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Meduplus, Risikomanagement

Neuer Kurs: Kommunikation im Schadenfall

kommunikation im schadenfall

Wir freuen uns Ihnen jetzt unseren neuen Kurs „Kommunikation im Schadenfall“ zusammen mit Funk Health Care Consulting anbieten zu können. Kommunikation im Schadenfall ist ein Thema, bei dem im Krankhaus noch oft Verunsicherung herrscht. Gerade in Zeiten hoher Belastung im Krankenhausalltag ist eine effektive und rechtssichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient unabdingbar. In diesen Fällen kann auch für den Arzt die Kommunikation emotional belastend sein. Umso wichtiger ist es also, nicht nur die rechtlichen Grundlagen zu kennen, sondern auch deeskalierend kommunizieren zu können.

Onlinekurs Kommunikation im Schadenfall

Die folgenden Themen werden im Kurs behandelt:

  • gesetzliche Grundlagen der Kommunikation im Schadenfall
  • juristische Rahmenbedingungen und Dokumentation der Aufklärung
  • Kommunikationstools und -Modelle
  • Gesprächs- und Deeskalationstechniken

Dank Lang- und Kurzversion des Kurses ist dieser immer angepasst an das Vorwissen der Teilnehmer – wer sich gut auskennt, kommt schnell durch den Kurs. Wissenslücken werden zielgerichtet geschlossen. Das motiviert die Teilnehmer und erhöht den Lernerfolg nachhaltig. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat zur erfolgreichen Teilnahme.

Der Kurs findet komplett online statt. So sparen Sie sich nicht nur die die Reisekosten, sondern können auch in Zeiten von Reisebeschränkungen sicher und vorausschauend die Schulung Ihrer Mitarbeiter planen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Ärzte, welche effizient und rechtssicher zum Thema Komplikationen bei medizinischen Behandlungen kommunizieren wollen.

Zusammenarbeit mit Funk Health Care

meduplus bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Funk Health Care Consulting E-Learning Kurse für ärztliches und pflegerisches Personal an. Neben dem Kurs Kommunikation im Schadenfall bieten wir ebenfalls Kurse zur Patientenaufklärung an.

Das meduplus Smart Learning® bietet deutliche Vorteile gegenüber dem klassischen E-Learning oder Frontalunterricht. Anstatt alle Mitarbeiter zentral per Frontalunterricht fortzubilden, ermöglicht dieser Kurs die individuelle Fortbildung, dank E-Learning jederzeit und überall.

JETZT ANMELDEN

Mehr Informationen zum KURS

Sind Sie bereits meduplus Kunde? Oder möchten Sie einen oder mehrere Mitarbeiter anmelden? Kontaktieren Sie uns um weitere Informationen zu erhalten.

Fragen und Kontakt

Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen oder zu unserem Schulungsprogramm an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Mit Ihrer Anmeldung zu unserem Newsletter erhalten Sie jede Woche Informationen aus dem Bereich Hygiene. Melden Sie sich dazu mit Ihrer Mailadresse an:

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Meduplus, Risikomanagement

Neuer Kurs: Kommunikation im Schadenfall

Händewaschtag 2019

Wir freuen uns Ihnen jetzt unseren neuen Kurs „Kommunikation im Schadenfall“ zusammen mit Funk Health Care Consulting anbieten zu können. Kommunikation im Schadenfall ist ein Thema, bei dem im Krankhaus noch oft Verunsicherung herrscht. Gerade in Zeiten hoher Belastung im Krankenhausalltag ist eine effektive und rechtssichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient unabdingbar. In diesen Fällen kann auch für den Arzt die Kommunikation emotional belastend sein. Umso wichtiger ist es also, nicht nur die rechtlichen Grundlagen zu kennen, sondern auch deeskalierend kommunizieren zu können.

Onlinekurs Kommunikation im Schadenfall

Die folgenden Themen werden im Kurs behandelt:

  • gesetzliche Grundlagen der Kommunikation im Schadenfall
  • juristische Rahmenbedingungen und Dokumentation der Aufklärung
  • Kommunikationstools und -Modelle
  • Gesprächs- und Deeskalationstechniken

Dank Lang- und Kurzversion des Kurses ist dieser immer angepasst an das Vorwissen der Teilnehmer – wer sich gut auskennt, kommt schnell durch den Kurs. Wissenslücken werden zielgerichtet geschlossen. Das motiviert die Teilnehmer und erhöht den Lernerfolg nachhaltig. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat zur erfolgreichen Teilnahme.

Der Kurs findet komplett online statt. So sparen Sie sich nicht nur die die Reisekosten, sondern können auch in Zeiten von Reisebeschränkungen sicher und vorausschauend die Schulung Ihrer Mitarbeiter planen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Ärzte, welche effizient und rechtssicher zum Thema Komplikationen bei medizinischen Behandlungen kommunizieren wollen.

Zusammenarbeit mit Funk Health Care

meduplus bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Funk Health Care Consulting E-Learning Kurse für ärztliches und pflegerisches Personal an. Neben dem Kurs Kommunikation im Schadenfall bieten wir ebenfalls Kurse zur Patientenaufklärung an.

Das meduplus Smart Learning® bietet deutliche Vorteile gegenüber dem klassischen E-Learning oder Frontalunterricht. Anstatt alle Mitarbeiter zentral per Frontalunterricht fortzubilden, ermöglicht dieser Kurs die individuelle Fortbildung, dank E-Learning jederzeit und überall.

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Aufbereitung Medizinprodukte, Meduplus

Aufbereitung von Medizinprodukten in Berlin: Präsenztag am 24. Mai 2019

Aufbereitung von Medizinprodukten

Medizinisches Personal, das mit der Aufbereitung von Medizinprodukten betraut ist, benötigt gemäß geltender Vorgaben des Gesetzgebers (z. B. in der MPBetreibV) eine Qualifikation. War die Aufbereitung von Medizinprodukten nicht Teil der Berufsausbildung, muss diese Qualifikation in Form von entsprechenden Fortbildungen nachgeholt werden.

meduplus bietet eine passende Smart Learning®-Lösung mit nur einem Präsenztag nach dem Curriculum der Bundesärztekammer an. Es sind noch begrenzte Plätze für unseren Präsenztag am 24. Mai 2019 in Berlin verfügbar. Jetzt anmelden!

Themen im Smart Learning® praxisrelevant aufbereitet

Der Kurs zur Aufbereitung von Medizinprodukten richtet sich an erfahrene Praxismitarbeiter/innen mit medizinischer Ausbildung (Medizinische Fachangestellte, Krankenschwestern/-pfleger). In einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltung werden die nach dem Curriculum der Bundesärztekammer anerkannten Kursinhalte vermittelt. Durch die meduplus Smart Learning® Methode wird dabei die Präsenzzeit von 24 Stunden (3 Tage) auf eine einzelne Tagesveranstaltung reduziert.

Die Sachkenntnis für die Aufbereitung von Medizinprodukten (§ 4 Absatz 3 MPBetreibV) umfasst folgende Inhalte:

  • Instrumentenkunde (ggf. fachgruppenspezifisch)
  • Kenntnisse in Hygiene/Mikrobiologie (einschließlich Übertragungswege)
  • Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten gemäß der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention

Aufbereitung von Medizinprodukten: Präsenztermine 2019 in Berlin, Hamburg und Köln

Nach der Buchung können sich die Teilnehmer für einen unserer bundesweit stattfindenden Präsenztage anmelden. Der nächste Termin ist am 24. Mai 2019 in Berlin. Es sind noch Restplätze verfügbar, melden Sie sich am besten schnell an.

Die weiteren Termine für 2019 lauten wie folgt:

  • 10. September 2019 in Hamburg
  • 14. November 2019 in Köln

Die aktuellen Termine finden Sie hier.

Jetzt anmelden

meduplus Smart Learning®

Die Vorteile des Blended Learning-Kurses auf einen Blick:

  • Nachhaltiger Lernerfolg bei minimaler Abwesenheit
  • Kosten- und zeiteffizient durch Blended Learning
  • Zertifizierung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer
  • Anerkennung für Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) mit 24 RbP-Punkten
  • Zwei Jahre Zugang zur meduplus Learning Community

Alle meduplus Smart Learning® Kurse sind auf beliebig vielen mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones) und stationären Rechnern (PC, Mac) parallel nutzbar.

 

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Meduplus, Unkategorisiert

Pflichtschulungen mit meduplus

Die sogenannten „Pflichtschulungen“ sind für Arbeitgeber ein aufwändiges Thema. Gerade in den gesundheits- und lebensbedrohlichen Bereichen Notfälle, Hygiene, Brandschutz und Arbeitsschutz ist es aber sehr sinnvoll, einmal im Jahr zu schulen – schließlich lernt der Mensch auch durch Wiederholung.

In der Realität sind diese Schulungen aber oft nicht sehr sinnvoll. Qualitativ hängen sie sehr vom Wissensstand und didaktischen Sachverstand des jeweiligen Trainers ab. Zudem müssen alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit verfügbar sein, gerade in Einrichtungen des Gesundheitswesens ein unmögliches Unterfangen. Von der Motivation der Mitarbeiter den Vorträgen wirklich zu folgen, mal ganz abgesehen.

Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und buchen Sie unser zeit- und ortsabhängige E-Learning-Lösung:

  • Alle Pflichtfortbildungen für Ihre Mitarbeiter
  • Schnell und zeiteffizient dank E-Learning
  • Keine Installation, sofort starten
  • 10€ Rabatt für meduplus Stammkunden

 FLYER HERUNTERLADEN

Ihre Vorteile

  • Von Medizinern für Mediziner – Lernen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen
  • Aktuelle Inhalte und laufende Updates
  • Reduzierte Abwesenheitszeit Ihres Personals mit nachhaltigem Lernerfolg
  • E-Learning nach der meduplus Smart Learning® Methode
  • Für 1, 100 oder 1.000 Mitarbeiter ohne Softwareinstallation sofort starten!
  • Online und mobil, bei der Arbeit, auf dem Heimweg oder zu Hause, verfügbar auf allen Endgeräten (BYOD)

Paket Pflichtschulungen

Aus diesem Grund haben wir ein Paket zusammengestellt, das Sie für Ihre Mitarbeiter buchen. Ihre Mitarbeiter melden sich bei uns an und erledigen ihre Pflichtschulungen online. Das kann während der Arbeit, auf dem Heimweg oder zu Hause vom Sofa gemacht werden – je nach Präferenz. Unser System funktioniert auf jedem Endgerät, vom PC bis zum Smartphone!

Jährlich müssen folgende Bereiche geschult werden:

  • Hygiene 2019 für Ärzte, Pflegekräfte, MFA und med. Hilfspersonal
  • Arbeitsschutz 2019
  • Brandschutz 2019
  • Notfallmanagement, Erste Hilfe, Basic Life Support (BLS) 2019

Dieses Paket kostet 60€ / Jahr und Teilnehmer.

Paket Pflichtschulungen Plus

Nicht jährlich, aber regelmäßig müssen zudem die Bereiche Datenschutz, Dokumentation und Gleichbehandlung gelehrt werden. Eine jährliche Wiederholung der Themen kann aber sicherlich nicht schaden!

  • Alle Kurse des Pakets Pflichtschulungen
  • Schweigepflicht, Dokumentation Datenschutz 2019
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) 2019

Dieses Paket kostet 70€ / Jahr und Teilnehmer.

Flyer herunterladen

©vege – stock.adobe.com

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Hygiene, Meduplus

Dürfen in Flur und Wartebereich einer Praxis Teppichböden liegen?

Praxis Teppichböden

Dürfen in Flur und Wartebereich einer Praxis Teppichböden liegen?

Nein.

Fußböden sollen die tägliche Feuchtreinigung ermöglichen (glatte, wischbare Beläge). Grundsätzlich kommen aber auch textile Fußbodenbeläge in Betracht, sofern die Einrichtung über die Ausstattung verfügt, z.B. Erbrochenes oder Blut ohne Flecken oder Rückstände zu beseitigen. Entsprechende Bodenbeläge werden von spezialisierten Herstellern angeboten.

Haben Sie es gewußt? – Sehr gut!

Aber wissen auch alle Kolleginnen und Kollegen im Ärzte- und Pflegeteam so gut Bescheid wie Sie?

meduplus bietet Kurse für alle Mitarbeiter – Ärzte, Pflegekräfte und Hilfspersonal – vom Grundkurs bis zum Hygienebeauftragten Arzt und Hygienebeauftragten in der Pflege. Refresherkurse und Updates halten Ihr gesamtes Team up-to-date.

Mehr Informationen und Beratung

Weitere Informationen und einen Überblick über unser Programm erfragen Sie gern bei unserem Vertrieb. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kontakt aufnehmen

Gerne stehen wir auch telefonisch zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Hygiene, Meduplus

Professor Kramer über Infektionsprävention bei Gefäßkathetern (Teil 2)

Infektionsprävention bei Gefäßkathetern

Meduplus Autor Professor Dr. Axel Kramer beantwortet in diesem Artikel eine Frage der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH) zum Thema Infektionsprävention bei Gefäßkathetern. Den ersten Teil der Anfrage finden Sie hier.

Infektionsprävention bei Gefäßkathetern

Anfrage:

Was konnte mit den neuen Guidelines nun erreicht werden bzw. was sind die aus Ihrer Sicht wichtigsten Verbesserungen?

Professor Kramer:

Aufbauend auf der Risikobewertung werden im ersten Teil der Empfehlung zur Prävention Katheter-assoziierter Blutstrominfektionen detaillierte Maßnahmen zur Prävention von Infektionen bei nicht getunnelten zentralvenösen Kathetern und im zweiten Teil bei periphervenösen Verweilkanülen und arteriellen Kathetern gegeben. Die wichtigsten Verbesserungen betreffen die maximalen Barrieremaßnahmen und die remanente Hautantiseptik beim Legen eines ZVK, die Antisepsis und die Wechselintervalle der Verbände, die Integration von Alerts zur täglichen Überprüfung der Notwendigkeit des ZVK (allein dadurch können bis zu 25 % der ZVK früher entfernt werden), die Einhaltung der Antisepsis bei Manipulationen an Hubs und Zuspritzstellen sowie die Festlegung an die Zubereitung/Herstellung von intravenösen Arzneimitteln/Infusionslösungen. Von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der Richtlinie sind die Empfehlungen zur Schulung/ Vermittlung von Wissen und zum Training der Fähigkeiten.

Für PVK gilt die Prämisse, dass sie bei nichtintensivpflichtigen Patienten gegenüber dem ZVK zu bevorzugen sind, sofern es die klinische Situation zulässt. Auch hier ist die Indikation für die weitere Nutzung täglich zu überprüfen. Das konkrete Vorgehen bei der Anlage und in der Erhaltungspflege ist in einem schriftlichen Standard („PVK-Präventionsbündel“) verbindlich festzulegen.

Im Zeitraum nach dem Erscheinen der Vorläuferempfehlung im Jahr 2002 ist die Zahl der am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) teilnehmenden Intensivstationen in Deutschland auf 839 im Jahr 2014 angestiegen. Ein wichtiges Ergebnis der Surveillance ist die signifikante Abnahme ZVK-assoziierter Infektionen sowohl im Ergebnis der Einführung einer Surveillance an sich als auch im Ergebnis der Umsetzung der infektionspräventiven Maßnahmen [Quellen in der aktuellen KRINKO-Empfehlung 2017].

Quellen:

  • KRINKO. Prävention von Infektionen, die von Gefäßkathetern ausgehen. Teil 1 – Nichtgetunnelte zentralvenöse Katheter. Bgbl 2017; 60: 171–206.
  • Teil 2 – Periphervenöse Verweilkanülen und arterielle Katheter. Bgbl 2017; 60: 207-15.
  • Hinweise zur Blutkulturdiagnostik. Informativer Anhang 1. Bgbl 2017; 60:216-30.
  • Hinweise zur Implementierung. Informativer Anhang 2. Bgbl 2017; 60: 231-244

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus

Prof. Dr. med. habil. Axel Kramer ist Referent, Hauptautor des Skriptes und festes Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus. Er ist inhaltlich hauptverantwortlich für die Kurse Hygienebeauftragter Arzt und Hygienebeauftragte in der Pflege.

Als Referent der meduplus-Abschlußkoloquien ist er bei unseren Teilnehmern hochgeschätzt und steht auch nach Abschluß der Kurse mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Hygiene, Meduplus

Professor Kramer über Infektionsprävention bei Gefäßkathetern

Infektionsprävention bei Gefäßkathetern

Meduplus Autor Professor Dr. Axel Kramer ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Hygiene in Deutschland. So erreichen ihn immer wieder Anfragen nach seiner Meinung zu speziellen Hygienethemen.

Infektionsprävention von Infektionen bei Gefäßkathetern

Anfrage

In Deutschland wurden von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert Koch Institut neue Guidelines zum Thema Prävention von Infektionen herausgebracht. Welche Rolle spielt die Infektionsprävention von Infektionen, insbesondere bei Gefäßkathetern?

Antwort von Professor Kramer

Da je nach Fachdisziplin bzw. spezifischer Behandlungsmaßnahme 30 bis etwa 90% der nosokomialen Infektionen (NI) durch Einhaltung von Hygieneregeln verhindert werden können, muss von allen Verantwortungsträgern das Mögliche unternommen werden, um das Qualitätsmanagement der Krankenhaushygiene auszugestalten und durchzusetzen. Die Infektionsprävention erfordert eine umfassende, hoch spezialisierte, ineinandergreifende Multibarrierenstrategie, deren Aktualisierung auf der Grundlage des Erkenntnisfortschritts eine fortlaufende Herausforderung darstellt. Im Infektionsschutzgesetz (IfSG) als dem zentralen Bundesgesetz in Deutschland sind die Rahmenbedingungen für die Prävention von NI festgelegt; das betrifft diesbezügliche Meldepflichten (Erreger mit speziellen Resistenzen, Surveillance von NI, Ausbruchmanagement) und die Festlegung der Basismaßnahmen der stationären und ambulanten Gesundheitseinrichtungen zur Realisierung der Krankenhaushygiene. Zur detaillierten Umsetzung des IfSG werden von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) die für die jeweilige Aufgabenstellung relevanten Maßnahmen zum Infektionsschutz z.B. Injektionen/ Punktionen, beim Legen von Blutgefäß- und Harnwegkathetern, bei der Beatmung, bei chirurgischen Eingriffe, immunsupprimierten Patienten und Frühgeborenen begründet und zugleich deren Evidenz bewertet. Durch das IfSG wurde die Verbindlichkeit der Empfehlungen der KRINKO mit der Aussage erhöht, dass „der Stand der medizinischen Wissenschaft vermutet wird, wenn jeweils die veröffentlichten Empfehlungen beachtet wurden“.

Die Infektionsprävention ist ein essentielles Kriterium für die Patientensicherheit. Es gibt zwar kein Nullrisiko für NI, aber sehr wohl eine Zerotoleranz gegenüber Hygienemängeln. Durch das Einhalten der Standards durch jeden Mitarbeiter gegenüber Handlungslücken kann den Anteil der NI auf das unvermeidbare Minimum reduziert werden. So können z.B. in der kolorektalen Karzinomchirurgie durch die Bündelstrategie bis zu 60% der SSI vermieden werden [Kramer A. et al. Zbl Chir 2016; 141(06): 591-6]. Bei Katheter-assoziierten Blutstrominfektionen (CABSI) können durch infektionspräventive Maßnahmen sogar bis zu 70% der Infektionen vermieden werden[Quellen in der aktuellen KRINKO-Empfehlung 2017].

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus

Prof. Dr. med. habil. Axel Kramer ist Referent, Hauptautor des Skriptes und festes Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus. Er ist inhaltlich hauptverantwortlich für die Kurse Hygienebeauftragter Arzt und Hygienebeauftragte in der Pflege.

Als Referent der meduplus-Abschlußkoloquien ist er bei unseren Teilnehmern hochgeschätzt und steht auch nach Abschluß der Kurse mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Meduplus

5 Gründe für den Einsatz von E-Learning im Krankenhaus

E-Learning im Krankenhaus

Auch heute wird noch über den grundsätzlichen Einsatz von E-Learning im Krankenhaus diskutiert. Warum eigentlich? Die Vorteile, die professionelle E-Learning Angebote haben, sind unabstreitbar. In einem aktuellen Artikel der f&w – Führen und Wirtschaften im Krankenhaus – werden die Vorteile des E-Learning dargestellt.

Gründe für den Einsatz von E-Learning im Krankenhaus

1. Reichweite

E-Learning ermöglicht die Fort- und Weiterbildung großer Nutzergruppen an verschiedenen Orten, gerade auch außerhalb der Hauptstandorte. So ist die Sicherstellung und Dokumentation eines einheitlichen Fortbildungsangebots für die gesamte Belegschaft ohne weiteres möglich. Gerade in großen Betrieben.

2. Flexibilität

Die Abstellung von Personal kann für die Verantwortlichen eine echte Herausforderung sein. Mit E-Learning sind die Fortzubildenden nicht im Hörsaal gefangen, sondern auf der Station und können flexibel und je nach Arbeitsaufkommen ihren Lehrplan selbstständig abarbeiten. Eine Herausforderung stellt dabei noch die technische Ausstattung des Stationspersonals dar. Aber durch eine kostengünstige Aufrüstung, zum Beispiel mit Tablet-Computern, können E-Learning-Inhalte überall verfügbar gemacht werden. Zudem können die Schulungsangebote auch von privaten Endgeräten ohne Probleme angesteuert werden.

3. Wandel

Durch technische und legislative Änderungen ergibt sich ein viel höherer Schulungsbedarf als früher. Themen wie Hygiene, Datenschutz und Compliance erfahren regelmäßig wichtige Aktualisierungen, die das Personal zwingend lernen muss. Dank E-Learning können die Mitarbeiter gezielt auf den aktuellen Stand gebracht werden. Mit modernen E-Learning-Systemen, wie meduplus Smart Learning®, werden die Teilnehmer bei ihrem aktuellen Wissenstand abgeholt und müssen nicht das gesamte Wissen noch einmal hören. Im Umkehrschluß kann auf Knopfdruck nachgewiesen werden, wie viel Personal eine bestimmte Schulung wahrgenommen und mit nachweisbarem Erfolg abgeschlossen hat.

4. Kosten

Die Kosten für E-Learning-Schulungen sind generell günstiger als Kosten für Präsenzveranstaltungen. Es entfallen beispielsweise die Kosten für Reisetätigkeit, Übernachtung und Verpflegung. Zudem werden Kosten, die durch Abwesenheit des Personals entstehen, deutlich reduziert. Der zuständige Dozent, meist ein Experte aus dem Haus, wird auch nicht mehr für die gesamte Zeit gebunden.

5. Kommunikation

Digitale Lernprogramme ermöglichen eine vereinfachte Kommunikation zwischen Krankenhaus-Management und Teilnehmern – im Fall von meduplus Smart Learning® auch das Networking der Teilnehmer untereinander. Für das Krankenhaus ist eine papierlose und gleichzeitig rechtssichere Dokumentation der Fortbildungsmaßnahmen möglich.

meduplus Smart Learning®

meduplus Smart Learning® ist ein Blended-Learning-Ansatz, der modernstes E-Learning mit einer stark verkürzten Präsenzveranstaltung kombiniert. Ergänzt wird dieses System durch eine Lern-Community mit Updates und Lehrmaterialien für Teamschulungen, die auch nach Abschluss des Kurses verfügbar bleiben. meduplus Smart Learning® ermöglicht E-Learning im Krankenhaus, in der Praxis oder zu Hause.

  • Ein modernes E-Learning System mit exzellenter Didaktik
  • Deutlich verkürzte Präsenzveranstaltungen
  • Kontinuierliche Updates & Lern-Community

In unseren Kursen wechseln Wissensvermittlung und Assessment. Wir belohnen Vorwissen und vermitteln Freude am Lernen. Erfahrene Ärzte und Pflegekräfte klicken sich schneller durch den Kurs, Wissenslücken werden auf Knopfdruck geschlossen. Dies motiviert und reduziert gleichzeitig die Bindung des Personals auf ein Minimum.

News
Hygienebeauftragte Pflege, Hygienebeauftragter Arzt, Meduplus

Update der Kurse Hygienebeauftragte Ärzte und Pflege 2017

Seit der ersten Veröffentlichung unserer Kurse im Jahr 2015 und der kompletten Überarbeitung 2016 hat sich in der Hygiene viel getan. Ganz aktuell ist beispielsweise eine Anpassung der Richtlinien für die Händehygiene des Robert Koch-Instituts und der AWMF.

Wir bei meduplus haben hohe Ansprüche an die Qualität und Aktualität unserer Kurse. Deshalb haben wir ein fachliches Update der Kurse Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) und Hygienebeauftragte in der Pflege (HBP) vorgenommen.

Update der Kurse Hygienebeauftragte Ärzte und Pflege 2017

Seit Anfang März 2017 steht das Update der Kurse Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) und Hygienebeauftragte in der Pflege (HBP) für alle Bestands- und Neukunden zur Verfügung. Die Revision der Inhalte wurde von unserem wissenschaftlichen Beirat vorgenommen. Dabei wurde der gesamte Kurs mit allen 20 bzw. 21 Modulen auf Aktualität geprüft und überarbeitet. In nahezu allen Modulen wurden Passagen ergänzt oder aktualisiert.

Unsere Bestands- und Neukunden erhalten das Update automatisch, es sind keine weiteren Aktionen erforderlich.

Die aktualisierten Inhalte stehen auch Nutzern zur Verfügung, die den HBA- oder HBP-Kurs bereits abgeschlossen haben. Unser erklärtes Ziel ist der nachhaltige Trainingserfolg. Dies schließt kontinuierliche Updates ein. Oder anders ausgedrückt, wir wollen, dass unsere Teilnehmer auch nach Abschluß des Kurses auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft bleiben.