tes
News
Unkategorisiert

Herzlich Willkommen bei meduplus Smart-Learning

Neuberufung in KRINKO: Axel Kramer

Liebe Nutzer des [eCME-Center],
wir freuen uns Sie bei meduplus Smart Learning zu begrüßen.

Als Bestandskunde im [eCME-Center] haben Sie ein exklusives, kostenfreies Upgrade erhalten. Ihre Nutzerdaten wurden automatisch zu meduplus übertragen.

Mit der folgenden Einführung wollen wir Sie mit meduplus Smart Learning vertraut machen. Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und folgen Sie uns auf eine kurze Rundtour.

Was ist neu?

Das alte System hat in vielen Punkten nicht unseren Anforderungen genügt. Deshalb haben wir noch einmal alles komplett überarbeitet und herausgekommen ist meduplus Smart Learning. Ein neuartiges Blended-Learning-Konzept. Dieses setzt sich zusammen aus:

  1. Einem modernen E-Learning System mit exzellenter Didaktik
  2. Deutlich verkürzten Präsenzveranstaltungen
  3. Kontinuierlichen Updates & Lern-Community

Mit Hilfe der ausgeklügelten Software wird das vorhandene Vorwissen ebenso berücksichtigt wie der individuelle Lernfortschritt. Wo Wissenslücken bestehen, werden Lernmodule zur Vertiefung angeboten. Bestehendes Vorwissen wird belohnt und führt zu deutlich verkürzten Lerneinheiten. Mehr Lesen

Wie geht es los?

Wir empfehlen zunächst, dass Sie Ihre persönlichen Daten überprüfen. Diese Daten finden sich später auch auf Ihrem Zertifikat wieder. Sie finden diese im linken Menü, ganz unten unter Profil.

Zudem sollten Sie ein Profilbild hochladen. Mit diesem ist es für andere Teilnehmer in der Community einfacher, Sie zu erkennen.

Danach können Sie direkt mit dem Lernen anfangen. Im ersten Kapitel findet sich ein Tutorial mit einer Erklärung des Systems und seiner Besonderheiten. Zudem finden Sie dort Hilfestellungen zur Kurz- und Langversion. Klicken Sie hier um in das Einführungskapitel zu gelangen.

Haben Sie Fragen? Die wichtigsten Fragen zu unserem System haben wir hier beantwortet. Gerne steht Ihnen zudem unser Support-Team unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:
E info@meduplus.de
T +49 (0) 30 – 555 792 555

News
Unkategorisiert

Frage der Woche: Sind biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln und Antiseptika unbedenklich?

biozide Wirkstoffe

Unsere Frage der Woche lautet: „Sind biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln und Antiseptika unbedenklich?“

Nicht unbedingt. Eine Studie zeigt: Toleranzen gegenüber bioziden Wirkstoffen in Antiseptika und Desinfektionsmitteln sind keine Seltenheit.

Antiseptik und Desinfektion sind ohne Frage von hohem Nutzen in der Prävention nosokomialer Infektionen. Eine ausführliche Literaturstudie des RKI hat nun aber ergeben, dass Infektionserreger gegenüber ausgewählten bioziden Wirkstoffen in Antiseptika und Desinfektionsmitteln unempfindlicher werden, sich also sogenannte Toleranzen entwickeln können. Darüber hinaus sind Kreuztoleranzen bzw. -resistenzen möglich, sodass sich parallel Toleranzen zu anderen bioziden Wirkstoffen sowie Antibiotika entwickeln können.

Zu diesen Bakterien zählt zum Beispiel Chlorhexidindigluconat (CHG), eine antimikrobiell wirksame Substanz, welche in der Patientenversorgung nicht selten eingesetzt wird. Weitere bedeutsame Beispiele sind Triclosan und Benzalkoniumchlorid. Für Kliniken weisen die drei eine besonders hohe Relevanz und Verwendung auf.

Kann man auf biozide Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln verzichten?

„Ein biozider Wirkstoff, der bei Bakterienspezies mit großer klinischer Relevanz starke und stabile Toleranzen auslösen kann, jedoch keinen wesentlichen Beitrag zur Wirksamkeit leistet bzw. keinen Nutzen für den Patienten aufweist, ist verzichtbar.“ (Epidemiologisches Bulletin 39/ 2020).

Um die antimikrobielle Wirksamkeit von Desinfektionsmittel und Antiseptika nicht zu verlieren, sollten in jedem Fall Nutzen und Risiko gegeneinander abgewogen werden. Dafür geben wir Ihnen nun ein paar Hinweise an die Hand:

Aufgrund niedriger Wundinfektion – und Septikraten, eignen sich Produkte auf Basis von Alkohol mit Zusatz eines nachweislich wirksamen Wirkstoffs, wie z.B. CHG, besonders gut für die Hautantiseptik. Zur Wundantiseptik weisen Wasserstoffperoxid, Natriumhypochlorit sowie PVP-Iod das niedrigste Potenzial zur Toleranzbildung auf. Für die Desinfektion von großen Flächen, sollten Desinfektionsmittel auf Basis von Peroxiden oder Natriumhypochlorit bzw. Alkoholen bei kleinen Flächen das Mittel der Wahl sein.

Achten Sie bei Ihrem Händedesinfektionsmittel auf eine ausreichend wirksame Konzentration an Alkoholen, Hautpflegestoffen und Wasser. Unverzichtbar ist zudem eine gute Hautverträglichkeit, insbesondere bei häufiger Anwendung. Bei alkoholischen Händedesinfektionsmitteln, die weitere biozide Wirkstoffe enthalten, zeigt sich keine verbesserte Wirksamkeit, sondern eher ein Risiko für Nebenwirkungen. Daher sollte und kann ganz bewusst auf diese verzichten werden.

Quellen und weiterführende Literatur

  • RKI; Epidemiologisches Bulletin 39/ 2020 vom 24.09.2020 Link
  • meduplus Grundkurs Händehygiene für Ärzte 2020 Link

Mehr Informationen und Beratung

Fordern Sie unverbindlich weitere Informationen zu unserem Schulungsprogramm an. Einfach unten eintragen! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.