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Coronavirus, Influenza, Virale Infektionen

Gurgeln als sinnvolle Ergänzung zu den Präventionsmaßnahmen AHA+L

corona immunität

Warum hilft das Gurgeln im Kampf gegen das Corona Virus?

Gurgeln als sinnvolle Ergänzung zu den Präventionsmaßnahmen AHA+L? Ja, Sie haben schon richtig gehört. Die DGKH spricht eine eindeutige Empfehlung für viruzides Gurgeln und viruzide Nasensprays im Kampf gegen das SARS CoV-2 Virus aus.

Die Vorbeugungsmaßnahmen gegen eine Infektion sind in Zeiten der Pandemie entscheidend, denn ein Großteil der Infizierten verbreitet das Virus schon bevor überhaupt erste Symptome bei ihnen einsetzen. Mit Abstandswahrung, dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, der Händedesinfektion und der Belüftung von Innenräumen wurde zu Beginn der Pandemie ein guter Grundstein in Sachen Prävention gesetzt, eine ganz simple Präventionsmaßnahme wurde dabei jedoch völlig aus den Augen verloren:

Antiseptisches Gurgeln und nasale Antiseptik reduzieren die Viruslast an den Eintrittspforten erheblich und verringern damit nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, sondern beeinflussen auch den Schweregrad der Infektion (vgl. DGKH, 2020).

In der Vergangenheit war es üblich Gurgeln zur Behandlung und zur Verringerung bakterieller/viraler Infektionen einzusetzen und in Japan und Korea wird diese Maßnahme schon zu Zeiten der Schweinegrippe sowie seit Beginn der Corona Pandemie propagiert und ausdrücklich empfohlen. Damit ist Gurgeln eine der simpelsten und trotzdem effektiven Präventionsmaßnahmen, die hier in Deutschland vielleicht grade aufgrund ihres simplen Charakters bisher kaum genutzt wird.

Wissensstand zur viruziden Wirksamkeit und Langzeitfolgen

Es wurde nachgewiesen, dass Nasensprays auf Basis von Carragelose und PVP-Iod > 0,23%, Mundwässer auf Basis ätherischer Öle, Grüner Tee, Granatapfel- und Aroniasaft sowie Salbeiextrakt viruzid wirksam sind und darüber hinaus eine sinnvolle Präventionsmaßnahme zum Schutz vor eine Infektion mit SARS CoV-2 darstellen. In der nachfolgende Infografik sind die einzeln Mittel für das viruzide Gurgeln bzw. für die nasale Antiseptik einmal gegenübergestellt worden.

viruzides Gurgeln

Beim Gurgeln mit Carragelose, Ethanol + ätherische Öle, Kochsalzlösungen oder Grünem Tee besteht kein nennenswertes Risiko. Beim Gurgeln mit PVP-Iod muss man hingegen schon vorsichtiger sein, aufgrund der täglich empfohlen Aufnahmemenge bzw. möglichen Allergien und Kontraindikation. Die lediglich Anwendung von PVP-Iod in der Mundhöhle in Konzentrationen von bis zu 2,5% soll aber für bis zu 5 Monate dennoch sicher sein.
Bei Octenidin kann ein mögliches Risiko von zunächst nicht bemerkbaren Langzeitnebenwirkungen bisher nicht ausgeschlossen werden.

Empfehlungen der DGKH für Bevölkerung und medizinisches Personal

Gurgeln dient als sinnvolle Präventionsmaßnahme, wenn sie vor gemeinschaftlichen Aktivitäten, Essenseinahmen, bei Familientreffen, bei beruflichen Gruppentreffen, Gottesdiensten und sonstigen religiösen Feiern, Beerdigungen usw. Anwendung findet. Für medizinisches Personal in Gesundheitseinrichtungen, wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Artpraxen, wird empfohlen zu Hause und zusätzlich noch ein weiteres Mal in der Einrichtung zu gurgeln. Beim Ausspeien der Gurgellösung muss eine Kontamination der Umgebung durch weitere Hygienemaßnahmen unbedingt vermieden werden.

gurgeln gegen corona

Quellen und weiterführende Literatur

  • Empfehlung der DGKH: Viruzides Gurgeln und viruzider Nasenspray vom 07.12.2020 Link
  • meduplus Microlearning Coronavirus Link

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Impfung, Influenza

Frage der Woche: Gilt die Grippeschutzimpfung als die beste Schutzmaßnahme gegen die saisonale Influenza?

Unsere Frage der Woche lautet: Gilt die Grippeschutzimpfung als die beste Schutzmaßnahme gegen die saisonale Influenza?

Ja, eine Studie des RKI zeigt, dass die Impfung bei ca. 2/3 der Geimpften wirkt und nachweislich den besten Schutz gegen die Grippe liefert. Die AHA + L Regeln ersetzt sie allerdings nicht.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt bereits seit einigen Jahren allen Personen mit chronischen Grundleiden, Schwangeren, Personen ab einem Alter von 60 Jahren und medizinischem Personal sich jährlich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen.

In diesem Jahr ist der Ansturm auf die Praxen diesbezüglich jedoch besonders groß. Der Grund: Die Corona-Pandemie. Immer mehr Menschen und auch vermehrt Personen außerhalb dieser Risikogruppen möchten die Grippeschutzimpfung in diesem, doch etwas besonderem, Jahr in Anspruch nehmen.

Eine Studie des RKI veröffentlichte nun kürzlich Schätzwerte zur Wirksamkeit der saisonalen Influenzaimpfung (Impfeffektivität) gegen eine laborbestätigte Erkrankung durch Influenza während der Saison 2019/20 bei ambulant behandelten Patienten in Deutschland. Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Impfwirksamkeit im Vergleich zur Vorsaison. Die Wirksamkeit wurde darüber hinaus für jeden der drei in der Saison 2019/20 zirkulierenden Influenzatypen bzw. Subtypen bestätigt.

Bestimmt das Alter die Wirksamkeit der Impfung?

Die Studie des RKI kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Für Kinder bis 14 Jahre wurde eine Wirksamkeit von 69 % festgestellt.
  • Bei 15–59-Jährigen konnten 70% der Influenzaerkrankungen verhindert werden.
  • Eine Wirksamkeit von 62 % bei Personen älter als 60 Jahre deutet auf eine abnehmende Wirksamkeit der Impfung mit zunehmendem Alter hin.

Selbstverständlich kann die Impfung nicht alle Geimpften vor einer Erkrankung schützen, es hat sich jedoch gezeigt, dass die Impfeffektivität des saisonalen Influenzaimpfstoffs insgesamt bei 62% für alle Altersgruppen lag. Die Grippeschutzimpfung wirkt also bei ca. 2/3 der Geimpften und gilt damit als beste Präventionsmaßnahme gegen die Infektionserkrankung.

Wie kann ich mich sonst noch vor der Grippe schützen?

Die AHA+L-Regeln wurden in erster Linie zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona Virus ins Leben gerufen. Für alle Personen, ob geimpft oder nicht gilt jedoch auch zum Schutz vor der Influenza:

  • Abstand halten
  • Händehygiene
  • Alltagsmasken
  • Lüften bei Aufenthalt in Innenräumen

Diese präventive Maßnahmen können das Risiko einer Ansteckung nachweislich deutlich minimieren.

Quellen und weiterführende Literatur

  • RKI; Epidemiologisches Bulletin 45/ 2020 vom 05.10.2020 Link

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Impfung, Influenza

Mit Virtual Reality zum #Impfluencer

hashtag impfluencer

Der Schutz vor Influenza ist besonders im Gesundheitswesen sehr ernst zu nehmen. Wie stark die Auswirkungen von Influenza auf die eigene Gesundheit sowie auf das Umfeld sind wurde kürzlich in einer Studie mittels Virtual Reality simuliert. Es wurde in der Studie untersucht, ob die immersive Virtual Reality (VR) Simulation als Kommunikationstool zur Erhöhung der Influenza-Impfraten eingesetzt werden könnte.  Die an der University of Georgia und der Oak Ridge Associated Universities (Tennessee) durchgeführte Studie ist die erste ihrer Art: Zum ersten Mal wurde VR als Kommunikationswerkzeug zur Verbesserung der Influenza-Impfraten untersucht.

Virtual Reality als Kommunikationstool

Die Bedeutung der digitalen Medien und Kommunikationstools für die Verbreitung von Medizinwissen in der Bevölkerung ist enorm. Der Einsatz von Virtual Reality könnte dabei gänzlich neue Möglichkeiten eröffnen. Simulationen zu Gesundheitsthemen und insbesondere zu Ansteckung und Erkrankung könnten ein wirkungsvolles Instrument darstellen. In der VR-Studie zu Influenza wurden dabei drei verschiedene Szenarien zur Influenza Infektion simuliert. Im ersten Fall wurde eine Simulation dazu durchgeführt, wie bei einer Infektion eine Weiterverbreitung erfolgt. Eine weitere Simulation widmet sich dem Fall, dass Kinder oder ältere Personen infiziert werden. In einer dritten Simulation wird schließlich gezeigt wie eine Impfung die geimpfte Person sowie andere schützen kann. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass VR in der Tat ein effektives Kommunikationswerkzeug zur Aufklärung im Bereich von Impfungen ist. Die Teilnehmer werden stärker als Teil des Geschehens eingebunden und ihre eigene Rolle in der Prävention von Krankheiten bzw. deren Weiterverbreitung wird ihnen deutlicher.

Werden Sie mit uns dank Microlearning und Augmented Reality zum #Impfluencer

Auch meduplus setzt sich dafür ein das Bewusstsein für das Thema Influenza zu stärken und auf innovative und teils auch spielerische Weise die gesamte Belegschaft zu erreichen. Noch bis zum Jahresende gibt es unser Microlearning Influenza gratis. Fordern Sie außerdem unsere Augmented-Reality-Postkarten zu Influenza an und erhalten Sie nach Abschluss unserer kurzen Wissens-Auffrischung zum Thema Influenza 20% Rabatt auf unser gesamtes Kursangebot im Bereich Hygiene. Hier geht es zu unserem Microlearning Influenza

 

Jetzt starten!

Kollegen anstecken und Kopf impfen

Alle Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen sollten über diese wenigen, aber überaus wichtigen, Regeln zum Verhalten beim Auftreten von Influenza Bescheid wissen. Seien Sie ein Impfluencer: Fordern Sie kostenfrei über die oben verlinkte Seite Augmented-Reality-Postkarten an. Diese können sie Ihren Kollegen und Mitarbeitern geben. Darauf findet sich eine Anleitung, wie man in den Kurs gelangt.

Sind Sie bereits ein #Impfluencer? Teilen Sie unsere Beiträge auf Twitter und Facebook mit Ihren Kollegen, nutzen Sie dazu einfach die folgenden Beiträge:

Quellen und weiterführende Literatur

  • G. J. Nowak, N. J. Evans, B.W. Wojdynski et al. „Using immersive virtual reality to improve the beliefs and intentions of influenza vaccine avoidant 18-to-49-year-olds: Considerations, effects, and lessons learned“; Vaccine 12/2019 Link
  • meduplus Microlearning Influenza Link

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Impfung, Influenza

Frage der Woche: Ist die Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal empfohlen?

Praxisschließung
  • „Ist die Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal empfohlen?“

    – Frage eines meduplus Kunden

    Die Grippeschutzimpfung ist durch die STIKO für medizinisches Personal empfohlen.

    Die echte Grippe (Influenza) ist keine einfache Erkältung („grippaler Infekt“), sondern eine ernsthafte Erkrankung. Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290.000 bis 650.000 Menschen an durch Influenzaviren hervorgerufenen Atemwegserkrankungen. Insbesondere ist die Grippeschutzimpfung neben Älteren, Schwangeren und chronisch kranken Patienten auch für medizinisches und pflegerisches Personal empfohlen. Personal im Alten- und Pflegeheim, im Kreissaal, auf der Intensivstation und auch in der Praxis hat engen Kontakt zu schutzbedürftigen Patienten. Eine Impfung ist hier daher durch die Ständige Impfkommission des RKI (STIKO) empfohlen.

    Erhöhtes Risiko bei häufigem Kontakt zu Patienten

    Medizinisches und pflegerisches Personal hat engen Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen und daher ein erhöhtes Risiko, selbst an Grippe zu erkranken. Zudem können Grippeviren übertragen werden, ohne dass es bemerkt wird. Entweder weil die Grippe nur leicht verläuft, oder keine typischen Krankheitszeichen auftreten. Eine Grippeimpfung des medizinischen Personals senkt das Risiko einer Grippeerkrankung und einer -ansteckung anderer drastisch. Besonders kranke Personen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen haben ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen – insbesondere für Lungenentzündungen durch bakterielle Superinfektionen. Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung daher für medizinisches Personal.

    Quellen und weiterführende Literatur

    • STIKO Schutzimpfung gegen Influenza Link
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Influenza

WHO veröffentlicht „Globale Influenza-Strategie 2019 – 2030“

Influenza

Die WHO hat die „Globale Influenza-Strategie 2019 – 2030“ veröffentlicht, denn sie ist sich sicher: Eine erneute Influenza-Pandemie wird kommen. Die Frage ist nur wann. „Die Bedrohung durch eine Influenza-Pandemie ist allgegenwärtig“, so Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die WHO hat daher mit der Veröffentlichung der „Globalen Influenza-Strategie 2019-2030“ reagiert. Ziele der Strategie sind die Vorbeugung der saisonalen Grippe, die Reduktion des Risikos einer Viren-Übertragung von Tier auf Mensch sowie die Vorbereitung auf die nächste Pandemie.

WHO warnt vor Influenza-Pandemie, die sich schneller ausbreitet als je zuvor

Zur Wachsamkeit vor einer erneuten Influenza-Pandemie ruft auch die Erinnerung an die „spanische Grippe“, die genau vor 100 Jahren wütete und weltweit für den Tod von bis zu 50 Millionen Menschen verantwortlich war. Auch in den Jahren nach der schweren Pandemie von 1918 – 1920 kam es immer wieder zu größeren Ausbrüchen – so etwa 1957 – 1958 (1 bis 4 Millionen Tote), 1968 – 1969 (1 bis 4 Millionen Tote) und 2009 – 2010 (100.000 bis 400.000 Tote).

Heute gibt es laut WHO jedes Jahr schätzungsweise eine Milliarde Grippeerkrankungen weltweit; drei bis fünf Millionen davon mit schwerem Verlauf. Die WHO warnt in ihrem Papier zur „Global Influenza Strategy 2019-2030“ davor, dass sich die nächste Pandemie angesichts der zunehmenden Globalisierung, Urbanisierung und Mobilität weiter und schneller ausbreiten könnte als je zuvor.

Ziele der Globalen Influenza-Strategie 2019 – 2030

Die konkreten Ziele der WHO bis zum Jahr 2030 sind folgende:

  1. Verstärkung der Forschung und der Innovationen: Entwicklung eines besseren Verständnisses für den Prozess der Virusübertragung von Tier auf Mensch, Entwicklung neuartiger Diagnostika, universellerer Impfstoffe und verbesserter Therapien.
  2. Aufstellung eines evidenzbasierten Influenza-Programms für jedes Land, das auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst ist und das System (national und global) auf einen Ausbruch vorbereitet.
  3. Ausweitung von Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der Erkrankung: z.B. durch Erhöhung der Impfraten
  4. Vorbereitung der Länder auf eine Pandemie: Stärkung von regionaler, nationaler, globaler und multisektoraler Kollaborationen, sodass frühzeitiger und wirksamer auf eine Pandemie reagiert werden kann.

Quellen und weiterführende Informationen

  • meduplus Smart Learning© Grundkurs Hygiene für Ärzte, Pflegekräfte, MFA und Hilfspersonal Link
  • WHO Globale Influenza Strategie 2019 – 2030 Link
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Influenza

Impfung für den Kopf: Microlearning Influenza

Kosten von Nosokomialen Infektionen

Die jährliche Grippewelle führt regelhaft zu zehntausenden Krankheitsfällen. Ein Teil der Betroffenen muss stationär behandelt werden oder wird wegen anderer Diagnosen ins Krankenhaus aufgenommen und bringt eine virulente Influenza mit. Zur Auffrischung des Hygiene-Know-Hows im Umgang mit Influenza-Patienten in Klinik und Praxis stellt meduplus das Microlearning Influenza kostenfrei zur Verfügung.

Influenza-Welle 2019

In dieser Woche meldet das RKI 14.000 bestätigte Influenza-Fälle seit Anfang des Jahres. Die Grippewelle 2018 wurde vom Robert Koch-Institut als besonders schwer bezeichnet. Sie verursachte neun Millionen Arztbesuche und rund 45.000 Krankenhauseinweisungen.

Auch wenn es im Jahr 2019 nicht einem solch enormen Ausbruch aussieht, stellt das endemische Auftreten von Influenza für Praxen, MVZ und Krankenhäuser eine große Herausforderung dar, die zusätzlich zum Tagesgeschäft bewältigt werden muss. Deshalb lohnt es, alle Mitarbeiter bereits vorab fit zu machen und das hygienisch korrekte Verhalten bei Influenza zu rekapitulieren.

Microlearning Influenza

Das Microlearning Influenza reaktiviert in einem 10-minütigen E-Learning-Kurs das Hygienewissen rund um die Influenza. Es richtet sich gleichermaßen an Ärzte, Pflegekräfte und Medizinische Fachangestellte.

Durch die Nutzung auf beliebigen mobilen und stationären Endgeräten ist dieses Know-How jederzeit für die Nutzer abrufbar und läßt sich mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Das Wissen aller Mitarbeiter wird aufgefrischt und aktualisiert. Das medizinische Personal in Kliniken und Praxen wird für Gefährdungen sensibilisiert und reagiert von Anfang an angemessen und professionell.

Meduplus nutzt Microlearnings als Ergänzung zur kontinuierlichen Fortbildung im Rahmen seiner Hygienefortbildungen für Ärzte, Pflegekräfte und Medizinische Fachangestellte (MFA). Sie rekapitulieren wichtige Teilaspekte des Hygienewissens und werden saisonal (z.B. für Influenza und Noroviren) oder bei regionalen Herausforderungen (z.B. Ausbruchsituationen mit MRSA, VRE oder MRGN) eingesetzt.

Als Ergänzung stehen die Microlearnings allen Nutzern der meduplus Grundkurse Hygiene kostenfrei zur Verfügung. Hygienebeauftragte Ärzte, Pflegekräfte und MFA können die Microlearnings in den Schulungen ihrer nachgeordneten Mitarbeiter einsetzen, um sie rasch und vollständig für anstehende Herausforderungen fit zu machen.

Kostenfrei Anmelden

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Impfung, Influenza

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Kindern

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Vergangenen Monat berichtet das Robert Koch-Institut von der schweren Grippewelle im Winter 2017/2018. So gab es etwa neun Millionen influenzabedingten Arztbesuche und rund 45.000 influenzabedingten Krankenhauseinweisungen. Eine Influenza kann besonders bei älteren Menschen einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen. Dieser Artikel behandelt die Grippeschutzimpfung bei Kindern. Hier finden Sie Informationen zur Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen und in Alten- und Pflegeheimen.

Kinder mit chronischen Erkrankungen haben ein höheres Risiko, an einer echten Virusgrippe (Influenza) schwer zu erkranken. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher Kindern, die an einer chronischen Erkrankung leiden, jedes Jahr im Herbst eine Impfung gegen Grippe.

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Kindern

Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung allen Kindern, die bei einer Grippeerkrankung ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben. Dazu gehören Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel:

  • chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma, Mucoviszidose und andere)
  • chronische Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen Stoffwechselkrankheiten, z. B. Diabetes mellitus
  • Kinder mit angeborener oder erworbener Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Behandlung, z.B. bei HIV, Tumoren, Immundefekten
  • Kinder, die mit chronisch kranken oder immunsupprimierten Kindern oder Erwachsenen in einem Haushalt leben und diese daher anstecken könnten.

Als Risikopersonen gelten hierbei unter anderem Kinder und Erwachsene mit Grunderkrankungen, bei denen es Hinweise gibt, dass die Grippeimpfung deutlich schlechter wirkt (beispielsweise bei dialysepflichtiger Nierenerkrankung oder angeborener bzw. erworbener Schwäche des Immunsystems).

Die Grippeschutzimpfung hat viele Vorteile: Weniger schwere Grippeerkrankungen und Folgeerkrankungen (bspw. Lungenentzündung) und weniger Krankenhausaufenthalte durch Grippeerkrankungen. Neben der Senkung des eigenen Erkrankungsrisikos können auch Personen im Umfeld geschützt werden, die selbst nicht geimpft werden können.

Mehr Informationen zu Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung bei Kindern stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem
Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ zur Verfügung. Für Einrichtungen des Gesundheitswesens gibt es kostenlose Broschüren und Poster, zumeist auch auf Englisch, Russisch, Türkisch und Arabisch. Die Materialien können hier bestellt werden.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Grundkurs Hygiene 2018 für Ärzte, Kapitel 6.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Grundkurs Hygiene 2018 für MFA, Kapitel 5.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Influenza (Robert Koch-Institut) Link
  • Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (12.09.2018) Link
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Influenza

Influenza Welle 2018: 42.400 Fälle in der letzten Woche

WHO Globale Influenza-Strategie 2019 - 2030

Die diesjährige Influenza Welle ist leicht rückläufig aber immer noch spürbar. 42.400 Neuerkrankungen meldet das Robert Koch-Institut allein in der vergangenen Woche. Insgesamt sind bisher in dieser Saison 165.500 Patienten an echter Grippe erkrankt.

Saisonal auftretende Krankheitswellen wie Influenza oder Noroviren stellen für Gesundheitseinrichtungen eine große Herausforderung dar. Für Mitarbeiter gibt es wenig Routine. Im Falle eines Ausbruchs müssen besondere Hygienemaßnahmen ergriffen werden. Gut geschultes Personal – von Ärzten über Pflege bis zum medizinischen Hilfspersonal – ist entscheidend, um schnell und vor allem richtig zu reagieren.

Influenza Welle – was tun?

Die wichtigste Maßnahme bei Influenza ist die konsequente Händedesinfektion. Diese und alle weiteren Verhaltensmaßregeln haben wir unserem neuen Smart Learning® Grundkurs Hygiene 2018 zusammengefasst. Neben den wichtigsten Basics aus der Hygiene wird gezielt das Verhalten bei Problemkeinen geschult. Neben der saisonalen Influenza geht es auch das Verhalten bei Tuberkulose, Rota- und Noroviren und multiresistenten Keimen.

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Den Grundkurs Hygiene 2018 gibt es in speziellen Versionen für Ärzte, Pflegekräfte, MFA und med. Hilfspersonal. Er berücksichtigt die aktuellen Leitlinien und Empfehlungen von RKI und KRINKO und ist durch Ärztekammern und RbP zertifiziert.

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meduplus bietet den Grundkurs Hygiene 2018 Ärzte als reinen E-Learning-Kurs an. Dieser ersetzt die jährliche Hygieneunterweisung in Praxis, MVZ und Klinik und vermittelt alle wichtigen Basics. Dies bezieht sich auf die Bereiche Händehygiene, persönliche Schutzausrüstung, Hautantiseptik und Verhalten bei Multiresistenten Erregern. Weiterhin wird das Verhalten während saisonaler Ausbrüche erläutert und aktualisiert.

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