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E-Learning, Smart Learning®

E-Learning: Mediziner bevorzugen Smart Learning®

Datenschutzschulung für Mitarbeiter

E-Learning hat gegenüber klassischen Präsenzschulungen viele Vorteile. Doch seitdem die Technologie vor über 20 Jahren erstmals in den Mainstream der medizinischen Fortbildung kam, durchlebte sie viele Entwicklungsstufen. So ist auch heute der Begriff E-Learning nicht klar definiert und beschreibt viel Verschiedenes: von Ansammlungen minderwertiger PDFs bis hin zu komplexen Wissenslösungen wie meduplus Smart Learning ®.

meduplus Smart Learning ®

meduplus Smart Learning ® ist ein adaptives E-Learning-System. Durch einen ständigen Wechsel aus Wissensvermittlung und -assessment erkennt es Vorwissen. Anstatt den Leser zu zwingen, bereits bekanntes Wissen erneut zu lesen, fokussiert Smart Learning den Lernenden darauf, seine Wissenslücken zu schließen. Das motiviert und begeistert selbst bei schwierigen Themenkomplexe. Diese Technologie wird in exzellenten Kursen mit der höchstmöglichen Aktualität und Praxisnähe eingesetzt. Alle Kurse erfahren regelmäßigen Updates & News bei zielgruppengerechter Aufbereitung der Inhalte.

Nachhaltiger Lernerfolg

Nachhaltiger Lernerfolg der Lernenden ist ein zentraler Punkt beim meduplus Smart Learning Konzept. Denn, nach einer beliebigen Schulungsmaßnahme, sei es Präsenz oder E-Learning, nimmt gelerntes Wissen im zeitlichen Verlauf wieder ab. Um dem entgegenzuwirken bietet Smart Learning® kontinuierliche Anreize zum Weiterlernen und somit nachhaltigem Festigen des gelernten Wissens. Dies gelingt durch zeitlich nachgestellte Präsenztrainings, Kurze Lerneinheiten („Microlearning“), Community Learning und nicht zuletzt unserem umfangreichen Partnernetzwerk, deren Produkte sich nahtlos an meduplus anfügen.

Learning as a Service – LaaS

Der bereits erwähnte Abruf aus der Cloud ermöglicht mobiles Lernen auf allen modernen Endgeräten. Sowohl Smart Learning ® als auch Smart Reporting funktionieren problemlos aus der Cloud heraus. Es ist keine Installation vor Ort notwendig, das System ist sofort Startklar für 1, 10 oder 1.000 Nutzer. Zudem steht das gesamte Programm jederzeit zum Abruf auf dem eigenen Gerät bereit (BYOD). Es dient damit auch als Referenz und Nachschlagewerk am „Point of Care“.

84% Nutzerzufriedenheit

Auch wir haben verschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen. Aber eines zeigt sich ganz deutlich: Im Vergleich hat sich das Ergebnis der Kursevaluationen seit 2013 immer weiter gesteigert. Während im ersten System noch 48% den gesamten Kurs als „gut“ oder „sehr gut“ bewertet haben, liegt der aktuelle Durchschnitt bei 84%. Insgesamt können wir nach über 1.300 fortgebildeten Hygienebeauftragten Ärzten sagen, dass Mediziner Smart Learning® gegenüber dem klassischen E-Learning bevorzugen.

Quellen und Weiterführende Artikel

  • Ansorg J, „Evolution der medizinischen Fortbildung durch Blended Learning und Mobile Learning“ in Matusiewicz D, Pittelkau C, Elmer A (Hrsg.) „Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen“, MVW: Berlin. Link
  • meduplus Blog: 5 Gründe für den Einsatz von E-Learning im Krankenhaus Link
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Hygienetipp

Neue RKI-Empfehlung zu Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE)

Neue RKI-Richtlinie zu Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE)

Die ersten Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE) traten erstmals 1986 in Frankreich und Großbritannien auf. Inzwischen sind VRE weltweit in Krankenhäusern verbreitet und stellen zunehmend ein therapeutisches und finanzielles Problem für die medizinischen Einrichtungen dar. Die Besonderheit der VRE liegt in der Resistenz gegenüber Glykopeptid-Antibiotika. Die Resistenz kann nicht nur auf weitere Enterokokken übertragen werden, sondern auch auf andere Gram-positive Erreger. Unter den Enterokokken sind klinisch am bedeutendsten E. faecium (85-90 %) und E. faecalis (5-10 %).

Im Oktober 2018 gibt das Robert-Koch-Institut eine neue Empfehlung zum Umgang mit VRE heraus.

Hygienemaßnahmen zur Prävention der Infektion durch Enterokokken mit speziellen Antibiotikaresistenzen / Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE)

Wie der Titel schon selbst erklärt, enthält diese Empfehlung einen Maßnahmenkatalog zur Prävention von VRE.

Diese Maßnahmen sind aber nicht allgemeingültig, sondern müssen individuell ausgewählt werden. Das liegt daran, dass Häufigkeit und Auftreten der Enterokokken sich lokal unterscheiden. Zudem sind die Gegebenheiten vor Ort immer anders. Voraussetzung zum Treffen der richtigen Auswahl ist die Kenntnis der epidemiologischen Situation sowie der Risikokollektive vor Ort.

Die verschiedenen Maßnahmen werden in der Empfehlung vorgestellt. Sie können als mögliche Bestandteile eines Maßnahmenbündels dienen. Zudem werden Entscheidungskriterien angeboten, die bei der Auswahl und Anpassung der Maßnahmen helfen soll.

Sie können die Empfehlung hier herunterladen:

Herunterladen

Quellen und Weiterführende Artikel

  • Grundkurs Hygiene 2018 Ärzte Kapitel 5.3 Vancomycin Resistente Enterokokken Link
  • Grundkurs Hygiene 2018 Pflege Kapitel 4.3 Vancomycin Resistente Enterokokken Link
  • Epidemiologisches Bulletin des RKI Ausgabe 42/2018 Link

Bild © fotoliaxrender – Fotolia

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Frage der Woche

Frage der Woche: Reihenfolge bei Kniegelenkspunktionen/ intraartikulären Injektionen

Infektionsgefahr durch Piercings

„Ich desinfiziere mir immer meine Hände, bevor ich sterile Handschuhe und Mundschutz anziehe vor Kniegelenkspunktionen/ intraartikulären Injektionen. Nun ist mir aber zu Ohren gekommen, dass eine Händedesinfektion nicht notwendig sei/das Überziehen von sterilen Handschuhen sei ausreichend. Stimmt dies so? Oder hätte man im Falle einer Kniegelenksinfektion schlechte Karten?“

– Frage an Professor Kramer nach einem Kolloquium

Da hätten Sie wahrscheinlich schlechte Karten.

„Eine Händedesinfektion ist auf jeden Fall notwendig, auch wenn sterile Handschuhe übergezogen werden.

Reihenfolge bei Kniegelenkspunktionen

Die korrekte Reihenfolge bei Kniegelenkspunktionen/ intraartikulären Injektionen ist folgende:

  1. Hautantiseptik – zuerst Applikationsbereich 30 s mechanisch Antiseptikum mit Kornzange und Tupfer abreiben, dann 1,5 min Hautareal mit dem Antiseptikum benetzen
  2. Mund-Nasen-Schutz anziehen
  3. Chirurgische Händedesinfektion
  4. Frischen Schutzkittel anziehen
  5. Sterile Handschuhe anziehen
  6. Sterilen Arbeitsplatz/Instrumente richten
  7. Steriles Lochtuch aufkleben
  8. Punktion durchführen“

– Prof. Dr. med. Axel Kramer (Mitglied der KRINKO)

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Hygienetipp

Hygienetipp: Hygienemaßnahmen bei der Gelenkpunktion/Arthroskopie

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Gemäß Empfehlungen der KRINKO (2000) sind Gelenk- und Knochenoperationen (Gelenkpunktion) sowie arthroskopische Untersuchungen und Eingriffe als „Operationen in nicht kontaminierter Region“ zu bewerten und daher in einem OP unter aseptischen Kautelen durchzuführen (vor jedem Eingriff chirurgische Händedesinfektion, frischer steriler OP-Kittel, neue sterile OP-Handschuhe, neuer Mund-/Nasenschutz).

Hygienemaßnahmen bei der Gelenkpunktion/Arthroskopie

Eine Entfernung störender Behaarung ist unmittelbar vor dem Eingriff hautschonend (z. B. surgical clipper) durchzuführen. Zur Hautantiseptik werden bei intakter Haut alkoholbasierte Präparate (beispielsweise Alkohol + PVP-Jod) empfohlen. Dabei gilt zu beachten, dass die Desinfektion talgdrüsenreicher Haut längere Einwirkzeiten erfordert (ca. zehn Minuten), im Vergleich zu talgdrüsenarmer Haut (mindestens drei Minuten). Entscheidend sind die Angaben der Hersteller! Die Haut muss während der erforderlichen Einwirkzeit satt benetzt sein. Die Umgebung der Punktionsstelle ist großflächig steril abzudecken. Es ist ausschließlich steriles Material zu verwenden.

Abschließend ist die Punktionsstelle mit einem sterilen Verband abzudecken, der unter Einhaltung aseptischer Bedingungen nach Erfordernis zu wechseln ist.

Intraartikuläre Injektionen von Corticosteroiden erhöhen das Risiko einer Gelenkinfektion und sollen daher nur nach kritischer Indikationsabklärung durchgeführt werden.

Aufgrund mangelnder Datenlage und im Hinblick auf Begünstigung von Resistenzen soll der Einsatz einer perioperativen Antibiotika-Prophylaxe nur bei gesicherter Indikation (kontaminierte/septische Eingriffe) erfolgen.

Der Kurztipp gibt die Meinung der Verfasser wieder: Zastrow K.-D. / Popp W. Hygiene-Tipp: Hygienemaßnahmen bei der Gelenkpunktion/Athroskopie. Passion Chirurgie. 2013 November; 3(11): Artikel 03_05.

Quellen & Weitere Informationen

  • Hygienebeauftragter Arzt, Kapitel 11.3 Link
  • Blog des Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) Link
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Hygienetipp

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Vergangenen Monat berichtet das Robert Koch-Institut von der schweren Grippewelle im Winter 2017/2018. So gab es etwa neun Millionen influenzabedingten Arztbesuche und rund 45.000 influenzabedingten Krankenhauseinweisungen. Eine Influenza kann besonders bei älteren Menschen einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen. Dieser Artikel behandelt die Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen. Hier finden Sie Informationen zur Grippeschutzimpfung bei Kindern und in Alten- und Pflegeheimen.

Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen die Erkrankung ist die Impfung. Laut Ständiger Impfkommission (STIKO) ist die Grippeschutzimpfung für folgende Personengruppen empfohlen:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Chronisch Kranke aller Altersstufen
  • Schwangere
  • Medizin- und Pflegepersonal

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen

Entsprechend sollten Erwachsene, die zu einer dieser Personengruppen gehören, sich gegen Grippe impfen lassen. Gesunde Erwachsene sprechen auf die Grippeimpfung nicht ganz so gut an wie Kinder und Jugendliche. Die Schutzwirkung liegt bei ihnen zwischen 59 und 67 Prozent.

Die Grippeschutzimpfung hat viele Vorteile: Weniger schwere Grippeerkrankungen und Folgeerkrankungen (bspw. Lungenentzündung) und weniger Krankenhausaufenthalte durch Grippeerkrankungen. Neben der Senkung des eigenen Erkrankungsrisikos können auch Personen im Umfeld geschützt werden, die selbst nicht geimpft werden können.

Mehr Informationen zu Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem
Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ zur Verfügung. Für Einrichtungen des Gesundheitswesens gibt es kostenlose Broschüren und Poster, zumeist auch auf Englisch, Russisch, Türkisch und Arabisch. Die Materialien können hier bestellt werden.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Grundkurs Hygiene 2018 für Ärzte, Kapitel 6.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Grundkurs Hygiene 2018 für MFA, Kapitel 5.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Influenza (Robert Koch-Institut) Link
  • Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (12.09.2018) Link
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Impfung, Influenza

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Kindern

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Vergangenen Monat berichtet das Robert Koch-Institut von der schweren Grippewelle im Winter 2017/2018. So gab es etwa neun Millionen influenzabedingten Arztbesuche und rund 45.000 influenzabedingten Krankenhauseinweisungen. Eine Influenza kann besonders bei älteren Menschen einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen. Dieser Artikel behandelt die Grippeschutzimpfung bei Kindern. Hier finden Sie Informationen zur Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen und in Alten- und Pflegeheimen.

Kinder mit chronischen Erkrankungen haben ein höheres Risiko, an einer echten Virusgrippe (Influenza) schwer zu erkranken. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher Kindern, die an einer chronischen Erkrankung leiden, jedes Jahr im Herbst eine Impfung gegen Grippe.

Influenza: Grippeschutzimpfung bei Kindern

Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung allen Kindern, die bei einer Grippeerkrankung ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben. Dazu gehören Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel:

  • chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma, Mucoviszidose und andere)
  • chronische Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen Stoffwechselkrankheiten, z. B. Diabetes mellitus
  • Kinder mit angeborener oder erworbener Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Behandlung, z.B. bei HIV, Tumoren, Immundefekten
  • Kinder, die mit chronisch kranken oder immunsupprimierten Kindern oder Erwachsenen in einem Haushalt leben und diese daher anstecken könnten.

Als Risikopersonen gelten hierbei unter anderem Kinder und Erwachsene mit Grunderkrankungen, bei denen es Hinweise gibt, dass die Grippeimpfung deutlich schlechter wirkt (beispielsweise bei dialysepflichtiger Nierenerkrankung oder angeborener bzw. erworbener Schwäche des Immunsystems).

Die Grippeschutzimpfung hat viele Vorteile: Weniger schwere Grippeerkrankungen und Folgeerkrankungen (bspw. Lungenentzündung) und weniger Krankenhausaufenthalte durch Grippeerkrankungen. Neben der Senkung des eigenen Erkrankungsrisikos können auch Personen im Umfeld geschützt werden, die selbst nicht geimpft werden können.

Mehr Informationen zu Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung bei Kindern stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem
Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ zur Verfügung. Für Einrichtungen des Gesundheitswesens gibt es kostenlose Broschüren und Poster, zumeist auch auf Englisch, Russisch, Türkisch und Arabisch. Die Materialien können hier bestellt werden.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Grundkurs Hygiene 2018 für Ärzte, Kapitel 6.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Grundkurs Hygiene 2018 für MFA, Kapitel 5.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Influenza (Robert Koch-Institut) Link
  • Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (12.09.2018) Link
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Hygienetipp

Influenza: Grippeschutzimpfung in Alten- und Pflegeheimen

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Vergangenen Monat berichtet das Robert Koch-Institut von der schweren Grippewelle im Winter 2017/2018. So gab es etwa neun Millionen influenzabedingten Arztbesuche und rund 45.000 influenzabedingten Krankenhauseinweisungen. Eine Influenza kann besonders bei älteren Menschen einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen. Dieser Artikel behandelt die Grippeschutzimpfung in Alten- und Pflegeheimen. Hier finden Sie Informationen zur Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen und bei Kindern.

Die Impfung des Personals in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bringt viele Vorteile. Aber vor allen Dingen werden die Mitarbeitenden selbst vor der Ansteckung geschützt und infizieren keine zu betreuenden Personen. Zudem verringert die Impfung krankheitsbedingte Fehltage.

Influenza: Grippeschutzimpfung in Alten- und Pflegeheimen

Trotzdem lassen sich viele Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen nicht impfen. Die Quote der Grippeschutzimpfung könnte deutlich höher sein- Zu den vielschichtigen Gründen gehören vor allen Dingen die geringe Risikowahrnehmung, Sorge vor Nebenwirkungen, Zweifel an der Wirksamkeit oder zeitliche und organisatorische Hürden. Es gibt viele Strategien die Impfquote zu steigern, diese werden in der Broschüre von RKI und BZgA dargelegt.

Im übrigen gelten diese Empfehlung auch für Mitarbeiter in Arztpraxen und Krankenhäusern sowie teilweise in allen anderen Firmen.

Die Grippeschutzimpfung hat viele Vorteile: Weniger schwere Grippeerkrankungen und Folgeerkrankungen (bspw. Lungenentzündung) und weniger Krankenhausaufenthalte durch Grippeerkrankungen. Neben der Senkung des eigenen Erkrankungsrisikos können auch Personen im Umfeld geschützt werden, die selbst nicht geimpft werden können.

Mehr Informationen zu Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung bei Erwachsenen stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem
Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ zur Verfügung. Für Einrichtungen des Gesundheitswesens gibt es kostenlose Broschüren und Poster, zumeist auch auf Englisch, Russisch, Türkisch und Arabisch. Die Materialien können hier bestellt werden.

Hier finden Sie Informationen zur Grippeschutzimpfung bei Kindern und in Alten- und Pflegeheimen.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Grundkurs Hygiene 2018 für Ärzte, Kapitel 6.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Grundkurs Hygiene 2018 für MFA, Kapitel 5.3 „Saisonale Influenza“ Link
  • Influenza (Robert Koch-Institut) Link
  • Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (12.09.2018) Link
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Hygienetipp

Hygiene-Tipp: Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Gefäßkatheter stellen den größten Risikofaktor für die Entstehung einer nosokomialen primären Sepsis dar. Viele Jahre war man der Überzeugung, dass vor allem zentrale Venenkatheter ein Risiko für den Patienten sind. Neuere Untersuchungen belegen jedoch, dass periphere Venenkatheter ein vergleichbar hohes Risiko darstellen. Die Sepsis-auslösenden Bakterien können auf verschiedenen Wegen in die Blutstrombahn gelangen: von der patienten-eigenen Hautflora an der Punktionsstelle, von der Hautflora der behandelnden Mitarbeiter (Pflegepersonal, ärztliches Personal), durch Manipulation des Katheters, der Infusion bzw. bei ihrer Zubereitung und bei nicht-aseptischem Verbandwechsel.

Patientenschutz beim Legen peripherer Venenkatheter

Auf Basis evidenzbasierter Empfehlungen patientenschutz-relevante Schritte identifizieren und anschließend in eine optimale Reihenfolge überführen kann. Diese optimale Reihenfolge hilft, in der Praxis den Patienten so zu behandeln, wie es zum Schutz des Patienten nach heutigem Stand der Wissenschaft optimal ist, um diesen vor einer Sepsis zu schützen. Die Checkliste auf dem Tablett bzw. dem Poster hilft, an alles zu denken und damit unnötige Wege zu vermeiden. Auch das dient dem Patientenschutz, denn wenn ein Mitarbeiter noch einmal den Patienten verlassen muss, um ein vergessenes Utensil zu holen, wird die Compliance insbesondere bei der Händedesinfektion vor Patientenkontakt eher noch schlechter werden, da der Vorgang nun noch mehr Zeit erfordert.

Dieses Vorgehen hat das Potenzial, die Umsetzung der nachweislich wirksamen Maßnahmen (Evidenzgrade 1A und 1B) in der Patientenversorgung wesentlich zu verbessern. Es wird fast unmöglich sein, die Rate nosokomialer Infektionen auf 0 % zu reduzieren. Aber es könnte möglich sein, die Compliance bei patientenschutz-relevanten Schritten in geschlossenen Handlungen mit Infektionsrisiko auf nahezu 100 % zu erhöhen. Das wäre ein sehr großer Schritt im Hinblick auf den Schutz der Patienten vor vermeidbaren nosokomialen Infektionen.

Quellen & Weitere Informationen

  • Hygienebeauftragter Arzt, „Gefäßkatheter“ Kapitel 11.4 Link
  • Blog des Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) Link
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Hygienebeauftragter Arzt, Refresherkurse

Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte: 20% Rabatt und kostenfreier Präsenztag (optional)

Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte

Schon seit einigen Jahren bieten wir gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) unseren Blended Learning Kurs für Hygienebeauftragte Ärzte (HBA) an. Neu ist unser Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte.

Die Hygieneverordnungen der Länder fordern für Hygienebeauftragte Ärzte die regelmäßige Aktualisierung des Hygienewissens. Die Anforderungen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. In den meisten Fällen soll eine Auffrischung des HBA-Wissens im Abstand von 2 Jahren nachgewiesen werden. Häufig wird eine Mindestzahl an Fortbildungseinheiten bis hinauf zu 16 Stunden Hygienefortbildung gefordert.

Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte

Der von meduplus entwickelte Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte genügt den Ansprüchen sämtlicher Hygieneverordnungen. Er besteht aus 16 Fortbildungseinheiten und enthält alle Neuerungen aus dem Bereich der Hygiene und Infektionsprävention der letzten Jahre. Neue Richtlinien und Leitlinien vom Robert-Koch-Institut, KRINKO und ART-Kommission werden berücksichtigt.

Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte

  • nach der meduplus Smart Learning® Methode
  • 16 Module, zertifiziert mit 32 CME-Punkten
  • deckt HBA-Fortbildungspflicht aller Bundesländer ab
  • E-Learning-Kurs ohne Präsenzpflicht
  • Preis: 399 € (statt 499 €)

NEU: Kostenfreie, optionale Präsenzveranstaltung am 26.10.2018 in Berlin

Im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) bietet der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) einen Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte an. Am 26.10.2018 von 11.00–12.30 Uhr wird es einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Hygiene geben. Im Anschluß steht der Kollege für die Bearbeitung von Alltagsfragen aus dem Auditorium zur Verfügung. Nutzer des meduplus-Refresherkurses haben kostenfreien Zugang zu diesem Workshop.

Die Anmeldung zum Workshop erfolgt aus dem Kurs heraus. Bei Fragen dazu, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Nur im Herbst: 20% Rabatt auf HBA Refresher

Nur für kurze Zeit: Sichern Sie sich Ihren Rabatt und nutzen Sie die Chance, im Oktober über neueste Entwicklungen in der Krankenhaus- und Praxishygiene zu diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!

JETZT BUCHEN

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Hygienebeauftragter Arzt, Refresherkurse

Optionale Präsenzveranstaltung am 26.10.2018 in Berlin

Auffrischungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte

Im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) bietet der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) einen Refresherkurs für Hygienebeauftragte Ärzte an. Am 26.10.2018 von 11.00–12.30 Uhr wird es einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Hygiene geben. Im Anschluß steht der Kollege für die Bearbeitung von Alltagsfragen aus dem Auditorium zur Verfügung. Nutzer des meduplus-Refresherkurses haben kostenfreien Zugang zu diesem Workshop.

Die Anmeldung zum Workshop erfolgt aus dem Kurs heraus. Klicken Sie auf dem Dashboard auf die Veranstaltung um sich anzumelden. Bei Fragen dazu, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

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Frage der Woche

Frage der Woche: Infektionsgefahr durch Piercings?

Infektionsgefahr durch Piercings

„Geht von Piercings im Mund-Nasen-Feuchtbereich bei der Pflege von Menschen eine erhöhte Infektionsgefahr aus? Kann der Arbeitgeber das Entfernen von Piercings in den genannten Zonen – zumindest während der Arbeitszeit – verlangen?“

– Hygienebeauftragte Pflege während Präsenztag

Nein. Der Arbeitgeber kann das Entfernen von Piercings in den genannten Zonen während der Arbeitszeit nicht verlangen.

„Es gibt zwar eine Reihe von Kasuistiken, dass sich gepiercte Stellen mikrobiell entzündet haben, z.B. nach Piercing der Zunge, des Nasenseptums, des Bauchnabels und der Brustwarzen, es gibt aber bisher keinen Anhalt dafür, dass das Piercing Quelle nosokomialer Infektionen war. Bei einer Studie bei Schwesternschülerinnen war bei reizlosem Nasenpiercing das Vestibulum nasi weniger häufig mit S. aureus kolonisiert als bei Nichtgepiercten. Dafür kommen zwei Erklärungen in Betracht: In Abhängigkeit vom verwendeten Metall kommt es zu einer oligodyamischen Wirkung um die Durchtrittstellen des Piercing, und es findet weniger häufig der Kontakt der kontaminierten Hand mit der Nasenschleimhaut statt (aus Furcht vor einer Infektion des Piercings wird die Hand vorher desinfiziert).

Sofern sich ein gepiercter Bereich entzündet hat, ist aus Vorsorgegründen bis zur Klärung der Ätiologie der Mitarbeiter/in aus der Pflege herauszunehmen, da davon auszugehen ist, dass ausgehend z.B. von einer Infektion in der Nase die gesamte Körperoberfläche kolonisiert wird, d.h. ein Mund-Nasen-Schutz ist nicht ausreichend. Die Mitarbeiter sind darüber aufzuklären, dass sie sich im Fall von Entzündungen zunächst dem Stationsarzt/ärztin bzw. Betriebsarzt/ärztin vorzustellen haben, die die Entscheidung zum weiteren Vorgehen treffen müssen.

Keine nachgewiesene Infektionsgefahr durch Piercings

Der Arbeitgeber kann das Entfernen von Piercings in den genannten Zonen während der Arbeitszeit nicht verlangen, weil anders als z. B. bei künstlichen oder gegelten Fingernägeln bisher Piercings im Mund-Nasen-Bereich nicht als Quelle nosokomialer Infektionen auffällig wurden.“

– Prof. Dr. med. Axel Kramer (Mitglied der KRINKO)

Frage der Woche und andere interessante Themen

Auf den Abschlußkolloquien und in der meduplus Community, die in jedem meduplus Kurs enthalten ist, werden viele Fragen gestellt. Die interessantesten veröffentlichen wir hier.