Impfung

Einwände gegen das Impfen: „Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken.“

trotz Impfung erkranken

Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut (RKI) Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der in diesem Artikel behandelte Einwand bezieht sich auf die Risiken von Impfungen im Säuglingsalter.

„9: Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken.“

Impfgegner bringen nicht selten das Argument, dass Säuglinge Impfungen generell schlechter vertragen als ältere Kinder, und Impfungen im Säuglingsalter daher unterlassen werden sollten. Da kann man sich nur fragen, woher diese Annahme kommt, den bewiesen wurde sie bisher nicht (vgl. RKI, 2016).  Vollkommen abwegig ist der Gedanke aber auch nicht, und daher werden eben auch keineswegs alle Impfstoffe bereits im Säuglingsalter verabreicht. Eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln sowie gegen Meningokokken erfolgt aus gutem Grund erst um den ersten Geburtstag des Babys.

Und ja in der Tat wird empfohlen, besonders bei extremen Frühgeburten, vorsichtig mit Impfungen umzugehen und nach einer Impfung ein besonderes Augenmerk auf die Herz- und Lungenfunktion zu legen. Bewiesen ist jedoch, das Frühgeborene zumeist anfälliger gegenüber Infektionen sind bzw. Säuglinge häufig viel schwerer mit bestimmte Infektionen, wie z.B. Haemophilus influenzae und Keuchhusten zu kämpfen haben, als ältere Kinder. Wenn Kinder bei einer Keuchhusten-Infektion jünger als sechs Monate sind, kommt es in rund 25 Prozent der Fälle zu Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Atemstillständen. Danach sinkt die Kom­pli­ka­ti­ons­rate auf etwa fünf Prozent. Hier muss man also Risiko gegen Nutzen abschätzen, und dies sollte in der Regel in den allermeisten Fälle zu Gunsten einer Impfung ausfallen.

Alle Einwände

  1. Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link 
  2. Krankmachende Erreger existieren nicht. Link
  3. Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden. Link
  4. Man kann trotz Impfung erkranken. Link
  5. Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung. Link
  6. Wir Eltern haben als Kinder diese Infektionskrankheiten auch durchgemacht und gut überstanden. Link
  7. Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link
  8. Impfungen in der Schwangerschaft sind nicht notwendig. Link
  9. Zu früh durchgeführte Impfungen bilden für Kinder vermeidbare Risiken. Link
  10. Durch die vielen Impfungen und Mehrfachimpfstoffe wird das Immunsystem des kleinen Kindes überlastet. Link
  11. Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen. Link
  12. Impfungen fördern Allergien. Link
  13. Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar. Link

Quellen und weiterführende Literatur

  • Original-Text des Robert Koch-Institut Link
  • Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link

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