweites Abschlusskolloquium für den Kurs "Aufbereitung von Medizinprodukten" im Jahr 2021 statt. Auf Grund der aktuellen Situation, können Sie ganz einfach und flexibel per Live-Übertragung online an dem Kolloquium teilnehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Online Abschlusskolloquium "Aufbereitung von Medizinprodukten" Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserer erfahrenen Referentin abgehalten wird. Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Haben Sie den Kurs schon begonnen? Dann können Sie sich jetzt über die Startseite des Kurses für das Abschlusskolloquium anmelden! Wenn Sie gerade eingeloggt sind, können Sie sich auch einfach über den folgenden Button einen Platz für das Abschlusskolloquium sichern. Abschlusskolloquium 25.06.2021   Denken Sie aber daran, das E-Learning bis zum Termin des Abschlusskolloquiums zu beenden. Dann haben Sie die Fortbildung schon nächsten Monat in der Tasche. Sie haben Interesse an dem Kurs "Aufbereitung von Medizinprodukten"? Wenn Sie sich jetzt noch für den Kurs anmelden, dann haben Sie noch genug Zeit, um das E-Learning durchzuarbeiten und Sie können ebenso im Juni beim Abschlusskolloquium dabei sein. Über den Button erhalten Sie auch weitere Informationen zu dem Kurs. Jetzt anmelden!  Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Zögern Sie nicht: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Coronavirus, Meduplus, Smart Learning®
meduplus bedient deutschlandweit bereits 5000 Kunden mit Corona Schnelltests inkl. Online Schulung
Seit mittlerweile über einem Jahr befinden wir uns nun in einer Lage, die noch immer große Herausforderungen mit sich bringt und kluges sowie taktisches Handeln voraussetzt. Corona-Schnelltests bieten die Chance auf zeitnahe Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die schrittweise Rückkehr zu einem normalen Leben in der Coronapandemie. Wichtig ist aber ebenfalls, dass das testende Personal in der korrekten und sicheren Durchführung dieser Tests geschult ist. Die sichere Anwendung von Corona-Schnelltests geht nur mit einer entsprechenden Schulung einher Die E-Learning-Kurse von meduplus schulen medizinische Laien sowie medizinisches Personal in der sicheren Durchführung von verschiedenen Corona Schnelltests. Damit ermöglicht das Unternehmen mittlerweile bereits 5000 Kunden mithilfe von Corona Schnelltests sowie einer zugehörigen Online Schulung den Alltag in Pflegeeinrichtungen und Dienstleistungsunternehmen aufrecht zu erhalten. „Der große Vorteil unserer Smart-Learning-Kurse liegt in dem besonderen didaktischen Ansatz, das sog. meduplus Smart Learning®. Alle Kursteilnehmer können orts- und zeitunabhängig die ca. einstündige Onlineschulung durchlaufen und erhalten zum Abschluss ein Befähigungszertifikat als Nachweis. Später kann man auf dem Smartphone den Kurs als Referenz am ‚Point of Care‘ nutzen" (Dr. med. Jörg Ansorg, meduplus GmbH Geschäftsführer). Wenn auch Sie noch nach einem geeigneten Testkonzept für Ihre Einrichtung suchen und ein sicheres Miteinander in Ihrem Unternehmen gewährleisten wollen, können Sie gerne auf unserer Webseite vorbeischauen bzw. gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht in unserem Chat. Hier geht es zum Kurs "Corona-Schnelltests in der neuen Normalität" Quellen und weiterführende Literatur meduplus Smart Learning® Kurse zur Anwendung der Corona Schnelltests Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

 
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Meduplus
Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft
Wir suchen eine studentische Hilfskraft zur Verstärkung unseres Teams. Wir sind ein inno­va­ti­ver Anbie­ter digi­ta­ler Fort­bil­dungs­an­ge­bote mit Fokus auf den medi­zi­ni­schen Bereich. Seit 2015 sind wir fest im Markt der Medi­zin­fort­bil­dun­gen eta­bliert und arbei­ten mit Ärz­te­ver­bän­den, Ver­si­che­rern und vie­len wei­te­ren Part­nern aus Medizin & Industrie eng zusam­men. Studentische Hilfskraft (m/w) Bei meduplus erwar­tet Dich ein agi­les Team, ein Arbeits­platz im Her­zen der City-West sowie ein span­nen­der the­ma­ti­scher wie metho­di­scher Auf­ga­ben­mix. Unser Unter­neh­men wächst orga­nisch und kann Dir bei Inter­esse und Eig­nung auch eine lang­fris­tige Per­spek­tive im Bereich eHe­alth bie­ten. Aktu­ell erwei­tern wir unser Kursport­fo­lio um viele span­nende The­men­be­rei­che und suchen eine stu­den­ti­sche Hilfs­kraft für 20 Stun­den im Monat. Wen wir suchen: Wir suchen nach Unter­stüt­zung bei der Erstel­lung neuer Online-Kurse. Falls Du Inter­esse am Bereich des E-Lear­ning mit­bringst und idea­ler­weise einen medi­zinna­hen Stu­di­en­gang (Medi­zin, Zahn­me­di­zin, Medi­zin­tech­nik, Bio­tech­no­lo­gie, Gesund­heits­öko­no­mie, Public Health etc.) absol­vierst, freuen wir uns über Deine Bewer­bung. Der Schwer­punkt Dei­ner Tätig­keit würde in der redak­tio­nel­len Bear­bei­tung von E-Lear­ning-Kur­sen für den Gesund­heits­sek­tor (Text-, Bild- und Gra­fik­be­ar­bei­tung sowie Video­be­ar­bei­tung) liegen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Umset­zung die­ser Kurse auf unse­rer Lern­platt­form (sog. Con­tent Manage­ment). Je nach Fach­kennt­nis­sen, die Du mit in unser Team ein­bringst, könn­test Du Dich wei­ter­hin im Bereich Mar­ke­ting, Kon­takt­ma­nage­ment und Kun­den­sup­port ein­brin­gen. Aufgabenbereiche 1.) Redak­tio­nelle Kurs­be­ar­bei­tung und Con­tent Manage­ment: Erstel­lung & Pflege von E-Lear­ning-Kur­sen Wei­ter­ent­wick­lung von E-Lear­ning-Platt­form und Web­seite 2.) Unter­stüt­zung unse­res tech­ni­schen Sup­ports 3.) Kon­takt­ma­nage­ment CRM / Pflege Kun­den­da­ten­bank 4.) Betreu­ung Online-Shop (Bestel­lungs­ab­wick­lung) 5.) Print- und Digi­tal­mar­ke­ting Erwartete Qualifikationen MS Office Adobe InDe­sign / Pho­to­shop Word­press / Html von Vor­teil Erfah­rung mit CRM-Sys­te­men wie Zoho oder Sales­force Jetzt bewerben Haben wir Dein Interesse geweckt? Fragen beantworten wir gern per Mail. Bitte richte Deine aussagekräftige Bewerbung per Mail an Frau Olivia Zakrzewski (zakrzewski@meduplus.de).

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Aktuelles, Coronavirus, Meduplus, Smart Learning®
Antigen-Schnelltests – wichtige und sinnvolle Maßnahme zur Eindämmung des Infektionsgeschehens
Seit mittlerweile über einem Jahr befinden wir uns nun in einer äußerst angespannten Lage, die noch immer große Herausforderungen mit sich bringt und kluges sowie taktisches Handeln voraussetzt. Seit Anfang März 2021 existiert ein erweitertes Testkonzept mittels Antigen-Schnelltests, welche die breite Testung von symptomlosen Personen mit einbeziehen und somit einen weiteren wichtigen Baustein in der Pandemiebekämpfung darstellen. Identifikation von Infizierten ohne Symptome Solange sie lediglich als Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen: Kontaktreduktion, Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske und Lüften, gesehen werden, bieten Antigen-Schnelltests für symptomlose Personen im Falle einer hochfrequenten Testung und über einen längeren Zeitraum, eine sinnvolle Möglichkeit, um Infektionsketten früher und wirksamer zu unterbrechen. Antigen-Schnelltests sind einfach durchzuführen und liefern innerhalb kürzester Zeit ein Ergebnis. Problematisch ist jedoch die im Vergleich zum PCR-Test geringere Sensitivität. Es zeigen sich zudem deutliche Unterschiede je nach Testfabrikat. Meta-Analysen konnten jedoch zeigen, dass bei SARS-CoV-2-Antigentests eine hohe Spezifität erreicht werden kann und zwar auch für die bisher bekannten Virusvarianten. Die Spezifität eines Antigentests bestimmt dabei in Abhängigkeit von der Vortestwahrscheinlichkeit die Anzahl der falsch positiven Ergebnisse. Eine unabhängige Prüfung ist dennoch wichtig. Das ist zum Beispiel über diesen Rechner möglich. Bei geeigneter Sensitivität und ausreichend hoher Spezifität kann somit, laut RKI davon ausgegangen werden, dass Antigen-Schnelltests maßgeblich zur Erkennung sonst nicht erkannter Fälle beitragen. Antigen-Schnelltests ersetzen keineswegs den PCR-Test Wichtig sind dennoch folgende Aspekte zu beachten: Die positiv und falsch positiv getesteten Personen müssen in jedem Fall einer weiteren Diagnostik mittels PCR-Test unterzogen werden. Die negativ getesteten Personen sind bis auf den verschwindend geringen Anteil der falsch negativ Getesteten auch wirklich zum Zeitpunkt des Tests nicht infiziert und können somit auch keine anderen Menschen anstecken. Allerdings kann ein negatives Antigentestergebnis die Ansteckungsfähigkeit niemals sicher ausschließen, insbesondere wenn eine niedrige Viruslast vorliegt. Deshalb ist die Einhaltung der AHA+L Regeln unbedingt weiterhin notwendig. Eine Studie zeigte, dass 7 von 10.000 Getesteten bei einer umfassenden Teststrategie noch ein Risiko darstellen, weil sie nicht erkannt wurden. Für die Berechnung zugrunde gelegt wurden die Sensitivität und Selektivität des NowCheck-Tests sowie eine 7-Tage-Inzidenz von 150 pro 100.000 Einwohnern. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 100 würden einer umfassenden Schnellteststrategie nur noch 5 von 10.000 Getesteten unerkannt bleiben. Diese Erkenntnis wurde in der nachfolgenden Grafik visualisiert. Partizipation und Eigenverantwortung in der Bevölkerung notwendig Die Partizipation der Bevölkerung, sowie die verantwortliche Umsetzung sind wesentliche Faktoren in Bezug auf die Effizienz der erweiterten Teststrategie. Hinzu muss eine Aufklärung der Bevölkerung sichergestellt werden, insbesondere zu den Verhaltensregeln im Falle (falsch) negativer Testergebnisse. In unseren meduplus Schulungen zur Anwendung von Antigen-Schnelltests erhalten Sie alle notwenigen Informationen. "Der präventive Effekt von anlasslosen Antigentests bei symptomlosen Personen ist nicht mit dem der Impfung vergleichbar, allerdings kann jeder zusätzlich erkannte Fall, der anderweitig einer Erkennung entgangen wäre, zur Senkung der Fallzahlen und des R-Wertes beitragen, vorausgesetzt, die entsprechend informierte Person isoliert sich rasch selbst und informiert idealerweise zeitnah alle Kontakte." (RKI, 2021) Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link meduplus Smart Learning® Kurse zur Anwendung der Corona Schnelltests Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf das Risiko von Mehrfachimpfstoffen und der hohen Anzahl an Impfungen. "10: Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet." Dieser Einwand rührt wahrscheinlich daher, dass Kinder heutzutage gegen mehr Krankheiten geimpft werden als früher. Außer Acht gelassen wird dabei jedoch, dass die Konzentration der Antigene in den meisten Impfstoffen, die heutzutage verabreicht werden, deutlich niedriger ausfällt. Um nur ein Beispiel zu nennen, kann man die Anzahl der Antigene im alten und im neuen Keuchhusten Impfstoff miteinander vergleichen: "So beinhaltete allein der alte Keuchhusten-Impfstoff, in dem das vollständige Bakterium enthalten war, rund 3.000 solcher Antigene; in allen heutigen Schutzimpfungen zusammengenommen finden sich dagegen nur 150." (RKI, 2016) Heutzutage ist es nämlich möglich, die Impfstoffe sehr effektiv zu reinigen und nur einzelne Bestandteile des Erregers zu benutzen. Das hat zur Folge, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass sich das Immunsystem eines Kindes im normalen Alltag mit einer vielfach höheren Menge an Antigenen auseinandersetzt, als bei einer Impfung. Was Mehrfachimpfstoffe anbelangt, kommt häufig das Argument, dass diese die Immunabwehr überlasten. Dies konnte bisher jedoch in keinem Fall beobachtet werden, vielmehr hat sich gezeigt, dass zum Beispiel bei der Sechsfachimpfung mit Hepatitis-B-Impfstoff im Kindesalter schweren und chronischen Verläufen vorgebeugt werden kann und teilweise sogar ein lebenslanger Schutz gewährleistet wird. Richtig ist jedoch, dass bestimmte Teil­kom­po­nen­ten der Mehrfachimpfstoffe das Immunsystem schwächer stimulieren als wenn man sie alleine gäbe, weshalb beispielsweise vier statt drei Impfdosen notwendig sein können. Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Coronavirus, Hygiene, Meduplus, Smart Learning®
Online-Schulungen zu Corona-Schnelltests
Seit gut einem Jahr leben wir im sogenannten "neuen Normal". Corona-Schnelltests waren von Anfang an bei vielen aus Politik und Wirtschaft ein Hoffnungsträger, um sich im Leben mit dem Coronavirus eine schrittweise Rückkehr in ein normales Leben zurückertasten zu können. In diesem neuen Normal müssen Unternehmen agil sein und flexibel auf immer neue Regeln reagieren, jedoch auch ein gutes Zusammenarbeiten unter Mitarbeitern ermöglichen. Bedingt durch die Corona-Pandemie schickten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter während der letzten Monate erstmal ins Homeoffice. Was früher eine Ausnahme war, ist nun Alltag für Millionen von Menschen. Aber statt uns flexibler uns selbstbestimmter zu machen hat sich das Homeoffice für viele gleichbedeutend mit Mehrarbeit, ständiger Verfügbarkeit und dem Gefühl, nicht mehr abschalten zu können. Besonders Frauen sehen sich oft in der "Homeoffice-Falle", in der auch die Mehrarbeit in der Kinderbetreuung und im Homeschooling auf Sie abgewälzt wird. Aber wie kommt man aus dieser "Falle" wieder heraus? Tagesaktuelle Corona-Schnelltests als Sicherheitsnetz Tagesaktuelle Corona-Schnelltests ermöglichen nicht nur eine sichere Zusammenarbeit im Büro vor Ort, Corona-Reihentests in Schulen und anderen Orten der Kinderbetreuung machen die Öffnung dieser erst nachhaltig und langfristig sicher möglich. Auch Läden und Geschäfte des täglichen Bedarfs müssen sich auf neue Vorgaben einstellen und stehen gleichzeitig vor der Herausforderung, auch in Zeiten von gefühlt wöchentlich neuen Corona-Regeln weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu müssen. Corona-Schnelltests befähigen Ihre Mitarbeiter dazu, sich selbst, eigenständig, schnell und unkompliziert testen zu lassen. Aus diesen Gründen  haben wir uns entschieden, unseren Kurs "Corona-Schnelltests in der neuen Normalität" jetzt auch gebündelt mit Corona-Schnelltests namhafter Hersteller anzubieten. Corona-Schnelltests bieten die Chance auf zeitnahe Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die schrittweise Rückkehr zu einem normalen Leben in der Coronapandemie. Wichtig ist aber ebenfalls, dass das testende Personal in der korrekten und sicheren Durchführung dieser Tests geschult ist. Unser E-Learning-Kurs schult medizinische Laien und sowie medizinisches Personal in der sicheren  Durchführung einer ganzen Reihe von verschiedenen Corona-Schnelltests.

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Hygiene, Strahlenschutz
Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät zu Vorsicht beim Homeoffice im Keller. In Kellerräumen können mitunter Radon-Konzentrationen erreicht werden, die auf Dauer gesundheitsgefährdend sind. Gefährliche Radonbelastung im Keller Die Corona Pandemie stellt viele vor neue Herausforderungen. Unter Anderem standen nicht wenige Arbeitnehmer vor der Frage, wo sie ihr Home Office einrichten können, um weiterhin unter guten Bedingungen arbeiten zu können. Dabei haben sich wohl einige Leute einen Arbeitsplatz im Keller eingerichtet. Jetzt warnt aber das Bundesamt für Strahlenschutz vor dieser Maßnahme. Radon sei ein unsichtbares radioaktives Edelgas, welches vor allem beim Zerfall von Uran im Erdboden entsteht. In Kellerräumen könne es sich sehr leicht anreichern. Beim Home Office im Keller mit hoher Radonkonzentration, wird das Gas demnach über einen längeren Zeitraum in höheren Konzentrationen eingeatmet, und dies erhöht nachweislich das Risiko für Lungenkrebs. BfS rät beim Home Office im Keller dringend zur Überprüfung des Radon-Gehalts In Deutschland kommt Radon abhängig von den regionalen geologischen Beschaffenheiten sehr unterschiedlich vor.  So schwanken die Werte zur Radonkonzentrationen meist stark. Möchte man seinen Arbeitsplatz im Keller behalten, sollte man die Belastung mit dem Edelgas daher unbedingt überprüfen, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Um die Radonkonzentration im Keller zu messen, kann jeder sogenannte 'Kernspurdetektoren' in einem Labor für etwa 30 Euro kaufen. Diese werden für mindestens drei Monate aufgestellt und anschließend eingeschickt. Zusätzlich kann mithilfe von simplen Maßnahmen der Radongehalt in den entsprechenden Räumen reduziert und somit das Risiko deutlich gesenkt werden. Das BfS empfiehlt beispielsweise Lüftungsanlagen zu installieren, die das Gas absaugen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, Rohrzugänge und Risse abzudichten. Lüften eigne sich zwar als Erstmaßnahme, es handele sich dabei allerdings nicht um eine dauerhafte Lösung. Quellen und weiterführende Literatur Bundesamt für Strahlenschutz: "Radon am Arbeitsplatz", aufgerufen am 15.03.2021 Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Aktuelles, Arbeitsschutz, E-Learning, Meduplus, Pflichtschulungen, Smart Learning®
meduplus und Standard Systeme vertiefen Kooperation
Wir freuen uns, heute eine neue Kooperation mit der Hamburger Firma Standard Systeme vorstellen zu können. Standard Systeme und meduplus haben bereits zu Beginn der Coronakrise erfolgreich zusammengearbeitet. Mit einem Kombipaket aus Schnelltests und einem E-Learning-Kurs zur Anwendung der Corona-Schnelltests konnte vielen Einrichtungen bei der Implementation einer Teststrategie geholfen werden. „Damit konnten wir,“ so sind sich die beiden Geschäftsführer Oliver Theißen und Dr. med. Jörg Ansorg einig, „ein sicheres Miteinander in den Pflegeeinrichtungen unterstützen.“ Dieser erfolgreiche Start hat beide Unternehmen dazu motiviert, ihre Zusammenarbeit auszuweiten und zu vertiefen. Von meduplus in Zusammenarbeit mit der Firma HyCare GmbH Berlin auf die Bedürfnisse des Sozialwesens adaptiert entwickelte E-Learning-Kurse zu Pflichtunterweisungen werden nun von Standard Systeme vertrieben. Das Angebot umfasst die Themen Hygiene, Arbeitsschutz, Brandschutz, Dokumentation, Basic Life Support, allg. Gleichstellungsgesetz, Datenschutz und Schweigepflicht. Diese Kurse können im Onlineshop der Standard Systeme einzeln oder im Paket gebucht werden. Über Standard Systeme Die Standard Systeme GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 1972 gegründet und gilt als Erfinderin der Papierdokumentation im Gesundheits- und Sozialwesen. Seit 1999 hat sich Standard Systeme stetig dem Wandel der Digitalisierung gestellt und bietet heute mit der carefamily zusätzlich eine umfassende Produktpalette an Softwarelösungen für das Gesundheits- und Sozialwesen an. Mit weiteren Entwicklungen setzt die Standard Systeme den konsequent eingeschlagenen Weg der Digitalisierung ihrer Produktwelten eindrucksvoll fort. Seit Januar 2015 ist Standard Systeme ein Unternehmen der opta data Gruppe. Über meduplus Die meduplus GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt im Austausch mit Wissenschaftlern, Experten, Pädagogen und IT-Spezialisten nachhaltige und innovative E-Learning-Konzepte im Bereich der medizinischen Weiter- und Fortbildung. Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich werden in einem breiten Kursangebot nach höchsten Standards zunächst digital fortgebildet und anschließend bei der praktischen Umsetzung begleitet. Die Verbindung komplexer Sachverhalte mit individualisierten Wissensangeboten und adaptiven Lernpfaden sowie der intensive Austausch mit anderen Lernenden in der Learning Community stellt den Mehrwert der hauseigenen Lernmethode Smart Learning® gegenüber anderen E-Learning-Plattformen dar. Die Vorteile von Smart Learning® zeigen sich in einem maximierten Nutzererlebnis und hohen Akzeptanzwerten für digitale Weiter- und Fortbildung, die durch wissenschaftliche Studien belegt sind. Die meduplus GmbH ist seit 2020 Teil der opta data Gruppe Essen, dem führenden Anbieter für Abrechnung, Software und Services im Gesundheitswesen mit über 2.500 Mitarbeitern. Durch die enge Zusammenarbeit mit Gruppenunternehmen wie der Standard Systeme GmbH und der HyCare GmbH erweitert meduplus seine Dienstleistungen und Angebote auf weitere Berufsgruppen im Gesundheits­system. Weitere Hygienefortbildungen mit meduplus meduplus bietet Fortbildungen zu allen hygienerelevanten Themen an. Schauen Sie gerne einmal in unser Kursportfolio. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu ganz einfach mit Ihrer Mailadresse an:

   
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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf die Risiken von Impfungen im Säuglingsalter. "9: Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken."

Impfgegner bringen nicht selten das Argument, dass Säuglinge Impfungen generell schlechter vertragen als ältere Kinder, und Impfungen im Säuglingsalter daher unterlassen werden sollten. Da kann man sich nur fragen, woher diese Annahme kommt, den bewiesen wurde sie bisher nicht (vgl. RKI, 2016).  Vollkommen abwegig ist der Gedanke aber auch nicht, und daher werden eben auch keineswegs alle Impfstoffe bereits im Säuglingsalter verabreicht. Eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln sowie gegen Meningokokken erfolgt aus gutem Grund erst um den ersten Geburtstag des Babys.

Und ja in der Tat wird empfohlen, besonders bei extremen Frühgeburten, vorsichtig mit Impfungen umzugehen und nach einer Impfung ein besonderes Augenmerk auf die Herz- und Lungenfunktion zu legen. Bewiesen ist jedoch, das Frühgeborene zumeist anfälliger gegenüber Infektionen sind bzw. Säuglinge häufig viel schwerer mit bestimmte Infektionen, wie z.B. Haemophilus influenzae und Keuchhusten zu kämpfen haben, als ältere Kinder. Wenn Kinder bei einer Keuchhusten-Infektion jünger als sechs Monate sind, kommt es in rund 25 Prozent der Fälle zu Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Atemstillständen. Danach sinkt die Kom­pli­ka­ti­ons­rate auf etwa fünf Prozent. Hier muss man also Risiko gegen Nutzen abschätzen, und dies sollte in der Regel in den allermeisten Fälle zu Gunsten einer Impfung ausfallen. Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Hygiene, Microlearning News
Welttuberkulosetag 2021: Microlearning Tuberkulose
Tuberkulose ist eine in der Regel gut behandelbare Infektionskrankheit, an der weltweit dennoch jedes Jahr etwa 10 Millionen Menschen erkranken und etwa 1,4 Millionen Menschen sterben (Stand 2019). Tuberkulose ist demnach die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen weltweit. Am 24. März des Jahres 1882 hat Robert Koch verkündet, den Tuberkulose-Erreger entdeckt zu haben. Jährlich wird daher am 24. März der Welttuberkulosetag begangen.  Welttuberkulosetag 2021 - "Die Uhr tickt!..." Die WHO hat sich in ihrer End TB-Strategie das Ziel gesetzt, die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz) im Vergleich zu 2015 bis zum Jahr 2035 weltweit um 90% und die Zahl der TB-Todesfälle um 95% zu senken. Die Erreichung dieser Ziele wird aktuell besonders in den ressourcenschwachen Ländern gefährdet. Hier stellt die parallele Pandemiebekämpfung und Fortführung der Tuberkulose-Diagnostik eine immense Herausforderung dar. Eine weitere weltweite Herausforderung ist auch die deutlich zunehmende Zahl an TB-/HIV-Koinfektionen. In Deutschlland markiert dieses Jahr das 125. Jubiläum zum Bestehen des Deutschen Zentralkomittees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK). Lernen Sie alles Wichtige zu Tuberkulose - in 10 min! Aktuell stehen mit der anhaltenden Coronavirus-Pandemie Infektionskrankheiten weiterhin im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Damit dies nicht bei COVID-19 Halt macht, möchten wir Sie auch auf das Auftreten von Tuberkulose-Fällen in Ihrer Praxis oder Klinik optimal vorbereiten. Hierfür haben wir die aktuellen Empfehlungen für Sie in unserem Microlearning Tuberkulose zusammengestellt. Dank der professionellen Unterstützung durch unseren Autor und Hygieneexperten sowie KRINKO-Mitglied Prof. Dr. med. habil. Axel Kramer können wir Ihre gesamte Belegschaft in unserem kostenlosen E-Learning  schulen - und das in nur 10 Minuten. Mit Klick auf den nachstehenden Button gelangen Sie zu unserem gratis Microlearning Tuberkulose für Ärzte, Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und medizinisches Hilfspersonal:

ML TUBERKULOSE

Damit ist Ihr Praxis- und Klinikpersonal im Fall eines Ausbruchs optimal geschult. Für eine weiterführende Hygieneschulung zu mehr relevanten Themen für Praxis und Klinik empfiehlt sich auch unser E-Learning Grundkurs Hygiene. Diesen bieten wir für die Zielgruppen Arzt, Pflegekraft, MFA und Hilfspersonal an. Quellen & Weitere Informationen World Health Organization: World Tuberculosis Day 2020 Link World Health Organization: Toman’s Tuberculosis: case detection, treatment, and monitoring. 2nd edition. Geneva, Switzerland 2014. WHO/HTM/TB/2004.334 Link Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts 11/2021 vom 18.03.2021 Link Immer auf dem aktuellen Stand der Hygiene Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Meduplus, Smart Learning®, Virale Infektionen
meduplus und concile: Gemeinsam gegen COVID-19
Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit der Partnerfirma des Bundesministeriums für Gesundheit, concile GmbH, kostenfreie Online-Schulungen für die Durchführung von Corona-Schnelltests anzubieten, und somit einen wichtigen Schritt in Richtung Pandemiebekämpfung, aber auch Arbeitsschutz gehen zu können. Die concile GmbH hat es sich seit Beginn des Jahres zur Aufgabe gemacht den unterschiedlichsten Arbeitgebern mehrere Millionen NowCheck COVID-19 Ag Corona-Schnelltests zur Verfügung zu stellen. Der NowCheck COVID-19 Ag Test zeichnet sich dabei in unabhängigen Studien durch sehr gute Leistungsdaten und insbesondere durch die höchste klinische Sensitivität aus (vgl. Studie WHO & Foundation of Innovative Diagnostics (FIND)). Außerdem wurde der Test durch das Paul Ehrlich-Institut validiert und ist bereits bei der Bundesanstalt für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet worden. „Wir sind froh, mit meduplus einen innovativen und fachlich validierten Partner im Bereich E-Learning gewonnen zu haben, dieses gemeinsame Angebot an unsere Kunden in der Wirtschaft ermöglicht einen flächendeckenden Einsatz von korrekt durchgeführten Corona-Schnelltests“ (Franz Maier, concile Geschäftsführer). Gleichermaßen froh über die bevorstehende Zusammenarbeit, sind wir wohlgesonnen, mit unseren Schulungen einen wichtigen Beitrag zu dem Projekt leisten zu können. Die Lerninhalte sind auf die Durchführung des NowCheck COVID-19 Ag Corona-Schnelltests in der Selbstanwendung sowie bei der Anwendung Dritter ausgerichtet und sind in der Lage eine sichere Testdurchführung sicherzustellen. „Der große Vorteil unserer Smart-Learning-Kurse liegt in dem besonderen didaktischen Ansatz, das sog. meduplus Smart Learning®. Alle Kursteilnehmer können orts- und zeitunabhängig die ca. einstündige Onlineschulung durchlaufen und erhalten zum Abschluss ein Befähigungszertifikat als Nachweis. Später kann man auf dem Smartphone den Kurs als Referenz am ‚Point of Care‘ nutzen" (Dr. med. Jörg Ansorg, meduplus GmbH Geschäftsführer). Weitere Hygienefortbildungen mit meduplus meduplus bietet Fortbildungen zu allen hygienerelevanten Themen an. Schauen Sie gerne einmal in unser Kursportfolio. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu ganz einfach mit Ihrer Mailadresse an:

   
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Abschlusskolloquium, Aufbereitung Medizinprodukte, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt
Virtuelle Abschlusskolloquien im ersten Quartal 2021
Auch im vergangenen Monat gab es bei Meduplus wieder Abschlusskolloquien für unsere Smart Learning® Kurse, diesmal sogar gleich drei Kolloquien innerhalb von zwei Wochen. Den Anfang machte am 26.02. das Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA, am 27. & 28.02.2021 ging es dann mit einem weiteren komplett online stattfindenden Kolloquium für den Kurs Hygienebeauftragter Arzt weiter, in Kooperationen mit dem BDC. am vergangenen Freitag schließlich gab es ein weiteres Abschlusskolloquium zum Thema Aufbereitung von Medizinprodukten. Auch in dieser Saison und unter den anhaltenden aktuellen Bedingen waren alle drei Online-Kurse gut besucht und es gab wieder einen regen Austausch zwischen Dozenten und Kursteilnehmern. Smart Learning®-Fortbildungen Alle unsere Blended Learning Kurse bestehen eigentlich aus 2 Teilen: dem E-Learning und dem Präsenztermin. Im E-Learning wird ausführliches Hygienewissen vermittelt, welches dann beim Abschlusskolloquium gefestigt und um Beispiele aus der Praxis ergänzt wird. Wir freuen uns auf weitere spannende Kolloquien, im Mai geht es direkt weiter mit einem Kolloquium Hygienebeauftragter Arzt am 7. & 8., und mit einem Kolloquium Hygienebeauftragte MFA am 11. Mai. Hygienefortbildungen mit meduplus Meduplus bietet Fortbildungen zu allen hygienerelevanten Themen an. Schauen Sie einmal in unser Kursportfolio. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

   
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Abschlusskolloquium, Aufbereitung Medizinprodukte
Abschlusskolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten als Online-Seminar am 12.03.2021
Am Freitag, den 12. März 2021, findet unser erstes Abschlusskolloquium für den Kurs "Aufbereitung von Medizinprodukten" im Jahr 2021 statt. Wir bieten Ihnen auf Grund der aktuellen Situation an, auch an diesem Kolloquium per Live-Übertragung online teilzunehmen. So sparen Sie sich die Reisekosten und bekommen dennoch ein spannendes und interaktives Abschlusskolloquium geboten. Onlinekolloquium Aufbereitung von Medizinprodukten Es erwartet Sie bei unserem Abschlusskolloquium ein spannendes und interaktives Seminar, das von unserer erfahrenen Referentin abgehalten wird. Kurs Aufbereitung von Medizinprodukten Zertifizierter Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning Melden Sie sich jetzt noch an, um im März am Abschlusskolloquium teilzunehemn JETZT ANMELDEN     Mehr Informationen zum KURS   Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Hygienebeauftragter Arzt – Online Abschlusskolloquium am 27. + 28.02.2021
Gemeinsam mit unserem Partner, dem BDC, veranstalten wir am 27. + 28. 02.2021 unser nächstes reines Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt auf der Videoplattform Zoom. Das meduplus Smart Learning®-Konzept kommt dem engen Zeitbudget von Ärztinnen und Ärzten entgegen und lässt sich nahtlos in den Klinik- und Praxisalltag integrieren. Ein kombinierter Ansatz aus E-Learning, Abschlusskolloquium sowie einem kontinuierlichen Wissens-Update zeichnet unser System aus. Nach Kursabschluss sind alle Teilnehmer zwei Jahre lang Mitglied unserer Learning Community - Ärzte. Hier können alle Hygienefragen aus dem Praxis- und Klinikalltag mit unserem Experten Professor Kramer diskutiert werden. Jetzt anmelden und noch im Februar 2021 Hygienebeauftragter Arzt werden: Jetzt anmelden Weitere Termine für das Abschlusskolloquium Hygienebeauftragter Arzt finden statt am: 07. - 08. Mai 2021 in Berlin 15. - 16. Oktober 2021 in Berlin Alle aktuellen Termine zu den Präsenztagen finden Sie auch hier. Bitte beachten Sie, dass vor der Anmeldung zum Abschlusskurs Hygienebeauftragter Arzt der E-Learning-Teil abgeschlossen sein muss. Möchten Sie mehrere Teilnehmer anmelden? Kontaktieren Sie uns gern für ein individuelles Angebot. Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA
Hygienebeauftragte MFA – Online Abschlusskolloquium am 26.02.2021
Am Freitag, den 26. Februar 2021, findet unser nächstes komplett virtuelles Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA in Zusammenarbeit mit der Aesculap Akademie statt. Nach dem Erfolg der Online-Kolloquien im Jahr 2020 freuen wir uns, für Sie diesen Kurs auch dieses Jahr erstmal komplett online anbieten zu können. Erleben Sie einen spannenden Tag voller Hygienewissen und gehen gut vorbereitet ins Frühjahr hinein. Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA Hygienebeauftragte Medizinische Fachangestellte leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen. Gemeinsam mit unserem Partner, der Aesculap Akademie, veranstalten wir am 26.02.2021 unser nächstes reines Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA auf der Videoplattform Zoom. Als Vermittler und Multiplikator zwischen Hygienetheorie und Praxisalltag sollen sie in dieser Funktion die gesetzlichen und normativen Regelungen während ihrer täglichen Arbeit umsetzen und ihre Kolleg*Innen entsprechend schulen. In unserem Kurs vermitteln wir in einer Mischung aus Theorie und Praxis das nötige Know-How für diese anspruchsvolle Aufgabe. Ebenso widmen wir uns auch Ihren ganz spezifischen Interessen und Fragen aus dem Praxisbetrieb. Es erwartet Sie beim Onlinekurs ein spannendes und interaktives Kolloquium, das von unserer erfahrenen Referentin abgehalten wird. Melden Sie sich jetzt noch an, um das E-Learning zum Kurs zu absolvieren und noch im februar am Abschlusskolloquium teilzunehmen.                  JETZT ANMELDEN               Mehr Informationen zum KURS Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Die in diesem Artikel behandelten Einwände beziehen sich auf den Nutzen von Impfungen in der Schwangerschaft. "7: Ein Baby bekommt von der Mutter Abwehrstoffe. Dieser natürliche Schutz reicht doch aus." Über den Blutkreislauf überträgt die Schwangere in der Tat bestimmte Antikörper an ihr ungeborenes Kind. Gleiches gilt für die Muttermilch. Es muss jedoch bedacht werden, dass sich dadurch zwar ein Nestschutz beim Baby entwickelt, der das Immunsystem des Neugeborenen unterstützt, jedoch nur in den ersten Lebensmonaten. Außerdem ist das selbstverständlich nur für solche Infektionskrankheiten möglich, die die Mutter selbst durchgemacht hat oder eben gegen die sie geimpft wurde. Das RKI macht dies am Beispiel "Keuchhusten" deutlich. Es wurde nachgewiesen, dass die Konzentration der gebildeten Antikörper nach einer Keuchhusteninfektion, als auch die nach einer Keuchhustenimpfung  schon nach wenigen Jahren so stark abnimmt, dass die meisten Mütter ihre Antikörper gegen Keuchhusten nicht oder nur in unzureichender Form auf ihr Baby übertragen können. Anders ist das bei einem Neugeborenen, dessen Mutter während der Schwangerschaft geimpft wurde. Der Nestschutz, der sich dabei bildet, schützt das Baby in den ersten Monaten meist zuverlässig vor einer Infektion. Nach 2 Monaten sollte der Säugling, dann aus den oben genannten Gründen, dennoch selbst geimpft werden. Im Faktenblatt vom RKI zum Thema "Impfungen in der Schwangerschaft" können Sie noch mehr über die Notwendigkeit von Impfungen in der Schwangerschaft nachlesen. "8: Frauen, die eine Erkrankung selbst durchgemacht haben, geben ihren neugeborenen Kindern mehr Abwehrstoffe gegen Infektionen mit als geimpfte Mütter."

Tatsächlich ist dieser Einwand nicht ganz falsch. Bei Masern, Mumps und Röteln wurde nachgewiesen, dass eine entsprechende Impfung das Immunsystem der Mutter weniger stark stimuliert, als eine durchgemachte Infektion, sodass sich die Konzentration der Antikörper stark unterscheiden und im Falle einer Impfung auch durchaus schneller abfallen kann.

Es wird dennoch empfohlen, nicht auf eine Impfung zu verzichten, denn sie stellt trotz allem einen wichtigen Schutz vor einem schweren Verlauf und unerwünschten Komplikationen dar und ist somit durchaus eine sinnvolle Ergänzung. Außerdem, wie im siebten Einwand bereits erwähnt, werden nicht für alle Infektionserkrankungen Abwehrstoffe von der Mutter auf das Kind übertragen. Darüber hinaus konnten Säuglinge, deren Mutter gegen Tetanus oder Diphtherie geimpft wurde, nachweislich einen Nestschutz entwickeln, welcher bei Neugeborenen von Müttern, die eine Infektion durchgemacht haben, nicht nachgewiesen werden konnte.

Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurz & Knapp: Faktenblätter zum Impfen vom RKI Faktenblatt zu Impfungen in der Schwangerschaft Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Arbeitsschutz
Corona-Arbeitsschutzverordnung: “Homeoffice überall da, wo es möglich ist”

Die neue Corona-Arbeitsschutz-Verordnung, die am 27. Januar in Kraft getreten ist, sieht vor, dass Arbeitgeber ab sofort verpflichtet sind, ihren Beschäftigten die Arbeit von zu Hause aus, zu ermöglichen, zumindest überall da, wo dies möglich ist. Für Beschäftigte, bei denen sich "Home-Office" nicht ohne weiteres realisieren lässt, enthält die Verordnungen wichtige Schutzmaßnahmen, die es unter diesen Umständen unbedingt zu beachten gilt.

Es sei unabdingbar, Maßnahmen zu ergreifen, die das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz weiter reduzieren, die dabei jedoch die wirtschaftliche Aktivität der Unternehmen nicht belasten sollen. Die Maßnahmen dienen auch dem Schutz der Gesamtbevölkerung sowie derjenigen Beschäftigten, deren Anwesenheit im Betrieb unverzichtbar ist. Die Verordnung gilt zunächst bis 15. März. 

Foto: Bundesregierung Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen. Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen. Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten sollen möglichst kleine Arbeitsgruppen gebildet und wenn möglich zeitversetzt gearbeitet werden. Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber zumindest medizinische Gesichtsmasken (OP Masken) zur Verfügung stellen wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können. Quellen und weiterführende Literatur Die Bundesregierung "Homeoffice überall da, wo es möglich ist", aufgerufen am 01.02.2021 Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte sechste Einwand "Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden." bezieht sich auf den Nutzen der Entwicklung neuer Impfstoffe. "6: Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden." Natürlich kann man nicht sagen, dass Infektionen per se einen schweren Verlauf und gefährliche Komplikationen mit sich bringen. Eine Impfung soll Eltern und ihre Kinder jedoch lediglich davor schützen, so wie der Anschnallgurt im Auto einen Schutz bietet, der vielleicht nicht in jedem Fall notwendig ist, im Zweifelsfall aber Leben rettet. Es gibt eine Reihe von Kinderkrankheiten, die im schlimmsten Fall drastisch verlaufen können. Das zeigte sich in den 1940er Jahre, wo es für viele dieser Krankheiten noch keine Impfungen in Deutschland gab und mehrere Tausend Menschen pro Jahr an typischen Kinderkrankheiten wie Diphtherie, Keuchhusten oder Kinderlähmung starben. Man konnte beobachten, wie bei vielen Kindern, die an Masern erkrankten, eine dauerhafte Schwächung des Immunsystems oder eine Entzündung im Gehirn als Folge der Infektion auftrat. Gleiches gilt für andere Kinderkrankheiten, wie z.B. Fruchtbarkeitsstörungen durch eine Hoden­ent­zündungen aufgrund einer Mumpserkrankungen. Durch eine Impfung kann diese Komplikation in den meisten Fällen verhindert werden. Eine zweimalige Röteln-Impfung bei Schwangeren schützt darüber hinaus fast hundertprozentig vor schweren Fehlbildungen des Ungeborenen. Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Hygiene, Strahlenschutz
Desinfektion mit UV-C-Strahlung: wirksam aber gefährlich?
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät zu Vorsicht beim Einsatz von UV-C-Desinfektionsgeräten. Kommt der Körper mit der Strahlung in Kontakt kann das gefährlich werden. Insbesondere für die Augen und die Haut stellt dies ein hohes Risiko dar. UV-C-Strahlung im Kampf gegen Bakterien und Viren UV-C-Desinfektionsgeräten werden unter anderem zur Bekämpfung des SARS-Cov-2 eingesetzt, denn UV-C-Strahlung ist grundsätzlich in der Lage, das Erbgut von Mikroorganismen und Viren zu schädigen. Dafür muss die Strahlungsdosis jedoch hoch genug und die Bestrahlungszeit lang genug sein. Luft, Wasser und Oberflächen sowie teilweise sogar auch Lebensmittel werden schon seit längerer Zeit durch UV-C-Strahlung effektiv desinfiziert. Vorsicht beim Einsatz von UV-C-Desinfektionssystemen Diese Form der Desinfektion sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn sich keine Personen im Raum aufhalten oder die Quelle so verbaut ist, dass anwesende Personen keiner Strahlung ausgesetzt sind. Unter diesen Umständen ist der Einsatz von UV-C-Desinfektionssystemen aus Sicht des Strahlenschutzes unproblematisch. Die energiereiche UV-C-Strahlung kann akute sowie chronische gesundheitliche Einschränkungen zur Folge haben, darunter zählen z.B. Entzündungen der Hornhaut, der Bindehaut des Auges sowie der Haut. Hinzu kommt, dass UV-C-Strahlung nachgewiesenermaßen krebserregend ist, daher ist die oberste Priorität, dass Menschen dieser Strahlung in keinem Fall frei ausgesetzt sind bzw. Haut und Augen ausreichend vor Strahlung geschützt sind. Aktuell wird diskutiert, ob Desinfektionsgeräte, die kurzwellige UV-C-Strahlung im Bereich um 222 Nanometer abgeben, weniger Risiken mit sich bringen als die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte mit Wellenlängen um 254 Nanometer. Hierzu gibt es allerdings noch zu wenig Erkenntnisse, um dazu etwas mit Sicherheit sagen zu können. Quellen und weiterführende Literatur Bundesamt für Strahlenschutz: "Desinfektion mit UV-C-Strahlung", aufgerufen am 01.02.2021 Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Brandschutz
Brandschutz in den Wintermonaten
In ganz Deutschland ist der Winter am Wochenende nochmal richtig ausgebrochen. Die weiße Schneedecke, die sich über die Straßen gelegt hat, ist zwar schön anzusehen, jedoch leider auch sehr gefährlich, wenn man an den Brandschutz denkt. Dass Brandschutz-Hydranten in den Schneemassen versinken, sollte unbedingt vermieden werden, denn die Brandgefahr im Winter ist nicht zu unterschätzen. Gemeinsam die Hydranten freischaufeln Die Stadtverwaltung Neuhaus rief auf ihrer Internetseite dazu auf: „Halten Sie die Hydranten vor Ihrem Haus oder in Ihrem Räumgebiet frei von Eis und Schnee und parken keine Autos darauf. Werden Sie nicht müde, Hydranten immer wieder und erneut freizumachen beziehungsweise freizuhalten. Es lohnt sich jederzeit – für Sie persönlich, Ihre Familie und Ihre Nachbarn.“ Nicht selten kam es schon vor, dass bei extremen Witterungsbedingungen sogar Hydranten komplett „verschwunden“ sind und die Feuerwehr bei Einsätzen in den Wintermonaten immer wieder feststellen muss, dass ein Teil der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten vereist und oft mit Schnee bedeckt sind. Dies kann im Einsatzfall wertvolle Sekunden kosten. „Jeder Bürger sollte im eigenen Interesse den Zugang zu den Hydranten freihalten. Ob Oberflur- oder Unterflurhydrant, diese Wasserentnahmestellen können uns helfen, Leben oder Sachwerte zu retten“ (Mirko Jakob, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr) Quellen und weiterführende Literatur Brandschutz unter Schneebergen: "Räumpflicht liegt bei der Verwaltung, Bürger zur Mithilfe erbeten", aufgerufen am 01.02.2021 Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Arbeitsschutz
Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2021
Am 26. Oktober 2021 findet die Verleihung des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2021 in Düsseldorf unter der Leitung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) statt. Ihr Unternehmen engagiert sich besonders für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten? Sie haben kreative und innovative Lösungen gefunden, die die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern? Dann bewerben Sie sich jetzt noch bis zum 01. März 2021 für den Deutschen Arbeitsschutzpreis mit Ihren Ideen, Projekten und Maßnahmen. Alle wichtigen Informationen dazu und zum Bewerbungsprozess finden Sie hier . Die Idee des Deutschen Arbeitsschutzpreises Unternehmen mit tollen Konzepten rund um das Thema Arbeitsschutz sollen für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet werden. Es geht jedoch vor allem auch darum, weiteren Unternehmen und Einzelpersonen die Notwendigkeit für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Erinnerung zu rufen. Durch die Teilnahme am Deutschen Arbeitsschutzpreises werden Sie viele verschiedene und neue Wege kennenlernen, die dabei helfen, vorausschauend und effektiv mit den Herausforderungen umzugehen. Darüber hinaus wird deutlich, weshalb gelebte Arbeitssicherheit und gelebter Gesundheitsschutz sich für alle Seiten auszahlen wird. Die Kriterien  Der Deutsche Arbeitsschutzpreis wird für wirksame, übertragbare, nachhaltige und kreative Lösungen rund um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit verliehen. Start-Up-Unternehmen erhalten übrigens noch einen zusätzlichen Stiftungspreis der Messe Düsseldorf. Quellen und weiterführende Literatur Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutz Strategie: "Der Deutsche Arbeitsschutzpreis", aufgerufen am 01.02.2021 Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene & Co. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Impfung
Einwände gegen das Impfen: “Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung.”
Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte fünfte Einwand "Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung." bezieht sich auf den Einfluss einer Impfung auf die Entwicklung des Kindes. "5: Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung." Nicht selten, kommt es zu dem Trugschluss, dass Infektionskrankheiten wichtig für die normale Entwicklung von Kindern seien und Impfungen diese Entwicklungen verzögerten. Hierzu existieren jedoch keine wissenschaftlichen Studien, die dies belegen können. Die Theorie, dass geimpfte Kinder generell in der Entwicklung zurückliegen und über weniger Abwehrkräfte verfügen, ergibt in der Praxis auch nicht sonderlich viel Sinn, denn schließlich dienen die vorhanden Schutzimpfungen für Kinder in erster Linie dazu, besonders häufig auftretende  oder gefährliche Erreger zu bekämpfen. Dabei wird das Abwehrsystem der Kinder trotz dessen trainiert. Außerdem hat ihr Immunsystem täglich noch mit weiteren hundert, oder gar tausend Erregern zu kämpfen. "Selbst wenn man, manchen Krankheitserfahrungen einen positiven Wert beimessen mag, steht umgekehrt außer Frage, dass Kinder in der Regel durch Infektionen in ihrer Entwicklung zurückgeworfen werden und gesundheitliche Komplikationen bis hin zu Todesfällen die Folge sein können. Genau diese lassen sich mit der Hilfe von Impfungen vermeiden." (RKI, 2016) Alle Einwände Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link  Krankmachende Erreger existieren nicht. Link Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link Man kann trotz Impfung erkranken. Link Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link Impfungen fördern Allergien. Link Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link Quellen und weiterführende Literatur Original-Text des Robert Koch-Institut Link Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Kontaktaufnahme Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Datenschutz
Europäischer Datenschutztag 2021 – Datenschutz in der Arztpraxis
Am 28.01.2021, ist Europäischer Datenschutztag. Seit dem 25.05.2018 gilt in der Europäischen Union die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) als neues und gegenüber dem nationalen Recht vorrangiges Datenschutzrecht. Verstöße gegen den Datenschutz können seither schärfer geahndet werden und können erhöhte Sanktionsmaßnahmen nach sich ziehen. Zweieinhalb Jahre nach Einführung der EU-DSGVO sollte in Arztpraxen ein Bewusstsein für die Thematik Datenschutz entwickelt worden sein. Infografik Datenschutz in der Arztpraxis Der Bundesverband deutscher Orthopäden und Unfallchirurgen hat 2019 eine Umfrage in Arztpraxen und MVZ in ganz Deutschland zum Thema Datenschutz durchgeführt, und so den damaligen Stand zur Umsetzung der erforderlichen Datenschutzmaßnahmen erfragt.  Die Abfrage wesentlicher Datenschutz-Maßnahmen in der Praxis soll Sie auf bestehende Lücken in Ihrer Praxis aufmerksam machen und Ihnen einen Leitfaden zur Umsetzung an die Hand geben. Die Umfrage beleuchtete alle laut DSGVO erforderlichen Datenschutz-Maßnahmen in Gesundheitseinrichtungen, von der Patienten- und Mitarbeiterinformation über die Webseite bis zu den Themenbereichen Datensicherung und Datenlöschung. Wir wollen Ihnen nun ein paar interessante Ergebnisse dieser Studie präsentieren. Quellen und weiterführende Literatur BVOU "Umfrage: Status von Datenschutz-Maßnahmen in Niederlassung & MVZ" vom 08.07.2019 Link   Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Impfung
Meduplus beantwortet häufig gestellte Fragen zur COVID-19-Schutzimpfung
Am 08.01.2021 wurde die Aktualisierung der STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Im Folgenden soll ein umfassender Überblick über die wichtigsten Neuerungen bezüglich der Impfung bereitgestellt sowie die wesentlichen Fragen zur Impfung beantwortet werden. Welche Gruppen sind bei der Verteilung des COVID-19-Impfstoffes zu bevorzugen? BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen Personen im Alter von ≥ 80 Jahren Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den BewohnerInnen Wichtig sei hierbei anzumerken, dass diese Priorisierungsempfehlung ihre Gültigkeit verliert, sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist. Das mittelfristige Ziel bestehe darin, der gesamte Gesellschaft gleichberechtigt einen Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Wie sicher ist der neue COVID-19-Impfstoff? Zunächst einmal ist es wichtig, zu betonen, dass ein Impfstoff erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht wird und auch danach eine ständige Überwachung erfolgt. Die beiden mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer, COVID-19-Impfstoff von Moderna) werden hinsichtlich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit als gleichwertig eingeschätzt. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen. "Insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Weder in der Impfstoff- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf die Injektion des Impfstoffs oder der Kochsalzlösung zurückzuführen waren." (RKI, 2021) Auf Basis der derzeit vorliegenden Daten wird darüber hinaus kein generell erhöhtes Risiko für schwerwiegende Wirkungen für Personen mit z.B. Asthma, Neurodermitis und allergischer Schnupfen angenommen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass auch bei dem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 sehr seltene Nebenwirkungen erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Müssen Personen, die eine SARS-CoV-2 Infektion durchgemacht haben, geimpft werden? Aktuell geht man davon aus, dass diese Personen über einen gewissen Schutz verfügen. Da jedoch keine Daten über die Dauer und Qualität des Schutzes vorliegen, und da sich eine Auffrischimpfung auch nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion in den Zulassungsstudien der beiden mRNA-Impfstoffe zunächst auch als unproblematisch herausstellte, empfiehlt die STIKO grundsätzlich eine solche Auffrischimpfung durchzuführen, sobald der Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Warum sollte der Abstand zwischen erster und zweiter Impfstoffdosis nicht verlängert werden? Das liegt daran, dass es aktuell unmöglich sei, einzuschätzen, ob eine hohe Anzahl der zumindest einmalig Geimpften, mehr schwere Erkrankungen und Todesfälle verhindert als eine hohe Anzahl an zweimalig geimpften Patienten der Hochrisikogruppen. Die Empfehlung bleibt somit vorerst dabei, die zweite Impfstoffdosis in einem Mindestabstand von 21 (BioNTech) bzw. 28 (Moderna) Tagen und nicht später als 42 Tage nach der ersten Impfstoffdosis zu verabreichen. Was ist bisher zur COVID-19-Impfung und Schwangerschaft bekannt?

Die STIKO spricht derzeit aufgrund mangelnder Daten der COVID-19-Impfung im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Stillzeit keine direkte Impfempfehlung aus. Bei einem hohen Risiko, durch Vorerkrankungen etc., soll jedoch je nach Einzelfall bewertet und gehandelt werden. In erster Linie sei die akzidentelle Impfung in der Schwangerschaft keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch und es sei sehr unwahrscheinlich, dass diese in der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.

Warum steht der Impfstoff zunächst nur Erwachsenen zur Verfügung?

Bei Kindern und Jugendlichen konnten die vorhandenen Impfstoffe noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden. Außerdem liegt der Fokus zunächst darauf, diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Außerdem kann das Infektionsgeschehen so insgesamt trotzdem zurückgedrängt werden, sodass Kinder ebenfalls geschützt werden.

Quellen und weiterführende Literatur RKI STIKO-Empfehlungen zur COVID-19-Impfung vom 08.01.2021 Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Coronavirus, Virale Infektionen
Gurgeln als sinnvolle Ergänzung zu den Präventionsmaßnahmen AHA+L
Warum hilft das Gurgeln im Kampf gegen das Corona Virus? Gurgeln als sinnvolle Ergänzung zu den Präventionsmaßnahmen AHA+L? Ja, Sie haben schon richtig gehört. Die DGKH spricht eine eindeutige Empfehlung für viruzides Gurgeln und viruzide Nasensprays im Kampf gegen das SARS CoV-2 Virus aus. Die Vorbeugungsmaßnahmen gegen eine Infektion sind in Zeiten der Pandemie entscheidend, denn ein Großteil der Infizierten verbreitet das Virus schon bevor überhaupt erste Symptome bei ihnen einsetzen. Mit Abstandswahrung, dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, der Händedesinfektion und der Belüftung von Innenräumen wurde zu Beginn der Pandemie ein guter Grundstein in Sachen Prävention gesetzt, eine ganz simple Präventionsmaßnahme wurde dabei jedoch völlig aus den Augen verloren: Antiseptisches Gurgeln und nasale Antiseptik reduzieren die Viruslast an den Eintrittspforten erheblich und verringern damit nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, sondern beeinflussen auch den Schweregrad der Infektion (vgl. DGKH, 2020). In der Vergangenheit war es üblich Gurgeln zur Behandlung und zur Verringerung bakterieller/viraler Infektionen einzusetzen und in Japan und Korea wird diese Maßnahme schon zu Zeiten der Schweinegrippe sowie seit Beginn der Corona Pandemie propagiert und ausdrücklich empfohlen. Damit ist Gurgeln eine der simpelsten und trotzdem effektiven Präventionsmaßnahmen, die hier in Deutschland vielleicht grade aufgrund ihres simplen Charakters bisher kaum genutzt wird. Wissensstand zur viruziden Wirksamkeit und Langzeitfolgen Es wurde nachgewiesen, dass Nasensprays auf Basis von Carragelose und PVP-Iod > 0,23%, Mundwässer auf Basis ätherischer Öle, Grüner Tee, Granatapfel- und Aroniasaft sowie Salbeiextrakt viruzid wirksam sind und darüber hinaus eine sinnvolle Präventionsmaßnahme zum Schutz vor eine Infektion mit SARS CoV-2 darstellen. In der nachfolgende Infografik sind die einzeln Mittel für das viruzide Gurgeln bzw. für die nasale Antiseptik einmal gegenübergestellt worden.   Beim Gurgeln mit Carragelose, Ethanol + ätherische Öle, Kochsalzlösungen oder Grünem Tee besteht kein nennenswertes Risiko. Beim Gurgeln mit PVP-Iod muss man hingegen schon vorsichtiger sein, aufgrund der täglich empfohlen Aufnahmemenge bzw. möglichen Allergien und Kontraindikation. Die lediglich Anwendung von PVP-Iod in der Mundhöhle in Konzentrationen von bis zu 2,5% soll aber für bis zu 5 Monate dennoch sicher sein. Bei Octenidin kann ein mögliches Risiko von zunächst nicht bemerkbaren Langzeitnebenwirkungen bisher nicht ausgeschlossen werden. Empfehlungen der DGKH für Bevölkerung und medizinisches Personal Gurgeln dient als sinnvolle Präventionsmaßnahme, wenn sie vor gemeinschaftlichen Aktivitäten, Essenseinahmen, bei Familientreffen, bei beruflichen Gruppentreffen, Gottesdiensten und sonstigen religiösen Feiern, Beerdigungen usw. Anwendung findet. Für medizinisches Personal in Gesundheitseinrichtungen, wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Artpraxen, wird empfohlen zu Hause und zusätzlich noch ein weiteres Mal in der Einrichtung zu gurgeln. Beim Ausspeien der Gurgellösung muss eine Kontamination der Umgebung durch weitere Hygienemaßnahmen unbedingt vermieden werden. Quellen und weiterführende Literatur Empfehlung der DGKH: Viruzides Gurgeln und viruzider Nasenspray vom 07.12.2020 Link meduplus Microlearning Coronavirus Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Verleihung des Medizin-Nobelpreises für Hepatitis-Forschung

Obwohl das Jahr 2020 ein in jeder Hinsicht ein aussergewöhnliches war, haben manche Dinge doch eine gewisse Beständigkeit. So wird auch 2020 wieder der Nobelpreis in den Kategorien verliehen. In der Kategorie Medizin und Physiologie wird der Nobelpreis dieses Jahr an zwei US-Amerikaner und einen Brite verliehen, die einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der durch Blut übertragenen Hepatitis geleistet haben. Ausgezeichnet wurden  im Oktober dieses Jahres Harvey J. Alter, Charles M. Rice und Michael Houghton deren Forschung für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus ausschlaggebend waren. Am 10. Dezember wird Ihnen nun der Nobelpreis verliehen.

Hepatitis C: späte Entdeckung, große Wirkung Das Hepatitis-C-Virus (HCV) wurde im Jahr 1989 mit Hilfe gentechnischer Methoden erstmals identifiziert, 13 Jahre nachdem Baruch Blumberg 1976 für die Entdeckung des Hepatitis-B-Virus der Nobelpreis verliehen wurde. Eine Übertragung erfolgt vornehmlich über Kontakt mit kontaminiertem Blut. Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice machten bahnbrechende Entdeckungen, die zur Identifizierung eines neuartigen Virus, des Hepatitis-C-Virus, führten. Vor ihrer Arbeit war die Entdeckung der Hepatitis-A- und -B-Viren ein entscheidender Schritt nach vorn gewesen, aber die Mehrheit der durch Blut übertragenen Hepatitis-Fälle blieb ungeklärt. So waren Bluttransfusionen weiterhin mit einem erheblichen Gesundheitsrisiko verbunden und viele Patienten entwickelten nach der Transfusion eine chronische Hepatitis. Die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus enthüllte die Ursache für die verbleibenden Fälle chronischer Hepatitis und ermöglichte Bluttests und neue Medikamente, die Millionen von Menschenleben retten konnten. Von unspezifischen Beschwerden zur Zirrhose

Das Hepatitis-C-Virus führt oft, nach einer meist recht unauffälligen Anfangsphase, zur Entzündung der Leber und einer Hepatitis, die chronisch werden und in einer Leberzirrhose oder Leberkrebs münden kann. Weltweit sind 70 Millionen Menschen chronisch an Hepatitis-C-Infektionen erkrankt. Bis zu einer halben Million sterben jährlich an der  Krankheit. Denn die ersten Symptome bei einer Hepatitis-C-Infektion sind meist grippeähnlich, und so blieb eine Infektion lange meist unerkannt.

Die Entdeckung des Virus und die Entwicklung von Tests zur Erkennung und Medikamente zur Behandlung haben die Weltgesundheit maßgeblich verbessert und eine Infektion mit Hepatitis C kann nun medikamentös behandelt werden. Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es jedoch im Gegensatz zu Hepatitis A und B jedoch noch nicht. Quellen und weiterführende Literatur RKI Epidemiologisches Bulletin vom 23. Juli 2020/ Nr. 30/31 Link WHO Hepatitis B Factsheet Link 27. Juli 2020 RKI-Ratgeber Hepatitis C Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA, Hygienebeauftragte Pflege
Virtuelle Abschlusskolloquien Hygienebeauftragte MFA & Pflege
Auch im November und Dezember gab es bei Meduplus wieder Abschlusskolloquien für unsere Smart Learning® Kurse. Den Anfang machte am 30.11. das Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege,  am 01.12.2020 ging es direkt mit dem Kolloquium Hygienebeauftragte MFA weiter. In anbetracht der aktuellen Lage haben wir uns dazu entschlossen, beide Kurse komplett online und über Zoom stattfinden zu lassen. Auch in diesem Winter und unter den aktuellen Bedingen waren beide Kurse gut besucht und es gab wieder einen regen Austausch zwischen unserer Dozentin und den Kursteilnehmern. Hygienebeauftragte leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen, weswegen wir uns freuen, dass diese reinen Online-Kurse von unseren Teilnehmern gut angenommen wurden. Smart Learning®-Fortbildungen Alle unsere Blended Learning Kurse bestehen eigentlich aus 2 Teilen: dem E-Learning und dem Präsenztermin. Im E-Learning wird ausführliches Hygienewissen vermittelt, welches dann beim Abschlusskolloquium gefestigt und um Beispiele aus der Praxis ergänzt wird. Auch unsere Referentin zeigte sich sehr zufrieden nach den Kolloquien. Hygienefortbildungen mit meduplus Meduplus bietet Fortbildungen zu allen hygienerelevanten Themen an. Schauen Sie einmal in unser Kursportfolio. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

   
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Coronavirus, Frage des Monats
Frage der Woche: Ist eine Pneumokokken-Impfung aktuell sinnvoll?
Unsere Frage der Woche lautet: "Wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Pneumokokken in der aktuellen Situation? Kann ich mich jetzt überhaupt impfen lassen?" Das RKI widmet sich im aktuellen epidemiologischen Bulletin der Impfquote und der Versorgung mit Impfstoffen in Deutschland. Was sind Pneumokokken? Pneumokokken-Erkrankungen werden durch Bakterien aus der Familie der Streptokokken hervorgerufen. Diese gehören zu den Gram-positiven Bakterien und werden wie ein grippaler Infekt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Die Bakterien finden sich im Nasen-Rachen-Raum vieler Menschen, ohne dass diese eine Krankheit hervorrufen. Ist eine Pneumokokken-Impfung sinnvoll? Aber warum sollte man sich gegen Pneumokokken impfen lassen, wenn diese bei viele Menschen keine Erkrankung verursachen? Pneumokokken können Mittelohr- und Hirnhautentzündungen, Blutvergiftungen, aber auch Lungenentzündungen auslösen. Einige dieser Erkrankungen können lebensbedrohlich verlaufen. Besonders bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen und Personen mit supprimiertem Immunsystem können können schwere Krankheitsverläufe gefährlich werden. Eine Besiedlung mit Pneumokokken im Nasenrachenraum ist zwar oft symptomlos, Sie binden jedoch die körpereigenen Abwehrkräfte, stören die Abwehrmechanismen. Wer sollte sich gegen Pneumokokken impfen lassen? Ab einem Alter von 60 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Erwachsenen eine Impfung gegen Pneumokokken, die je nach Gesundheitszustand gegebenenfalls nach sechs Jahren aufgefrischt werden sollte. Hierfür sollte ein Pneumokokken-Impfstoff, der gegen 23 verschiedene Pneumokokken-Typen schützt (Pneumovax®23), verwendet werden. Das Problem: bei diesem Impfstoff gab es 2020 bereits Lieferengpässe, eine Lieferbarkeit des Impfstoffs ist weiterhin eingeschränkt. Auf Grund dieser eingeschränkten Verfügbarkeit und in anbetracht der Wirkungsdauer des Impfstoffs kommt die STIKO zu dem Schluss, dass zum Schutz der Menschen und zur Entlastung des Gesundheitssystems mit den verfügbaren Impfstoffmengen der größte Effekt erzielbar ist, wenn die Impfquoten für Pneumokokken vor allem unter Personen, die zu einer Risikogruppe für eine invasive Pneumokokken-Erkrankung gehören, erheblich gesteigert werden.

Dazu gehören:

Patienten mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten bzw. Immunsuppression: zur Komplettierung der sequenziellen Impfung Senioren ab dem Alter von 70 Jahren Patienten mit chronischen Erkrankungen des Herzens oder der Atmungsorgane Quellen und weiterführende Literatur RKI: Epidemiologisches Bulletin 47/2020 Link Impfen-Info.de - Pneumokokken Link RKI: Lieferengpässe Link Empfehlungen der STIKO Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Aktuelles, Arbeitsschutz, Risikomanagement
meduplus Black Week 2020 – Risikomanagement in Klinik & Praxis
Immer komplexere Behandlungsabläufe in Klinik und Praxis sowie das wachsende Anspruchsdenken von Patienten machen es erforderlich, sich als Arzt aktiv mit der Fehlervermeidung und Schadenprävention auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten von Mehrarbeit, Überstunden und Stress ist es wichtig, die Grundlagen im Risikomanagement zu kennen und zu wissen, wie man im Ernstfall reagieren muss. Wir bieten Ihnen nun im Rahmen des Black Friday und Cyber Monday 2020 ein attraktives Schulungspaket für Sie und Ihre Mitarbeiter an. Diese Kurse sind im Black Friday Spezial enthalten Patientenaufklärung: Jede Behandlung und invasive Diagnostik setzt die wirksame Einwilligung des Patienten voraus. Diese kann es nur nach einer entsprechend wirksamen ärztlichen Aufklärung geben. Aufgrund der hohen Haftungsrelevanz der Aufklärung und der Anforderungen, die die Rechtsprechung stellt, bleibt die Herausforderung, eine praxistaugliche Vorgehensweise zu etablieren. In diesem Kurs werden die juristischen Grundlagen und Rahmenbedingungen mit Fokus auf deren praktischen Umsetzung in den klinischen Abläufen behandelt. Kommunikation im Schadenfall: Qualität und Sicherheit sind maßgeblich für das ärztliche Handeln und schützen Patienten vor vermeidbarem Leid. Die Untersuchungs- und Behandlungsabläufe im Gesundheitswesen werden komplexer. Hinzu kommt das wachsende Anspruchsdenken unserer Patienten. Gerade in Zeiten hoher Belastung im Krankenhausalltag ist eine effektive und rechtssichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient unabdingbar. Im Kurs behandelt werden gesetzliche Grundlagen der Kommunikation im Schadenfall, juristische Rahmenbedingungen und Dokumentation der Aufklärung, Kommunikationstools und -Modelle als auch Gesprächs- und Deeskalationstechniken. Datenschutz: Der Datenschutz Grundkurs für Ärzte. Nach der DSGVO müssen Praxismitarbeiter regelmäßig zum Thema Datenschutz geschult werden. Dieser Kurs gibt Ihnen einen Überblick zum Datenschutz und Dokumentation in der Arztpraxis. Sie erfahren alles über Schweigepflicht und Patientenrechte. Sie werden über Rechte und Pflichten informiert, um gewissenhafte Arbeit mit Personendaten zu verrichten. Sichern Sie Sich unsere exklusive Angebote mit dem Rabattcode BLACKWEEK Alle drei Kurse gibt es jetzt und nur für kurze Zeit als Paket für nur €89!

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Bakterielle Infektionen, Infektionskrankheiten
Antibiotika-Tag 2020: Deutschlands Strategie gegen Antibiotikaresistenzen
Alljährlich ist am 18. November europäische Antibiotikatag. Dieser Tag ist eine europäische Initiative zur Förderung der öffentlichen Gesundheit und soll laut der Webseite des Antibiotikatages "das Bewusstsein für die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit durch Antibiotikaresistenzen schärfen und über die umsichtige Anwendung von Antibiotika informieren". Denn mehr und mehr Patienten weltweit infizieren sich mit antibiotikaresistenten Bakterien. So stellen Antibiotikaresistenzen eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Der umsichtige Einsatz von Antibiotika hingegen kann dazu beitragen, dass Antibiotika auch weiterhin wirksam bleiben. Deutschland beteiligt sich am Kampf gegen Antibiotikaresistenzen mit einem eigenen Programm – der DART. DART – Deutschlands Strategie gegen Antibiotikaresistenzen DART, die deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie, wurde 2015 gemeinsam durch die Bundesministerien für Gesundheit (BMG), Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet und vom Bundeskabinett beschlossen. Ziel von DART ist die Bündelungen von Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenzen sowohl in der Humanmedizin als auch im veterinärmedizinischen Bereich. Die Bundesregierung hat nun ein Update dazu für 2020 veröffentlicht. Denn auch wenn im Jahre 2020 zweifelsohne das Corona-Virus das dominierende Gesundheitsthema in Deutschland und dem Rest der Welt war, sind Antibiotikaresistenzen ein äußerst ernst zu nehmendes Problem. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen uns Antibiotika zur Verfügung, mit der wir eine Vielzahl von bakteriellen Infektionen wirksam behandeln können. Die Effizienz dieser Antibiotika ist jedoch nichts, auf das wir uns ewig verlassen können. Denn Antibiotika-Resistenzen entstehen, wenn Bakterien sich so verändern, dass diese sich gegen die Wirkung von Antibiotika schützen können. Und die Anzahl dieser "resistenten" Bakterien hat weltweit in den letzten Jahren stetig zugenommen. Was wurde erreicht Seitdem die Bundesregierung die Idee zu DART 2008 vorlegte, hat sie vieles bewegt. Implementiert und ausgebaut wurden Überwachungssysteme, mit deren Hilfe Expertinnen und Experten Daten zur Antibiotika-Resistenz und zum Verbrauch erfassen und auswerten können. Diese Daten können Ärztinnen und Ärzte über aktuelle Entwicklungen informieren und sie dabei unterstützen, ihr Verordnungsverhalten zu verändern. Denn ein großer Faktor bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen ist eine allzu lockere Verschreibungspraxis bei Antibiotika. Das klassische Beispiel hier sind Erkältungskrankheiten, welche größtenteils durch Viren ausgelöst werden, für die aber öfter "vorsorglich" Antibiotika verschrieben wurden. Gesetzesänderungen wie die Änderung des Infektionsschutzgesetzes 2011 und des Arzneimittelgesetzes 2013, haben es ebenfalls ermöglicht, Strategien umzusetzen und Instrumente auszubauen. So sinken beispielsweise seit drei Jahren die Raten der Infektionen mit MRSA in Deutschland. DART 2020: Ausblick Trotz der bereits bestehenden Erfolge müssen Konzepte und Maßnahmen konsequent weiterentwickelt und neue Entwicklungen im Resistenzgeschehen beobachtet und bewertet werden. Dies war Anlass für die Bundesregierung, DART nun weiterzuentwickeln und die Ziele neu zu justieren. Die neuen Ziele lauten: Zoonosen erforschen: Die Erkenntnis, dass die Gesundheit von Menschen und Tieren bei Infektionskrankheiten eng miteinander verwoben ist, ist richtungsweisend für alle zukünftigen Maßnahmen und Aktivitäten. So wurde eine Nationale Forschungsplattform für Zoonosen gegründet. Resistenz-Entwicklungen frühzeitig erkennen: Überwachungssysteme werden ausgebaut, um neue Erreger und Resistenzen frühzeitig zu erkennen und repräsentative Daten für ganz Deutschland zu erhalten, die auch der Forschung zur Verfügung stehen. Therapie-Optionen erhalten und verbessern: Das Antibiotika-Verbrauchs-Monitoring wird weiter ausgebaut. Diese Daten bilden auf nationaler Ebene die Grundlage für Interventionsmaßnahmen bei Antibiotikaresistenzen. Infektionsketten frühzeitig unterbrechen und Infektionen vermeiden: Eine Verbesserung der Diagnostik sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin wird angestrebt und die Umsetzung von Hygienemaßnahmen gefördert. Bewusstsein fördern und Kompetenzen stärken: Wissenslücken zu Antibiotikaresistenzen müssen sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch bei Ärztinnen und Ärzten, Tierärztinnen und Tierärzten sowie Angehörigen anderer Gesundheitsberufe durch zielgruppenspezifische Informationen geschlossen werden. Forschung und Entwicklung unterstützen: Forschung leistet einen wichtigen Beitrag, um die zunehmende Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen einzudämmen. Darum werden alle entsprechenden Forschungsbereiche in der Human- und Veterinärmedizin gestärkt – von der Grundlagenforschung über klinische Forschung, Forschung zu Public-Health-Fragen bis hin zur Forschung in Zusammenarbeit mit der Gesundheits-, Land- und Lebensmittelwirtschaft. Interdisziplinäre Forschungsvorhaben werden voran-gebracht. Auch in der Arzneimittelforschung muss die Forschung und Entwicklung von neuen Antiinfektiva vorangetrieben werden. Das Thema wird im Rahmen des Pharmadialogs aufgegriffen. Quellen und weiterführende Literatur Europäischer Antibiotikatag Link DART Bericht 2020 DART Bericht 2019 Immer auf dem aktuellen Stand der Hygiene Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Frage des Monats
Frage der Woche: Wie haben sich Versorgungsleistungen für chronisch Kranke durch Covid-19 geändert?
Unsere Frage der Woche lautet: "Wie haben sich Angebot und Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen für chronisch kranke Menschen nach Einführung von SARS-CoV-2-Maßnahmen geändert?" In einem Beitrag im Journal of Health Monitoring beschreiben Forscher des Robert Koch-Instituts, wie sich die Versorgungslage in Deutschland für chronisch kranke Menschen im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie verändert hat. In der Bestandsaufnahme für Patient*innen mit ausgewählten nichtübertragbaren Krankheiten liegen Daten im Zeitraum zwischen Anfang März und Mitte Juni 2020 in Deutschland vor. Der Fokus lag dort auf Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und psychischen Störungen. Anpassung des Versorgungsangebots überall Wenig überraschend kam es in allen betrachteten Krankheitsgruppen zu umfassenden Anpassungen des Versorgungsangebots. Empirische Daten liegen überwiegend für den stationären Bereich vor und zeigen einen deutlichen Rückgang stationärer Behandlungen im März/April 2020 im Bereich der Onkologie und der Kardiologie sowie bei psychischen Störungen. In der Onkologie wurde die Dringlichkeit chirurgischer Behandlungen von Krebserkrankungen in Leitlinien priorisiert. Ebenso wurde vorgeschlagen, bei Chemotherapien auf weniger toxische Medikamente zurückzugreifen, auf Infusionen zu verzichten und auf die Verabreichung in Tablettenform auszuweichen. Auch für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kam es zu Änderungen. So wurden Krankenhausbetten zur Akutversorgung von Schlaganfällen oder von Patient*innen mit akuten Brustschmerzen teilweise in Intensivbetten umgewandelt. Nach Aussagen der Fachgesellschaften konnte die Versorgung von akuten kardiovaskulären Erkrankungen bislang jedoch vollständig gewährleistet werden. Bei bestimmten Prozeduren war dies jedoch teilweise erst nach einer Wartezeit von zwei bis drei Wochen. Zu einer Abnahme stationärer Behandlungen um 49% im Vergleich zum Vorjahr kam es im Bereich der Psychischen und Verhaltensstörungen. Stationäre Aufnahmen in psychiatrische (Tages-)Kliniken oder Entzugseinrichtungen wurden eingeschränkt und Behandlungstermine verschoben, jedoch wurden ebenfalls stationäre Maßnahmen durch ambulante ersetzt. Umfassende Anpassungen auch im ambulanten Bereich Im ambulanten Bereich liegen leider vergleichbar wenig Daten vor. Rückläufige ambulante Behandlungen bei Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus könnten jedoch auf Veränderungen der Versorgungsangebote und der Inanspruchnahme zurückgehen. Zutrittsbeschränkungen in, zum Beispiel, der Onkologie für Besuchs- und Begleitpersonen im stationären und ambulanten Bereich wurden von Patient*innen als belastend bewertet. Viele Fachgesellschaften, aber auch Patientenorganisationen riefen Patient*innen auf, die Behandlung ihrer chronischen Erkrankung nicht aus Sorge vor Ansteckungen zu vernachlässigen. Nachsorge- und Behandlungstermine sollen weiterhin wahrgenommen werden. Weitere Auswirkungen Zu den gesundheitlichen Auswirkungen der beobachteten Veränderungen in Versorgungsangebot und Inanspruchnahme liegen bisher wenige empirische Daten vor. Auch das RKI wagt hier keine Vermutungen: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in Deutschland die Anzahl behandelter Personen mit Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und psychischen Störungen während der frühen Phase der COVID-19-Pandemie zurückgegangen ist. Welchen Beitrag hier Veränderungen des Versorgungsangebotes und ein Rückgang der Inanspruchnahme haben, muss weiter geklärt werden, um daraus für zukünftige Krisen zu lernen". Quellen und weiterführende Literatur RKI: Epidemiologisches Bulletin 46/2020 Link Journal of Health Monitoring: Versorgung von chronisch Kranken in Deutschland – Herausforderungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Aktuelles, Hygiene
Fledermäuse auf Distanz
Social Distancing ist während der Corona-Pandemie das Wort der Stunde. Jedoch tun sich einige unserer Mitmenschen mit dem Einhalten des Sicherheitsabstands immer noch schwer. Ganz anders sieht es bei unseren Nachbarn aus dem Tierreich aus. Vampirfledermäuse sind trotz ihres Namens eigentlich sehr soziale Tiere, kranke Vampirfledermäuse gehen jedoch auf Abstand zu ihren Artgenossen. Bakterielle Infektion simuliert Krankheitsverhalten kann bekanntermaßen die Ausbreitung von Krankheitserregern in einem sozialen Netzwerk verlangsamen. Forscher des Naturkundemuseum Berlin, der Ohio State University und der University of Texas führten ein Feldexperiment durch, um zu untersuchen, wie sich das Krankheitsverhalten im Laufe der Zeit auf die individuelle Verbundenheit auswirkt. Und so funktionierte das Experiment: Weibliche Vampirfledermäuse wurden mit einem immunhindernden Lipopolysaccharid injiziert, während eine Kontrollgruppe Kochsalzlösungsinjektionen erhielt. Bei den Fledermäusen wurde so eine bakterielle Infektion simuliert. Während der nächsten Tage wurden mit Hilfe von sogenannten "Rucksäcken" mit Näherungssensoren die Nähe zwischen 16 "kranken" Fledermäusen und 15 Kontrollfledermäusen untersucht. Kranke Tiere halten Abstand So erstellten die Wissenschaftler ein soziales Netzwerk, welches Veränderung des Sozialverhaltens zwischen gesunden und kranken Tieren sichtbar machte. Im Vergleich zu den Kontrollfledermäusen verbrachten "kranke" Fledermäuse weniger Zeit in der Nähe anderer Fledermäuse. Gesunde Fledermäuse waren ebenfalls weniger dazu geneigt, sich mit einer kranken Fledermaus zu assoziieren. Die Forscher verfolgten diesen unbeabsichtigten "sozialen Distanzierungseffekt" stündlich in einer wilden Kolonie von Vampirfledermäusen. Und wie sieht es bei uns Menschen aus? "Soziale Distanzierung während der COVID-19-Pandemie, wenn wir uns wohl fühlen, fühlt sich nicht besonders normal an. Aber wenn wir krank sind, ist es üblich, sich ein wenig zurückzuziehen und länger im Bett zu bleiben, weil wir erschöpft sind. Und das bedeutet, dass wir wahrscheinlich weniger soziale Begegnungen haben werden", sagte Simon Ripperger, Co-Leitautor der Studie und Postdoc-Forscher für Evolution, Ökologie und organismische Biologie an der Ohio State University. Quellen und weiterführende Informationen Originalpublikation: Behavioral Ecology, doi: doi.org/10.1093/beheco/araa111 Publikation der Ohio State University Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte Pflege
Hygienebeauftragte Pflege – Online Abschlusskolloquium am 30.11.2020
Am Montag, den 30. November 2020, findet unser erstes komplett virtuelles Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege statt. Nach dem Erfolg unserer Online-Kolloquien im ersten Halbjahr freuen wir uns, für Sie nun auch diesen Kurs im Winter komplett online anbieten zu können. Gehen Sie gut gewappnet in die kommende Erkältungssaison und erleben Sie einen spannenden Tag voller Hygienewissen. Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege Hygienebeauftragte in der Pflege leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen. Meduplus vermittelt in einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen die Qualifikation zur Hygienebeauftragten in der Pflege nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Das Angebot ist als Fortbildung für Pflegekräfte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) anerkannt. Wir veranstalten am 30.11.2020 unser nächstes reines Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte Pflege auf der Videoplattform Zoom. Es erwartet Sie beim Onlinekurs ein spannendes und interaktives Kolloquium, das von unserer erfahrenen Referentin abgehalten wird. Melden Sie sich jetzt noch an, um vor der nächsten Erkältungswelle das E-Learning zum Kurs zu absolvieren und im Dezember am Abschlusskolloquium teilzunehmen.                  JETZT ANMELDEN               Mehr Informationen zum KURS Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Rechtlich, Risikomanagement
Neuer Kurs: Kommunikation im Schadenfall
Wir freuen uns Ihnen jetzt unseren neuen Kurs „Kommunikation im Schadenfall“ zusammen mit Funk Health Care Consulting anbieten zu können. Kommunikation im Schadenfall ist ein Thema, bei dem im Krankhaus noch oft Verunsicherung herrscht. Gerade in Zeiten  hoher Belastung im Krankenhausalltag ist eine effektive und rechtssichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient unabdingbar.  In diesen Fällen kann auch für den Arzt die Kommunikation emotional belastend sein. Umso wichtiger ist es also, nicht nur die rechtlichen Grundlagen zu kennen, sondern auch deeskalierend kommunizieren zu können. Onlinekurs Kommunikation im Schadenfall Die folgenden Themen werden im Kurs behandelt: gesetzliche Grundlagen der Kommunikation im Schadenfall juristische Rahmenbedingungen und Dokumentation der Aufklärung Kommunikationstools und -Modelle Gesprächs- und Deeskalationstechniken Dank Lang- und Kurzversion des Kurses ist dieser immer angepasst an das Vorwissen der Teilnehmer – wer sich gut auskennt, kommt schnell durch den Kurs. Wissenslücken werden zielgerichtet geschlossen. Das motiviert die Teilnehmer und erhöht den Lernerfolg nachhaltig. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat zur erfolgreichen Teilnahme. Der Kurs findet komplett online statt. So sparen Sie sich nicht nur die die Reisekosten, sondern können auch in Zeiten von Reisebeschränkungen sicher und vorausschauend die Schulung Ihrer Mitarbeiter planen. Zielgruppe Dieser Kurs richtet sich an Ärzte, welche effizient und rechtssicher zum Thema Komplikationen bei medizinischen Behandlungen kommunizieren wollen. Zusammenarbeit mit Funk Health Care meduplus bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Funk Health Care Consulting E-Learning Kurse für ärztliches und pflegerisches Personal an. Neben dem Kurs Kommunikation im Schadenfall bieten wir ebenfalls Kurse zur Patientenaufklärung an. Das meduplus Smart Learning® bietet deutliche Vorteile gegenüber dem klassischen E-Learning oder Frontalunterricht. Anstatt alle Mitarbeiter zentral per Frontalunterricht fortzubilden, ermöglicht dieser Kurs die individuelle Fortbildung, dank E-Learning jederzeit und überall.

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Coronavirus, Frage des Monats
Frage der Woche: Wie verhalte ich mich als Arzt/Ärztin bei einem Verdachtsfall auf COVID-19?
Unsere Frage der Woche lautet: "Wie verhalte ich mich als Arzt/Ärztin bei einem Verdachtsfall auf COVID-19?" Die nationale Teststrategie empfiehlt das Fall-basierte Testen bzw. das Fall-basierte Nicht-Testen. Anlässlich der bevorstehenden kalten Jahreszeit stehen viele Arztpraxen vor einer großen Herausforderung: die SARS-CoV-2-Infektionen steigen und zusätzlich sind respiratorische Symptome unabhängig von Covid-19 in der Erkältungssaison keine Seltenheit. Es gilt, mit bestimmten Testkriterien und gezielt eingesetzten Maßnahmen stets das Ziel zu verfolgen, dass Fälle mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf rechtzeitig erkannt sowie Ausbrüche verhindert werden. Testen oder Nicht-Testen? Fall-basiertes Testen Ein Test ist durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: Schwere respiratorische Symptome Störung des Geruchs- und Geschmackssinns Ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall Akute respiratorische Symptome jeder Schwere, falls die betroffene Person einer Risikogruppe zu zuordnen ist in einer Arztpraxis, Klinik etc. tätig ist in letzter Zeit einer erhöhter Expositionswahrscheinlichkeit ausgesetzt war in letzter Zeit bzw. aktuell zu vielen Personen Kontakt hatte/hat und eine Weiterverbreitung wahrscheinlich ist Laut RKI wird eine Testung empfohlen, wenn mindestens ein Hauptkriterium bzw. mehr als zwei Teilkriterien erfüllt sind. Fall-basiertes Nicht-Testen Wie schon erwähnt, sieht die nationale Teststrategie nicht vor, dass alle Patienten mit jeglicher respiratorischer Symptomatik getestet werden, auch wenn ein alleiniger Schnupfen, Ausdruck einer SARS-CoV-2-Infektion sein kann. Daher sollten Personen, die aufgrund des Nicht-Erfüllens der oben genannten Kriterien nicht getestet werden, unbedingt dazu angehalten werden, sich trotzdem so zu verhalten, als wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten. Eine Orientierungshilfe Das RKI hat eine Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte veröffentlicht, die in Form eines Flussschemas die notwendigen Maßnahmen und Testkriterien zusammenfasst: Quellen und weiterführende Literatur Empfehlungen des RKI vom 03.11.2020 Link Flussschema: Maßnahmen und Testkriterien bei COVID-19-Verdacht, 03.11.2020 Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Abschlusskolloquium, Hygienebeauftragte MFA
Hygienebeauftragte MFA – Online Abschlusskolloquium am 01.12.2020
Am Dienstag, den 01. Dezember 2020, findet unser erstes komplett virtuelles Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA in Zusammenarbeit mit der Aesculap Akademie statt. Nach dem Erfolg der Online-Kolloquien im ersten Halbjahr freuen wir uns, für Sie diesen Kurs auch im Winter komplett online anbieten zu können. Gehen Sie gut gewappnet in die kommende Erkältungssaison und erleben Sie einen spannenden Tag voller Hygienewissen. Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA Hygienebeauftragte Medizinische Fachangestellte leisten einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Infektionen. Als Vermittler und Multiplikator zwischen Hygienetheorie und Praxisalltag sollen sie in dieser Funktion die gesetzlichen und normativen Regelungen während ihrer täglichen Arbeit umsetzen und ihre Kolleg*Innen entsprechend schulen. In unserem Kurs vermitteln wir in einer Mischung aus Theorie und Praxis das nötige Know-How für diese anspruchsvolle Aufgabe. Ebenso widmen wir uns auch Ihren ganz spezifischen Interessen und Fragen aus dem Praxisbetrieb. Gemeinsam mit unserem Partner, der Aesculap Akademie, veranstalten wir am 01.12.2020 unser nächstes reines Online Abschlusskolloquium Hygienebeauftragte MFA auf der Videoplattform Zoom. Es erwartet Sie beim Onlinekurs ein spannendes und interaktives Kolloquium, das von unseren erfahrenen Referenten abgehalten wird. Melden Sie sich jetzt noch an, um vor der nächsten Erkältungswelle das E-Learning zum Kurs zu absolvieren und im Dezember am Abschlusskolloquium teilzunehmen.                  JETZT ANMELDEN               Mehr Informationen zum KURS Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Fragen und Kontakt Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Coronavirus, Frage des Monats
Frage der Woche: Was sieht die aktuelle Nationale Teststrategie vor?
Unsere Frage der Woche lautet: Was sieht die aktuelle Nationale Teststrategie vor? Nach wie vor gilt: die zielgerichtete Testung bleibt eine der entscheidenden Maßnahmen, um Infektionsketten frühzeitig unterbrechen zu können. Denn somit können Risikogruppen vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus sowie unser Gesundheitssystem vor Überlastung geschützt werden. Daher wird die Nationale Teststrategie am laufenden Band geprüft und überarbeitet, zuletzt war dies am 15. Oktober 2020 der Fall. Die aktualisierte Version zielt besonders auf die breite Testung von Medizin- und Pflegepersonal ab. Das Ziel soll eine umfassendere Testung sein, dafür muss es aber auch einfacher und schneller gehen. Deshalb sollen zusätzlich Antigen Schnelltests zum Einsatz kommen (z.B. bei Besuchern von Pflegeheimen). Dadurch soll das Risiko einer Infektion für die besonders vulnerablen Gruppen gesenkt werden. Neben der Testung von Kontaktpersonen und von Personen nach Auftreten von Infektionen in bestimmten Einrichtungen, sollen der Teststrategie „TestV“ zufolge vermehrt Testungen zur Verhütung der Verbreitung des Virus durchgeführt werden. Personen, die in bestimmten Einrichtungen als Patient oder zur Pflege aufgenommen werden, haben nun einen Anspruch auf die Durchführung einer PCR-Testung. Bei der regelmäßigen Testung von Mitarbeitenden sowie bereits betreuten Patienten beschränkt sich der Anspruch zunächst auf die Antigen-Tests, die die festgelegten Mindestkriterien erfüllen. Die Antigen-Tests sollen die herkömmlichen PCR-Tests ergänzen, jedoch keineswegs ersetzen Die so genannte Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests und labor-basierte Antigen-Tests tragen zwar zum Ausbau der Testkapazität bei und können die Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie beschleunigen, es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass die PCR-Tests die sensitivere Methode für den Nachweis von SARS-CoV-2 bleiben und somit in Situationen mit Verdacht auf Covid-19 sowie für eine gesicherte Diagnose das Mittel der Wahl bleiben sollten. Der Vorteil, den Antigen-Test gegenüber den PCR-Tests haben, ist, dass die Analyse nicht in einem Labor vorgenommen werden muss. So können sie einfach und schnell im betrieblichen Umfeld durchgeführt werden und in weniger als einer halben Stunde liegen schon die Testergebnisse vor. Wichtig ist hierbei aber noch einmal zu erwähnen, dass ein negatives Testergebnis, egal ob vom Antigen- oder PCR-Test, keineswegs das Einhalten der AHA+L-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + Lüften) ausschließt. Quellen und weiterführende Literatur RKI; Epidemiologisches Bulletin 43/ 2020 vom 23.10.2020 Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Händehygiene
Welthändewaschtag 2020
Der 15. Oktober 2020 markiert den Welthändewaschtag 2020. Anlässlich dieses Tages erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an regelmäßiges und gründliches Händewaschen zum wirksamen Schutz vor Infektionen. Welthändewaschtag 2020: "Wo waren Deine Hände heute?" Das diesjährige Motto des Welthändewaschtages lautet “Krankheitserreger sieht man nicht. Händewaschen schützt!". Die Hände sind der Hauptüberträger vieler Infektionen. Wir berühren täglich tausende Dinge und schütteln viele Hände. Auf diese Weise können Krankheitserreger von Hand zu Hand übertragen werden und bei anschließender Berührung des Gesichts können diese über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Organismus gelangen und eine Infektion auslösen. Damit das Händewaschen richtig gelingt, gibt die BZgA Tipps, worauf es dabei ankommt. Als erstes sollten die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht werden. Die Temperatur sollte angenehm sein. „Für wirksames Händewaschen ist es wichtig, die empfohlene Dauer von 20 bis 30 Sekunden beim Einseifen einzuhalten“, erinnert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA in der Mitteilung der Behörde. „Im Alltag nehmen sich die Menschen jedoch oft nicht genug Zeit. In unserer Repräsentativbefragung zum Thema Hygiene gab knapp die Hälfte der Befragten an, dass sie für das Waschen der Hände sogar weniger als 20 Sekunden Zeit verwenden“, so Thaiss.  Im Anschluss werden die Hände unter fließendem Wasser abgewaschen. Keime, die danach eventuell noch an den Händen haften, lassen sich durch gründliches Abtrocknen mit einem sauberen Tuch entfernen. Hygiene mit meduplus: Eine Hand wäscht die andere! Wir bieten Ihnen mit unseren (Hände-)Hygiene Paketen umfassendes Informationsmaterial und innovatives Smart Learning®, während Sie sich und Ihre Praxis in Sachen Händehygiene schulen und unserer Gesellschaft helfen, die bevorstehende Grippe- und Coronawelle gut zu überstehen. Anlässlich des internationalen Welthändewaschtags erhalten Sie unseren Grundkurs Händehygiene bis zum 30. November 2020 komplett kostenlos. Sichern Sie sich hier Ihren kostenfreien Zugang:

Kurs Händehygiene

Profitieren Sie gleich doppelt, indem Sie sich mit nur einem Klick auf den blauen Button „Kurs Händehygiene“ das exklusive Gratisangebot sichern und sich mit frischem Wissen für die beginnende Influenzasaison sowie die zweite Coronawelle wappnen. Selbstverständlich können Sie bei Interesse gerne auch auf unser 10er Paket Händehygiene zurückkommen, welches zu einem attraktiven Rabatt zum Welthändewaschtag 2020 eine optimale Schulung Ihrer Mitarbeiter garantiert. Quellen und weiterführende Informationen BZgA Pressemitteilung vom 12.10.2020 Link meduplus Grundkurs Händehygiene 2020 Link Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Frage des Monats, Impfung, Influenza
Frage der Woche: Gilt die Grippeschutzimpfung als die beste Schutzmaßnahme gegen die saisonale Influenza?
Unsere Frage der Woche lautet: Gilt die Grippeschutzimpfung als die beste Schutzmaßnahme gegen die saisonale Influenza? Ja, eine Studie des RKI zeigt, dass die Impfung bei ca. 2/3 der Geimpften wirkt und nachweislich den besten Schutz gegen die Grippe liefert. Die AHA + L Regeln ersetzt sie allerdings nicht. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt bereits seit einigen Jahren allen Personen mit chronischen Grundleiden, Schwangeren, Personen ab einem Alter von 60 Jahren und medizinischem Personal sich jährlich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen. In diesem Jahr ist der Ansturm auf die Praxen diesbezüglich jedoch besonders groß. Der Grund: Die Corona-Pandemie. Immer mehr Menschen und auch vermehrt Personen außerhalb dieser Risikogruppen möchten die Grippeschutzimpfung in diesem, doch etwas besonderem, Jahr in Anspruch nehmen. Eine Studie des RKI veröffentlichte nun kürzlich Schätzwerte zur Wirksamkeit der saisonalen Influenzaimpfung (Impfeffektivität) gegen eine laborbestätigte Erkrankung durch Influenza während der Saison 2019/20 bei ambulant behandelten Patienten in Deutschland. Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Impfwirksamkeit im Vergleich zur Vorsaison. Die Wirksamkeit wurde darüber hinaus für jeden der drei in der Saison 2019/20 zirkulierenden Influenzatypen bzw. Subtypen bestätigt. Bestimmt das Alter die Wirksamkeit der Impfung? Die Studie des RKI kam zu folgenden Ergebnissen: Für Kinder bis 14 Jahre wurde eine Wirksamkeit von 69 % festgestellt. Bei 15–59-Jährigen konnten 70% der Influenzaerkrankungen verhindert werden. Eine Wirksamkeit von 62 % bei Personen älter als 60 Jahre deutet auf eine abnehmende Wirksamkeit der Impfung mit zunehmendem Alter hin. Selbstverständlich kann die Impfung nicht alle Geimpften vor einer Erkrankung schützen, es hat sich jedoch gezeigt, dass die Impfeffektivität des saisonalen Influenzaimpfstoffs insgesamt bei 62% für alle Altersgruppen lag. Die Grippeschutzimpfung wirkt also bei ca. 2/3 der Geimpften und gilt damit als beste Präventionsmaßnahme gegen die Infektionserkrankung. Wie kann ich mich sonst noch vor der Grippe schützen? Die AHA+L-Regeln wurden in erster Linie zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona Virus ins Leben gerufen. Für alle Personen, ob geimpft oder nicht gilt jedoch auch zum Schutz vor der Influenza: Abstand halten Händehygiene Alltagsmasken Lüften bei Aufenthalt in Innenräumen Diese präventive Maßnahmen können das Risiko einer Ansteckung nachweislich deutlich minimieren. Impfluencer sein: Gratis die gesamte Belegschaft zu Influenza schulen Die wichtigste Maßnahme bei Influenza ist die konsequente Händedesinfektion. Diese und alle weiteren Verhaltensmaßregeln haben wir unserem Microlearning Influenza zusammengefasst. Das beste daran: Bis zum Ende des Jahres gibt es unser Microlearning Influenza gratis. Nach Abschluss dieser kurzen Wissens-Auffrischung erhalten Sie 20% Rabatt auf unser gesamtes Kursangebot im Bereich Hygiene. Hier geht es zu unserem Microlearning Influenza  

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Quellen und weiterführende Literatur RKI; Epidemiologisches Bulletin 45/ 2020 vom 05.10.2020 Link Mehr Informationen und Beratung Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.  

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Aktuelles
Der Nobelpreis für Medizin geht an…
... die Entdecker des Hepatitis-C-Virus. Am heutigen Montag hat die Nobelversammlung am Karolinska-Institut in Stockholm die drei Wissenschaftler Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus zu den Gewinnern des diesjährigen Nobelpreises für Physiologie oder Medizin ernannt. Aus diesem Anlass informiert Sie der folgende Blogbeitrag über den Hepatitis Virus und gibt eine Überblick über die verschieden Arten. "Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!" Die chronische Hepatitis-B-Infektion ist selten heilbar, jedoch gut kontrollierbar. Dagegen ist Hepatitis C heute so gut wie immer vollständig heilbar. Im Fokus des diesjährigen Welt-Hepatitis-Tages steht daher, die noch unentdeckten Infizierten zu finden, um diese frühzeitig zu behandeln, vor Spätfolgen zu bewahren und Neuinfektionen einzuschränken. Nachfolgend geben wir einen steckbriefartigen Überblick über die 5 bekannten Hepatitis-Viren. Hepatitis A Ansteckung: Schmierinfektion, sexuelle Übertragung Symptome/ Beschwerden: häufig nur unspezifische Beschwerden, in ca. 20% der Fälle Gelbsucht. Diagnose: Bluttest auf Antikörper, anti-HAV-IgM und anti-HAV-IgG Therapie: nur symptomatisch Schutzimpfung: verfügbar Infektionszahl weltweit: 1,4 Millionen jährlich Hepatitis B Ansteckung: über Blut/ Körperflüssigkeiten, sexuelle Übertragung Symptome/ Beschwerden: häufig nur unspezifische Beschwerden, in ca. 20% der Fälle Gelbsucht bei akuter Infektion. Bei chronischer Infektion im Spätstadium können Beschwerden der Leberzirrhose auftreten. Diagnose: zuerst erfolgt ein Bluttest auf die Virushülle (HBs-Antigen) und Antikörper als Immunreaktion (anti-HBs und anti-HBc). Mit diesen drei Werten kann man bereits erkennen, ob jemand infiziert ist, ausgeheilt war, gesund und/oder geimpft ist. Bei chronischer Infektion wird vor allem die HBV-DNA-Viruslast überwacht. Therapie: verfügbar - Antivirale Medikamente gegen Hepatitis B können das Virus sehr gut unterdrücken, aber nicht ganz ausheilen. Daher müssen sie in der Regel dauerhaft  eingenommen werden. Heilende Hepatitis-B-Therapien zu finden, ist ein wichtiges Ziel der Forschung. Schutzimpfung: verfügbar Infektionszahl weltweit: 257 Millionen Hepatitis C Ansteckung: über Blut Symptome/ Beschwerden: häufig nur unspezifische Beschwerden, in ca. 20% der Fälle Gelbsucht bei akuter Infektion. Bei chronischer Infektion im Spätstadium können Beschwerden der Leberzirrhose und ihrer Komplikationen auftreten. Diagnose: zunächst Bluttest auf Antikörper (anti-HCV). Wenn die Antikörper positiv sind, wird ein aufwändigerer Test auf HCV-RNA, das Erbmaterial des Virus, gemacht Therapie: verfügbar, HCV ist heute fast immer dauerhaft heilbar Schutzimpfung: nicht verfügbar Infektionszahl weltweit: 71 Millionen Hepatitis D Ansteckung: über Blut, sexuell Symptome/ Beschwerden: die akute Hepatitis D kann wie die akute Hepatitis B ohne Symptome verlaufen. Meist treten jedoch Übelkeit, Müdigkeit, Fieber und eventuell Gelbsucht auf. Diagnose: Ohne Hepatitis B-Diagnose (positives HBs-Antigen, siehe oben) braucht man nicht auf Hepatitis D zu testen. Wenn man erstmals positiv auf Hepatitis B getestet wird, oder wenn später bei chronischer Hepatitis B ein Verdacht besteht, sollte immer auch nach Antikörpern gegen das D-Virus (anti-HDV) gesucht werden. Wenn diese Antikörper positiv sind, erfolgt ein Test auf das Erbmaterial des Virus, die HDV-RNA. Therapie: Aktuell sind noch keine Medikamente offiziell für Hepatitis D zugelassen. Schutzimpfung: indirekt verfügbar über Hepatitis B-Schutzimpfung: Diese schützt auch vor Hepatitis D, da das Delta-Virus nur gemeinsam mit dem Hepatitis-B-Virus existieren kann. Infektionszahl weltweit: 15 Millionen Hepatitis E Ansteckung: in Deutschland insbesondere durch rohes Fleisch von Haus- und Wildschweinen und Rotwild Symptome/ Beschwerden: häufig nur unspezifische Beschwerden, in ca. 20% der Fälle akute Gelbsucht Diagnose: Bluttest auf Antikörper, anti-HEV-IgM und anti-HEV-IgG. Bei konkretem Verdacht kann auch ein direkter Test auf das Erbmaterial des Hepatitis-E-Virus erfolgen Therapie: Es gibt bislang keine offizielle zugelassene Therapie. Schutzimpfung: hierzulande nicht verfügbar Infektionszahl weltweit: 20 Millionen jährlich Quellen und weiterführende Literatur RKI Epidemiologisches Bulletin vom 23. Juli 2020/ Nr. 30/31 Link WHO Hepatitis A Factsheet Link 27. Juli 2020 WHO Hepatitis B Factsheet Link 27. Juli 2020 RKI-Ratgeber Hepatitis C Link WHO Hepatits E Factsheet Link 27. Juli 2020 Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Berühmte HygienikerInnen, Impfung
Zum 125. Todestag von Louis Pasteur
Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, woher der Ausdruck des „Pasteurisierens“ stammt, dann ist der heutige Tag ein guter Anlass, um der Sache auf den Grund zu gehen. Denn heute vor 125 Jahren, am 28. September 1895, verstarb Louis Pasteur, ein französischer Chemiker und Biologe, im Alter von 72 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Die PASTEURisierung Erst durch Louis Pasteur wurde bekannt, wie es dazu kommt, dass Milchprodukte und Alkohol plötzlich ungenießbar werden. Durch verschiedenste Experimente konnte er nachweisen, dass, Bakterien und Mikroben, oder wie er sie damals nannte „Spaltpilze“ durch die Luft in die Lebensmittel gelangen, dort an verschiedenen Prozessen beteiligt sind und Krankheiten auslösen können. Somit gab es plötzlich eine Erklärung für die Gärung von Alkohol und für Fäulungsprozesse in Lebensmitteln. Mit dem Prozess der Erhitzung und dem anschließend sofortigen Abkühlen stellte Louis Pasteur, ein Prinzip vor, bei dem die Bakterien abgetötet werden, der charakteristische Geschmack jedoch erhalten bleibt. Noch heute werden Milch, Fruchtsäfte, Limonaden oder Bier „wärmebehandelt", also pasteurisiert, um deren Haltbarkeit zu verlängern. Die Immunisierung Nicht weniger bedeutend war das Verfahren, dass Pasteur im Zuge seiner Forschung zu Infektionskrankheiten entwickelte. Im Rahmen der Hühnercholera, fand er heraus, dass die Tiere bei einer Infizierung mit abgeschwächten Erregern Antikörper bildeten und die Krankheit überleben konnten. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für das Verfahren der Immunisierung gesetzt. Mit dieser Erkenntnis gelang es ihm in den nächsten Jahren Impfstoffe gegen andere Tiererkrankungen wie den Milzbrand zu entwickeln. Bekannt wurde er vor allem durch den Impfstoff gegen die Tollwut, welchen er 1885 zunächst an Tieren entwickelte und damit schließlich einen kleinen Jungen, der durch den Biss eines tollwütigen Hundes mit der Krankheit infiziert worden war, heilen konnte. Louis Pasteur besaß aufgrund seines skrupellosen Vorgehens in der Forschung nicht immer den besten Ruf, trotz dessen ist er bis heute ein Nationalheld in Frankreich, denn er rettete nicht nur Menschenleben, der Mikrobiologe konnte zudem mit seiner unermüdlichen Arbeit den Grundstein für zahlreiche Prinzipien der modernen Medizin legen. Quellen und weiterführende Literatur "Geschichte der Medizin: Louis Pasteur, Joseph Meister und die Tollwutimpfung" (aertzeblatt.de) Link "Louis Pasteur: Ein Held, nicht frei von Makeln" (geo.de) Link Weitere interessante Themen Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Hygiene, Hygienetipp
Desinfektionsmittel – eine Übersicht über die verschiedenen Rezepturen
Die SARS-CoV-2-Pandemie wirft seit Beginn viele Fragen auf. Insbesondere in Sachen Händedesinfektion gibt es einige Aspekte zu beachten, die bisher zu wenig kommuniziert wurden. Am heutigen Tag der Patientensicherheit gibt Ihnen dieser Beitrag einen kurzen Überblick über die verschiedenen Rezepturen von Desinfektionsmitteln. Was macht ein gutes Desinfektionsmittel aus ? Damit ein Desinfektionsmittel als solches deklariert wird, sollte es die folgenden sechs Punkte erfüllen: Bei der hygienischen Händedesinfektion sollte die Wirksamkeit von 3 ml innerhalb von 30 Sekunden eintreten. Bei der chirurgischen Händedesinfektion sollte aus praktischen Gründen eine Einwirkungszeit von 90 Sekunden nicht überschritten werden. Das Mittel sollte nicht nur resistent gegenüber Bakterien und Hefen sein, sondern idealerweise auch gegen Viren und es darf keine gefährliche Stoffe beinhalten. Zusätzlich sollte eine gute Hautverträglichkeit bei häufiger Verwendung gewährleistet sein. Der Markt der Desinfektionsmittel Desinfektionsmittel unterscheiden sich vor allem in ihrer Wirksamkeit. Man spricht von bakterizid, levurozid, begrenzt viruzid, begrenzt viruzid PLUS und viruzid. Somit sollte je nach Anwendungsbereich auf diese Kennzeichnung geachtet werden. Nicht nur auf Grund des Coronavirus, sondern auch durch die jährlich auftretende Grippewelle, sind viele Desinfektionsmittel auf dem Markt verfügbar, für deren Wirkstoffe und Verträglichkeit keine wissenschaftlichen Tests vorliegen. Häufig wird zusätzlich die benötigte Einwirkungszeit und Menge nicht beachtet und Verbraucher fühlen sich fälschlicherweise geschützt. Die Desinfektion mit rein alkoholischen Präparaten wird häufig als die effektivste Methode angesehen, hierbei muss allerdings bedacht werden, dass die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe häufig eine Austrocknung der Haut begünstigt. Die WHO-Rezepturen

Der große Vorteil der WHO-Rezepturen ist die hohe Hautverträglichkeit dank des Feuchthaltemittels Glyzerol. Für die ersten beiden Versionen WHO I + II wurde allerdings festgestellt, dass die Wirkung erst nach 2 × 3 ml für 2 × 30 Sekunden einsetzt. Das heißt, es ist die doppelte Menge und eine doppelte Einwirkungszeit notwendig. Darüber hinaus konnte für die chirurgische Händedesinfektion keine ausreichende Wirksamkeit in 5 Minuten nachgewiesen werden. 

Die Rezeptur wurde daraufhin noch einmal überarbeitet und daraus ergaben sich zwei modifizierte Rezepturen, in denen der Wirkstoffgehalt erhöht sowie der Glyzerolgehalt reduziert wurde (von 1,45 % auf 0,725 %). Die endgültige Rezeptur erwies sich für die hygienische Händedesinfektion in 30 Sekunden als wirksam. Zusätzlich wurde nachgewiesen, dass die Wirkung der Rezeptur ebenfalls innerhalb von 30 Sekunden auch bei Coronaviren, dem HCV, dem Influenzavirus A(H1N1), dem Zikavirus und dem Ebolavirus einsetzt. Auch für die chirurgische Händedesinfektion ist die modifizierte Rezeptur geeignet, allerdings muss mit 5 Minuten Einwirkungszeit gerechnet werden.  Welche Rezeptur ist die richtige? Der Knappheit an Desinfektionsmittel kann durch Eigenherstellung entgegen gewirkt werden. Dafür sollten die modifizierten Rezepturen WHO I + II  als bevorzugt angesehen werden. Die alkoholischen Varianten sind in der Medizin und in der Pflege durchaus etabliert und auch in ihrer Wirksamkeit belegt. Auf eine zusätzliche Hautpflege sollte jedoch unbedingt geachtet werden. Für den alltäglichen, privaten Gebrauch gilt, wer sich gründlich und regelmäßig die Hände waschen kann, braucht kein Desinfektionsmittel in der Tasche zu haben. Quellen RKI Epidemiologisches Bulletin 19/2020 vom 07.05.2020 Link Fragen und Kontakt Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Hygiene, Hygienetipp
Was gilt bei der Auswahl von Desinfektionsmitteln bei Arbeiten mit gentechnisch veränderten Viren?
Seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gingen zum Thema Desinfektionsmittel und deren Wirkspektren gegen Viren vermehrt Fragen unserer Kunden ein. In diesem Beitrag widmen wir uns nun dem speziellen Thema des Einsatzes von Desinfektionsmitteln bei Arbeiten mit gentechnisch veränderten Viren. Was sind gentechnisch veränderte Viren bzw. GVO? Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind entsprechend der Richtlinie 2001/18/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 12. März 2001 (Freisetzungsrichtlinie) definiert. Die genetischen Veränderungen an Organismen können auf unterschiedliche Weise herbeigeführt werden: Durch gezieltes Abschalten einzelner Gene Durch den Einbau von arteigenen oder artfremden Genen. Letzteres ist mit Rekombinationstechniken möglich Durch direktes Einführen von Erbgut fremder Arten, Zellfusion oder Hybridisierungsverfahren. Wofür werden GVO aktuell in der Medizin eingesetzt? Biomedizinische Grundlagenforschung Arzneimittel- und Impfstoffherstellung Diagnostik Gentherapie Wie erfolgt die Auswahl des richtigen Desinfektionsmittels? Generell gilt bei Viren, dass sich der Wirkbereich von Desinfektionsmitteln nach der Virusstruktur richtet. Die Beschaffenheit der Virushülle bzw. des Viruskapsids (im Fall von unbehüllten Viren) entscheidet über die Infektiosität von Viruspartikeln. Dies trifft auch auf virale GVO zu. Da Desinfektionsmittel primär die Virushülle und/ oder das Kapsid von Viruspartikeln angreifen, erfolgt die Auswahl des Desinfektionsmittels bei rekombinanten Viren in Abhängigkeit des Ursprungs der Virushülle bzw. des Kapsids. In Deutschland bieten Desinfektionsmittellisten, wie die des VAH19 oder der DVG20 Unterstützung bei der Wahl des richtigen Desinfektionsmittels. Behüllte vs. unbehüllte Viren: Welches Desinfektionsmittel ist anzuwenden? Behüllte rekombinante Viren bzw. virale Vektoren: Enthalten in ihrer Hülle häufig veränderte virale Proteine oder weitere zusätzlich exprimierte Proteine -> hierdurch ist jedoch keine wesentliche Änderung der Stabilität der Lipidhülle ggü. Desinfektionsmitteln zu erwarten Bei Arbeiten mit GVO, die auf behüllten Viren basieren, sind Desinfektionsmittel mit dem Wirkspektrum "begrenzt viruzid" ausreichend Unbehüllte rekombinante Viren: lipophile unbehüllte rekombinante Viren: Adeno-, Noro- und Rotaviren  -> Verwendung von Desinfektionsmitteln mit dem Wirkbereich "begrenzt viruzid PLUS" hydrophile unbehüllte rekombinante Viren: z.B. Parvoviren -> Verwendung von Desinfektionsmitteln mit dem Wirkbereich "viruzid" Die vollständige Übersicht aus dem Epidemiologischen Bulletin 36/2020 zu den Wirkbereichen von Desinfektionsmitteln bei gentechnisch veränderten Viren finden Sie hier zum Download:

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Quellen RKI Epidemiologisches Bulletin 36/2020 vom 03.09.2020 Link meduplus Smart Learning® Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link Fragen und Kontakt Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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