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Präsenztag: 3. & 4. Februar 2017 (Berlin)

Präsenztag Hygienebeauftragter Arzt

Am 3. und 4. Februar findet der erste Präsenztag 2017 zur Erlangung des Titels Hygienebeauftragter Arzt in Berlin unter Leitung von Professor Kramer (Universitätsklinikum Greifswald) statt.

Es sind noch wenige Restplätze verfügbar.

Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 1. Februar 2017 möglich. Bitte beachten Sie, dass vor der Anmeldung der E-Learning-Teil abgeschlossen sein muss.

Nach Abschluss aller Fragen sowie des Testats, können Sie sich auf dem Dashboard zu dem gewünschten Präsenztag anmelden.

Präsenztag Hygienebeauftragter Arzt 2017

Weitere Termine 2017 für den Präsenztag Hygienebeauftragter Arzt:

05.-06. Mai 2017, Berlin
07.-08. Oktober 2017, Berlin

Mehr Informationen und Beratung

Gerne stehen wir auch telefonisch zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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BDC-Pressemitteilung: Debatte um Krankenhaushygiene

nicht erfüllte Hygieneempfehlungen

Diskreditierung statt Patientenaufklärung

Berlin, 19. Januar 2017: Chirurgen kritisieren die Berichte des Recherchenetzwerkes „Correctiv“ und des ARD-Magazins „Plusminus“ zur Hygiene in deutschen Krankenhäusern. Transparenz sei das Motiv der kürzlich veröffentlichten Auswertung der Krankenhausqualitätsberichte und Daten des BKK Landesverbandes Nordwest. Wieviel Nutzen diese vermeintliche Transparenz auf Grundlage veralteter Daten für Patienten wirklich hat ist fraglich. Klar ist, seit der Veröffentlichung stehen einige Krankenhäuser auf der „roten Liste“. Diese Einteilung ist zweifelhaft und wird vom Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) kritisiert.

„Es werden einige Krankenhäuser auf der Übersichtskarte fälschlicherweise an den Pranger gestellt“, erklärt Vizepräsidentin des BDC Prof. Dr. med. Julia Seifert. „Patienten werden verunsichert und nicht gestärkt.“

Als Ergebnis der Auswertung können Patienten über „Correctiv“ auf eine Übersichtskarte zugreifen, die rot und grün markierte Krankenhäuser zeigt – also welches Krankenhaus im Jahr 2014 „Minimalkriterien“ an Hygienepersonal erfüllt und welches nicht. Grundlage dafür sind Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) des Robert Koch-Institutes von 2009. Diese Empfehlungen werden allerdings falsch dargestellt: denn laut KRINKO-Empfehlung müssen Krankenhäuser ab 400 Betten ausschließlich einen Krankenhaushygieniker beauftragen – in der Auswertung heißt es aber, dass diese 400-Betten-Grenze auch für hygienebeauftragte Ärzte und Pfleger gelte.

„Die Auswertung vermittelt, dass Hygienestandards in rot markierten Kliniken nicht ausreichend seien – Krankenhäuser werden diskreditiert“, so Seifert. „Ausreichendes Hygiene-Fachpersonal in Kliniken ist auf jeden Fall notwendig. Maßgeblich sind allerdings auch die generelle Personalausstattung sowie die Arbeitsauslastung innerhalb der Krankenhäuser“, erklärt Seifert. „Denn auch das Hygiene-Fachpersonal ist machtlos, wenn die Zeit fehlt, um z. T. aufwendige Hygienestandards einzuhalten. Politik und Krankenhausleitungen müssen die Rahmenbedingungen schaffen, sodass sich alle Angestellten im Krankenhaus mehr Zeit für Hygienemaßnahmen nehmen können.“

Bis zum 31.12.2016 wurde bewusst eine bundesweite Übergangsregelung zur Umsetzung der KRINKO-Empfehlungen geschaffen, da zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novellierungen der Hygieneverordnungen klar war, dass nicht ausreichend Personal aus- bzw. weitergebildet werden könne. Die Übergangsregelung war 2014, also zum Zeitpunkt der Datenerhebung, noch in Kraft. Diese Regelung wird in der Auswertung ebenfalls nicht beachtet.

(Berlin, 19.01.2017)

Zum Artikel im Blog des BDC

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Axel Kramer: Erneute Berufung in die KRINKO

Infektionsprävention bei Gefäßkathetern

Im Dezember 2016 ist Professor Kramer vom Bundesministerium für Gesundheit erneut in die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) berufen worden. Dies teilte das Ministerium mit.

Die Erneute Berufung in die KRINKO ist für drei Jahre gültig und erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit in Abstimmung mit den obersten Landesgesundheitsbehörden. In einem Schreiben wurde Professor Kramer für das bisherige Engagement gedankt und die besten Wünsche für den weiteren Erfolg ausgesprochen.

Prof. Dr. Axel Kramer

Prof. Dr. med. habil. Axel Kramer ist hauptamtlich Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin und leitet seit 1990 das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. In dieser Funktion vereint er die Lehrtätigkeit mit Forschung und der hygienischen Betreuung des Greifswalder Universitätsklinikums. Er ist Gründungsmitglied und Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene“ (DGKH).

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus

Prof. Dr. med. habil. Axel Kramer ist Referent, Hauptautor des Skriptes und festes Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von meduplus. Er ist inhaltlich hauptverantwortlich für die Kurse Hygienebeauftragter Arzt und Hygienebeauftragte in der Pflege.

Als Referent der meduplus-Abschlußkoloquien ist er bei unseren Teilnehmern hochgeschätzt und steht auch nach Abschluß der Kurse mit Rat und Tat zur Verfügung.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen?

Hier finden Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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Diskussion um die Nichterfüllung der Hygieneempfehlungen

Nach Recherchen des ARD-Magazins „Plusminus“ und des Recherchezentrums Corrective.org wird 26% der Kliniken vorgeworfen die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts nicht zu erfüllen.

Der Bericht stellt heraus, dass die Anforderungen und Richtlinien des RKI und des Gesundheitsministeriums aufgrund der aktuellen Personalsituation nicht befriedigend abgedeckt werden können. Ausgebildete Krankenhaushygieniker fehlen in vielen Kliniken und die relativ langwierige Ausbildung kann nicht einfach in Crashkursen nachgeholt werden.

Hygienebauftragte Ärzte und Pflegekräfte

Beim Mittelbau des Hygienefachpersonals, also bei den Hygieneverantwortlichen Ärzten und Pflegekräften, sind leichter Fortschritte zu machen. Hier können die Kliniken und Praxen ihren Bedarf durch gezielte Schulungsmaßnahmen selbst decken. Deshalb werden die Vorgaben des RKI bezüglich der Hygieneverantwortlichen Ärzte und Pflegekräfte von einem Großteil der Kliniken eingehalten und geschultes Personal vorgehalten.

meduplus Smart Learning Methode

Als Dienstleister zur Ausbildung von Hygienebeauftragten Ärzten und Pflegekräften sind wir genau in diesem Segment tätig und unterstützen Kliniken im gesamten Bundesgebiet dabei, Hygienebeauftragte auszubilden und sie kontinuierlich fortzubilden.

Dazu haben wir die Meduplus Smart Learning Methode entwickelt. Sie vermittelt und aktualisiert das erforderliche Fachwissen von Hygienebeauftragten Ärzten und Pflegekräften in 3 Schritten:

  1. Blended-Learning-Fortbildung zum Hygienebeauftragten (E-Learning plus Präsenzveranstaltung mit Prüfung)
  2. Kontinuierliche Updates und Community für Hygienebeauftragte
  3. Lehrmaterialien für Hygienebeauftragte zur Vermittlung von Hygiene-Fachwissen bei nachgeordneten Mitarbeitern im Ärzte- und Pflegebereich

Gemeinsam mit unseren Partnern, allen voran die Berufsverbande der Chirurgen, Internisten, Urologen, Dermatologen und Anästhesisten, haben wir bereits über 1.000 Hygienebeauftragte ausgebildet und versorgen sie kontinuierlich mit aktuellem Fachwissen.

Wir beraten Sie bei der Fortbildung von Hygienebeauftragten

Wir beraten Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Verbände und bieten Volumenlizenzen und Rahmenverträge. Unsere Experten entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Schulungskonzept für Ärzte, Pflege- und Assistenzpersonal. Kontaktieren Sie uns mit konkreten Fragen. Unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter können weiterhelfen und Fragen beantworten.

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Weiterführende Links

KRINKO-Empfehlung des Robert-Koch-Instituts
„Schlampige Hygiene im Krankenhaus führt zu mehr Toten als im Straßenverkehr“ – Corrective.org
„Streit um Einhaltung der Hygienevorschriften in Kliniken“ – Ärzteblatt