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Impfung, Influenza

Frage der Woche: Ist die Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal empfohlen?

Praxisschließung
  • „Ist die Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal empfohlen?“

    – Frage eines meduplus Kunden

    Die Grippeschutzimpfung ist durch die STIKO für medizinisches Personal empfohlen.

    Die echte Grippe (Influenza) ist keine einfache Erkältung („grippaler Infekt“), sondern eine ernsthafte Erkrankung. Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290.000 bis 650.000 Menschen an durch Influenzaviren hervorgerufenen Atemwegserkrankungen. Insbesondere ist die Grippeschutzimpfung neben Älteren, Schwangeren und chronisch kranken Patienten auch für medizinisches und pflegerisches Personal empfohlen. Personal im Alten- und Pflegeheim, im Kreissaal, auf der Intensivstation und auch in der Praxis hat engen Kontakt zu schutzbedürftigen Patienten. Eine Impfung ist hier daher durch die Ständige Impfkommission des RKI (STIKO) empfohlen.

    Erhöhtes Risiko bei häufigem Kontakt zu Patienten

    Medizinisches und pflegerisches Personal hat engen Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen und daher ein erhöhtes Risiko, selbst an Grippe zu erkranken. Zudem können Grippeviren übertragen werden, ohne dass es bemerkt wird. Entweder weil die Grippe nur leicht verläuft, oder keine typischen Krankheitszeichen auftreten. Eine Grippeimpfung des medizinischen Personals senkt das Risiko einer Grippeerkrankung und einer -ansteckung anderer drastisch. Besonders kranke Personen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen haben ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen – insbesondere für Lungenentzündungen durch bakterielle Superinfektionen. Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung daher für medizinisches Personal.

    Quellen und weiterführende Literatur

    • STIKO Schutzimpfung gegen Influenza Link
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Neue Daten zur MRSA-Häufigkeit in Deutschland

Evaluation zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt

Daten zur Überwachung der Resistenzentwicklung gegenüber Antibiotika werden durch die nationale Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) am Robert Koch-Institut
(RKI) gesammelt. Es werden sowohl Daten aus der stationären als auch aus der ambulanten Versorgung einbezogen. Die aktuellen Daten des Surveillance-Systems bestätigen einen weiteren Rückgang von MRSA in Deutschland.

MRSA Daten in Deutschland und Europa

In Deutschland lag der Anteil von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) an allen S.-aureus-Isolaten aus allen Probenmaterialien bei 23,8% im Jahr 2010 und sank 2018 auf 13,3 %. In der ambulanten Versorgung fiel der Anteil von 13% im Jahr 2010 auf 7,7% im Jahr 2018.

Zur Einsortierung in den europäischen Rahmen werden die erhobenen ARS-Resistenzdaten auch an das EARS-Net, das European Antimicrobial Resistance Surveillance Network, übertragen. Im europäischen Durchschnitt ist der Anteil von 18 % im Jahr 2013 auf 16,9 % im Jahr 2017 gesunken. Jedoch gibt es weiterhin eine starke Diskrepanz zwischen den Niedrigprävalenzländern wie unter anderem Norwegen, Dänemark, Niederlande und den Hochprävalenzländern im südeuropäischen Raum (u.a. Portugal, Griechenland). In Letzteren lag der Anteil im Jahr 2017 weiterhin bei über 35 %.

In Deutschland sowie im europäischen Durchschnitt sind die MRSA-Prävalenzen rückläufig. Dennoch stellt das NRZ eine unverändert hohe Zahl an  S.-aureus-/MRSA-Einsendungen fest. Es überwiegen weiterhin Einsendungen von Isolaten der Linien t003/ST225/„Rhein-HessenMRSA“ und t032/ST22/„Barnim-MRSA“. Diese wurden deutschlandweit nachgewiesen. Bestimmte KoResistenzen (Fluorchinolone, Makrolide) sind bei MRSA in den Jahren 2017/2018 wie bereits in den Jahren zuvor rückläufig. Dagegen besteht für Tetracyclin ein leichter Anstieg.

Kostenloses Microlearning zu Hygienemaßnahmen bei MRSA

Die Fortbildung von medizinischem Personal ist eine wesentliche Voraussetzung für einen sachgemäßen Einsatz von Antibiotika. Dies schreibt auch das Bundesministerium für Gesundheit in seinem 10-Punkte-Plan zur Vermeidung behandlungsassoziierter Infektionen und Antibiotika-Resistenzen fest.

Meduplus bietet in E-Learning- und Blended Learning Schulungen vielfache Fortbildungsformen an, die das Thema MRSA behandeln.

 

 

Eine sehr effiziente Möglichkeit das Wissen in dem Bereich aufzufrischen und bei Ausbrüchen in kürzester Zeit die gesamte Belegschaft zu schulen bietet unser Microlearning MRSA. In 20 Minuten wird hier alles Wichtige zum richtigen Hygieneverhalten bei MRSA vermittelt.

 

Quellen und weiterführende Informationen

  • RKI Epidemiologisches Bulletin Nr. 42 vom 17.10.2019 Link
  • Bundesgesundheitsministerium: Infektionskrankheiten/ MRSA Link
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Händehygiene

Welthändewaschtag 2019

Evaluation zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt

Der 15. Oktober 2019 markiert den Welthändewaschtag 2019. Anlässlich dieses Tages erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an regelmäßiges und gründliches Händewaschen zum wirksamen Schutz vor Infektionen.

Welthändewaschtag 2019: „Saubere Hände für alle“

Das diesjährige Motto des Welthändewaschtages lautet “Clean Hands for All” („Saubere Hände für alle“). Die Hände sind der Hauptüberträger vieler Infektionen. Wir berühren täglich Tausende Dinge und schütteln viele Hände. Auf diese Weise können Krankheitserreger von Hand zu Hand übertragen werden und bei anschließender Berührung des Gesichts können diese über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Organismus gelangen und eine Infektion auslösen.

Damit das Händewaschen richtig gelingt, gibt die BZgA Tipps, worauf es dabei ankommt. Als erstes sollten die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht werden. Die Temperatur sollte angenehm sein. „Für wirksames Händewaschen ist es wichtig, die empfohlene Dauer von 20 bis 30 Sekunden beim Einseifen einzuhalten“, erinnert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA in der Mitteilung der Behörde. „Im Alltag nehmen sich die Menschen jedoch oft nicht genug Zeit. In unserer Repräsentativbefragung zum Thema Hygiene gab knapp die Hälfte der Befragten an, dass sie für das Waschen der Hände sogar weniger als 20 Sekunden Zeit verwenden“, so Thaiss. 

Im Anschluss werden die Hände unter fließendem Wasser abgewaschen. Keime, die danach eventuell noch an den Händen haften, lassen sich durch gründliches Abtrocknen mit einem sauberen Tuch entfernen.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Global Handwashing Day 2019 Link
  • BZgA Pressemitteilung vom 10.10.2019 Link

Hygiene mit meduplus

Wir motivieren mit unseren 5 Momenten der Händehygiene für Patienten zur richtigen Händehygiene.

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Smart Learning®

3 Jahre Smart Learning® in der medizinischen Fortbildung: Evaluationsergebnisse zum Kurs HBA

Evaluation zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt

Im folgenden Beitrag möchten wir unsere Evaluation zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt anhand der Daten von knapp 3.000 Teilnehmern innerhalb der letzten 5 Jahre mit Ihnen teilen. Bemerkenswert ist hier nicht nur die große Anzahl an bereits geschulten Ärzten, sondern vor allem auch der Vergleich zwischen der Smart Learning® Methode und dem anfänglichen klassischen E-Learning-Ansatz. In der Gesamtevaluation ebenso wie in den einzelnen Qualitätsindikatoren konnte die Nutzerzufriedenheit von knapp 50% auf 84% gesteigert werden. Das spricht eindeutig für das adaptive Lernsystem hinter der Smart Learning® Methode und für die inhaltliche und didaktische Qualität unserer Kurse.

Evaluation zum Kurs Hygienebeauftragter Arzt

Die medizinische Weiterbildung ist einem stetigen Wandel ausgesetzt. Sowohl die Inhalte als auch die Art der Vermittlung müssen zu jedem Zeitpunkt so konzipiert sein, dass sie optimal auf die Bedürfnisse des medizinischen Personals abgestimmt sind und so die bestmögliche Wissensvermittlung gewährleisten. Diese smarte Wissensvermittlung ist das Ziel hinter der meduplus Smart Learning® Methode.

Nachdem von 2013 bis 2015 ein klassisches E-Learning für den Kurs Hygienebeauftragter Arzt eingesetzt wurde, wurde schnell der Wunsch der Teilnehmer nach einem angepassten E-Learning deutlich. Dieser Wunsch wurde von meduplus aufgegriffen und im heutigen Smart Learning® Kurs umgesetzt.

Smart Learning® – Evaluationsergebnisse und Ausblick

Die von meduplus neu entwickelte Smart Learning® Methode zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Aktualität aus, belohnt Vorwissen und vermittelt Freude am Lernen.

Der direkte Vergleich der Evaluationsergebnisse zwischen klassischem E-Learning und Smart Learning® zeigt eine erhebliche Verbesserung der Nutzerzufriedenheit von 48% auf 84%. Gleichzeitig wird durch den Methodenmix aus E-Learning, kontinuierlicher Wissensabfrage in der Lernphase sowie kontinuierlichen Updates ein nachhaltiger Lernerfolg sichergestellt. Zudem wird das Wissen der Teilnehmer zu spezifischen Themenbereichen regelmäßig in kurzen Lerneinheiten (sogenannten Microlearnings) aufgefrischt.

Die vollständige Publikation von unserem Geschäftsführer, Herrn Dr. Ansorg, zu den Ergebnissen der Evaluation inklusive eines Ausblicks auf die Zukunft der medizinischen Fortbildung können Sie hier kostenlos anfordern:

 

 

Quellen und weiterführende Informationen

  • Dr. med. Jörg Ansorg,“3 Jahre Smart Learning® in der medizinischen Fortbildung: Evaluationsergebnisse und Ausblick am Beispiel der Blended-Learning-Kurse zum Hygienebeauftragten Arzt“, sgp INSIDER, 16.07.2019 Link
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meduplus auf der XPOMET 2019

XPOMET 2019

Die XPOMET 2019 ist die globale Plattform für das Gesundheitssystem der nächsten Generation. Das dreitägige Technologie- und Medizinfestival für Fachpublikum und interessierte Bürger vom 10. bis 12. Oktober 2019 in der Arena in Treptow/Berlin, bildet eine Plattform für innovative Unternehmen, um neue transdisziplinäre Lösungen, Geschäftsmodelle und Partnerschaften in Medizin und Lebenswissenschaften zu entdecken und zu fördern.

Wir sind an allen drei Tagen mit einem Stand vor Ort, Sie finden uns an Stand 3/Next Generation Area. Bei uns am Stand finden Sie exklusive Angebote für XPOMET Besucher. Es gibt zudem die Möglichkeit beim Meet the Expert unseren Geschäftsführer und absoluten E-Learning Experten Dr. Jörg Ansorg zu treffen. Außerdem bietet unser Gewinnspiel ansteckende Preise.

Tolle Angebote für Teilnehmer der XPOMET 2019

Wir haben exklusive Angebote für Teilnehmer der XPOMET 2019. Kommen Sie am Stand vorbei und informieren Sie sich darüber, wie Sie mit professionellen Schulungen Ihre Mitarbeiter mit digitalem Lernen auf den neuesten Stand bringen.

Pflichtschulungen mit meduplus

Gewinnspiel

An unserem Stand haben Sie die Chance unsere ansteckenden Riesenmikroben zu gewinnen. Sie sind nicht vor Ort und wollen trotzdem mitmachen? Das Quiz und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Zum Gewinnspiel

Hygienefortbildungen mit meduplus

Ob Sie nur wenige Mitarbeiter oder eine ganze Klinik schulen wollen: Bei der Fortbildung von Hygienebeauftragten in der Pflege stehen wir Ihnen mit unserem innovativen Schulungsansatz gepaart mit unserer langjährigen Schulungserfahrung zur Seite. Kontaktieren Sie uns sehr gerne für weitere Informationen zu unserem Kurs. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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Impfung

Einwände gegen das Impfen: „So genannte krankmachende Erreger existieren nicht.“

Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt.

Impfgegner gibt es schon so lange wie die Impfungen selbst. Bereits vor 12 Jahren formulierte das Robert Koch-Institut Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen. Mit diesen Einwänden von Patienten sehen sich Ärzte besonders häufig konfrontiert. Der zweite Einwand lautet: „So genannte krankmachende Erreger existieren nicht.“

„So genannte krankmachende Erreger existieren nicht.“

Diese Behauptung ist aus mehreren Gründen falsch. Eine Art Grundgesetz der Mikrobiologie lautet „Ohne Erreger, keine Impfung“. Impfstoffe werden direkt aus Krankheitserregern, deren Bestandteilen oder nah verwandten Erregerstämmen gewonnen. Dazu werden die Erreger abgeschwächt oder inaktiviert. So kann das Immunsystem sich sozusagen auf eine echte Krankheit vorbereiten. Es wäre unmöglich systematisch Impfstoffe zu entwickeln, ohne spezifisches Wissen über die Erreger zu haben.

Die Methodik geht bis auf Robert Koch zurück. Dazu zählt die Züchtung von Bakterien auf festem Nährboden sowie die Mikrofotografie. Er entdeckte die Milzbrandsporen als Ruheform des Milzbranderregers und konnte so zum ersten Mal Infektionskette und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltfaktoren erklären. Dies war auch das erste Mal, dass ein Mikroorganismus als Ursache einer Infektionskrankheit nachgewiesen wurde. Da Viren mit einem Lichtmikroskop nicht erkennbar sind, gelang deren Darstellung erst mit einem Elektronenmikroskop. So liegen heutzutage detaillierte Bilder von verschiedensten Krankheitserregern vor.

Noch viel weiter kann man gehen, wenn der genetische Code der Keime vorliegt. So wird zum Beispiel der Hepatitis-B-Impfstoff in Hefezellen gentechnisch hergestellt. Somit besteht der Impfstoff lediglich aus einem HBs-Antigen, einem spezifischen Oberflächenmolekül des Virus. Anders als beispielsweise Grippe-Impfstoffe, die mit Hilfe von Hühnereiern hergestellt werden.

Alle Einwände

  1. Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt. Link 
  2. Krankmachende Erreger existieren nicht. Link

Quellen und weiterführende Literatur

  • Original-Text des Robert Koch-Institut Link
  • Kurs Hygienebeauftragter Arzt Link