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Mobilität im Alter wiedergewinnen

Unser Ziel ist es auch im fortgeschrittenen Alter gut beweglich zu bleiben, denn Bewegung ist Lebensqualität.

Jedoch können sich im Laufe der Zeit Bewegungseinschränkungen einschleichen. Auch führen möglicherweise Krankheiten zu einer geschwächten Mobilität. Unser Körper kann tatsächlich Bewegungsmuster verlernen. Dies kann unter Umständen sehr entmutigend für die Betroffenen sein.

Gerade in der Pflege ist der Erhalt der Mobilität ein bedeutsamer Faktor, um die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern. Daher ist es erforderlich, diese weitestgehend zu erhalten, bzw. nach Möglichkeit wieder herzustellen.

 

Wie erlernen wir Bewegung?

Unser Gehirn ist in der Lage neue Verbindungen durch Bewegung herzustellen oder wieder zu erlernen, denn Körper und Gehirn kommunizieren natürlich miteinander.

Betrachten wir ein Baby oder Kleinkind: Es erlernt neue Bewegungen im Laufe der Zeit durch Wiederholung. Erst Krabbeln, dann Stehen, später Laufen. Im Kindesalter kommen immer mehr Bewegungsinformationen hinzu.

Dies funktioniert tatsächlich in jedem Alter.

Hierfür stehen uns drei bewegungssteuernde Systeme zur Verfügung:

  •     Das visuelle System
  •     Das Gleichgewichtssystem
  •     Das propriozeptive System

 

Das visuelle System

Wir nehmen Informationen mit den Augen auf und verarbeiten diese weiter im Gehirn. Es steht mit allen wichtigen Hirnarealen in Verbindung, die an der Steuerung der Bewegung beteiligt sind.

Das Gleichgewichtssystem

Es stabilisiert und koordiniert uns und ermöglicht damit die Bewegung im Raum zu steuern. Gerade nach langer Bettlägerigkeit ist ein Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe sinnvoll.

Das propriozeptive System

Es ist verantwortlich dafür, wie unser Gehirn die Bewegung im Raum wahrnimmt und wie die Gliedmaßen zueinanderstehen, wie Kopf, Rumpf, Arme und Beine. Die Rezeptoren hierfür sind über den ganzen Körper verteilt: Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke.

 

Fazit

Selbst mit leichtem Training können neue Bewegungsmuster wieder erlernt werden.

Um noch einmal das Beispiel des Kleinkindes aufzugreifen: Bedenken Sie, wie viele Versuche es benötigt, um am Ende den ersten Schritt zu tun. Es braucht Ausdauer.

Die Wiederentdeckung und Förderung der Bewegungskompetenz ist daher ein bedeutsames Ziel in der Pflege: Die Kinästhetik befasst sich genau damit.

 

Die Kinästhetik

als Lehre von der Kunst der Bewegungswahrnehmung wurde in den 1970er-Jahren von Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta entwickelt. Ende der 80er-Jahre wurden Kinästhetik durch Prof. Dr. Christel Bienstein und Frau Suzanne Schmidt für die Pflege entdeckt.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem neuen Kurs:
Carely: Mobilität in der stationären oder ambulanten Pflege.
Dieser Kurs ist Teil des Gesamtpaketes unsere Pflegekurse für den ambulanten und stationären Bereich.

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