Die folgenden Inhalte stammen aus dem Grundkurs Hygiene, der Teil des meduplus-Pflichtschulungspakets ist.
Hände, auch wenn sie gewaschen und desinfiziert werden, sind immer noch, in den meisten Fällen (zu etwa 90%), für die Übertragung von Infektionen im Krankenhaus, Arztpraxen und in stationären Pflegeeinrichtungen verantwortlich.
Alle Personen, die sich in Gesundheitseinrichtungen behandeln lassen, müssen vor weiteren Erkrankungen geschützt werden. Der Schwerpunkt: Das Verhüten und Bekämpfen von nosokomialen Infektionen. In Krankenhaus und Arztpraxis gibt es vielfältige Tätigkeiten. Das heißt, es gibt auch zahlreiche Übertragungsmöglichkeiten.
Auf der gesunden Hand befinden sich etwa 1.000 bis 6.000 Erreger pro cm². Deshalb gehört die Händehygiene zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verhütung von nosokomialen Infektionen.
Händedesinfektion lohnt sich!
Hände können MRSA verbreiten.
Ca. 20-30% aller Nosokomialer Infektionen sind durch Händedesinfektion zu vermeiden. Transmissions-assoziierte Kolonisation kann zu einem späteren Zeitpunkt zu einer nosokomialen Infektion führen.
Abtötung von Mikroorganismen bzw. aller relevanten Krankheitserreger:
- Bakterien (incl. MRSA), Darmbakterien, TBC, u.a.
- Viren (Hepatitis-B-Virus, Rotaviren, HIV, u.a.)
- Pilze (Candida albicans = Soor-Erreger), Aspergillen, u.a.

